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Die Pharma hat Angst um ihr Geschäft mit dem Cortison und verbietet den Verkauf von Weihrauch Boswellia. Droht das gleiche Verbot für Deutschland und Österreich?

 

Die fast universelle Heilwirkung von Weihrauch ist schon seit Jahrtausenden bekannt.

In Deutschland forschen mehrere Arbeitsgruppen an der medizinischen Wirkung des Weihrauchharzes. Es konnte bereits belegt werden, dass es bei vielen chronischen Entzündungen hilft:

+ Magen-Darmerkrankungen, wie Morbus Chron, Colitis ulcerosa, Gastritis, Magengeschwür
+ in Gelenken bei Rheuma und Arthritis
+ entzündliche Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Geschwüre Abszesse
+ Depressionen, Angst, Unruhe, Stress
+ Atemwegsinfekte
+ Kopfschmerzen, Migräne
+ Keimbefall durch Pilze, Chlamydien, Trichomonaden, HPV-Viren (4)
+ Autoimmunerkrankungen, Allergien
+ Hirntumoren oder Multipler Sklerose
(Dazu könnt ihr euch die Quellen ganz unten im Beitrag anschauen)

Es laufen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zum Weihrauch Boswellia, die ebenfalls sehr vielversprechend sind.

Weihrauchtherapie ist sehr gut verträglich und kann auch als Langzeittherapie eingesetzt werden. Erst nach ca. 4 Wochen entfaltet Weihrauch Boswellia seine volle Kraft.

 Hier findest du 90 Kapseln mit reinem Weihrauch und Boswellia Extrakt: http://tiny.cc/WeihrauchBoswellia

Hier ist er günstig und sehr gut :
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Hier ist es noch günstiger :
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Wer weiß wann der Verkauf auch in Deutschland und Österreich verboten wird.

Hier noch die versprochenen Quellen zur Wirksamkeit von Weihrauch:
– https://mediatum.ub.tum.de/doc/601330/601330.pdf
– https://www.uni-muenster.de/…/agve…/werz_weihrauch091110.pdf
– NATUR & HEILEN 12/2015: Naturheilkunde Weihrauch, Seite 18
– https://www.aerzteblatt.de/pdf/95/1/a30-31.pdf
– http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8505251.stm

Gesund und informiert mit :

Quelle FB : Freiheitdergedanken

Kräutermume sagt danke!


Hier noch einige Infos zu Weihrauch Boswellia

AUSFÜHRLICHE INFOS

Was ist Weihrauch?

Weihrauch ist das Harz des bis zu 8 Meter hohen Weihrauchbaums. Das milchig weiße bis goldgelbe Harz liegt in der Rinde,durch dessen Anritzen der Weihrauch gewonnen wird. „Boswellia Serrata“ ist die lateinische Bezeichnung für „indischer Weihrauchbaum“. In der Antike war Weihrauch ein äußerst wertvolles Gut und so kostbar wie Gold.

 

Die Geschichte des Weihrauchs

In Indien, China und in den orientalischen Ländern hat Weihrauch seit vielen Jahrhunderten einen hohen Stellenwert. In der indischen Ayurveda (übersetzt: “Wissen vom Leben”) wird Weihrauch („Salai Guggal“) bereits seit ca. 5.000 Jahren verwendet.

 

Hippokrates und andere griechisch-römische Ärzte setzten Weihrauch zur Wundreinigung, gegen Krankheiten der Atemwegeund bei Verdauungsproblemen ein. Über die Wirkungsmechanismen war zwar nichts bekannt, aber die praktischen Erfolge waren wohl zahlreich genug, dass man das kostbare Mittel auch noch im Mittelalter als Medizin einsetzte – so auch von Hildegard von Bingen, Benediktinerin und Universalgelehrte (1098–1179).

 

Weihrauch Boswellia Serrata heute

Was man vor 5.000 Jahren schon wusste, kommt heute in praktischer Kapselform zum Einsatz: mit Weihrauch Boswellia Serrata – 100% natürlich, vegan und in geprüfter Premium-Qualität.

 

Hilfreiche Buchtipps zu Weihrauch

Tipp 1

„Weihrauch: Seine außergewöhnliche Heilwirkung neu entdeckt. Sanfte, natürliche und wirksame Hilfe bei Rheuma, Allergien, Hauterkrankungen und Darmentzündung“ von Ernst Schrott (Amrum Verlag)

 

Tipp 2

„Weihrauch – Strategie gegen Allergie, Asthma und chronische Entzündungen: Die Formula Dr. Rathgeber zur Behandlung von Allergie, Asthma und chronischen Entzündungen von Gelenken, Darm und Haut (Rheuma, M. Crohn, Colitis ulcerosa usw.) mit den Boswelliasäuren des Weihrauchharzes …“ von Walter Rathgeber und Gerda Plattner (Bengelmann Verlag).

 

Das Besondere an Weihrauchkapseln von „Vitactiv“

Durch strenge Schadstoff- und Qualitäts-Kontrollen garantiert Ihnen „Vitactiv“ besten Indischen Weihrauch für höchste Ansprüche. Für eine optimale Bekömmlichkeit enthalten die Kapseln Weihrauch mit 45% Boswelliasäure. Sehr hohe Boswelliasäure-Konzentrationen von 60% und mehr (wie sie heute teilweise angeboten werden) haben den Nachteil einer möglichen Unverträglichkeit bei empfindlichen Magen oder in Verbindung mit manchen Speisen. Dagegen können Sie bei Weihrauch-Extrakt mit 45% Boswelliasäure Ihre persönliche Tagesdosis besser über den Tag verteilen. Das entspricht auch der Empfehlung von Fachleuten. Boswellia Serrata von „Vitactiv“ ist 100% natürlich – im Gegensatz zu künstlich oder „naturidentisch“ hergestelltem Weihrauch, der häufig angeboten wird.

 

Weitere Besonderheiten dieses Produktes zu Ihrem Vorteil

  • Natürlicher Weihrauch aus Wildsammlung
  • Ökologische und umweltfreundliche Wildsammlung
  • Absolut keine Zusätze (ohne Gelatine, Gluten, Zuckerzusatz, Salz, Mais, Soja, Hefe,  Milchbestandteile, Farbstoff-Zusatz oder sonstige Zusätze)
  • Natürlicher Gehalt: 45% Boswelliasäure
  • 100% vegan
  • Frei von gentechnisch veränderten Organismen
  • Rückstandsgeprüft
  • Herstellung in der EU

Weihrauch-Kapseln von „Vitactiv“ sind garantiert frei von Schadstoffen

Es gab Berichte in den Medien über Schadstoffbelastungen von Weihrauch wie z.B. Dimethyl-Quecksilber und Methyl-Quecksilber, die beide stark gesundheitsgefährdend sind sowie hochgiftige, organische Quecksilberverbindungen haben. Die Weihrauch Kapseln von „Vitactiv“ wurden diesbezüglich getestet. Es konnte keiner der o.g. Stoffe nachgewiesen werden. Somit können Sie sich auf sehr gute, auf Schadstoffe geprüfte Qualität ohne Zusätze verlassen!

 

*Folgende Aussagen über die Wirkung Weihrauch Boswellia Serrata werden laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) aktuell geprüft:

  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Knochen- und Gelenkfunktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Magen-Darm-Funktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Funktion der Atemwege bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Herzfunktion bei
  • Boswellia Serrata trägt zur Normalisierung des Cholesterinspiegels bei
  • Boswellia Serrata trägt zur Normalisierung mentaler Funktionen bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Menstruation bei
  • Boswellia Serrata trägt zur normalen Fortpflanzungsfähigkeit bei

Entdecken Sie Weihrauch für sich und Ihren Körper!

Beginnen Sie Ihren Tag demnächst mit Weihrauch Boswellia Serrata! Sie wissen ja: हर दिन एक नई शुरुआत है. Das ist Hindi und bedeutet: “Jeder Tag ist ein Neuanfang …”

Quelle : https://www.feelgood-shop.com/weihrauch-boswellia-serrata-natuerliche-hilfe-gegen-entzuendungen.html?gclid=EAIaIQobChMIosKr4aKD2wIVXYwZCh1eLQq-EAEYAiAAEgIQk_D_BwE

Kräutermume sagt danke!

​17 Gesunde Wirkungen von Ingwer

Nicht nur als eins der ältesten Küchengewürze ist die Ingwerwurzel so beliebt, heutzutage ist sie aufgrund ihrer vielfältigen Heilfähigkeiten weltweit gefragt. Bereits vor über 4.00 Jahren wurde das Ingwer – Rhizom (Zingiber officinale) in Asien als natürliches Heilmittel verwendet. Verantwortlich für seine umfangreichen Fähigkeiten und für den scharfen Geschmack ist der Stoff Gingerol. Allein bei Halsschmerzen oder einer Erkältung hat fast jeder schon den lindernden Ingwertee zu sich genommen. Aufgrund dieser hohen Popularität möchte ich Ihnen mit den folgenden 17 gesundheitlichen Vorteilen zeigen, wie gesund Ingwer wirklich ist.

1. Ingwer gegen Übelkeit und Verdauungsproblemen

Aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung eignet sich Ingwer hervorragend als Hausmittel gegen Übelkeit und Verdauungsprobleme. Bereits seit vielen Jahren wird die scharfe Wurzel als effektives Mittel gegen Seekrankheit verwendet und kann bereits zur Vorbeugung eingenommen werden (Schmid et al., 1994). Durch den in Ingwer enthaltenen Stoff Gingerol werden bestimmte Rezeptoren im Verdauungstrakt blockiert, was die Aufnahme von Serotonin verhindert. Die Übelkeit wird somit vorgebeugt, da Serotonin in Kombination mit Dopamin Übelkeit und Erbrechen verursachen kann .

Es konnte weiterhin nachgewiesen werden, dass Gingerol stimulierend auf den Speichelfluss und die Magensaftsekretion wirkt, was die Verdauung fördert und den Appetit anregt und eine höhere Sekretion der Galle auslösen kann (Renger, 2013). Auch kurbelt Ingwer die Verdauung an, was zu einer Erleichterung bei schwerer Verdauung oder bei Völlegefühl führt. Nicht nur durch Verdauung ausgelöste Übelkeit kann mithilfe des Ingwers gelindert werden, er lässt sich auch besonders effektiv bei schwangerschaftsbedingter Übelkeit oder bei Übelkeit, die von einer Chemotherapie herrührt sowie bei Reisekrankheit anwenden (Renger, 2013). Verantwortlich hierfür ist die antiemetische (= den Brechreiz lindernde) Wirkung des Ingwers. Es konnte eine hohe positive Wirkweise bei den Nebenwirkungen aggressiver Therapien nachgewiesen werden, was Ingwer zu einem wichtigen Mittel der Linderung ebenjener macht. Zur Anwendung bei Übelkeit schneiden Sie den frischen Ingwer klein und überbrühen ihn mit Wasser. Anschließend trinken sie diesen einfach als Teeaufguss .

2. Ingwer gegen Muskelschmerzen und Muskelkater

Auch bei Muskelkater können Sie sich auf die lindernde Wirkung des Ingwers verlassen. Er erhöht die Durchblutung der betroffenen Stellen und erwärmt die Muskulatur. In einer Vergleichsstudie nahm eine Gruppe Studenten 11 Tage lang Ingwer in Kapselform zu sich, während der anderen Gruppe ein Placebo verabreicht wurde. Am achten Tag machten beide Gruppen ein Oberarm – Training, was in beiden Gruppen Muskelkater auslöste. Jedoch zeigte sich, dass die erste Gruppe signifikant weniger Entzündungswerte im Blutbild aufweisen konnte und dass sie weitaus weniger in ihrer Bewegung eingeschränkt waren, als die Placebo – Gruppe .

Ingwer ist für seine schmerzlindernden Fähigkeiten bekannt. Das Bestandteil Gingerol entfaltet seine Wirkung an den Vanilloid – Rezeptor – Kanälen, welche sich an den Enden von sensorischen Nervenzellen befinden. Hier lindert das Gingerol die Schmerz verursachende Entzündung. Um aktiv gegen Muskelschmerzen oder Muskelkater vorzugehen, können Sie entweder täglich 3 Tassen frischen Ingwertee trinken oder geriebenen Ingwer in ein Tuch geben, dieses kurz in heißes Wasser legen und dann für 15 Minuten auf die betroffene Stelle legen.

3. Ingwer bei Arthrose und Arthritis

Arthritis ist eine schmerzhafte Entzündung, bei welcher die Gelenke anschwellen und es zu Einschränkungen in der Bewegung kommen kann. In einer Studie wurde Patienten mit Osteoarthritis Ingwerextrakt verabreicht. Die Mehrheit der Patienten (ca. 63%) berichtete bereits nach einer sechswöchigen Einnahme des Extrakts von einem Rückgang der Schmerzen im Knie. Auch konnte eine Reduktion der Schmerzen beim Stehen sowie beim Laufen nachgewiesen werden (Altman, 2001). Zur äußerlichen Anwendung können Sie Ingwer fein hacken und mit Olivenöl mischen. Anschließend können Sie diese Mischung als Massageöl auf die betroffene Stelle anwenden.

Auch gegen Arthrose zeigt Ingwer effektive Heilfähigkeiten. Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenke, bei welcher der Gelenkknorpel abgebaut wird und starke Gelenkschmerzen entstehen. Eine Meta – Analyse von Bartels et al. (2015) zeigte, dass die tägliche Einnahme von Ingwerpräparaten die Schmerzen sowie die Bewegungseinschränkungen signifikant reduzieren konnte. Seine gute Wirkung gegen Arthrose lässt sich durch die dem Ingwer innewohnenden entzündungshemmenden Fähigkeiten erklären. Die Stoffe Gingerol, Shogaol und Paradol sind hierbei dafür verantwortlich, diejenigen Enzyme zu hemmen, welche für die Generierung von Entzündungen verantwortlich sind (Heine, 2016). Die Anwendung ist hierbei dieselbe wie im Fall von Arthritis, Sie können die Stellen sowohl mit Ingwer massieren als auch aufgebrühten Ingwer täglich zu sich nehmen.

4. Ingwer zur Senkung des Blutzuckerspiegels und bei Diabetes

Ingwer besitzt die effektive Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und zu senken, was bei Patienten mit Diabetes Typ II gesundheitliche Schäden verhindern kann. Hierbei unterstützt Ingwer die Aufnahme von Glukose in die Muskelzellen. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass diese Aufnahme völlig unabhängig von einer Insulingabe erfolgen kann.

Auch unterstützt Ingwer die Verdauung von Kohlenhydraten und Fetten (Li et al., 2012). Gingerol zeigt hierbei einen Einfluss auf die Glukose – Aufnahme. Bei Diabetes – Patienten ist das Protein GLUT4, was sich an der Oberfläche der Muskelzellen befindet und für den Glukose – Transport in die Zellen verantwortlich ist, stark reduziert. Nach einer Anwendung von Ingwer zeigte sich, dass es eine deutliche Erhöhung der Oberflächenverteilung von GLUT4 gibt und die Glukose somit besser aufgenommen werden kann . Eine rezente Studie konnte nachweisen, dass bereits 2 Gramm Ingwerpulver täglich Ihren Blutzuckerspiegel um 12 Prozent senken können (Khandouzi et al., 2015).

Erwähnenswert ist außerdem, dass Ingwer auch die Fähigkeit besitzt, Ansammlungen des Zuckeraustauschstoffs Sorbitol zu verhindern und somit vor Folgeerscheinungen der Diabetes – Erkrankung wie beispielsweise Diabetische Retinopathie (Erkrankung der Netzhaut des Auges) zu schützen und diese abzuschwächen.

​​​​​5. Ingwer gegen chronische Magenverstimmung

Eine chronische Magenverstimmung macht sich durch wiederkehrende Magenschmerzen, Unwohlsein sowie einen Säurereflux bemerkbar. Es wird angenommen, dass diese Beschwerden durch die Verzögerung der Magenentleerung entstehen. An dieser Stelle kommt der Ingwer ins Spiel: Dieser hat nachweislich die Fähigkeit, Nährstoffe im Essen schneller zu absorbieren und in den Körper zu assimilieren sowie aufgenommene Proteine zu zerlegen.

Auch erhöht Ingwer, wie bereits erwähnt, die Magensaftproduktion, was die Nahrungszersetzung ebenfalls beschleunigt (Renger, 2013). Es genügt bereits, wenn Sie im Falle einer chronischen Magenverstimmung eine kleine Dosis Ingwer täglich zu sich nehmen, um eine entzündungshemmende Wirkung auszulösen. Hierbei senkt der Ingwer gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit des Säurerefluxes und beschleunigt somit das Abklingen der durch den Reflux ausgelösten Entzündung in der Speiseröhre. Bereits nach ungefähr einem Monat sollte sich der Rückgang der Symptome bemerkbar machen (Marcin, 2016).

