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Neurontin und Lyrica sind ein Todesurteil für neue Hirnsynapsen: schockierende Studie. Bitte teilen Sie diese Informationen.

Byron J. Richards, Board Certified Klinischer Ernährungsberater

Neurontin und seine neuere potentere Version, Lyrica, werden häufig für off-label-Indikationen verwendet, die eine offensichtliche Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen. Diese Blockbuster-Medikamente waren für den Einsatz zugelassen, obwohl die FDA keine Ahnung hatte, was sie tatsächlich im Gehirn taten. Eine schockierende neue Studie zeigt, dass sie die Bildung neuer Hirnsynapsen blockieren 1 , was das Potenzial für die Verjüngung der Plastizität des Gehirns drastisch reduziert – was bedeutet, dass diese Medikamente schneller als jede Substanz, die die Menschheit kennt, zu einem Gehirnverfall führen.

Das Problem dieser Drogen wird durch ihre eklatante illegale Vermarktung verstärkt. Neurontin wurde 1994 von der FDA für Epilepsie zugelassen. Die Droge durchlief massive illegale Off-Label-Werbung, die Warner-Lambert 430 Millionen Dollar kostete (die erste große Geldbuße für Off-Label-Werbung). Das Medikament ist jetzt im Besitz von Pfizer. Pfizer besitzt auch Lyrica, eine superpotente Version von Neurontin. Es wurde von der FDA für verschiedene Arten von Schmerzen und Fibromyalgie zugelassen. Lyrica ist eines von vier Medikamenten, die eine Tochtergesellschaft von Pfizer illegal vermarktete. Dies führte zu einer Einigung gegen Pfizer in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar.

Obwohl die Vermarktung dieser Medikamente mit einer hohen Geldstrafe belegt wurde, erzielen sie bei den Off-Label-Anwendungen weiterhin Umsatzsteigerungen in Milliardenhöhe. Ärzte verwenden sie für alle Arten von Nervenproblemen, weil sie Symptome gut unterdrücken können. Solche Anwendungen sind jedoch nicht mehr zu rechtfertigen, da der tatsächliche Mechanismus der Medikamente endlich verstanden wird und eine signifikante langfristige Reduktion der Nervengesundheit bewirkt.

Die Forscher in der oben genannten Studie versuchen, die ernste Natur der Drogen herunterzuspielen, indem sie sagen, “erwachsene Neuronen bilden nicht viele neue Synapsen.” Das ist einfach nicht wahr. Die neue Wissenschaft zeigt, dass die Gesundheit des Gehirns während des Alterns auf der Bildung neuer Synapsen beruht. Selbst diesen Forschern gelang es, die häufige Anwendung dieser Medikamente bei Schwangeren in Frage zu stellen. Wie soll ein Fötus neue Nervenzellen machen, wenn die Mutter eine Droge nimmt, die sie blockiert?

Dies sind die Art von Situationen, die die FDA überall sein sollte. Wie üblich sitzt die FDA herum und erwägt eine Selbstmordwarnung für Lyrica, während ihre off-label Anwendungen bipolare Störung und Migränekopfschmerzen einschließen. Die FDA wird wahrscheinlich die Daumen für das nächste Jahrzehnt auf das Problem der Hirnschäden drehen. Verbraucher Vorsicht.

Referenzierte Studien

Neurontin und Lyrica sind hochgiftig für neue Hirnsynapsen

Cell Çagla Eroglu, Nicola J. Allen, Michael W. Susman, Nancy A. O’Rourke, Chan Young Park, Engin Özkan, Chandrani Chakraborty, Sara B. Mulinyawe, Douglas S. Annis , Andrew D. Huberman, Eric M. Grün, Jack Lawler, Ricardo Dolmetsch, K. Christopher Garcia, Stephen

 

Quelle: http://healthizfitness.com/2018/06/07/neurontin-und-lyrica-sind-ein-todesurteil-fur-neue-hirnsynapsen-schockierende-studie-bitte-teilen-sie-diese-informationen/

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AUFGEDECKT: Wie das mächtigste KARTELL der WELT einfach WEITERREGIERT

 

Das gefährlichste und mächtigste Kartell der Welt

Das politische Ideal einer demokratischen Verfassung, der das Grundgesetz zugrunde liegt, hat mit der Realität, in der wir in Deutschland leben, nicht mehr viel zu tun. Denn nach dem Grundgesetz ist die Bevölkerung des Landes der Souverän, von dem alle Macht ausgeht. Jeder Mensch ist von Natur aus frei und niemandes Untertan. Weder einer Kapitalgesellschaft, noch Konzernen oder dem Staat.

Die Realität in Deutschland sieht jedoch so aus, dass Gesetze von Unternehmen geschrieben werden und Politiker auf Lobbyverbände hören. Das Parlament hat seinen ursprünglichen Zweck, den der Kontrolle der Regierung, nahezu verloren und ist oft nur noch zum Abnicken von Entscheidungen da, die außerhalb der Regierung getroffen wurden.

Verstöße von Konzernen bleiben ungeahndet

Die wahre Macht im deutschen Staat haben zunehmend Unternehmen, vor allem Kapitalgesellschaften. Da sie juristische Personen sind, unterliegen sie keinem Strafrecht. Denn nur natürliche Personen sind nach deutschem Strafrecht strafbar. Begehen Unternehmen gravierende Verstöße, muss das Vergehen einer natürlichen Person nachgewiesen werden. Dies ist jedoch in den meisten Fällen nicht möglich, weshalb die meisten Verstöße ungestraft bleiben.

Die Macht der Pharmakonzerne auf Politik und Gesellschaft ist die größte in Deutschland. Seit den 1990er Jahren ist die Macht der Pharmakonzerne so groß geworden, dass die Politik machtlos gegen sie geworden ist. In den 1990er Jahren sollte eine Liste der wirksamen Medikamente erstellt werden. Diese hätte jedoch auch offenbart, welche Medikamente der Pharmaindustrie wirkungslos und daher reine Abzocke sind. Verständlicherweise lief die Pharma-Lobby damals Sturm gegen diese Liste, weshalb sie nie veröffentlicht wurde.

Eine Dokumentation des ZDF 2008 zeigte, wie der damalige Gesundheitsminister Seehofer vergeblich versuchte, diese Liste zu veröffentlichen. Damals sagte er, es sei noch niemandem gelungen, diese Liste zu veröffentlichen, auch ihm nicht. Die Dokumentation verdeutlichte ebenfalls, dass Pharmakonzerne in Deutschland schalten und walten können, wie sie wollen.

Pharmaindustrie muss nicht haften

Das ZDF berichtete zudem über einen Fall, als eine Frau wenige Tage nach Einnahme eines Antidepressivums Suizid beging. Die Pharmaindustrie hatte das erhöhte Suizidrisiko dieses Medikamentes schlichtweg verschwiegen. Diese „Nebenwirkung“ war aber in Fachkreisen schon bekannt. Die amerikanische Gesundheitsaufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hatte deswegen schon einen entsprechenden Warnhinweis auf dem Beipackzettel vorgeschrieben. In Deutschland und Europa fehlte jedoch dieser Hinweise in den Beipackzetteln.

Derartige Fälle werden vom Gesundheitssystem jedoch meistens verschwiegen. Der Staat trägt daran Mitverantwortung, denn ohne das bewusste Wegsehen der Staatsaufsicht wären so viele Skandale im Gesundheitssystem gar nicht möglich. Staat und Politik handeln immer weniger im Interesse der Bürger, sondern zugunsten der Pharmalobby.

Diese Missachtung, die an Korruption grenzt, geht sogar so weit, dass das Bundesministerium für Gesundheit Gesetze zum Schutz der Bürger vor gefährlichen Medikamenten bewusst unterlässt. Anfragen des Parlaments diesbezüglich bleiben von der Bundesregierung unbeantwortet. Artikel aus der Apothekerzeitung, die gefährliche Medikamente beschrieben, griff die Bundesregierung nicht auf. Im Gegenteil, sie stellte sich sogar vor die Pharmaindustrie.

