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Ernährung bei Schilddrüsenproblemen – Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto

Knoblauch-Zitronen-Kur für Leber und Schilddrüse

Knoblauch-Zitronen-KurSo eine Knoblauch-Zitronen-Kur für Leber und Schilddrüse ist für die Vorsorge da.

Aber auch wenn es schon miese Leberwerte gibt oder wenn man sich müde und schlapp fühlt, kann man helfen, mit dieser kleinen Kur frischen Wind in das ganze Körpersystem zu bringen.

Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

Die Schilddrüse arbeitet effektiver wenn die Leber entlastet ist. Wenn das Zusammenspiel nicht reibungslos funktioniert, können unangenehme Beschwerden die Folge sein. Es geht dabei meistens um:

  • ständig oder oft müde, schlapp, energielos sein
  • trockene Haut, Fingernägel brüchig
  • man ist gereizt und ungeduldig
  • leicht frieren, oder kalte Hände, kalte Füße
  • die Konzentration fällt schwer
  • das Erinnerungsvermögen ist geschwächt

Der Versuch lohnt sich, ein Hausmittel mit Knoblauch und Zitrone als Kur einzusetzen, um wieder fit und munter zu werden.

Für wen ist die Knoblauch-Zitronen-Kur nicht geeignet?

  • Vorsicht ist geboten bei bekannter Empfindlichkeit gegen Zitrusfrüchte.
  • Auf gar keine Fall dürfen Sie die Kur während Schwangerschaft oder Stillzeit durchführen. 
  • Wenn Sie krank sind, sollten Sie sich behandeln lassen und keine Kuren in Eigenregie machen. Ich empfehle Ihnen, heilpraktische Behandlung aufzusuchen.
  • Auch wenn direkt nach der Einnahme oder nach ein paar Tagen starkes Unwohlsein oder Symptome auftreten sollten, dann brechen Sie bitte die Kur ab.
  • Keinen Nutzen werden Sie haben, wenn Sie gleichzeitig einen Lebensstil pflegen, der nicht so gesund ist: Alkohol, Tabak oder Coffein stehen dem Erfolg der Kur entgegen.

Natürlicher Muntermacher

Die Kur ist erfolgreich, wenn Sie sich fit und munter fühlen und vielleicht weniger Schlaf brauchen. Das kann gleich am nächsten Tag passieren oder nach und nach im Laufe der Kur. Aber noch andere Sachen können eintreten:

  • Zähne fühlen sich beim Aufstehen an, als ob sie schon geputzt wären
  • Gesichtsfalten können sich etwas glätten
  • das Abnehmen kann unterstützt werden
  • Sehen und Hören können klarer werden
  • Ohrgeräusche können sich auflösen
  • man kann sich klarer im Kopf fühlen
  • manche Leute können tiefer und besser durchschlafen

Der Erfolg der Kur hängt auch von den Eßgewohnheiten ab

Doch Achtung! Nicht alle Leute sind glücklich mit einer Knoblauch-Zitronen-Kur. Wenn die Leber wieder gut arbeitet, fühlt sich das nämlich manchmal auch ganz schrecklich an. Denn alte Krankheiten können aufflackern oder ruhende Störherde im Körper können in Bewegung gesetzt werden.

 

Rezept: Knoblauch-Zitronen-Trank

Zutaten für ca. 1 Liter (reicht für etwa 2 Wochen):

  • 5 ganze Knollen Knoblauch
  • 5 Bio-Zitronen
  1. Zitronen mit warmem Wasser säubern und mit Schale zerkleinern.
  2. Knoblauch in Zehen teilen, schälen ist nicht nötig, nur grob zerkleinern.
  3. Beides in einen Mixer geben und ein wenig Wasser dazugeben, damit die Masse besser gemixt werden kann.
  4. Inzwischen 1 Liter Wasser zum Kochen bringen.
  5. Die klein gehackten Zutaten ins kochende Wasser geben und einmal „aufwallen“ lassen aber nicht kochen.
  6. Dann diesen Sud durch ein Sieb in eine Schüssel gießen.
  • Abgekühlt in einem Glas-Gefäß oder in Schraubgläsern im Kühlschrank aufbewahren.
  • Der fertige Trank ist dünn und sieht etwas milchig aus.
  • Sollte der Trank zu stark sein, können Sie ihn leicht verdünnen.

 

Quelle : http://www.jutta-bruhn.de/knoblauch-zitronen-kur-fuer-leber-und-schilddruese/

 

Gruß an die Entgifter  😀
Kräutermume

 

Fibromyalgie: Hinweis auf Ursache gefunden

 

Fibro

Die Symptome der Fibromyalgie treten oft phasenweise mit schwächeren
und stärkeren Beschwerden auf.

