Archiv der Kategorie: Gesundheit

Im Sumpf mit dem roten Gold – Auf dem Weltmarkt ist Blutplasma teurer als Erdöl – Tendenz steigend!

Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen! Wie der Mensch Pharma-Firmen als Rohstoff-Lieferant dient

Deutschland löste China als Export-Weltmeister ab. Doch vielen dürfte nicht bekannt sein, was alles exportiert wird. Zum Beispiel Drüsen und andere Organe aus Europa nach China. Aber auch menschliches Blut und  tierisches Blut zu therapeutischen, prophylaktischen oder diagnostischen Zwecken (HS-Pos. 3002) steht auf dem Programm und da ist Deutschland sogar Weltmeister.

Bei allem, was aufgedeckt wurde: Blutspenden bleibt wichtig, das Blut darf nur nicht zu einer Ware verkommen!

Das Geschäft mit dem Blut boomt. Neben Autos gehört Blut mit zu den größten Exportgüernt in Deutschland und es bringt 16.3 Milliarden Euro ein. Blut ist kostbar. Für den Menschen, in dessen Adern es fließt – und für die Pharma-Industrie, die immer mehr Blut-Plasma zu Medikamenten verarbeitet.

Wer sich von Krankenschwestern des Roten Kreuzes Blut entnehmen lässt, ahnt nicht, dass Firmen andernorts Menschen in Notsituationen ausbeuten – und selbst Drogensüchtige Blut spenden lassen, um Millionen zu verdienen. Plasma sollte nur in Ländern mit einem funktionierenden Gesundheits- und Sozialwesen gesammelt werden, damit sichergestellt ist, dass Informationen über zirkulierende Erkrankungen vorhanden sind sowie fachgerechte Kontrollen der Plasmapheresestationen durchgeführt werden, doch die Realität sieht anders aus!

Blut von Menschen und Tieren als Exportschlager? Menschliches oder tierisches Blut ist das 13. der am meisten gehandelten Produkte und das 20. der komplexesten Produkte nach dem Product Complexity Index (PCI). Die Top-Exporteure von menschlichem oder tierischem Blut sind die Vereinigten Staaten ($ 24.5 Milliarden), Schweiz ($ 18.1 Mrd.), Deutschland ($ 16.3 Mrd.), Irland ($ 14.2 Mrd.) und die Niederlande ($ 11.1 Mrd.).

Die Top-Importeure sind Deutschland ($ 17.3 Mrd.), die Vereinigten Staaten ($ 17 Mrd.), Belgien-Luxemburg ($ 12.1 Mrd.), das Vereinigte Königreich ($ 9.1 Mrd.) und die Schweiz ($ 7.16 Mrd.). Menschen- oder Tierblut ist auch als Vaccine (Impfstoffe) bekannt. Menschliches oder tierisches Blut ist ein 4-stelliges HS92-Produkt.

Die größten Exporte 2015 von Deutschland waren Autos ($ 153 Milliarden), Fahrzeugteile ($ 56,2 Milliarden), Verpackte Medikamente ($ 50,3 Milliarden), Flugzeuge, Hubschrauber, und / oder Raumfahrzeuge ($ 32,8 Milliarden) und menschliches oder tierisches Blut ($ 16,3 Milliarden), (gemäß der Revision der HS (Harmonized System)-Klassifizierung in 1992).

Betrüger, Scharlatane und gescheiterte Existenzen verdienen in der Blutbranche gutes Geld. Sie verschachteln ihre Firmen und verschleiern die wahre Herkunft der Produkte. Die amtlichen Kontrollen sind lasch – immer geht es um Geld, viel Geld. Blut ist ein wichtiger Rohstoff für lebensrettende Medikamente. Frankreich, Italien, Schweden, die Schweiz und Österreich nahmen nach einem Skandal 1993 Blutprodukte vom Markt. Die griechische Regierung drohte deutschen Firmen mit Klagen. Das amerikanische Verteidigungsministerium befahl alle GIs, die in deutschen Krankenhäusern mit Blutprodukten behandelt wurden, zum HIV-Test. Was damals ans Tageslicht kam, erschütterte die Menschen weltweit.

Und wieder gibt es Skandale. In Brasilien und Portugal laufen derzeit Verfahren gegen Octapharma. Der Konzen zählt weltweit zu den größten Herstellern von Arzneimitteln mit menschlichen Proteinprodukten als Wirkstoff. Das Unternehmen widmet sich der Entwicklung und Herstellung von menschlichen Proteinen aus menschlichem Plasma und menschlichen Zelllinien. Als Familienunternehmen legt Octapharma großen Wert auf Investitionen, um etwas im Leben der Menschen zu bewirken, und sie folgt diesem Leitmotiv seit der Unternehmensgründung im Jahr 1983. Denn es liegt uns im Blut, wie der Konzern in seinem Jahresbericht 2016 schrieb. Da waren die Skandale schon längst bekannt.

Warum schweigen die deutsche Regierung und die EU?

Hat man Angst vor dem nächsten Pharma-Skandal? In Heidelberg wurde Vorstandsmitglied Paulo Castro, Nummer vier im Unternehmen, verhaftet – und verschwand unmittelbar von der Webseite des Konzerns. Castro soll den Portugaldeal angeleitet und ein Quasi-Monopol für Octapharma geschaffen haben. Die Führungsspitze weist seither alle Vorwürfe von sich. Brasilien und Portugal haben längst reagiert!

2012 eröffnete Octapharma ein Forschungszentrum für rekombinante Technologien für 25 Millionen Euro in Heidelberg. Zu seinem 75. Geburtstag ließ der Wahlschwyzer Blutplasma-Pionier Wolfgang Marguerre drei Tage lang im Heidelberger Schlossgarten auftragen und aufführen, was das Herz von mehr als 500 Freunden und Geschäftspartnern seiner Familienfirma Octapharma mit Holdingsitz in Lachen SZ begehrte. Sein geschätztes Vermögen beträgt laut der Forbes-Liste 2016 etwa 6,1 Milliarden US-Dollar. Im April 2016 verlieh Ministerpräsident Winfried Kretschmann ihm die höchste Auszeichnung Baden-Württembergs.

Beherrscht wurde das einträgliche Geschäft mit den Blutspenden in den 1980er- bis 1990er-Jahren von pharmazeutischen Branchenriesen wie Behring, Immuno, der Bayer-Tochter Tropon-Cutter, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Octapharma! Und als hätte man aus dem damaligen Skandal nichts gelernt, stellen wir 2017 fest, dass 24 Jahre später sich anscheinend nichts geändert hat, im Gegenteil.

Gemäß einem am 1. März 2017 ausgestrahlten Bericht der Westschweizer Journalisten Marie Maurisse und François Pilet betreibt Octapharma Blutspendezentren in den USA, die sich gezielt an Arbeitslose und Geringverdiener richten.

Deutschland exportiert in folgende Länder menschliches oder tierisches Blut ($ 16,3 Milliarden), ist aber auch größter Importeur mit ($ 17.3 Milliarden), gefolgt von den  Vereinigten Staaten ($ 17 Milliarden). Die Vereinigten Staaten exportieren aber auch (für $ 24.5 Milliarden)!

Sie wollen mit Ihrer Plasmaspende helfen? Wir zeigen Ihnen gerne, wie das geht, so das Unternehmen Octapharma Plasma GmbH. Im Jahr 2002 wurde die Octapharma Plasma GmbH als Deutsche Gesellschaft für Humanplasma mbH gegründet. Seit September 2006 ist sie ein Tochterunternehmen von Octapharma, einem der weltweit größten Anbieter von Plasmapräparaten. Im November 2014 wurde sie auch namentlich angepasst und heißt seitdem Octapharma Plasma GmbH. Die Octapharma  AG ist weltweit aktiv und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 1,513 Mrd. Euro.

Zurzeit bietet Ihnen Octapharma Plasma in 13 Zentren in Deutschland die Möglichkeit, Plasma zu spenden. Unser Team von über 200 Mitarbeitern freut sich darauf, Sie dort als Spender zu begrüßen, so Octapharma Plasma

Octapharma  AG und das Deutsche Rote Kreuz

Zum 30. April 2008 erwarb Octapharma die bis dahin „gepachtete“ Plasmaverarbeitungsgesellschaft in Springe vom Deutschen Roten Kreuz Blutspendedienst NSTOB. Um die Versorgung von Patienten mit lebenswichtigen Plasmapräparaten auch in Zukunft sicherzustellen, so der Konzern Octapharma, wird die Produktionskapazität am Standort in Springe schon seit 2008 in erheblichem Umfang ausgebaut. In diesem Rahmen wurde die jährliche Fraktionierkapazität im Jahr 2008 von 550 000 l Plasma bis 2014 auf 1 700 000 l Plasma erhöht. In Springe werden hauptsächlich die Zwischenprodukte für die Feinfraktionierung an den Octapharmastandorten in Wien, Stockholm und Lingolsheim hergestellt. Als Fertigprodukt wird das Arzneimittel Albumin hergestellt.

Es ist einer der größten Medizinskandale der Bundesrepublik:

Tausende Menschen infizierten sich in den 1980er Jahren in Deutschland mit HIV durch verseuchte Blutprodukte. Eine Stiftung wurde gegründet, um den Opfern finanziell zu helfen. Doch jetzt steht diese vor dem Aus. Der Grund: Pharmafirmen beteiligen sich immer weniger an den Kosten und die finanzielle Zukunft ist ungewiss. Eine Katastrophe für die, die bis heute mit dem HI-Virus leben müssen. VIDEO Bluter-Skandal: Pharma-Industrie lässt Opfer im Stich – Monitor/ARD September 2016

Der größte Teil der Infektionen hätte verhindert werden können, wenn die Blutprodukte-herstellenden Unternehmen, die Blutspendedienste und die Deutschen Aufsichtsbehörden rechtzeitig gehandelt hätten. Dies hat der parlamentarische Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages in seinem Abschlussbericht 1994 festgestellt.

Bayerischer Landtag 5. November 1993, 9.00 Uhr, in München  Auszug:

„Die jetzt bekannt gewordenen, skandalösen Vorfälle betreffen vor allem das gefrorene Frischplasma der Firma US-Plasma-Labor GmbH in Koblenz. Weitere Firmen, die Plasma von dieser Firma bezogen, weiterverarbeitet oder nach Umetikettierung weiterveräußert haben, sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Firma Biotest in Hessen, die Firma Pharma Dessau in Sachsen-Anhalt, die Firma Octapharma in Nordrhein Westfalen, die Firma lmmuno in Baden-Württemberg und die Firma AB-0 Plasma GmbH in München. „

Auszug aus dem Abschlussbericht 1994: :Zweite Beschlussempfehlung und Schlussbericht 

Hier auch erwähnt: Stellungnahme der Octapharma GmbH vom 23. 12. 1993 !

(…) Die Kenntnis der Situation in den USA ist insoweit unverzichtbar, als rd. 90 % des Plasmas für in Deutschland eingesetzte Faktor-VIII-Konzentrate aus den USA stammten. Die Empfehlung Nr. R (81) 14 des Ministerkomitees des Europarates vom 11. September 1981 betont zu Recht, „in dem Augenblick, wo die Entscheidung zu einer Transfusion getroffen wird, ist es notwendig, die epidemiologische Situation im Ausgangsland dieser Substanzen zu berücksichtigen. “ Dieser Notwendigkeit war sich auch die Plasmaderivate-Industrie durchaus bewusst: „Da der Hersteller für seine Produkte … verantwortlich ist, muss er sich über dieses gesamte Gebiet entsprechend informieren … und ist die Verfolgung der epidemiologischen Situation in den Gebieten, in denen Blut und Plasma gewonnen wird, für den Hersteller von Blutprodukten von größter Bedeutung“ (14. Hämophilie-Symposium, 1983, Chronologie, Hrsg.: W. Schramm, S. 318f., 325). Von daher gesehen war es unwissenschaftlich, AIDS — soweit mit Blutprodukten assoziiert — als „US-Problem“ anzusehen (vgl. die Wiedergabe des Zitats des WHO-Generalsekretärs bei Velimirovic, AIFO 1992, S. 301f.: „This is an American problem and they will deal with it“; ähnlich Dr. Brackmann, in: Böses Blut, 2. Aufl. 1993, S. 51: „Für mich wie für viele Kollegen war das Problem doch sehr nach Amerika projiziert.“). (…)

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(…) Davon betroffen waren — neben neun noch nicht freigegebenen Chargen 16 bereits auf den Markt gelangte Chargen Faktorenkonzentrate (15 x Koate und 1 x Konyne), in die 48 Einzelspenden des AIDS-positiven Spenders eingegangen waren. Die 16 Chargen umfassten 60 063 Ampullen Koate und 4 606 Ampullen Konyne (mit insgesamt 24,95 Mio. Einheiten), die an 304 inländische und 14 ausländische Vertragspartner (u. a. aus Kanada, Frankreich, Jordanien, Israel, Taiwan, Singapur, den Philippinen, Indonesien, Japan, Kolumbien, Venezuela, Costa Rica, Argentinien und Italien) ausgeliefert worden waren.(…)  Mehr dazu: Zweite Beschlussempfehlung und Schlussbericht 

Durch das HIV-Hilfegesetz (HIVHG) vom 24. Juli 1995 erhalten die HIV-Infizierten eine monatliche Zahlung von 766,94€, an AIDS erkrankte bekommen 1533,88 €.
Die Mittel der Stiftung sind begrenzt.

1981 – Ein undurchsichtiges Kartell: Schon 1981 hatte das Berliner Kartellamt gegen die vier größten Anbieter der aus Blut gewonnenen Faktor-VIII-Konzentrate – die Firmen Travenol, Immuno, Cutter und Behring – „Ermittlungen wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung“ aufgenommen. Die großen Vier teilten sich bei (laut Kartellamt) „missbräuchlich überhöhten“ Preisen rund 85 Prozent des Gesamtumsatzes; das Kartellamt sprach von einem „oligopolistischen Markt“, auf dem praktisch kein Wettbewerb mehr herrsche.

1993 HIV -Skandal

Nach Bekanntgabe des Skandals: „Auch vor Bestechung schrecken einige Firmen der Blutbranche nicht zurück, um ihre Plasmaprodukte an den Mann zu bringen: Einem der Bonner Oberärzte waren von der Kölner Handelsfirma Pro Plasma fast 2,5 Millionen Mark Schmiergeld auf ein Schweizer Nummernkonto überwiesen worden; seine Strafe: 22 Monate Gefängnis (auf Bewährung) und 600 000 D-Mark Geldbuße.“ Quelle Spiegel 1993 

2014 Operation Marquis-Korruption Portugal –  auch Blutplasma-Gigant Octapharma betroffen:

Korruption, Geldwäsche und Finanzbetrug im großen Maßstab.

Am 22. November 2014 wurde Portugals Ex-Premier Sócrates wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Korruption am Flughafen Lissabon festgenommen. Zur gleichen Zeit wie Sócrates wurden noch drei weitere Verdächtigte festgenommen: sein Freund Carlos Santos Silva von dem Bauunternehmen Lena, dessen Rechtsanwalt Goncalo Ferreira, der für die zweite Santos-Firma Proengel tätig war und mittlerweile unter Auflagen freigelassen wurde, und sein Fahrer João Perna.

Seit 2013 soll Sokrates 12 000 Euro pro Monat von Octapharma bekommen haben.Er war als Berater auch für Lateinamerika tätig. Es folgte ein Vertrag im Mai 2014 mit Dynamicspharma, mit Sitz in Portugal und im Besitz von Lalanda und Castro, der dem ehemaligen Premierminister die gleichen 12 000 Euro pro Monat zahlte. In Brasilien wurde nach der Verhaftung sofort einen Erlass verlangt,  dass die Regierung mit Octapharma keine Verträge schließt. Quelle alvarodias.com.br und http://www.portaldeangola.com

Dezember 2016:

Im Dezember gab Blutplasma-Gigant Octapharma aus Lachen SZ den Abgang des Portugiesen Paulo Castro (59) bekannt. BLICK weiß: Für die bisherige Nummer vier der Firma kommt es noch schlimmer. Er wurde gestern Morgen in Heidelberg (D) verhaftet.

Hintergrund: Castro war unter anderem für das Portugal-Geschäft von Octapharma verantwortlich. Laut der Zeitung «Jornal Económico» soll er dem Konzern mit korrupten Methoden zu einem Quasimonopol auf Blutplasma-Produkte in öffentlichen Spitälern verholfen haben. Umfang der Verträge: mehr als 100 Millionen Euro!

Ein Tag vorher durchsuchte die Polizei in Portugal über 30 Büros. Auch in der Schweiz schlug sie zu: Die Bundesanwaltschaft habe zwei Räumlichkeiten von Octapharma durchsuchen lassen, schreibt die HANDELSZEITUNG». Quelle

2017 Neue Regelungen durch Europäischen Gerichtshof

Zur Freude des Unternehmens Octapharma  konnte sich der Konzern kürzlich die Vormachtstellung auf dem französischen Markt sichern – als Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs. Die Richter entschieden, dass Blut als Medikament gilt, sobald Bestandteile verändert oder zum Produkt verarbeitet wurden. Als solches unterliegt es den Grundsätzen eines freien Marktes und darf deshalb monetarisiert werden. Die Produkte von Octapharma werden alsbald in den französischen Markt drängen, sehr zum Leidwesen der Spendenorganisationen.

2017 Neue Regelungen Deutschland

Bundestag: Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften Durchgang Bundesrat: 31. März 2017

Mit dem Gesetz wird das Genehmigungsverfahren des Arzneimittelgesetzes (AMG) für Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) überarbeitet. Die Definition der „nicht routinemäßigen Herstellung“ wird auf Grund der bisherigen Erfahrungen angepasst. Die Bundesregierung hat den Kabinettsentwurf am 15. Februar 2017 verabschiedet. Außerdem ist vorgesehen, dass Deutsche Hämophilieregister rechtlich im Transfusionsgesetz (TFG) und in der Transfusionsgesetz-Meldeverordnung zu verankern. Außerdem sind verschiedene redaktionelle und technische Änderungen im AMG, im Transplantationsgesetz und in der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung vorgenommen worden. Weiterlesen – AOK

Eine Stimme bleibt in dieser Debatte merkwürdig still: die der Europäischen Union.

Dabei hätte sie das Mandat, einheitliche Regelungen zu schaffen. Sie könnte auch sicherstellen, dass die EU in der Bereitstellung von Blut autark und selbstversorgend wird. Dann wären Kranke nicht mehr auf amerikanisches Blutplasma angewiesen, das ohnehin unter problematischen Bedingungen bezogen wird. Es gäbe durchaus Handlungsbedarf: Vier von fünf Personen sind in ihrem Leben mindestens einmal auf ein Blutprodukt angewiesen.

