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Giftstoffe in Pflegeprodukten – leider auch in BIO-Produkten – eine kleine Orientierungshilfe

(von Meral) Verehrte Leser,

nach meiner eigenen Recherche von Januar diesen Jahres über Schadstoffe in Pflegeprodukten habe ich alle meine „Pflegeprodukte“ weggeworfen. Alles war ausnahmslos aus dem Bioladen. Es befanden sich Marken wie Logoona und Weleda, Sante etc. darunter. Auch in diesen BIO-Produkten finden sehr schädliche Stoffe.

Gefahrenstoffe_kosmetika
Greenpeace hat im Jahr 2004 eine Studie zum Thema Konservierungsstoffe in Kosmetika gemacht und Bio Produkte komplett als unbedenklich eingestuft. Es gab keine weitere Studie.Webdatenbanken ToxFox und Codecheck wiegen die Verbraucher in falscher Sicherheit.
Darum möchte ich Sie hiermit informieren, daß Sie selbst auch einmal nachsehen können … vor allem, wenn Sie im guten Glauben sich Gutes zu tun bewußt auf die teueren BIO-Marken zurückgreifen, hilft es vielleicht einmal nachzusehen ob in Ihren Kosmetika und Pflegeprodukten das eine oder andere zu finden ist.

Denn auch Label wie natrue.org und BDHI Standards sind zwar schön als Bildchen aufgedruckt und TROTZDEM waren in diesen Produkten Inhaltsstoffe drin die als unbedenklich deklariert werden, jedoch hoch giftig sind.Ab  jetzt können Sie das höchst selbst prüfen, anstatt mir zu glauben.Sie sollten sich einige Begriffe wie Ammonium Lauryl Sulfat (ALS), Iodopropynyl Butylcarbamate, Phtalate, DMDM Hydantoin, Methylisothiazolinone, Parabene, Polyethylenglykol PEG (Tensid), Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat) oder Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat) und Ammonium Lauryl Sulfat (ALS) DEA (Diethanolamin), MEA (Momoethanolamin), TEA (Triethanolamin) und folgende gut ansehen und das mal mit ins Bad oder in den Laden nehmen und dort vergleichen. Sie werden erstaunt sein!!!

  • Petrolatum (Vaseline)
    Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.
    Unter Anbetracht der Tatsache, daß jede Substanz über die Kopfhaut in den Körper gelangt, können einige der enthaltenen Stoffe Ihre Gesundheit immens gefährden.
  • Oxybenzon
    Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der als starker Allergieauslöser bekannt ist.
  • Mineralöl, Paraffinöl – z.B.: Paraffinum Liquidum
    Ein Rohöl- (Petroleum-) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird.
    Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.
  • Lanolin
    Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, als Sensibilisator bekannt, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist.
    Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen. 1988 stieß man bei Untersuchungen von Lanolin-Proben auf an die 16 Pestizide.
  • Kaolin
    Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit (ist nur bei einigen billigen Bentonit-Produkten so !) erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
  • Formaldehyd/ -abspalter
    Z.B. Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane).
    Ein farbloses, giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger.
    In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung.
    Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.
    Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Zudem läßt er die Haut altern.

 

