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Die Pharma hat Angst um ihr Geschäft mit dem Cortison und verbietet den Verkauf von Weihrauch Boswellia. Droht das gleiche Verbot für Deutschland und Österreich?

 

Die fast universelle Heilwirkung von Weihrauch ist schon seit Jahrtausenden bekannt.

In Deutschland forschen mehrere Arbeitsgruppen an der medizinischen Wirkung des Weihrauchharzes. Es konnte bereits belegt werden, dass es bei vielen chronischen Entzündungen hilft:

+ Magen-Darmerkrankungen, wie Morbus Chron, Colitis ulcerosa, Gastritis, Magengeschwür
+ in Gelenken bei Rheuma und Arthritis
+ entzündliche Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Geschwüre Abszesse
+ Depressionen, Angst, Unruhe, Stress
+ Atemwegsinfekte
+ Kopfschmerzen, Migräne
+ Keimbefall durch Pilze, Chlamydien, Trichomonaden, HPV-Viren (4)
+ Autoimmunerkrankungen, Allergien
+ Hirntumoren oder Multipler Sklerose
(Dazu könnt ihr euch die Quellen ganz unten im Beitrag anschauen)

Es laufen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zum Weihrauch Boswellia, die ebenfalls sehr vielversprechend sind.

Weihrauchtherapie ist sehr gut verträglich und kann auch als Langzeittherapie eingesetzt werden. Erst nach ca. 4 Wochen entfaltet Weihrauch Boswellia seine volle Kraft.

 Hier findest du 90 Kapseln mit reinem Weihrauch und Boswellia Extrakt: http://tiny.cc/WeihrauchBoswellia

Hier ist er günstig und sehr gut :
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Hier ist es noch günstiger :
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Und noch einer mit günstigem Angebot :
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Noch ein einigermaßen günstiges Angebot :
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Wer weiß wann der Verkauf auch in Deutschland und Österreich verboten wird.

Hier noch die versprochenen Quellen zur Wirksamkeit von Weihrauch:
– https://mediatum.ub.tum.de/doc/601330/601330.pdf
– https://www.uni-muenster.de/…/agve…/werz_weihrauch091110.pdf
– NATUR & HEILEN 12/2015: Naturheilkunde Weihrauch, Seite 18
– https://www.aerzteblatt.de/pdf/95/1/a30-31.pdf
– http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8505251.stm

Gesund und informiert mit :

Quelle FB : Freiheitdergedanken

Kräutermume sagt danke!


Hier noch einige Infos zu Weihrauch Boswellia

AUSFÜHRLICHE INFOS

Was ist Weihrauch?

Weihrauch ist das Harz des bis zu 8 Meter hohen Weihrauchbaums. Das milchig weiße bis goldgelbe Harz liegt in der Rinde,durch dessen Anritzen der Weihrauch gewonnen wird. „Boswellia Serrata“ ist die lateinische Bezeichnung für „indischer Weihrauchbaum“. In der Antike war Weihrauch ein äußerst wertvolles Gut und so kostbar wie Gold.

 

Die Geschichte des Weihrauchs

In Indien, China und in den orientalischen Ländern hat Weihrauch seit vielen Jahrhunderten einen hohen Stellenwert. In der indischen Ayurveda (übersetzt: “Wissen vom Leben”) wird Weihrauch („Salai Guggal“) bereits seit ca. 5.000 Jahren verwendet.

 

Hippokrates und andere griechisch-römische Ärzte setzten Weihrauch zur Wundreinigung, gegen Krankheiten der Atemwegeund bei Verdauungsproblemen ein. Über die Wirkungsmechanismen war zwar nichts bekannt, aber die praktischen Erfolge waren wohl zahlreich genug, dass man das kostbare Mittel auch noch im Mittelalter als Medizin einsetzte – so auch von Hildegard von Bingen, Benediktinerin und Universalgelehrte (1098–1179).

 

Weihrauch Boswellia Serrata heute

Was man vor 5.000 Jahren schon wusste, kommt heute in praktischer Kapselform zum Einsatz: mit Weihrauch Boswellia Serrata – 100% natürlich, vegan und in geprüfter Premium-Qualität.

 

Hilfreiche Buchtipps zu Weihrauch

Tipp 1

„Weihrauch: Seine außergewöhnliche Heilwirkung neu entdeckt. Sanfte, natürliche und wirksame Hilfe bei Rheuma, Allergien, Hauterkrankungen und Darmentzündung“ von Ernst Schrott (Amrum Verlag)

 

Tipp 2

„Weihrauch – Strategie gegen Allergie, Asthma und chronische Entzündungen: Die Formula Dr. Rathgeber zur Behandlung von Allergie, Asthma und chronischen Entzündungen von Gelenken, Darm und Haut (Rheuma, M. Crohn, Colitis ulcerosa usw.) mit den Boswelliasäuren des Weihrauchharzes …“ von Walter Rathgeber und Gerda Plattner (Bengelmann Verlag).

 

Das Besondere an Weihrauchkapseln von „Vitactiv“

Durch strenge Schadstoff- und Qualitäts-Kontrollen garantiert Ihnen „Vitactiv“ besten Indischen Weihrauch für höchste Ansprüche. Für eine optimale Bekömmlichkeit enthalten die Kapseln Weihrauch mit 45% Boswelliasäure. Sehr hohe Boswelliasäure-Konzentrationen von 60% und mehr (wie sie heute teilweise angeboten werden) haben den Nachteil einer möglichen Unverträglichkeit bei empfindlichen Magen oder in Verbindung mit manchen Speisen. Dagegen können Sie bei Weihrauch-Extrakt mit 45% Boswelliasäure Ihre persönliche Tagesdosis besser über den Tag verteilen. Das entspricht auch der Empfehlung von Fachleuten. Boswellia Serrata von „Vitactiv“ ist 100% natürlich – im Gegensatz zu künstlich oder „naturidentisch“ hergestelltem Weihrauch, der häufig angeboten wird.