Die EU-Staaten haben sich 1997 in einem Abkommen des Europäischen Rates gegen jegliche Kommerzialisierung des menschlichen Körpers ausgesprochen. Doch diese ist längst Realität. In Deutschland, Österreich und Tschechien gibt es kommerziell betriebene Plasmazentren. Zwar sind drei Viertel der Blutspenden hierzulande tatsächlich eine Spende und damit ohne Gegenleistung. Wer aber etwa in Zentren der deutschen Haema AG spendet, bekommt 20 Euro dafür. Mit vier Prozent Marktanteil ist sie derzeit noch marginal, sie ist allerdings der größte private Anbieter und wächst stark.

In den USA sind finanzielle Gegenleistungen für die Blutabgabe längst die Regel. Die Vereinigten Staaten sind der größte Exporteur von Blutplasma. Und die EU-Mitgliedstaaten decken die Hälfte ihres Bedarfs aus Plasma amerikanischer Spender. Europa hängt buchstäblich am Tropf der USA.Siehe Das Geschäft mit dem Blut

Deutsche Arzneimittelexporteure bauen Position in China aus und auch Blut „Made in Germay“ ist gefragt.

Wollen Sie Blut aus China? Vorsicht: Auch hier verdienen arme Bauern mit dem Blutspenden Geld – incl. Skandal.

Welcome to Octapharma China – Octapharma Beijing Representative – denn dort ist der Konzern auch schon aktiv.

Am 23. August 2001 gab die chinesische Regierung zu, dass sich 30 000 bis 50 000 Chinesen über illegale Blutprodukte mit HIV infiziert haben könnten. Der chinesische Gesundheitsminister, Zhang Wenkang, äußerte, dass in 23 der 30 chinesischen Provinzen Menschen auf diese Art mit dem HI-Virus infiziert worden wären. Dabei seien vor allem arme Bauern von der Missachtung elementarer Hygieneregeln betroffen. Allein in der Provinz Henan verkauften 280 000 Bauern ihr gespendetes Blut, um ihr geringes Einkommen aufzubessern. Das Blut wurde gemischt und ihnen nach Entnahme des Plasmas wieder injiziert, damit sie ohne gesundheitliche Nachteile, wie ihnen gesagt wurde, bald wieder spenden könnten. 2004 wurde bekannt, dass sich allein in der Provinz Henan nach offiziellen Angaben 25 000 Menschen auf diese Art mit HIV infiziert hatten. Quelle Wikipedia 

Flüssiges Gold

  • 200 Euro kostet ein Liter Blutplasma aus Frankreich – nur 100 Euro ein Liter aus den USA
  • 60 Dollar bekommt ein US-amerikanischer Blutspender pro Woche. Viele ernähren davon ihre Familien
  • 530 privat betriebene Plasmazentren gibt es in den USA
  • Mehr als 30 verschiedene Medikamente werden aus Blutplasma erstellt
  • EU-Staaten decken mehr als 50 % ihres Bedarfs mit Plasma aus den USA

Dazu : Arte Doku HD 2017  Das Geschäft mit dem Blut

Ein Pharmaunternehmen aus der Schweiz verdient mit dem Blutplasma mittelloser, teils drogensüchtiger Amerikaner Millionen.

Die aus Blut hergestellten Arzneimittel, sogenannt stabile Blutprodukte, vertreibt das Unternehmen weltweit, auch hierzulande. Schweizer Patienten zahlen für eine Therapie mit dem Blutplasmakonzentrat Octagam zur Stärkung des Immunsystems mehrere tausend Franken pro Monat. Mit ihrem Dokufilm «Das Geschäft mit dem Blut» decken Maurisse und Pilet die umstrittenen Methoden von Octapharma erstmals auf und lösten mit ihrer Recherche in den USA, der Schweiz und in Deutschland gleich mehrere Polizeieinsätze aus. Am 01. März 2017 wurde der Beitrag  auf SRF 1 ausgestrahlt.

Man kann antworten, was man will

Tatsächlich gestehen Plasmaspender in Cleveland, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Eine Maschine stelle die Fragen, da könne man antworten, was man wolle, sagt ein Mann vor der Kamera. Auch über das Sexualverhalten werden falsche Angaben gemacht und der Drogenkonsum verheimlicht, um an Geld zu kommen.

«Personen, die sich Drogen intravenös verabreichen oder gewisse Drogen einnehmen, müssten vom Blut- oder Plasmaspenden ausgeschlossen sein», sagt Danièle Bersier, Sprecherin des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic. Das im Film gezeigte Verhalten der Spender in den USA entspreche «klar nicht den dort oder in der Schweiz geltenden Vorschriften», hält Bersier fest. Jean-Daniel Tissot, Dekan der Biologischen und Medizinischen Fakultät an der Universität Lausanne, wird im Dokfilm noch deutlicher. Er sagt: «Das Blut der Armen wird den Reichen in die Arme gespritzt.»

Im Innern des Octapharma-Gebäudes werden die Spender an Maschinen angeschlossen. Anders als bei einer normalen Blutspende, bei der das gesamte Blut entnommen und in einen Beutel geleitet wird, fliesst das Blut bei einer Plasmaspende in ein geschlossenes Schlauchsystem und wird mit einer Substanz, die das Blut kurzfristig ungerinnbar macht, gemischt. So gelangt das Blut in das Apheresegerät und wird durch Zentrifugation in Blutplasma und -zellen aufgetrennt. Das gelbliche Plasma wird gesammelt, und die Blutzellen werden in die Körper ihrer Spender zurückgeleitet. Rund eine Stunde dauert eine Plasmaspende.

Spender setzen Gesundheit aufs Spiel

Zwar macht das Plasma 60 Prozent des Blutes aus, aber der menschliche Körper ersetzt es im Gegensatz zu den roten Blutkörperchen viel rascher. Gemäss SRK-Richtlinien könnte «grundsätzlich nach einer Pause von einer Woche wieder gespendet werden, da der Körper bei dieser Spendenart nur ganz geringe Mengen an Blutzellen verliert». In Cleveland spenden die Menschen aber zweimal pro Woche, und dies Woche für Woche. Sie sind auf die 60 Dollar, die Octapharma für eine doppelte Spende zahlt, angewiesen. «Der Blutverkauf ist ihre einzige Chance für einen legalen Zusatzverdienst», sagt François Pilet. Danach kämen nur noch der Drogenhandel und die – in Cleveland illegale – Prostitution. Die Spender setzten ihre Gesundheit aufs Spiel, warnt der Clevelander Spitalarzt David Margolius. Sie würden an chronischer Müdigkeit und Kopfschmerzen leiden – und hätten durch die vielen Einstiche Venenentzündungen oder gar entzündete Armnerven. Mehr Informationen: tagesanzeiger.ch

Blut verbindet – Hauptanbieter von Plasma-Produkten!

June-2015-Round-Table – Brüssel – Belgien

Die Analysten prognostizieren dem globalen Plasma-Therapie-Markt, auf einem CAGR von 12,10% im Zeitraum 2014-2019 zu wachsen. IVIG wird zunehmend wegen der Zunahme der Zahl der Blutungsstörungen, der CIDP und der globalen alternden Bevölkerung verwendet. Quelle Global Plasma Therapeutics Market 2015-2019

Die Herstellung der Immunglobulinpräparate (IVIG) erfolgt aus dem gepoolten Plasma gesunder Spender (> 2000 bis 100 000 Spender pro Charge) durch Alkoholfraktionierung mit nachfolgenden weiteren Reinigungsschritten wie Sulfonierung, Ultrafiltration oder Ionenaustausch-Chromatografie  Quelle dgrh

Die Investmentgesellschaft kaufte Cerberus von Bayer die Blutplasma-Sparte. Dann verkaufte Cerberus diese an einesn der größten Giganten für Blutplasma, den spanischen Grifols, und bleibt weiterhin ein Teil des Konzerns und verdient als „Blutsauger“ an Blut.  (Der Hauptmarkt stellt künftig Nordamerika mit einem Umsatzanteil von 58% dar, gefolgt von Europa (28%) und der restlichen Welt (14%) Quelle:fuw.ch

Wo viel Geld verdient wird, sind Investmentbanker nicht weit entfernt. Vielen dürften Ampersand Ventures – Cerberus bekannt sein. Seit 2006 ist der frühere US-Finanzminister John W. SnowCEO des Finanzfonds. Zum Vorstand gehört außerdem der ehemalige US-Vizepräsident Dan Quayle. Am 14. Dezember 2006 kaufte Cerberus für ca. 3,2 Milliarden Euro vom österreichischen Gewerkschaftsbund ÖGB die nach dem Aufdecken des Refco-Skandals in Turbulenzen geratene Bank BAWAG P.S.K. Neben Cerberus beteiligten sich auch Generali, Wüstenrot, die Österreichische Post AG und eine Investorengruppe um den Industriellen Hannes Androsch am Kauf. Ziel ist es, die BAWAG als Europazentrale von Cerberus zu installieren. Quelle Wikipedia.

Die Stiftung Humanitäre Hilfe wurde auf Grund des HIV-Blutskandals gegründet: Pharmaunternehmen und Rotes Kreuz zahlen 40 Prozent, Bund und Länder 60 Prozent. Insgesamt: 128 Millionen Euro für die Opfer. Pharmakonzerne: Bayer, Baxter, Behring-Aventis und Alpha betroffen.

Bayer – Das Geschäft mit dem Blut – wie man sich von „lästigen Skandalen“ trennt!
  • Bayer: 1974 erfolgt in den USA die Übernahme von Cutter Laboratories Inc. von Miles Laboratories. Vier Jahre später, im Jahr 1978, wurde Miles Laboratories von der Bayer AG übernommen. Die Vorgängerfirma von Precision Pharma Services, das New York Blood Center (Melville Biologics) mit Betriebsanlagen in Melville (New York), wurde 1980 von der FDA freigegeben. 1992 vereinigte die Bayer AG ihre US-Unternehmungen und bildete die Miles Inc, die 1995 in Bayer Corporation umbenannt wurde. Die Fabrik in Melville wurde 2001 von Ampersand Ventures erworben und in Precision Pharma Services umbenannt. Talecris wurde am 1. April 2005 aus der Geschäftseinheit Bayer Biological Products der Bayer AG ausgegründet. 2006 gab das Unternehmen die Gründung der Talecris Plasma Resources zur eigenen Gewinnung von Plasma in über die gesamte USA verteilten Plasmazentren bekannt. Die Prexision Pharma Services ging in der Talecris Biotherapeutics auf.
  • 2011 wurde Talecris von dem spanischen Unternehmen Grifols für vier Milliarden US-Dollar übernommen.
  • Grifols SA ist ein spanisches multinationales Pharma- und Chemieunternehmen. Es stellt hauptsächlich Derivate aus Blutplasma her und ist in dieser Sparte Marktführer in Europa. Spanien ist an der Spitze der Forschung und Entwicklung von Stammzellen.
  • Das fusionierte Unternehmen wird mit einem Umsatz von 2,8 Mrd. $ die weltweite Nummer drei im Blutproduktemarkt hinter der amerikanischen Pharmagruppe Baxter und dem australischen Konkurrenten CSL. Grifols rechnet mit einem «sofortigen» Zuwachs des Gewinns pro Aktie und streicht die Komplementarität der beiden Gesellschaften hervor. Spätestens nach vier Jahren sollen die Synergien jährlich 230 Mio. $ abwerfen.

Nach der Übernahme der Bayer-Tochter Talecris wurde Grifols zu Nr. 3 in der Plasmasparte. Nr. 2 amerikanische Gruppe Baxter und der australischen CSL – die Behring! Der Spanische Blutplasma-Gigant gehört zum großen Teil der Familie Grifols. Auch dieser Konzern ist in Deutschland aktiv.

Grifols ist ein weltweit präsentes Medizin- und Pharmaunternehmen mit einem Deutschlandsitz in Frankfurt am Main. Grifols konzentriert sich auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Plasma-Produkten, die zur Behandlung einer Vielfalt von seltenen und oft lebensbedrohlichen Krankheiten und Zuständen Verwendung finden. Die Produkte und Dienstleistungen von Grifols werden in über 90 Ländern angeboten.

  • Werk Parets del Vallès, Spanien: Kapazität 2,1 Millionen Liter p.a. ( Stand 2007 )
  • Werk Los Angeles: Kapazität 1,5 Millionen Liter p.a. (Stand 2007 )

Behring

Mitte der Neunziger wurde begonnen, die Behringwerke aufzuteilen; dabei wurde die Plasmasparte ausgegliedert und Anfang 1996 mit der Rhône-Poulenc-Tochter Armour zum Joint-Venture Centeon fusioniert. Als Hoechst und Rhône-Poulenc 1999 zu Aventis fusionierten, wurde aus Centeon neu die Aventis-Tochter Aventis Behring. Da das Unternehmen nicht mehr zum neu definierten Kerngeschäft von Aventis passte, wurde im Dezember 2003 der Verkauf an die australische CSL-Holding beschlossen und im ersten Halbjahr 2004 vollzogen. Unter der CSL wurde Aventis Behring sogleich mit ZLB Bioplasma zu ZLB Behring fusioniert. Ende 2006 wurde das Kürzel ZLB in den Namen der Tochtergesellschaften durch CSL ersetzt; seither firmiert die deutsche Tochter als CSL Behring GmbH.

CSL Behring ist ein Hersteller von Plasmaderivaten. Das Unternehmen beliefert mit seinen Produkten den Weltmarkt und produziert auf Plasma-Basis hergestellte Arzneimittel. CSL Behring bietet Produkte in Indikationsgebieten wie Gerinnungsstörungen, Immundefekte, Wundheilung und Intensivmedizin. Der größte Produktions- und Forschungsstandort befindet sich in Marburg im Bundesland Hessen.

Das Pharmaunternehmen CSL Behring wird 245 Millionen Euro in seinen Marburger Standort investieren. Damit soll eine neue Anlage zur Herstellung von Medikamenten aus Humanplasma gebaut werden, wie die «Oberhessische Presse» heute berichtet. Die Arzneien sind unter anderem für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen gedacht. Ein Firmensprecher bestätigte die Investitionspläne.

Novartis verkaufte 2014  für 275 Mio. Dollar sein Geschäft mit Grippeimpfstoffen an den australischen Biopharmakonzern CSL. Dies nachdem er den Grossteil der Problemsparte im April 2014 an GSK veräussert hatte.

– Baxter – US-Konzern mit Standorten weltweit, Umsatz 2012 14,2 Mrd. US-Dollar.

2012 — Baxter schließt den Kauf von Sigma International General Medical Apparatus, LLC (SIGMA) ab, einem der führenden globalen Hersteller von smart infusion pump technology.

Ebenfalls in 2012: Baxter erwirbt Synovis Life Technologies, Inc., ein führender Anbieter von biologischen und mechanischen Produkten, die zur Weichgewebeheilung und Verfahren der Mikrochirurgie verwendet werden.

2013 — Baxter übernimmt das schwedische Unternehmen Gambro und ergänzt somit sein Portfolio im Bereich der nephrologischen Therapie um Produkte und Therapien für die Hämo- und die Akutdialyse.

2014 — Baxter erhält von den USA und Kanada die behördliche Genehmigung für das next-Generation SIGMA Spectrum Infusion System. Dieses umfasst eine Kapazitätserweiterung für das Master Drug Library safety software System und neue Nachverfolgungsfähigkeiten.

Ebenfalls in 2014: Baxters Geschäft mit medizinischen Produkten vergrößert sein R&D-Netzwerk mit der Etablierung eines neuen Kompetenzzentrums in Suzhou, China. Dieses fokussiert sich auf Rezeptierung, analytische Chemie, Prozess- und Verpackungsentwicklung. The site will address global needs while pursuing opportunities specific to emerging Asia Pacific markets.

2015 — Baxter trennt erfolgreich seinen BioScience-Geschäftsbereich ab, der ab sofort als eigenständiges Unternehmen Baxalta an der New Yorker Börse (NYSE) gelistet ist. Quelle Baxter 

  • seit 1960 ist Baxter in Deutschland vertreten.
  • In Österreich betreibt Baxter sieben Plasmazentren in mehreren österreichischen Bundesländern und es ist für den Erwerb und die Gewinnung von Blutplasma für die Herstellung lebenswichtiger Medikamente verantwortlich. In Wien befindet sich die größte europäische Plasmafraktionierung des Unternehmens.
  • Baxter war in den „Blutskandal“ um mit HIV kontaminierte Blutprodukte verwickelt, die in den 1980er-Jahren weltweit auf den Markt gebracht wurden.
  • Ende 2007 und Anfang 2008 kam es nach der Gabe von Heparin des Herstellers Baxter in den USA bei etwa 800 Patienten zu schweren allergischen Reaktionen. 19 Menschen starben.
  • In Deutschland traten im gleichen Zeitraum nach der Verwendung von Heparin eines anderen Herstellers ca. 80 Fälle schwerer allergischer Reaktionen auf. Auch hier war verunreinigter Rohstoff aus China bezogen worden. Quelle Wikipedia

Nachdem Sie diesen Beitrag gelesen haben, die Geschichte, wie damals alles begann – hat sich etwas geändert?

1982: Das Plasma wurde von großen internationalen Chemiekonzernen gekauft und verarbeitet. Die wichtigsten Firmen auf diesem Gebiet waren: Behring (100 % Hoechst-Tochter), BRD; Cutter, USA (100 % Bayer-Tochter, BRD); Hyland-BaxterTravenol, USA; Alpha, Japan; Biotest, BRD; Immuno, Osterrreich; Merieux, Frankreich. …

Sium in Rio, Brasilien

„In Rio machen die Blutbanken immer noch ein blühendes Geschäft, sie sammeln schätzungsweise bis zu 70000 Litern am Tag. In dem Slum im Vorort Madureira liegt die Natal Blutbank gegenüber dem Bahnhof, der täglich von Tausenden von Pendlern aus der Arbeiterschaft benutzt wird. Eine andere Blutbank liegt gegenüber dem Hauptbahnhof. Es gibt Menschen, die ihr Blut verkauft haben, um sich eine Fahrkarte im Wert von 70 Cents zu kaufen.“

Mexiko/USA „Blut über die Grenze.