  • Fluoride
    Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency offiziell als Giftstoff klassifiziert worden ist.
    Dr. Dean Burk vom National Cancer Institut (Nationalen Krebsinstitut) sagt: „Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen als jede andere chemische Substanz.“
    In Belgien wurden alle Fluorid enthaltenen Zahncremes verboten!
  • Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
    Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
  • Collagen
    Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten vermeintlichen Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.
  • Aluminium (z.B. Aluminium Chlorohydrate)
    Ein metallisches Element, welches als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln (z.B. Deodorants), säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird.
    Auf die Haut aufgebracht, verschließt Aluminium die Poren und unterbindet so die Schweißbildung. Die natürliche Entgiftung der Haut wird verhindert.
    Aluminium dringt über die Haut in den Blutkreislauf ein. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
  • a-Hydroxysäure
    Ist eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.
  • Propylenglykol
    Propylenglykol ist ein aktiver Bestandteil in Frostschutzmitteln, ein Feuchthalte- und Lösungsmittel, das Eiweiß- und Zellstrukturen zerstört.
    Propylenglykol ist ein Erdöl-Derivat. Es soll die Hautfeuchtigkeit erhalten und das Entweichen des im Shampoo enthaltenen Wassers verhindern.
    Gleichzeitig hat es jedoch eine hautreizende Wirkung und kann allergische Reaktionen auf der Haut auslösen, so dass Propylenglykol eigentlich nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen sollte.
    Die Gefahr besteht unter anderem darin, dass Propylenglykol aufgrund seiner aggressiven Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig macht, so daß die Substanz – einschließlich aller anderen enthaltenen chemischen Inhaltsstoffe des Shampoos – deutlich besser und schneller in den Körper gelangen.
    Propylenglykol wird leicht absorbiert und erfordert deshalb eigentlich das Tragen von Handschuhen, was aber offensichtlich kein Grund ist, es nicht auch als Bestandteil von Shampoos zu verwenden.
    Propylenglykol führt unter anderem zu starken Hautreizungen und schadet Hirn, Leber und Nieren.
  • Sodium Lauryl Sulfat oder SLS (auf Deutsch: Natriumlaurylsulfat)
    Lauryl-Sulfate sind stark entfettende Schaumbildner, die zur Austrocknung der Kopfhaut führen. Sie greifen zudem die Schleimhäute und die Augen an und sind generell hautreizend.
    Einmal im Körper angekommen, können Lauryl-Sulfate schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort eingelagert werden, was zu Langzeitschäden dieser Organe führen kann.
    Im Bereich der Augen kann Sodium Lauryl Sulfat bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
    Darüber hinaus kann Sodium Lauryl Sulfat krebsauslösende Nitrosamine enthalten.
  • Sodium Laureth Ether Sulfat oder SLES (auf Deutsch: Natriumlaurylethersulfat)
    Sodium Laureth Ether Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-Lauryl-Sulfats.
    Während des Umwandlungsprozesses dieser Substanz entsteht das gefährliche Dioxan – die Hauptsubstanz in dem chemischen Entlaubungsmittel „Agent Orange“.
    Dieses steht im Verdacht, als Auslöser für zahlreiche Krebserkrankungen verantwortlich zu sein.
    SLS und SLES finden sich häufig in Auto- und Motorreinigern – und leider auch in schäumenden Shampoos.

Bekommt ein Kind SLS in die Augen, gibt es meistens ein großes Geschrei. Wenn man bedenkt, daß dieses brennende Gift dort auch gewaltige Schäden anrichten kann, ist das auch weiter nicht verwunderlich.

Dioxan kann sich als Verunreinigung in Shampoos befinden, die SLS oder SLES enthalten.
Sodium Laureth Ether Sulfat zeigt ebenso wie das Sodium Lauryl Sulfat eine stark entfettende sowie haut- und schleimhautreizende Wirkung.

  • Ammonium Lauryl Sulfat (ALS)
    ALS
    ist ein scharfes Tensid auf Basis von Polyethylenglykol (PEG), das eine stark allergene Wirkung hat und häufig Kopfhautirritationen sowie starke Schleimhautreizungen verursacht.
  • DEA (Diethanolamin), MEA (Momoethanolamin), TEA (Triethanolamin)
    Diese Substanzen werden im Shampoo als Feuchthaltemittel und Weichmacher eingesetzt.
    Sie werden leicht über die Haut aufgenommen und sobald sie erst einmal im Körper sind, machen sie dort viel kaputt. Sie

– Zerstören Hirnzellen und Zellen im Nervensystem
– Behindern die Entwicklung des Gehirns bei Föten
– Verursachen Fehlgeburten
– Fördern die Entstehung von Krebs, vor allem in Magen, Leber, Speiseröhre und Blase.

In Verbindung mit anderen chemischen Inhaltsstoffen können sie gefährliche Nitrosamine entwickeln.
Das sind Stoffe, die im Verdacht stehen, insbesondere die Leber, die Nieren und das Erbgut zu schädigen. Sie zählen zu den krebserregendsten Stoffen überhaupt.
Daneben können DEA, MEA und TEA Allergien auslösen, sind haut- und schleimhautreizend sowie potentiell giftig.