Wichtig bei der Anwendung gegen Magenverstimmungen ist hierbei jedoch, dass Sie keine großen Dosen Ingwer auf einmal zu sich nehmen, da dies die Symptome verschlimmern kann. Es reichen ungefähr 4 Gramm pro Tag aus, welche Sie mit Wasser überbrühen und trinken können (Marcin, 2016).

​​​​​6. Ingwer gegen Menstruationsschmerzen

Eine häufige Begleiterscheinung der Menstruation sind wehenartige Krämpfe im Unterleib, welche durch das Zusammenziehen der Gebärmutter und das Ausstoßen von Gebärmutterschleimhaut verursacht werden. Ingwer hat einen Einfluss auf die Bildung des Gewebshormons Prostaglandin, welche als Auslöser für die Kontraktionen in der Gebärmutter verantwortlich ist und somit das Abstoßen der Schleimhaut unterstützt. Ein hoher Prostaglandin – Spiegel ist hierbei der Auslöser für die in der Menstruation typischen Krämpfe.

Auch hat Ingwer einen verstärkenden Einfluss auf die Blutgerinnung, was den Blutverlust signifikant verringert. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle wie beispielsweise Shogaol, Cineol und Borneol haben eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, was ebenfalls hilfreich gegen die Menstruationsschmerzen ist (www.praxisvita.de). Was Ingwer als Hilfsmittel gegen die Beschwerden so attraktiv macht, ist, dass er eine natürliche und nicht chemisch behandelte Alternative zu Schmerzmitteln darstellt sowie keine Nebenwirkungen verursacht.

In einer Studie von Ozgoli et al. (2009) nahmen 150 Frauen viermal täglich 250mg Ingwer, was in einer Linderung der Beschwerden resultierte. Es konnte außerdem gezeigt werden, dass die Einnahme von Ingwer eine ähnliche schmerzlindernde Wirkung besitzt wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Wenn Sie den Ingwer bereits wenige Tage vor Beginn der Periode einnehmen, reduziert dies die Dauer der Beschwerden um bis zu 11 Stunden (Lensen, 2017).

7. Ingwer zur Senkung des Cholesterinspiegels

Studien konnten nachweisen, dass Ingwer eine fettsenkende Wirkung besitzt und somit bei einem erhöhten Cholesterinspiegel effektiv angewendet werden kann. Cholesterin gehört zur Familie der Fette. Es hat die Funktion, geschädigte Zellen zu reparieren und verschiedene Hormone zu produzieren. Ein zu hoher Cholesterinspiegel stellt eine Gefahr für eine Vielzahl an Erkrankungen dar, wie zum Beispiel Diabetes oder Gefäßverkalkung und kann das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen.

Grundsätzlich wird zwischen „gutem“ und „schlechten“ Cholesterin unterschieden. In einer Studie von Alizadeh-Navaei et al. (2008) wurden Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel 45 Tage lang jeden Tag 3 Gramm Ingwer verabreicht. Es zeigte sich nach Ende der Zeit eine signifikante Reduktion des gesamten und „schlechten“ Cholesterinspiegels der Patienten (Alizadeh – Navaei et al., 2008).

Es wurde außerdem sichtbar, dass der Anteil des „guten“ Cholesterins angestiegen war. Die Wirkweise des Ingwers ist hierbei simpel: Er aktiviert im Körper ein Enzym, welches den Abbau von „schlechtem“ Cholesterin im Körper fördert und den Gesamtspiegel somit senkt. Zur Anwendung können Sie sowohl überbrühten Ingwer trinken, als auch Ingwer als Gewürz in einer Vielzahl von Gerichten inkludieren. Besonders gut können Sie diesen an Suppen, Gebäck oder Fisch geben.

8. Ingwer als Prävention gegen Krebs

Bei Krebserkrankungen kommt es zur bösartigen Mutation von Zellen und zur Bildung von Tumoren. Rezente Studien liefern überraschende Ergebnisse in der Behandlung bestimmter Krebssorten mit Ingwer. Dazu zählen bisher Eierstockkrebs, Brustkrebs sowie Pankreaskrebs. Eine Studie von Rhode et al. (2007) konnte nachweisen, dass eine Einnahme von Ingwer bei Eierstockkrebs eine starke Wachstumshemmung der Krebszellen bewirkte. Der entzündungshemmende Stoff Gingerol besitzt die Fähigkeit, karzinogene Aktivitäten im Krebsgeschwür zu hemmen und zu verhindern.

Der in Ingwer enthaltene Scharfstoff Shogaol trägt hierbei die entscheidende Rolle (Rhode et al., 2007). Er reguliert die angiogenetischen (= das Wachstum von Blutgefäßen fördernden) Faktoren der Krebszellen und blockiert somit ihr Wachstum. Untersuchungen an der University of Michigan Comprehensive Cancer Center ergaben, dass Ingwer sogar in der Lage ist, Krebszellen abzutöten und zu verhindern, dass sie eine Behandlungsresistenz aufbauen können. Die direkte Applikation von Ingwerpulver auf die bösartigen Zellen resultierte in deren Selbsttötung oder Verdauung von Nachbarzellen (Rhode et al, 2007).

Der größte Unterschied zur herkömmlichen Chemotherapie ist, dass 6 – Shogaol die Fähigkeit besitzt, Stammzellen des Krebsgeschwürs zu attackieren und ihr Wachstum zu hemmen (Ray et al., 2015). Ein weiterer Vorteil gegenüber der aggressiven Chemotherapie ist, dass Ingwer eine vollkommen natürliche Wirkungsweise hat und somit keine Nebenwirkungen erzeugt.

9. Ingwer zur Verbesserung von kognitiven Funktionen

Aktuelle Studien zeigen, dass Ingwer sowohl Gedächtnisleistung als auch kognitive Funktionen verbessern kann. Durch oxidativen Stress und chronische Entzündungen im Gehirn wird die Geschwindigkeit des Alterungsprozesses erhöht. Es wird vermutet, dass diese beiden Komponenten Mitauslöser der Alzheimer’schen Erkrankung sind. Da Ingwer sowohl entzündungshemmend als auch antioxidativ wirkt, wird angenommen, dass er die Fähigkeit besitzt, inflammatorische Reaktionen im Gehirn zu hemmen (Azam et al., 2014).

Weiterhin verhindert Ingwer, dass sich Plaques im Gehirn bilden, welche die Verbindungen zwischen Gehirn und Nervenzellen zerstören. Dies würde bedeuten, dass sich Ingwer als präventives Mittel gegen Alzheimer einsetzen lassen kann.

Um zu ermitteln, ob Ingwer sich tatsächlich positiv auf kognitive Funktionen auswirkt, wurde eine Studie durchgeführt, in welcher die Probanden mittleren Alters zwei Monate lang täglich Ingwerextrakt zu sich nahmen. Vor und nach diesem Zeitraum wurden deren kognitive Leistung sowie ihr Arbeitsgedächtnis evaluiert. Es zeigte sich eine erhöhte Leistungsfähigkeit nach diesen zwei Monaten, was beweist, dass Ingwer sich tatsächlich positiv auf kognitive Leistung, Aufmerksamkeit, und kognitive Verarbeitung auswirkt. Um Ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu unterstützen, können Sie täglich einen frisch gebrühten Ingwertee zu sich nehmen​.

10. Ingwer gegen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen

Eine weitere nützliche Fähigkeit des Ingwers ist seine antibakterielle und antifungale Funktion. Hierbei spielt insbesondere das Gingerol eine wichtige Rolle, da es das Bestandteil mit den stärksten antimikrobiellen und antifungalen Eigenschaften ist (Park et al., 2008). Eine Studie von Aghazadeh et al. (2016) untersuchte die Wirkweise von Ingwer gegen Kandidose (Pilzerkrankung) in der Mundhöhle. Dazu wurde den Probanden Ingwerextrakt als Mundwasser verabreicht. Die Ergebnisse bestätigten, dass Ingwer tatsächlich sowohl die Pilzerreger als auch die Infektionen verursachenden Bakterien im Mund erfolgreich hemmen und eliminieren kann. Dies geschieht, indem der Ingwer die Erreger davon abhält, einen mikrobischen Biofilm zu produzieren, welcher den Bakterien zur Vermehrung und Vergrößerung der Oberfläche dient (Aghazadeh et al., 2016).

Da sich zu jeder Zeit Bakterien und potentielle Erreger im Mundraum befinden, lässt sich Ingwer auch hervorragend zur Prävention einer Infektion benutzen, da dieser die Immunabwehr stärkt und die Vermehrung der Zellen dient. Besonders effektive Wirkung zeigt Ingwer gegen die Erreger Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes, welche unter anderem Scharlach, Mandelentzündung oder Hautinfektionen hervorrufen (Aghadazeh et al., 2016).

Es zeigte sich sogar, dass Ingwer mitunter eine stärkere antibakterielle Wirkung als eine Reihe herkömmlicher Antibiotika besitzt. Sollten Sie am einer bakteriellen Infektion oder einer Pilzinfektion leiden, dann trinken Sie täglich ein Glas Wasser, welchem Sie einige Tropfen Ingweröl beigemischt haben. Dies können Sie auch bereits zur Vorbeugung tun, um die Wahrscheinlichkeit einer solchen Infektion zu senken.

11. Ingwer zur Senkung des Risikos eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls

Kardiovaskuläre Erkrankungen betreffen das Herz – Kreislauf – System und stellen aktuell die häufigste Todesursache in Deutschland dar. Ursachen sind zumeist Verstopfung der Blutgefäße oder ein zu hoher Cholesterinspiegel. Wie oben bereits erwähnt, lässt sich durch den Verzehr von Ingwer die Wahrscheinlichkeit senken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Hierbei senkt Ingwer nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern verhindert auch die Blutgerinnung und die damit einhergehende Verstopfung der Blutgefäße, außerdem kann es dabei helfen, den Blutdruck zu senken. Dabei zeigt Ingwer eine ähnliche Wirkung wie der gerinnungshemmende Stoff ASS (Acetlysalizylsäure), indem er das Blut verdünnt und dessen Fließfähigkeit anregt. Somit können die Thrombozyten im Blut nicht verklumpen und die Gefäße verstopfen.

Auch hier spielt 6 – Gingerol die wichtigste Rolle. Es wurde nachgewiesen, dass der Scharfstoff eine aktive Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks sowie bei der Stärkung der Herzaktivität spielt (Liu et al., 2013). Auch beugt er die Verengung und Verkalkung der Gefäße vor und verhindert, dass sich Entzündungen in den Blutbahnen bilden. Wenn Sie also regelmäßig Ingwer verzehren oder Ingweraufguss trinken, unterstützen Sie damit aktiv die Regulation Ihres Blutdrucks und können das Risiko einer solchen Erkrankung erheblich senken.

12. Ingwer gegen Migräne

Migräne ist eine der häufigsten und unangenehmsten Art von Kopfschmerzen, in etwa jeder zehnte ist davon betroffen. Besonders bei menstruell ausgelösten Migräneanfällen zeigt Ingwer eine effektive Wirksamkeit, da er die während der Menstruation freigesetzten Prostaglandine blockieren kann, welche für die Migräne mitverantwortlich sind (Murray, 2015). Eine rezente Studie von Maghbooli et al. (2014) konnte nachweisen, dass Ingwer eine ähnlich schmerzlindernde Wirkung bei Migräne zeigt wie das Akutschmerzmittel Sumatriptan. Im Rahmen der Studie wurde den Probanden mit akuter Migräne zufällig entweder 250mg Ingwerpulver oder 50mg Sumatriptan verabreicht. Zwei Stunden nach Einnahme zeigte sich in beiden Fällen ein ähnlich starker Rückgang der Beschwerden (Maghbooli et al., 2014).

Ein eindeutiger Vorteil der Behandlung mit Ingwer ist, dass dieser deutlich weniger Nebenwirkungen zur Folge hat als das Schmerzmittel. Zu den dokumentierten Nebeneffekten zählten lediglich geringfügige Verdauungsstörung sowie Taubheit im Mundraum nach Einnahme des Ingwers (Murray, 2015). Zur Anwendung empfiehlt es sich, wenn Sie frischen Ingwer in kleine Stücke schneiden und diese entweder überbrühen oder den Saft auspressen und mit Wasser mischen (Murray, 2015).

13. Ingwer als Schutz vor UV – Strahlung

Bisher existieren zwar nur wenige Studien zur Frage, ob Ingwer als Schutzmittel gegen UV – Strahlung genutzt werden kann, doch es zeigen sich bereits positive Ergebnisse. Wenn Ihre Haut zu lange der UV – Strahlung ausgesetzt ist, kann diese massive Schäden nehmen; die bekannteste Stufe ist der Sonnenbrand, weiterhin kann es zu Hautalterung und Hautkrebs kommen. Da es sich bei Sonnenbrand um eine Entzündung der Haut handelt, liegt eine Behandlung mit Ingwer und dessen anti – inflammatorische Wirkung nahe.

Eine Studie von Guakh et al. (2010) zeigte, dass die Applikation von Ingwerextrakt auf eine UV – geschädigte Hautstelle die Produktion der entzündungsregulierenden Stoffe in den Zellen ankurbeln. Somit kann angenommen werden, dass Ingwer tatsächlich Potential als Schutz vor schädigender UV – Strahlung besitzen (Guakh et al., 2010).

In einer weiteren Studie von Suva (2014) wurde untersucht, inwieweit sich Ingwer als Sonnenschutzmittel eignet. Die Versuche ergaben, dass Ingwerextrakt absorbierende Fähigkeiten gegenüber der UV – Strahlung besitzt und die Haut somit vor schädigender Sonneneinstrahlung schützen kann. Auch scheint die Applikation von Ingwerextrakt die Abnahme der Hautelastizität zu hemmen sowie Fältchenbildung insbesondere in den Augenwinkeln zu verringern (Suva, 2014).

14. Ingwer für einen gesunden Blutdruck

Es ist seit jeher bekannt, dass sich der Verzehr von Ingwer positiv auf einen zu hohen Blutdruck auswirkt. Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen. Beispielsweise zeigt Ingwerextrakt im Blut die Fähigkeit, den oftmals für hohen Blutdruck verantwortlichen übermäßigen Einstrom von Calcium zu hemmen, indem es die Calcium – Kanäle blockiert (Ghayur & Gilani, 2005).

Auch die chloesterinsenkenden Fähigkeiten des Ingwers tragen zu einer besseren Regulierung des Blutdrucks bei. Wenn sich Plaque an den Wänden der Blutgefäße ablagert, wird deren Durchmesser verkleinert. Dies kann zu einem erhöhten Blutdruck beitragen. Im Körper aktiviert Ingwer ein Enzym, welches das Cholesterin abbaut und somit der Verstopfung und Verengung der Blutgefäße entgegenwirkt.

Essentiell ist auch die Fähigkeit des Ingwers, Blutzellen davon abzuhalten, Klumpen zu bilden und somit die Arterien und Venen zu verstopfen. Wenn das Blut nicht richtig. Etwaige Nebenwirkungen bei der Anwendung von Ingwer zur Regulierung des Blutdrucks können hierbei Übelkeit oder Sodbrennen sein.

15. Ingwer zum Schutz des Verdauungstrakts

Ingwer stellt ein mächtiges Hausmittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden im Verdauungstrakt dar. Effektiv eingesetzt werden kann er unter anderem bei Durchfall, Flatulenzen, Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung (Haniadka et al., 2013).

Wenn sich im Falle von Flatulenzen zu viel Darmgas im Körper ansammelt, kann das schädliche Folgen haben. Da Ingwer als starkes Karminativum (Mittel gegen Blähungen) gilt, eignet er sich sehr gut, um das sich durch Blähungen im Darm ansammelnde Gas zu beseitigen. Hierbei treibt er das Gas in Richtung Darmausgang und verhindert gleichzeitig, dass sich noch mehr Darmgas anhäuft.

Auch konnten zahlreiche Studien nachweisen, dass Ingwer die Eigenschaft besitzt, den Brechreiz zu unterdrücken und er sich somit als Mittel gegen verschiedene brechreizauslösende Stimuli gut eignet (Haniadka et al., 2013). Somit verhindert Ingwer, dass es durch das Erbrechen zu einer Übersäuerung der Speiseröhre und Mundhöhle kommt, was Entzündungen in diesen Bereichen zur Folge haben kann.

Des Weiteren fördert der Verzehr von Ingwer den Schutz des Verdauungstrakts. Studien zeigten, dass Ingwer antioxidative Eigenschaften aufweist, somit kann er die Lipidperoxidation bei der Verdauung hemmen, welche in der Zellmembran zu Zellschädigungen führen kann (Haniadka et al., 2013).