Deep State auch in Deutschland?

Hier sind ganz klar Strukturen erkennbar, dass auch Deutschland von einem „Tiefen Staat“ regiert wird. Strukturen, die hinter den Kulissen existieren und die Interessen des Landes lenken. Sie bestimmen zudem, welche Nachrichten in den Medien veröffentlicht werden und welche Gesetze erlassen werden.

Gegen den Pharmakonzern Pfizer, der das Antidepressivum mit der „Nebenwirkung“ Suizid herstellte, gingen bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zahlreiche Strafanzeigen ein. Trotz eindeutiger Belege, dass das erhöhte Suizidrisiko dem Pharmakonzern Pfizer in Deutschland durch die Erkenntnisse der amerikanischen FDA bekannt sein musste, wies die Staatsanwaltschaft die Strafanzeigen zurück und weigerte sich, ein offizielles Untersuchungsverfahren einzuleiten, um dem begründeten Verdacht nachzugehen.

Freibrief für Pharmakonzerne

Das Argument, mit dem die Strafanzeigen zurückgewiesen wurden, zeigte das volle Ausmaß dessen, wie sehr sich auch die Justiz zum Helfer der Pharmaindustrie gemacht hat und wie die Rechte der Bürger untergraben werden: „Es könne nicht mit der erforderlichen Sicherheit bewiesen werden, dass das Medikament den Suizid ausgelöst habe; andere Ursachen seien genauso möglich“.

Die Pharmaindustrie hat mit diesem Urteil quasi einen Freibrief erhalten, der es Bürgern nahezu unmöglich macht, im Falle von gesundheitsschädlichen oder tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten gerichtlich gegen einen Pharmakonzern vorzugehen. Selbst anerkannte Studien, die Risiken von Medikamente belegen, reichen für staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nicht aus.

Die neoliberalen Tendenzen des deutschen Staates gegenüber der Industrie werden immer klarer. Während die Interessen der Mächtigen und Reichen gewahrt werden, nehmen Überwachung und Einschränkung der Rechte von Bürgern zu. In Bayern kann durch das neue Polizeigesetz inzwischen jeder ohne richterlichen Beschluss in Haft genommen werden, der für die Behörden als „Gefährder“ gilt. Und nach dem neusten Gesetz können dies sogar Depressive sein.

 

Quellen:

https://www.welt.de/fernsehen/article113712547/Die-moerderischen-Nebenwirkungen-von-Glueckspillen.html

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/antidepressiva-verschweigt-pfizer-medikamentendaten_aid_407042.html

 

gefunden bei: http://www.watergate.tv/2018/05/02/aufgedeckt-wie-das-maechtigste-kartell-der-welt-einfach-weiterregiert/

Im Sumpf mit dem roten Gold – Auf dem Weltmarkt ist Blutplasma teurer als Erdöl – Tendenz steigend!

Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen! Wie der Mensch Pharma-Firmen als Rohstoff-Lieferant dient

Deutschland löste China als Export-Weltmeister ab. Doch vielen dürfte nicht bekannt sein, was alles exportiert wird. Zum Beispiel Drüsen und andere Organe aus Europa nach China. Aber auch menschliches Blut und  tierisches Blut zu therapeutischen, prophylaktischen oder diagnostischen Zwecken (HS-Pos. 3002) steht auf dem Programm und da ist Deutschland sogar Weltmeister.

Bei allem, was aufgedeckt wurde: Blutspenden bleibt wichtig, das Blut darf nur nicht zu einer Ware verkommen!

Das Geschäft mit dem Blut boomt. Neben Autos gehört Blut mit zu den größten Exportgüernt in Deutschland und es bringt 16.3 Milliarden Euro ein. Blut ist kostbar. Für den Menschen, in dessen Adern es fließt – und für die Pharma-Industrie, die immer mehr Blut-Plasma zu Medikamenten verarbeitet.

Wer sich von Krankenschwestern des Roten Kreuzes Blut entnehmen lässt, ahnt nicht, dass Firmen andernorts Menschen in Notsituationen ausbeuten – und selbst Drogensüchtige Blut spenden lassen, um Millionen zu verdienen. Plasma sollte nur in Ländern mit einem funktionierenden Gesundheits- und Sozialwesen gesammelt werden, damit sichergestellt ist, dass Informationen über zirkulierende Erkrankungen vorhanden sind sowie fachgerechte Kontrollen der Plasmapheresestationen durchgeführt werden, doch die Realität sieht anders aus!

Blut von Menschen und Tieren als Exportschlager? Menschliches oder tierisches Blut ist das 13. der am meisten gehandelten Produkte und das 20. der komplexesten Produkte nach dem Product Complexity Index (PCI). Die Top-Exporteure von menschlichem oder tierischem Blut sind die Vereinigten Staaten ($ 24.5 Milliarden), Schweiz ($ 18.1 Mrd.), Deutschland ($ 16.3 Mrd.), Irland ($ 14.2 Mrd.) und die Niederlande ($ 11.1 Mrd.).

Die Top-Importeure sind Deutschland ($ 17.3 Mrd.), die Vereinigten Staaten ($ 17 Mrd.), Belgien-Luxemburg ($ 12.1 Mrd.), das Vereinigte Königreich ($ 9.1 Mrd.) und die Schweiz ($ 7.16 Mrd.). Menschen- oder Tierblut ist auch als Vaccine (Impfstoffe) bekannt. Menschliches oder tierisches Blut ist ein 4-stelliges HS92-Produkt.

Die größten Exporte 2015 von Deutschland waren Autos ($ 153 Milliarden), Fahrzeugteile ($ 56,2 Milliarden), Verpackte Medikamente ($ 50,3 Milliarden), Flugzeuge, Hubschrauber, und / oder Raumfahrzeuge ($ 32,8 Milliarden) und menschliches oder tierisches Blut ($ 16,3 Milliarden), (gemäß der Revision der HS (Harmonized System)-Klassifizierung in 1992).

Betrüger, Scharlatane und gescheiterte Existenzen verdienen in der Blutbranche gutes Geld. Sie verschachteln ihre Firmen und verschleiern die wahre Herkunft der Produkte. Die amtlichen Kontrollen sind lasch – immer geht es um Geld, viel Geld. Blut ist ein wichtiger Rohstoff für lebensrettende Medikamente. Frankreich, Italien, Schweden, die Schweiz und Österreich nahmen nach einem Skandal 1993 Blutprodukte vom Markt. Die griechische Regierung drohte deutschen Firmen mit Klagen. Das amerikanische Verteidigungsministerium befahl alle GIs, die in deutschen Krankenhäusern mit Blutprodukten behandelt wurden, zum HIV-Test. Was damals ans Tageslicht kam, erschütterte die Menschen weltweit.

Und wieder gibt es Skandale. In Brasilien und Portugal laufen derzeit Verfahren gegen Octapharma. Der Konzen zählt weltweit zu den größten Herstellern von Arzneimitteln mit menschlichen Proteinprodukten als Wirkstoff. Das Unternehmen widmet sich der Entwicklung und Herstellung von menschlichen Proteinen aus menschlichem Plasma und menschlichen Zelllinien. Als Familienunternehmen legt Octapharma großen Wert auf Investitionen, um etwas im Leben der Menschen zu bewirken, und sie folgt diesem Leitmotiv seit der Unternehmensgründung im Jahr 1983. Denn es liegt uns im Blut, wie der Konzern in seinem Jahresbericht 2016 schrieb. Da waren die Skandale schon längst bekannt.

Warum schweigen die deutsche Regierung und die EU?

Hat man Angst vor dem nächsten Pharma-Skandal? In Heidelberg wurde Vorstandsmitglied Paulo Castro, Nummer vier im Unternehmen, verhaftet – und verschwand unmittelbar von der Webseite des Konzerns. Castro soll den Portugaldeal angeleitet und ein Quasi-Monopol für Octapharma geschaffen haben. Die Führungsspitze weist seither alle Vorwürfe von sich. Brasilien und Portugal haben längst reagiert!