  • Formaldehyd
    Auch wenn das hautreizende Potential dieses Stoffes bekannt ist, findet sich Formaldehyd in der einen oder anderen Form noch immer in Körperpflegeprodukten.
    Zwar muß der Konservierungsstoff (der z.B. auch in manchen Impfstoffen zu finden ist) auf der Verpackung genannt werden, doch versteckt er sich oft hinter anderen Bezeichnungen: Doazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Urea, sowie Quarternium-15.
    Nebenwirkungen von Formaldehyd sind, u.a. Reizung von Augen und Haut, Allergien, Schädigung des Nervensystems, Krebs.
  • Polyethylenglykol PEG (Tensid)
    Zur Gruppe der Polyethylenglykole zählen all jene Tenside, welche die Silben „PEG“ oder „eth“ im Namen enthalten (siehe SLES).
    Zur Herstellung der PEG`s wird Ethylenoxid verwendet. Hierbei handelt es sich um eine extrem reaktionsfreudige, potentiell krebserzeugende, erbgut- und fruchtschädigende Substanz.
    Da PEGs in der synthetischen Herstellung sehr billig und leicht abwandelbar sind, finden sie in sehr vielen Produkten Verwendung.
    Genau wie SLS kann auch der Shampoo-Inhaltsstoff PEG auf eine mögliche Verunreinigung mit Dioxan hinweisen.
  • Konservierungsstoffe im Shampoo
    Wie bereits einleitend erwähnt, enthalten Shampoos in erster Linie große Mengen an Wasser, das schnell zum Brutplatz für Bakterien werden kann.
    Um das Shampoo vor dieser Entwicklung zu schützen und somit eine lange Haltbarkeit zu erreichen, werden den herkömmlichen Shampoos chemische Konservierungsstoffe zugefügt.
  • Parabene
    Parabene können das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien wirksam verhindern. Daher werden sie als Konservierungsmittel in den meisten herkömmlichen Kosmetikprodukten eingesetzt und auch in Shampoos.
    Sie gelten als Kontaktallergene, die auf der Kopfhaut entsprechende Reaktionen auslösen können.
  • Parabene greifen in den Hormonhaushalt ein
    Das Fatale an Parabenen ist, daß sie in ihrer chemischen Struktur dem Hormon Östrogen sehr ähnlich sind.

    Sie sind in der Lage, den Hormonhaushalt durcheinander zu bringen, indem sie im Körper zu einer Östrogendominanz führen.
    Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Hormonsystem kann bei Frauen zu Stimmungsschwankungen und PMS, bis hin zur Gebärmutter- oder Brustkrebserkrankung führen.
    Bei Männern – insbesondere bei männlichen Kindern und Jugendlichen – kann eine Östrogendominanz zu einer Verweiblichung, wie beispielsweise einer Brustentwicklung, beitragen.
  • Methylisothiazolinone
    Methylisothiazolinone werden wie Parabene gegen das Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen im Shampoo verwendet.Methylisothiazolinone können jedoch starke Kontaktallergien auslösen und werden sogar verdächtigt, eine fruchtschädigende Wirkung zu haben.
  • DMDM Hydantoin
    Diese Substanz sorgt in Kosmetikprodukten wie Shampoos ebenfalls dafür, daß diese nicht schimmeln oder sich Bakterien in ihnen ansiedeln.
    DMDM Hydantoin ist jedoch dafür bekannt, daß es Formaldehyd freisetzt. Formaldehyd läßt die Haut schneller altern, reizt die Schleimhäute und kann Allergien auslösen.
    Es wird sogar vermutet, dass DMDM Hydantoin krebserregend ist.
  • Silikone im Shampoo
    Silikone legen sich wie ein Film um jedes einzelne Haar und machen es auf diese Weise glatt, glänzend und leicht kämmbar.
    Oberflächlich betrachtet erscheint das Haar in einem guten Zustand, doch dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß Silikon der Gesundheit schadet.Der Grund dafür liegt darin, daß Silikone nicht wasserlöslich sind und somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden können. Ganz im Gegenteil – es legen sich bei jedem Haare waschen weitere Silikone auf das Haar. Das Haar wird regelrecht vom Silikon umschlossen.
    Fatal ist in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass das Silikon nicht „nur“ das Haar, sondern auch die Kopfhaut versiegelt.
    Sie kann nicht mehr atmen, so daß sie ihre wichtige Funktion als Ausleitungsorgan für Gifte und andere Schadstoffe nicht mehr wahrnehmen kann.
    Dieser Fakt führt dazu, daß der Körper schließlich versucht, die Schadstoffe über andere Hautstellen auszuscheiden.

