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Strophanthin: Schutzschild fürs Herz!

Der größte Teil der Herzinfarkt-Toten hätte nicht vorzeitig sterben müssen und für die Millionen Herzkranken gäbe es schon lange ein Medikament, das in den meisten Fällen die Beschwerden zum Verschwinden bringen könnte. Durch einen der größten Skandale in der Geschichte der Medizin weiß nur keiner mehr etwas davon.

Wie kommt es, dass ein Herzmittel, das während mehr als hundert Jahren eine beinahe hundertprozentige Erfolgsquote aufwies und außerdem natürlich und praktisch nebenwirkungsfrei war, kaum mehr auf der Welt erhältlich ist? Es ist ja nicht so, dass wir Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die leichte Schulter nehmen könnten. 17,3 Millionen Menschen sterben weltweit jedes Jahr daran, davon rund vier Millionen in Europa, was dort fast die Hälfte aller Todesfälle ausmacht. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die Todesursache Nummer eins, neben Krebs. Obwohl die Herzmedizin in den vergangenen Jahren durchaus Erfolge vorweisen konnte, besonders auch durch verbesserte Operationstechniken und wirksamere Notfallszenarien, erliegen doch nach wie vor neun von zehn Herzpatienten früher oder später ihrer Krankheit. Bei Herz-Kreislauf-Er­kran­­­kungen wird immer noch Symptom- statt Ursachenbekämpfung betrieben und es sieht nicht so aus, als hätte die Medizin die Problematik bald im Griff. Die Prognosen gehen denn für das Jahr 2030 auch davon aus, dass jedes Jahr 23,6 Millionen Menschen an Herzkrankheiten sterben werden. Abgesehen von der Tragik ist die Sache auch noch teuer: Rund 200 Milliarden Euro müssen die europäischen Steuerzahler jährlich für die Behandlungskosten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen berappen; noch teurer kommt es die Amerikaner mit rund 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu stehen. Freude daran haben höchstens die Krankenhäuser und die Pharmaunternehmen. Immerhin wurden 2014 mit Blutdrucksenkern weltweit rund 30,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt sowie weitere 17,8 Milliarden mit Cholesterinsenkern.

Neben Krebs sterben die meisten Menschen an einem kranken Herzen – das müsste längst nicht mehr sein!

Neben Krebs sterben die meisten Menschen an einem kranken Herzen – das müsste längst nicht mehr sein!

Wer Probleme mit dem Herzen hat, den erwarten vor allem Pillen, Pillen und noch mehr Pillen, darunter häufig Statine, ACE-Hemmer und Betablocker. Statine sind Cholesterinsenker; sie greifen in den Fettstoffwechsel ein und unterbinden die Cholesterinproduktion. Da hohe Cholesterinwerte als Risikofaktor für einen Herzinfarkt gelten, gehören die Statine beziehungsweise Lipidsenker zur Herztherapie wie der Wolf zum Rotkäppchen. Statine sind aber auch ähnlich tückisch wie der Wolf. Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören Demenz, Nieren- und Leberschäden sowie ein erhöhtes Risiko für Diabetes, und durch strukturelle und funktionelle Veränderungen an der Skelettmuskulatur leiden die meisten Patienten, die Statine einnehmen, unter so heftigen Muskelschmerzen, dass oftmals schon ein kurzer Spaziergang oder das Halten eines Telefonhörers nicht mehr möglich ist. Diese „Therapiemethode“ stützt sich natürlich auf die uralte Cholesterinlüge1 , die sich nach wie vor hartnäckig zu halten vermag, obwohl mittlerweile hinlänglich erwiesen ist, dass es kein „gutes“ und „schlechtes“ Cholesterin gibt, dass Cholesterin für unseren Körper absolut essenziell ist und auch selber von ihm produziert wird, und obwohl bis heute nie bewiesen wurde, dass fettreiche Ernährung und ein erhöhter Cholesterinspiegel die Ursachen von Herzinfarkt und Herzinsuffizienz sind.