„Sara G. Villareal ist eine professionelle Spenderin. Mindestens einmal die Woche geht sie über den Rio Grande von Mexiko nach EI Paso, Texas. Dann nimmt sie einen Bus zur ‚University Biologics Research GmbH‘ (privat, Anm. d. Verf.), wo Angestellte ihr einiges Blut abnehmen und die roten Blutkörperchen wieder in ihren Arm zurückspritzen. Dafür erhält sie 70 Dollar. ,Ich mache das nicht, weil es mir Spaß macht‘, sagt die arbeitslose Mexikanerin. ,Wenn ich etwas zu essen habe, komme ich nicht hierher. ‚ Sara war bisher 84 Mal bei der University Biologics. Sie ist eine von Tausenden armer Mexikaner, die sich der Prozedur der Plasmapherese unterziehen. (Newsweek, USA, 29.12.80)

Mehr dazu: Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen? – 1982!!

Weitere Quellen:

Das Geschäft mit dem Blut – ein «ECO-Spezial» (2014 SRF) Video und Informationen

Wie der Mensch Pharma-Firmen als Rohstoff-Lieferant dient (2014 SFR – Informationen)

Profit auf Kosten Schwerkranker ( BR /ARD  05.10.2016 Bluter-Skandal) 

Hämophilie in Asien und weltweit (Bayer)

World Hemophilia Day 2017 > Sponsoren:  Bayer –  Biotest – Bioverativ – CSL Behring  – F. Hoffmann-La Roche Ltd – Green Cross –  Grifols – Kedrion-  LFB – Novo Nordisk Octapharma – Pfizer – PrecisionBiologic – Shire – SOBI

Collecte de sang : l’apparition de filières privées change la donne (lemonde.fr 19/02/2017) 

TENDERS AND PROCUREMENT OF COAGULATION FACTOR CONCENTRATES : A EUROPEAN SURVEY OF 38 COUNTRIES(2015 in Brüssel Treffen der Pharmakonzerne)

Gesetzentwurf der Bundesregierung- Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften 17.02.17

PPTA Stellungnahme zum Dokumentarfilm “Das Geschäft mit dem Blut“  (2017 – Mitglieder die genannten großen Profiteure)

Bis zum nächsten Blutskandal!

Netzfrau Doro Schreier

Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten – auch für die Nahrungsindustrie!

Health2.0 – Können Computer Ärzte ersetzen? Kennen Sie Dr. Google? Er baut ein riesiges Imperium, kooperiert mit Big Pharma und will Ihre Daten

Terrorgruppen am illegalen Organhandel beteiligt – Flüchtlinge als mobile billige Ersatzteillager

Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Schweine mit Menschen gekreuzt – Auch in Deutschland Schweinefarmen als Organ-Ersatzlager für Menschen – Scientists use stem cells to create human/pig chimera embryos

Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! Die Forschung kennt keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, nicht nur in den USA, auch in Europa!

Liste: EU stoppt über 700 Medikamente – EU ban on more than 700 drugs

Medikamentenbetrug erschüttert Mexiko! Krebsleidende Kinder erhielten Wasserinfusion statt Chemotherapie

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

„Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Impfen – Verflechtungen mit der Industrie

Würden Sie in Impfstoffen Glyphosat und Nierenzellen von Grünen Meerkatzen oder Zellen von abgetriebenen Föten vermuten? African Green Monkey kidney cells used in vaccines

Quelle: https://netzfrauen.org/2017/04/07/blutplasma/

 

Gefunden bei : rsvdr
Danke an Arshan

Einen herzlichen Dank an die Netzfrauen

+++ACHTUNG+++Höchste Warnstufe! Gefahr von Tornados und Superzellen!+++ACHTUNG+++

http://www.wetter.com/videos/kolumnen/hoechste-warnstufe-gefahr-von-tornados-und-
superzellen/598066e138f78844f814eec7

 

Mit den »Flüchtlingen« kommen die Krankheiten

Es trifft jedes europäische Land !

Den nachfolgenden Bericht über eine neue Studie des Robert Koch-Instituts [RKI], den wir Marilla Slominski verdanken, »bestätigt nur«, wie sie schreibt, »was viele Bundesbürger schon schwer geahnt haben. Die Zahl der von außerhalb eingeschleppten Krankheiten durch sogenannte Flüchtlinge ist seit der Grenzöffnung 2015 rasant gewachsen.

Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch 2016 des RKI wurde soeben der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; keiner nahm bisher Notiz davon, obwohl oder weil die Zahlen brisant sind.

Mehr als 50 verschiedene Infektionskrankheiten sind demnach im Jahr nach Merkels offene-Türen-Politik bei den Immigranten festgestellt worden. Von der eher harmlosen Bindehautentzündung bis zu Typhus ist alles dabei, was Parasiten, Bakterien und Co. so zu bieten haben. Dazu gehören bakterielle Lebensmittelvergiftung, Windpocken, Cholera, Kryptosporidiose (parasitäre Durchfallerkrankung), Denguefieber, Echinokokkose (Bandwurm), EHEC (blutige Durchfallerkrankung), Giardiasis, Haemophilus influenzae, Hantavirus, Hepatitis, Hämorrhagisches Fieber, HIV/AIDS, Lepra, Läuserückfallfieber, Malaria, Masern, Meningokokken, Meningoenzephalitis, Mumps, Paratyphus, Röteln, Shigella, Syphilis, Toxoplasmose, Trichinellose, Tuberkulose, Tularämie, Typhus und Keuchhusten.

Doch wie schnell sich diese neuen/alten Infektionskrankheiten ausbreiten können, zeigt der Fall eines Asylbewerbers aus dem Jemen, der während seiner Zeit im Kirchenasyl im norddeutschen Bünsdorf mehr als 50 Kinder, die in dem Gebäude ein und ausgingen, mit hochansteckender Tuberkulose infizierte.

Übliche sowie unübliche Krankheiten sind jetzt dank Massenzuwanderung auf dem Vormarsch. Die Häufigkeit von Hepatitis B ist in den letzten drei Jahren um 300 % angestiegen, so das Robert Koch-Institut in seiner aktuellen Studie. Gab es 2014 noch 755 Fälle, waren es 2016 schon 3006. Ursache sind mit die fehlenden Impfungen bei Immigranten aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan.

Die Masern verzeichneten von 2014 bis 2015 einen Anstieg von sagenhaften 450 %, ebenso stieg die Zahl der an Windpocken, Meningitis, Mumps, Röteln und Keuchhusten Erkrankten. 40 % aller neuen HIV/AIDS Fälle betreffen die sogenannten »Flüchtlinge«.

Die neuen Zahlen könnten nur die Spitze des Eisbergs sein. So stieg zum Beispiel die Zahl der Tuberkulosekranken von 4 488 im Jahr 2014 auf 5 915 in 2016, das sind satte 30 % mehr. Doch viele Ärzte schätzen die tatsächlichen Zahlen höher und vermuten, dass das RKI die Gefahr herunterspielt, um die Stimmung gegen Flüchtlinge nicht anzufeuern. Schon im vergangenen Jahr stellte der Mediziner Carsten Boos die Frage, ob das »Bundesinstitut die unangenehme Realität politisch korrekt verschweigt«.

2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, erklärte der Chefarzt der Regensburger Uniklinik, Michael Melter, dass er viele der Flüchtlings-Krankheiten seit 20 bis 25 Jahren nicht mehr gesehen hätte. »Viele meiner jüngeren Kollegen habe sie noch nie zu Gesicht bekommen«, stellte Melter fest. Und so ist es für viele Ärzte eine Herausforderung, angesichts der vielen in Deutschland nicht mehr oder gar nicht vorkommenden Krankheiten die richtige Diagnose zu stellen.

Inzwischen versucht man in Deutschland z.B. verzweifelt, die durch Rumänen eingeschleppte Masern in den Griff zu bekommen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurde die Krankheit bei mehr als 700 Immigranten diagnostiziert. Epizentrum mit 500 Erkrankten ist Nordrhein-Westfalen, das Land mit dem höchsten Flüchtlingsanteil. Die meisten Erkrankten gibt es in den Hochburgen Duisburg und Essen, wo im Mai eine 37jährige Mutter von drei Kindern an den Masern starb. Weitere Fälle gab es in Berlin, Köln, Dresden, Hamburg, Leipzig, München und Frankfurt.

Die Politik gibt sich einmal mehr geschäftig und konzentriert ihr ganzes Augenmerk auf impfunwillige Eltern, als ob diese die Ursache für die jetzige Situation wären. So verabschiedeten unsere fleißigen Politiker im Juni ein neues Gesetz, dem zufolge das Personal von Kitas den Behörden diejenigen Eltern melden müssen, die nicht an einer ärztlichen Impfberatung teilnehmen wollen. Diese Weigerung wird nun mit Geldstrafen bis zu 2.500.- Euro belegt. Schon geht einigen das Gesetz nicht weit genug, sie wollen jeden Einwohner des Landes zwangsimpfen. Und so nimmt ein weiterer durch Angela Merkels offene-Grenzen-Politik verursachter Streit die Gesellschaft in Beschlag.

In den Medien wird dieser Tage nicht gerne über neue Infektionskrankheiten gesprochen, hier wird lieber weiter das Klischee des armen Flüchtlings bedient, wie im Fall eines 22jährigen Syrers, dem das Uniklinikum Düsseldorf die Transplantation einer neuen Niere verweigert.

Und für den hart arbeitenden Bürger bleiben nur die Horror-Nachrichten über ständig steigende Krankenkassenbeiträge; ein Schelm [oder Nazi] wer da einen Zusammenhang vermutet. [1]

Anmerkung politonline d.a. 
Auf Grund der gesundheitlichen Befindens zahlloser Ankömmlinge kann man sich ungefähr ausrechnen, wie m i n i m der Anteil an Entwicklungshilfe sein muss, den die afrikanischen Potentaten, denen über Jahre hinweg Summen in mehrstelliger Milliardehöhe zugeflossen sind, für den Sektor Gesundheit ihrer Untertanen bereitgestellt haben resp. diesem zuteilen. Man darf ferner annehmen, dass dasselbe Ungleichgewicht auf dem Gebiet der Bildung herrscht.   Was indessen floriert, ist der tödliche Waffenhandel, dessen Folgen uns über die Migration erreichen, was aber ganz offensichtlich nicht zum Umdenken bewegt.

Gerade die Wiederkehr der hochansteckenden TBC-Seuche kann zu einer wachsenden Gefahr für die gesamte Bevölkerung eines Landes werden; darüber hinaus verschlingt die Behandlung unvorstellbare Summen, denn eine einzige TBC-Behandlung kostet über 200.000.- €. »Grund für die neue Ausbreitung der lebensgefährlichen Krankheit«, vermerkte Eva Hermann Anfang Dezember letzten Jahres unter Zugrundelegung eines Spiegel-TV-Beitrags, »sind Migranten aus Afrika und anderen Flüchtlingsgebieten, die seit fast zwei Jahren ohne Gesundheitscheck und meist auch ohne Ausweispapiere, also völlig unkontrolliert, nach Deutschland einwandern können. Die Politik blende dieses Problem weitgehend aus, so ein behandelnder Arzt. Ebenso werde völlig unterschätzt, wie schwierig es für das behandelnde Krankenhauspersonal ist, die verschiedenen Ethnien angehörenden Patienten auf der Quarantäne-Station unter Kontrolle zu halten. Ausschreitungen, Streit und Gewalt haben in den Klinik-Alltag Einzug gehalten, ebenso aggressives Verhalten gegen das Krankenhauspersonal, welches nicht selten durch unzufriedene Flüchtlinge körperliche Gewalt erfahren muss. Legt man die veröffentlichten Asylbewerberzahlen zugrunde, so müssen wir mit 8 000 bis 10 000 Migranten mit aktiver und behandlungspflichtiger Tuberkulose rechnen, so der von Spiegel-TV befragte Arzt. Dies gilt wohlgemerkt nur für die veröffentlichten Einwanderungszahlen. Nicht eingerechnet sind hier Hunderttausende von Migranten, die nicht registriert wurden resp. werden, und die irgendwo in der Menge untertauchen. Wer allein diese Tatsache näher betrachtet, der kann nur ahnen, wie viele unentdeckte, hochgefährlich erkrankte Asylanten sich hier aufhalten, deren Krankheit unkontrolliert ausbrechen und sich ausbreiten kann.«

Es ist zu vermuten, dass sich die Parlamentarier aller Couleur mit dem Faktor Kosten nicht weiter beschäftigen. Wie in dem Artikel Das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen aufgezeigt, kostet beispielsweise eine Pille des neuen Hepatitis C-Präparats Sovaldi 700.- €. Die Behandlungsdauer liegt je nach Schweregrad zwischen 24 Wochen (168 Tage) und 72 Wochen (504 Tage); somit belaufen sich die Kosten für einen Patienten auf 117.600.- bis 352.800.- Euro. Gehen wir bei unserer Rechnung von 100.000 Patienten aus, so entstehen für die Dauer einer Behandlung immense Kosten in Höhe von 12 und 35 Milliarden €, die der Steuerzahler aufzubringen hat.  [3]

Betrachtungen dieser Art führen immer wieder zur gleichen Überlegung: Selbst wenn es gelingt, kriegerische Auseinandersetzungen innerhalb Europas für immer ins Reich der Verbannung zu schicken, so sollte es dennoch klar sein, dass wir allein finanziell gesehen an den Folgen der Überflutung unweigerlich zerschellen werden. So erhielten in der BRD im Jahr 2016 von 207.484 ausreisepflichtigen Personen 153.047 eine Duldung, dies unter anderem wegen Krankheit. Mit anderen Worten: Sie werden für immer bleiben und vom Steuerzahler für immer mit zu ernähren sein.

Auch das statement hierzu von Innenexperte Hans-Peter Uhl dürfte auf alle Flüchtlinge aufnehmenden Länder zutreffen: Die Auswirkungen werden Deutschland auf Jahrzehnte prägen und sind in ihrem Umfang noch nicht vorhersehbar. [4]

[1]
http://www.journalistenwatch.com/2017/07/16/mit-den-fluechtlingen-kommen-die-krankheiten/   16. 7. 17
Mit den Flüchtlingen kommen die Krankheiten – Von Marilla Slominski

[2]
http://www.eva-herman.net/deutschlands-zukunft-enteignungen-und-tbc/ 1. 12. 16

[3]
http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2465
9. 11. 15

——-

Und den geBILdeten Wählern geht das alles u.v.m. am Allerwertesten vorbei. Sie wollen trotz steigender Kriminalität, Terror, Unzufriedenheit … weiter an dem Merkel-Regime festhalten. Frau Merkel hat es doch klar und deutlich gesagt, dass sie keine Obergrenze für die Einreise von … will. Wer Merkel und den Rest der Volksverräter wählt, will unbedingt, dass Deutschland ausgeplündert, terrorisiert und anschließend islamisiert wird. Anders lässt sich dieses Wahlverhalten nicht erklären.

Außerdem lehnt Frau Merkel Volksentscheide strikt ab. Ein derartiges Instrumentarium ist ja auch nur hinderlich auf dem Weg zur Diktatur, die bereits im Hintergrund auf vollen Touren läuft. Merkel & Co. lassen bewusst Kriminelle und Terroristen ins Land und versprechen mehr Sicherheit durch Überwachung und mehr Polizeistaat. Merke(l)n die Wähler überhaupt nicht, was sich hier abspielt?

„Ich fordere, dass die Dummheit der Massen endlich abgeschafft wird. Denn nicht die wenigen 10.000 Psychopathen sind unser Problem, sondern die 7 Milliarden Dummköpfe, die sich lieber Fußball, DSDS & Co reinpfeifen, anstatt sich um ihre ureigensten Angelegenheiten zu kümmern“. (Buro Tanic, Mitglied des Europäischen Parlaments)

 

(Original-Quelle: politonline)

Gefunden bei : http://krisenfrei.de/mit-den-fluechtlingen-kommen-die-krankheiten-2/

Gefunden bei rsvdr.wordpress.com
Danke an Arshan

1. Torus-Kongress: Ver-rücktheiten und UFOs vom 30. August bis 3. September 2017 in Salzburg-Nord

1. Torus-KongressVer-rücktheiten und UFOsvom 30. August bis 3. September 2017 in Salzburg-Nord
Vorträge, Behandlungen und Workshops aus dem Bereich Untersberg, Leben, Gesundheit, Ausserirdische, Fortpflanzung, Gold, Zeitreisen und UFOs

Referenten und Themen

Sein Leben und seine Sehungen für die Zukunft
Alois Irlmaier
Sein Leben und seine Sehungen für die Zukunft
Nicht nur fort sollt ihr euch pflanzen, sonder auch hinauf
Prof. Dr. Meinhard Landmann-Rößner
Nicht nur fort sollt ihr euch pflanzen, sonder auch hinauf
Kristalle und ihre Wirkung
Gerald Gumpert
Kristalle und ihre Wirkung
Robert Ernsting
Nano-Pad und Keshe-Pen
Sehen mit dem 1. Auge - Zirbeldrüse
Kirah
Sehen mit dem 1. Auge – Zirbeldrüse
Kirlian Körper- und Energiefeldmessung
Andreas Fischer
Kirlian Körper- und Energiefeldmessung

Anmeldung zum Kongress

Geplanter Ablauf (Änderungen vorbehalten):