2012 eröffnete Octapharma ein Forschungszentrum für rekombinante Technologien für 25 Millionen Euro in Heidelberg. Zu seinem 75. Geburtstag ließ der Wahlschwyzer Blutplasma-Pionier Wolfgang Marguerre drei Tage lang im Heidelberger Schlossgarten auftragen und aufführen, was das Herz von mehr als 500 Freunden und Geschäftspartnern seiner Familienfirma Octapharma mit Holdingsitz in Lachen SZ begehrte. Sein geschätztes Vermögen beträgt laut der Forbes-Liste 2016 etwa 6,1 Milliarden US-Dollar. Im April 2016 verlieh Ministerpräsident Winfried Kretschmann ihm die höchste Auszeichnung Baden-Württembergs.

Beherrscht wurde das einträgliche Geschäft mit den Blutspenden in den 1980er- bis 1990er-Jahren von pharmazeutischen Branchenriesen wie Behring, Immuno, der Bayer-Tochter Tropon-Cutter, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Octapharma! Und als hätte man aus dem damaligen Skandal nichts gelernt, stellen wir 2017 fest, dass 24 Jahre später sich anscheinend nichts geändert hat, im Gegenteil.

Gemäß einem am 1. März 2017 ausgestrahlten Bericht der Westschweizer Journalisten Marie Maurisse und François Pilet betreibt Octapharma Blutspendezentren in den USA, die sich gezielt an Arbeitslose und Geringverdiener richten.

Deutschland exportiert in folgende Länder menschliches oder tierisches Blut ($ 16,3 Milliarden), ist aber auch größter Importeur mit ($ 17.3 Milliarden), gefolgt von den  Vereinigten Staaten ($ 17 Milliarden). Die Vereinigten Staaten exportieren aber auch (für $ 24.5 Milliarden)!

Sie wollen mit Ihrer Plasmaspende helfen? Wir zeigen Ihnen gerne, wie das geht, so das Unternehmen Octapharma Plasma GmbH. Im Jahr 2002 wurde die Octapharma Plasma GmbH als Deutsche Gesellschaft für Humanplasma mbH gegründet. Seit September 2006 ist sie ein Tochterunternehmen von Octapharma, einem der weltweit größten Anbieter von Plasmapräparaten. Im November 2014 wurde sie auch namentlich angepasst und heißt seitdem Octapharma Plasma GmbH. Die Octapharma  AG ist weltweit aktiv und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 1,513 Mrd. Euro.

Zurzeit bietet Ihnen Octapharma Plasma in 13 Zentren in Deutschland die Möglichkeit, Plasma zu spenden. Unser Team von über 200 Mitarbeitern freut sich darauf, Sie dort als Spender zu begrüßen, so Octapharma Plasma

Octapharma  AG und das Deutsche Rote Kreuz

Zum 30. April 2008 erwarb Octapharma die bis dahin „gepachtete“ Plasmaverarbeitungsgesellschaft in Springe vom Deutschen Roten Kreuz Blutspendedienst NSTOB. Um die Versorgung von Patienten mit lebenswichtigen Plasmapräparaten auch in Zukunft sicherzustellen, so der Konzern Octapharma, wird die Produktionskapazität am Standort in Springe schon seit 2008 in erheblichem Umfang ausgebaut. In diesem Rahmen wurde die jährliche Fraktionierkapazität im Jahr 2008 von 550 000 l Plasma bis 2014 auf 1 700 000 l Plasma erhöht. In Springe werden hauptsächlich die Zwischenprodukte für die Feinfraktionierung an den Octapharmastandorten in Wien, Stockholm und Lingolsheim hergestellt. Als Fertigprodukt wird das Arzneimittel Albumin hergestellt.

Es ist einer der größten Medizinskandale der Bundesrepublik:

Tausende Menschen infizierten sich in den 1980er Jahren in Deutschland mit HIV durch verseuchte Blutprodukte. Eine Stiftung wurde gegründet, um den Opfern finanziell zu helfen. Doch jetzt steht diese vor dem Aus. Der Grund: Pharmafirmen beteiligen sich immer weniger an den Kosten und die finanzielle Zukunft ist ungewiss. Eine Katastrophe für die, die bis heute mit dem HI-Virus leben müssen. VIDEO Bluter-Skandal: Pharma-Industrie lässt Opfer im Stich – Monitor/ARD September 2016

Der größte Teil der Infektionen hätte verhindert werden können, wenn die Blutprodukte-herstellenden Unternehmen, die Blutspendedienste und die Deutschen Aufsichtsbehörden rechtzeitig gehandelt hätten. Dies hat der parlamentarische Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages in seinem Abschlussbericht 1994 festgestellt.

Bayerischer Landtag 5. November 1993, 9.00 Uhr, in München  Auszug:

„Die jetzt bekannt gewordenen, skandalösen Vorfälle betreffen vor allem das gefrorene Frischplasma der Firma US-Plasma-Labor GmbH in Koblenz. Weitere Firmen, die Plasma von dieser Firma bezogen, weiterverarbeitet oder nach Umetikettierung weiterveräußert haben, sind nach derzeitigem Kenntnisstand die Firma Biotest in Hessen, die Firma Pharma Dessau in Sachsen-Anhalt, die Firma Octapharma in Nordrhein Westfalen, die Firma lmmuno in Baden-Württemberg und die Firma AB-0 Plasma GmbH in München. „

Auszug aus dem Abschlussbericht 1994: :Zweite Beschlussempfehlung und Schlussbericht 

Hier auch erwähnt: Stellungnahme der Octapharma GmbH vom 23. 12. 1993 !

(…) Die Kenntnis der Situation in den USA ist insoweit unverzichtbar, als rd. 90 % des Plasmas für in Deutschland eingesetzte Faktor-VIII-Konzentrate aus den USA stammten. Die Empfehlung Nr. R (81) 14 des Ministerkomitees des Europarates vom 11. September 1981 betont zu Recht, „in dem Augenblick, wo die Entscheidung zu einer Transfusion getroffen wird, ist es notwendig, die epidemiologische Situation im Ausgangsland dieser Substanzen zu berücksichtigen. “ Dieser Notwendigkeit war sich auch die Plasmaderivate-Industrie durchaus bewusst: „Da der Hersteller für seine Produkte … verantwortlich ist, muss er sich über dieses gesamte Gebiet entsprechend informieren … und ist die Verfolgung der epidemiologischen Situation in den Gebieten, in denen Blut und Plasma gewonnen wird, für den Hersteller von Blutprodukten von größter Bedeutung“ (14. Hämophilie-Symposium, 1983, Chronologie, Hrsg.: W. Schramm, S. 318f., 325). Von daher gesehen war es unwissenschaftlich, AIDS — soweit mit Blutprodukten assoziiert — als „US-Problem“ anzusehen (vgl. die Wiedergabe des Zitats des WHO-Generalsekretärs bei Velimirovic, AIFO 1992, S. 301f.: „This is an American problem and they will deal with it“; ähnlich Dr. Brackmann, in: Böses Blut, 2. Aufl. 1993, S. 51: „Für mich wie für viele Kollegen war das Problem doch sehr nach Amerika projiziert.“). (…)

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(…) Davon betroffen waren — neben neun noch nicht freigegebenen Chargen 16 bereits auf den Markt gelangte Chargen Faktorenkonzentrate (15 x Koate und 1 x Konyne), in die 48 Einzelspenden des AIDS-positiven Spenders eingegangen waren. Die 16 Chargen umfassten 60 063 Ampullen Koate und 4 606 Ampullen Konyne (mit insgesamt 24,95 Mio. Einheiten), die an 304 inländische und 14 ausländische Vertragspartner (u. a. aus Kanada, Frankreich, Jordanien, Israel, Taiwan, Singapur, den Philippinen, Indonesien, Japan, Kolumbien, Venezuela, Costa Rica, Argentinien und Italien) ausgeliefert worden waren.(…)  Mehr dazu: Zweite Beschlussempfehlung und Schlussbericht 

Durch das HIV-Hilfegesetz (HIVHG) vom 24. Juli 1995 erhalten die HIV-Infizierten eine monatliche Zahlung von 766,94€, an AIDS erkrankte bekommen 1533,88 €.
Die Mittel der Stiftung sind begrenzt.