    So entstehen Hautprobleme, wie unreine Haut, Pickel etc., bis hin zu Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis.
    Im schlimmsten Fall sind jedoch auch die anderen Hautregionen durch Silikone, die beispielsweise in Körperlotionen die Haut so wunderbar zart machen, bereits abgedichtet.
    Dann hat der Körper keine andere Wahl, als die gefährlichen Gifte einzulagern. Das diese Notmaßnahme zu vielen Erkrankungen führen kann, wird niemanden erstaunen. 
  • Duftstoffe / Parfüm
    Für viele ist beim Shampoo neben der vermeintlichen Pflege des Haares auch der Duft wichtig. Schließlich will man ja nicht nur sauber aussehen, sondern auch noch möglichst angenehm riechen.
    Das dieser Duft sich jedoch aus bis zu 4000 synthetischen Chemikalien zusammen setzen kann, weiß kaum jemand, und natürlich bleibt ein solcher Cocktail nicht ohne Nebenwirkungen.
    Bei vielen Menschen lösen sie Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschläge, Hustenanfälle, Erbrechen, Schäden am Nervensystem, die sich durch Depressionen, Hyperaktivität oder auch durch Reizbarkeit äußern können.
    Auch allergische Reaktionen können von diesen Duftstoffen ausgehen. In Tierversuchen zeigten sie eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Die Substanzen reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachzuweisen.
  • Phtalate
    Gefährliche Weichmacher, die u.a. hormonelle Störungen hervorrufen können.
  • Iodopropynyl Butylcarbamate
    Der Konservierungsstoff Iodopropynyl Butylcarbamate ist krebserregend, eiweiß- und erbgutverändernd, sowie allergieauslösend.
    Sein Kollege – Methylisothiazolinone (MIT) – reizt die Haut, ruft Allergien hervor und spielt auch eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer und anderen neurologischen Krankheiten.

Gruselig, oder? Und da viele dieser Substanzen auch noch unter anderen Namen aufgeführt werden, ist es für den Laien eigentlich fast unmöglich herauszufinden, was man nun eigentlich noch bedenkenlos kaufen kann und was nicht.

 

Quellen:

http://www.nokomis.at/Inhaltsstoffe/Schadstoffe/schadstoffe_in_koerperpflegemittel.htm

Shampoo – Der schleichende Tod im Badezimmer
GEFUNDEN BEI : https://spotttoelpel.net/drleonardcoldwellhierwachensieauf/2016/07/18/giftstoffe-in-pflegeprodukten-leider-auch-in-bio-produkten-eine-kleine-orientierungshilfe/#comment-7

 


EIGENER KOMMENTAR :

Das Beste, was ihr tun könnt, ist selbermachen! Kastanienshampoo ist z.B. eine gute Alternative und kostet Euch nur Zeit beim Sammeln…

Hier einige Rezepte, die leicht nachzumachen sind :

 

Shampoo aus Kastanien selber machen, mild und pflegend

Herbst ist Kastanienzeit! Was gibt es schöneres, als diese Handschmeichler bei Spaziergängen oder auf dem Weg zum Einkaufen aufzuheben und als Erinnerung mitzunehmen?

Als Kind haben wir damit gebastelt oder sie wie Murmeln geschussert. Auch als Herbstdekoration in Schalen machen sie sich gut, aber so richtig praktisch und sinnvoll wird das Sammeln erst, wenn du aus Kastanien Shampoo machst.

Die leuchtend braunen Waldfrüchte enthalten Saponine, die wie beim Efeu im Wasser aufschäumen. Hinzu kommen Gerbstoffe, die bei entzündeten Hautstellen und Wunden zu einer schnellen Heilung beitragen. Auch helfen Kastanien als Hautpflegemittel und als Basis für Shampoos bei trockener Haut und Ekzemen. Antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzstillend sind weitere Eigenschaften, die die Kastanien für sich geltend machen.