 

Weitere Besonderheiten dieses Produktes zu Ihrem Vorteil

  • Natürlicher Weihrauch aus Wildsammlung
  • Ökologische und umweltfreundliche Wildsammlung
  • Absolut keine Zusätze (ohne Gelatine, Gluten, Zuckerzusatz, Salz, Mais, Soja, Hefe,  Milchbestandteile, Farbstoff-Zusatz oder sonstige Zusätze)
  • Natürlicher Gehalt: 45% Boswelliasäure
  • 100% vegan
  • Frei von gentechnisch veränderten Organismen
  • Rückstandsgeprüft
  • Herstellung in der EU

Weihrauch-Kapseln von „Vitactiv“ sind garantiert frei von Schadstoffen

Es gab Berichte in den Medien über Schadstoffbelastungen von Weihrauch wie z.B. Dimethyl-Quecksilber und Methyl-Quecksilber, die beide stark gesundheitsgefährdend sind sowie hochgiftige, organische Quecksilberverbindungen haben. Die Weihrauch Kapseln von „Vitactiv“ wurden diesbezüglich getestet. Es konnte keiner der o.g. Stoffe nachgewiesen werden. Somit können Sie sich auf sehr gute, auf Schadstoffe geprüfte Qualität ohne Zusätze verlassen!

 

*Folgende Aussagen über die Wirkung Weihrauch Boswellia Serrata werden laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) aktuell geprüft:

  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Knochen- und Gelenkfunktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Magen-Darm-Funktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Funktion der Atemwege bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Herzfunktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur Normalisierung des Cholesterinspiegels bei
  • Boswellia Serrata trägt zur Normalisierung mentaler Funktionen bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Menstruation bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Fortpflanzungsfähigkeit bei

Entdecken Sie Weihrauch für sich und Ihren Körper!

Beginnen Sie Ihren Tag demnächst mit Weihrauch Boswellia Serrata! Sie wissen ja: हर दिन एक नई शुरुआत है. Das ist Hindi und bedeutet: “Jeder Tag ist ein Neuanfang …”

Quelle : https://www.feelgood-shop.com/weihrauch-boswellia-serrata-natuerliche-hilfe-gegen-entzuendungen.html?gclid=EAIaIQobChMIosKr4aKD2wIVXYwZCh1eLQq-EAEYAiAAEgIQk_D_BwE

Kräutermume sagt danke!

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Weihrauch – das pflanzliche Cortison

Weihrauch – das pflanzliche Cortison

Weihrauch

Die naturheilkundliche Alternative heißt Weihrauch

Entzündliche Erkrankungen wie Hautekzeme, Rheuma oder entzündliche Darmerkrankungen werden schulmedizinisch mit Cortison behandelt. Nebenwirkungen inklusive.

Von: Dr. rer. nat. Ernst Grondal

Cortison aufgrund vieler Nebenwirkungen unbeliebt

Viele Patienten lehnen eine Cortisontherapie wegen der vielen möglichen Nebenwirkungen ab. Es kann unter anderem zu Gewebeschwellungen, einer Abnahme der Knochendichte, verstärktem Haarwuchs und Brüchigkeit der Gefäße kommen.

Die Alternative: Weihrauch

Weihrauch ist eine alte Arznei und hat vielfältige medizinische Wirkungen:

Dem Weihrauch-Harz werden entzündungshemmende, schmerzlindernde und antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben.

Weihrauch wird in der Naturheilkunde eingesetzt bei:

zusätzlich wird es auch sonst zur Dämpfung und zum Abklingen bei Entzündungen eingesetzt. Außerdem dämpfen die Boswellinsäuren des Weihrauch auch überschießende, gegen das eigene Gewebe gerichtete, Immunreaktionen.

Es liegen mittlerweile einige Studien vor, die die positive Wirkung des Weihrauchs belegen, allerdings gibt es unterschiedliche Präparate auf dem Markt. Das bekannteste ist der indische Weihrauch (Boswellia serrata), mit dem auch die meisten Studien gemacht wurden, daneben der afrikanische Weihrauch (Boswellia carterii), der nicht so gut untersucht ist.

Die Weihrauchtherapie ist gut verträglich, sehr nebenwirkungsarm und kann auch als Langzeittherapie eingesetzt werden.

Weihrauch gibt es sowohl als Kapseln als auch als Salbe für Hauterkrankungen. Seit einigen Jahren wird die Wirkung des Weihrauchs wissenschaftlich untersucht, zumal man annimmt, dass es auch bei Hirntumoren wirksam ist und dort die Langzeit-Cortison-Einnahme ersetzen kann. Leider ist das Weihrauchpräparat der Studien in Deutschland nicht mehr zugelassen, sodass es einiger Mühe bedarf, sich ein wirksames Präparat zu beschaffen.

Weihrauch kann auch nach einer Cortisontherapie eingesetzt werden, um einen anhaltenden Effekt zu erzielen. Wichtig ist, dass die Wirkung des Weihrauchs erst nach ca. 4 Wochen einsetzt, man also etwas Geduld haben muss.

Übrigens reicht es nicht, den Weihrauchduft in der Kirche einzuatmen, da der Rauch nur auf das Gehirn wirkt (z.B. bei Ängsten und Depressionen).

Quelle: http://www.phytodoc.de/naturheilkunde/weihrauch-das-pflanzliche-cortison
Gefunden bei : https://lichterschein.com/2017/02/17/weihrauch-das-pflanzliche-cortison/

Kräutermume sagt danke!

 

Verbot der Brennessel als Heilmittel: Der Brennessel-Krieg

Verbot der Brennessel als Heilmittel:  Der Brennessel-Krieg

Die scharfe Brennessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht. Aber die Brennessel ist weitaus mehr: 

Die Brennnessel ist ein tolles Wildkraut und gilt als sogenanntes Superfood, weil sie so viele Vitalstoffe enthält. Doch wir haben die Brennnessel bisher nie als Lebensmittel betrachtet. 

Es ist so wichtig, dass wir aufwachen und beginnen uns für die Natur und ihre Pflanzen einzusetzen. Denn was in der EU geschieht, betrifft auch uns in der Schweiz und Deutschland früher oder später.

Deshalb jetzt die Augen aufmachen. Übrigens, wo es keine Brennnesseln gibt, sind auch keine Schmetterlinge, die sie als Nahrung brauchen!

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Brennessel

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In Frankreich ist die Anwendung und der Einsatz von Brennesseln unter massiver Geldstrafe verboten

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Anwendungsverbot für Brennesseln. Werbung & Empfehlung für Brennesseln werden mit  75 000 € Strafe und 2 Jahren Gefängnis in Frankreich bestraft. 

Die Pharma Lobby ist gegen natürliche Dünger und Heilpflanzen.

Das heißt ein Düngen und Giessen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.