Betablocker und ACE-Hemmer senken zwar den Blutdruck, aber auch sie belasten den Körper. ACE-Hemmer können Husten, einen zu niedrigen Blutdruck, Hyperkaliämie (eine Erhöhung der Kaliumwerte im Blut, was zu Muskelschwäche, Lähmungen und Herzrhythmusstörungen führen kann) oder auch akutes Nierenversagen bewirken. Betablocker wiederum können unter anderem Müdigkeit, Depressionen, Asthma und Erektionsstörungen verursachen sowie Überleitungsstörungen am Herzen, Herzinsuffizienz und eine Verstärkung von peripheren Durchblutungsstörungen. Bekommt man die Symptome mit diesen Medikamenten nicht in den Griff oder sind die Nebenwirkungen zu stark, dann bleibt in der Regel nur die Operation, oft das Einsetzen eines Stents oder eine Bypass-Operation. Geheilt sind die Menschen damit nicht; Re-Infarkte sind häufig und enden oft tödlich.

Blenden wir zurück in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts. In einem großen deutschen Bergwerk sterben jedes Jahr durchschnittlich drei Bergleute an einem Herzinfarkt, rund sieben Mal pro Monat sind wegen akuten Herzbeschwerden eines Bergmannes notfallmäßige Ausfahrten aus dem Werk nötig, was den Betrieb beträchtlich stört. Bis die Werksleitung beschließt, ein damals gut bekanntes und bewährtes Herzmedikament namens Strophanthin als Notfallmittel einzusetzen. Der Erfolg ist durchschlagend. Die notfallbedingten Ausfahrten gehen stetig zurück und in den folgenden zehn Jahren stirbt nur noch ein Bergmann an einem Herzinfarkt und zwar deshalb, weil er aufgrund eines gleichzeitigen Unfalls im selben Revier von den Hilfskräften nicht sofort mit Strophanthin behandelt wurde.

Ungefähr zur selben Zeit erreichte eine Klinik in West-Berlin, die Patienten mit akutem Herzinfarkt mit Strophanthin behandelte, die weltbesten Überlebensraten überhaupt. Dies, obwohl vor dem Einsatz von Strophanthin die Zahlen der Klinik miserabel gewesen waren, da sehr viele betagte Menschen im Einzugsgebiet der Klinik lebten. Ähnlich sensationelle Resultate mit Strophanthin sind aus einer Klinik in Mailand und einem weiteren Krankenhaus in Sao Paulo bekannt. In der Berliner Klinik wurden außerdem Angina Pectoris-Patienten mit Strophanthin behandelt, auch hier mit großem Erfolg. Bei 85 Prozent von denjenigen, die mit einem akuten Angina Pectoris-Anfall eingeliefert wurden und die zum ersten Mal Strophanthin erhielten, war der Anfall innerhalb von fünf bis zehn Minuten vorüber. Und 98,6 Prozent der Patienten, die man vorbeugend mit Strophanthin gegen Angina Pectoris behandelt hatte, waren innerhalb von zwei Wochen komplett beschwerdefrei, ohne dass sie noch irgendwelche andere Medikamente hätten schlucken müssen. Diese Erfolgsquoten kann kein einziges der heute verwendeten Medikamente auch nur annähernd vorweisen. Und im Gegensatz zu den schweren, oben beschriebenen Nebenwirkungen „moderner“ Medikamente löst Strophanthin schlimmstenfalls eine leichte, gut behandelbare Schleimhautreizung und manchmal etwas Durchfall aus.

Ärzte, die sich mit Strophanthin auskennen, sind denn auch von seiner Wirkung begeistert, wie eine Befragung von 3’650 deutschen Ärzten im Jahr 1984 zeigte: 98% der befragten Mediziner berichteten von einer extrem hohen Wirksamkeit von Strophanthin, die restlichen 2% brachten gewisse Einschränkungen an. Nicht ein einziger Arzt aber hielt Strophanthin für unwirksam. Was also ist geschehen, dass Strophanthin heutzutage als antiquiert, unwirksam, ja sogar gefährlich gilt, sodass Mediziner, sofern sie das Mittel überhaupt noch kennen, lieber die Hände davon lassen?

Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/strophanthin-schutzschild-fuers-herz

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