Bei Verstopfung oder verminderter Nährstoffaufnahme kann Ingwer ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. In ihm ist ein Stoff enthalten, welcher mit Wasser vermischt ein Gel ergibt und den Stuhl aufweicht, damit dieser leichter durch den Darm wandern kann. Auch sind im Ingwer chemische Botenstoffe enthalten, welche die Peristaltik ankurbeln und die Nahrungsüberreste schneller durch den Verdauungstrakt zu bewegen.

16. Ingwer zur Behandlung von Magengeschwüren und GERD

Seit kurzem ist bekannt, dass Ingwer zur Behandlung von Magengeschwüren eingesetzt werden kann. Insbesondere bei Geschwüren, die durch die Einnahme von Aspirin entstanden sind, zeigen sich positive Effekte in der Therapie mit Ingwer (Salah Khlalil, 2015). Bisher ist jedoch noch nicht gänzlich klar, welche Mechanismen der erfolgreichen Bekämpfung von Geschwüren zugrunde liegen, jedoch wird angenommen, dass 6 – Gingerol und Shogaol eine entscheidende Rolle dabei spielen.

Auch zeigen beide Bestandteile entzündungshemmende Effekte in Berührung mit den durch Aspirin verursachten Geschwüren (Wang et al., 2011). Dies macht die Wirkweise von Ingwer stärker als die des Medikaments Lansoprazol, welches üblicherweise gegen Geschwüre eingenommen wird.

Auch zur Linderung und Vorbeugung der gastroösophagealen Refluxkrankheit, GERD, eingenommen werden. Verantwortlich für diese Störung des Rückfließens von Magensaft in die Speiseröhre ist unter anderem eine gestörte Beweglichkeit der Magenmuskulatur. Der Verzehr von Ingwer beschleunigt laut Studien die Zeit, die der Magen zum Entleeren braucht und verringert somit die Menge an zurückfließender Magensäure. Gleichzeitig wird die durch den Reflux entstandene Entzündung in der Speiseröhre mithilfe von Ingwer gehemmt (Marcin, 2016).

Jedoch ist Ingwer nicht direkt in der Lage, die Produktion der Magensäure zu vermindern, er senkt lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass diese in die Speiseröhre zurückfließen kann (Marcin, 2016). Zur Anwendung können Sie den frischen Ingwer entweder als Tee zu sich nehmen oder ihn dem Essen beimischen.

17. Ingwer zur Stärkung des Immunsystems und Entgiftung des Körpers

In vieler Hinsicht hat Ingwer eine sehr positive Auswirkung auf die Stärkung des Immunsystems. Allen voran aktiviert Ingwer die für das Immunsystem unentbehrlichen T – Zellen, welche für die Immunabwehr verantwortlich sind (Hall, 2017).

Weiterhin lässt sich Ingwer zur Behandlung der Atemwegserkrankung Asthma einsetzen. Verantwortlich für diese ist eine übermäßige Aktivität der Th2 – Zellen, welche körperfremde Zellen angreifen. Rezenten Studien zufolge besitzt Ingwer die Fähigkeit, dabei zu helfen, ebenjene Hyperaktivität zu drosseln und somit die Stärke von Asthmaanfällen zu reduzieren (Hall, 2017). Auch bei verschiedenen allergischen Reaktionen lässt sich Ingwer nutzen, um diese zu hemmen (Nafiseh et al., 2013).
Aufgrund seiner anti – oxidativen Beschaffenheit können Sie Ingwer effektiv gegen oxidativen Stress einsetzen. Diese Art von Stress ist grundlegend am Alterungsprozess des Körpers beteiligt und kann in der Zerstörung von DANN resultieren. Ingwer kann hier ebenjene Zerstörung verhindern und somit den Körper vor chronischen Erkrankungen schützen (Nafiseh et al., 2013).

Eine weitere wichtige Fähigkeit des Ingwers ist, dass dieser den Körper von xenobiotischen Verbindungen befreien kann. Diese Verbindungen sind chemischer Natur und dem Körper fremd, oftmals werden sie als krebserregend eingestuft. Dazu zählen beispielsweise Pharmaka, Konservierungsmittel sowie Geschmacksverstärker. Ingwer kann den Körper vor den schädigenden Effekten dieser Substanzen schützen (Hall, 2017).

Fazit: Wie gesund ist Ingwer?

Ich hoffe, dass Ihnen die Liste gefallen hat und Ihnen weiterhelfen konnte. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass es viele natürliche Alternativen zu all den chemischen Medikamenten gibt, und dass diese oftmals eine ähnliche Wirkung zeigen, jedoch ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen. Da Ingwer zwar für seine Rolle als Gewürz sehr beliebt ist, seine gesundheitlichen Vorteile jedoch weniger bekannt sind, hoffe ich, dass diese Liste ein wenig Aufklärung verschaffen kann-

 

Quelle : https://deine-gesundheit.net/ingwer-wirkung/

Warum die meisten Menschen Magnesiummangel haben: Die Zeichen und was du tun kannst

Anzeichen von Magnesiummangel gibt es überall in Deutschland, wenn du weisst, nach was du suchen musst. Leider sind die Symptome so unglaublich üblich, dass sie immer unter den Radar rutschen! Kaum jemand, vor allem Ärzte, bemerken, dass die Beschwerden, an denen wir täglich leiden, tatsächlich Symptome von Magnesiummangel sind … und wir bezahlen alle dafür.
Jede einzelne Person, mit der du in Kontakt kommst – vor allem diejenigen mit einem gesundheitlichen Problem, aber auch diejenigen, mit nur geringen Beschwerden – leiden in irgendeiner Weise von diesem bundesweiten Mangel. Dich mit einbeziehend!

Was ist genau Magnesium?

 Magnesium ist Leben. Es ist das 4. reichste Mineral im Körper, direkt neben Schwefel (was GERADE so wichtig ist).

Zusammen mit einem Mineral ist Magnesium auch ein Elektrolyt. “Sportgetränke” (aka Zucker-gefüllte Betrügereien) behaupten, Elektrolyte wie Magnesium, Kalium und Natrium zu enthalten, weil wir diese wichtigen Nährstoffe während des Trainings wegschwitzen und ihr Mangel das ist, was zu den üblichen Problemen führt, wie Muskelkrämpfe. Aber glaube mir, Elektrolyte (vor allem Magnesium) tun viel mehr als nur Muskelkrämpfe zu behandeln und zu verhindern.

Zuerst sind Elektrolyte elektrische Wesen, die uns erlauben zu leben. Sie sind verantwortlich für alle elektrischen Aktivitäten (und damit die Gehirn Leitfähigkeit) im Körper. Ohne Elektrolyte wie Magnesium können die Muskeln nicht funktionieren, dein Herz kann nicht schlagen, und dein Gehirn erhält keine Signale. Wir brauchen Magnesium, um am Leben zu bleiben. Sobald wir nicht genug davon haben, beginnen wir, die Energie und die Leitfähigkeit zu verlieren. Technisch, sobald wir unzulänglich sind, beginnen wir langsam zu sterben mit immer mehr Schmerzen und Schmerzen von Tag zu Tag, und wird Jahr für Jahr immer schlimmer . Ich kann es nicht genug betonen … Anzeichen von Magnesiummangel sind überall..

Magnesium ist ein Kofaktor in über dreihundert Reaktionen im Körper, notwendig für die Übertragung von Nervenimpulsen, Temperaturregelungen, Entgiftung in der Leber und der Bildung von Knochen und Zähnen. Allerdings zeigt Magnesium seine wahre Kraft in der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Die Weston A. Price-Stiftung schreibt: “Magnesium allein kann die Rolle vieler allgemeiner Herzmedikamente erfüllen: Magnesium hemmt Blutgerinnsel (wie Aspirin), verdünnt das Blut (wie Coumadin), blockiert die Kalziumaufnahme (wie Kalziumkanal-blockierende Dübchen – Procardia) und entspannt Blutgefäße (wie ACE-Hemmer – Vasotec) (Pelton, 2001).”

Fast jeder hat Anzeichen von Magnesiummangel, aber wir bemerken es nur nicht…

Zu den Symptomen gehören:

  • Verstopfung
  • Hoher Blutdruck (Hypertonie)
  • Angst
  • Depression
  • Schlaflosigkeit
  • Verhaltensstörungen
  • Lethargie
  • Beeinträchtigtes Gedächtnis / Denken
  • Krampfanfälle
  • Ermüdung
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Muskelschmerzen
  • Sehnenentzündung
  • Zorn
  • Aggression
  • ADHS
  • Hirnnebel
  • Spannung
  • Angststörungen wie OCD

Alles, was dich angespannt und knapp macht, könnte möglicherweise auf Magnesiummangel zurückzuführen sein. Wenn du dich nicht entspannen kannst oder du nicht aufhören kannst – denke an Magnesium! Die meisten Menschen mit jeder chronischen Krankheit oder Problemen profitieren stark von Magnesium. Dies ist, weil chronische Krankheiten = Stress, viel Magnesium verbraucht. Die folgenden Bedingungen die wahrscheinlich auf Magnesiummangel zurückzuführen sind

  • Chronische Müdigkeit
  • Nebennieren-Ermüdung
  • Fibromyalgie
  • Herzkrankheit
  • Vorhofflimmern
  • Herzklopfen
  • Osteoporose (ja, Magnesium ist wichtiger als Kalzium für Knochengesundheit!)
  • Diabetes
  • Plötzlicher Tod bei Patienten mit Stauungsinsuffizienz
  • Nierensteine
“In ähnlicher Weise könnten Patienten mit Diagnosen von Depressionen, Epilepsie, Diabetes mellitus, Tremor, Parkinsonismus, Arrhythmien, Kreislaufstörungen (Schlaganfall, Herzinfarkt, Arteriosklerose), Bluthochdruck, Migräne, Kopfschmerzen, Krämpfen, neuro-vegetativen Erkrankungen, Bauchschmerzen, Osteoporose, Asthma , Stressabhängige Störungen, Tinnitus, Ataxie, Verwirrung, Präeklampsie, Schwäche, auch Konsequenzen des Magnesiummangel-Syndroms sein.”

Erstaunlicherweise erwähnt der oben genannte Artikel sogar neuro-vegetative Störungen als mögliches Ergebnis von Magnesiummangel. Das würde auch Komas beinhalten. Stress-Hormon-Produktion erfordert hohe Mengen an Magnesium und stressige Erfahrungen können sofort zu einer vollständigen Erschöpfung von Magnesium-Läden führen; Könnte das ein Beitrag dazu sein, warum wir nach traumatischen Unfällen / Verletzungen ins Koma fallen? Wie ich bereits erwähnt habe, ist Magnesium ein Elektrolyt, der für Hirnsignale und Leitfähigkeit verantwortlich ist. Ohne Magnesium können Leute in Komas nicht in der Lage sein, wieder zu kommen und die Leitfähigkeit wieder aufzunehmen. Viele Menschen mit Diabetes fallen auch in diabetische Komas. Diabetes wird als eine weitere mögliche Folge von Magnesiummangel aufgeführt. Könnte dies auch ein Faktor bei diabetischen Komas sein? Etwas zum Nachdenken und weiter forschen!

Gelüste

Sehnst du dich nach Schokolade? Warum greifen Menschen zu Schokoladen wenn sie gestresst sind?Schokolade ist eine der reichsten Nahrungsmittelquellen von Magnesium.

Magnesium ist mit so vielen Erkrankungen verbunden, dass Dr. Carolyn Dean der Nutritional Magnesium Association ein ganzes Buch geschrieben hat, wie sie Tausende von Patienten für eine breite Palette von Krankheiten, mit Magnesium als primärer Komponent behandelt hat. Ihr Buch, das Magnesium-Wunder, ist ein must-read, wenn du irgendwelche der Magnesium-Mangel-Symptome oben hast, oder irgendwelche gesundheitlichen Probleme im Allgemeinen – versuche es mit Magnesium.

Warum finden die Ärzte keine Magnesium-Defizite bei Tests?

Leider ist die konventionelle Medizin nicht aufgewacht zu der Menge der Forschung die durchgeführt wurde bei Magnesiummangel.

Einer der Gründe, warum die westliche Medizin entfernt von der Magnesium-Basis ist, ist wegen der Art wie sie es testen: mit Blut-Tests. Blutuntersuchungen liefern keine Informationen über Magnesium… Warum? Weil der Körper das Niveau von Blut Magnesium sehr eng kontrolliert. Wenn das Magnesium im Blut nur ein bisschen abfällt, wirst du einen Herzinfarkt haben. Um dies zu verhindern, wird der Körper alle seine Zellen, Gewebe und Knochen für Magnesium berauben, um den Blutspiegel konstant zu halten. Wenn du eine Blutprobe für Magnesium durchführst, könnten die Zellen vollständig leer sein, während dein Blutspiegel konstant bleibt.

Was schlimmer ist, ist, dass Magnesium nicht einmal in deinem Blut ist. 99% des Magnesiums im Körper wird in den Zellen gespeichert, die beraubt werden, während nur 1% des gesamten Magnesiums des Körpers im Blut ist. Diese Tests sind eine vollständige Verschwendung von Zeit.

“Ein Serum-Test für Magnesium ist eigentlich schlimmer als ineffektiv, weil ein Testergebnis, das innerhalb der normalen Grenzen liegt, ein falsches Gefühl der Sicherheit über den Status des Minerals im Körper verleiht. Es erklärt auch, warum Ärzte Magnesiummangel nicht erkennen; Sie nehmen an, dass Serum Magnesium Ebenen ein genaues Maß für das Magnesium im Körper sind. “- Dr. Carolyn Dean, das Magnesium Miracle.

Warum sind wir so mangelhaft?

 Hier ist die kurze Version: Nummer eins, wir werden durch unser Essen vergiftet. Nummer zwei, wir werden immer mehr gestresst. Wir fahren unsere Motoren hoch, um mit dem Leben Schritt zu halten, und es wird uns komplett entleeren. Die Stresshormon-Produktion erfordert hohe Mengen an Magnesium und stressige Erfahrungen führen zur Erschöpfung von Magnesium-Läden. Nummer drei, wir essen mehr Zucker als je zuvor. Für jedes Molekül von Zucker das wir verbrauchen, verwenden unsere Körper 54 Moleküle Magnesium, um es zu verarbeiten. Viertens, niedrige Niveaus im Boden und moderne landwirtschaftliche Techniken bauen den Speicher von Magnesium ab. Und schließlich ist Magnesium von vielen Arzneimitteln und Östrogenverbindungen wie oralen Kontrazeptiva, Antibiotika, Cortison, Prednison und Blutdruck Medikamente erschöpft. Diuretika in Kaffee und Tee (Koffein) erhöhen auch Ausscheidungsniveaus. Oh und übrigens – Fluorid konkurriert zur Absorption mit Magnesium!

Heutzutage hat fast jeder Magnesiummangel – dafür wird kein Test benötigt. Raffinierte / verarbeitete Lebensmittel werden von ihrem Mineral-, Vitamin- und Ballaststoff-Gehalt befreit. Dies sind Anti-Nährstoffe, weil sie tatsächlich Magnesium stehlen, um verdaut zu werden. Wenn sie verbraucht werden, verlangen sie, dass wir mit Magnesium ergänzen. Wie ich schon sagte, Zucker ist der schlimmste Täter. Jedes einzelne Molekül Zucker, das du verbraucht, schleppt über 50 Mal die Menge an Magnesium aus deinem Körper.

Nun, was ist, wenn du dich gesund ernährst? Verarbeitete Produkte sind nicht die einzigen Lebensmittel, die frei von Magnesium sind. Im Allgemeinen ist Magnesium vom Oberboden abgebaut worden, was die Nahrungsaufnahme verringert, während unser Bedarf an Magnesium gestiegen ist, aufgrund des hohen Niveaus der toxischen Exposition, die wir in unserem täglichen Leben ausgesetzt sind (Luft, Wasser, Plastik, Chemikalien, die Liste geht weiter!). Der Boden ist wegen der Pestizide, die auf alle konventionell angebauten Pflanzen gesprüht werden, und die weltweite Verschmutzung, die selbst die saubersten Felder betrifft, an Magnesium abgebaut. Pestizide töten auch jene nützlichen Bakterien / Pilze, die notwendig sind, damit Pflanzen die Nährstoffe in Pflanzennährstoffe umwandeln können, die von Menschen verwendbar sind.

Verwendest du Cannabis?

Cannabis hat so viele positive Effekte bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Krebs und mehr (lese 1, 2, 3 und Cureyourowncancer.org). Vertraue mir, ich werde der Erste sein, der dir sagt, dass ich dafür bin – es ist ein sicheres und effektives Kraut mit unzähligen therapeutischen Vorteilen, die die Regierung seit Jahren versteckt hat. Das einzige was sie wollen, dass du verwendest ist, wenn sie eine ihrer chemischen Verbindungen patentiert haben und es für ihren Gewinn verkaufen können.