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Um die Gesundheit der Menschen konsequent in allen Bereichen zu zerstören, werden Gesetze erlassen, die so unglaublich sind, dass selbst dem verblendetsten Systemsklaven auffallen sollte, dass irgendetwas „nicht mehr stimmt“. Gemäß dem Codex (Codex Alimentarius) werden nach und nach, natürliche Heilmittel verboten.

Pflanzen die seit jeher der Heilung und Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele Verwendung finden, sollen durch synthetische, genmanipulierte Präparate der Pharmakonzerne ersetzt werden.

Folgender zeigt deutlich, inwieweit diese Vorhaben der Konzerne mittels absurder Gesetze bereits fortgeschritten sind.

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brennnessel

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Brennessel-Krieg in Frankreich

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Die Pharma Lobby ist gegen natürliche Dünger und Heilpflanzen,

denn . . .

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  • Die Brennnessel hat sieben Mal mehr Vitamin C als eine Orange.
  • Die Brennnessel hat in der Trockenmasse 40 Prozent Eiweiss, mehr als Soja.

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Bei Strafe von – man höre und staune – 75.000 Euro, gibt es in Frankreich ein Anwendungsverbot und ein Weitergabeverbot von Informationen der Brennnessel. “Das heißt ein düngen und gießen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.”

“Seit September 2002 ist der Verkauf von Brennnesseljauche in Frankreich verboten. Und seit dem ersten Juli 2006 verbietet ein Gesetz staatlich nicht genehmigte Pflanzenextrakte, die das Wachstum fördern oder dem Pflanzenschutz dienlich sind (wie zum Beispiel die seit Jahrhunderten benutzte Brennnesseljauche) zu verkaufen, zu besitzen und zu benützen.

Sogar Werbung und Empfehlungen für diese Produkte sind nunmehr verboten.”

“Am 31. August 2006 erhielt Eric Petiot, Mitverfasser des Buches “Purin d?ortie et Compagnie”, Besuch eines Agenten der DNECCRF (staatliche Kontrollbehörde für Steuerhinterziehung und andere Vergehen) und der SRPV (regionale Behörde für Pflanzenschutz). Sie beschlagnahmten Lehrbücher und Dokumente und untersagten ihm gleichzeitig, weiterhin Informationen über die Eigenschaften der Präparate und die inkriminierten Herstellungsverfahren zu verbreiten.

Diese Maßnahmen kriminalisieren all jene, die biologische oder biodynamische Kulturen anlegen, wie auch Amateur-Gärtnerinnen, die mit der Erde sorgfältig umgehen und Leute, die mit bewährten traditionellen Rezepten arbeiten, die nicht mit den Normen des Agrobusiness übereinstimmen.”

Quelle: wearechangeaustria

 

Die Kraft der Brennessel bei: 

Blutarmut,

blutreinigend,

Gelenk- und Muskelrheuma,

Gicht,

Rheuma,

Ischias,

Haarausfall,

Hautleiden,

Hexenschuss,

Stoffwechselfördernd,

Appetitlosigkeit,

Verstopfung,

Durchfall,

Magen- und Nierenschwäche,

Bluthochdruck,

Menstruationsbeschwerden, 

hilft unterstützend bei Diabetes.

Bei regelmäßigem Genuss wirkt Brennesseltee auch positiv auf das Hautbild und hilft gegen Akne, Pickel und Mitesser.

wissenschaftlicher Name: Urtica dioica
Pflanzenfamilie: Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name: Nettle
verwendete Pflanzenteile: Kraut, Samen
Inhaltsstoffe: Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Histamin, Sekretin
Sammelzeit: März bis August, Samen: Frühherbst

Quelle:    julius-hensel 

 

Gefunden bei : http://liebeisstleben.com/2016/08/13/verbot-der-brennessel-als-heilmittel-der-brennessel-krieg/

 

Die Kräutermume sagt danke!

8 Anwendungen für Birkenblätter und Birkenknospen

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Hast du schon einmal im März dein Ohr an einen Birkenstamm gehalten und das Rauschen im Inneren vernommen? Zu hören ist die gewaltige Flüssigkeitsversorgung von den Wurzeln bis in die Zweige, die eine tägliche Menge von 70 Litern Wasser benötigen, um den Knospenaustrieb zu bewerkstelligen. Die Birke hat aber auch in anderer Hinsicht viel mit Wasser zu tun, denn nicht umsonst trägt sie den Beinamen Nierenbaum. Ihre kleinen Knospen, die jungen, hellgrünen, leicht klebrigen Blätter, aber auch die dickeren Birkenblätter, enthalten Wirkstoffe wie Flavonoide, Salicylsäure-Verbindungen, Gerbstoffe, Betulin und Vitamin C, die für unsere Ausscheidungsorgane wie Nieren und Haut von Bedeutung sind.

 

Die heilenden Kräfte der Birke können bei folgenden Beschwerden vorbeugend und unterstützend in Tees und Auszügen genutzt werden:
Entschlackungskuren

Linderung von Rheuma und Gicht
Ausschwemmen von Blasen- und Nierensteinen
Erkältung
Blasenentzündung
Hilfe bei Hautproblemen (Pickel, Pusteln, Eiterungen, Ekzeme, Juckreiz) glanzloses Haar und juckende Kopfhaut
Ausspülen von Ödemen und Wasseransammlungen
Schuppenflechte

Cellulitis und Akne

Zu welchem Zeitpunkt du Birkenknospen und -blätter ernten kannst und wie du verschiedene Tees, Kuren oder Auszüge daraus zubereitest, erfährst du in diesem Beitrag.

Ernte von Birkenknospen und Birkenblättern :
Mit dem Erscheinen der Knospen im März beginnt die Erntesaison. Diese Knospen und die noch etwas klebrigen, kleinen Blätter solltest du bevorzugt pflücken, denn sie sind die schmackhaftesten und ihr Verschwinden führt sofort zu einem neuen Austrieb. Aber auch ältere und dickere Blätter kannst du noch bis Juni für Auszüge verwenden. Als Vorrat getrocknet sind sie auch später im Jahr nutzbar.
Tip: Die Knospen lassen sich am einfachsten vom Zweig lösen, indem du sie um ihre eigene Achse drehst.
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Tee und Auszüge aus Birkenblättern :
Im Gegensatz zu anderen Tees werden durch die Birke bis zu 15 Prozent mehr Wasser ausgeschieden, als dem Körper überhaupt zugeführt wurden. Dieses Ausschwemmen fördert das allgemeine Wohlbefinden und zeigt sich in einem verbesserten Hautbild, da die Haut als letztes Ausscheidungsorgan entlastet wird.
Bei Schuppenflechte oder unreiner Haut wirken Umschläge unterstützend. Lindernde oder hautstraffende Birkenbäder können bei Rheuma, Cellulitis und Akne angewendet werden.