Mittwoch, der 30. August 2017
Uhrzeit Thema Vortragender
15:00 Vorstellung der Aussteller und Behandlungen
15:30 Die Herkunft der Ortsnamen und die Lage des Paradieses Rainer Schulz
18:00 Abendessen
19:00 Kristallenergie nutzen Gerald Gumpert
20:15 Kirlian Körper- & Lebensenergie Messung Andreas Fischer
20:30 Kaiser und Endzeitschlacht – Die Waissagung vom Walserfeld Marco Nünemann
Ende gegen 22:30 Uhr
Eintritt: Vorkasse 30 Euro, Tageskasse 33 Euro, Abendkasse (ab 18 Uhr): 20 Euro
Donnerstag, der 31. August 2017
14:30 Vorstellung der Aussteller und Behandlungen
15:00 Erziehen als Krönung des Erwachsenseins – Das Bergführerprinzip Hermann Reißfelder
15:45 Dein Blut, der Saft für Deine LebensEnergie Dieter Theodor Schall
18:00 Abendessen
19:00 Alles hat Seele Rudolf Schiller
19:30 Kreative Kinesologie Walter Eisentraut
21:00 Alois Irlmaier und seine Sehungen für die kommende Zeit
Ende gegen 23 Uhr
Eintritt: Vorkasse 34 Euro, Tageskasse 37 Euro, Abendkasse (ab 18 Uhr): 25 Euro
Freitag, der 1. September 2017
10:30 Vorstellung der Aussteller und Behandlungen
11:00 Musik mit Frequenzen als Heilmittel Brigitta Lang
12:00 Keshe-Technologie im Gesundheitsbereich: Nano-PAD und Keshe-Pen Robert Ernsting
12:30 Mittagessen
13:30 extraterretrische Heilmethoden – Die energetische Chriopraktik Holger Greiner
14:40 Anders Denken – Umdenken Imarin
15:00 Kaffeepause
15:30 Russische Informationstechnologie – Vorstellung eines Body-Analysesystems für Homeanwender Paul Hosch
16:15 Russische Informationstechnologie – Millimeterwellen sind Lebenswellen Helmut Murauer
17:00 Geistiges Heilen als Chance für Eltern mit besondere und/oder chronische kranke Kinder Annemarie Geisreiter
18:30 Abendessen
19:30 Neues von den Bienen Der Honigmann
20:00 Sehen mit dem 1. Auge – Zirbeldrüse Kirah
21:00 Krise? Na und! Peter Denk
Ende gegen 22:30 Uhr
Eintritt: Vorkasse 38 Euro, Tageskasse 43 Euro, Abendkasse (ab 18:30 Uhr): 27 Euro
Samstag, der 2. September 2017
10:30 Vorstellung der Aussteller und Behandlungen
11:00 Die Marsverschwörung Peter Denk
12:30 Mittagessen
13:45 Geheimbasen und Untergrundanlagen überall auf der Welt Hartmut Großer
15:30 Kaffeepause
16:00 Elfenklänge von Rairda Rairda
16:30 „Nicht nur fort sollt Ihr Euch pflanzen, sondern auch hinauf!“ Prof. Dr. Meinhard Landmann
17:30 Strukturen der globalen repiloiden Machtelite – Hintergrundwissen Der Honigmann
18:40 Abendessen
20:00 Harfenklänge von Rairda Rairda
20:30 Der feinstoffliche Torus des menschlichen Körpers und der Elementarteilchen Dr. Klaus Volkammer
22:15 Spezialvortrag Harald Kautz-Vella
Ende gegen 23:00 Uhr
Eintritt: Vorkasse 49 Euro, Tageskasse 54 Euro
Sonntag, der 3. September 2017
10:30 Vorstellung der Aussteller und Behandlungen
11:00 Musik von Rairda Rairda
11:30 Gold – eine sichere Anlage? (physische Goldbarren, Goldgedecktes Konto) Fritz Plankenpichler
12:15 CryptoGold – eine Gelderschaffungsmaschine Anton Wieser
13:00 Mittagessen
14:15 Musik von Rairda Rairda
14:45 Was steckt hinter Gluten? Dr. med. Axel Bolland
15:30 Die geheime Weltraumverteidigung der Amerikaner (UFOs, Apollo 20 usw.) Hartmut Großer
17:30 Klangschalen – Anwendung und Meditation Annemarie Geisreiter
anschließend Harfe und Klangschalenmediation Annemarie Geisreiter und Rairda
19:00 Abendessen
19:45 Abschlusspodiumsdiskussion mit allen Vortragenden für Fragen und neuen UFO Bildern
Offizielles Ende gegen 21 Uhr, es darf gerne noch länger diskutiert werden
Eintritt: Vorkasse 41 Euro, Tageskasse 44 Euro
Eintritt für alle Tage: 164 Euro
Eintritt für Wochenende (Freitag bis Sonntag): 110 Euro
Eintritt für Samstag und Sonntag: 80 Euro

 

Angebot an Behandlungen:

Energetische Chiropraktik bei Holger Greiner – Benhandlungsdauer ca. 15 – 20 Minuten vor Ort

Kinesologiesche Behandlung durch Walter Eisentraut – Behandlung vor Ort, Dauer je nach Bedarf, i.d.R. 90 Minuten

Klangschalentherapie mit Annemarie Geisreiter – Behandlung ca. 1 Stunde vor Ort

Fußrefelxzonenmassage mit Annemarie Geisreiter – Behandlung ca. 30 Minuten vor Ort

Wirbelsäulenarbeit nach Dorn-Breuß-Methode von Annemarie Geisreiter – Behandlung ca. 30 Minuten vor Ort

Beratung für Eltern mit besonderen Kinder mit Annemarie Geisreiter – vor Ort, Dauer nach Bedarf

Antra-Lebensenergieberatung mit Werner Badenheuer – vor Ort und in der Cosmolounge, Dauer i.d.R. 90 Minuten

Magentplattenbehandlung mit Dieter Schall – vor Ort

Russische Informationstechnologie für die Körperanalyse mit Paul Hosch – vor Ort, nur Freitag und Samstag

Stimmanalyse mit Brigitta Lang – vor Ort, nach Vereinbarung

Kirlian Körper- und Lebensenergiemessung bei Andreas Fischer – vor Ort

 

Angebot an Workshops:

Schutz und Erdung von Holger Greiner in der Cosomolounge

Sehen mit dem 1. Auge – Aktivierung der Zirbeldrüse mit Kirah in der Cosmolounge

Erlernen der Flußreflexzonenmassage mit Annemarie Geisreiter in der Cosomolounge

Keshe-Technik-Workshop in der Cosmolounge am Montag und Dienstag nach dem Kongress (4. und 5. September) mit Gerhard Rössler

Harald Kautz-Vella bietet sein Wissen in einem Workshop an, Mittwoch, 30.8 bis Freitag 1.9

 

Ausstellung:

Russische Weltrauminformationstechnologie – Körperanalyse

Goldbarren

CryptoGold

Wasserwirbler und Wasserenergetisierer

Kleidung aus Hanf

Soundei

Kristalle

Magnetplatten

Keshe-Technologie

Packing for Mars

Bücher

 

Angebot von Seminaren/Ausflügen:

Am Montag, den 4.9 ab 16 Uhr Ausflug auf den Gaisberg mit Vertiefung der Gespräche über die Machtmatrix, dabei Untergang des beginnenden Vollmondes über dem Untersberg

Am Dienstag, den 5.9, Ausflug nach St. Bartholomä über den Königsee, bei schlechtem Wetter an den Chiemsee mit Herrenchiemsee und Fraueninsel

Am Mittwoch, den 6.9, Ausflug an den Wolfgang See, abends ab 19 Uhr ist AERI-Stammtisch

Anmeldung zu einem der Ausflüge

 

Anmeldung zum Kongress

Todbringende Schulmedizin … nicht nur in Deutschland

Zusatzlinks und Querverweise:

Die Pharma-Mafia (Der Flexner-Report)
https://goo.gl/tovInI

2) Pharma-Lobbyist verplappert sich und sagt Wahrheit
https://goo.gl/32cBG8

3) Ärztin erklärt: Gesundheitssystem ist riesen Schwindel
https://goo.gl/A15P0E

4) Was ihr über Krebs nicht wissen sollt
https://goo.gl/QsqGkP

5) Vitamin D – Eine Ärztin packt aus
https://goo.gl/54wCJn

Videoquelle:

Die Wahrheit ist in dir – https://www.youtube.com/watch?v=ozHNU9qC9kA

Quelle:  https://www.facebook.com/groups/frieden.rockt.offizielle.gruppe/

Vitamin D und Vitamin K richtig kombinieren

Neueste Studien zeigen deutlich, daß sowohl Vitamin D3 als auch Vitamin K2 entscheidend sind, um gesund zu bleiben. Bei beiden Vitaminen ist ein Mangel extrem weit verbreitet, weshalb immer mehr Menschen Vitamin D3 und K2 täglich als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Entscheidend ist es zu wissen, daß man bei regelmäßiger Einnahme von Vitamin D3 über einen längeren Zeitraum auf jeden Fall Vitamin K2 zusätzlich einnehmen sollte.

Dabei stellt sich die Frage, wie man diese beiden wichtigen Vitamine optimal kombiniert, um die Gesundheit und Vitalität zu fördern.

Vitamin D und K wirken nur optimal als Team

Wer regelmäßig Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, braucht auch zusätzlich Vitamin K2. Dieses wichtige Vitamin hat die Aufgabe, Calcium an den richtigen Stellen im Körper, also in den Knochen und Zähnen, einzubauen. Gleichzeitig verhindert es die Verkalkung, also Einlagerung von Calcium an jenen Stellen, wo dies nicht erwünscht ist, nämlich in den Arterien und anderen weichen Geweben des Körpers.

Wenn man Vitamin D zuführt, produziert der Körper mehr der Vitamin K2-abhängigen Proteine, welche das Calcium im Körper transportieren. Diese haben viele gesundheitliche Vorteile, aber solange nicht ausreichend Vitamin K2 vorhanden ist, können diese Proteine nicht aktiviert werden.

Nimmt man also Vitamin D3 zu sich, hat man einen erhöhten Bedarf an Vitamin K2. Vitamin D3 und K2 arbeiten zusammen, um die Knochen zu stärken und die Gesundheit von Herz und Arterien zu fördern.

Die optimale Dosis von Vitamin K2

Da Vitamin K nur in geringen Mengen im Darm gebildet wird, sind wir auf der Zufuhr über vitamin-k reiche Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Es gibt eindeutige Anzeichen dafür, daß die westliche Bevölkerung zu wenig Vitamin K zu sich nimmt.

Personen über 50 sind besonders gefährdet, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose betrifft. Aber gerade in diesem Alter enthält die Ernährung oft noch weniger Vitamin K und auch Sonnenbäder werden stark eingeschränkt. So ist ein Mangel an Vitamin K und auch an Vitamin D vorprogrammiert.

Deshalb empfiehlt Prof. Vermeer von der Universität Maastricht Personen über 50, Vitamin K2 in einer Dosierung von 100 bis 200mcg pro Tag einzunehmen. Die höhere Dosierung von 200mcg wird insbesondere Personen empfohlen, in deren Familien Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose vorkommen.

Auch Personen, die erste Anzeichen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose haben, können die höhere Dosierung einnehmen um ganz sicherzugehen, daß alle Matrix-Gla-Proteine (MGP) im Körper aktiviert werden. (Osteoporose , Fybro, Rheuma etc bitte bei MSM nachschauen!!! Anm. d. Admins)

Für gesunde Personen unter 50 sollten eigentlich 45mcg täglich ausreichen, um mit Vitamin K2 versorgt zu sein. Diese Empfehlung gilt aber nur, wenn kein zusätzliches Vitamin D3 über Nahrungsergänzungen zugeführt wird.

Wer aber optimal versorgt sein möchte und ganz sicher gehen will, daß alle Vitamin-K2-Viabhängigen Proteine im Körper aktiviert werden, sollten mindestens 100mcg zu sich nehmen.

Diese Einnahmeempfehlung für Vitamin K2 gilt unabhängig davon, ob es gemeinsam mit Vitamin D3 eingenommen wird oder nicht. Das bedeutet, auch wenn Sie kein Vitamin D zusätzlich einnehmen, sollten Sie sich an die oben beschriebene Vitamin K2 Dosierung halten.

Hinweis: Falls Sie blutgerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulantien) einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie Vitamin K2 einnehmen. Der Grund liegt darin, daß die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung von auf Cumarin basierenden blutgerinnungshemmenden Medikamenten, wie z.B. Marcumar, verringern könnte.

Da unser Körper aber unbedingt Vitamin K für gesunde Knochen und saubere Arterien benötigt, empfehlen wir, keine blutgerinnungshemmenden Medikamente einzunehmen, die auf Basis von Vitamin K Hemmung wirken. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er Ihnen einen Blutgerinnungshemmer verschreiben kann, der Vitamin-K-unabhängig wirkt.

Falls dies nicht möglich ist, können Sie dennoch Vitamin K2 in einer Dosis von 45mcg täglich einnehmen. Studien zeigen, dass diese Dosierung die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten nicht beeinflusst und kein Risiko für die Bildung von Blutgerinnsel darstellt.

Wir empfehlen folgende Dosierungen von Vitamin K2:
(Hier werden die Mindestdosierungen genannt!)

45 mcg Vitamin K2 pro Tag:

  • für Personen, die blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen
  • Mindestversorgung für gesunde Personen unter 50, die zusätzlich kein Vitamin D einnehmen

100 mcg Vitamin K2 pro Tag:

  • für gesunde Personen unter 50, die zusätzlich kein Vitamin D einnehmen
  • für alle Personen, die bis zu 2500 IE Vitamin D pro Tag einnehmen

200 mcg Vitamin K2 pro Tag:

  • für Personen, in deren Familien Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose vorkommen
  • für Personen, die erste Anzeichen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose haben
  • für alle jene Personen, die mehr als 2500 IE Vitamin D pro Tag einnehmen
  • (Anm. d. Admin : 50.000i.E. Vitamin D3 Depot und Ultra Supra K mit K1+K2 alle drei Tage mit Mandelmilch, Kokosmilch oder Rohmilch einnehmen – das ist nach einer Siebentägigen Kur mit täglicher Einnahme von hochdosiertem Vitamin D3 die ideale Einnahmeform)

Wie kombiniert man Vitamin D3 mit Vitamin K2?

Wir empfehlen, Vitamin K2 durchgehend das ganze Jahr über täglich in der für Sie optimalen Dosis (wie oben beschrieben) einzunehmen. Passen Sie die Dosis von Vitamin D3 Ihrem Lebensstil oder noch besser, Ihrem Vitamin D3 25(OH)D Spiegel im Blut an.

Das bedeutet, wenn Sie im Sommer mehr als zweimal pro Woche ausreichend sonnenbaden, benötigen Sie in dieser Zeit wahrscheinlich kein zusätzliches Vitamin D3. Den Rest des Jahres über empfehlen Experten, die Vitamin D Einnahme dem Lebensstil und Alter so anzupassen, damit der 25(OH)D Spiegel im optimalen Bereich von 50 bis 80 ng/ml liegt. (D3 kann nur vom Körper in der Zeit von 11 – 13 h in der Sonne korrekt gebildet werden! Anm. d. Admins)

Die Erfahrung zeigt, daß für die meisten Personen, abhängig von der Jahreszeit, eine Dosis von 2500 bis 5000 IE Vitamin D3 täglich optimal ist, um einen gesunden 25(OH)D Wert von 50-60 ng/ml im Blut aufrecht zu halten.

Vitamin D3 und Vitamin K2 arbeiten direkt zusammen. Die Dosierung dieser beiden Vitamine ist aber voneinander unabhängig. Das bedeutet, egal wie viel Vitamin D3 Sie einnehmen – die optimale Dosis, um von der vollen Wirkung von Vitamin K2 zu profitieren, bleibt immer gleich und liegt zwischen 100 bis 200 mcg pro Tag (siehe Angaben oben).

Hinweis: Bei regelmäßiger täglicher Einnahme von mehr als 5000 IE empfehlen wir, alle 3 Monate den 25(OH)D Wert im Blut bestimmen lassen. Dieser Test ist vor allem zu Beginn der Einnahme von Vitamin D3 sinnvoll um herauszufinden, wie viel Vitamin D3 Sie täglich benötigen, um einen optimalen Vitamin D3 Spiegel zu erreichen. (Anm. d. Admins : Immer den doppelten bis dreifachen Wert, den die WHO ect. enpfehlen!)

Wie wirkt Vitamin K2?

Vitamin K2 wird zwar schon seit mehreren Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht. Aber erst die beeindruckenden Studien, die an der Universität in Maastricht mit Vitamin K2 durchgeführt wurden, haben dazu geführt, daß seine enorme Bedeutung für die Gesundheit in den Mittelpunkt des Interesses gerückt ist.

Vitamin K2 steuert die Art und Weise, wie der Mineralstoff Calcium im Körper gespeichert und verwertet wird. Dies geschieht über Vitamin K2-abhängige Gla-Proteine, welche nur durch Vitamin K2 aktiviert werden können.

Vitamin D3 bewirkt zwar die Bildung von Osteocalcin. Aber nur Vitamin K2 kann Osteocalcin aktivieren, jenes Protein, welches Calcium in die Knochen einlagert.

Vitamin K2 aktiviert auch Matrix-Gla-Protein (MGP), welches für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig ist. MGP ist der wirksamste Hemmfaktor gegen Gefäßverkalkung und kann nur durch Vitamin K2 aktiviert werden. Ein Mangel an Vitamin K2 führt deshalb unweigerlich zu Arterienverkalkung.

Ohne aktivierte Gla-Proteine wandert Calcium unkontrolliert aus den Knochen in die Arterien, wo es Arteriosklerose fördert. Auch das Calcium, welches mittels Vitamin D aus der Nahrung aufgenommen wird, kreist im Körper und wird bei fehlendem Vitamin K2 in die weichen Geweben des Körpers und in die Arterien abgelagert, was zu Arteriosklerose führt.

Daher sollte Vitamin D3 immer gemeinsam mit Vitamin K2 eingenommen werden. Diese beiden Vitamine arbeiten synergistisch zusammen und bewirken, daß das aus der Nahrung aufgenommene Calcium in den Knochen eingelagert und nicht in den Arterien deponiert wird.

 

QUELLE : https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-und-vitamin-k-kombinieren

In Grünschrift geschriebene Sätze sind von mir selbst eingefügt

Gruß Kräutermume

Vitamin K – Das vergessene Vitamin

Die wenigsten Menschen wissen wie wichtig Vitamin K für ihren Körper ist. Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält so unsere Gefässe sauber. Eine ausreichende Aufnahme mit der richtigen Nahrung kann einem Vitamin K-Mangel einfach und natürlich vorbeugen. Schützen auch Sie Ihre Gesundheit mit Vitamin K.

Was ist Vitamin K

Vitamin K gehört wie auch Vitamin A, D und E zu den fettlöslichen Vitaminen. Um deren Aufnahme über die Nahrung zu steigern ist der gleichzeitige Verzehr von gesunden Fetten oder Ölen deshalb sehr förderlich. (z.B. 1 Glas Rohmilch, Anm.d.Admins)

Es gibt zwei natürlich vorkommende Formen von Vitamin K: Vitamin K1 und Vitamin K2. Vitamin K2 scheint jedoch von beiden die aktivere Form zu sein.

Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern verschiedener Grünpflanzen vor, worauf wir weiter unten noch eingehen. Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus – so vermutet man – zum aktiveren Vitamin K2 umgewandelt werden.

Vitamin K2 wird hingegen von Mikroorganismen gebildet – unter anderem auch von den Bakterien unserer eigenen Darmflora und kann direkt über die Darmzellen aufgenommen werden. Nicht nur deshalb ist ein gesunder Darm eine grundlegende Vorraussetzung für die Versorgung mit allen Nährstoffen und Spurenelementen, die unser Körper zum Leben braucht. Auch rohes Sauerkraut, Butter, Eidotter, Leber, manche Käsesorten und das fermentierte Sojaprodukt Natto sind Vitamin-K2-Quellen.

Doch was genau bewirkt Vitamin K nun in unserem Körper?

