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+++EILMELDUNG+++Fiese Plagegeister – Unbekannte Wanzenart breitet sich im Raum Fulda aus

 

Sie fliegen in Scharen, setzen sich an den Wänden der Häuser, aber auch auf den Klamotten und in den Haaren der Passanten fest. Klein und von gelblicher Färbung sind die unbekannten Krabbeltiere, die seit ein paar Tagen in der Region um Fulda auftauchen. Zum Beispiel machten sie am Samstag auf dem Fuldaer Gemüsemarkt den Aufenthalt im Freien zur Qual. Aber was sind das für Insekten, die auch noch fürchterlich stechen und piesacken?  „Es sind wohl Wanzen“, ist sich das Umweltzentrum in Fulda ziemlich sicher. „Aber keine Art, die hier bisher heimisch war. Wahrscheinlich handelt es sich um eine eingeschleppte Spezies.“ Insgesamt 40.000 Arten von Wanzen sind weltweit bekannt, in Europa leben davon etwa 3.000 Arten.

Was diese Tierchen bei mir …

Ihre Ordnung zeichnet sich durch sehr hohe Formenvariationen- sowie Vielfalt in Lebensweise und Lebensräumen aus: Es existieren Pflanzensauger, eine Reihe von räuberisch lebenden Arten, aber auch Ektoparasiten wie die Bettwanze. Sie leben in den verschiedensten Biotopen, unter anderem auf Wiesen, an Waldrändern, im Wald, können aber auch in der Wohnung auftauchen. Seit ein paar Tagen erhält die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS nun Hinweise darauf, dass sich hier diese neue unbekannte Art ausbreitet. Optisch ähnelt sie der Cymus melanocephalus. Diese werden etwa 3,1 bis 3,9 Millimeter lang und leben in der Regel an Binsengewächsen, wie zum Beispiel der Flatter- Binse, Knäuel- Binse, Bodden- Binse oder an der blaugrünen Binse, seltener an Sauergrasgewächsen. Häufig findet man diese Art auch auf sauren Böden mit Bewuchs von Besenheide oder Heidelbeeren. Die Unterscheidung der vielen Wanzenarten ist jedoch nicht einfach.

Bei der neu aufgetauchten Art gibt es allerdings eine Besonderheit: Sie sind aggressiv, stechen und saugen Blut. Vor allem unter den Raubwanzen gibt es Überträger verschiedener Krankheiten, beispielsweise die Chagas-Krankheit, die bisher allerdings nur in Mittel- und Südamerika vorkommt. Die im Kot dieser Raubwanzen enthaltenen parasitischen Einzeller der Art Trypanosoma cruzi, die meistens zeitgleich in der Nähe der Stichstelle freigesetzt werden, können durch Kratzen und Manipulieren an der Einstichstelle in den Körper gelangen und zur Erkrankung führen. Allergische Reaktionen, bis hin zum anaphylaktischen Schock, können auch nach einem Biss der heimischen Arten auftreten.

Da auch das Umweltzentrum Fulda nicht genau bestimmen kann, um welche Art es sich hier handelt, sind nun die Leser von OSTHESSEN|NEWS gefragt: Haben Sie eine Ahnung, um welche Spezies es sich handelt? (mr) +++

 

Quelle : http://osthessen-news.de/n11532429/unbekannte-wanzenart-breitet-sich-im-raum-fulda-aus.html

 

 

Küchengerüche: Sie müssen sich nur zu helfen wissen

Holzbretter und -arbeitsplatten in der Küche sind in gewisser Weise unpraktisch, da sie sich nicht richtig reinigen lassen. Der Geruch der darauf zubereiteten Speisen – etwa Fisch, Zwiebeln oder Knoblauch – ist hartnäckig und nicht einfach zu entfernen. Aus Großmutters Trickkiste sind jedoch einige wirksame Rezepte bekannt:

• Müffelnde Holzbretter reiben Sie vor dem Waschen mit Zitronensaft ein.
• Pfannen, in denen Sie Fisch zubereitet haben, behandeln Sie nach dem Abspülen ebenfalls gründlich mit Zitronensaft und spülen Sie diese mit klarem Wasser gründlich nach.
• Verschmutzte Töpfe aus Aluminium, in denen auch Angebranntes anhängt, befüllen Sie mit Wasser, einer aufgeschnittenen Zwiebel und einem Esslöffel Salz. Kochen Sie dieses Gemisch etwa 10 Minuten auf und lassen Sie dieses Gemisch über Nacht einweichen.
• „Duften“ Ihre Hände stark nach Knoblauch, reiben Sie diese vor dem Waschen mit Senfpulver oder Zitronensaft ein.
• „Duftet“ Ihr Abfalleimer, reinigen Sie diesen mit Essigwasser (das desinfiziert ein wenig) und lassen Sie ihn an der Luft trocken. So bekämpfen Sie gleichzeitig die Schimmelbildung.
• Gerüche im Kühlschrank vertreiben Sie, indem Sie ein Schälchen Katzenstreu, Natron oder Holzkohle hineinstellen, denn diese nehmen unangenehme Gerüche auf.
• Abgestandener Zigarettenrauch lässt sich entfernen, wenn Sie eine Schale mit Wasser und Essig in der Nähe des Rauchers aufstellen.

 

Essigwasser vertreibt Vorratsschädlinge

  • Gönnen Sie Ihrer Vorratskammer regelmäßig Licht und Luft. Wischen Sie diese so oft es geht mit Essigwasser aus.

  • Lagern Sie die Lebensmittel kühl und trocken.

  • Kaufen Sie nicht so große Mengen und verbrauchen Sie diese rasch.

  • Kontrollieren Sie Ihre Vorräte auf Fraßschäden durch Ungeziefer, bevor Sie diese einlagern.

  • Füllen Sie die Lebensmittel aus Plastik- und Folienverpackungen um in fest verschließbare Behälter aus Glas. Dieses ist sauerstoffdicht und geschmacksneutral, so dass das Lebensmittel nicht beeinträchtigt wird wie es bei Plastik häufig der Fall ist.

  • Kontrollieren Sie Ihre Backzutaten regelmäßig. Nüsse, Rosinen oder Korinthen werden meist selten gebraucht und lagern von Einsatz zu Einsatz in angebrochenen Tüten.

  • Von Ungeziefer befallene Lebensmittel müssen Sie außerhalb Ihrer Wohnung entsorgen. Schränke und Behälter müssen mit Essigwasser feucht ausgewischt und gut abgetrocknet werden. Ecken und Ritzen saugen Sie am besten aus und erhitzen sie zusätzlich mit einem Fön, um verbliebene Eier abzutöten.

  • Quelle : Sylvia Schneider, FID VERLAGS GmbH

Gruß an die Nachahmer!
Kräutermume