Wie bei der Anwendung aller Diuretika (ausschwemmende Wirkstoffe), ist es besonders wichtig, dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen.

 

1. Der einfache Birkentee als Kur
Gerade in der Fastenzeit oder als Entschlackungskur bietet sich Birkentee mit seiner ausscheidungsfördernden Wirkung an. Auch Hautprobleme, Gicht, Rheuma und weitere Stoffwechselerkrankungen werden durch die enorme Ausscheidungsmenge dieses Tees positiv beeinflusst. So werden Ablagerungen gelöst, abtransportiert und Schmerzen schneller verringert.

Während einer dreiwöchigen Kur solltest du täglich zwei Liter Birkentee trinken, diese Kur wirkt vorbeugend gegen Nierensteine und Harnsteine. Verlängert auf mehrere Monate bietet sie auch die Möglichkeit, vorhandene Steine, die sich schleichend, unbemerkt und oft schmerzfrei ansiedeln, zu zersetzen und auszuschwemmen.

 

Für eine größere Menge Birkenblättertee benötigst du:

2 EL kleingeriebene Birkenblätter (getrocknet ca. 10-12 Gramm, entweder selbst gesammelt, im Reformhaus oder auch online erhältlich)

1 Liter kochendes Wasser

Zubereitung des entschlackenden Birkentees:

Blätter in einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergießen.

Ungefähr 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und zum Trinken absieben

 

2. Birkentee bei Blasen- und Nierensteinen

Steine in Nieren und Harnleitern lösen sich schneller auf, wenn zweimal am Tag eine Tasse Birkentee mit Natron getrunken wird. Gerade bei den schwer lösbaren, großen Steinen kann durch diese Kombination eine Operation möglicherweise ganz vermieden werden.

Eine Tasse des unterstützenden Tees wird aus zwei Teelöffeln (2-3 Gramm getrocknet) zerkleinerten Birkenblättern und 200 ml kochendem Wasser zubereitet. Die Blätter dürfen ebenfalls zugedeckt 10 Minuten ziehen, bevor sie abgesiebt werden. Als letztes eine Messerspitze Natron unterrühren und den Tee anschließend trinken.

 

3. Birkentee bei Harnwegsinfekten

Bei Blasen- und Harnwegsentzündungen helfen Nieren- und Blasentees, die die positiven Inhaltsstoffe der Birke und des Ackerschachtelhalms (aus dem Reformhaus oder online), auch Zinnkraut genannt vereinen. Zinnkraut wirkt zusätzlich harntreibend und immunfördernd. Eine Tee-Mischung wird aus je einem Esslöffel Ackerschachtelhalm und Birkenblätter hergestellt und mit einem Liter Wasser angesetzt. Die Ziehzeit beträgt ebenso 10 Minuten.

4. Birkentee bei Erkältung :

Ein schweißtreibender, Vitamin-C-haltiger und noch dazu ausschwemmender Tee ist bei Erkältungen genau das Richtige, weshalb eine Mischung der Birke mit Lindenblüten eine gute Kombination darstellt.

Für zwei Tassen Birken- und Lindentee benötigst du:

1 TL zerkleinerte Birkenblätter

1 TL zerkleinerte Lindenblüten mit Hochblatt

 

Und so wird dieser optimale Erkältungstee zubereitet:

Teewasser aufkochen und die Teemischung übergießen Nur fünf Minuten ziehen lassen, absieben und genießen. Weitere Anwendungen und Tipps zum Sammeln und Ernten von Lindenblüten findest du in diesem Beitrag.

5. Birkenknospentee gegen Husten :

Einen schlimmen Husten kannst du mit einem Tee aus jungen Birkenknospen stillen. Zubereitet wird er mit einem Esslöffel leicht zerdrückter Birkenknospen und 250 ml heißem Wasser. Er sollte zunächst zehn Minuten ziehen, bevor die Knospen abgesiebt werden und der heiße Auszug zur Hustenlinderung getrunken wird. Der Tee schmeckt leicht hölzern und süßlich.

Hellgrüne, zarte Birkenblätter und Knospen sind schon im März zu finden und ein wahrer Segen für unsere Gesundheit. Finde heraus, wie sie dir helfen können.

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6. Birkenteekur und Birkenwickel bei Hautproblemen:

Durch die vermehrte Ausscheidung hat die Haut weniger Arbeit und Hautprobleme wie Akne werden gemildert oder verschwinden ganz. Trockene Haut, Ekzeme oder Psoriasis verbessern sich bei einer Birkenteekur, die mit einem Liter täglich durchgeführt wird und drei bis vier Wochen andauert. Zusätzlich können Umschläge aus Birkentee bei Hautunreinheiten sowie bei schlecht verheilenden Wunden helfen.

7. Birkenauszug als Haarspülung:

Ein volles, glänzendes und ein schuppenfreies Haar versprechen viele Haarpflegeprodukte, doch auch ein simpler Birkentee erfüllt diese Funktion. Nach der Haarwäsche den Tee im Haar verteilen und in die Kopfhaut einmassieren, dadurch wird die Durchblutung gefördert, Schuppen gemildert und der Haarwuchs ankurbelt.

8. Birkenauszug als Vollbad:

Aus Birkenblättern kannst du dir einen wirkungsvollen Badezusatz machen, der aktivierend, entschlackend und hautstraffend wirkt, dabei Gelenkschmerzen von Rheuma mildert und bei Hautproblemen wie Akne und Cellulitis hilft.

Für dein vielseitiges Birkenbad benötigst du:

250-500 g Birkenblätter

2 Liter Wasser

 

So wird der Badezusatz aus Birkenblättern hergestellt:

Blätter in einen großen Topf geben, mit kochenden Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Den Birkenauszug zum Badewasser hinzugeben und das Bad für maximal 20 Minuten bei 38 °C genießen.

Danach solltest du noch 1 Stunde ruhen, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten.