Vitamin K reguliert die Blutgerinnung

Unser Organismus benötigt einen Teil von Vitamin K, damit die Blutgerinnung funktionieren kann. Ein Mangel an Vitamin K hemmt demnach die Gerinnungsfähigkeit des Blutes, was erhöhte Blutungen zur Folge haben kann. Um dies zu vermeiden, sollte der Körper stets mit genügend Vitamin K versorgt werden.

Hierbei ist es interessant zu wissen, dass im Umkehrschluss hohe Dosierungen von Vitamin K nicht zu einer verstärkten Blutgerinnung oder erhöhten Thrombosegefahr führen. Unser Körper ist in der Lage, das vorhandene Vitamin K optimal zu nutzen, so dass die Blutgerinnung im Gleichgewicht bleibt.

Vitamin K gegen Arteriosklerose

Vitamin K ist nicht nur für die Blutgerinnung, sondern auch für die Prävention und die Rückbildung von Arterienverkalkungen von grosser Bedeutung. Doch wie kommt es überhaupt zu solch lebensbedrohlichen Plaque-Ablagerungen in unseren Blutgefässen?

Was verursacht Plaque?

Als eine Folge schlechter Ernährung und des ansteigenden Blutdrucks entstehen mikroskopisch kleine Risse an den Innenwänden unserer Arterien. Unser Körper versucht natürlich diesen Schaden zu beheben. Doch wenn dem Körper dazu die nötigen Vitalstoffe (wie Vitamin C und Vitamin E) fehlen, sucht er nach einer Notlösung, um die Risse wenigstens zu stopfen. Aus der Not heraus verwendet der Körper eine bestimmte Form von Cholesterin – das LDL-Cholesterin – welches Calcium und andere Stoffe aus dem Blut anzieht und damit die Risse der Gefässe stopft. Diese Kalkablagerungen werden als Plaque bezeichnet und können, wenn sie sich lösen, zu einem tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Vitamin K reguliert Calciumspiegel im Blut

Normalerweise ist Calcium ein wichtiger Mineralstoff, welcher bei zahlreichen Prozessen, wie der Bildung von Knochen und Zähnen, in unserem Körper Verwendung findet. Doch wenn unser Körper nicht in der Lage ist, das Calcium für diese Prozesse aus dem Blut abzuziehen, bleibt es im Blut zurück und wird von den Gefässwänden aufgenommen. Die Arterienwände verkalken im wahrsten Sinne des Wortes. Genauso wird vermutet, dass es nun zu einer Ablagerung des Kalkes in Form von Nierensteinen kommen kann.

An dieser Stelle kommt Vitamin K zum Einsatz: Es entfernt überschüssiges Calcium aus dem Blut, so dass es für die Knochen- und Zahnbildung eingesetzt werden kann und sich weder in den Blutgefässen noch in den Nieren ablagert. Ein ausreichend hoher Vitamin-K-Spiegel senkt somit das Risiko für Arteriosklerose (und damit natürlich auch für Herzinfarkte und Schlaganfälle) sowie vermutlich auch das Risiko für Nierensteine.

Vitamin K2 verhindert Plaque

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Plaque-reduzierende Eigenschaft von Vitamin K. So wurde im Fachblatt Atherosclerosis eine Studie mit 564 Teilnehmerinnen veröffentlicht, die zeigen konnte, dass eine Vitamin-K2-reiche Ernährung die Bildung tödlicher Plaque deutlich verringert.

Auch die Rotterdam-Herz-Studie zeigte während einer Beobachtungszeit von zehn Jahren, dass Menschen, die sich von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil an natürlichem Vitamin K2 ernährten, eindeutig weniger Calcium-Ablagerungen in den Arterien aufwiesen als andere. So belegte die Studie, dass natürliches Vitamin K2 das Risiko an Arteriosklerose zu erkranken oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, um 50% reduzieren kann.

Vitamin K2 macht Verkalkung rückgängig

In einer anderen Studie konnte sogar gezeigt werden, dass Vitamin K2 in der Lage ist, eine bereits vorhandene Verkalkung wieder umzukehren. In dieser Studie wurde Ratten Warfarin verabreicht, um eine Verkalkung der Arterien herbeizuführen. Warfarin ist ein Vitamin-K-Antagonist, hat also eine dem Vitamin K gegensätzliche Wirkung. Es hemmt die Blutgerinnung und befindet sich – besonders in den USA – in den sog. Antikoagulantien. Diese Medikamente werden im Volksmund auch als „Blutverdünner“ bezeichnet. Zu ihren bekannten Nebenwirkungen gehören sowohl Arteriosklerose als auch Osteoporose – einfach deshalb, weil Antikoagulantien das Vitamin K daran hindern, den Calcium-Spiegel zu regulieren.

In besagter Studie nun erhielt ein Teil der inzwischen mit Arteriosklerose geschlagenen Ratten Vitamin-K2-haltiges Futter, während der andere Teil weiterhin mit normaler Nahrung gefüttert wurde. Vitamin K2 führte bei diesem Versuch zu einer 50%igen Reduktion der Arterienverkalkung im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Vitamin K und D gegen Herzerkrankungen

Die Wirkung von Vitamin K bei der Prävention von Herzerkrankungen hängt eng mit Vitamin D zusammen. Beide Nährstoffe arbeiten Hand in Hand, um die Produktion eines Proteins (Matrix GLA-Protein) zu steigern, welches die Blutgefässe vor Verkalkung schützt. Daher ist es wichtig, beide Vitamine durch die Nahrung, durch Sonnenlicht oder durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen und so auf natürliche Weise das Herzerkrankungsrisiko zu senken. (Quelle)

Knochen brauchen Vitamin K

Auch die Knochen brauchen – neben Calcium und Vitamin D – Vitamin K, um gesund und stark zu bleiben. Vitamin K stellt den Knochen und Zähnen nicht nur das benötigte Calcium aus dem Blut zur Verfügung, sondern aktiviert auch ein Protein, das am Knochenaufbau beteiligt ist. Erst unter der Wirkung von Vitamin K kann dieses Protein namens Osteocalcin Calcium überhaupt binden und in den Knochen einbauen.

Vitamin K2 gegen Osteoporose

Eine Studie aus dem Jahre 2005 beschäftigte sich umfassend mit Vitamin K2 in Bezug auf den Knochenaufbau. Die Forscher konnten zeigen, dass ein Mangel an Vitamin K2 zu einer geringeren Knochendichte und einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen bei älteren Frauen führt.

In einer weiteren Studie wurde sogar gezeigt, dass der Knochenabbau bei Osteoporose durch grosse Mengen an Vitamin K2 (45mg täglich) unterdrückt und die Knochenbildung wieder angeregt werden kann.

Vitamin K1 gegen Osteoporose

Eine andere Studie der Harvard Medical School mit mehr als 72.000 Teilnehmerinnen zeigte, dass auch das häufiger vorkommende Vitamin K1 einen positiven Einfluss auf das Osteoporoserisiko hat. Es wurde belegt, dass Frauen, welche viel Vitamin K1 verzehrten, 30% weniger Knochenbrüche (bei Osteoporose) hatten, als die Vergleichsgruppe, die sehr wenig Vitamin K1 zu sich nahm.

Interessanterweise erhöhte sich das Osteoporoserisiko der Probandinnen sogar, wenn hohe Vitamin D Werte in Kombination mit mangelhaften Vitamin K Werten vorlagen.

Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, dass es enorm wichtig ist ein ausgeglichenes Verhältnis ALLER Vitamine zu sich zu nehmen. Eine ausgewogene Ernährung, die alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe liefert, ist daher der Schlüssel zur Gesundheit.

Vitamin K gegen Krebs

Auch in Bezug auf Krebs kann eine gesunde Ernährung unsere Abwehr stärken. Unser Körper ist fortwährend den Angriffen bösartiger Krebszellen ausgesetzt, die vom Immunsystem erkannt und unschädlich gemacht werden. Solange wir gesund sind, bekommen wir davon gar nichts mit.

Aber eine zuckerhaltige, auf industriellen Lebensmitteln basierende Ernährung und der regelmässige Kontakt mit Haushaltsgiften schwächen unsere natürlichen Verteidigungsanlagen und erlauben es dem Krebs sich auszubreiten.

Wenn man die folgenden Studien betrachtet, scheint gerade Vitamin K2 ein sehr wichtiges Puzzelteil bei der Krebsabwehr zu sein.

Vitamin K2 tötet Leukämiezellen

Die krebsbekämpfenden Eigenschaften von Vitamin K2 hängen anscheinend damit zusammen, dass es Krebszellen töten kann. Forschungen mit Krebszellen im Reagenzglas belegen zumindest, dass Vitamin K2 die Selbstzerstörung von Leukämiezellen auslösen kann.

Vitamin K2 beugt Leberkrebs vor

Sie denken nun vielleicht „was im Reagenzglas funktioniert, muss noch lange nicht im wahren Leben so ablaufen.“ Das stimmt natürlich. Doch die krebshemmende Wirkung von Vitamin K2 ist auch an Menschen getestet worden: Zum Beispiel in der im Journal of the American Medical Associationveröffentlichten Untersuchung.

In dieser Studie wurden Menschen, die ein erhöhtes Leberkrebs-Risiko vorwiesen mit Vitamin K2 über Nahrungsergänzungen versorgt. Diese Personen wurden mit einer Kontrollgruppe verglichen, die kein Vitamin K2 erhielt. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Weniger als 10% der Probanden, die Vitamin K2 bekamen, erkrankten später an Leberkrebs. Aus der Kontrollgruppe hingegen erkrankten 47% an dieser schweren Krankheit.

Vitamin K2 senkt Sterberisiko

Vitamin K2 kann anscheinend sogar Menschen helfen, die bereits an Krebs erkrankt sind. Der Verzehr von Vitamin K2 kann das Sterberisiko von Krebspatienten um 30% senken. Diese Ergebnisse wurden kürzlich in einer Studie im Fachblatt American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht.

Vitamin K Mangel vorbeugen

Wenn Sie all diese Studien betrachten, dürfte Ihnen schnell klar werden, dass es sehr wichtig ist, genügend Vitamin K zu sich nehmen. Doch traurigerweise berichten Experten, dass genau das Gegenteil der Fall ist und sehr viele Menschen zu niedrige Vitamin K-Level im Blut aufweisen. Mangelerscheinungen wie Vitamin K-Mangel sind mit Sicherheit so weit verbreitet, weil die Menschen sich schlecht ernähren. Hinzu kommt, dass viele gar nicht wissen wie sie einen Vitamin K-Mangel überhaupt vorbeugen können.

Tagesbedarf an Vitamin K

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht vor, dass Frauen mindestens 65µg und Männer etwa 80µg an Vitamin K täglich zu sich nehmen sollten. Es ist jedoch anzunehmen, dass diese Angaben das absolute Minimum zur Aufrechterhaltung der Blutgerinnung darstellen und in Wirklichkeit – zumal Vitamin K ja bekanntlich noch andere Aufgaben, also nicht nur die Blutgerinnung zu erledigen hat – viel höhere Vitamin-K-Mengen benötigt werden. Diese Vermutung wird auch dadurch erhärtet, dass natürliches Vitamin K selbst in grossen Mengen nicht giftig ist. Doch wie deckt man nun am besten seinen Tagesbedarf an Vitamin K?

Lebensmittel mit viel Vitamin K

Wir haben Ihnen in der folgenden Liste einige besonders Vitamin-K-reiche Lebensmittel zusammengestellt, die Ihre Vitamin-K-Werte im Blut steigern können. Es lohnt sich, diese Lebensmittel mit in Ihre tägliche Ernährung aufzunehmen – nicht nur, weil sie Ihren Vitamin-K-Bedarf abdecken, sondern auch weil sie eine Vielzahl anderer Mikronährstoffe enthalten.

  • Grünes Blattgemüse: Der Bedarf an Vitamin K1 kann beispielsweise durch den Verzehr von viel grünem Blattgemüse wie Spinat, Blattsalat oder Portulak gewährleistet werden. Grünes Blattgemüse enthält jedoch nicht nur grosse Mengen Vitamin K1, sondern natürlich auch viele andere gesundheitsfördernde Stoffe wie beispielsweise Chlorophyll.
    Aus grünem Blattgemüse kann man mit Hilfe eines Mixers leckere grüne Smoothies zubereiten und auf diese Weise ganz einfach seinen Anteil an grünem Blattgemüse in der Ernährung erhöhen.

Falls Sie dennoch Probleme haben sich ausreichend mit grünem Blattgemüse zu versorgen, eignen sich auch grüne Drinks aus Graspulver (Weizengras, Kamutgras, Gerstengras, Dinkelgras oder auch eine Kombination aus verschiedenen Gräsern und Kräutern) als tolle alternative Vitamin-K-Quelle. Gerstengrassaftpulver aus hochwertiger Quelle beispielsweise enthält in einer Tagesdosis von 15 Gramm bereits mindestens die doppelte empfohlene Tagesdosis Vitamin K1.

  • Rote Beete Blätter: Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass die Blätter der Roten Bete auch als grünes Blattgemüse gelten. Dabei enthalten sie weitaus mehr Mineral- und Nährstoffe als die Knolle. In den Blättern der Roten Bete ist sogar 2000mal mehr Vitamin K zu finden als in der Knolle – eine wahre Vitalstoffquelle!
  • Kohl: Grünkohl enthält von allen Gemüsearten das meiste Vitamin K1. Aber auch andere Kohlarten wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Weisskohl enthalten sehr viel Vitamin K1. Weisskohl liefert ausserdem – aufgrund seines Gehalts an Mikroorganismen – Vitamin K2, wenn er in Form von Sauerkraut verzehrt wird. Weisskohl enthält zudem grosse Mengen anderer gesunder Mikronährstoffe, weshalb er sogar medizinisch angewendet wird.
  • Petersilie: Auch Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch enthalten viel Vitamin K. In Petersilie ist eine ganze Bandbreite wichtiger Vitamine zu finden, so dass sie mancher Nahrungsergänzung Konkurrenz macht.
  • Avocado: Die Avocado enthält nicht nur interessante Vitamin-K-Mengen, sondern versorgt ausserdem mit wertvollen Fetten, die für die Resorption des fettlöslichen Vitamins vonnöten sind. In Gegenwart der Avocado werden natürlich auch viele andere fettlösliche Stoffe, wie Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Alpha- und Beta-Carotin, Lutein, Lycopin, Zeaxanthin oder auch Calcium besser resorbiert.

Die optimale Versorgung mit Vitamin K2, Vitamin D3 und Calcium

Wie weiter oben schon erwähnt, ist Vitamin K2 das aktivere K-Vitamin. Auch vermutet man, dass K1 bevorzugt zur Herstellung der Blutgerinnungsfaktoren verwendet wird, während K2 eher im Bereich des Calciumstoffwechsels tätig ist. Vitamin K2 ist also besonders wichtig, wenn die Gesundheit der Blutgefässe, des Herzens, der Knochen und der Zähne im Fokus steht.

Nun stehen uns aber zwar sehr viele Lebensmittel zur Verfügung, die Vitamin K1 enthalten, aber nicht ganz so viele, die Vitamin K2 in relevanten Mengen enthalten. Wer dazu noch ungern mehrmals wöchentlich Leber isst, auch der japanischen Sojaspezialität Natto nur wenig Sympathie entgegenbringt und womöglich ausserdem nur sparsam grünes Blattgemüse isst, gerät rasch in Gefahr, an einem Vitamin-K-Mangel und ganz besonders an einem Vitamin-K2-Mangel zu leiden.

Die Folgen stellen sich meist erst nach etlichen Jahren ein und zeigen sich dann beispielsweise in einer besonderen Kariesanfälligkeit der Zähne, in einer schwindenden Knochendichte, in Nierensteinen oder in einer schlechten Herz- und Blutgefässverfassung.

Je nach Art Ihrer Ernährung empfehlen wir daher, die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mit Vitamin K2 zu überdenken. Berücksichtigen Sie dabei, dass Vitamin K2 im Körper gemeinsam mit Vitamin D3 und Calcium agiert.

Wenn Sie also nicht gerade im Mittelmeerraum oder ähnlich sonnenverwöhnten Landstrichen leben, wo die Vitamin-D-Versorgung mit Hilfe der Sonne kein Problem darstellt, dann sollten Sie die Kombination Vitamin-D3-mit-Vitamin-K2 ins Auge fassen.

Ist Ihre Ernährung ausserdem eher arm an bioverfügbarem Calcium und Magnesium im richtigen Verhältnis, dann können Sie zusätzlich auf ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat zurückgreifen, wie z. B. die natürliche Sango Meeres Koralle. Auf diese Weise sind Sie umfassend mit dem Trio „Vitamin D3, Vitamin K2 und Calcium“ versorgt.

Vitamin K2 für Veganer

Sollten Sie Wert darauf legen, dass Ihr Vitamin K2 nicht aus tierischen, sondern aus mikrobiellen Quellen stammt, dann sollte das von Ihnen gewählte Vitamin-Präparat das Vitamin K2 in Form von mikrobiellem Menaquinon-7 enthalten. Das tierische Vitamin K2 ist hingegen das Menaquinon-4.

Sie sehen, eine rundum gute Versorgung von Knochen, Zähnen und Blutgefässen ist nicht wirklich schwer. Also – bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Quellen:

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Vitamin K2 – was Sie wissen sollten!

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Vitamin, welches dafür sorgt, dass Calcium für den Knochenaufbau verwendet wird und sich nicht in den Arterien ablagert. So könnte dieses Vitamin gleichzeitig einen Herzinfarkt verhindern und Osteoporose vorbeugen. Es hört sich unglaublich an. Aber Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Vitamin K2 genau diese Eigenschaften hat.

Vitamin K2 – natürlicher Doppel-Schutz vor Arteriosklerose und Osteoporose

Auf den ersten Blick haben Arteriosklerose und Osteoporose wenig gemeinsam. Beide treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf.

Sowohl Osteoporose als auch Arterienverkalkung entstehen nicht über Nacht, sondern entwickeln sich Schritt für Schritt über Jahrzehnte. Solange es zu keinem Herzinfarkt oder Knochenbruch kommt, spürt man beide kaum. Die Gemeinsamkeiten scheinen hier zu enden.

Erst als Wissenschaftler die Wirkung von Vitamin K2 genau erforschten, kamen sie zur erstaunlichen Erkenntnis, dass Vitamin K2 gleichzeitig für kräftige Knochen und saubere Arterien sorgt. Vitamin K2 wird so zum entscheidenden Faktor zur Vorbeugung dieser beiden Zivilisationskrankheiten.

