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Wie viel sind Sie wert? Denken Sie nach, bevor Sie antworten!

Hier ist eine kurze Geschichte über die Suche nach dem eignen Wert und einem Mangel an Selbstwertgefühl, der das Leben beeinflussen kann. Es kann sein, dass Sie dadurch auch ganz anders aussehen.

Einmal kam ein kleiner Junge zu einem alten weisen Mann und sagte: “Meister, ich habe Ihre Ratschläge gehört, aber mich beeinflussen andere noch immer, ich bin wertlos, ich bin dumm. Bitte helfen Sie mir, meinen Wert herauszufinden.”



Der weise Mann sah den Jungen an und sagte: “Ich habe keine Zeit, ich muss dringende Geschäfte in der Stadt erledigen.” Der Junge wurde bei diesen Worten traurig, denn er fühlte sich wieder abgestoßen und wertlos. Da fügte der alte Mann hinzu: “Aber wenn Du mir hilfst, werde ich Zeit für Dich finden.” Der Junge bot sofort seine Hilfe an – er werde tun, was der Meister von ihm braucht. Dann sagte der alte Mann: “Nimm meinen Ring und gehe damit zum Markt. Ich muss ihn verkaufen, um meine Schulden zu bezahlen. Versuche einen guten Preis zu bekommen, nicht weniger als eine Goldmünze. Komm bald wieder!”

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Der Junge verließ ihn und versuchte, den Ring zu verkaufen, aber alle die Händler auf dem Markt verspotteten ihn. Sie verhöhnten ihn, weil der Ring nicht einmal ein paar Cent wert sei. Davon betrübt kehrte der Junge zum Meister zurück. Er erzählte ihm, wie die schreienden Händler ihn behandelt hatten.

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Der alte Mann war von seinen Worten nicht besorgt, aber sagte: “Geh jetzt mit dem Ring zum Juwelier, einem Experten, der seinen wahren Wert erkennen würde. Aber verkaufe ihn nicht für irgendeinen Preis. Der Junge war überrascht, aber kam dem Willen des alten Mannes nach. Als der Juwelier den Ring sah, wollte er ihm alles Geld zu geben, dass er besaß – 60 Goldmünzen! Der überraschte Junge kehrte zum Herrn zurück, der sagte:

“Denke immer daran, Du bist genau wie dieser Ring. Kostbar und einzigartig. Allerdings kann nur ein Experte Deinen Wert beurteilen. Mach Dir keine Sorgen, wenn Schreiende und Narren denken, dass Du nichts wert bist. Lauf also nicht umher und frage andere nach Deinem Wert, sondern finde ihn selbst in Dir!”

 

Quelle : http://www.dadubuzz.de/wie-viel-sind-sie-wert/


Eigener Kommentar :

Merkt Euch sehr gut :

„Ich bin das Beste, was mir je begegnet ist, gut, daß ich mich kennengelernt und getroffen habe!“

Kräutermume

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Vom Wahn des weiblichen Bewertens und Vergleichens

 

Rose mit Tau  Postkarten_Natur_Sonnenblume im Lavendelfeld

Unser Körperbau wurde vor langer Zeit geschaffen und weiter gereicht. Wenn wir unseren Körper abwerten, werten wir zugleich unsere Blutslinie ab. Ihn nur an den heutigen Vorstellungen von einem perfekten Körpers zu messen, heißt, eine vollkommene evolutionäre Entwicklung herabzusetzen,

Womöglich haben die Frauen, die hinter dir stehen, auch ihren Körper abgewertet; womöglich entsprachen auch sie nicht der Vorstellung von Perfektion in ihrer Zeit. Diese Körper haben allesamt ihr Bestes getan: Herzen schlagen, Lungen atmen, alle Zellen und der Blutkreislauf funktionieren Jahrzehnte lang fleißig, ohne gewürdigt zu werden – weil wir alle dem Wahn des Vergleichens anheim gefallen sind.

Spüre deinen Körper, wie er gerade jetzt ist. Dein Herz schlägt untadelig. Deine Zellen verrichten ihre Arbeit redlich. Selbst wenn du krank bist, kannst du sicher sein, daß dein Körper sein Bestmögliches tut, um gesund zu werden. Spüre innerlich, welches Wunder dein Körper ist. Er ändert sich mit den Jahreszeiten und den Mondzyklen. Er ist ein vollkommener Organismus, der sich mit angemessener Ernährung und liebender Zuwendung bewegt, heranwächst und in eigener vollkommener Weise liebt.

