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Gesund und munter mit Zitrone Teil 2

Einst war die Frucht nur Kaisern und höheren Beamten vorbehalten und brachte den Besitzern Reichtum und Ansehen, doch heute können zum Glück auch wir von der Zitrone profitieren – und das nicht nur kulinarisch!

Sie hat sowohl auf unsere Gesundheit als auch auf unser Gemüt überraschend positiven Einfluss. Vor allem der gepresste Zitronensaft ist uns – in Verbindung mit Honig – bekannt als Erkältungsmittel, weil er unser Immunsystem wunderbar unterstützt. Doch darüber hinaus wirkt der frisch gepresste, mit  Wasser verdünnte Saft (eventuell erwärmt, aber wegen der Vitamine nicht erhitzt) entgiftend und äußerst entsäuernd, weil er basisch im Körper verstoffwechselt wird.

Durch seine Oxidantien schützt er unsere Zellen vor Krebs und Alterung. Außerdem wirkt er sogar konzentrationssteigernd und unterstützt unsere geistige Leistungsfähigkeit – auch wenn wir das ätherische Öl in der Duftlampe einsetzen. Und bei Halsschmerzen kann es sehr wohltuend sein, mit etwas verdünntem Saft zu gurgeln – das wirkt extrem desinfizierend und geht vor Ort den Bakterien und Viren an den Kragen. Nur aufpassen, dass die Zähne nicht zu sehr in Kontakt mit der Flüssigkeit kommen, denn das mag unser Zahnschmelz gar nicht.

Mutige können den brennenden Saft sogar auf Schnittwunden träufeln, denn er wirkt blutstillend, desinfizierend und entzündungshemmend. Die Kosmetikindustrie schätzt die Zitronensäure als Mittel gegen Falten, weil sie der Haut hilft, sich zu straffen. Sie hilft also auch, Cellulite und Bindegewebsschwäche vorzubeugen – am besten einfach Hautcremes mit einigen Tropfen Saft anreichern!

Die bitter schmeckenden Zitronenschalen haben vor allem in Verdauungsmitteln ihr Einsatzgebiet und können (falls ungespritzt) als anregender, verdauungsfördernder Tee getrunken werden – das hilf auch gegen die Ansammlung von Giftstoffen im Körper.

Einst wurden sogar die Blätter des Zitronenbaumes zur Krampflösung bei Husten und Asthma eingesetzt und Hildegard von Bingen empfahl selbst die Zitronensamen zur Stärkung des Körpers und zur Bekämpfung von Schmerzen.

Und übrigens heißt es in alten Büchern, dass eine frische Zitronenscheibe unter dem Stuhl eines Gastes dafür sorgt, dass die Freundschaft zwischen Ihnen und dem Besuch von Dauer ist. Und ein Zitronenkuchen soll gar die Treue des Ehepartners stärken.

 

 

Heilrezepte mit Zitrone

Halswickel

Ein bis zwei Bio-Zitronen in dünne Scheiben schneiden und diese nebeneinander auf ein Baumwolltuch legen. Die Tuchränder darüber falten und festdrücken. Mit der nur von einer Stoffschicht bedeckten Seite um den Hals legen. Ein weiteres Tuch umbinden und fixieren. In Ruhelage 30 – 60 Minuten einwirken lassen, anschließend abnehmen, gut abtrocknen und einen weichen Schal umlegen. Als Heilmittel bei Entzündungen des Rachens und der Mandeln einsetzbar.

 

Hustensaft

Zwei saftige Zitronen auspressen und den Saft durch ein feines Sieb gießen. Anschließend mit 150 g klarem, flüssigem Honig und 50 ml pflanzlichem Glyzerin in einer Schüssel verrühren, in kleine Fläschchen füllen und gut verkorken. Ein altbewährtes Hausmittel bei Husten!

 

Reinigungskur

Jeden Morgen nüchtern den Saft von ein bis zwei Zitronen mit kaltem Wasser verdünnt trinken oder zur Verdauungsunterstützung etwas Saft 30 – 60 Min. vor jeder Mahlzeit einnehmen.

 

Gefunden bei : http://www.heilpflanzenkurse.de/node/416

Original : 15. Dezember 2010, Stadtteilzeitung Rieselfeld

Zwiebeln lindern Ohrenschmerzen und Insektenstiche

Für einen Ohrenwickel hacken Sie eine Zwiebel sehr fein und geben diese in die Mitte eines sauberen Baumwolltaschentuches. Das Tuch wird zusammengeknotet oder mit Pflaster zusammengeklebt. Legen Sie das Zwiebelpäckchen auf oder hinter das Ohr und wickeln Sie noch einen Wollschal darum. Sie können den Wickel einige Stunden am Ohr lassen. Insektenstiche und kleinere Verletzungen reiben Sie mit einer frischen, aufgeschnittenen Zwiebel ein oder geben fein gehackte Zwiebelwürfel in eine Lage Verbandsmull und legen das auf die betroffene Stelle.

Bei Erkältungen können Sie einen Zwiebelsirup kochen: Hacken Sie 2 Zwiebeln klein, vermischen Sie diese mit 6 EL Honig, mit 1/4 l Wasser zum Kochen bringen, unter Rühren einige Minuten kochen lassen. Ein paar Stunden ziehen lassen, dann durch ein Tuch drücken. 5-mal täglich 2 bis 3 TL schlucken. Oder vermischen Sie Honig mit 2 gehackten Zwiebeln, ein paar Stunden im Kühlschrank Saft ziehen lassen und diesen dann trinken.

 

Auch diese Küchengewürze heilen Alltagswehwehchen

Kümmel :
lindert Bauchweh und Blähungen: Geben Sie einen Teelöffel zerdrückter Kümmelkörner in einen Viertelliter kochendes Wasser, lassen Sie die Mischung 10 Minuten zugedeckt ziehen, dann abseihen. 2- bis 3-mal täglich eine Tasse trinken.

Muskatnuss entgiftet:
Für einen Muskatnusstee kochen Sie Ihren Lieblingskräutertee, süßen diesen mit Honig und fügen 1 Messerspitze Muskatnuss (nicht mehr!) hinzu. Täglich eine Tasse trinken. Kurmäßig nur 2 Wochen anwenden. Das wirkt sich positiv auf Ihren Leberstoffwechsel aus.

Piment:
lässt Nervosität verschwinden: Geben Sie eine Messerspitze frisch gemahlene Pimentbeeren in ein Glas heiße Milch, gut vermischen und mit Honig süßen. Das Pimentgetränk ist immer dann wohltuend, wenn Sie unter Stress stehen.

Salbei:
lindert kleine Entzündungen im Mund, Zahnfleischbluten und Halsschmerzen: Überbrühen Sie einen halben Teelöffel Salbeiblätter mit einem 1/4 l kochenden Wasser, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Gurgeln Sie alle halbe Stunde mit einem Mund voll dieses Salbeitees und spucken Sie ihn dann aus.

 

Backpflaumen bringen Ihren Darm bei Verstopfung auf Trab

Weichen Sie abends 2 bis 3 Dörrpflaumen in Wasser ein und essen Sie diese morgens auf nüchternen Magen. Kauen Sie jede einzelne Backpflaume mindestens 20-mal, so dass sie gut zerkleinert und eingespeichelt wird.

 

Wuelle : Sylvia Schneider, FID Verlags GmbH, Newsletter Hausmittel

 

Gruß an die Tee-Trinker!
Kräutermume