Tip:
Intensiver wird die Wirkung, wenn du einen 5-Liter-Eimer halbvoll mit Blättern befüllst, diesen dann mit Wasser auffüllst und über Nacht durchziehen lässt. Am nächsten Tag noch einmal aufwärmen und in die gefüllte Badewanne geben. 

 

Blablacar – Mitfahrgelegenheiten Hinweise:

Wer auf Birkenpollen allergisch reagiert oder unter Herz- oder Nierenfunktionsstörungen (Herzinsuffizienz / Niereninsuffizienz)  leidet, die in Zusammenhang mit Wassereinlagerungen stehen, sollte Birkenblätter meiden.

Während der Schwangerschaft ist ebenso von der Birkenblätternutzung abzuraten.
Birkenblätter enthalten wie die Blätter von Ahorn und Efeu sowie die Rosskastanie Saponine, die in geringer Dosis heilsam wirken, jedoch in sehr großer Menge giftig sind!
Aus diesem Grund sollten die angegebenen Mengen nicht überschritten werden!

Hast du bereits Erfahrungen mit Birkentees oder kennst du noch weitere Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten, dann ergänze diese bitte in der Kommentarfunktion.

 

Gruß an die Heilkundigen
Kräutermume

Impfungen können krank machen – auch unsere Tiere

Haustiere erhalten viel zu viele Impfungen. Informieren Sie sich selbst über nötige und unnötige Impfungen und bewahren Sie Ihre Tiere vor schädlichen Impffolgen.

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Ich lass mich nicht Impfen!

 

Tierimpfungen zum Wohle des Tierarztes

Normalerweise wird der Hunde-, Katzen- und Frettchenhalter zu jährlichen Wiederholungsimpfungen angehalten. Der Grund dafür ist leider nicht die umfassende Sorge des Tierarztes um das Wohl der Haustiere, sondern sein Wunsch nach einer florierenden Praxis.

Und so bilden die heute üblichen Impfprogramme zwar die wirtschaftliche Basis vieler Tierarztpraxen, können in ihrer Vielfalt und Häufigkeit aber unsere Tiere krank machen. Nun liegt es in der Verantwortung des Tierhalters, sich zu informieren und sich dann im Sinne der Gesundheit seines Tieres zu entscheiden.

Überflüssige Impfungen

Erst kürzlich verkündete die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe Hunde krank machen könnten. Pharmakonzerne und Tierärzte würden Hundebesitzer mit subtilen Methoden dazu drängen, ihre Tiere öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade die meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfungen im Welpenalter könnten ernste Probleme mit sich bringen.

Laut Canine Health Concern konnte man bei etlichen Welpen nach umfassenden Impfaktionen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O’Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern.

Sie sagt:

„Wir sind nicht gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden.“

Impfschaden – ja oder nein?

Die Forschung über Impfschäden beim Menschen lässt zu wünschen übrig. Vermutlich gibt es für entsprechende Studien einfach keine interessierten Sponsoren. Verständlich, dass die diesbezügliche Datenlage bei Haustieren als noch mangelhafter zu bezeichnen ist.

Tierarztpraxen, die Impfschäden registrieren sollen, tun dies natürlich nur, wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt. Das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Selbstverständlich sind Tierärzte sehr begabt darin, andere Gründe zu finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äußerst selten auftreten. Die Realität zeigt ein anderes Bild.

Gesundheitsschädliche Zusätze in Impfstoffen

Impfstoffe für Tiere enthalten annähernd dieselben Zusatzstoffe wie jene für Menschen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem schädigen kann. Auch Aluminiumhydroxid ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen (Granulomen bzw. Sarkomen bei Katzen) führen.

Weitere Zusätze sind Formaldehyd, Antibiotika, Fremdproteine und Öladjuvantien. Letztere hatten im Tierversuch Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus erythematodes ausgelöst.

Negative Impffolgen

Eine der bekanntesten Impffolgen ist das bereits erwähnte sog. Impfsarkom bei Katzen, ein meist tödlicher verlaufender Krebs, der sich an der bevorzugten Einstichstelle entwickelt.

Andere sehr viel häufiger auftretende Nebenwirkungen von Impfungen sind (bei Hunden wie bei Katzen) die folgenden:

  • Allergische Reaktionen der Haut,
  • Juckreiz,
  • Schockzustände (bis hin zu Herzstillstand und plötzlichem Tod),
  • seltsame Verhaltensweisen (sich verkriechen, hin und her laufen),
  • Benommenheit,
  • Unruhe,
  • Anschwellen des Kopfes,
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • Verfärbung des Haarkleides,
  • Haarausfall an der Einstichstelle,
  • Nekrosen,
  • immunbedingte Entzündungen der Blutgefäßwände (Vaskulitis),
  • Anämien,
  • Atemnot,
  • Koordinationsstörungen,
  • Polyarthritis,
  • immunbedingte Erkrankungen der Schilddrüse und verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentzündungen.

Gerade die letztgenannte Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger auftretenden Autoimmunerkrankungen werden mit einer durch die Impfung hervorgerufenen Immunsuppression in Verbindung gebracht.

Diese äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Balance des Abwehrsystems. Offiziell gilt dies als nicht bedenklich. Inwiefern sich diese „Verschiebung“ des Immunsystems langfristig auswirkt, ist unbekannt.

Impfschäden nach Staupeimpfung

Die Staupeimpfung kann zwei ganz spezifische Nebenwirkungen mit sich bringen. Erstens die Staupeimpfvirusenzephalitis, die eine bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und meist tödlich endet.

Zweitens die sog. Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aufgrund von Blutungen aus der Nase bemerkt werden kann und u. U. medikamentös in Griff zu bekommen ist. Die Grundimmunisierung gegen Staupe kann als akzeptabel bezeichnet werden, nicht aber die jährlichen Auffrischungsimpfungen, die jeder wissenschaftlichen Basis entbehren.

Kombi-Produkte schaden mehr als Einzel-Impfstoffe

Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinemäßig sog. Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi/LT. Dahinter verbirgt sich eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi, = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).

Selbstverständlich stehen dem Impfbegeisterten noch andere Impfungen zur Verfügung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich ans Herz gelegt werden, wie etwa gegen Borreliose oder Tetanus. Zu den letztgenannten kann gleich vorneweg gesagt werden, dass sie unnötig sind. Jene gegen Borreliose ist höchst umstritten und Tetanus kommt bei Carnivoren so gut wie überhaupt nicht vor.

Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender für den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enthält, weshalb – wann immer nötig – möglichst Einzelimpfungen verabreicht werden sollten.

Der Grund für drei oder mehr Welpenimpfungen

Viele Menschen glauben, dass all die vielen Welpenmehrfachimpfungen kontinuierlich einen immer höheren Impfschutz aufbauen. Das stimmt leider nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sog. Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).

Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 10, 12 oder 14 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.

Krank trotz Impfung?

Wenn Hunde trotz Impfung an der entsprechenden Krankheit erkranken, was immer wieder passiert, so kann das verschiedene Gründe haben. Bei Lebendimpfstoffen wie z. B. Staupe kann bei der Impfstoffherstellung ein Malheur passiert sein. Entweder der Impfstoff wurde zu stark abgeschwächt (so dass er zu keiner Immunantwort mehr führt) oder er wurde nicht ausreichend abgeschwächt, so dass der Hund durch den Impfstoff erkranken kann.

Viel häufiger kommt es jedoch vor, dass geimpfte Tiere deshalb von jener Krankheit getroffen werden, gegen die sie eigentlich geimpft sind, weil es verschiedene Erregerstämme gibt (die sich außerdem ständig verändern können) und schließlich nicht gegen alle geimpft werden kann.

Kein Tierarzt spricht davon: Die wirkliche Dauer des Impfschutzes

Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 enthalten eine Tabelle, in der die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt ist. In Anbetracht der nachfolgenden Angaben, die auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gelten, kann man sich über die angeblich alljährlich notwendigen Auffrischungsimpfungen nur wundern:

Staupe mindestens 7 Jahre
Parvovirose mindestens 7 Jahre
Hepatitis (CAV-2) mindestens 7 Jahre
Tollwut mindestens 3 Jahre
Canines Influenzavirus mindestens 3 Jahre

 

Warum also sollten wir unsere Tiere JEDES Jahr mit Impfungen belasten? Hunde und Katzen besitzen genau wie Menschen ein wunderbares Immunsystem. Wenn wir davon ausgehen, daß Impfungen so wirken, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie das begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sog. Immungedächtnis ab.

Der Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Erreger auseinander setzt und gegen ihn Antikörper bildet. Taucht irgendwann der echte Erreger auf, dann kennt sich das Immunsystem damit bereits aus und vernichtet ihn problemlos.

Schutz auch ohne Antikörper?

Und so zeigte sich auch in vielen Studien, daß Hunde und Katzen nach der Impfung nicht nur ein einziges Jahr lang, sondern während vieler Jahre Antikörper im Blut hatten. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schließlich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heißt, dass auch Tiere, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger dennoch nicht krank wurden.

Jährliche Wiederholungsimpfungen überflüssig

Letzteres könnte natürlich auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht. Doch gehen wir nach wie vor davon aus, dass Impfungen wirken.

Von diesem Blickwinkel aus betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass auch das Immunsystem von Tieren nicht alljährlich eine neue „Erinnerung“, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt.

Was tun?

Geimpft werden sollte ein Tier ausschließlich dann, wenn es vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt das Tier vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Tierbesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht einen kooperativeren Veterinär.

Vorab sollte außerdem abgeklärt werden, ob der Tierarzt bereit ist, eine drei- bzw. vierjährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Pass einzutragen. (Dazu mehr weiter unten bei „Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre“)

Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose

Um einem Welpen (oder einem Wurf) viele Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor erfragen), kann errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird. Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titeruntersuchung veranlasst werden, die zeigen soll, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.

Auf diese Weise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (und abgesehen von Tollwutimpfungen auch einzige) Impfung bestehen impfkritische Hundehalter auf ein Kombi-Produkt, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen besteht. Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen kann, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden äußerst selten vorkommt.

Grundimmunisierung Tollwut

Was nun die Tollwutimpfung betrifft, so wurde häufig beobachtet, daßHunde bis zu einem Alter von vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt. Daher handhaben manche Hundehalter die Sache so, daß sie ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einem Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen lassen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.

Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Einschläfern eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung u. U. gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, also auch wenn er provoziert wurde oder sich nur wehrte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.

Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre

Viele Tollwutimpfstoffe besitzen offiziell eine Impfschutzdauer von bis zu drei, bei Katzen bis zu vier Jahren. Tierärzte jedoch, die Sie schließlich mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis begrüßen möchten, tragen in den Impfpass allzu gerne nur einen einjährigen Impfschutz ein.

Für den Tierhalter heißt es hier also, vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abzuklären: Hat der betreffende Tierarzt den gewünschten drei- oder vierjährigen Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann er ihn bestellen?) und ist er bereit, die drei- bzw. vierjährige Schutzdauer auch in den Pass einzutragen.

Wir empfehlen in jedem Falle, sich in der Fachliteratur weiter zu bilden (siehe Buchtipp unter „Quellen“) und dann mit einem umfassenden Hintergrundwissen zu entscheiden, gegen was ob und wie oft geimpft wird.

Vergessen Sie insbesondere nicht, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft eines Tieres nicht allein von den verabreichten Impfungen abhängt (wenn überhaupt), sondern zu einem sehr viel größeren Teil von seiner Lebens- und Ernährungsweise (siehe hierzu auch Text Gesunde Ernährung für Haustiere“).

Quellen:

  • „Hunde impfen mit Verstand“ von Monika Peichl, ISBN-10: 3-9811259-0-8

Gruß an die die ihre Tiere vor Impfung schützen
Kräutermume

Fibromyalgie: Hinweis auf Ursache gefunden

 

Fibro

Die Symptome der Fibromyalgie treten oft phasenweise mit schwächeren
und stärkeren Beschwerden auf.

Zwar ist die Fibromyalgie ein anerkanntes Krankheitsbild, da aber bislang ein eindeutiger Nachweis für diese quälende Schmerzerkrankung fehlte, werden viele Betroffene nicht ernst genommen, als psychisch krank oder Hypochonder abgestempelt. Die Erkrankung kommt vor allem bei Frauen vor und ähnelt dem Rheuma oder einer durch infizierte Zecken ausgelösten Borreliose.

Schmerzschwelle herabgesetzt

Ursache der ständigen Beschwerden ist eine herabgesetzte Schmerzschwelle. Die Symptome sind ebenso belastend wie vielfältig: Brennende Schmerzen auch bei einfachen Tätigkeiten, die Gelenke fühlen sich steif und unbeweglich an, Zahnschmerzen oder dauernder Muskelkater im ganzen Körper.