Mit weiteren Zutaten hilft das Shampoo sogar gegen bestimmte Arten von Haarausfall, ist pflegend für Haut und Haar und lässt sich leicht ohne Ziepen durchkämmen. Wie du dein Kastanienshampoo selbst herstellen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Kastanienshampoo herstellen Eine schnelle Grundmischung stellt die Basis des Kastanienshampoos dar. In dieser minimalistischen Form hat es schon ganz tolle Eigenschaften. Es ist antibakteriell und reinigt ohne viel Schnick-Schnack mit der Kraft der Kastanie sowie dem Duft und der Feuchtigkeitspflege des Apfels.

Für ungefähr 300-400 ml Kastanienshampoo benötigst du:

20 Rosskastanien (zirka 280 g), alternativ getrocknetes Rosskastanienpulver
700 ml Wasser
1 kleingeschnittenen Apfel mit Kernhaus
Sowie eine geeignete Flasche, z.B. von deinem alten Shampoo, die auf diese Weise vor dem Müll bewahrt bleibt.

Rosskastanien sind vollgepackt mit Wirkstoffen, die reinigen und heilend wirken können.

Mit diesem Rezept kochst du ein natürliches Shampoo aus Kastanien.
Zum Andicken gibt es verschiedene Alternativen. Von der verwendeten Methode hängt auch die resultierende Shampoo-Menge ab, weil einige Verdickungsmittel länger, andere kürzer einkochen müssen, um ein schönes Gel zu bilden.
Speisestärke dickt schnell an, die anderen brauchen etwas länger:
4 gestrichene EL Speisestärke
alternativ 3 gestrichene EL Leinsamen
alternativ 2-3 gestrichene EL Flohsamenschalen
alternativ 2 gestrichene EL Apfelpektin in Pulverform
alternativ 90 ml flüssiges Apfel- oder Zitruspektin (Apfelpektin man auch selbermachen)
alternativ 5 gestrichene TL Johannisbrotkernmehl

Zur Herstellung benötigst du außerdem :
zwei Kochtöpfe,
ein Sieb,
ein Geschirrtuch oder eine Mullwindel,
sowie kleine Flaschen oder Gläser zum Abfüllen.

Und so stellst du das Kastanienshampoo her:
Kastanien reinigen,
in feine Scheiben oder kleine Stücke schneiden
und in einen Kochtopf geben.

Alle weiteren, optionalen Zutaten hinzugeben bis auf die Verdickungsmittel. Wasser dazu gießen, aufkochen
und den Inhalt 25 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen.

Den Sud über dem Tuch und Sieb in einen weiteren Topf absieben und, nachdem die Kastanien etwas abgekühlt sind, gut auspressen. Verdickungsmittel deiner Wahl in die Flüssigkeit geben.
Im Falle von Apfelpektin diese in die erkaltete Flüssigkeit einrühren,
der Masse etwas Zeit geben
und mit dem Schneebesen gelegentlich umrühren.
Klumpenfrei verrühren und so lange einkochen, bis eine geleeartige, aber noch flüssige Masse entstanden ist.

Falls Leinsamen verwendet wurden, erneut durch ein Sieb gießen. Fertig ist das Shampoo und du kannst es in Flaschen oder Gläser abfüllen.

Quelle: http://www.smarticular.net/shampoo-aus-kastanien-selber-machen-mild-und-pflegend/

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Varianten für das Rosskastanien-Shampoo Nicht jedes Haar hat die selben Ansprüche. Die einen brauchen mehr Fettlösekraft, andere eine sanfte Pflege für die Kopfhaut, wieder andere benötigen mehr Pflege für trockenes und sprödes Haar. Manche plagt sogar der Haarausfall. Für all diese Anforderungen gibt es Optionen, die du der Grundmischung hinzufügen kannst.

Folgende Zutaten werden im ersten Schritt zu den gestückelten Kastanien in den Topf geben.

1. Gegen Haarausfall und antibakteriell :
Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd und keimtötend. Um die Wirkstoffe optimal zu lösen, ist es notwendig, die Blätter eines Rosmarinzweigs möglichst klein zu schneiden.

