Schlagwort-Archive: Lungen

Vom Wahn des weiblichen Bewertens und Vergleichens

 

Rose mit Tau  Postkarten_Natur_Sonnenblume im Lavendelfeld

Unser Körperbau wurde vor langer Zeit geschaffen und weiter gereicht. Wenn wir unseren Körper abwerten, werten wir zugleich unsere Blutslinie ab. Ihn nur an den heutigen Vorstellungen von einem perfekten Körpers zu messen, heißt, eine vollkommene evolutionäre Entwicklung herabzusetzen,

Womöglich haben die Frauen, die hinter dir stehen, auch ihren Körper abgewertet; womöglich entsprachen auch sie nicht der Vorstellung von Perfektion in ihrer Zeit. Diese Körper haben allesamt ihr Bestes getan: Herzen schlagen, Lungen atmen, alle Zellen und der Blutkreislauf funktionieren Jahrzehnte lang fleißig, ohne gewürdigt zu werden – weil wir alle dem Wahn des Vergleichens anheim gefallen sind.

Spüre deinen Körper, wie er gerade jetzt ist. Dein Herz schlägt untadelig. Deine Zellen verrichten ihre Arbeit redlich. Selbst wenn du krank bist, kannst du sicher sein, daß dein Körper sein Bestmögliches tut, um gesund zu werden. Spüre innerlich, welches Wunder dein Körper ist. Er ändert sich mit den Jahreszeiten und den Mondzyklen. Er ist ein vollkommener Organismus, der sich mit angemessener Ernährung und liebender Zuwendung bewegt, heranwächst und in eigener vollkommener Weise liebt.

Verfallen wir dem Wahn des Bewertens und Vergleichens, sind wir nicht mehr im Körper anwesend. Die Folgen sind vielfältig.

:: Wir kappen unsere Verbindung zur inneren Weisheit.
:: Wir betreiben zerstörerisches Konkurrenzdenken.
:: Wir begrenzen unseren Schönheitssinn.
:: Wir verlieren das natürliche Gespür für Grenzen
:: Wir zerstören unsere Seele

:: Wir zerstören unseren Selbstwert

~ Chameli Ardagh, aus „Komm dir näher… und l(i)ebe deine tiefste Sehnsucht“ Kamphausen-Verlag

Advertisements

Heilsame Sonnen am Wegesrand – der Huflattich

„Filius ante patrem“ (Sohn vor dem Vater) wurde diese Pflanze im Mittelalter genannt und deutet auf deren Besonderheit hin, dass zuallererst die Blüten aus dem Boden schießen, bevor sich dann langsam die Blätter entwickeln.

An vielen Orten können wir im Frühjahr zum Teil flächendeckend diese gelben sonnenähnlichen Blüten entdecken, die ihre Köpfe an einem schuppenartigem Stengel emporstrecken und das Sonnenhalbjahr einläuten. Später finden wir an diesen Stellen statt dessen die hufeisenförmigen Blätter, die markanterweise von einem weißlichen Haarfilz bedeckt sind und große Ausmaße annehmen können.

Der botanische Name Tussilago farfare verrät uns die Heilwirkung des Huflattichs: Tussilago bedeutet „den Husten vertreiben“ – farfare heißt „Mehl“ und meint damit den Haarfilz. So wird dieses Heilkraut schon seit Jahrhunderten zur Linderung und Heilung von Atemwegserkrankungen eingesetzt. In wissenschaftlichen Studien wurde bestätigt, dass die Schleimstoffe des Huflattichs einen reizlindernden Film auf der Atemwegsschleimhaut bilden und aus diesem Grund den Hustenreiz lindern. Außerdem entspannt ein Huflattichtee die Lungen, erleichtert das Abhusten und das Ausscheiden harten Schleims und stärkt die Muskulatur unserer Bronchien. Ähnlich, aber etwas schwächer wirkt ein Huflattichhonig (s.u.).