Allerdings sollten wir auch sehen, was mit unserem Körper auf zellulärer Ebene passiert, wenn wir Cannabis auf einer täglichen Basis verwenden. Würden du jeden Tag für den Rest deines Lebens oder sogar alle paar Tage Parasiten reinigende Kräuter nehmen? Wahrscheinlich nicht. Du würdest sie nehmen, wenn du krank bist oder während einer monatlichen Reinigung, oder sonst würdest du einige Nebenwirkungen von Überbeanspruchung entwickeln. Wir müssen uns daran erinnern, dass Cannabis eine mächtige Kräutermedizin ist und so behandelt werden sollte.

Es stellt sich heruas, dass das Verwenden von Marijuana dazu neigt, die körpereigenen Läden von Magnesium zu decken.

Im Laufe der Zeit, wenn es konsistent verbraucht wird ohne richtige Balance via Magnesium-Nachschub, es Magnesiummangel verursachen kann und wird.

Die besten Möglichkeiten um Magnesium zu erhalten

1. Esse Magnesium-reiche Lebensmittel, die auf biologischem Boden gewachsen sind.

2. Nimm ionische Magnesiumtropfen. Das ist meine neue Lieblingsmethode, die ich aus dem Magnesium-Wunder gelernt habe.

3. Magnesiumöl auf die Haut auftragen! Dies ist der zweitbeste Weg, um dein Level zu erhöhen.

4. In epsom Salzbäder einweichen. Dies wird nicht nur Magnesium, sondern auch Schwefel für deine Leber bieten.

Quellen:

http://ckj.oxfordjournals.org/content/5/Suppl_1/i3.full

http://drcarolyndean.com/magnesium_miracle/

http://collective-evolution.com/ORGANIC OLIVIA

Quelle : http://www.erhoehtesbewusstsein.de/warum-die-meisten-menschen-magnesiummangel-haben-die-zeichen-und-was-du-tun-kannst

Vorsicht vor synthetischen (chemisch hergestellten!) Vitamine

Vorsicht vor synthetischen Vitaminen:

Wir wollen eine kurze Zusammenfassung über die verursachten Schä­den einiger synthetischer Vitamine vorstellen, Zusätze diverser Arzneien aber auch in Nahrungsmitteln:

Vitamin A: Pseudo-Gehirntumoren (obwohl es als Krebs-Vorbeu­gungs-mittel verwendet wird!), Vergrösserung der Le­ber und Milz, Störungen am Magen und Darm, Mi­gräne, Fieber, Tachykardie, Oedeme, aplastische Anämie (oft tödlich), Nieren funktionsstörungen,; tro­ckene und orange-gefärbte Haut, Schüttelkrämpfe, usw.

Vitamin B1: Kollapse (vor allem wenn injiziert), Herzklopfen, Tachykardie, Ödeme, Blausucht, usw.

Vitamin B6: Parästhesie, Akne, allergische Reaktionen, Migräne, Gedächnisstörungen, Nervenleiden, usw.

Vitamin B12: anaphylaktischer Schock (besonders nach intramusklä­rer Injektion), Akne, Urtikaria, Exantheme, Kollapse, Thrombosen, usw.

Vitamin C: Steinleiden der Harnwege, Durchfall, Skorbut (sollte diesem zuvorkommen, löst ihn aber aus!), usw.

Vitamin D: Nieren-Insuffizienz, Magen- und Darmstörungen, Bauchspeicheldrüsen-Entzündungen, Müdigkeit, Mi­gräne, Depressionen, Herzinfarkt, usw.

Vitamin E: durch Blutpfropfen verursachte Venenentzündung, Lungen-Embolie, Brusttumore, Müdigkeit, Migräne, Schock (besonders nach Spritzen), usw.

Vitamin D hat den Tod einer unabsehbaren Zahl von Kindern auf dem Gewissen: verschrieben, um eine bessere Entwicklung zu fördern, verursachte es Kalk-Salz Ablagerungen in den Arterien und Nieren oft mit schweren Folgen.
Aut den synthetischen Vitaminen lastet die Anklage, die plazentare Barriere zu durchbrechen: Z.B. Vitamin C und B6: Von den Müttern währed der Schwangerschaft eingenommen, können sie bei Neugeborenen Krampfanfälle und Blutungs-Anfälligkeit hervorrufen. Vi­tamin C provoziert überdies Aborte und fördert iatrogene Sidero­chromatose, eine Krankheit die auf übermässige Eisenablagerung in den Geweben und dadurch bedingt übermässige Eisen-Absorpion durch den Darm zurückzuführen ist.
Das Vitamin K, während der Schwangerschaft eingenommen, kann beim Neugeborenen Gelbsucht verursachen ( „The Medical Letter“ N. 19, 1. Oktober 1984); zudem schadet es der Leber. Noch schlim­mer sind die Auswirkungen des Vitamin A, wenn von Schwangeren zur Behandlung von Akne eingenommen; die teratogenen Effekte die­ser Substanz sind ungeheuerlich: laut (,,The Medical Letter“ N. 2, 15. Januar 1984), riskiert das Kind, mit einem Wasserkopf, schwachsin­nig und mit Missbildungen am äussern Ohr zur Welt zu kommen. Dies hat sich auch im speziellen Fall von Isotretinoin zugetragen, von dem wir schon gesprochen haben (Kapitel II, Accutane-Roche).
An diesem Punkte ist es interessant hervorzuheben, dass die Akne, zu deren Heilung man das synthetische Vitamin A verschreibt, grossen­teils von der Einnahme dieses Vitamins herrührt: 90% der Patienten, welche diese Produkte gebrauchen, zeigen schwere dermatologische Folgen!
(DAS GOLDENE KALB von Milly Schär-Manzoli S.94)

Auch die Anthroposophen warnen vor dem synthetischen Vitamin D. ünscht

Alles Gute wünscht Euch
Bruno Thürig

 

 

Kommentar eines Lesers
krebs-ursache-heilung.ch

 

Die Kräutermume sagt danke für diesen sehr informativen Kommentar von Bruno Thürig

 

Die ketogene Ernährung – Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett – Für Körper, Geist und Seele!

Dr. Gabriela Segura
The Health Matrix

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Ketose ist ein oft mißverstandes Thema. Das Vorliegen einer Ketose wird mit Verhungern oder einem Warnsignal, daß etwas in Ihren Stoffwechsel falsch läuft, gleichgesetzt. Aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, es sei denn, Sie sind ein schlecht behandelter Typ-1-Diabetiker [1]. Ketone – entgegen der landläufigen Meinung und den Märchen die darüber kursieren – sind dringend benötigte und essentielle Heilungs-Energiequellen in unseren Zellen, die aus dem normalen Metabolismus von Fett resultieren.

„Deine Nahrung soll deine Medizin sein“
Der gesamte Körper nutzt Ketone auf eine sicherere und effektivere Weise als das die Energiequelle, die aus Kohlenhydraten besteht – Zucker AKA Glukose – möglich macht. Unser Körper produziert Ketone, wenn wir eine Ernährung ohne Kohlenhydrate oder eine Low-Carb-Ernährung (weniger als 60 Gramm Kohlenhydrate pro Tag) essen [2]. Durch eine sehr kohlenhydratarme Ernährung – oder einer Ernährung ohne jegliche Kohlenhydrate (wie ein Steinzeitmensch) – paßt sich unser Körper der Ketose an (Ketoadaption).

Tatsächlich war das, was heute als ketogene Ernährung bekannt ist die Nummer eins der Behandlungsmethoden für Epilepsie, bis Big Pharma mit ihren gefährlichen Cocktails aus Antiepileptika daherkam. Es dauerte mehrere Jahrzehnte bevor wir wieder über diese Ernährung hörten, zum Teil dank eines Vaters, der diese Ernährung für seinen 20-Monate alten Jungen – der schweren Anfälle hatte – forderte. Der Vater dieses Jungen musste sich die Informationen über die ketogene Ernährung selbst in einer Bibliothek beschaffen, da dies nie als eine Option von seinem Neurologen erwähnt wurde. Nach nur 4 Tagen dieser Ernährung, hörten die Anfälle des Jungen auf und kehrten nie zurück [3]. Die Charlie Stiftung (The Charlie Foundation) wurde nach dem Namen dieses Kindes und seiner erfolgreichen Genesung geboren. Heutzutage ist die ketogene Ernährung jedoch für die ganze Welt verfügbar und sie verbreitet sich dank ihrer heilenden Wirkung durch Mund-zu-Mund-Werbung.

Diese Ernährung wird nicht nur als ein gesunder Lebensstil verwendet, sondern auch für eine ganze Reihe an Erkrankungen Nickkrampf, Epilepsie, Autismus, Hirntumore, Alzheimer, Lou Gehrig-Krankheit, Depressionen, Schlaganfälle, Schädeltraumata, Parkinsons, Migräne, Schlafstörungen, Schizophrenie, Angstzustände, ADHS, Reizbarkeit, Polyzystisches Ovarialsyndrom, Reizdarmsyndrom, gastroösophageale Reflux Krankheit, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauferkrankungen, Akne, Diabetes Typ 2, Tremor, respiratorische Insuffizienz – und nicht nur bei praktisch jedem neurologischem Problem, sondern auch bei Krebs und Bedingungen, bei denen Gewebe nach einem Verlust von Sauerstoff wiederhergestellt werden müssen [4].

Unsere Organe und unser Gewebe arbeiten viel besser, wenn sie Ketone als Brennstoffquelle verwenden, einschließlich des Gehirns, des Herzens und des Kerns unserer Nieren. Wenn Sie jemals die Chance hatten ein Herz in Echtzeit bei der Arbeit zu sehen, haben Sie vielleicht das dicke Fettgewebe bemerkt, das das Herz umgibt. Tatsächlich bekommen Herzchirurgen dies jeden Tag zu sehen. Ein glücklich schlagendes Herz ist eines, das durch Schichten gesunden Fettes umgeben ist. Sowohl das Herz als auch das Gehirn arbeiten mindestens 25 % effizienter mit Ketonen im Vergleich mit Blutzucker.

Ketone sind der ideale Brennstoff für unseren Körper, im Gegensatz zu Glukose. Glukose ist schädlich, weniger stabil, mehr exzitatorisch und verkürzt tatsächlich Ihre Lebensdauer. Ketone sind Nicht-Glykierungsmittel, das heißt, sie haben keine karamellisierenden Alterungs-Effekte auf Ihren Körper. Eine gesunde Ketose hilft auch Krebszellen verhungern zu lassen, da Krebszellen nicht in der Lage sind Ketone als Brennstoff zu verwenden und ihr Wachstum alleine von Glukose abhängt [5]. Die Energie produzierenden Fabriken unserer Zellen – die Mitochondrien – arbeiten viel besser auf einer ketogenen Ernährung, da sie dann in der Lage sind Energie-Levels auf eine stabile, lang-brennende, effiziente und dauerhafte Art zu erhöhen. Und das ist nicht alles: Eine diese Ernährungsweise induziert auch epigenetische Veränderungen [6], die die Energieleistung unserer Mitochondrien erhöht, die Produktion von schädlichen freien Radikalen reduziert und die Produktion von GABA fördert – eine bedeutende, hemmende Gehirn – Chemikalie. GABA hat einen wesentlichen erholsamen Einfluß und seine bevorzugte Produktion in der Ketose reduziert auch die toxischen Wirkungen von exzitatorischen Bahnen in unserem Gehirn. Darüber hinaus deuten neue Daten darauf hin, dass die Ketose neben einer insgesamt entzündungshemmenden Wirkung Schmerzen lindert [7].

Die ketogene Ernährung wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig, etwas das kein Medikament imitieren kann. Dies liegt daran, daß Mitochondrien speziell dafür entwickelt sind Fett zur Energiegewinnung zu nutzen. Wenn unsere Mitochondrien Fett als Energiequelle nutzen, werden ihre toxischen Belastungen verringert, die Gen-Exprimierung von energieerzeugenden Genen wird erhöht, ihre Energieerzeugung wird erhöht und die Last von entzündlichen energetischen Endprodukten verringert.

Der Schlüssel dieser Wunderheilungs-Effekte beruht auf der Tatsache, daß der Fettstoffwechsel und die daraus resultierende Generation von Ketonkörpern (beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat) aus der Leber nur in Mitochondrien auftreten können, so daß diese Stoffe innerhalb der Zelle bleiben, jedoch außerhalb der Mitochondrien leicht verfügbar sind für die Stimulation von starken entzündungshemmenden Antioxidantien. Der Zustand unserer Mitochondrien ist der ultimative Schlüssel für eine optimale Gesundheit, und obwohl es wahr ist, daß einige von uns vielleicht zusätzliche Unterstützung in Form von Nahrungsergänzungen brauchen, um diese dringend benötigten Energiefabriken heilen zu können, bleibt diese Ernährung trotzdem der ultimative Schlüssel für ein echtes Gleichgewicht .

Die Hauptnahrungsquelle für Energie in unserer modernen Welt ist Zucker, der zunächst in der Zellsuppe verarbeitet werden muß, bevor er in die Energiefabrik der Zelle, dem Mitochondrion, weitergegeben werden kann. Energiequellen aus Fett brauchen diese Verarbeitung nicht. Sie gehen direkt in die Mitochondrien zur energetischen Anwendung. Das heißt, es ist komplizierter, Energie aus Zucker zu gewinnen als aus Fett. Wie Dr. Christian B. Allan und Dr. Wolfgang Lutz, in ihrem Buch Leben ohne Brot schrieben:

Kohlenhydrate sind nicht erforderlich um Energie zu erhalten. Fett liefert mehr Energie als eine vergleichbare Menge an Kohlenhydraten und eine kohlenhydratarme Ernährung neigt dazu, Ihr System für die Energieerzeugung effizienter zu machen. Außerdem bevorzugen viele Organe Fett zur Energiegewinnung.

Tatsache ist, daß Sie MEHR Energie pro Fettmolekül bekommen als das bei Zucker der Fall ist. Wie viele chronische und Autoimmunerkrankungen haben eine Energie-Defizit-Komponente? Wie schaut es bei chronischer Müdigkeit aus? Fibromyalgie? Rheumatoide Arthritis? Multiple Sklerose? Krebs? Zurück zu Allan und Lutz:

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle. Da sie den Großteil der Energie im Körper erzeugen, hängt die Menge der zur Verfügung stehenden Energie davon ab, wie gut die Mitochondrien arbeiten. Wann immer Sie an Energie denken, dann denken Sie an all diese Mitochondrien, die am laufenden Band ATP produzieren, um den gesamten Körper richtig funktionieren zu lassen. Die Menge an Mitochondrien in jeder Zelle variiert, doch kann bis zu 50 Prozent des gesamten Zellvolumens aus Mitochondrien bestehen. Wann immer Sie müde sind, mutmaßen Sie nicht einfach, daß Sie mehr Kohlenhydrate brauchen; sondern denken Sie stattdessen daran wie Sie Ihre mitochondriale Energieproduktion maximieren können…

Wenn Sie zu einer Größe schrumpfen könnten, klein genug, um in die Mitochondrien eindringen zu können, was würden Sie entdecken? Das Erste was Sie lernen würden ist, daß die Mitochondrien in erster Linie dazu entwickelt sind, Fett zur Energiegewinnung zu verwenden!

Kurz gesagt, lassen Sie Fett ihre Medizin sein und die Medizin das Fett! (Umschreibung des Zitats von Hippokrates)

Sie werden vielleicht denken, daß uns die ketogene Ernährung durch all diese Informationen eigentlich überall von unseren „Gesundheits“-Dienstleistern empfohlen werden müßte, aber leider ist das nicht der Fall. Ernährungswissenschaftler des Mainstreams empfehlen Kohlenhydrate (d.h. Zucker) als das Hauptnahrungsmittel unserer Ernährung. Das Problem daran (und es gibt mehrere dieser Probleme) ist, dass wir in der Gegenwart einer Ernährung mit hohem Kohlenhydrat-Anteil nicht in der Lage sind, Ketone aus dem Stoffwechsel von Fetten zu produzieren und wir dadurch unseren Körper der sehr heilenden Ketonproduktion berauben. Die Tatsache, daß wir in einer Welt leben, die Glukose als primäre Energiequelle verwendet, bedeutet, daß wir in mehr als nur einer Hinsicht eine sehr nicht-heilende Ernährung zu uns nehmen.