2. Duft und zusätzliche Fettlösekraft :
Mit dem Saft einer Bio-Orange und den zerteilten Orangenschalen verleihst du deinem Shampoo einen angenehmen Duft und zusätzliche Fettlösekraft. Dieser Zusatz ist für fettige Haare empfehlenswert.
Alternativ bietet sich das Verdicken mit Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl an, denn deren Stärke wirkt ebenfalls fettlösend.

3. Gegen entzündete Kopfhaut und für mehr :
Volumen reizlindernde und entzündungshemmende Wirkung erhält dein Shampoo mit der Verdickungsmethode von Leinsamen. Auch deine Haarspitzen profitieren von diesem umschließenden Schutzmantel bei einer verlängerten Einwirkzeit.
Die Ergiebigkeit ist aufgrund der gelartigen Konsistenz nicht zu toppen. Und mit mehr Volumen kann Leinsamen zusätzlich auch noch punkten.

Anwendung des Kastanienshampoos :
Das Shampoo wird wie gewohnt ins feuchte Haar einmassiert und danach gut ausgespült. Die natürlichen Wirkstoffe wie Saponine schäumen bei der Verwendung nicht so sehr wie gewöhnliche Reinigungsprodukte. Laß dich dadurch nicht irritieren, denn in käuflichen Produkten werden zusätzlich zu den reinigenden Stoffe schäumende Zusätze hinzugefügt, um den Anschein der perfekten Reinigungskraft zu vermitteln.
Schaum hat allerdings damit nicht zwangsläufig etwas zu tun.

Weitere Tips :
Du kannst das Shampoo genauso aus getrocknetem Kastanienpulver herstellen.
Dazu benötigst du 10 gehäufte Eßlöffel des Pulvers.
Auch getrocknete Kastanienscheiben eignen sich hervorragend zur Aufbewahrung.

Eine Alternative zu frischen Rosmarinblättern ist ein ätherisches Rosmarinöl. Es sollten nur ein paar Tropfen nach dem Andicken hinzugegeben und untergerührt werden.
Länger haltbar wird das Shampoo, wenn du es in mehrere kleine Schraubgläser à 150 ml abfüllst
und die nicht sofort benötigten gut verschlossen
bei 90 Grad für 30 Minuten im Backofen erhitzt. Ohne diese Behandlung hält das Shampoo bis zu einer Woche im Kühlschrank und mindestens zwei Tage außerhalb.

Hinweis:
Rosskastanien zählen zu den Heilpflanzen. Ihr hoher Saponingehalt ist bei übermäßigem Verzehr und in unverdünnten Dosierungen gesundheitsschädlich und kann im schlimmsten Fall zu Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen führen. Daher solltest du die benutzten Utensilien, besonders Holzschneidebretter, gründlich putzen und klarspülen. Auch bei offenen, frische Wunden ist mit der Menge und Häufigkeit Vorsicht geboten. Saponine sind in vielen Heilkräutern wie Gänseblümchen und Nahrungsmitteln wie Rote Beete, Spargel, Zuckerrüben, Sojabohnen, Erbsen, Spinat, Tomaten und Knoblauch enthalten. Ihr Anteil ist aber sehr viel geringer als bei Kastanien, Waschnüssen oder Efeu.

Quelle: http://www.smarticular.net/shampoo-aus-kastanien-selber-machen-mild-und-pflegend/


Bio-Pflegeshampoo mit Kokosmilch in 60 Sekunden selbermachen

Benötigt werden im Grunde nur zwei Zutaten:
Bio-Flüssigseife und Kokosmilch.

Wir verwenden die biologische Flüssigseife von Sonett (in vielen Bio-Läden oder online   erhältlich), sie ist rein pflanzlich hergestellt und überaus vielseitig einsetzbar:
Zur Handwäsche, als Spülmittel-Ersatz und eben auch für selbst gemachte Pflegeprodukte.
Du könntest auch deine eigene Flüssigseife herstellen, indem du eine gute Pflegeseife mit der Reibe fein reibst und über Nacht in Wasser auflöst. Eine Anleitung für selbst gemachte Flüssigseife gibt es hier.
Normale Kernseife würde auch funktionieren, besser sind in diesem Fall aber pflegendere Seifen, zum Beispiel rückfettende Naturseifen.
Die zweite Hauptzutat ist Kokosmilch. Es gibt sie in fast jedem Supermarkt, im Asialaden oder alternativ online.
Man könnte auch selbst Kokosnußmilch herstellen aus Kokosraspel oder aus dem frischen Fruchtfleisch, wir haben uns aber für die zeitsparende Variante aus der Dose entschieden.
Optional kannst du noch weitere Zutaten hinzufügen, um die Eigenschaften des Pflegeshampoos weiter zu verbessern.