1981 – Ein undurchsichtiges Kartell: Schon 1981 hatte das Berliner Kartellamt gegen die vier größten Anbieter der aus Blut gewonnenen Faktor-VIII-Konzentrate – die Firmen Travenol, Immuno, Cutter und Behring – „Ermittlungen wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung“ aufgenommen. Die großen Vier teilten sich bei (laut Kartellamt) „missbräuchlich überhöhten“ Preisen rund 85 Prozent des Gesamtumsatzes; das Kartellamt sprach von einem „oligopolistischen Markt“, auf dem praktisch kein Wettbewerb mehr herrsche.

1993 HIV -Skandal

Nach Bekanntgabe des Skandals: „Auch vor Bestechung schrecken einige Firmen der Blutbranche nicht zurück, um ihre Plasmaprodukte an den Mann zu bringen: Einem der Bonner Oberärzte waren von der Kölner Handelsfirma Pro Plasma fast 2,5 Millionen Mark Schmiergeld auf ein Schweizer Nummernkonto überwiesen worden; seine Strafe: 22 Monate Gefängnis (auf Bewährung) und 600 000 D-Mark Geldbuße.“ Quelle Spiegel 1993 

2014 Operation Marquis-Korruption Portugal –  auch Blutplasma-Gigant Octapharma betroffen:

Korruption, Geldwäsche und Finanzbetrug im großen Maßstab.

Am 22. November 2014 wurde Portugals Ex-Premier Sócrates wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Korruption am Flughafen Lissabon festgenommen. Zur gleichen Zeit wie Sócrates wurden noch drei weitere Verdächtigte festgenommen: sein Freund Carlos Santos Silva von dem Bauunternehmen Lena, dessen Rechtsanwalt Goncalo Ferreira, der für die zweite Santos-Firma Proengel tätig war und mittlerweile unter Auflagen freigelassen wurde, und sein Fahrer João Perna.

Seit 2013 soll Sokrates 12 000 Euro pro Monat von Octapharma bekommen haben.Er war als Berater auch für Lateinamerika tätig. Es folgte ein Vertrag im Mai 2014 mit Dynamicspharma, mit Sitz in Portugal und im Besitz von Lalanda und Castro, der dem ehemaligen Premierminister die gleichen 12 000 Euro pro Monat zahlte. In Brasilien wurde nach der Verhaftung sofort einen Erlass verlangt,  dass die Regierung mit Octapharma keine Verträge schließt. Quelle alvarodias.com.br und http://www.portaldeangola.com

Dezember 2016:

Im Dezember gab Blutplasma-Gigant Octapharma aus Lachen SZ den Abgang des Portugiesen Paulo Castro (59) bekannt. BLICK weiß: Für die bisherige Nummer vier der Firma kommt es noch schlimmer. Er wurde gestern Morgen in Heidelberg (D) verhaftet.

Hintergrund: Castro war unter anderem für das Portugal-Geschäft von Octapharma verantwortlich. Laut der Zeitung «Jornal Económico» soll er dem Konzern mit korrupten Methoden zu einem Quasimonopol auf Blutplasma-Produkte in öffentlichen Spitälern verholfen haben. Umfang der Verträge: mehr als 100 Millionen Euro!

Ein Tag vorher durchsuchte die Polizei in Portugal über 30 Büros. Auch in der Schweiz schlug sie zu: Die Bundesanwaltschaft habe zwei Räumlichkeiten von Octapharma durchsuchen lassen, schreibt die HANDELSZEITUNG». Quelle

2017 Neue Regelungen durch Europäischen Gerichtshof

Zur Freude des Unternehmens Octapharma  konnte sich der Konzern kürzlich die Vormachtstellung auf dem französischen Markt sichern – als Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs. Die Richter entschieden, dass Blut als Medikament gilt, sobald Bestandteile verändert oder zum Produkt verarbeitet wurden. Als solches unterliegt es den Grundsätzen eines freien Marktes und darf deshalb monetarisiert werden. Die Produkte von Octapharma werden alsbald in den französischen Markt drängen, sehr zum Leidwesen der Spendenorganisationen.

2017 Neue Regelungen Deutschland

Bundestag: Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften Durchgang Bundesrat: 31. März 2017

Mit dem Gesetz wird das Genehmigungsverfahren des Arzneimittelgesetzes (AMG) für Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP) überarbeitet. Die Definition der „nicht routinemäßigen Herstellung“ wird auf Grund der bisherigen Erfahrungen angepasst. Die Bundesregierung hat den Kabinettsentwurf am 15. Februar 2017 verabschiedet. Außerdem ist vorgesehen, dass Deutsche Hämophilieregister rechtlich im Transfusionsgesetz (TFG) und in der Transfusionsgesetz-Meldeverordnung zu verankern. Außerdem sind verschiedene redaktionelle und technische Änderungen im AMG, im Transplantationsgesetz und in der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung vorgenommen worden. Weiterlesen – AOK

Eine Stimme bleibt in dieser Debatte merkwürdig still: die der Europäischen Union.

Dabei hätte sie das Mandat, einheitliche Regelungen zu schaffen. Sie könnte auch sicherstellen, dass die EU in der Bereitstellung von Blut autark und selbstversorgend wird. Dann wären Kranke nicht mehr auf amerikanisches Blutplasma angewiesen, das ohnehin unter problematischen Bedingungen bezogen wird. Es gäbe durchaus Handlungsbedarf: Vier von fünf Personen sind in ihrem Leben mindestens einmal auf ein Blutprodukt angewiesen.

Die EU-Staaten haben sich 1997 in einem Abkommen des Europäischen Rates gegen jegliche Kommerzialisierung des menschlichen Körpers ausgesprochen. Doch diese ist längst Realität. In Deutschland, Österreich und Tschechien gibt es kommerziell betriebene Plasmazentren. Zwar sind drei Viertel der Blutspenden hierzulande tatsächlich eine Spende und damit ohne Gegenleistung. Wer aber etwa in Zentren der deutschen Haema AG spendet, bekommt 20 Euro dafür. Mit vier Prozent Marktanteil ist sie derzeit noch marginal, sie ist allerdings der größte private Anbieter und wächst stark.

In den USA sind finanzielle Gegenleistungen für die Blutabgabe längst die Regel. Die Vereinigten Staaten sind der größte Exporteur von Blutplasma. Und die EU-Mitgliedstaaten decken die Hälfte ihres Bedarfs aus Plasma amerikanischer Spender. Europa hängt buchstäblich am Tropf der USA.Siehe Das Geschäft mit dem Blut

Deutsche Arzneimittelexporteure bauen Position in China aus und auch Blut „Made in Germay“ ist gefragt.

Wollen Sie Blut aus China? Vorsicht: Auch hier verdienen arme Bauern mit dem Blutspenden Geld – incl. Skandal.

Welcome to Octapharma China – Octapharma Beijing Representative – denn dort ist der Konzern auch schon aktiv.

Am 23. August 2001 gab die chinesische Regierung zu, dass sich 30 000 bis 50 000 Chinesen über illegale Blutprodukte mit HIV infiziert haben könnten. Der chinesische Gesundheitsminister, Zhang Wenkang, äußerte, dass in 23 der 30 chinesischen Provinzen Menschen auf diese Art mit dem HI-Virus infiziert worden wären. Dabei seien vor allem arme Bauern von der Missachtung elementarer Hygieneregeln betroffen. Allein in der Provinz Henan verkauften 280 000 Bauern ihr gespendetes Blut, um ihr geringes Einkommen aufzubessern. Das Blut wurde gemischt und ihnen nach Entnahme des Plasmas wieder injiziert, damit sie ohne gesundheitliche Nachteile, wie ihnen gesagt wurde, bald wieder spenden könnten. 2004 wurde bekannt, dass sich allein in der Provinz Henan nach offiziellen Angaben 25 000 Menschen auf diese Art mit HIV infiziert hatten. Quelle Wikipedia 

Flüssiges Gold

  • 200 Euro kostet ein Liter Blutplasma aus Frankreich – nur 100 Euro ein Liter aus den USA
  • 60 Dollar bekommt ein US-amerikanischer Blutspender pro Woche. Viele ernähren davon ihre Familien
  • 530 privat betriebene Plasmazentren gibt es in den USA
  • Mehr als 30 verschiedene Medikamente werden aus Blutplasma erstellt
  • EU-Staaten decken mehr als 50 % ihres Bedarfs mit Plasma aus den USA

Dazu : Arte Doku HD 2017  Das Geschäft mit dem Blut

Ein Pharmaunternehmen aus der Schweiz verdient mit dem Blutplasma mittelloser, teils drogensüchtiger Amerikaner Millionen.