Bei Raucherhusten empfiehlt es sich, statt Tabak ab und zu getrocknete Huflattichblätter zu rauchen oder diese unter den Tabak zu mischen. Das stillt den Husten und tut Brust und Lunge gut, denn Tabak ist warm und trocken und entzieht der Lunge ihre natürliche Feuchtigkeit, während der Huflattich sie wieder befeuchtet und reizmildernd wirkt. Zusätzlich als Tee getrunken hilft Huflattich, Teer, Staubteilchen und andere Schadstoffe aus der Lunge auszustoßen und reduziert damit die Auswirkungen vom Tabakrauch oder schlechter Luft.

Der Huflattich ist eine bewährte Pflanze in der Kräuterkosmetik. Durch seinen hohen Schwefelgehalt wirkt er antiseptisch und klärend auf die Haut und vermindert bei fettiger Haut und leicht fettenden Haaren die übermäßige Talgdrüsenproduktion.

Aber Achtung:
Huflattich enthält unterschiedliche Konzentrationen der für die Leber giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide. Da Blüten und Stängel des Huflattichs größere Mengen enthalten, wird heutzutage empfohlen, nur noch Huflattichblätter zu sammeln. Auf jeden Fall sollte eine Kur mit Huflattichtee aus diesem Grund auf 4 – 6 Wochen im Jahr beschränkt bleiben und während Schwangerschaft und Stillzeit vorsichtshalber vermieden werden. Kleine Mengen der Blüten und Stiele sind durchaus vertretbar, außer in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Doch auch der bloße Anblick der Blüte hat seine Wirkung:
Als Lichtblume öffnet sie unseren Geist für die Frühlingssonne und so sollten wir in diesen Tagen dieses Pflänzlein besonders aufmerksam betrachten.

 

Heilrezepte mit Huflattich

 

Huflattichtee

2 TL frische (oder 1 TL getrocknete) Huflattichblätter mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Bei Bedarf drei Tassen am Tag trinken, aber die Kur spätestens nach 4 – 6 Wochen beenden.

Hustenhonig

In ein Marmeladenglas wir eine ca. 4 cm hohe Schicht frischer Huflattichblüten gefüllt, fest zusammen gedrückt und mit flüssigem Honig übergossen, so dass die Blüten gut abgedeckt sind. Anschließend können weitere Huflattich- oder andere Hustenblüten der Jahrezeit entsprechend darüber gegeben werden (Veilchen, Königskerzen …). Wenn die letzten Pflanzeneinlagen noch zwei Wochen an einem warmen Ort im Honig gezogen haben, die Blüten durch ein grobmaschiges Sieb abseihen. Bei Husten teelöffelweise einnehmen.

Huflattich-Haarspülung

Aus drei TL Huflattichblüten und einer Tasse kochend heißem Wasser einen Tee herstellen, mind. 10 Minuten ziehen lassen oder bis der Tee abgekühlt ist und abseihen. Nach der Haarwäsche den abgekühlten Tee in die Kopfhaut einmassieren und nicht mehr ausspülen.

Bewährt sich bei Haarausfall und fettigem Haar aufgrund des Schwefelgehaltes und gegen Schuppen aufgrund der milden Schleimstoffe.

Gefunden bei : http://www.heilpflanzenkurse.de/node/276

Quelle:
Erschienen: 1. März 2011,  Stadtteilzeitung Rieselfeld

 

Gruß an die Praktiker !
Kräutermume

Natürliche Lungenreinigung

Eine natürliche Lungenreinigung ist sehr einfach. Wir müssen uns bewusst sein, dass sich bei Rauchern der Teer der Zigaretten in den Lungen ansammelt, was die Sauerstoffaufnahme für unsere Zellen sowie die Ausscheidung von Kohlendioxid erschwert.(Stimmt nicht, wenn man natürlichen Tabak ohne Zusätze raucht, schützt er die Lunge vor Schad,-und Giftstoffen)

Ob wir nun Raucher sind oder nicht, können unsere Lungen mithilfe einfacher und praktischer Ratschläge gereinigt werden.

Der Konsum von Zitrusfrüchten ist sehr wichtig, da diese viel Vitamin C enthalten, welches bei der Ausscheidung von freien Radikalen hilft, die eine Lungenkongestion verursachen können.
Orangen mit viel Vitamin C

Asthmatikern wird immer eine Ernährung mit viel Zitrusfrüchten empfohlen.
Ein bis zwei Orangen täglich sind auch für Raucher empfehlenswert um die Atmungswege freizuhalten.