Die Mengenangaben beziehen sich auf insgesamt 200 ml des Grundrezepts:

1 Teelöffel hochwertiger Pflanzenöle wie Kokosöl, Olivenöl oder auch Mandelöl hilft trockenem Haar und spendet Feuchtigkeit
Kräuteröle kannst du ebenfalls zusetzen, sie vereinen zusätzlich noch die heilsame Wirkung der verwendeten Kräuter.
Wie du Kräuteröle selbermachen kannst, ist z.B. im Beitrag zum Lavendel beschrieben. (bei smarticular.net) Getrocknete Heilkräuter, zu einem feinen Pulver gemahlen, wirken im Shampoo entzündungshemmend, antibakteriell sowie wundheilend (je nach verwendeten Kräutern).
Besonders empfehlenswert sind z.B. Brennnesselblätter, Kamillenblüten sowie Ringelblumenblüten. 1 Teelöffel Honig wirkt ebenfalls beruhigend und entzündungshemmend und wundheilend.
Bis zu 1 % Vitamin-E-Öl (Tocopherol, gibt es im Bioladen oder online) verbessert zusätzlich die Pflegeeigenschaften und sorgt außerdem für eine längere Haltbarkeit von selbstgemachten Pflegeprodukten.

Bevorzugst du natürliche Pflegeprodukte, hast aber kaum Zeit zum Selbermachen?
Dieses pflegende Shampoo aus nur zwei Zutaten ist in Windeseile zubereitet!
Außerdem wird eine leere Flasche benötigt, z.B. eine ausgewaschene Flasche von der alten Haarwäsche.
Wir haben einen leeren Dosierer von Agavendicksaft genommen, der auf diese Weise eine neue Bestimmung findet, anstatt einfach nur im Müll zu landen. Das Gefäß sollte nur groß genug sein, damit noch genügend Luft zum Schütteln bleibt.

Herstellung und Anwendung des Shampoos
Die Herstellung ist im Grunde kinderleicht.
Von Flüssigseife und Kokosmilch werden jeweils 100 ml abgemessen und in die Flasche gefüllt.
Dazu kommen optionale Zutaten nach Belieben (Höchstmengen beachten, damit das Shampoo schön cremig bleibt und nicht zu sehr fettet).
Flasche verschließen, kräftig schütteln und fertig ist das selbst gemachte Pflegeshampoo!
Wir bewahren es im Kühlschrank auf, nach 2-3 Wochen ist es aufgebraucht.

Wegen der frischen Kokosmilch ist es vermutlich auch nicht viel länger haltbar. Mit Zugabe von konservierendem Vitamin E läßt sich die Haltbarkeit verlängern. Bei uns wird das fertige Shampoo recht flüssig und nicht so dick wie andere Produkte. Bestimmt könnte man die Kokosmilch vor dem Mischen noch mit einem natürlichen Verdickungsmittel andicken, zum Beispiel mit Johannisbrotkernmehl, das haben wir aber noch nicht getestet.

Vor jeder Anwendung solltest du die Flasche noch einmal schütteln. Zum Haarewaschen reicht eine teelöffelgroße Menge. Wie bei anderem Shampoo auch in das nasse Haar einmassieren, kurz einwirken lassen und danach ausspülen.

Wenn du bisher nur mit normalen Shampoos gewaschen hast, benötigt dein Haar einige Zeit für die Umstellung. Es ist ganz normal, wenn sich das Ergebnis nach den ersten paar Wäschen noch nicht optimal anfühlt und die Haare stumpf sind. Nach ein paar Tagen gewinnt die Haut ihre natürliche Schutz- und Pflegefunktion zurück.
Die durch normale Shampoos stark beeinträchtigte Talgproduktion kommt wieder in Schwung, das ist auch wichtig für die Feuchtigkeitsregulierung und eine gesunde Balance von Bakterien und anderen Mikroorganismen. Du kannst diesen Vorgang mit einer weichen Naturhaarbürste unterstützen.