Hinzu kommen das Gefühl völliger Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen, oft auch Verdauungsprobleme (Reizdarm), Schmerzen beim Wasserlassen, überempfindliche Schleimhäute, psychosomatische Herz- oder Atembeschwerden, Ohrgeräusche, Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen, Lärm und Licht, Frieren sowie depressive Verstimmungen.

Die Symptome treten oft phasenweise mit schwächeren und stärkeren Beschwerden auf, die vor allem durch emotionalen Stress oder Schlafmangel beeinflusst werden.

Diagnose: Tenderpoints geben Aufschluß

18 spezielle Druckschmerzpunkte an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen, die Tenderpoints, sind bisher das beste diagnostische Kriterium: Führt ein bestimmter Druckreiz bei mindestens elf dieser 18 Punkte zu Schmerzen, ist das ein deutlicher Hinweis, dass tatsächlich eine Fibromyalgie vorliegt. Weitere Anzeichen sind Schmerzen in verschiedenen Körperregionen (ober- und unterhalb der Taille, am Körperstamm), die länger als drei Monate anhalten. Einen eindeutigen Test wie eine Blutuntersuchung oder eine Röntgenaufnahme gibt es für die Fibromyalgie nicht.

Wissenschaftler: Nervenfasern verändern sich

Messung der Leitfähigkeit der Nerven am Bein.
 Die Leitungsfähigkeit der Nerven wird von den Wissenschaftlern unter 
die Lupe genommen.

Nun haben Würzburger Wissenschaftler in einer Studie neue Erkenntnisse gewonnen: Sie untersuchten bei Betroffenen spezielle Nervenfasern, die unter der Hautoberfläche verlaufen. Mithilfe von elektrischen Impulsen an Armen und Beinen wurde die Leitungsfähigkeit der Nerven zum Kopf überprüft. Anschließend entnahmen die Wissenschaftler Hautproben, die sie unter dem Mikroskop untersuchten.

Dabei fiel ihnen auf, dass sich die kleinen Nervenfasern bei vielen Menschen mit Fibromyalgie verändern: Sie ziehen sich zurück und sind schließlich nicht mehr nachweisbar. Die Ursache dieses Phänomens kennen die Forscher noch nicht, doch sie haben ein wichtiges Puzzleteil gefunden, um die Diagnose zu sichern und den Ursachen der Krankheit auf die Spur zu kommen.

Welche Therapien gibt es im Moment?

Vielleicht lässt sich aus diesen Erkenntnissen eines Tages auch eine gezieltere Therapie ableiten. Bisher geht es bei der Behandlung der chronischen Krankheit darum, die veränderte Schmerzwahrnehmung der Betroffenen zu beeinflussen. Sie umfaßt vor allem Bewegungstherapie (Krankengymnastik) mit einem individuell angepaßten Ausdauer- und Krafttraining, aktivierende Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie), medikamentöse Behandlung (Schmerzmittel, Opioide, Cannabinoide und vorübergehend bestimmte, niedrig dosierte Antidepressiva) sowie Entspannungsübungen (Yoga, Tai Chi).

Unter Umständen kann eine mehrwöchige Therapie in einer psychosomatischen Klinik sinnvoll sein, die sich auf die Fibromyalgie spezialisiert hat. Auch teilstationäre Maßnahmen können helfen, wenn eine ambulante Therapie nicht ausreicht. Hilfreiche Tips, Beratung und Kontakte bieten zahlreiche Selbsthilfegruppen.

Interviewpartner

Im Studio:
Prof. Dr. Claudia Sommer
Leitende Oberärztin
Neurologische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Würzburg der Julius-Maximilians-Universität
Josef-Schneider-Straße 11
97080 Würzburg
E-Mail: sommer(at)uni-wuerzburg.de

Im Beitrag:
Priv.-Doz. Dr. med. Nurcan Üçeyler
Fachärztin für Neurologie
Neurologische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Würzburg der Julius-Maximilians-Universität
Josef-Schneider-Straße 11
97080 Würzburg

Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/fibromyalgie106.html

 

Gruß an die Gesundwerdenden
Kräutermume

Aus dem Wildkräuter Lexikon für grüne Smoothies – Buchstabe E

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Echtes Labkraut

Eine ganz besondere Note in den Grünen Smoothie bringt der honigsüße Duft des Echten Labkrauts, weshalb wir uns dieses Wildkraut einmal näher anschauen möchten.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Galium verum
  • Pflanzenfamilie: Rötegewächse / Rubiaceae
  • Sammelzeit: Echtes Labkraut kann in den Monaten Juli bis September gesammelt werden.
  • Orte: Echtes Labkraut ist insbesondere an sehr sonnigen und daraus resultierend an trockenen Plätzen zu finden. Z.B. an Weideflächen, Wiesen, Dünen oder auch Böschungen. Es kann dabei eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimetern erreichen.
  • Inhaltstoffe: Labferment, Kieselsäure, Flavonoide, ätherische Öle, Chlorogensäure,
  • Vitamin C
  • Verwendete Pflanzenteile: Blüten

Besonderheiten

Die goldgelben, kegelförmigen Blütenstände duften intensiv nach Honig, weshalb sie bei Bienen sehr beliebt sind. Echtes Labkraut blüht den ganzen Sommer mit kleinen sternförmigen Blüten. Aus diesen entstehen die Kletten, die gerade beim Spaziergang in der freien Natur sehr leicht an Kleidern und am Tierfell haften bleiben. Schon bei einer Berührung mit der ungeschützten Hand bleibt das Kraut dort kleben.

Tips für Grüne Smoothies mit Echtem Labkraut

Echtes Labkraut gehört zu den essbaren Wildkräutern und kann daher nicht nur in der Küche (Bestandteil des englischen Chesterkäses, Tee, würzige Salate, Wildkräuterpfannkuchen, etc.) sondern auch wunderbar in Grünen Smoothies eingesetzt werden. Dabei gilt es weniger als Würzkraut. Trotz des honigsüßen Duftes der Blütenstände ist es eher bitter, aber sehr außergewöhnlich im Geschmack. Lassen Sie sich positiv überraschen – es lohnt sich!

Eigenschaften

Das Wildkraut soll eine reinigende und entspannende Wirkung haben, welche auch in der Kosmetik Anwendung findet. Darüber hinaus wird eine vermeintlich harntreibende, milde Wirkung angenommen.