Die aus Blut hergestellten Arzneimittel, sogenannt stabile Blutprodukte, vertreibt das Unternehmen weltweit, auch hierzulande. Schweizer Patienten zahlen für eine Therapie mit dem Blutplasmakonzentrat Octagam zur Stärkung des Immunsystems mehrere tausend Franken pro Monat. Mit ihrem Dokufilm «Das Geschäft mit dem Blut» decken Maurisse und Pilet die umstrittenen Methoden von Octapharma erstmals auf und lösten mit ihrer Recherche in den USA, der Schweiz und in Deutschland gleich mehrere Polizeieinsätze aus. Am 01. März 2017 wurde der Beitrag  auf SRF 1 ausgestrahlt.

Man kann antworten, was man will

Tatsächlich gestehen Plasmaspender in Cleveland, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Eine Maschine stelle die Fragen, da könne man antworten, was man wolle, sagt ein Mann vor der Kamera. Auch über das Sexualverhalten werden falsche Angaben gemacht und der Drogenkonsum verheimlicht, um an Geld zu kommen.

«Personen, die sich Drogen intravenös verabreichen oder gewisse Drogen einnehmen, müssten vom Blut- oder Plasmaspenden ausgeschlossen sein», sagt Danièle Bersier, Sprecherin des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic. Das im Film gezeigte Verhalten der Spender in den USA entspreche «klar nicht den dort oder in der Schweiz geltenden Vorschriften», hält Bersier fest. Jean-Daniel Tissot, Dekan der Biologischen und Medizinischen Fakultät an der Universität Lausanne, wird im Dokfilm noch deutlicher. Er sagt: «Das Blut der Armen wird den Reichen in die Arme gespritzt.»

Im Innern des Octapharma-Gebäudes werden die Spender an Maschinen angeschlossen. Anders als bei einer normalen Blutspende, bei der das gesamte Blut entnommen und in einen Beutel geleitet wird, fliesst das Blut bei einer Plasmaspende in ein geschlossenes Schlauchsystem und wird mit einer Substanz, die das Blut kurzfristig ungerinnbar macht, gemischt. So gelangt das Blut in das Apheresegerät und wird durch Zentrifugation in Blutplasma und -zellen aufgetrennt. Das gelbliche Plasma wird gesammelt, und die Blutzellen werden in die Körper ihrer Spender zurückgeleitet. Rund eine Stunde dauert eine Plasmaspende.

Spender setzen Gesundheit aufs Spiel

Zwar macht das Plasma 60 Prozent des Blutes aus, aber der menschliche Körper ersetzt es im Gegensatz zu den roten Blutkörperchen viel rascher. Gemäss SRK-Richtlinien könnte «grundsätzlich nach einer Pause von einer Woche wieder gespendet werden, da der Körper bei dieser Spendenart nur ganz geringe Mengen an Blutzellen verliert». In Cleveland spenden die Menschen aber zweimal pro Woche, und dies Woche für Woche. Sie sind auf die 60 Dollar, die Octapharma für eine doppelte Spende zahlt, angewiesen. «Der Blutverkauf ist ihre einzige Chance für einen legalen Zusatzverdienst», sagt François Pilet. Danach kämen nur noch der Drogenhandel und die – in Cleveland illegale – Prostitution. Die Spender setzten ihre Gesundheit aufs Spiel, warnt der Clevelander Spitalarzt David Margolius. Sie würden an chronischer Müdigkeit und Kopfschmerzen leiden – und hätten durch die vielen Einstiche Venenentzündungen oder gar entzündete Armnerven. Mehr Informationen: tagesanzeiger.ch

Blut verbindet – Hauptanbieter von Plasma-Produkten!

June-2015-Round-Table – Brüssel – Belgien

Die Analysten prognostizieren dem globalen Plasma-Therapie-Markt, auf einem CAGR von 12,10% im Zeitraum 2014-2019 zu wachsen. IVIG wird zunehmend wegen der Zunahme der Zahl der Blutungsstörungen, der CIDP und der globalen alternden Bevölkerung verwendet. Quelle Global Plasma Therapeutics Market 2015-2019

Die Herstellung der Immunglobulinpräparate (IVIG) erfolgt aus dem gepoolten Plasma gesunder Spender (> 2000 bis 100 000 Spender pro Charge) durch Alkoholfraktionierung mit nachfolgenden weiteren Reinigungsschritten wie Sulfonierung, Ultrafiltration oder Ionenaustausch-Chromatografie  Quelle dgrh

Die Investmentgesellschaft kaufte Cerberus von Bayer die Blutplasma-Sparte. Dann verkaufte Cerberus diese an einesn der größten Giganten für Blutplasma, den spanischen Grifols, und bleibt weiterhin ein Teil des Konzerns und verdient als „Blutsauger“ an Blut.  (Der Hauptmarkt stellt künftig Nordamerika mit einem Umsatzanteil von 58% dar, gefolgt von Europa (28%) und der restlichen Welt (14%) Quelle:fuw.ch

Wo viel Geld verdient wird, sind Investmentbanker nicht weit entfernt. Vielen dürften Ampersand Ventures – Cerberus bekannt sein. Seit 2006 ist der frühere US-Finanzminister John W. SnowCEO des Finanzfonds. Zum Vorstand gehört außerdem der ehemalige US-Vizepräsident Dan Quayle. Am 14. Dezember 2006 kaufte Cerberus für ca. 3,2 Milliarden Euro vom österreichischen Gewerkschaftsbund ÖGB die nach dem Aufdecken des Refco-Skandals in Turbulenzen geratene Bank BAWAG P.S.K. Neben Cerberus beteiligten sich auch Generali, Wüstenrot, die Österreichische Post AG und eine Investorengruppe um den Industriellen Hannes Androsch am Kauf. Ziel ist es, die BAWAG als Europazentrale von Cerberus zu installieren. Quelle Wikipedia.

Die Stiftung Humanitäre Hilfe wurde auf Grund des HIV-Blutskandals gegründet: Pharmaunternehmen und Rotes Kreuz zahlen 40 Prozent, Bund und Länder 60 Prozent. Insgesamt: 128 Millionen Euro für die Opfer. Pharmakonzerne: Bayer, Baxter, Behring-Aventis und Alpha betroffen.

Bayer – Das Geschäft mit dem Blut – wie man sich von „lästigen Skandalen“ trennt!
  • Bayer: 1974 erfolgt in den USA die Übernahme von Cutter Laboratories Inc. von Miles Laboratories. Vier Jahre später, im Jahr 1978, wurde Miles Laboratories von der Bayer AG übernommen. Die Vorgängerfirma von Precision Pharma Services, das New York Blood Center (Melville Biologics) mit Betriebsanlagen in Melville (New York), wurde 1980 von der FDA freigegeben. 1992 vereinigte die Bayer AG ihre US-Unternehmungen und bildete die Miles Inc, die 1995 in Bayer Corporation umbenannt wurde. Die Fabrik in Melville wurde 2001 von Ampersand Ventures erworben und in Precision Pharma Services umbenannt. Talecris wurde am 1. April 2005 aus der Geschäftseinheit Bayer Biological Products der Bayer AG ausgegründet. 2006 gab das Unternehmen die Gründung der Talecris Plasma Resources zur eigenen Gewinnung von Plasma in über die gesamte USA verteilten Plasmazentren bekannt. Die Prexision Pharma Services ging in der Talecris Biotherapeutics auf.
  • 2011 wurde Talecris von dem spanischen Unternehmen Grifols für vier Milliarden US-Dollar übernommen.
  • Grifols SA ist ein spanisches multinationales Pharma- und Chemieunternehmen. Es stellt hauptsächlich Derivate aus Blutplasma her und ist in dieser Sparte Marktführer in Europa. Spanien ist an der Spitze der Forschung und Entwicklung von Stammzellen.
  • Das fusionierte Unternehmen wird mit einem Umsatz von 2,8 Mrd. $ die weltweite Nummer drei im Blutproduktemarkt hinter der amerikanischen Pharmagruppe Baxter und dem australischen Konkurrenten CSL. Grifols rechnet mit einem «sofortigen» Zuwachs des Gewinns pro Aktie und streicht die Komplementarität der beiden Gesellschaften hervor. Spätestens nach vier Jahren sollen die Synergien jährlich 230 Mio. $ abwerfen.