Vitamin K2

  • sind fettlösliche Vitamine der Vitamin K Gruppe
  • unterstützt den Aufbau und Stärkung von Knochen und Zähnen
  • verhindert und reduziert, dass Calcium in den Arterien abgelagert wird
  • ist ein natürlicher Aktivator für kalziumtransportierende Proteine (Gla Proteine)
  • sorgt für eine gesunde Blutgerinnung

Vitamin K2 wird empfohlen

  • zur Vorbeugung und Behandlung von Arteriosklerose
  • zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose
  • bei Problemen mit empfindlichen Zähnen

Studien beweisen die Wirkung von Vitamin K2

Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Vitamin K2 und Herzerkrankungen wurde im Rahmen einer groß angelegten, gut kontrollierten klinischen Studie erstmals 2004 in der Rotterdam Herz-Studie beschrieben.

An dieser niederländischen Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren nahmen 4807 Frauen und Männer im Alter von 55 Jahren oder älter teil.

  • Es wurde nachgewiesen, dass jene Teilnehmer, die über diesen Zeitraum Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahmen, deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen.
  • Gleichzeitig hatten diese Personen ein 50% verringertes Risiko, an einer Herz-Kreis- lauferkrankungen zu sterben. Diese Reduzierung zeigte sich nur bei Personen, die mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag zu sich nahmen – und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten.

Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde ergab, dass es das Risiko von Wirbelbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle Frakturen, die nicht den Wirbelapparat betreffen, um erstaunliche 81% senkte. Vitamin K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.

Was ist Vitamin K?

Vitamin K ist eigentlich eine ganze Gruppe von fettlöslichen Vitaminen, die für eine funktionierende Blutgerinnung – und wie sich jetzt herausstellt – auch für starke Knochen und gesunde Arterien lebensnotwendig sind.

Die Vitamin K Gruppe teilt sich in Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinons).

Vitamin K1 spielt vor allem eine Rolle bei der Blutgerinnung. Vitamin K2 hingegen aktiviert GLA Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure), welche für die Steuerung von Calcium wichtig sind. Diese Funktion hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Knochen und Arterien.

Diese GLA Proteine helfen, Calcium in den Knochen zu binden und Calciumablagerungen in den Arterien zu reduzieren. Ein Mangel an Vitamin K2 wird deshalb mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und Osteoporose in Zusammenhang gebracht.

Vitamin K2 Wirkung

Die Wirkung von Vitamin K2 ist einzigartig unter den Vitaminen. Vitamin K2 aktiviert die GLA Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure), welche für die Blutgerinnung und die Steuerung von Calcium wichtig sind.

Bisher wurden fünfzehn dieser Proteinarten gefunden. Wissenschafter vermuten über einhundert Arten, die im gesamten Körper vorkommen. Vitamin K2, und nur Vitamin K2, aktiviert diese Proteine.

GLA Proteine aktivieren Gerinnungsfaktoren in der Leber, Osteocalcin in den Knochen und Matrix-Gla-Protein (MGP) im Blutkreislauf. So unterstützen GLA Proteine die Blutgerinnung, sorgen für die Einlagerung von Calcium an die Knochen und verhindern und reduzieren Kalkablagerungen in den Arterien.

Der Calciumstoffwechsel funktioniert ohne Vitamin K2 nicht

Bei einem Vitamin K2 Mangel kann Calcium nicht in die Knochen eingelagert werden, was zu Osteoporose führt. Vitamin K2 steigert auch den insgesamten Gehalt an Mineralstoffen im Knochengewebe. Denn nur ein hoher Mineralstoffgehalt sorgt für feste Knochen. Fehlt also Vitamin K2 im Körper, nimmt die Mineralstoffdichte ab und die Knochen werden porös.

Gleichzeitig kommt es bei Vitamin K2 Mangel zu Calciumablagerungen in den Arterienwänden, was zu koronaren Herzkrankheiten und anderen Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren- sowie neurodegenerativen Erkrankungen führen kann.

Vitamin K2 reguliert Calcium

Vitamin K2 schafft das Kunststück, bei GLA Proteinen eine sogenannte „Carboxylierung“ herbeizuführen. Bei der Carboxylierung bilden die GLA Proteine (bildlich gesehen) Krallen, mit denen sie am Calcium angreifen können. Sobald sich die GLA Proteine am Calcium festgeklammert haben, können sie es auch bewegen.

Proteine, die nicht genug Vitamin K2 erhalten, können diese Krallen nicht ausbilden. Sie sind „untercarboxyliert“ und können das Mineral nicht steuern. Ohne aktivierte GLA-Proteine wandert Calcium unkontrolliert aus den Knochen in die Arterien und andere weiche Gewebearten.

So schützt Vitamin K2 die Knochen

Das bekannteste GLA-Protein heißt Osteocalcin. Vielleicht haben Sie schon in Zusammenhang mit Knochendichte davon gehört. Osteocalcin benötigt Vitamin K2, um Calcium in den Knochen einzulagern. Untercarboxyliertes Osteocalcin (Osteocalcin ohne Vitamin K) kann Calcium nicht regulieren, wodurch sich der Calciumgehalt in den Zähnen und Knochen vermindert und diese porös werden.

Gleichzeitig lagert sich Calcium in den Arterien ein. Vitamin K2 hat in Studien gezeigt, dass es diesen Vorgang umkehren kann.

So schützt Vitamin K2 die Arterien

Vitamin K aktiviert Matrix-Gla-Protein (MGP), welches für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig ist. Besteht ein Mangel an Vitamin K, so können diese Proteine nicht aktiviert werden, was zu Calciumablagerungen in Form von arteriosklerotischer Plaque führt.

Das erklärt auch, warum Patienten, die Blutgerinnungshemmer einnehmen (z. B. Cumarine, welche die Wirkung von Vitamin K hemmen) unter beschleunigter Arteriosklerose leiden.

Vitamin K2 Mangel

Ein Mangel an Vitamin K2 macht sich meist erst spät bemerkbar. Dies liegt daran, dass dieses Vitamin an Prozessen im Körper beteiligt ist, die sehr lange dauern. Erste Anzeichen sind zum Beispiel blaue Flecken, die schon durch leichten Druck auf der Haut entstehen.

Bluten Wunden nach einer Verletzung besonders stark oder lange, deutet dies auf eine Blutgerinnungsstörung und somit auf einen Mangel an Vitamin K1 hin. Krankheiten wie Osteoporose und eine Verkalkung der Arterien sind weitere Mangelerscheinungen.

Für wen ist Vitamin K2 besonders wichtig?

  • für Personen, die unter einer Blutgerinnungsstörung leiden
  • für ältere Personen mit Knochenerkrankungen
  • für Personen mit Erkrankungen der Blutgefäße
  • für Kinder, zum Aufbau und zur Stärkung der Knochen
  • für Personen mit empfindlichen Zähnen und Zahnhälsen

Da der Körper keine ausreichende Menge Vitamin K2 produziert, sind wir auf die Aufnahme über Lebensmittel angewiesen. Die Vitamin K2 Zufuhr kann auch durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zusätzlich gesteigert werden.

Einen erhöhten Bedarf haben vor allem ältere Menschen. Die zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 wird auch Veganern und Vegetariern empfohlen, da Vitamin K2 vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist.

Vitamin K2 aktiviert die GLA Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure), welche für die Steuerung von Calcium wichtig sind. Bisher wurden fünfzehn dieser Proteinarten gefunden.

Vitamin K2, und nur Vitamin K2, aktiviert diese Proteine. Ohne aktivierte GLA-Proteine wandert Calcium unkontrolliert aus den Knochen in die Arterien und andere weiche Gewebearten.

So schützt Vitamin K2 vor Arteriosklerose

Vitamin K2 aktiviert Matrix-Gla-Protein (MGP), welches für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig ist. Besteht ein Mangel an Vitamin K, so können diese Proteine nicht aktiviert werden, was zu Calciumablagerungen in Form von arteriosklerotischer Plaque führt.

Das erklärt auch, warum Patienten, die Blutgerinnungshemmer (z. B. Cumarine) – welche die Wirkung von Vitamin K hemmen – einnehmen, unter beschleunigter Arteriosklerose leiden.

Studien beweisen die Wirkung

Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Vitamin K2 und Herzerkrankungen wurde im Rahmen einer groß angelegten, gut kontrollierten klinischen Studie erstmals 2004 in der Rotterdam Herz-Studie beschrieben.

An dieser niederländischen Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren nahmen 4807 Frauen und Männer im Alter von 55 Jahren oder älter teil.

  • Es wurde nachgewiesen, dass jene Teilnehmer, die über diesen Zeitraum Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahmen, deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen.
  • Gleichzeitig hatten diese Personen ein 50% verringertes Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben. Diese Reduzierung zeigte sich nur bei Personen, die mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag zu sich nahmen – und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten.

Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde ergab, dass es das Risiko von Wirbelbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle Frakturen, die nicht den Wirbelapparat betreffen, um erstaunliche 81% senkte. Vitamin K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.

Vitamin K2 und Arteriosklerose

Länger als ein halbes Jahrhundert glaubte man, dass Vitamin K lediglich für eine normale Blutgerinnung nötig sei. In den letzten Jahren war es jedoch Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten.

Dabei wurde das Matrix GLA Protein (MGP) entdeckt, welches für die Regulierung von Calcium im Gefäßgewebe zuständig ist. Die Aktivierung dieses Proteins hängt von Vitamin K ab. Besteht ein Mangel an Vitamin K und kann MGP somit nicht aktiviert werden, führt dies unweigerlich zu Arterienverkalkung, also zu Calciumablagerungen in Form von arteriosklerotischer Plaque.

Das erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verursacht eine Situation, die gemeinhin als „Verhärtung der Arterien“ bekannt ist. Tatsächlich enthält gesundes Arteriengewebe 100mal mehr K2 als verkalkte Arterien.

Das erklärt auch, warum Patienten, die Blutgerinnungshemmer einnehmen (z. B. Coumadin®, welche die Wirkung von Vitamin K im Körper blockieren), unter beschleunigter Arteriosklerose leiden.

Was ist Arteriosklerose?

Arterienverkalkung, in der Fachsprache „Arteriosklerose“ genannt, ist die häufigste Erkrankung unserer Zeit, denn jeder Zweite leidet an seinen Folgeerscheinungen wie Ischämie, Thrombose, Angina Pectoris, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Diese Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind für 55% aller Todesfälle in der westlichen Welt verantwortlich.

Bei Arteriosklerose handelt es sich um eine degenerative Veränderung der Arterien, insbesondere der Herzkranzgefäße, welche sich langsam über Jahrzehnte hinweg entwickelt. Die Verkalkung wurde in Medizinerkreisen lange als ungünstige Begleiterscheinung des Alterns betrachtet.

Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass die Arterienverkalkung ein aktiv gesteuerter Prozess ist. Verkalkungen für sich verursachen vorerst keine Symptome, führen jedoch in Kombination mit Fettablagerungen und der damit verbundenen Einengung des Gefäßlumens zu folgenschweren Erkrankungen, wie Durchblutungsstörungen, verstopften Blutgefäßen, Angina Pectoris, Thrombosen und in weiterer Folge zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Vorbeugung von Arteriosklerose und der Schutz des Herz-Kreislauf-Systems sollte daher oberste Priorität haben, um das Leben zu verlängern. Hier finden Sie eine komplette Formel zur Vorbeugung von Arteriosklerose.

Rotterdam Studie beweist die Wirkung

Die normale Ablagerung von Calcium findet in zwei Organen statt: Knochen und Zähne. Die abnormale Ablagerung von Calcium findet an drei Orten statt: an der Innenschicht der Arterien (Intima), wo sich arteriosklerotische Plaque sammelt, an der Muskelschicht der Arterien („mediale Kalzifikation“) und an den Herzklappen.

Vitamin K2 scheint jene Form des Vitamin K zu sein, die zur Bewältigung aller genannten Phänomene beiträgt.

Calcium wurde bislang jedoch als passiver Marker und keinesfalls als aktives Element bei Herzerkrankungen betrachtet. Eine Theorie besagte, dass Calcium lediglich ein Rückstand eines vorangehenden „Einrisses“ sei, eine Narbe von einer gefährlichen, entzündlichen Aktivität der weichen Plaque.

Nach dieser Theorie sollte Calcium sogar ein Hinweis auf erhöhte Plaque-Stabilität sein, da das „harte“ Material selbst schließlich nicht rissgefährdet sei. Demnach würde Calcium keine aktive Rolle bei der Entstehung arteriosklerotischer Plaque spielen.

Diese Argumentation wurde nun von neuen Beobachtungen widerlegt. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Vitamin K2-Niveau und Herzerkrankungen im Rahmen einer groß angelegten, gut kontrollierten klinischen Studie wurde erstmals 2004 in der Rotterdam Heart Study – einer niederländischen Studie an 4807 Teilnehmern über sieben Jahre – beschrieben.

  • In der Studie wurde nachgewiesen, dass die Todesfälle aufgrund von Herzkrankheiten unter jenen Teilnehmern, die die größten Mengen Vitamin K2 über die Nahrung aufgenommen hatten, um 57 % niedriger waren als bei den Patienten, die am wenigsten aufgenommen hatten.
  • Dieser Zusammenhang konnte für Vitamin K1 nicht nachgewiesen werden.
  • Eine erhöhte Zufuhr von Vitamin K2 konnte zudem mit geringeren Calciumablagerungen in der Aorta (ein indirektes Maß für Atherosklerose) in Zusammenhang gebracht werden.
  • Teilnehmer, die weniger K2 aufnahmen, wiesen hingegen mittelschwere bis schwere Kalzifikationen auf.
  • Das geringste Risiko eines Herzinfarkts und einer Verkalkung der Aorta wurde bei Teilnehmern festgestellt, die mehr als 32,7 mcg Vitamin K2 pro Tag über ihre Nahrung aufnahmen.

Angesichts der Dimension und Qualität der Rotterdam Heart Study konnte der enge Zusammenhang zwischen der nahrungstechnischen Aufnahme von Vitamin K2 und Herzerkrankungen glaubwürdig nachgewiesen werden. Vitamin K2 könnte somit positive Auswirkungen für Herz und Kreislauf haben, indem es die Arterienverkalkung hemmt.

Mediziner und Wissenschafter konzentrieren sich nun auf die Überwachung und Unterbindung von Calciumansammlungen im Herzen, da sie wissen, dass Calcium einen wesentlichen Anteil der arteriosklerotischen Plaque enthält.

Die Ansammlung von Calcium scheint daher auf ein aktives Wachstum von arteriosklerotischer Plaque hinzuweisen – und Vitamin K-Mangel scheint die Grundlage für diesen pathogenen Prozess zu sein.

Kann Vitamin K2 Arteriosklerose sogar umkehren?

In einer aktuellen, an Tieren durchgeführten Studie am Cardiovascular Research Institute der Universität Maastricht (Niederlande) konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin K2 die Kalzifikation nicht nur verhindern, sondern sogar umkehren kann.

In der Studie wurde den Laborratten der Blutgerinnungshemmer Warfarin verabreicht, um die Verkalkung der Arterien herbeizuführen. Danach erhielt ein Teil der Ratten stark Vitamin-K2-hältiges Futter. Dies führte im Vergleich zur Kontrollgruppe mit normalem Futter zu einer massiven Verminderung des Calciumgehalts in den Arterien von 50 Prozent.

Die Ergebnisse kommentierte der Studienleiter, Professor Leon Schurgers, folgendermaßen:

„Diese neuesten Erkenntnisse über die Rolle der Vitamin-K2-Aufnahme sind hochinteressant für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie etwa koronare Herzkrankheiten. Unsere Studie ist besonders maßgeblich, da gezeigt werden konnte, dass die zusätzliche Zufuhr von Vitamin K2 die Umkehr der Arterienverkalkung bewirken kann.“

So schützt Vitamin K2 die Knochen

Das bekannteste GLA-Protein heißt Osteocalcin. Es benötigt Vitamin K2, um Calcium in den Knochen einzulagern.

Bei einem Mangel an K2 kann Osteocalcin Calcium nicht regulieren, wodurch sich der Calciumgehalt in den Zähnen und Knochen vermindert und diese porös werden. Gleichzeitig lagert sich Calcium in den Arterien ein.

Vitamin K2 hat in Studien gezeigt, dass es diesen Vorgang umkehren kann.

Vitamin K2 und Osteoporose

Knochen sind kein totes Gewebe, sondern werden ständig auf- und abgebaut. Sie bestehen aus einer harten Schale und sind innen mit einer Gewebsmatrix gefüllt.

Werden Vitamin D, Calcium und sonstige Mineralstoffe sowie Vitamin K in ausreichender Menge zugeführt, wird das Skelett im Abstand von 7 bis 10 Jahren durch stabile, dichte Knochen ersetzt.

Dieser Vorgang wird von den Osteoblasten (aufbauende Zellen) und Osteoklasten (abbauende Zellen) reguliert. Solange die knochenbildende Aktivität der Osteoblasten höher ist als die Aktivität der Osteoklasten, ist die Erhaltung gesunder Knochen gesichert.

Osteoblasten produzieren Osteocalcin, ein Vitamin-K-abhängiges Protein, mit dem Calcium in der Knochenmatrix gebunden und der Mineralstoffgehalt somit erhöht werden kann. Seine Aufgabe besteht darin, das Skelett stabiler und resistenter gegen Frakturen zu machen.

Um optimal wirken zu können, benötigt Osteocalcin Vitamin K. Vitamin-K-Mangel führt langfristig zu signifikant geringerer Knochendichte und Knochenqualität. Die abbauenden Zellen (Osteoklasten) bauen mehr Knochengewebe ab, als die aufbauenden Zellen (Osteoblasten) bilden können, und verursachen langsam, aber sicher vermehrten Knochenschwund.

Die Knochen werden dünn und zerbrechlich, und das Frakturrisiko steigt. Denn selbst wenn die Knochenstruktur von außen normal aussieht, kann sie innen zerbrechlich sein.

Was ist Osteoporose?

Von Natur aus kommt es ab dem 35. Lebensjahr es zu einer gesteigerten Aktivität der Osteoklasten, wodurch die Knochen pro Jahr etwa 1 bis 1,5% an Substanz verlieren. Geht dieser Abbau rascher vor sich als normal, spricht man von Osteoporose.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Resorption der benötigten Nährstoffe nicht richtig funktioniert. Besonders bei Frauen nach den Wechseljahren kommt Osteoporose häufig vor. Denn dann nimmt das weibliche Hormon Östrogen, welches bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen mithilft, rasch ab.

Osteoporose wird auch als Knochenschwund bezeichnet, da es sich dabei um einen Abbau der Knochensubstanz und Struktur handelt. Osteoporose wird auch als „schleichende Krankheit“ bezeichnet, da sie Jahrzehnte benötigt, um sich zu entwickeln und in vielen Fällen ist ein Knochenbruch das erste „Symptom“.