Zwar ist die Fibromyalgie ein anerkanntes Krankheitsbild, da aber bislang ein eindeutiger Nachweis für diese quälende Schmerzerkrankung fehlte, werden viele Betroffene nicht ernst genommen, als psychisch krank oder Hypochonder abgestempelt. Die Erkrankung kommt vor allem bei Frauen vor und ähnelt dem Rheuma oder einer durch infizierte Zecken ausgelösten Borreliose.

Schmerzschwelle herabgesetzt

Ursache der ständigen Beschwerden ist eine herabgesetzte Schmerzschwelle. Die Symptome sind ebenso belastend wie vielfältig: Brennende Schmerzen auch bei einfachen Tätigkeiten, die Gelenke fühlen sich steif und unbeweglich an, Zahnschmerzen oder dauernder Muskelkater im ganzen Körper.

Hinzu kommen das Gefühl völliger Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafstörungen, oft auch Verdauungsprobleme (Reizdarm), Schmerzen beim Wasserlassen, überempfindliche Schleimhäute, psychosomatische Herz- oder Atembeschwerden, Ohrgeräusche, Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen, Lärm und Licht, Frieren sowie depressive Verstimmungen.

Die Symptome treten oft phasenweise mit schwächeren und stärkeren Beschwerden auf, die vor allem durch emotionalen Stress oder Schlafmangel beeinflusst werden.

Diagnose: Tenderpoints geben Aufschluß

18 spezielle Druckschmerzpunkte an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen, die Tenderpoints, sind bisher das beste diagnostische Kriterium: Führt ein bestimmter Druckreiz bei mindestens elf dieser 18 Punkte zu Schmerzen, ist das ein deutlicher Hinweis, dass tatsächlich eine Fibromyalgie vorliegt. Weitere Anzeichen sind Schmerzen in verschiedenen Körperregionen (ober- und unterhalb der Taille, am Körperstamm), die länger als drei Monate anhalten. Einen eindeutigen Test wie eine Blutuntersuchung oder eine Röntgenaufnahme gibt es für die Fibromyalgie nicht.

Wissenschaftler: Nervenfasern verändern sich

Messung der Leitfähigkeit der Nerven am Bein.
 Die Leitungsfähigkeit der Nerven wird von den Wissenschaftlern unter 
die Lupe genommen.

Nun haben Würzburger Wissenschaftler in einer Studie neue Erkenntnisse gewonnen: Sie untersuchten bei Betroffenen spezielle Nervenfasern, die unter der Hautoberfläche verlaufen. Mithilfe von elektrischen Impulsen an Armen und Beinen wurde die Leitungsfähigkeit der Nerven zum Kopf überprüft. Anschließend entnahmen die Wissenschaftler Hautproben, die sie unter dem Mikroskop untersuchten.

Dabei fiel ihnen auf, dass sich die kleinen Nervenfasern bei vielen Menschen mit Fibromyalgie verändern: Sie ziehen sich zurück und sind schließlich nicht mehr nachweisbar. Die Ursache dieses Phänomens kennen die Forscher noch nicht, doch sie haben ein wichtiges Puzzleteil gefunden, um die Diagnose zu sichern und den Ursachen der Krankheit auf die Spur zu kommen.

Welche Therapien gibt es im Moment?

Vielleicht lässt sich aus diesen Erkenntnissen eines Tages auch eine gezieltere Therapie ableiten. Bisher geht es bei der Behandlung der chronischen Krankheit darum, die veränderte Schmerzwahrnehmung der Betroffenen zu beeinflussen. Sie umfaßt vor allem Bewegungstherapie (Krankengymnastik) mit einem individuell angepaßten Ausdauer- und Krafttraining, aktivierende Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie), medikamentöse Behandlung (Schmerzmittel, Opioide, Cannabinoide und vorübergehend bestimmte, niedrig dosierte Antidepressiva) sowie Entspannungsübungen (Yoga, Tai Chi).

Unter Umständen kann eine mehrwöchige Therapie in einer psychosomatischen Klinik sinnvoll sein, die sich auf die Fibromyalgie spezialisiert hat. Auch teilstationäre Maßnahmen können helfen, wenn eine ambulante Therapie nicht ausreicht. Hilfreiche Tips, Beratung und Kontakte bieten zahlreiche Selbsthilfegruppen.

Interviewpartner

Im Studio:
Prof. Dr. Claudia Sommer
Leitende Oberärztin
Neurologische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Würzburg der Julius-Maximilians-Universität
Josef-Schneider-Straße 11
97080 Würzburg
E-Mail: sommer(at)uni-wuerzburg.de

Im Beitrag:
Priv.-Doz. Dr. med. Nurcan Üçeyler
Fachärztin für Neurologie
Neurologische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Würzburg der Julius-Maximilians-Universität
Josef-Schneider-Straße 11
97080 Würzburg

Quelle: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/fibromyalgie106.html

 

Gruß an die Gesundwerdenden
Kräutermume