Nach der Übernahme der Bayer-Tochter Talecris wurde Grifols zu Nr. 3 in der Plasmasparte. Nr. 2 amerikanische Gruppe Baxter und der australischen CSL – die Behring! Der Spanische Blutplasma-Gigant gehört zum großen Teil der Familie Grifols. Auch dieser Konzern ist in Deutschland aktiv.

Grifols ist ein weltweit präsentes Medizin- und Pharmaunternehmen mit einem Deutschlandsitz in Frankfurt am Main. Grifols konzentriert sich auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Plasma-Produkten, die zur Behandlung einer Vielfalt von seltenen und oft lebensbedrohlichen Krankheiten und Zuständen Verwendung finden. Die Produkte und Dienstleistungen von Grifols werden in über 90 Ländern angeboten.

  • Werk Parets del Vallès, Spanien: Kapazität 2,1 Millionen Liter p.a. ( Stand 2007 )
  • Werk Los Angeles: Kapazität 1,5 Millionen Liter p.a. (Stand 2007 )

Behring

Mitte der Neunziger wurde begonnen, die Behringwerke aufzuteilen; dabei wurde die Plasmasparte ausgegliedert und Anfang 1996 mit der Rhône-Poulenc-Tochter Armour zum Joint-Venture Centeon fusioniert. Als Hoechst und Rhône-Poulenc 1999 zu Aventis fusionierten, wurde aus Centeon neu die Aventis-Tochter Aventis Behring. Da das Unternehmen nicht mehr zum neu definierten Kerngeschäft von Aventis passte, wurde im Dezember 2003 der Verkauf an die australische CSL-Holding beschlossen und im ersten Halbjahr 2004 vollzogen. Unter der CSL wurde Aventis Behring sogleich mit ZLB Bioplasma zu ZLB Behring fusioniert. Ende 2006 wurde das Kürzel ZLB in den Namen der Tochtergesellschaften durch CSL ersetzt; seither firmiert die deutsche Tochter als CSL Behring GmbH.

CSL Behring ist ein Hersteller von Plasmaderivaten. Das Unternehmen beliefert mit seinen Produkten den Weltmarkt und produziert auf Plasma-Basis hergestellte Arzneimittel. CSL Behring bietet Produkte in Indikationsgebieten wie Gerinnungsstörungen, Immundefekte, Wundheilung und Intensivmedizin. Der größte Produktions- und Forschungsstandort befindet sich in Marburg im Bundesland Hessen.

Das Pharmaunternehmen CSL Behring wird 245 Millionen Euro in seinen Marburger Standort investieren. Damit soll eine neue Anlage zur Herstellung von Medikamenten aus Humanplasma gebaut werden, wie die «Oberhessische Presse» heute berichtet. Die Arzneien sind unter anderem für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen gedacht. Ein Firmensprecher bestätigte die Investitionspläne.

Novartis verkaufte 2014  für 275 Mio. Dollar sein Geschäft mit Grippeimpfstoffen an den australischen Biopharmakonzern CSL. Dies nachdem er den Grossteil der Problemsparte im April 2014 an GSK veräussert hatte.

– Baxter – US-Konzern mit Standorten weltweit, Umsatz 2012 14,2 Mrd. US-Dollar.

2012 — Baxter schließt den Kauf von Sigma International General Medical Apparatus, LLC (SIGMA) ab, einem der führenden globalen Hersteller von smart infusion pump technology.

Ebenfalls in 2012: Baxter erwirbt Synovis Life Technologies, Inc., ein führender Anbieter von biologischen und mechanischen Produkten, die zur Weichgewebeheilung und Verfahren der Mikrochirurgie verwendet werden.

2013 — Baxter übernimmt das schwedische Unternehmen Gambro und ergänzt somit sein Portfolio im Bereich der nephrologischen Therapie um Produkte und Therapien für die Hämo- und die Akutdialyse.

2014 — Baxter erhält von den USA und Kanada die behördliche Genehmigung für das next-Generation SIGMA Spectrum Infusion System. Dieses umfasst eine Kapazitätserweiterung für das Master Drug Library safety software System und neue Nachverfolgungsfähigkeiten.

Ebenfalls in 2014: Baxters Geschäft mit medizinischen Produkten vergrößert sein R&D-Netzwerk mit der Etablierung eines neuen Kompetenzzentrums in Suzhou, China. Dieses fokussiert sich auf Rezeptierung, analytische Chemie, Prozess- und Verpackungsentwicklung. The site will address global needs while pursuing opportunities specific to emerging Asia Pacific markets.

2015 — Baxter trennt erfolgreich seinen BioScience-Geschäftsbereich ab, der ab sofort als eigenständiges Unternehmen Baxalta an der New Yorker Börse (NYSE) gelistet ist. Quelle Baxter 

  • seit 1960 ist Baxter in Deutschland vertreten.
  • In Österreich betreibt Baxter sieben Plasmazentren in mehreren österreichischen Bundesländern und es ist für den Erwerb und die Gewinnung von Blutplasma für die Herstellung lebenswichtiger Medikamente verantwortlich. In Wien befindet sich die größte europäische Plasmafraktionierung des Unternehmens.
  • Baxter war in den „Blutskandal“ um mit HIV kontaminierte Blutprodukte verwickelt, die in den 1980er-Jahren weltweit auf den Markt gebracht wurden.
  • Ende 2007 und Anfang 2008 kam es nach der Gabe von Heparin des Herstellers Baxter in den USA bei etwa 800 Patienten zu schweren allergischen Reaktionen. 19 Menschen starben.
  • In Deutschland traten im gleichen Zeitraum nach der Verwendung von Heparin eines anderen Herstellers ca. 80 Fälle schwerer allergischer Reaktionen auf. Auch hier war verunreinigter Rohstoff aus China bezogen worden. Quelle Wikipedia

Nachdem Sie diesen Beitrag gelesen haben, die Geschichte, wie damals alles begann – hat sich etwas geändert?

1982: Das Plasma wurde von großen internationalen Chemiekonzernen gekauft und verarbeitet. Die wichtigsten Firmen auf diesem Gebiet waren: Behring (100 % Hoechst-Tochter), BRD; Cutter, USA (100 % Bayer-Tochter, BRD); Hyland-BaxterTravenol, USA; Alpha, Japan; Biotest, BRD; Immuno, Osterrreich; Merieux, Frankreich. …

Sium in Rio, Brasilien

„In Rio machen die Blutbanken immer noch ein blühendes Geschäft, sie sammeln schätzungsweise bis zu 70000 Litern am Tag. In dem Slum im Vorort Madureira liegt die Natal Blutbank gegenüber dem Bahnhof, der täglich von Tausenden von Pendlern aus der Arbeiterschaft benutzt wird. Eine andere Blutbank liegt gegenüber dem Hauptbahnhof. Es gibt Menschen, die ihr Blut verkauft haben, um sich eine Fahrkarte im Wert von 70 Cents zu kaufen.“

Mexiko/USA „Blut über die Grenze.