Ich mache die Low-Carb-Ernährung seit etwa eineinhalb Wochen und ich muß sagen, ich beginne mich wirklich erstaunlich zu fühlen!! Die ersten paar Tage hat mein Kopf weh getan, ich fühlte mich lethargisch, und meine Beine fühlten sich so schwer an. Aber nachdem ich dies jetzt überstanden habe, habe ich so viel Energie. Ich werde nicht mehr müde gegen 15.00 Uhr. Der beste Teil ist, ich bin nicht ständig mit Gedanken über das Essen besessen. Ich fühle ein echtes Gefühl der inneren Ruhe. Meine Haut sieht besser aus, meine Haare sehen auch besser aus. Ich habe Speck und Eier zum Frühstück, ein Kotelett oder anderes Stück Fleisch zum Mittagessen, und in der Regel ein bischen Schweinefleisch und manchmal einige grüne Bohnen zum Abendessen. Ich habe auch etwas an Gewicht verloren! Woo hoo!!!

~ Angela, USA. Sott.net Forum.

 

Wir Menschen waren fast drei Millionen Jahre lang auf einer ketogenen Ernährung und es hat uns zu dem gemacht was wir sind: Menschen. Es war dieser Lebensstil, in dem unser Gehirn genährt und entwickelt wurde. Aber das ist nicht mehr der Fall, es sei denn, wir alle bemühen uns, diese verlorene Weisheit zurückzufordern. Heutzutage ist das menschliche Gehirn nicht nur am Schrumpfen (ja, Sie hören richtig), sondern Gehirnatrophie (Schwund von Hirngewebe) ist vielmehr zur Norm geworden wenn wir altern und mit Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, seniler Demenz usw. geplagt werden.

In der Zwischenzeit beginnen neue Forschungen, die zentrale Rolle der Mitochondrien in der Regulation des Zellzyklus aufzuklären – der entscheidende Prozeß, durch den eine einzellige befruchtete Eizelle sich zu einem reifen Organismus entwickelt, sowie der Prozeß durch den Haare, Haut, Blutzellen und einige innere Organe erneuert werden. In den komplizierten und hoch choreographierten Ereignissen rund um das Fortschreiten des Zellzyklus sind Mitochondrien nicht einfach nur Zuschauer die Energie erzeugen, sondern sind stattdessen vollwertige Teilnehmer [8]. Angesichts der erheblichen Menge an Energie die benötigt wird, um alle Nährstoffe, die für die Zellteilung notwendig sind, herzustellen, macht es Sinn, dass eine gewisse Koordination existiert. Diese lang ignorierte und übersehene Verbindung zwischen den Mitochondrien und dem Zellzyklus ist etwas, das es würdig ist, erheblich mehr Aufmerksamkeit gewidmet zu bekommen, während wir die Rolle der Ernährung in unserem Körper zu verstehen beginnen. Wir müssen einen genaueren Blick auf dieses Thema der Ketose werfen, da diese wirklich den Schlüssel zur Entsperrung unserer transformierenden Wege ist, die uns zu einem herausragend gesunden Leben führen wird.

Mitochondriale Fehlfunktion

Mitochondrien sind am besten bekannt als die Kraftpakete unserer Zellen, da sie die Energie der Zelle produzieren. Aber sie führen auch das genetische Orchester an, das reguliert, wie jede Zelle altert, sich teilt und stirbt. Sie helfen zu diktieren, welche Gene in jeder einzelnen Zelle unseres Organismus an-oder ausgeschaltet werden. Sie stellen auch den Kraftstoff zu Verfügung, der benötigt wird um neue Verbindungen im Gehirn entstehen zu lassen und unseren Körper zu reparieren und zu regenerieren.

Ob wir nun Hausfrauen, Sportler oder Arbeiter sind – Energie ist ein Thema das uns alle betrifft, jeden Tag und in jeder Hinsicht. Unser Wohlbefinden, unser Verhalten und unsere Fähigkeit die Aufgaben, die sich vor uns auftun, durchzuführen, sind unser individueller Maßstab für unsere uns zur Verfügung stehende Energie. Aber wie erhalten wir Energie aus den Lebensmitteln die wir essen?

Es gibt viele menschengemachte Märchen rund um die Energieproduktion im Körper und welche Lebensmittel Energie liefern. Die Mainstream-Wissenschaft sagt, daß Kohlenhydrate das sind, was Mitochondrien als Brennstoff für die Energiegewinnung verwenden. Dieser Prozeß wird oxidativer Stoffwechsel genannt, weil bei dem Vorgang Sauerstoff verbraucht wird. Die Energie, die von den Mitochondrien produziert wird, wird in einer chemischen „Batterie“ gespeichert, in einem besonderen Molekül mit dem Namen Adenosintriphosphat (ATP). Mit Energie voll bepackt kann ATP dann an jede Stelle in der Zelle transportiert werden, wo es dann Energie, auf Befehl von spezifischer Enzymen, freisetzt. Zusätzlich zu dem Kraftstoff, den Mitochondrien produzieren, erzeugen sie auch ein Nebenprodukt das mit Sauerstoff verwandt ist – die „reaktive Sauerstoffspezies“ (ROS) – die auch gemeinhin hin als freie Radikale bekannt sind. Aber was uns nicht gesagt wird ist, daß Mitochondrien speziell dafür entwickelt sind um Fett als Energiequelle zu verwenden und nicht Kohlenhydrate.

Quelle: D. Christian B. Allan und Dr. Wolfgang Lutz, Leben ohne Brot.

Es gibt mehrere sehr komplizierte Schritte bei der Herstellung von ATP in den Mitochondrien, aber ein Blick auf die 5 wichtigsten Funktionen der ATP-Produktion wird alles sein was Sie wissen müssen, um zu verstehen wie die Energie in unseren Mitochondrien entsteht und warum Fette der Schlüssel sind, um die Funktion der Mitochondrien zu optimieren. Versuchen Sie sich nicht sich auf bestimmte Namen und Details zu fokussieren, sondern versuchen Sie das ganze Bild zu erfassen.

Schritt 1 – Der Transport von der nahrungsbasierten Kraftstoffquelle in die Mitochondrien

Der Kraftstoff muss zuerst in die Mitochondrien gelangen – der Ort, an dem alles stattfindet. Der Kraftstoff kann von Kohlenhydraten kommen oder er kann aus Fetten stammen. Fettsäuren ist die chemische Bezeichnung für Fett und mittlere bis große Fettsäuren gelangen mit der Hilfe von L-Carnitin völlig intakt in die Mitochondrien. Stellen Sie sich L-Carnitin als eine U-Bahn vor, die die Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert. L-Carnitin (aus dem griechischen Wort carnis, bedeutet Fleisch oder Muskelfleisch) ist hauptsächlich in tierischen Produkten zu finden.

Kraftstoff aus Kohlenhydraten muß zuerst außerhalb der Mitochondrien aufgespalten werden und das Produkt dieser Aufspaltung (Pyruvat) ist dasjenige was in die Mitochondrien transportiert wird. Oder es kann dazu verwendet werden auf eine sehr ineffiziente Art und Weise Energie außerhalb der Mitochondrien zu erzeugen – durch einen anaeroben Stoffwechsel, der ATP erzeugt wenn Sauerstoff nicht vorhanden ist.

Schritt 2 – Der Kraftstoff wird in Acetyl-CoA umgewandelt

Bevor Pyruvat – das Produkt aus der Aufspaltung von Kohlenhydraten – in die Mitochondrien gelangen kann, muß es zuerst durch eine enzymatische Reaktion in Acetyl-CoA umgewandelt werden.

Fettsäuren, die sich bereits innerhalb der Mitochondrien befinden, werden direkt in Acetyl-CoA aufgespalten, in der sogenannten Beta-Oxidation.

Acetyl-CoA ist der Ausgangspunkt des nächsten Schrittes bei der Herstellung von ATP in den Mitochondrien.

Schritt 3 – Die Oxidation von Acetyl-CoA und der Krebs-Zyklus

Der Krebs-Zyklus (AKA Tricarbonsäurezyklus oder Zitronensäure-Zyklus) ist derjenige, der das Acetyl-CoA oxidieren läßt und demzufolge Elektronen von Acetyl-CoA entfernt und in der Gegenwart von Sauerstoff in den Mitochondrien Kohlendioxid als Nebenprodukt entstehen läßt.

Schritt 4 – Elektronen werden durch die Atmungskette transportiert

Die erhaltenen Elektronen von Acetyl-CoA – die letztlich von den Kohlenhydraten oder Fetten kommen – werden als Teil der Elektronen-Transportkette in den Mitochondrien durch viele Moleküle hindurch transportiert. Einige Moleküle sind Proteine​​, andere sind Kofaktormoleküle. Einer dieser Kofaktoren ist eine wichtige Substanz – die hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln zu finden ist – und man nennt sie Coenzym Q-10. Ohne sie wäre die mitochondriale Energieproduktion minimal. Dies ist das gleiche Coenzym Q10, das durch Statine-Medikamente blockiert wird und dadurch stark schädigende Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Schritt 4 ist auch der Schritt in dem Wasser erzeugt wird, wenn Sauerstoff die Elektronen akzeptiert.

Schritt 5 – Oxidative Phosphorylierung

Während die Elektronen durch die Elektronen-Transportkette transportiert werden, verursachen sie elektrische Schwankungen (oder chemische Gradienten) zwischen der inneren und der äußeren Membran in den Mitochondrien. Diese chemischen Gradienten sind die treibenden Kräfte, die das ATP in der sogenannten oxidativen Phosphorylierung produzieren. Danach wird das ATP aus den Mitochondrien transportiert um dann von der Zelle als Energie für jegliche Arten ihrer Tausenden biochemischen Reaktionen genutzt werden zu können.

Aber warum sind Fette besser als Kohlenhydrate?

Wenn es keine Mitochondrien geben würde, dann wäre der Fettstoffwechsel für die Energieproduktion begrenzt und nicht sehr effizient. Aber die Natur hat uns während unserer Evolution mit Mitochondrien ausgestattet, die gezielt Fett zur Energiegewinnung verwenden. Fett ist der Kraftstoff, den Tiere verwenden um große Entfernungen zurücklegen zu können, zu jagen, Arbeit zu leisten und zu spielen, da Fett mehr Energievolumen-ATPs als Kohlenhydrate liefert. Biochemisch macht es Sinn, daß, wenn wir zu den höheren Säugetieren gehören die Mitochondrien besitzen, wir dann auch Fett essen müssen. Während der Kohlenhydratstoffwechsel 36 ATP-Moleküle aus einem Glukose-Molekül erzeugt, werden bei einem Fettstoffwechsel im Inneren der Mitochondrien 48 ATP-Moleküle aus einem Fettsäure-Molekül erzeugt. Fett liefert mehr Energie für die gleiche Menge an Nahrung im Vergleich zu Kohlenhydraten. Aber nicht nur das: Die Verbrennung von Fett durch die Mitochondrien – Beta-Oxidation – produziert Ketonkörper, die die Übererregung und den oxidativen Stress im Gehirn im Zusammenhang mit all seinen Krankheiten stabilisiert. Neben vielen anderen Dingen verursacht sie auch epigenetische Veränderungen, die gesunde und energiegeladene Mitochondrien hervorbringen und die Überproduktion von schädigenden und entzündenden freien Radikalen vermindert!

Mitochondrien regulieren den zellulären Selbstmord, AKA Apoptose, sodaß alte und dysfunktionale Zellen die sterben müssen, dies auch tun, um Platz für neue Zellen zu schaffen. Wenn die Funktionen der Mitochondrien jedoch beeinträchtigt werden und sie Signale senden, die den normalen Zellen befiehlt zu sterben, dann geht etwas schief. Beispielsweise verursacht die Zerstörung von Hirnzellen jede bekannte Art von neurodegenerativen Zuständen, einschließlich Alzheimer, Parkinson und so weiter. Eine mitochondriale Fehlfunktion hat weitreichende Auswirkungen, da die Gesundheit der Mitochondrien einen sofortigen Effekt auf jede einzelne Zelle, Gewebe und Organ im Körper hat.

Der Katalysator für diese Zerstörung ist in der Regel die unkontrollierte Produktion von freien Radikalen, die oxidative Schäden an Gewebe, Fett, Proteinen und der DNS verursachen, wodurch sie „zu rosten“ beginnen. Dieser Schaden – oxidativer Streß – ist der Hauptgrund für oxidiertes Cholesterin, steifen Arterien (rostige Rohre) und Hirnschäden. Oxidativer Streß ist einer der Hauptakteure bei Demenz sowie auch bei Autismus.

Wir produzieren unsere eigenen Antioxidantien um die Produktion freier Radikale zu regulieren, jedoch werden diese Systeme leicht durch eine vergiftete Umwelt und eine Ernährung mit hohem Kohlenhydratanteil überwältigt, oder anders ausgedrückt: Durch die heutige Lebensweise und Ernährung.

Mitochondrien haben auch interessante Eigenschaften, die sie von allen anderen strukturellen Bauteilen unserer Zellen unterscheiden. Zum Beispiel haben sie ihre eigene DNS (mtDNS genannt), die sich von der weithin bekannten DNS im Zellkern unterscheiden (bezeichnet als n-DNS). Mitochondirale DNS kommt zum größten Teil von der mütterlichen Seite, weshalb Mitochondrien auch als unsere weibliche Lebenskraft betrachtet werden. Diese mtDNS ist in einer Ring-Konfiguration angeordnet und es fehlt ihr an einer schützenden Protein-Umgebung. Dies führt dazu, daß ihr genetischer Code anfällig für Schäden durch freie Radikale ist. Wenn Sie nicht genug tierische Fette zu sich nehmen, können Sie keine funktionierende mitochondriale Membran ausbilden, die die Mitochondrien gesund erhält und ihr Sterben verhindert.

Wenn Sie irgend eine Art von Entzündung an irgendeiner Stelle Ihres Körpers haben, beschädigt das Ihre Mitochondrien. Der Verlust der Funktionen der Mitochondrien oder ihr Tod ist in so ziemlich jeder Krankheit gegenwärtig. Ernährungs- und Umweltfaktoren führen zu oxidativem Stress und deshalb zu mitochondrialen Schädigungen als der abschließende gemeinsame Weg von Erkrankungen oder Krankheiten.

Autismus, ADHS, Parkinson, Depression, Angststörung, bipolare Erkrankung und die Alterung des Gehirns sind alle mit einer mitochondrialen Fehlfunktion verbunden, die durch oxidativen Stress verursacht wird. Eine mitochondriale Fehlfunktion trägt zu Herzinsuffizienz, Typ-2-Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Alterung, Krebs und anderen Krankheiten bei.

Während die nDNS die Informationen liefert, die unsere Zellen brauchen, um die Proteine zu kodieren, die unseren Metabolismus kontrollieren, reparieren​​ und unserem Körper strukturelle Intaktheit verleihen, ist es die mtDNS, die die Produktion und Nutzung unserer Lebensenergie steuert. Eine Zelle kann immer noch Selbstmord begehen (Apoptose), auch wenn sie keinen Zellkern oder nDNS besitzt.

Aufgrund ihrer energetischen Rolle haben die Zellen von Gewebe und Organen, die mehr Energie benötigen um zu funktionieren, auch eine höhere Anzahl an Mitochondrien. Zellen in unserem Gehirn, Muskeln, Herz, Niere und Leber enthalten Tausende von Mitochondrien, die bis zu 40 % der Masse der Zelle ausmachen. Laut Professor Enzo Nisoli besitzt ein erwachsener Mensch mehr als zehn Millionen Millliarden Mitochondrien, was ganze 10 % des gesamten Körpergewichts ausmacht [9]. Jede Zelle enthält Hunderte von Mitochondrien und Tausende von mtDNS.

Da mtDNS durch das Fehlen einer „Protein“hülle (Histone) weniger geschützt ist als nDNS, ist sie überaus anfällig für Verletzungen durch destabilisierende Moleküle wie u.a. neurotoxische Pestizide, Herbizide, Excitotoxine, Schwermetalle und flüchtige Chemikalien. Diese Destabilisierung kippt das Gleichgewicht der Produktion von freien Radikalen zu einem Extrem um, was dann zu oxidativem Stress führt, der unsere Mitochondrien und deren DNS schädigt. Als Resultat davon kommt es zu einer Übererregung der Zellen und zu Entzündungen, was die Wurzel der Parkinson-Krankheit und anderen Erkrankungen ist, aber auch von Stimmungsschwankungen und Verhaltensproblemen.

Genug Energie zu haben bedeutet ein glückliches und gesundes Leben. Das spiegelt sich auch in unserem Gehirn, durch Fokussierung und scharfes Denken, wieder. Ein Mangel an Energie führt unter anderem zu Stimmungsschwankungen, Demenz und einer verlangsamten geistigen Funktion. Mitochondrien sind eng mit der Fähigkeit des präfrontalen Kortex verknüpft – dem Kapitän unseres Gehirns – um voll funktionsfähig sein zu können. Gehirnzellen sind voll von Mitochondrien, die die notwendige Energie liefern um lernen zu können, sich Dinge zu merken und Neuronen harmonisch abfeuern zu können.