Bereits 1984 beobachteten Wissenschafter, dass Patienten mit Osteoporose-bedingten Frakturen um 70 % weniger Vitamin K im Serum aufwiesen als eine Vergleichsgruppe gleichen Alters. Diese Befunde wurden in späteren Untersuchungen bestätigt, in denen eine verminderte Knochendichte in Verbindung mit einem niedrigen Vitamin K-Niveau gebracht werden konnte.

Besonders besorgniserregende Ergebnisse brachte eine Statistik mit Hinweisen darauf, dass Frauen mit dem niedrigsten Niveau an Vitamin K im Serum ein um 65% erhöhtes Risiko eines Hüftbruchs haben verglichen mit jenen, die das höchste Vitamin K-Niveau aufweisen.

In Deutschland schätzt man die von Osteoporose betroffenen Personen auf zirka 8-10 Millionen, in Österreich auf ungefähr 700.000. Ein Drittel aller Frauen nach dem Wechsel sind davon betroffen, bei Frauen über 80 Jahren sind es bereits 2/3. Auch Männer können Osteoporose bekommen, bei Frauen tritt sie jedoch dreimal häufiger auf.

Schon heute werden für die Behandlung allein der Oberschenkelhalsbrüche mehr Krankenhaus-Bettentage benötigt, als für Herzinfarkt und Schlaganfall zusammen. Damit gehört die Osteoporose zu den teuersten Erkrankungen für das Gesundheitswesen.

Fast zwei Millionen Frauen und nahezu eine Million Männer haben bereits Wirbelbrüche erlitten, und nach neuen Erhebungen treten in Deutschland jedes Jahr 150.000 neue Oberschenkelhalsbrüche auf – Tendenz steigend (Zahlen: Prof. Helmut Minne, 2002)!

Knochen benötigen Vitamin K2

Seit Jahrzehnten dienen Calcium und Vitamin D3 als Nahrungsergänzungsmittel erster Wahl, um den Knochenbau zu stärken. Der größte Calciumanteil (99 %) befindet sich im Skelett, ein geringer Anteil in den Zähnen und nur 1% im Blutkreislauf. Wir brauchen Calcium für die regelmäßige Knochenerneuerung.

Vitamin D3 gilt seit seit langem als Knochenvitamin, weil es für die Bildung von Osteocalcin benötigt wird. Mehrere Studien haben jedoch ergeben, dass die alleinige Zufuhr dieser beiden Vitalstoffe für einen gesunden Knochenbau nicht ausreichen.

Vitamin K2 hat in Studien gezeigt, dass es für den Aufbau kräftiger Knochen genauso wichtig ist wie Calcium und Vitamin D3. Vitamin D3 bewirkt zwar die Bildung von Osteocalcin. Aber nur Vitamin K2 kann Osteocalcin aktivieren, jenem Protein, welches Calcium in die Knochen einlagert.

Bei einem Mangel an Vitamin K2 kommt es deshalb selbst bei ausreichender Zufuhr von Calcium und Vitamin D3 zur Abnahme der Knochendichte und zu Osteoporose.

Studien über Osteoporose bewiesen darüber hinaus, dass Vitamin K2 den Knochenaufbau, Knochendichte und Festigkeit verbessert, die Mineralisierung (Ablagerung von Calcium) stimuliert und den Collagen-Aufbau fördert – das ist ein gitterartiges, faserartiges Gewebe, das harte und gleichzeitig biegsame Knochenstrukturen ergibt, wodurch diese resistenter sind gegen Frakturen.

Die nächste Frage, die sich stellt: Was passiert mit Calcium, wenn es nicht dafür verwendet wird, Knochenmasse zu bilden?

Bei einer Unterversorgung mit Vitamin K2 lagert der Körper jenes Calcium, welches eigentlich zur Stärkung von Knochen eingenommen wird, in den Arterienwänden ab, was wiederum zur Entstehung von Atherosklerose beiträgt.

Tatsächlich reagiert der Körper auf einen Vitamin K2-Mangel mit einer enormen Ablagerung an Calcium an den Arterienwänden. Das erklärt auch, warum so viele ältere Menschen an verhärteten, verkalkten Arterien leiden und trotzdem spröde und calciumarme Knochen haben.

Studien beweisen die Wirkung

In der Osteo-Studie wurde 2003 nachgewiesen, dass Vitamin K2 Knochenschwund verhindern kann.

  • In einer dreijährigen Studie wurden zwei Patientengruppen begleitet: die Kontrollgruppe erhielt keine Ergänzungsmittel und die zweite bekam eine synthetische MK-4-Therapie.
  • Aus den Ergebnissen ging eindeutig hervor, dass die Einnahme von Vitamin K2 während der Dauer der Studie mit einem verringerten Verlust an Knochenstabilität einherging.

Eine bahnbrechende Studie zum Nachweis der Korrelation zwischen dem Konsum von Natto und Osteoporose wurde davor von Wissenschaftern unter der Leitung von Masao Kaneki publiziert.

  • Die Forschungsarbeit erwies, dass ein höheres MK-7-Niveau infolge des Konsums von Natto zur Verbesserung der Knochengesundheit beitragen kann.
  • Die vermehrte Aufnahme von MK-7 in Form von Natto führte zu einem höheren Niveau an aktiviertem Osteocalcin und einem geringeren Frakturrisiko.

Diese Ergebnisse wurden 2006 in einer von Ikeda durchgeführten Studie bestätigt.

  • Ikeda erkannte, dass der Konsum von Natto – das große Mengen Menaquinone-7 enthält – die Entwicklung von Osteoporose verhindern kann.
  • In der dreijährigen Studie mit 944 weiblichen Teilnehmern (zwischen 20 und 79 Jahren) wurde der Zusammenhang zwischen der Einnahme von MK-7 und einem verminderten Abbau der Knochendichte nachgewiesen.

Eine aktuelle im European Journal of Epidemiology publizierte Studie von Yaegashi et al. (2008) zeigte, dass ein besserer Vitamin-K-Status zu einem geringeren Risiko, eine Hüftfraktur zu erleiden, führt.

  • In der Studie erwiesen sich Calcium, Magnesium, Zink und Vitamin D als mäßig wichtig für die Knochengesundheit, während natürliches Vitamin K2 aus Natto als Hauptfaktor identifiziert wurde: Zwischen der Einnahme von Vitamin K2 und einem geringeren Risiko, eine Hüftfraktur zu erleiden, konnte ein enger Zusammenhang erwiesen werden.
  • Das weist auf die wichtige Funktion von MK-7 bei der Verhinderung von Osteoporose hin.

Eine systematische Übersichtsarbeit über alle randomisierten, kontrollierten Studien, in denen Erwachsenen mindestens sechs Monate lang Vitamin K1- oder Vitamin K2-Nahrungsmittelergänzungspräparate verabreicht wurden, ergab Folgendes:

  • Es liegen insgesamt 13 Studien mit Daten über Knochenabbau vor und 7 Studien, in denen Frakturen verzeichnet wurden.
  • Außer einer einzigen Studie haben alle genannten Studien am Menschen ergeben, dass die zusätzliche Zufuhr von Vitamin K1 oder K2 den Abbau der Knochendichte bremst.
  • Ein besonderer Zusammenhang besteht zwischen Vitamin K2 und einer erhöhten Knochendichte.
  • In allen 7 Studien über das Fraktur-Risiko erwies sich Vitamin K2 als am wirksamsten. Es senkte das Risiko von Wirbelbrüchen um 60 %, von Hüftfrakturen um 77 % und das Risiko für alle Frakturen, die nicht den Wirbelapparat betreffen, um erstaunliche 81 %.

Vorbeugen ist besser als heilen

Die frühzeitige Diagnose von Osteoporose ist nicht einfach, da sie sich schleichend entwickelt. Auch die Messung der Knochendichte gibt oft nicht ausreichend Klarheit darüber.

Meist macht sie sich erst durch stechende und ziehende Knochen- und Rückenschmerzen, durch eine veränderte Körperhaltung oder durch einen spontanen Knochenbruch, Wirbelbruch oder Oberschenkelhalsbruch bemerkbar.

Leider konzentriert sich die Pharmaindustrie auf Arzneimittel, die in vorangeschrittenem Alter eingenommen werden sollen – wenn das Risiko, Knochenbrüche zu erleiden, bereits hoch ist. Diese aber können einen Prozess, der sich über Jahrzehnte entwickelt hat, kaum mehr aufhalten, sondern nur verzögern.

Mit Nahrungsergänzungsmitteln wird ein anderer Ansatz gewählt. Einerseits kosten sie nicht so viel und haben keine Nebenwirkungen wie rezeptpflichtige Medikamente.

Wer etwas gegen Osteoporose tun möchte, sollte daher spätestens ab 40 damit beginnen und diese Vitalstoffzufuhr 20, 30 oder noch mehr Jahre lang fortführen, um eine vermutlich größere Wirkung zu erzielen als durch eine medikamentöse Therapie ab 60 Jahren, mit der sich ein Prozess, der sich über Jahrzehnte entwickelt hat, kaum mehr aufhalten lässt.

Idealerweise sollte zur Vorbeugung von Osteoporose eine Nahrungsergänzung gewählt werden, welche neben Vitamin K2, Calcium und Vitamin D3 auch noch andere Vitalstoffe enthält, welche für den Knochenaufbau wichtig sind, wie z.B. Magnesium, Kupfer, Selen, Zink, Mangan, Bor, Vitamin B und Vitamin C. Hier finden Sie eine komplette Formel zur Vorbeugung von Osteoporose.

Neben einem effektiven Nahrungsergänzungsprogramm wird zur Vorbeugung von Osteoporose empfohlen, den übermäßigen Genuss von Kaffee und Kohlensäure-hältigen Getränken zu vermeiden, welche viel Phosphor enthalten und dem Körper große Mengen Calcium entziehen. Auch durch Rauchen wird das Osteoporose-Risiko erhöht.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Knochendichte bei jenen Frauen, welche dreimal pro Woche 40 Minuten leichtes Krafttraining machen oder anderen Sport betreiben, erhalten bleibt. Ebenso sollte man sich täglich 30 Minuten im Sonnenlicht aufhalten, wodurch die Bildung von Vitamin D3 in der Haut angeregt wird.

Vitamin K2: Studie zeigt positive Wirkung auf Herz und Arterien

Die Einnahme von Vitamin K2 über längere Zeit kann die Entwicklung und das Fortschreiten altersbedingter Arteriosklerose hemmen. Diese zeigte eine Studie, die mit Frauen nach der Menopause durchgeführt wurde.

Weiters wurde eine tägliche Einnahme von 180 mcg Vitamin K2 über einen Zeitraum von 3 Jahren mit einer statistisch signifikanten Verbesserung der Gefäßelastizität in Zusammenhang gebracht. Diese Studie wurde im Journal Thrombosis and Haemostasis veröffentlicht.

„Bei Frauen, die Vitamin K2 als Nahrungsergänzungsmittel nahmen, konnte das für diese Altersgruppe typisches Fortschreiten der Arteriosklerose nicht festgestellt werden, und es wurde im Vergleich zur Placebogruppe sogar eine statistisch signifikante Verbesserung der Gefäßelastizität beobachtet“, so Dr. Cees Vermeer, Leiter der Studie und renommierter Vitamin K2 Forscher an der Universität Maastricht in den Niederlanden. „Unsere Daten zeigen, dass sich die zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 tatsächlich positiv auf Herz und Gefäße auswirkt.“

Details der Studie: Vitamin-K2 Nahrungsergänzungsmittel verbessern die Arterienfunktion bei gesunden Frauen

Die Studie mit dem Titel „Menaquinone-7 Supplementation Improves Arterial Stiffness in Healthy Postmenopausal Women“ ist von großer Bedeutung.

„Dies ist die erste Studie, die nachweist, dass sich die Einnahme von Vitamin K2 in Form von MK-7 über einen längeren Zeitraum günstig auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt“, so Vermeer. „Vorherige bevölkerungsbasierte Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin K2 und dem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen aufgezeigt, doch dies ist die erste Interventionsstudie, die sich auf die Einnahme von Vitamin K2 mit kardiovaskulärem Endpunkt konzentriert.“

Dr. Vermeer und sein Team rekrutierten 244 gesunde postmenopausale Frauen im Alter von 55-65 Jahren und verordneten ihnen nach dem Zufallsprinzip für einen Zeitraum von drei Jahren entweder eine tägliche Dosis Vitamin K2 (täglich 180 mcg natürliches Vitamin K2) in Form einer Nahrungsergänzung oder ein Placebo.

Die Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System wurden mithilfe von Pulswellengeschwindigkeit und Ultraschallverfahren gemessen.

Die Daten der 227 Frauen, die die Studie abschlossen, zeigten, dass die Einnahme von MK-7 zu einer signifikanten Abnahme sowohl der Pulswellengeschwindigkeit als auch der Arteriosklerose führten.

Ein positiver Effekt wurde auch hinsichtlich der Elastizität der Halsschlagader bei jenen Frauen festgestellt, die zu Beginn der Studie eine erhöhte Gefäßsteifigkeit aufwiesen.

Die Ergebnisse bestätigten somit, dass Vitamin K2 nicht nur altersbedingte Arteriosklerose hemmte, sondern auch eine statistisch signifikante Verbesserung der Gefäßelastizität bewirkt.

Die Forscher untersuchten auch die Werte von dephosphoryliertem, nichtcarboxyliertem Matrix-Gla-Protein (dp-ucMGP), ein Marker für den Vitamin-K-Status, und stellten einen Risikofaktor für Arteriosklerose fest.

Eine Einnahme von MK-7 über drei Jahre ergab gegenüber dem Placebo eine Abnahme von 50 % des dp-ucMGP. Diese Wirkung wurden im ersten Jahr der Studie beobachtet und blieben in den darauf folgenden beiden Jahren bestehen. Es wurden außerdem keine Entzündungsparameter oder Marker für eine Endotheldysfunktion festgestellt.

Positive Wirkung auf Herz und Knochen

Bereits 2013 in im Journal Osteoporosis International eine Studie veröffentlicht, die eine positive Wirkung von MK-7 auf die Knochen zeigte.

Beide Studien sind von großer Bedeutung, da es sich um Langzeitstudien handelt – eine Teilnahme über drei Jahre mit anschließender Untersuchung der Ergebnisse. Denn das Beobachten von Veränderungen der Gesundheit von Herz und Knochen braucht seine Zeit.

Die Geduld und Ausdauer haben sich mit dieser Studie ausgezahlt, denn sie wurde von hoch angesehenen medizinischen Fachzeitschriften angenommen. Die Studie beweist, was Vitamin K2 Wissenschafter schon lange wussten: dass Vitamin K2 sich tatsächlich positiv auf Herz und Knochen auswirkt.

„Vitamin K2 sorgt dafür, dass sich Kalzium an die Knochenmineralmatrix bindet und von Gefäßen ferngehalten wird“, erklärt Dr. med. Dennis Goodman, Facharzt für Kardiologie und Leiter der Abteilung Integrative Medizin am NYU Langone Medical Center in New York. Dies ist wichtig, denn wenn sich Kalzium in den Arterien ablagert, kann es Arteriosklerose und Blockaden verursachen, die zu schwerwiegenden kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

Laut Dr. Goodman, der an der Fertigstellung eines neuen Buches über die wichtige Rolle von Vitamin K2 für die Gesundheit von Knochen und Herz arbeitet, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Flexibilität der Gefäße und der Langlebigkeit eines Menschen. Einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie (Rosenhek, et al., 2000) zufolge erhöht Arteriosklerose das biologische Alter eines Menschen um bis zu 10 Jahre.

Eine weitere Studie, die in der Fachzeitschrift Atherosclerosis veröffentlicht wurde (Shaw et al., Nr. 188, 206), zeigt, dass das biologische Alter eines Menschen je nach Fortschritt der altersbedingten Arteriosklerose um 10 Jahre höher oder niedriger sein kann.

Diese Studie zu Vitamin K2, die eindeutig eine Verbesserung der Arterienfunktion nachweist, hat das Potenzial, die Art, wie wir mit Prävention in Sachen Herzgesundheit umgehen, dramatisch zu verändern.

Vitamin K2 für Kinder und Jugendliche

Knochen wachsen und entwickeln sich in der Kindheit und in der Pubertät am stärksten. Die Knochenmasse erreicht mit etwa 30 bis 35 Jahren ihren Höhepunkt. Danach nehmen die Knochenmineralien mit dem Alterungsprozess langsam wieder ab.

Je höher daher die maximalen Werte in jungen Jahren sind, desto länger kann die Knochenmasse erhalten werden. Das Ziel sollte daher sein, Kalzium in der gesunden Knochenmatrix zu binden und die Konzentration an Knochenmineralien zu maximieren, um die Knochenmasse und Knochenhärte auch im höheren Lebensalter zu erhalten.

Ohne ausreichend Vitamin K und Osteocalcium kann Kalzium aber nicht richtig verwertet werden, um gesunde, kräftige Knochen aufzubauen.

Untersuchungen der Bevölkerung und auch klinische Studien haben gezeigt, dass ein verbesserter Vitamin K Status (dies bedeutet ein hoher Gehalt an Vitamin K im Blutserum) bei Kindern im engen Zusammenhang mit der Entwicklung starker und gesunder Knochen steht.

In einer 2008 veröffentlichten Studie, durchgeführt von van Summeren, wurde aufgezeigt, dass ein verbesserter Vitamin K Status über 2 Jahre bei Kindern zu stärkeren und dichteren Knochen führt.

Junge Knochen sind sehr aktiv und ihr Osteocalcingehalt ist 8-10 mal höher als bei Erwachsenen. Daher ist auch ihr Bedarf an Vitamin K dementsprechend erhöht. Kürzlich durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Großteil der Kinder aber unter einem Vitamin K Mangel leidet.

Die durchschnittliche Zufuhr an K Vitaminen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verringert und die momentane Aufnahme scheint für eine optimale Entwicklung und den Erhalt der Knochenmasse nicht ausreichend zu sein.

Dieser Mangel resultiert aus dem zu hohen Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln, zu geringe Zufuhr von Gemüse und die insgesamt unzureichende Zufuhr an Vitamin-K-reichen Lebensmitteln.

Führende Experten empfehlen daher dringend, ausreichend Vitamin K haltige Lebensmittel zu essen oder Kindern eine Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 zu verabreichen.

Vitamin K2 und die Gesundheit unserer Kinder

Eine durchschnittliche, leider oft vitalstoffarme Ernährung in der Kindheit, kann unter Umständen die Knochenentwicklung sowie die Gesundheit von Herz und Kreislauf des Kindes stark beeinträchtigen.