„Sara G. Villareal ist eine professionelle Spenderin. Mindestens einmal die Woche geht sie über den Rio Grande von Mexiko nach EI Paso, Texas. Dann nimmt sie einen Bus zur ‚University Biologics Research GmbH‘ (privat, Anm. d. Verf.), wo Angestellte ihr einiges Blut abnehmen und die roten Blutkörperchen wieder in ihren Arm zurückspritzen. Dafür erhält sie 70 Dollar. ,Ich mache das nicht, weil es mir Spaß macht‘, sagt die arbeitslose Mexikanerin. ,Wenn ich etwas zu essen habe, komme ich nicht hierher. ‚ Sara war bisher 84 Mal bei der University Biologics. Sie ist eine von Tausenden armer Mexikaner, die sich der Prozedur der Plasmapherese unterziehen. (Newsweek, USA, 29.12.80)

Mehr dazu: Das Blut der Armen – Medikamente für die Reichen? – 1982!!

Weitere Quellen:

Das Geschäft mit dem Blut – ein «ECO-Spezial» (2014 SRF) Video und Informationen

Wie der Mensch Pharma-Firmen als Rohstoff-Lieferant dient (2014 SFR – Informationen)

Profit auf Kosten Schwerkranker ( BR /ARD  05.10.2016 Bluter-Skandal) 

Hämophilie in Asien und weltweit (Bayer)

World Hemophilia Day 2017 > Sponsoren:  Bayer –  Biotest – Bioverativ – CSL Behring  – F. Hoffmann-La Roche Ltd – Green Cross –  Grifols – Kedrion-  LFB – Novo Nordisk Octapharma – Pfizer – PrecisionBiologic – Shire – SOBI

Collecte de sang : l’apparition de filières privées change la donne (lemonde.fr 19/02/2017) 

TENDERS AND PROCUREMENT OF COAGULATION FACTOR CONCENTRATES : A EUROPEAN SURVEY OF 38 COUNTRIES(2015 in Brüssel Treffen der Pharmakonzerne)

Gesetzentwurf der Bundesregierung- Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften 17.02.17

PPTA Stellungnahme zum Dokumentarfilm “Das Geschäft mit dem Blut“  (2017 – Mitglieder die genannten großen Profiteure)

Bis zum nächsten Blutskandal!

Netzfrau Doro Schreier

Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten – auch für die Nahrungsindustrie!

Health2.0 – Können Computer Ärzte ersetzen? Kennen Sie Dr. Google? Er baut ein riesiges Imperium, kooperiert mit Big Pharma und will Ihre Daten

Terrorgruppen am illegalen Organhandel beteiligt – Flüchtlinge als mobile billige Ersatzteillager

Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten

Schweine mit Menschen gekreuzt – Auch in Deutschland Schweinefarmen als Organ-Ersatzlager für Menschen – Scientists use stem cells to create human/pig chimera embryos

Schwein-Mensch oder Schaf-Mensch! Die Forschung kennt keine Grenzen! Mensch-Tier-Hybride für Organtransplantationen, nicht nur in den USA, auch in Europa!

Liste: EU stoppt über 700 Medikamente – EU ban on more than 700 drugs

Medikamentenbetrug erschüttert Mexiko! Krebsleidende Kinder erhielten Wasserinfusion statt Chemotherapie

Big Pharma – Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia

„Schöne neue Welt“ – Die künstliche Gebärmutter – Maschine statt Mama ist Realität!

Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Impfen – Verflechtungen mit der Industrie

Würden Sie in Impfstoffen Glyphosat und Nierenzellen von Grünen Meerkatzen oder Zellen von abgetriebenen Föten vermuten? African Green Monkey kidney cells used in vaccines

Quelle: https://netzfrauen.org/2017/04/07/blutplasma/

 

Gefunden bei : rsvdr
Danke an Arshan

Einen herzlichen Dank an die Netzfrauen

Nebenwirkung: Tod – Ein ehemaliger Pharmamanager packt aus – Pharmaindustrie erfindet Krankheiten zu vorhandenen Produkten

Dr. John Virapen ist ehemaliger Manager von Eli Lilly, einem der weltweit größten Pharmaunternehmen. Er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: “Nebenwirkung Tod: Korruption in der Pharma-Industrie”. Das Buch ist ein Bestseller und wurde bisher in 18 Sprachen übersetzt. Die Journalistin und Filmemacherin Anne Blumenthal interviewte Dr. John Virapen über seine Zeit in der pharmazeutischen Industrie.

Sie haben viele Jahre in gehobener Position für die pharmazeutische Industrie gearbeitet und dann ein Buch über deren kriminelle Machenschaften geschrieben. Woher kam der Gesinnungswandel?

Die Einsicht kam, als mein Sohn im Alter von sechs Monaten geimpft werden sollte. Meine Frau war mit ihm in der Klinik gewesen. Meine Frau lehnte die Impfung ab, und dann hat die behandelnde Ärztin sie aus der Klinik geworfen und gemeint, dass sie hier nur geimpfte Kinder behandeln. Ich habe dann recherchiert und herausgefunden, dass diese Ärztin zusammen mit Pharmavertretern und Politikern in einem Komitee sitzt, das sich für Pflichtimpfungen einsetzt. Dann fing ich an nachzudenken, und meine ganze Karriere fiel immer mehr in sich zusammen. Ich musste mich fragen: Was habe ich getan? Ich war Teil dieses ganzen verbrecherischen Systems. Das, was heutzutage Medizin genannt wird, ist einzig und alleine ein Business, das mit Menschlichkeit und dem Hippokratischen Eid nichts mehr zu tun hat. Und diese Art von Business ist wie eine Krankheit, die von den USA aus alle anderen Länder der Welt angesteckt hat. Sie missbrauchen Frauen, Kinder und arme Menschen als Versuchskaninchen, einzig und alleine zu einem Zweck: Profit. Viele tausend Menschen sterben täglich an den Nebenwirkungen der Medikamente.

Geben Sie uns Beispiele für die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie.

Der Profit der pharmazeutischen Industrie ist aufgebaut auf Lügen. Wenn bei Medikamenten gefährliche Nebenwirkungen festgestellt werden, dann werden diese vertuscht. Am Beispiel Prozac®, das in Deutschland unter dem Namen Fluctin® vertrieben wird, kann ich das verbrecherische Vorgehen aufzeigen: Zunächst gibt es einen Wirkstoff, das ist im Falle von Prozac® Fluoxetin. Bei der Erforschung von Fluoxetin stellte man fest, dass die getesteten Personen teilweise an Gewicht verloren. Das war ein sehr interessanter Effekt. Eine Zulassung für ein gewichtsreduzierendes Mittel zu bekommen, ist allerdings sehr schwierig und kostenintensiv, also strebte man an, Prozac zunächst als Antidepressivum zuzulassen und später die Zulassung auszuweiten. Fluoxetin beeinflusst die Serotoninbalance im Gehirn und soll zu einem ausgeglichenen psychischen Zustand führen. Während das Medikament zur Zulassung eingereicht wird, beginnt die PR-Maschine zu laufen: Es wird ein Bedarf kreiert. Für Prozac® suchte man sich dafür die Kinder aus, es wurden Anzeigen in Erziehungsmagazinen geschaltet, die versprachen, dass Eli Lilly an einem Medikament forscht, das es Kindern mit ADHS ermöglicht, einen geregelten Tagesablauf zu haben und ihr Potenzial voll zu entfalten. Zuvor schon hatte man über Jahre den Krankheitsbegriff ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) geprägt, der mittlerweile in Schulen und Kindergärten bekannt ist wie Schnupfen. Unruhige Kinder wurden zu Patienten und potenziellen Kunden gemacht. Hierdurch wurde ein Bedarf kreiert, der die Zulassungsbehörde unter Druck setzte; immer mehr Patienten und Ärzte fragten nach diesem Medikament. Die Zulassung für Fluoxetin zu bekommen, erschien allerdings aussichtslos, da führende Psychiater in Schweden, denen ich die Daten der klinischen Versuche zeigte, allesamt den Daumen nach unten zeigten. Ich stand mächtig unter Druck. Meine Firma erwartete von mir einen Blockbuster, und nun sollte das Ganze schon an der Zulassung scheitern. Die klinischen Studien, die wir zur Zulassung eingereicht hatten, wurden im Auftrag der Zulassungsbehörde von einem unabhängigen Experten beurteilt. Diesen Experten lud ich zu einem Abendessen ein, ich recherchierte seine Hobbies und Vorlieben. Ich machte ihm ein Angebot, und er schlug ein. Die Zulassung war somit in trockenen Tüchern. Ich hatte einen unabhängigen Experten gekauft, meine Firma erhielt ihre Zulassung, und Prozac® wurde weltweit der erste pharmazeutische Blockbuster, das heißt, es wird jährlich mindestens eine Milliarde Dollar damit umgesetzt. In den Beipackzetteln von Prozac® steht als Nebenwirkung: “Aggressive Verhaltensweisen, abnormes Denken, Suizidgedanken und Selbstmord”. Der Psychiater David Healy, der seinen Patienten Prozac® verschrieben hatte, bevor einer davon in einem grausamen Gemetzel seine Frau und sich selbst getötet hatte, wurde kritisch und begann zu recherchieren. Er kam zu dem Ergebnis, dass sich weltweit eine Viertelmillion Menschen, die auf Prozac® waren, versuchten umzubringen, 25.000 davon erfolgreich. Und dieses Medikament wird weiterhin millionenfach verkauft.