Die Sirtuin-Familie der Gene arbeitet, indem sie die Gesundheit und Funktion unserer Mitochondrien schützt und verbessert [10]. Sie werden positiv durch eine Ernährung beeinflusst, die nicht-glykierend ist. D.h. eine Low-Carb-Ernährung im Gegensatz zu einer Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, welche mitochondriale Fehlfunktionen und die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies induziert (freie Radikale).

Eine andere Sache, die zu mitochondrialen Fehlfunktionen beiträgt, sind Virusinfektionen wie diejenigen der Herpes Familie. Wie ich bereits in meinem [englischsprachigen, AdÜ] Artikel „Über Virale „Junk“-DNS, eine DNS-verbessernde ketogene Ernährung, und Kometen-Kicks“ erwähnt habe, hat das meiste, wenn nicht sogar alles in unserer „Junk“-DNS virus-ähnliche Eigenschaften. Wenn ein pathogener Virus unsere DNA oder RNA angreift, könnte dies zu Erkrankungen oder Krebs führen.

Der Herpes-simplex-Virus ist ein weit verbreitetes menschliches Pathogen und er geht direkt gegen unserer mitochondriale DNS vor. Der Herpes-simplex-Virus etabliert seine Latenz in den sensorischen Neuronen, eine Art von Zelle, die sehr empfindlich gegenüber pathologischen Wirkungen von mtDNS-Schäden ist [11]. Eine latente Virusinfektion könnte den Verlust von Gehirnzellen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer antreiben [12]. Wie ich in meinen [englischsprachigen, AdÜ] Artikel „Herzinfarkte, CFS, Herpes-Virus-Infektionen und der Vagusnerv“ spekulierte, könnte eine latente Herpesvirus-Infektion vielleicht mehr Krankheiten antreiben als wir uns bewußt ist.

Mitglieder der Herpesviren Familie (z.B. der Cytomegalovirus und der Epstein-Barr-Virus, die die meisten Menschen als latente Infektionen in sich tragen!), können unsere mitochondriale DNS angreifen, was durch mitochondriale Fehlfunktionen zu neurodegenerativen Erkrankungen führt. Aber eine ketogene Ernährung ist der wichtigste Schlüssel, der bei der Stabilisierung der Mitochondrien mtDNS helfen würde, da Mitochondrien am besten mit Fett als Kraftstoff arbeiten. Tatsächlich ist Alzheimer eine Krankheit, bei der eine ketogene Ernährung seine größte potentiell heilende Wirkung zeigt [4].

Die Rolle der mitochondrialen Fehlfunktion in den Krankheiten unserer „modernen“ Welt ist gigantisch. Optimale Energiequellen sind unerläßlich, wenn wir chronische Krankheiten heilen wollen. Es sind unsere Mitochondrien, die an der Schnittstelle von der Nahrungsenergie aus unserer Umwelt und dem Energiebedarf unseres Körpers liegen. Und es ist ein Metabolismus, der auf Fett als Brennstoff basiert, ein ketonischer Stoffwechsel, der die epigenetischen Veränderungen signalisiert, die unsere energetische Leistung innerhalb unserer Mitochondrien maximiert und uns dabei hilft zu heilen.

Es ist unglaublich wie mein Körper reagiert. Ich glaube ich bin total kohlenhydrat-intolerant. Ich habe so viele Jahre lang mit extremer Müdigkeit/Erschöpfung zu kämpfen gehabt, selbst mit einem verbesserten Schlaf in einem dunklen Raum, daß ich euch gar nicht sagen kann, wie wunderbar es jetzt ist am Morgen aufwachen zu können, aus dem Bett zu steigen und nicht wieder zurück kriechen zu müssen und, meistens nur durch Willenskraft, durch den Tag gehen zu müssen. Auch langjährige chronische Darm-Probleme erledigen sich endlich. Ein paar Leute bei meiner Arbeit haben gesagt, dass ich eine „andere Frau“ bin, ruhiger, nicht mehr so hyperaktiv unter Druck und Stress. Stress scheint mir auch nicht mehr zuzusetzen. Ich habe ein wenig an Gewicht verloren und obwohl ich mich nicht wiege, sitzen meine Kleider auf jeden Fall lockerer. So viele Jahre lang hatte ich diesen runden Bauch, dass ich den Problemen gegenüber resigniert hatte, die ich beim Anziehen meiner Schuhe hatte!

~ Bluefyre, 56 Jahre alt, USA. Sott.net Forum

Die Ketose – genauer betrachtet

Das Vorhandensein von Ketonen im Blut und im Urin – ein Zustand den man Ketose nennt – wird immer wieder als eine negative Situation dargestellt, die mit dem Verhungern in Verbindung gebracht wird. Während es wahr ist, daß Ketone während des Fastens hergestellt werden, ist es ebenfalls wahr, daß Ketone in Zeiten des Überflusses erzeugt werden. Aber nicht durch einen Überfluss an Kohlenhydraten, denn ein Kohlenhydratmetabolismus unterdrückt die Ketose. In der Abwesenheit von den meisten Kohlenhydraten in der Ernährung, bilden sich Ketone aus der Fettzufuhr zur Energieversorgung. Dies gilt selbst dann, wenn man viel Fett zu sich nimmt und genügend Eiweiß – etwas, das man schwerlich als einen Hungerzustand bezeichnen kann.

Wie wir bereits gesehen haben, hat sich eine ketogene Ernährung in einer Reihe von Krankheiten und insbesondere bei neurologischen Krankheiten als nützlich bewährt. Streng genommen ist eine ketogene Ernährung eine fettreiche Ernährung, in der Kohlenhydrate entweder ganz oder fast vollständig beseitigt werden, so dass der Körper nur sehr geringe Quellen an Glukose zur Verfügung hat. Das macht Fette (Fettsäuren) zu einer verpflichtenden Energiequelle sowohl für das Gehirn als auch die Organe und das Gewebe. Wenn Ihre Kohlenhydratzufuhr hoch ist, werden Sie dank des Hormons Insulin schlussendlich das Fett und die Kohlenhydrate in Ihrem Fettgewebe speichern. Eine ketogene Ernährung ist nicht durch eine hohe Proteinzufuhr gekennzeichnet, welche ebenfalls Insulin stimulieren kann. Es ist im Grunde eine Ernährung, in der Sie sich vor allem von tierischen Lebensmitteln ernähren und insbesondere von deren Fett.

Vor kurzem hatte ich meine jährliche Blutuntersuchung (Cholesterin, etc.). Bei der Überprüfung sagte mein Arzt, daß alles toll aussieht! Er ermutigte mich dann, meine, wie er meinte, tolle „fettreduzierte Ernährung mit viel Obst und Gemüse“ weiterhin durchzuführen! Ich lächelte nur. Beim nächsten Besuch werde ich ihm über meine wirkliche Ernährung erzählen. Lol

~ 1984, USA. Sott.net Forum.

Eines der Nebenprodukte des Fettverbrennungs-Metabolismus sind die sogenannten Ketonkörper – Acetacetat, β-Hydroxybutyrat und Aceton – die zum größten Teil von der Leber produziert werden. Wenn unser Körper überwiegend auf Fett als Basis des Kraftstoffes funktionieren, werden große Mengen von Acetyl-CoA erzeugt, welche die Kapazität des Krebs-Zyklus übersteigen, was zur der Herstellung dieser drei Ketonkörper in den Mitochondrien der Leber führt. Unsere Ketonkörper im Blut steigen an und unser Gehirn nutzt sie leicht und schnell für energetische Zwecke. Ketonkörper überschreiten die Blut-Gehirn-Schranke sehr schnell und leicht. Ihre Löslichkeit macht sie über das Blut auch leicht transportierbar zu den anderen Organen und Geweben. Wenn Ketonkörper als Energiequelle verwendet werden, geben sie Acetyl-CoA ab, was dann zum Krebs-Zyklus geht um wiederum Energie zu produzieren.

Bei Kindern, die mit Hilfe der ketogenen Ernährung gegen ihre Epilepsie behandelt wurden, wurde festgestellt, dass sie auch lange nach der Beendigung dieser Ernährung anfallsfrei blieben. Das bedeutet, daß sich diese Ernährung nicht nur als schützend erwiesen hat, sondern daß sie auch die Aktivität der Krankheit verändert hat – etwas, das kein Medikament in der Lage ist zu vollbringen [13]. Wenn bei der Alzheimer-Krankheit Ketonkörper-Level ansteigen, verbessert sich das Gedächtnis. Die verhungernden Gehirne der Menschen bekommen endlich die dringend benötigten Fette, die sie benötigen! Tatsächlich wird jede einzelne neurologische Erkrankung durch eine ketogene Ernährung verbessert.

Die Vorteile einer ketogenen Ernährung kann man schon nach einer Woche feststellen, und sie entfalten sich allmählich über einen Zeitraum von 3 Wochen. Es gibt einige Veränderungen in der Genexpression, die unter anderem den Stoffwechsel, das Wachstum, die Entwicklung und die Homöostase umfassen.

Der Hippocampus ist eine Region in unserem Gehirn, die sehr anfällig für Stress ist, was zum Verlust von Gehirnzellen führt. Der Hippocampus hat mit Gedächtnis, Lernen und Emotionen zu tun. Tatsächlich fördert eine ketogene Ernährung die Kodifizierung von Genen, was dazu führt, dass Mitochondrien im Hippocampus gebildet werden, die mehr Energie zur Verfügung stellen. Mehr vorhandene Mitochondrien und mehr Energie bedeuten mehr Reserven um viel mehr Stress standhalten zu können [14].

In einigen Tiermodellen gibt es eine 50 %ige Erhöhung in der Gesamtanzahl der Mitochondrien im Hippocampus, was zu mehr Gehirn ATP führt [15]. Andere Tierstudien zeigen, dass die Kommunikationen zwischen den Gehirnzellen im Hippocampus, bei den Tieren die einer ketogenen Ernährung ausgesetzt sind, um 60 % länger gleichmäßiger ablaufen wenn sie einem stressigen Reiz ausgesetzt waren, im Vergleich zu ihren Kollegen, die keiner ketogenen Ernährung ausgesetzt waren [16]. Dies ist sehr wichtig, da zu viel Stress den Hippocampus und seine Fähigkeit Informationen abzurufen schädigen kann, was zu „Abwesenheit“ oder „Gehirn-Zerstreutheit“ führt, sowie Auswirkungen auf die Fähigkeit des präfrontalen Kortex hat zu denken und Verhalten zu kontrollieren.

Eine ketogene Ernährung erhöht auch die Menge an dem beruhigenden Neurotransmitter – GABA, was dann zur Beruhigung der Übererregung führt, die an der Wurzel der neurodegenerativen Haupterkrankungen steht, aber auch bei Angst und andere Stimmungsproblemen. Eine ketogene Ernährung erhöht auch antioxidative Signalwege, die die überschüssige Produktion von freien Radikalen aus einer vergifteten Umwelt in Schach halten. Es verbessert auch anti-Entzündungs-Wege.

Ketose reinigt unsere Zellen auch von Proteinen, die wie „Schmutz“ wirken und zur Alterung beitragen, indem Sie eine ordnungsgemäßes Funktionieren der Zelle stören [17]. Ketosis tut dies im Grunde genommen durch das was als Autophagie bekannt ist: die Gesundheit von Zellen und Geweben wird bewahrt wird indem veraltete und beschädigte zelluläre Komponenten durch neue ersetzt werden. Dies verhindert degenerative Krankheiten, Alterung, Krebs und schützt Sie gegen mikrobielle Infektionen. Eine ketogene Ernährung verjüngt uns nicht nur, es macht eine Person auch viel weniger anfällig für Viren und bakterielle Infektionen [18]. Dies ist auf Grund der zunehmenden Zahl seltsamer viraler und bakterieller Infektionen sehr wichtig, die von unserer oberen Atmosphäre herunter zu kommen scheinen [19] (für weitere Informationen lesen Sie: Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung) oder aufgrund des hohen Niveaus an atomarer Strahlung, welche mehr pathogenen Stämme produziert (Lesen Sie hierzu: Detoxify or Die: Natural Radiation Protection Therapies for Coping With the Fallout of the Fukushima Nuclear Meltdown). Sei es nun das eine oder das andere, Fakt ist: Wir sind dank dem Zustand unserer Mitochondrien anfälliger als je zuvor. Aber wir können uns auf das Schlimmste vorbereiten – mit Hilfe der Ketose.

Die Keton-verbesserte Autophagie ist sehr wichtig, weil Autophagie Viren und Bakterien bekämpft, die in den Zellen wachsen und sehr problematisch sind [20]. Intrazelluläre Viren und Bakterien können zu schweren mitochondrialen Fehlfunktionen führen und die Ketose bleibt mit Abstand unsere beste Chance etwas gegen sie zu unternehmen zu können.

ejcn2013116f1© A Paoli, A Rubini, J S Volek and K A Grimaldi. Beyond weight loss: a review of the therapeutic uses of very-low-carbohydrate (ketogenic) diets. European Journal of Clinical Nutrition (2013) 67, 789–796
Eine Übersicht, wie positiv sich die ketogene Ernährungen auf verschiedene Erkrankungen auswirkt. Aufgeteilt in a) mit stichhaltigen Belegen und b) sich abzeichnenden Belegen

 

Die Produktion von Ketonkörpern durch intermittierendes Fasten und einer ketogenen Ernährung ist die vielversprechendste Behandlung für mitochondriale Fehlfunktionen [21]. Die Vorteile der Langlebigkeit, die bei Forschungen zu kalorischer Restriktion beobachet wurden, liegt in der Tatsache begründet, daß unser Körper innerhalb unserer Mitochondrien zu einem Fettverbrennungs-Stoffwechsel übergehen. Mit einer ketogenen Ernährung gehen wir in einen Fettverbrennungs-Stoffwechsel über, ohne daß unsere Kalorienzufuhr einschränkt werden müßte.

Die Ketose wird mit all den Problemen fertig, die mit einer kohlenhydratreichen Ernährung einhergehen – jene Ernährung, die von der Mainstream-Wissenschaft empfohlen wird: Angstzustände, Heißhungerattacken, Reizbarkeit, Tremor und Stimmungsprobleme, um nur einige Effekte dieser Ernährung zu nennen. Es ist ein Verbrechen von einer fettreichen Ernährung abzuraten wenn man bedenkt, dass eine ketogene Ernährung, bei Menschen sowie bei Tieren, Tumore schrumpfen lässt und die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns gegen Stress und Toxizität verbessert.

Neben der Erhöhung der Produktion unseres körpereigenen natürlichen Valiums – GABA – treibt die erhöhte Produktion von Acetyl-CoA, erzeugt durch die Ketonkörper, auch den Krebs-Zyklus an, um mitochondriale NADH (reduziertes Nicotinamid-Adenin Nukleotid) zu erhöhen, welches unser Körper in über 450 lebenswichtigen biochemischen Reaktionen verwendet – einschließlich der Zellsignalisierung und Unterstützung der laufenden DNS-Reparaturprozesse. Da der Ketonkörper Beta-Hydroxybutyrat energiereicher ist als Pyruvat, produziert er mehr ATP. Die Ketose erhöht auch die Produktion von wichtigen Antioxidantien, die sich mit den toxischen Elementen aus unserer Umgebung auseinandersetzt, einschließlich Glutathion.

Mitochondrien aus dem Hippocampus von ketogen gefütterten Tieren sind ebenfalls resistent gegen Beschädigungen der mtDNS und es ist viel unwahrscheinlicher, dass Zellselbstmord – Apoptose – zu unpassenden Zeiten entsteht.

Wie Dr. Douglas C. Wallace, Direktor des Zentrums für mitochondriale und epigenomische Medizin sagt, „die ketogene Ernährung kann auf mehreren Ebenen handeln: Sie kann exzitatorische neuronale Aktivität verringern, die Expression von bioenergetischen Genen erhöhen, Mitochondrienbiogenese und oxidative Energieerzeugung erhöhen und mitochondriale NADPH Produktion erhöhen und somit den mitochondrialen oxidativen Stress verringern“ [21].

Eine Keto-Anpassung führt zu deutlichen Veränderungen darin, wie wir eine optimale Membran („mem-brain“) Zusammensetzung konstruieren und aufrechterhalten, nicht nur wegen der gesunden Fette die wir durch die Ernährung zu uns nehmen, sondern auch wegen der verringerten Produktion von freien Radikalen und Entzündungsmediatoren zusammen mit der ansteigenden Produktion von Antioxidantien. Es ist wirklich der ideale ausgeglichene Zustand.