Eine unzureichende Ernährung weist auch oft einen Mangel an Vitamin K2 auf. Klinische Studien haben gezeigt, dass Vitamin K2 vor Knochenverlust schützt bzw. die Knochendichte und Knochenstärke fördert und gleichzeitig vor Arterienverkalkung schützt.

Knochen entwickeln sich am stärksten in der Kindheit

Die Ernährung des Kindes ist durch den hohen Milchkonsum eher calciumreich. Aber damit das Calcium in die Knochen eingebunden werden kann, muss ausreichend Vitamin K vorhanden sein.

Vitamin K, und hier vor allem K2, ist neben Vitamin D der entscheidende Faktor, um Calcium in die Knochen einzulagern. So kann eine gesunde Knochenmatrix und eine optimale Mineralstoffdichte des Knochens aufgebaut werden.

Nach der Kindheit ist Vitamin K2 dafür zuständig, die Mineraldichte zu erhalten und einen Abbau des Knochens zu verhindern. Wird nicht ausreichend Vitamin K zugeführt, kann das Knochenwachstum und die Knochendichte darunter leiden.

Gleichzeitig sorgt Vitamin K2 dafür, dass sich das aufgenommene Calcium nicht in den Arterien ablagert. Ein ausgeprägter Vitamin K Mangel kann unter Umständen dazu führen, dass die Arterien des Herzens bereits in der Kindheit beginnen, zu verkalken.

Die Fähigkeit von Vitamin K2, dafür zu sorgen, dass sich Calcium nicht in den Arterien ablagert, fördert auf Dauer die Gesundheit des Herzens. Dazu benötigt der Körper aber ausreichende Mengen an Vitamin K2.

Ein wichtiger Vitalstoff für Kinder und Jugendliche

Vitamin K2 hat die einzigartige Aufgabe, bestimmte Proteine im Körper zu aktivieren. Dazu gehören Osteocalcin in den Knochen, Matrix Gla Protein (MGP) in den Arterien und Gerinnungsfaktoren in der Leber.

Osteocalcin ist dafür verantwortlich, dass Calcium in der Knochenmatrix gebunden wird. Ohne ausreichende Zufuhr von Vitamin K2 bleibt ein erheblicher Teil des Osteocalcins inaktiv und somit unfähig, Calcium zu binden.

Gleichzeitig verhindern die Matrix Gla Proteine (MGP), dass sich frei zirkulierendes Calcium an den Arterienwänden festsetzt und dort ablagert – vorausgesetzt, dass im Körper genügend Vitamin K2 verfügbar ist.

Ohne der richtigen Form von Vitamin K – nämlich Vitamin K2 als Menachinon-7 (MK-7) – kann Calcium im Körper nicht richtig verarbeitet werden, um gesunde, starke Knochen aufzubauen.

Während der Kindheit und Jugend sind die Knochen überaus aktiv und die Osteocalcin-Werte sind 8-10 Mal so hoch wie in den Knochen von Erwachsenen. Kinder brauchen daher höhere Mengen an Vitamin K2.

Leider haben viele Kinder einen Mangel an Vitamin K2. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 kann diesen Mangel auf einfache Weise ausgleichen.

Studien zeigen einen erhöhten Bedarf an Vitamin K2

Bevölkerungsbasierende und klinische Studien haben eine klare Verbindung zwischen einem besseren Vitamin K2 Status bei Kindern und der Entwicklung kräftiger und gesunder Knochen bestätigt.

Eine 2008 veröffentlichte Studie zeigt, dass die Verbesserung des Vitamin K2 Status bei Kindern über einen Zeitraum von 2 Jahren zu stärkeren und dichteren Knochen geführt hat.

Ein Jahr später zeigte die gleiche Forschergruppe, dass eine niedrig dosierte Ergänzung der Nahrung mit Vitamin K2 in Form von MK-7 bei gesunden vorpubertären Kindern die Carboxylierung von Osteocalcin steigerte (Aktivierung von inaktivem Osteocalcin).

In einer 2013 veröffentlichten Studie testeten Forscher 896 Blutproben, die von 110 gesunden freiwilligen Teilnehmern stammten (42 Kinder und 68 Erwachsene). Die Forscher überprüften Biomarker, die den Vitamin K2 Status der freiwilligen Teilnehmer widerspiegelten. Hierzu maßen sie sowohl zirkulierendes inaktives MGP, als auch inaktives Osteocalcin – beides Proteine, welche für die Gesundheit von Herz und Knochen von entscheidender Bedeutung sind.

Die Forscher fanden heraus, dass die Kinder und Erwachsenen mit dem deutlichsten Vitamin K2 Mangel am stärksten auf die zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 reagierten.

Kinder und Erwachsene im Alter von über 40 Jahren, zeigten den größten Vitamin K2 Mangel. Dementsprechend könnten diese Personengruppen von einer Vitamin K2 Nahrungsergänzung in Form von MK-7 am meisten profitieren.

Deshalb empfehlen immer mehr Ärzte und Ernährungsexperten, auch Kindern zusätzlich Vitamin K2 als Nahrungsergänzungsmittel zu geben. So ist die Versorgung mit diesem wichtigen Vitamin auch in der Wachstumsphase sichergestellt.

Vitamin K verringert Diabetes-Risiko

Eine in den Niederlanden durchgeführte Studie zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin K1 und K2 mit einem niedrigeren Risiko für Typ 2-Diabetes besteht. Dies wurde online am 27. April 2010 in der Zeitschrift Diabetes Care berichtet.

Forscher der University Medical Center Utrecht analysierten Daten von 38.094 Teilnehmern, welche zu Beginn der Studie zwischen 20 und 70 Jahren alt waren. Fragen in Hinblick auf die Ernährung wurden auf die Zufuhr von Phylloquinin (Vitamin K1) und Menaquinon (Vitamin K2) analysiert.

  • Die Vitamin K1 Aufnahme unter den Studienteilnehmern betrug durchschnittlich 200 mcg pro Tag und die Vitamin K2 Zufuhr durchschnittlich 31 mcg pro Tag.
  • Über einen Beobachtungszeitraum von 10,3 Jahre wurden 918 Fälle von Typ-2-Diabetes diagnostiziert.
  • Die nähere Analyse der Daten zeigte, dass Männer und Frauen, die zu jenen 25% mit der höchsten Vitamin K1 Aufnahme gehörten, ein 19% geringeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, verglichen mit jenen, deren Vitamin-K1-Aufnahme im untersten Viertel lag.
  • Bei Vitamin K2 wurde für jede Erhöhung der Vitamin K2 Zufuhr um 10 mcg wurde eine 7-prozentige Reduktion des Risikos festgestellt.
  • Eine Steigerung der Vitamin K2 Zufuhr wurde auch mit verbesserten Blutfetten und einem geringeren Gehalt an C-reaktivem Protein, ein Hinweis für Entzündungen, in Zusammenhang gebracht.

Diese Studie ist die erste, welche die Beziehung zwischen Typ-2-Diabetes und Vitamin K Zufuhr untersucht hat. Die Autoren des Berichts führten an, dass Vitamin K das Diabetes-Risiko über den Kalzium-Stoffwechsel beeinflussen könnte.

Eine Änderung der Kalzium- und Vitamin D Zufuhr hatte jedoch keinen Einfluss auf die Entdeckungen in der aktuellen Forschung. Eine Verringerung der Entzündung aufgrund einer erhöhten Vitamin-K-Zufuhr, auf welche durch die Ergebnisse von in-vitro und Beobachtungsstudien hingedeutet wurde, könnte auch zur Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und einer Verringerung des Diabetes-Risiko führen.

„Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass sowohl die Vitamin K1 als auch die Vitamin K2 Zufuhr mit einem reduzierten Diabetes-Typ 2 Risiko verbunden sein kann“, fassten die Autoren zusammen. „Bei der Vitamin K1 Zufuhr trat diese Risikoreduktion auf einem höheren Einnahmeniveau auf, während bei der Vitamin K2 Zufuhr ein linearer Zusammenhang beobachtet wurde.“

Vitamin K2 und Blutgerinnung

Vitamin K2 ist kein Medikament, sondern eine natürliche Nahrungsergänzung, frei von Nebenwirkungen. Vitamin K2 verursacht bei gesunden Menschen keine „Blutverdickung“ oder „Hyperkoagulation“.

Vitamin K2 aktiviert mehrere Gerinnungsproteine in der Leber. Sind diese maximal aktiviert, können sie nicht weiter aktiviert werden, selbst wenn ein Vitamin-K-Überschuss vorliegt.

Dr. Cees Vermeer von der Universität Maastricht vergleicht dies mit der Einnahme von Vitamin C, welches für den Aufbau von Kollagen benötigt wird. Nimmt man zuviel Vitamin C zu sich, entsteht dennoch kein Überschuss an Kollagen. So führt auch eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K nicht zu einer erhöhten Blutgerinnung. Diese Prozesse regeln sich von selbst.

Aktuelle Studien zeigen, dass sich die tägliche Einnahme von 45mcg natürlichem Vitamin K2 nicht störend auf die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten auswirkt. Daher birgt natürliches Vitamin K2 kein zusätzliches Risiko, dass in den Gefäßen Blutgerinnsel entstehen könnten.

Wenn Sie blutverdünnende Medikamente wie Coumarin oder Warfarin einnehmen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, um im Rahmen ärztlicher Betreuung Vitamin K2 als Ergänzung einzunehmen.

Vitamin K2 Nebenwirkungen

Natürliches Vitamin K2 ist kein Medikament, sondern eine natürliche Nahrungsergänzung, frei von Nebenwirkungen.

Vitamin K verursacht keine zu hohe Blutgerinnung, denn die für die Blutgerinnung verantwortlichen Proteine haben nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit für Vitamin K. Sobald eine Sättigung erreicht ist, kann Vitamin K die Blutgerinnung nicht mehr beeinflussen.

Prof. Dr. Cees Vermeer von der Universität Maastricht vergleicht dies mit der Einnahme von Vitamin C, welches für den Aufbau von Kollagen benötigt wird. Nimmt man zuviel Vitamin C zu sich, entsteht dennoch kein Überschuss an Kollagen. So führt auch eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K nicht zu einer erhöhten Blutgerinnung. Diese Prozesse regeln sich von selbst.

Neueste Studien zeigen, dass sich die tägliche Einnahme von 45mcg Vitamin K2 nicht störend auf die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten auswirkt und kein Risiko für die Bildung von Blutgerinnsel darstellt. Dennoch sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, falls man Blutverdünner einnimmt und natürliches Vitamin K2 verwenden möchte.

Formen von Vitamin K

Es gibt zwei Hauptformen von Vitamin K: Phyllochinon (Vitamin K1), das in grünem Blattgemüse wie Kopfsalat, Brokkoli und Spinat enthalten ist und etwa 90% der Vitamin-K-Zufuhr bei der typischen westlichen Ernährungsweise ausmacht.

Weiters gibt es Menaquinon (Vitamin K2), das etwa 10% des westlichen Vitamin-K-Aufnahme ausmacht und auch teilweise von der Darmflora hergestellt wird.

Menaquinon (MK-n, wobei das n die Anzahl der Prenyl-Seitenketten angibt) wird auch über die Nahrung aufgenommen. MK-4 ist in Fleisch enthalten, MK-7, MK-8 und MK-9 in fermentierten Nahrungsmitteln wie Käse und Natto, welche eine reichhaltige Quelle von MK-7 ist.

Die beste Form von Vitamin K2

Natürliches Vitamin K2 als Menachinon-7 (MK-7) wird mithilfe von Nattokulturen durch Fermentation gewonnen. Als Nährmedium für die Nattokulturen können Sojabohnen dienen. Oft werden aber auch Kichererbsen verwendet, wodurch das Allergen Soja vermieden werden kann. MK-7 ist die wirksamste Form von Vitamin K2 mit der höchsten Bioverfügbarkeit und Bioaktivität und eignet sich somit ideal für Nahrungsergänzungsmittel.

Vorteile von natürlichem Vitamin K2:

  1. Natürliches Vitamin K2 aktiviert alle Vitamin-K abhängigen Proteine und ermöglicht so dem Körper, Calcium für den Aufbau von gesunden, starken Knochen zu verwenden und Calciumablagerungen in Arterien, auch bekannt als Arterienverkalkung, zu verhindern.
  2. Natürliches Vitamin K2 hat eine signifikant höhere Bioverfügbarkeit und Bioaktivität zurückzuführen als andere Vitamin K Formen. Wissenschaftler von VitaK Research an der Universität von Maastricht beschäftigen sich seit mehr als 30 Jahren mit der Erforschung von Vitamin K. Sie haben die Bioverfügbarkeit und Bioaktivität von Vitamin K1, künstlichem Vitamin K2 (MK-4) und natürlichem Vitamin K2 in Form von Menachinon-7 (MK-7) getestet. Sowohl die Aufnahme als auch die Wirkungsdauer von MK7 (natürlichem Vitamin K2) war allen anderen Vitamin K Formen weit überlegen.
  3. Natürliches Vitamin K2 wird wird optimal vom Körper aufgenommen und erreicht rasch eine hohe Konzentration im Blut. Der Körper benötigt daher zur Deckung seiner Bedürfnisse geringere Dosen an Menaquinonen (hohe Bioverfügbarkeit). Experten empfehlen mindestens 45 mcg pro Tag zur Vorbeugung, um die Gesundheit der Knochen und des Herz-Kreislauf-Systems zu erhalten.
  4. Natürliches Vitamin K2 ist auch im Gewebe außerhalb der Leber, etwa in Knochen, Arterien und anderen weichen Geweben, aktiv.
  5. Natürliches Vitamin K2 verbleibt von allen Vitamin K2 Formen am längsten im Blut. Es hat eine Bioaktivität von bis zu 72 Stunden und ist so im Bedarfsfall für alle Gewebe verfügbar.
  6. Natürliches Vitamin K2 hat keine Nebenwirkungen.
  7. Natürliches Vitamin K2 verursacht bei gesunden Menschen keine „Blutverdickung“ oder „Hyperkoagulation“.

Natürliches K2 oder synthetisches K2?

Vitamin K2 existiert in Form von synthetischem Vitamin K2 (MK-4) und natürlichem Vitamin K2 (MK-7).

Untersuchungen haben gezeigt, dass synthetisches Vitamin K2 bereits nach 8 Stunden nicht mehr in Blut nachweisbar ist. Deshalb sind mehrmals täglich hohe Dosen erforderlich sind, um den Blutspiegel am Vitamin K hoch zu halten.

Natürliches Vitamin K2 ist hingegen hoch bioverfügbar und bioaktiv. Dadurch ist eine viel geringere Dosierung notwendig, welche auch nicht die Wirkung von Blutverdünnern beeinträchtigt.

Natürliches Vitamin K2 hat eine Halbwertszeit von 3 Tagen, wodurch alle Gewebe 24 Stunden lang mit Vitamin K2 versorgt werden.

Vitamin K in Lebensmitteln

Vitamin K kann im gesunden Darm gebildet werden. Die Mengen sind aber sehr gering, weshalb wir größtenteils auf die Zufuhr über Nahrungsmittel angewiesen sind. Es gibt jedoch eindeutige Anzeichen dafür, dass die westliche Bevölkerung zu wenig Vitamin K über die Ernährung zu sich nimmt.

Die zwei wichtigsten Arten von Vitamin K sind K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon).

– Vitamin K1

Vitamin K1 findet man in grünem Blattgemüse, wie Spinat, Kohl und Brokkoli. Allerdings wird nur sehr wenig Vitamin K1 vom Körper aufgenommen. Aber nur etwa 5-10% der Gesamtmenge gelangen in den Blutkreislauf.

Zusätzlich verarbeitet die Leber bereits einen Großteil des K1 für die Blutgerinnung, wodurch für alle anderen Gewebe noch weniger übrig bleibt. Dies erklärt, warum Vitamin K1 keine oder nur sehr geringe Wirkung auf die Gesundheit von Herz und Knochen hat.

Vitamin K1 ist zwar auch sehr wichtig, hat aber aufgrund seiner niedrigeren Bioaktivität keine so signifikante Wirkung auf die Gesundheit von Knochen, Arterien und Herz wie Vitamin K2.

– Vitamin K2

Vitamin K2 kommt vor allem in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Innereien, Eidotter, Quark und bestimmten Käsesorten vor, die einem bakteriellen Reifeprozess unterlagen. Vitamin K2 ist aber hitzebeständig, die Nahrungsmittel können also vor dem Verzehr auch problemlos gekocht oder gebraten werden, ohne dass ein Teil des Vitamins verloren geht.

Aber auch diese Lebensmittel enthalten nur sehr wenig K2 und müssten daher in großen Mengen konsumiert werden, um ausreichend Vitamin K2 aufzunehmen.

Die beste Quelle für natürliches Vitamin K2 ist das aus fermentierten Sojabohnen hergestellte traditionelle, japanische Natto-Gericht. Natto hat eine außergewöhnlich hohe Konzentration an natürlichem K2 in Form des langkettigen Menachinon-7 (MK-7). Natto wird in Japan seit Generationen oft täglich und bereits zum Frühstück mit Reis gegessen. Leider reduziert der intensive Geruch und gewöhnungsbedürftige Geschmack von Natto die Attraktivität für die westliche Welt.

Natürliches Vitamin K2 ist die wirksamste Form von Vitamin K. Die Bioverfügbarkeit und Wirkungsdauer von natürlichem Vitamin K2 (MK-7) ist den anderen Vitamin K Formen weit überlegen.

Vitamin K2 wird vom Körper optimal aufgenommen, wodurch außergewöhnlich viel Vitamin K2 in den Blutkreislauf gelangt und für den Körper verfügbar ist.

Ausreichende Mengen von Vitamin K2 sind notwendig, um alle Gla-Proteine im Körper zum Schutz von Herz-Kreislauf und Knochen zu aktivieren. Ist dies nicht über die Nahrung möglich, sollte Vitamin K2 über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Was Experten über Vitamin K2 sagen:

Experten der Universität in Maastricht unterstreichen die Wichtigkeit von der Einnahme des Vitamins K2. Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um natürliches Vitamin K2 handelt. Es kann komplett vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Laut Expertenmeinung sollte der Körper täglich mit einer Dosis von 45 mcg Vitamin K2 versorgt werden. Wer Vitamin D einnimmt, benötigt allerdings mehr. Natürliches Vitamin K2 wird auch in hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln verwendet.

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7. Schurgers LJ, et al. ​Regression of warfarin-induced medial elastocalcinosis by high intake of vitamin K in rats.​ Blood. 2007 Apr 1;109(7):2823-31.>

 

Quelle : https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-k2