Andere empfehlenswerte Lebensmittel sind Alfalfa(bedingt!) oder Weizen sowie Bierhefe, denn diese sind reich an Vitamin E und ausgezeichnet gegen die Auswirkungen der Luftverschmutzung in Großstädten.

Saisonale Veränderungen
Wie wir alle wissen, gibt es im Herbst und im Winter mehr Lungenerkrankungen und die Gefahr, an Erkältungen und Grippe zu leiden ist in diesen Jahreszeiten größer.

Die Grippe ist eine durch den ARN Virus(das Bakterium – es gibt KEINE VIREN! Viren sind im Labor hergestellte Krankheitserreger) verursachte Erkrankung, es gibt viele verschiedene Stämme, von denen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere betroffen sind. Einige Grippearten sind schwerwiegend und ernst und können sogar tödlich enden. Im Winter sind wir mehr den Gefahren der Grippe ausgesetzt, da der Virus (das Bakterium) in der Kälte wesentlich resistenter ist. Bei einer Temperatur von 0 Grad überlebt der Grippevirus 30 Tage lang, bei 40 Grad jedoch weniger als 7 Tage lang.

Die Erkältung oder auch Katarr ist ebenfalls eine Virenerkrankung (bakterielle Entzündung!), verursacht durch den Rhinovirus (Rhinobakterium), der Verlauf ist jedoch nicht so schwerwiegend wie bei einer Grippe. Deshalb können wir viele rezeptfreie Medikamente, insbesondere zur Erleichterung der Symptome, finden. Da jedoch Vorsorge die beste Medizin und außerdem auch gesünder und preiswerter ist, haben wir für Sie eine Reihe von Ratschlägen ( besser Informationen, da „schlag“ vom Wortstamm „Schläge,schlagen“ kommt und wir möchten ja einen Rat geben oder eine Hilfestellung!)  zum Thema natürliche Lungenreinigung zusammengestellt.

Ist eine Verschleimung wirklich so schlecht?
Beim Thema Lungenreinigung müssen wir auch über Verschleimung sprechen. Schleimabsonderungen in der Lunge sind immer ein Alarmzeichen, denn diese bedeuten, dass die Lungen mehr oder weniger verschmutzt sind.

Die häufigsten Ursachen sind (oft mit Zusatz,-und Aromastoffen versehene!) Tabak und Krankheiten (oftmals Grippe oder auch Erkältungen). Die Schleimabsonderungen werden durch Reizung der Schleimhäute produziert und vermindern die Lungenfähigkeit, weshalb sie immer eliminiert werden sollten. Und etwas Schleim ist in einer gewissen Weise sogar gut für die Lungen, denn so können sich keine Krankheitserreger einnisten, die „fliegen“ mit dem nächsten Hustereiz wieder raus!
Wie kann Schleim gelöst werden?
Die einfachste Methode ist reichlich Flüssigkeiten zu sich zu nehmen, dies dient auch zur Vorsorge gegen Schleimbildung. Empfehlenswert sind ungefähr 8 Gläser Wasser pro Tag, das sind ca. 2 Liter.

Wasser
Eine weitere Möglichkeit sind Dampfinhalationen mit Rosmarin, Menthol oder Eukalyptus. Dazu verwenden wir Wasserdampf aus einem Luftbefeuchter (3 Tropfen ätherisches Öl wie oben erwähnt hinzufügen) oder wir erhitzen einfach Wasser in einem Topf und fügen die 3 Tropfen ätherisches Öl hinzu. Danach beugen wir den Kopf mit einem Tuch bedeckt über den Topf und atmen den Dampf ein.

Mit diesen Tips ist es sehr einfach, unsere Lungen auf natürliche Art zu reinigen und besser zu atmen. Wir können so gute Vorsorge gegen eine mögliche Grippeinfektion oder andere Atembeschwerden leisten. (Vorsicht: Asthmatiker sollten diese natürlichen Heilmethoden nicht ohne vorheriger Absprache mit dem Hausarzt anwenden.)

gefunden bei: bessergesundleben,com