Zudem mögen Sie vielleicht diesen Auszug aus Human Brain Evolution: The Influence of Freshwater and Marine Food Resources (Menschliche Gehirn-Evolution: Der Einfluss von Süßwasser-und Meereslebensmittel-Ressourcen) im Hinterkopf behalten, [22]:

Es gibt zwei entscheidende Vorteile dafür, Ketonkörper gegenüber Glukose als den wichtigsten alternativen Kraftstoff für das menschliche Gehirn zu nutzen. Erstens haben Menschen in der Regel erhebliche Fettdepots, also gibt es ein reichhaltiges Angebot von Fettsäuren um Ketone zu erzeugen. Zweitens, wenn Ketone als Teil des Energiebedarfes des Gehirns genutzt werden, wenn die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln intermittierend ist, dann setzt dies etwas an Glukose frei, die für andere Zwecke verwendet werden kann und reduziert im großen Ausmaß das Risiko von nachteiligem Muskelabbau während einer Glukosesynthese, sowie die kompromittierte Funktionen anderer Zellen, die abhängig von Glukose sind, das heißt der roten Blutkörperchen. Eine interessante Eigenschaft der Ketonaufnahme durch das Gehirn ist, daß es vier bis fünf Mal schneller bei Neugeborenen und Säuglingen von statten geht als bei Erwachsenen. Die effiziente Nutzung von Ketonen durch das Gehirn von Säuglingen bedeutet folglich auf eine Art, dass das Gehirn von Säuglingen wohl eine bessere Kraftstoffreserve hat als das erwachsene Gehirn. Obwohl die Rolle der Ketone als Kraftstoffreserve wichtig ist, sind sie bei Säuglingen und Kindern mehr als nur eine Brennstoffreserve für das Gehirn – sie sind auch das Haupt-Substrat für die Lipidsynthese im Gehirn.

Ich habe die Hypothese aufgestellt, dass die Evolution einer größeren Fähigkeit Ketone zu erzeugen parallel mit der menschlichen Gehirnexpansion von statten ging. Diese erhöhte Kapazität war direkt mit den sich entwickelnden Fettsäurereserven in den Körperfettdepots während der fetalen und neonatalen Entwicklung verbunden. Um sowohl die Größe des Gehirns und seine Raffinesse so bemerkenswert vergrößern zu können, wäre eine zuverlässige und reiche Energieversorgung für einen sehr langen Zeitraum von Nöten gewesen, wahrscheinlich mindestens für eine Million, wenn nicht sogar zwei Millionen Jahre. Zunächst und bis zu einem bestimmten Punkt konnte der Energiebedarf eines etwas größeren Hominin-Gehirns noch durch Glukose und kurzfristige Glukosereserven wie Glykogen und der Glukosesynthese von Aminosäuren erfüllt werden. Als die Homini begannen langsam größere Gehirne zu entwickeln, nach dem sie eine sichere und reichere Versorgung mit Lebensmitteln erreichten, hätte eine weitere Expansion davon abhängen müssen erhebliche Fettreserven zu entwickeln und einen zuverlässigen und schnellen Zugriff auf den Kraftstoff in diesen Fettreserven gewährleisten zu können. Fettreserven waren notwendig aber noch immer nicht ausreichend, ohne eine parallele Erhöhung der Kapazität für die Ketogenese. Diese einzigartige Kombination von einem herausragenden Brennstofflager im Körperfett, sowie eine schnelle und reichliche Verfügbarkeit von Ketonen als ein Gehirnkraftstoff, der nahtlos Glukose ersetzen konnte, war die Haupt-Kraftstoffreserve, um die Expansion des Hominin Gehirns zu gewährleisten; eine Reserve, die anderen landlebenden Säugetieren, einschließlich nicht-menschlicher Primaten, offenbar nicht zur Verfügung stand.

Es ist unbestreitbar, dass eine ketogene Ernährung schützende Wirkungen auf unser Gehirn hat. Mit all den Beweisen für ihre Wirksamkeit in mitochondrialen Fehlfunktionen, kann diese Ernährung für jeden einzelnen von uns angewendet werden, der in einer sehr stressigen und giftigen Umwelt lebt. Ketonkörper sind Heil-Körper, die uns dabei halfen uns zu entwickeln und heutzutage werden unsere Mitochondrien ständig auf die eine oder andere Weise beschädigt, da die Quoten in dieser giftigen Welt gegen uns stehen. Offensichtlich wird es auch Menschen mit solch einem Maß an beschädigter mtDNS oder mit Mutationen geben, mit denen sie geboren wurden, die ihre Systme nicht verändern können (d.h. Defekte des L-Carnitin-Stoffwechsels). Doch sogar in einigen dieser Fälle kann weiterer Schaden gestoppt oder verlangsamt werden. Unsere gesunden Vorfahren hatten nie mit den Niveaus von Giftigkeit zu tun, mit denen wir heutzutage leben und trotzdem aßen sie optimal. In Anbetracht unserer heutigen Zeit und Umwelt, ist das Mindeste was wir tun können, optimal für unsere Physiologie zu essen.

Der Weg zu heilenden Ketonkörpern, die sich in unserem Blutkreislauf bewegen, besteht in einer fettreichen, kohlenhydratreingeschränkten und protein-gemäßigten Ernährung. Gekoppelt mit intermittierendem Fasten, das die Produktion von Ketonkörpern erhöht, und mit Krafttraining, das Mitochondrien mit gesünderer mtDNS bildet, können wir es entgegen aller Wahscheinlichkeit schaffen.

Was heute als eine „normale Ernährung“ bezeichnet wird, ist eigentlich eine Aberration, die auf der Korruption der Wissenschaft basiert und lediglich Big Agra und Big Pharma Vorteile verschafft. Wenn wir in der Zeit zurückgehen würden bis zu den Tagen, bevor die moderne Ernährung von korporativen und landwirtschaftlichen Interessen normalisiert wurde, werden wir feststellen, dass die Ketose der normale metabolische Zustand der Menschen war. Der heutige menschliche metabolische Zustand ist anormal. Es ist Zeit, das zu ändern.

Referenzen

[1] Ein Forscherteam Mitglied des Forscherteams vom sott.net Forum hat Diabetes Typ 1 und er führt die ketogene Ernährung durch. Unter normalen Umständen berichten Diabetiker (einschließlich Typ I) über erstaunliche Ergebnisse unter einer kohlenhydratarmen Ernährung. Siehe Dr. Bernstein’s Diabetes Solution by Richard K. Bernstein, MD (Little, Brown and Company: 2007).

[2] Es variiert von Person zu Person, aber der allgemeine Bereich liegt zwischen 0 und 70 Gramm Kohlenhydraten täglich, sowie einer moderate Zufuhr von Eiweiß, zwischen 0,8 und 1,5 Gramm Proteine pro kg des Idealen Körpergewichts. Schwangere und Kinder sollten ihre Proteinzufuhr nicht einschränken.

[3] Ketogenic diets in seizure control and neurologic disorders by Eric Kossoff, MD, Johns Hopkins Hospital, Baltimore, Maryland. The Art and Science of Low Carbohydrate Living by Jeff S. Volek, PhD, Rd and Stephen D. Phinney, MD, PhD. Beyond Obesity, LLC , 2011.

[4] A Paoli, A Rubini, J S Volek and K A Grimaldi. Beyond weight loss: a review of the therapeutic uses of very-low-carbohydrate (ketogenic) diets. European Journal of Clinical Nutrition. 2013;67:789-96.

[5] Rainer J Klement, Ulrike Kämmerer. Is there a role for carbohydrate restriction in the treatment and prevention of cancer? Nutr Metab(Lond). Oct 26, 2011; 8: 75.

[6] Wenn der genetische Code die Hardware für das Leben ist, dann ist der epigenetische Code die Software, die bestimmt, wie die Hardware sich verhalten muß.

[7] David N. Ruskin and Susan A. Masino, The Nervous System and Metabolic Dysregulation: Emerging Evidence Converges on Ketogenic Diet Therapy. Front Neurosci. 2012; 6: 33.

[8] Finkel T, Hwang PM. The Krebs cycle meets the cell cycle: mitochondria and the G1-S transition. Proc Natl Acad Sci U S A. 2009 Jul 21;106(29):11825-6.

[9] Matthews C.M. Nurturing your divine feminine. Proc (Bayl Univ Med Cent). 2011 July; 24(3): 248.

[10] Hipkiss AR. Energy metabolism, altered proteins, sirtuins and ageing: converging mechanisms? Biogerontology. 2008 Feb;9(1):49-55.

[11] Saffran HA, Pare JM, Corcoran JA, et al. Herpes simplex virus eliminates host mitochondrial DNA. EMBO Rep. 2007 Feb;8(2):188-93.

[12] Porcellini E, Carbone I, et al. Alzheimer’s disease gene signature says: beware of brain viral infections. Immun Ageing. 2010 Dec;14(7):16.

[13] Gasior M, Rogawski MA, Hartman AL. Neuroprotective and disease-modifying effects of the ketogenic diet. Behav Pharmacol. 2006 Sep;17(5-6):431-9.

[14] Maalouf M, Rho JM, Mattson MP. The neuroprotective properties of calorie restriction, the ketogenic diet, and ketone bodies. Brain Res Rev. 2009 Mar;59(2):293-315.

[15] Nylen K, Velazquez JL. The effects of a ketogenic diet on ATP concentrations and the number of hippocampal mitochondria in Aldh5a1(-/-) mice. Biochim Biophys Acta. 2009 Mar;1790(3):208-12.

[16] Bough K. Energy metabolism as part of the anticonvulsant mechanism of the ketogenic diet. Epilepsia. 2008 Nov;49 Suppl 8:91-3.

[17] Finn PF, Dice JF. Ketone bodies stimulate chaperone-mediated autophagy. J Biol Chem. 2005 Jul 8;280(27):25864-70.

[18] Yuk JM, Yoshimori T, Jo EK. Autophagy and bacterial infectious diseases. Exp Mol Med. 2012 Feb 29;44(2):99-108.

[19] Chandra Wickramasinghe, Milton Wainwright & Jayant Narlika. SARS – a clue to its origins? The Lancet, vol. 361, May 23, 2003, pp 1832.

[20] Yordy B, Iwasaki A. Autophagy in the control and pathogenesis of viral infection. Curr Opin Virol. 2011 Sep;1(3):196-203.

[21] Douglas C. Wallace, Weiwei Fan, and Vincent Procaccio. Mitochondrial Energetics and Therapeutics Annu Rev Pathol. 2010;5:297-348.

[22] Stephen Cunnane, Kathlyn Stewart.Human Brain Evolution: The Influence of Freshwater and Marine Food Resources. June 2010, Wiley-Blackwell.

 

Quelle : http://de.sott.net/article/12100-Die-ketogene-Ernahrung-Die-vielen-unglaublichen-Vorteile-einer-Ernahrung-basierend-auf-tierischem-Fett-Fur-Korper-Geist-und-Seele

 

Gruß an die Ausprobierer
Kräutermume

PS : Ich fange damit Ende des Monats an und werde in Abständen von 14 Tagen bis drei Wochen Bericht darüber hier schreiben.

Schmerzmittel direkt aus der Natur

Im Laufe seines Lebens wird der Mensch von etlichen großen und kleinen Schmerzen geplagt. Nahezu jede Körperstelle kann davon betroffen sein, sei es der Kopf, der Rücken, die Gelenke oder der Bauch. Während einige Glückliche nur selten mit Schmerzen zu kämpfen haben, so sind sie für andere ein täglicher Begleiter – oftmals hilft in einem solchen Fall nur noch die Schmerztablette, um die Beschwerden zu lindern. Knapp eineinhalb Milliarden Menschen leiden auf der ganzen Welt an chronischen Schmerzen, die von der Schulmedizin in der Regel mit Antidepressiva, Antiepileptika und starken Schmerzmitteln behandelt werden. Jedoch kann es bei diesen synthetisch hergestellten Medikamenten häufig zu Nebenwirkungen kommen, denn viele von ihnen erhöhen gleichermaßen das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Tatsache, dass eine Abhängigkeit entwickelt werden kann oder die Wirkung aufgrund des regelmäßigen Konsums nachlässt – teilweise können sogar die Schmerzmittel selbst weitere Schmerzen auslösen. Gerade bei chronischen Schmerzen bieten sich daher Alternativen wie Naturheilverfahren und natürliche Medikamente an, die schonender wirken und den Körper nicht so stark belasten beziehungsweise bei korrekter Anwendung und Dosierung überhaupt keine Nebenwirkungen haben, denn das ist der große Vorteil von Naturheilmitteln.
Natürliche Alternativen zu Schmerzmitteln
Schmerzmittel direkt aus der Natur haben meist eine entzündungshemmende Wirkung und lindern über diesen Weg die Schmerzen des Betroffenen – und dies in der Regel ohne Nebenwirkungen. Heutzutage sind sie gefragt wie nie und in vielen unterschiedlichen Ausführungen zu finden. Insbesondere chronische Schmerzen lassen sich auf diese Weise sanft lindern.

1.    Bei Kopfschmerzen und Migräne
Kopfschmerzen gelten mittlerweile als regelrechte Volkskrankheit, die bereits in frühen Jahren auftreten kann und sich bei einigen Betroffenen durch das komplette Leben zieht. Allein in Deutschland leiden über 70 Prozent der Menschen zeitweise unter Kopfschmerzen, jeder Vierte sogar regelmäßig. In vielen normalen Schmerzmitteln macht die enthaltene Acetylsalicylsäure dem Magen zu schaffen, allein deshalb lohnt sich der Griff zur natürlichen Alternative. Bewährt hat sich diesbezüglich insbesondere die Weidenrinde bzw. der Weidenrindenextrakt.
Viele Weidenarten weisen Salicin auf, welches in der Leber zu Salicylsäure umgewandelt wird – der Wirkstoff ist in der Lage, Entzündungen zu hemmen, Fieber zu senken und Kopfschmerzen sowie Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden zu lindern. Der Wirkstoff wird in den meisten Fällen von der Rinde der Purpurweide gewonnen und danach als Präparat angeboten. Auch Weidenrindentee ist sehr beliebt und lässt sich mit Wasser und etwas geschnittener oder grob gepulverter Rinde anrichten. Überhaupt wurde historisch Aspirin aus der Weidenrinde gewonnen und dann chemisch verändert.

2.    Bei Zahnschmerzen
Schon seit vielen Jahrhunderten werden Gewürznelken in der Zahnmedizin verwendet, um Schmerzen im Mundraum zu lindern. Die Inhaltsstoffe der Nelke sind in der Lage, Bakterien und Viren zu bekämpfen, zusätzlich wirken sie außerdem betäubend und krampflösend. Ganz klassisch werden dafür die getrockneten Blütenknospen der Gewürznelke genommen und bei Zahnschmerzen zwischen Backe und Zahn geschoben, leichtes Kauen setzt zusätzliche ätherische Öle frei. Einfacher ist die Anwendung heutzutage aber mit gemahlenem Pulver oder auch speziellen Tropfen und Lösungen mit Nelkenöl. Dieses wird einfach mithilfe eines Wattestäbchens auf die schmerzende Stelle im Mund aufgetragen. Ein weiteres sehr potentes Heilkraut ist Galgantpulver, das ähnlich wirkt wie Nelke.

3.    Bei Rheuma und Gelenkschmerzen
Bei Rheuma und Gelenkschmerzen können verschiedene natürliche Schmerzmittel zum Einsatz kommen. Bekannt ist unter anderem die Teufelskralle, ein anspruchsloses Gewächs aus der afrikanischen Savanne, welches mit scharfen Widerhaken ausgestattet ist. Es wird bereits seit langer Zeit als traditionelles Heilmittel genutzt und wirkt gegen Schmerzen, Fieber und Magen-Darm-Probleme. Die wirksamen Bestandteile der Pflanze befinden sich in den Wurzelausläufern, in ihnen kommen in geringen Mengen sogenannte Iridoide vor. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und sind zudem leicht schmerzstillend und werden daher bevorzugt gegen Rheuma, Arthrose und Rückenschmerzen als ergänzende Methode eingesetzt. Die Einnahme kann sowohl durch Tabletten und Kapseln als auch mit Pulver oder in Form von Tee erfolgen. Ebenfalls wirksam bei Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen ist Weihrauch, wobei die Wirkung insbesondere dem enthaltenen reinen Harz zugeschrieben wird. Dieses wirkt schmerzstillend, desinfizierend und entzündungshemmend. Eingenommen wird es in Form eines Nahrungsergänzungsmittels oder als pflanzliches Medikament, etwa als Kapsel oder Tablette. Oder auch einfach als der pulverisierte Weihrachharz.