Anwendungsbereiche

Echtes Labkraut soll als Tee zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere und zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung verwendet werden können. Zudem bei Hautleiden, Ekzemen, Fingernagelgeschwüren, Hautunreinheiten, Entzündungen (Zunge, Magen, Darm, Blase), Wasserstauungen, Nierensteinen, Blasensteinen und Übergewicht.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Echtem Labkraut ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Echtem Labkraut

  • 3 Stängel Echtes Labkraut
  • 1 Hand voll Salat nach Wahl
  • 1/2 Honigmelone
  • 1 Mango
  • 4 Aprikosen
  • 1 Apfel
  • 1/4 Ananas
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem GeschmackQuelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/echtes-labkraut
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Kletten-Labkraut

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen.

Als Heilpflanze ist es eher unbekannt – zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem.

Ausser dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.

Heilwirkung :

Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten,
Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen,
harntreibend, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine,
Blasengries, Übergewicht

Volkstümlicher Name :
Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber

Inhaltsstoffe :
Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente

 

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Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen.

Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf.

Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee.

In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern.

Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.

 

 

Pflanzenbeschreibung

Labkraut Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weissen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger.

Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch „Klimmen“ und nicht durch Ranken fest, d.h. es es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit.

Die Blätter sind schmal und stehen vom Stengel ab wie kleine Quirle.

Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten.

Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden.

Das gelb blühende echte Labkraut (Galium verum) hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.

 

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/labkraut.htm

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Engelwurz

Junge Engelwurzblätter sind eine Delikatesse, aber auch die älteren Blätter sowie Samen und Blüten passen hervorragend in den grünen Smoothie – und das nicht nur wegen der geschmacklichen Bereicherung.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Angelica sylvestris L.
  • Pflanzenfamilie: Doldengewächse (Apiaceae)
  • Sammelzeit: Die Blätter können ab April bis mindestens Juni gesammelt werden, dann sind sie am schmackhaftesten. Wir haben auch noch im September frische Engelwurzblätter gefunden. Die Pflanze blüht zwischen Juni und September und die Samen bilden sich ab August bis in den September hinein.
  • Orte: Die Engelwurz wächst bis in 1700 m Höhe in Auewäldern, auf feuchten Wiesen, an Flüssen, Waldrändern und auf nährstoffreichen oder leicht sauren Böden.
  • Inhaltstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harz, Alkaloide (geringe Mengen)
  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Samen

Besonderheiten

Die Blätter schmecken würzig-aromatisch und gehören zu unseren Lieblingen im grünen Smoothie mit Wildkräutern. Sie können auch für Salate oder zum Aromatisieren verschiedenster Speisen und sogar von süßen Leckereien verwendet werden. In manchen Ländern werden die geschälten Stängel als kandierte Nascherei verspeist. Die Blüten des Engelwurz können angebraten, in Salzwasser gedünstet oder als Zugabe zu Desserts verwendet werden. Die Samen verleihen dem grünen Smoothie einen besonders intensiven Geschmack, werden zudem als Brot- oder Fleischgewürz oder zur Teezubereitung eingesetzt.

Die Engelwurz ist eine wichtige Zutat des Grünen Chartreuse – ein Klosterlikör, der seit 1605 von Kartäuser Mönchen nach einem geheimen Rezept hergestellt wird.

Aufgrund der enthaltenen Furocumarine kann die Haut bei Berührung der Pflanze im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung empfindlich reagieren (Photosensibilisierung).

Eigenschaften

Engelwurz wird eine antibakterielle, antimikrobielle, verdauungsfördernde und krampflösende Wirkung nachgesagt. Zudem soll die Pflanze allgemein aktivierend und aufbauend wirken. Am wirksamsten soll die Wurzel sein.

Anwendungsbereiche

Bereits seit Jahrhunderten wird Engelwurz als Heilpflanze geschätzt. Sie kann hilfreich gegen Darmpilze sein, zur Stärkung der Immunabwehr und zur Anregung der Lebertätigkeit. Zudem wird Engelwurz zur Linderung von Magen-Darm-Krämpfen, bei Verdauungsproblemen, Blähungen und zur Förderung des Gallenflusses eingesetzt. Der Tee soll bei Rheuma, Magen-Darm-Beschwerden, Bronchitis, Menstruationsbeschwerden und Gicht helfen.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung der Engelwurz ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie Rezept mit Engelwurz

  • 1 Handvoll junge Engelwurzblätter
  • 3 Stängel Petersilie (grobe Stiele entfernen)
  • 1 Mango (entkernt und geschält)
  • 1 Kiwi (geschält)
  • Saft ½ Limette
  • 1 Esslöffel über Nacht eingeweichte Hanfsamen
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

 

Quelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/engelwurz

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Angelika / Engelwurz (Angelica archangelica L.)

Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden.

Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten.

Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt.

Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack.

Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika (Angelica dahurica) und Taiwan Angelika (Angelica taiwaniana), diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika.

Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.

 

Heilwirkung :
antiseptisch, abwehrsteigernd,  blähungstreibend (karminativ),
galletreibend (cholagog), kraftspendend, krampflösend (spasmolytisch),
magensaftfördernd, Appetitlosigkeit,  Appetitmangel, Blähungen,
Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Kreislauf stabilisierend,
Migräne, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe,
Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,
Verdauungsprobleme, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden,

Volkstümliche Namen :
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engelswurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligengeistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel

GEGENANZEIGEN : nicht bei Schwangerschaft

Nebenwirkungen : Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.

Anwendungsdauer : 3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.
Tages-Dosis : Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm

 

Inhaltstoffe :
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocumarine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin

Wirkung
Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme.

Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.

 

Anwendung
Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen.

Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen.

Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen.

Angelika ist Bestandteil der Carminativum-Tinktur, die Blähungen lindert:

Pflanzenbeschreibung

Angelika Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht.

Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2 m hoch.

Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind.

Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.

Ernte

Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen.

Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden.

Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen.

Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.

Geschichte

Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war.

In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.

http://heilkraeuter.de/rezept/brust-oel.htm
http://heilkraeuter.de/salben/brust-tegomuls-creme.htm
http://heilkraeuter.de/rezept/carminativum.htm
http://heilkraeuter.de/rezept/frauen-tee.htm


Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/angelika.htm

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Gruß an die Genesenden
Kräutermume