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Intercostalneuralgie – Merkmale und Behandlung

Intercostalneuralgie

auch Interkostalneuralgie genannt, ist häufigster Grund für Schmerzen im Brustkorb. Dabei handelt es sich um eine Einklemmung von Intercostalnerven im Intercostalraum. Der Muskelschmerz oder Herzschmerz sind wesentlich seltener. Es ist relativ unkompliziert, die Ursache des Schmerzes zu unterscheiden.
Bei einem Neuralgie- oder Muskelschmerz steigert sich der Schmerz beim tiefen Atemzug oder der Ausatmung und ändert sich mit der Veränderung der Lage oder Bewegung im Brustkorb.
Der Herzschmerz ändert sich beim tiefen Atemzug, der Ausatmung oder bei der Veränderung der Lage und Bewegung im Brustkorb nicht. Er kann von Störungen der Rhythmik des Pulses, dem fallenden oder sich erhöhenden Blutdruck begleitet sein. Den Herzschmerz nimmt in der Regel das Nitroglyzerin ab.

Warum kommt es im Brustkorb zum neuralgische Schmerz?

Beim Menschen existieren 12 Rippenpaare. In jedem Zwischenraum (Intercostalraum) zieht sich ein Intercostalnerv hin. Das Zusammenpressen oder der Reiz der Intercostalnerven führt zu dem sehr unangenehmen Schmerz, der sogar die Atmungsbewegungen beschränken kann. Der Grund des Zusammenpressens/Reizes der Intercostalnerven ist eine Deformation der Intercostalräume. Dazu können verschiedene Ursachen führen, wie Schläge ins Gebiet des Brustkorbes, die Überanstrengung der äußeren- und inneren Muskeln und der Bänder des Brustkorbes, der Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule oder ihre Biegung.
Charakteristisch für die Intercostalneuralgie ist ein ständiger starker Schmerz mit umgürtendem Charakter im Verlauf von ein oder mehrerer Intercostalnerven. Zeitweise steigert sich dieser Schmerz, besonders beim Beugen des Rumpfes, Husten, Niesen und Atmen.
Der Schmerz im Brustkorb kann jedoch nicht nur durch das Zusammenpressen oder den Reiz der Intercostalnerven hervorgerufen sein, sondern auch durch die Überanstrengung eines oder mehrerer Muskel. Gewöhnlich ist es die Verspannung des Rücken-, Schulter- oder Schulterblattmuskels. Beim Dehnen des betroffenen Muskels (die Neigung vorwärts, die Bewegung der Schulter oder des Schulterblattes) ist die Steigerung des Muskelschmerzes charakteristisch.

Wie wird eine Intercostalneuralgie behandelt?

Gewöhnlich wird die Intercostalneuralgie mit Vitaminen, schmerzstillenden und entzündungshemmenden Mitteln oder in ihrer Kombination erfolgreich behandelt.
Die Hauptmethode der erweiterten Behandlung einer Intercostalneuralgie ist die Manualtherapie – die Behandlung mit den Händen. Sie ist spezialisiert auf die Untersuchung und Behandlung von Störungen im Bereich des Bewegungsapparates. Der Arzt oder Manualtherapeut sucht die Störungen und behandelt sie mit speziellen Untersuchungs- und Behandlungstechniken.
Mit Hilfe der Manualtherapie und/oder der Gymnastik werden die Gründe für das Zusammenpressen des Nervs entfernt.

Beachten: Bei akuten Bandscheibenbeschwerden, entzündlichen Erkrankungen oder Osteoporose darf die Manualtherapie nicht angewendet werden. Ebenfalls sollte sie nur von dafür ausgebildeten Ärzten und Therapeuten ausgeführt werden, da ein einziger falscher Griff zu schweren Schäden an der Wirbelsäule und im Extremfall auch zu Lähmungserscheinungen führen kann.

Quelle : http://russische-volksmedizin.info/behandlung-einer-intercostalneuralgie/

 

Gruß an die Schmerzfreien und Handtherapeuten
Kräutermume

Fibromyalgie – Symptome

Millionen von Menschen auf der Welt leiden an Fibromyalgie, viele davon sind sich jedoch nicht bewusst, dass sie diese Erkrankung haben.

Diese Krankheit betrifft vor allem Frauen, leider gibt es bis heute nicht nur keine effektive Behandlung, die das Leiden heilt, sondern es gibt auch keine konkrete Untersuchung, die eine genaue Diagnose erlaubt.

Symptome
Starke Muskelschmerzen ist das typischste Symptom einer Fibromyalgie, dabei tritt keine Schwellung oder Infektion auf; die Lokalisierung ist meist sehr schwer. Folgende Körperteile sind häufig davon betroffen:

Muskeln
Ligamente (Bänder)
Sehnen
rechte und linke Seite der Gelenke
obere und untere Zone der Hüfte

Druckpunkte

Für eine korrekte Diagnose muss der Arzt eine sehr gründliche Untersuchung durchführen, um Zeichen oder Indizien einer Fibromyalgie festzustellen. In dieser Untersuchung werden bestimmte sensible Zonen des Körpers, die sogenannten Druckpunkte, betastet, so dass eine Schmerzreaktion des Patienten verursacht wird. Reagiert der Patient mit Schmerz auf das Drücken an der vorderen und hinteren Seite des Halses, oberhalb der Brust und oberhalb des Rückens, an der Hüfte, dem Gesäß, den Ellbogen und den Knien, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er an Fibromyalgie leidet sehr hoch.

Fibromyalgie kann oft mit anderen Krankheiten verwechselt werden, wie zum Beispiel Rheumatoide Arthritis, Lupus oder Hypothyreose. Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, in der die Schmerzphasen mehrere Monate anhalten können.

Leidet der Patient unter Fibromyalgie, hat dieser nicht nur starke Muskelschmerzen, sondern auch Erschöpfung und Schlafstörungen, wobei sowohl Schlaflosigkeit wie auch große Müdigkeit und hoher Schlafbedarf vorkommen können.

Fibromyalgie-Patienten sind meist permanent müde und abgeschlagen, auch wenn sie nachts genügend schlafen. Oft können Routinetätigkeiten nicht vollbracht werden, da die physische Erschöpfung einfach zu groß ist. Je nach Patient können andere Begleiterscheinungen auftreten, einerseits Kopfschmerzen oder Migräne und andererseits Verdauungsprobleme, wie Reizdarmsyndrom, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Magenschmerzen oder Blähbauch.

Sollten Sie mehrere dieser Symptome aufweisen, vor allem wenn Sie starke Muskelschmerzen haben, unter Migräne leiden und stets abgeschlagen sind, obwohl Sie nachts genügend Schlaf hatten, suchen Sie so bald wie möglich einen Arzt auf, damit dieser eine gründliche Untersuchung durchführen kann. Ist die Diagnose klar und Sie leiden an Fibromyalgie, kann Ihr Arzt mit einer geigneten Behandlung beginnen, um Sie von diesen unangenehmen Schmerzen zu befreien und Ihnen zu einer besseren und würdigeren Lebensqualität zu verhelfen.

 

gefunden bei: bessergesundleben.com