4.    Bei Unterleibsschmerzen
Bei klassischen Frauenproblemen wie etwa Unterleibsschmerzen kann auf eine breite Palette von natürlichen Schmerzmitteln zurückgegriffen werden. Der Spruch „Abwarten und Teetrinken“ trifft es diesbezüglich ziemlich genau, denn gerade in diesem Bereich gibt es besonders viele Teesorten, die Abhilfe schaffen. So hilft ein Teeaufguss mit Frauenmantel beispielsweise gegen die üblichen Menstruationsbeschwerden, denn es weist die typischen grünen Gerbstoffe auf, die auch der grüne Tee vorzuweisen hat. Gleichzeitig wirkt es Schleimhaut-protektiv, vor allem am Gebärmutterhals. Auch Schafgarbe wird häufig bei Frauenleiden eingesetzt und wirkt unter anderem krampflösend, blutreinigend und blutstillend. Gänsefingerkraut, welches meist über eine recht große Fläche wuchert, wird vorwiegend gegen Krämpfe aller Art eingesetzt. Besonders gerne wird es dabei in Milch abgekocht, darüber hinaus können Blätter und Wurzeln des Krautes jedoch auch als Wildgemüse gekocht werden. Seine Heilwirkungen sind zahlreich: unter anderem wirkt es entspannend, beruhigend, antibakteriell, krampflösend, gegen eine schmerzhafte Periode oder bei der Wundheilung. Zu guter Letzt sollte aber auch der Beifuß bei dieser Aufzählung nicht unerwähnt bleiben. Das unauffällige, stark würzig durftende Kraut wächst an vielen Wegesrändern und hat sich als Heilkraut wie auch als Gewürz vielfach etabliert. Schon in der Antike und im Mittelalter wurde es sehr häufig verwendet und auch heute noch ist es ein fester Bestandteil der Naturheilkunde, wobei sowohl die Blätter als auch die Rispen und Wurzeln Verwendung finden. Häufig wird es bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, aber auch bei vielen typischen Frauen leiden wie etwa Kopfweh, Übelkeit, den Wechseljahresbeschwerden oder inneren Unruhezuständen kann es Abhilfe schaffen. Zumeist wird auch hier die Zubereitung eines entsprechenden Tees empfohlen. Allen erwähnten Pflanzen gemein ist, daß sie eine große Menge an sogenannten Phytohormonen aufweisen, die den weiblichen Hormonen ähnlich sind und die der Körper gut integrieren kann.

5.    Bei Rückenschmerzen
Rückenschmerzen sind in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet und gelten als sogenannte Zivilisationskrankheit. Sie entstehen vor allem dadurch, dass viel gesessen wird (etwa auf der Arbeit vor dem Computer) und der Alltag dementsprechend so gestaltet wird, dass er dem Körper langfristig nicht gut tut. Wer hierbei auf Heilkräuter zurückgreifen will, der findet in dem beliebten Gewürz Rosmarin eine effektive Hilfe. Die Pflanze enthält ein Öl, dessen Stoffe die Durchblutung der Haut anregen und den Kreislauf ankurbeln. Wer das Öl außerdem verdünnt in die Haut einmassiert, kann auf diesem Weg akute Beschwerden bei Rückenschmerzen und Muskelkater lindern. Darüber hinaus eignet sich Rosmarinöl aber auch zur inneren Anwendung, wenn es Magen-Darmprobleme gibt und die Verdauung beeinträchtigt ist. Dort wirkt es krampflösend an den Gallenwegen und am Dünndarm, steigert die Durchblutung des Herzens, wirkt sich schützend auf die Leberzellen aus und kämpft gegen Bakterien und Pilze. Wenn man das ätherische Rosmarinöl äußerlich anwenden will, verdünnt man es 1 zu 10 mit einem Trägeröl, etwas einem guten Bio-Olivenöl oder Bio-Mandel-oder Jojoba-öl. Bei den ätherischen Ölen ist es wichtig auf Reinheit und Bio-Anbau zu achten, damit es genügend wirkt.

6.    Bei Halsschmerzen
Wer Halsschmerzen hat, der hat meist auch Schluckbeschwerden und leidet oftmals gleichzeitig an einer Erkältung oder Mandelentzündung. Zwar sind Halsschmerzen in den meisten Fällen harmlos, dafür jedoch sehr unangenehm. Unabhängig von Ursache und genauem Krankheitsbild lassen sie sich aber effektiv lindern, unter anderem mit einer sogenannten Propolis-Tinktur. Propolis ist ein Produkt der Honigbiene wird auch als Bienenharz bezeichnet, es wirkt keimhemmend und immunstimulierend. Untersuchungen aus Rußland zeigten, daß Propolis – genau wie übrigens ein Großteil der ätherischen Öle – sogar gegen Viren und Pilzerkrankungen. Unter anderem kann Propolis als Pulver, Granulat, Tropfen oder Spray eingenommen werden, aber auch Kaubonbons, Salben oder Cremes sind erhältlich. Wobei alkoholische oder auch wässrige Lösungen oder auch Sprays wie Halsspray wegen seiner einfachen Anwendung eher zu empfehlen sind. Neben seiner positiven Wirkung bei Halsschmerzen soll es die körpereigene Abwehr und bei regelmäßiger Einnahme die Verdauung stärken, hilft bei Verletzungen im Mund und unterstützt sogar die Behandlung bei rheumatischen Beschwerden. Ebenfalls hilfreich bei Halsschmerzen ist das Gurgeln mit Salbei, denn das Heilkraut tötet Bakterien im Rachen ab und hilft außerdem bei Husten und Heiserkeit. Wer mit Salbei nicht nur gurgelt, sondern diesen auch noch in Form eines Tees trinkt, stärkt die Atemwege zusätzlich. Viele spezielle Kräutermischungen versprechen weitere Abhilfe, eine der bekanntesten dürfte vermutlich der „Atemfrei“ – Kräutertee sein oder Atemwohl, eine Mischung naturreinen ätherischer Bio-Ölen, unter anderem Thymian, Lavendel, Fichtennadel, Eukalyptus und Pfefferminze, die zum Inhalieren sehr geeignet sind und sowohl Bakterien als auch Viren abtöten und somit auch bei Grippe und grippalem Infekt gut helfen können.

7.    Magen/Darmschmerzen
Herrscht im Darm ein Ungleichgewicht, so kann es zu Schmerzen und Unwohlsein kommen. In einem solchen Fall gilt es, die natürliche Darmflora wieder aufzubauen. Die Einnahme von Probiotika kann dabei helfen – hierbei handelt es sich vorwiegend um lebende Bakterien, welche den Darm positiv beeinflussen und unter anderem Durchfall lindern, die Verdauung wieder auf Trab bringen und somit gegen Verstopfung helfen. Weiterhin unterstützen sie das Immunsystem.
Auch bittere Kräuter können hilfreich sein, darunter Löwenzahn, Enzian oder Mariendistel – sie können beispielsweise als Kräuterextrakt eingenommen werden, bekannte Varianten sind Bitteralpin oder Schwedenbitter. Sehr gut wirksam und hilfreich ist auch der Lebertee / die Leberkräuter nach Andreas Moritz. Nicht umsonst werden sie auch als Leberkräuter bezeichnet, denn sie üben eine stimulierende und schützende Wirkung auf selbige aus. Ferner reinigen sie die Gallenblase, regen das zentrale Nervensystem an und verbessern die Verdauung. Gerne werden sie aber auch als sogenannter Digestif oder Aperitif gereicht – darunter sind in der Regel hochprozentige Spirituosen zu verstehen, die vor oder nach dem Essen gereicht werden. Sie werden auch als Verdauungsschnaps bezeichnet, unter anderem handelt es sich dabei um Wein- und Tresterbrände, Obstler, klare Spirituosen und Liköre.
Der Griff zu pflanzlichen Schmerzmitteln lohnt sich demnach fast immer und bietet darüber hinaus eine sehr große Auswahl, bei der im Normalfall jeder fündig werden sollte. Auch die deutlich geringeren Nebenwirkungen sind ein Pluspunkt. Um den Effekt der meist eher sanft und schonend wirkenden pflanzlichen Schmerzmittel zu verstärken, kann parallel außerdem auf eine entzündungshemmende Ernährung geachtet werden, bei der dem Körper weitere fördernde Vitalstoffe zugeführt werden.

Gefunden bei : https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/02/16/schmerzmittel-direkt-aus-der-natur/

 

Original-Quelle: http://www.herbathek.com/wissen/blog/schmerzmittel-direkt-aus-der-natur

Gruß an die Schmerzfreien

Danke an TA KI

Kräutermume

Aus dem Wildkräuter Lexikon für grüne Smoothies – Buchstabe E

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Echtes Labkraut

Eine ganz besondere Note in den Grünen Smoothie bringt der honigsüße Duft des Echten Labkrauts, weshalb wir uns dieses Wildkraut einmal näher anschauen möchten.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Galium verum
  • Pflanzenfamilie: Rötegewächse / Rubiaceae
  • Sammelzeit: Echtes Labkraut kann in den Monaten Juli bis September gesammelt werden.
  • Orte: Echtes Labkraut ist insbesondere an sehr sonnigen und daraus resultierend an trockenen Plätzen zu finden. Z.B. an Weideflächen, Wiesen, Dünen oder auch Böschungen. Es kann dabei eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimetern erreichen.
  • Inhaltstoffe: Labferment, Kieselsäure, Flavonoide, ätherische Öle, Chlorogensäure,
  • Vitamin C
  • Verwendete Pflanzenteile: Blüten

Besonderheiten

Die goldgelben, kegelförmigen Blütenstände duften intensiv nach Honig, weshalb sie bei Bienen sehr beliebt sind. Echtes Labkraut blüht den ganzen Sommer mit kleinen sternförmigen Blüten. Aus diesen entstehen die Kletten, die gerade beim Spaziergang in der freien Natur sehr leicht an Kleidern und am Tierfell haften bleiben. Schon bei einer Berührung mit der ungeschützten Hand bleibt das Kraut dort kleben.

Tips für Grüne Smoothies mit Echtem Labkraut

Echtes Labkraut gehört zu den essbaren Wildkräutern und kann daher nicht nur in der Küche (Bestandteil des englischen Chesterkäses, Tee, würzige Salate, Wildkräuterpfannkuchen, etc.) sondern auch wunderbar in Grünen Smoothies eingesetzt werden. Dabei gilt es weniger als Würzkraut. Trotz des honigsüßen Duftes der Blütenstände ist es eher bitter, aber sehr außergewöhnlich im Geschmack. Lassen Sie sich positiv überraschen – es lohnt sich!

Eigenschaften

Das Wildkraut soll eine reinigende und entspannende Wirkung haben, welche auch in der Kosmetik Anwendung findet. Darüber hinaus wird eine vermeintlich harntreibende, milde Wirkung angenommen.

Anwendungsbereiche

Echtes Labkraut soll als Tee zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion der Niere und zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung verwendet werden können. Zudem bei Hautleiden, Ekzemen, Fingernagelgeschwüren, Hautunreinheiten, Entzündungen (Zunge, Magen, Darm, Blase), Wasserstauungen, Nierensteinen, Blasensteinen und Übergewicht.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Echtem Labkraut ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Echtem Labkraut

  • 3 Stängel Echtes Labkraut
  • 1 Hand voll Salat nach Wahl
  • 1/2 Honigmelone
  • 1 Mango
  • 4 Aprikosen
  • 1 Apfel
  • 1/4 Ananas
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem GeschmackQuelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/echtes-labkraut
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Kletten-Labkraut

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen.

Als Heilpflanze ist es eher unbekannt – zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem.

Ausser dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.

Heilwirkung :

Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten,
Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen,
harntreibend, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine,
Blasengries, Übergewicht

Volkstümlicher Name :
Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber

Inhaltsstoffe :
Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente

 

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Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen.

Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf.

Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee.

In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern.

Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.

 

 

Pflanzenbeschreibung

Labkraut Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weissen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger.

Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch „Klimmen“ und nicht durch Ranken fest, d.h. es es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit.

Die Blätter sind schmal und stehen vom Stengel ab wie kleine Quirle.

Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten.

Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden.

Das gelb blühende echte Labkraut (Galium verum) hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.

 

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/labkraut.htm

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Engelwurz

Junge Engelwurzblätter sind eine Delikatesse, aber auch die älteren Blätter sowie Samen und Blüten passen hervorragend in den grünen Smoothie – und das nicht nur wegen der geschmacklichen Bereicherung.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Angelica sylvestris L.
  • Pflanzenfamilie: Doldengewächse (Apiaceae)
  • Sammelzeit: Die Blätter können ab April bis mindestens Juni gesammelt werden, dann sind sie am schmackhaftesten. Wir haben auch noch im September frische Engelwurzblätter gefunden. Die Pflanze blüht zwischen Juni und September und die Samen bilden sich ab August bis in den September hinein.
  • Orte: Die Engelwurz wächst bis in 1700 m Höhe in Auewäldern, auf feuchten Wiesen, an Flüssen, Waldrändern und auf nährstoffreichen oder leicht sauren Böden.
  • Inhaltstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harz, Alkaloide (geringe Mengen)
  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Samen

Besonderheiten

Die Blätter schmecken würzig-aromatisch und gehören zu unseren Lieblingen im grünen Smoothie mit Wildkräutern. Sie können auch für Salate oder zum Aromatisieren verschiedenster Speisen und sogar von süßen Leckereien verwendet werden. In manchen Ländern werden die geschälten Stängel als kandierte Nascherei verspeist. Die Blüten des Engelwurz können angebraten, in Salzwasser gedünstet oder als Zugabe zu Desserts verwendet werden. Die Samen verleihen dem grünen Smoothie einen besonders intensiven Geschmack, werden zudem als Brot- oder Fleischgewürz oder zur Teezubereitung eingesetzt.

Die Engelwurz ist eine wichtige Zutat des Grünen Chartreuse – ein Klosterlikör, der seit 1605 von Kartäuser Mönchen nach einem geheimen Rezept hergestellt wird.

Aufgrund der enthaltenen Furocumarine kann die Haut bei Berührung der Pflanze im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung empfindlich reagieren (Photosensibilisierung).

Eigenschaften

Engelwurz wird eine antibakterielle, antimikrobielle, verdauungsfördernde und krampflösende Wirkung nachgesagt. Zudem soll die Pflanze allgemein aktivierend und aufbauend wirken. Am wirksamsten soll die Wurzel sein.

Anwendungsbereiche

Bereits seit Jahrhunderten wird Engelwurz als Heilpflanze geschätzt. Sie kann hilfreich gegen Darmpilze sein, zur Stärkung der Immunabwehr und zur Anregung der Lebertätigkeit. Zudem wird Engelwurz zur Linderung von Magen-Darm-Krämpfen, bei Verdauungsproblemen, Blähungen und zur Förderung des Gallenflusses eingesetzt. Der Tee soll bei Rheuma, Magen-Darm-Beschwerden, Bronchitis, Menstruationsbeschwerden und Gicht helfen.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung der Engelwurz ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie Rezept mit Engelwurz

  • 1 Handvoll junge Engelwurzblätter
  • 3 Stängel Petersilie (grobe Stiele entfernen)
  • 1 Mango (entkernt und geschält)
  • 1 Kiwi (geschält)
  • Saft ½ Limette
  • 1 Esslöffel über Nacht eingeweichte Hanfsamen
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

 

Quelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/engelwurz

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Angelika / Engelwurz (Angelica archangelica L.)

Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden.

Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten.

Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt.

Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack.

Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika (Angelica dahurica) und Taiwan Angelika (Angelica taiwaniana), diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika.

Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.

 

Heilwirkung :
antiseptisch, abwehrsteigernd,  blähungstreibend (karminativ),
galletreibend (cholagog), kraftspendend, krampflösend (spasmolytisch),
magensaftfördernd, Appetitlosigkeit,  Appetitmangel, Blähungen,
Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Kreislauf stabilisierend,
Migräne, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe,
Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,
Verdauungsprobleme, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden,

Volkstümliche Namen :
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engelswurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligengeistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel

GEGENANZEIGEN : nicht bei Schwangerschaft

Nebenwirkungen : Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.

Anwendungsdauer : 3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.
Tages-Dosis : Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm

 

Inhaltstoffe :
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocumarine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin

Wirkung
Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme.

Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.

 

Anwendung
Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen.

Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen.

Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen.

Angelika ist Bestandteil der Carminativum-Tinktur, die Blähungen lindert:

Pflanzenbeschreibung

Angelika Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht.

Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2 m hoch.

Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind.

Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.

Ernte

Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen.

Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden.

Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen.

Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.

Geschichte

Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war.

In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.

http://heilkraeuter.de/rezept/brust-oel.htm
http://heilkraeuter.de/salben/brust-tegomuls-creme.htm
http://heilkraeuter.de/rezept/carminativum.htm
http://heilkraeuter.de/rezept/frauen-tee.htm


Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/angelika.htm

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Gruß an die Genesenden
Kräutermume