Ein weiteres Beispiel: Anfang 2009 hielt ich eine Rede in Belgien. Auch der belgische Gesundheitsminister war anwesend. Ich fotografierte heimlich die Unterlagen, die er dabei hatte, weil ich kein Französisch kann. Ich stellte hinterher fest: Es waren Unterlagen über Preisverhandlungen mit Glaxo Smith Wellcome (heute GlaxoSmithKline) bezüglich Tamiflu. Einige Monate später wurde die Schweinegrippe verkündet, gegen die man den zugelassenen Impfstoff schon in der Tasche hatte.

Also: die Pharmaindustrie erfindet Krankheiten zu vorhandenen Produkten. Ähnlich läuft es bei HIV/AIDS ab, aber das haben Sie ja selbst in Ihrem Film “I won’t go quietly” eindringlich dargestellt.

Wie konnten Sie 35 Jahre lang für solche Unternehmen arbeiten, ohne dass sich ihr schlechtes Gewissen geregt hat?

Um ehrlich zu sein, habe ich die Privilegien, in Fünf-Sterne Hotels zu übernachten, in den besten Restaurants zu essen, den guten Wein und die Frauen sehr genossen. Als Farbiger hatte ich nicht viel Auswahl und musste bei allem zweimal so gut sein wie meine weißen Kollegen.

Fühlen Sie sich schuldig? Was tun Sie gegen Ihr schlechtes Gewissen?

Glauben Sie mir: Ich habe viele schlaflose Nächte. Dann kam da dieser Ruf, den ich erhielt: “Fang an, deine Geschichte zu erzählen.” Und als ich damit anfing, habe ich mich damit selbst Stück für Stück rehabilitiert.

Warum stehen nicht mehr Menschen auf?

Es ist immer noch so, dass die Ärzte quasi Götter sind, denen blind vertraut wird. Das ganze System ist so aufgebaut, dass wir den Experten bedingungslos glauben.

Was kann getan werden?

Wir müssen anfangen, die Ärzte zu hinterfragen und aufhören, Medikamente zu nehmen, wir brauchen sie nicht. Es gibt nicht ein einziges chemisches Medikament, das von der Pharmaindustrie verkauft wird, dessen Nutzen höher ist als sein Schaden.

Und was tun Sie, wenn Sie krank sind?

Was heißt es denn eigentlich, krank zu sein? Wenn Ihnen erzählt wird, Sie sind HIV-positiv und werden irgendwann AIDS bekommen, sind Sie dann krank?

Behandelt euch mit den Dingen und Substanzen, die Mutter Natur uns gibt. Wer auch immer unser Schöpfer ist, er hat etwas geschaffen, das so komplex ist, dass der menschliche Geist niemals in der Lage sein wird, diese Geheimnisse vollkommen zu durchschauen.
Abb: © Gina Sanders – Fotolia.com
Autoren Info

John Virapen

John Virapen “Nebenwirkung Tod: Korruption in der Pharma-Industrie. Ein Ex-Manager packt aus”, Familienverlag Buchner

http://www.medicinecult.com

Quelle: medizin-heute.net
gefunden bei: Kulturstudio

Rockefeller und Kolloidales Silber – Die größte Pharma-Verschwörung aller Zeiten

geschrieben von Gundolf Graubart in Facebook

https://www.youtube.com/watch?v=wa0HT4tx8YU&hd=1

 
Rockefeller und Kolloidales Silber – Die größte Pharma-Verschwörung aller Zeiten

Die größte Pharma-Verschwörung aller Zeiten ist aufgedeckt.

Rockefeller brachte die ganze Medizin in Verruf, indem er vor dem ersten Weltkrieg kolloidales Silber (Nanosilber) mit unrechten Methoden verbieten lies. Millionen von Menschen müssen jährlich wegen Rockefeller sterben, er nahm der Menschheit damit die wichtigste Medizin aller Zeiten. Deswegen sterben jährlich Millionen von Menschen durch Rockefeller der in nur einem Jahr mehr Menschen umbringt als Hitler im 2-Weltkrieg insgesamt.

Mittlerweil ist es bekannt das man mit kolloidalem Silber nahezu fast jede Krankheit in kurzer Zeit ohne Nebenwirkungen behandeln kann. Selbst HIV-Viren werden mit kolloidalem Silber in wenigen Minuten zerstört, Tumore lassen sich in wennigen Tagen restlos entfernen und das ohne Chemotherapie und ohne Nebenwirkungen.
Alle Viren und Bakterie können mit kolloidalem Silber in wenigen Minuten restlos eliminiert werden. Das Kolloidales Silber HIV-Viren in wenigen Minuten restlos eliminiert, wurde erst vor kurzem im „International Journal of Nanotechnology 2012“ von Dr. Xiaojian Yao pupliziert.
Zudem wirkt kolloidales Silber bei nahezu allen Organischen Giften als Gegengift, es baut organische Toxine in wenigen Minuten ab. Aus diesem Grund wurde es auch zur Hitler-Zeit aus allen Bücher gestrichen, und nur noch der SS zur Verfügung gestellt.

Die Pharmakonzerne wissen das schon seit über 100 Jahren, aber verschweige uns das.
Über die Medien versuchen sie es mit allen Mitteln schlecht darzustellen, man muss schon dazu sagen das alle uns zugänglichen Medien von diesen Leuten wie Rockefeller indirekt gesteuert werden. Bestes Beispiel : der Mann, der blau im Gesicht wurde, weil er angeblich zu viel kolloidales Silber zu sich genommen hat, kam auch schon öffter im TV. Der Haken an der Sache ist, daß sich der Mann in Wirklichkeit  kolloidales Silber täglich ins Gesicht geschmiert hat und das über mehrere Jahre! Das merkwürdige daran ist, daß davon nicht`s im Fernsehen berichtet wurde !!  Die Pharma versucht halt über die Medien den Verbraucher damit zu täuschen und zu verunsichern, im endeffekt wollen sie damit Ihren dünnen Ast auf dem sie noch Sitzen vor dem Abbruch retten.

Ihr könnt mir ruhig glauben, den ich komme selber aus der Pharmabranche ich weis zu gut wie diese hochkriminellen Schwerverbrecher vorgehen, einfach unglaublich korrupt.

Das ist Völkermord im ganz großem Style, welchem wir alle zusammen ein Ende setzen müssen.
Solche illegale Machenschaften auf Kosten unserer Gesundheit müssen ein für alle mal beseitigt werden.

Rockefeller und Kolloidales Silber – Die größte Pharma-Verschwörung aller Zeiten

Die größte Pharma-Verschwörung aller Zeiten ist aufgedeckt. Rockefeller brachte die ganze Medizin in…

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