Verfallen wir dem Wahn des Bewertens und Vergleichens, sind wir nicht mehr im Körper anwesend. Die Folgen sind vielfältig.

:: Wir kappen unsere Verbindung zur inneren Weisheit.
:: Wir betreiben zerstörerisches Konkurrenzdenken.
:: Wir begrenzen unseren Schönheitssinn.
:: Wir verlieren das natürliche Gespür für Grenzen
:: Wir zerstören unsere Seele

:: Wir zerstören unseren Selbstwert

~ Chameli Ardagh, aus „Komm dir näher… und l(i)ebe deine tiefste Sehnsucht“ Kamphausen-Verlag

Als niemand ihn wollte, nahm seine Oma ihn auf. Wie dieser Junge es ihr dankt, ist großartig!

Die folgende Geschichte ist unglaublich. Ein Mann berichtet auf Facebook, was er für ein berührendes Erlebnis mit einem kleinen Jungen hatte:

„Einige Zeit lang gab es eine Person, die mir jeden Sonntag eine Ansteckrose an das Revers meines Anzugs pinnte. Weil ich jeden Sonntag eine Blume bekam, dachte ich nicht viel darüber nach, es war einfach eine nette Geste, die ich schätzte, aber es wurde Routine. Doch an einem eigentlich ganz normalen Sonntag passierte etwas Besonderes.

Ich verließ gerade den Gottesdienst, als ein kleines Kind mich einholte. Er kam geradewegs auf mich zu und sagte: „Sir, was haben sie mit dieser Blume vor?“ Nachdem ich zuerst nicht wusste, wovon er sprach, verstand ich. „Meinst du diese hier?“, und deutete auf die Rose an meinem Mantel. Er sagte „Ja, Sir, ich würde sie gerne haben, wenn Sie sie sonst nur wegschmeißen.“ An diesem Punkt lächelte ich und sagte ihm, dass er die Blume haben könnte und fragte beiläufig, was er damit anfangen wollte.

Der kleine Junge, der wahrscheinlich jünger als 10 Jahre war, sah mich an und sagte: „Sir, ich werde sie meiner Oma geben. Meine Mutter und mein Vater haben sich letztes Jahr scheiden lassen. Ich lebte bei meiner Mutter, aber als sie wieder heiratete, wollte sie, dass ich bei meinem Vater wohne. Ich lebte eine Weile bei ihm, aber er sagte, ich könne nicht bleiben. Also schickte er mich zu meiner Großmutter, um dort zu leben. Sie kocht und kümmert sich um mich. Sie ist so gut zu mir, dass ich ihr diese schöne Blume geben wollte, als Dankeschön, weil sie mich liebt.“

Als der kleine Junge fertig war, konnte ich kaum noch sprechen. Meine Augen waren voller Tränen und ich wusste, dass meine Seele aufs Tiefste berührt worden war. Ich hob die Hand und nahm die Blume ab. Mit der Blume in der Hand sah ich den Jungen an und sagte: „Sohn, das ist das Schönste, was ich jemals gehört habe, aber du kannst diese Blume nicht haben, weil sie nicht genug wäre. Wenn du nach vorne an der Kanzel schaust, siehst einen einen großen Blumenstrauß. Verschiedene Familien kaufen ihn jede Woche für die Kirche. Bitte nimm ihn für deine Oma mit, denn sie verdient nur das Beste.“

Wenn ich nicht schon unendlich gerührt gewesen wäre, wäre ich es mit seiner letzten Bemerkung gewesen: „Was für ein wundervoller Tag! Ich hab nur nach einer Blume gefragt und bekomme einen ganzen Strauß!“

Instagram/sarahulsey

Dieser kleine Junge ist für etwas dankbar, was für die meisten Menschen ganz normal ist: Liebe und Geborgenheit, die man eigentlich bei seinen Eltern finden sollte. Und obwohl er von ihnen im Stich gelassen wurde, hat er immer noch Vertrauen in die Güte anderer Menschen. Auch wenn diese Geschichte die Frage aufwirft, wie Eltern so grausam sein können, ist es doch schön zu wissen, dass die Großmutter seine kleine Seele gerettet hat. Sie und ihr Enkel werden ewig eine besondere Verbindung haben.