Quelle: http://www.smarticular.net/bio-pflegeshampoo-mit-kokosmilch-in-60-sekunden-selbermachen/

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Haarwäsche mit Roggenmehl – natürlich, pflegend und vegan

Mit Roggenmehl die Haare vegan waschen

Korn und vor allem die Schale des Roggen sind reich an natürlichen Pflegestoffen, wie sie auch in den meisten Shampoos zu finden sind.
Neben vielen Mineralstoffen und Aminosäuren sind vor allem wichtige Vitamine enthalten, die das Haar pflegen und aufbauen. Sie glätten es, binden Feuchtigkeit und unterstützen die Regenerierung einer gereizten oder strapazierten Kopfhaut. Selbst für empfindliche Haut und sogar Babyhaut ist das Roggenmehlshampoo deshalb gut geeignet.

Weitere Vorteile:
Es ist vegan, äußerst preiswert und die Verpackung kommt sogar völlig ohne Plastik aus!

Das brauchst du, um deine Haare mit Roggenmehl zu waschen
Für kurzes bis schulterlanges Haar:

230 ml lauwarmes Wasser und 4 EL Roggenmehl

Für langes Haar:
300 ml lauwarmes Wasser und 5 EL Roggenmehl
Eine kleine Schüssel zum Einrühren und
Einen Rührbesen oder einen Schüttelbecher

Am besten geeignet ist Roggenvollkornmehl, denn darin sind die Körner zusammen mit allen Schalenbestandteilen vermahlen. Es enthält den höchsten Anteil an pflegenden Substanzen aus dem Korn.
Aber auch etwas feinere Mehle (z.B. Typ 1150) können verwendet werden.

Achtung!
Andere Getreidesorten als Roggen solltest du für dieses Rezept nicht verwenden. Weizenmehl, Dinkel und andere besitzen einen hohen Glutenanteil, sie werden dadurch äußerst klebrig und das Shampoo hängt später wie Zement in deinen Haaren!

Roggenmehlshampoo herstellen und anwenden
Die Herstellung ist sehr einfach.
Mehl und Wasser werden ausgiebig verrührt, bis sie eine glatte, geleeartige Konsistenz erreichen, ähnlich wie herkömmliches Shampoo.
Sehr gut und klumpenfrei geht das mit einem Schüttelbecher!
Falls du Vollkornmehl verwendest, solltest du es nun 1-2 Stunden stehen lassen, damit sich die wertvollen Inhaltsstoffe lösen und die groben Kornanteile ebenfalls weich werden und nicht kleben.
Das Waschen der Haare mit Roggenmehl ist eine natürliche, gesunde, chemiefreie Alternative zu gängigen Shampoos.
(Probiere es aus! von ClaudiaL)

Angewendet wird das frisch zubereitete Roggenshampoo, indem der Mehlbrei in das feuchte Haar einmassiert wird, beginnend am Haaransatz.
Nach einer Einwirkzeit von ca. fünf Minuten warm ausspülen. Der pH-Wert von Roggenmehl entspricht mit 5,5 dem der Haut, deshalb ist eine anschließende Spülung nicht notwendig. Egal ob nun geföhnt oder nur trocken gerubbelt wird, das Haar fühlt sich wunderbar leicht und geschmeidig an, ganz ohne Spülung!
Es wird sehr gut kämmbar, ganz ohne Ziepen.

Tip:
Das Roggenshampoo eignet sich neben der Haarwäsche auch als Duschgel-Ersatz.
Es reinigt und pflegt deinen Körper ebenso wie die Kopfhaut, und lässt sich anschließend einfach abbrausen.
Hinweis zur Haltbarkeit:
Weil es sich um frische Zutaten handelt, ist das angerührte Shampoo nicht lange haltbar, nach unserer Erfahrung maximal einen Tag lang im Kühlschrank. Aus diesem Grund sollte es am besten vor jeder Haarwäsche frisch angerührt werden, was ja wegen der einfachen Zubereitung sehr schnell geht.

Wenn du die angesetzte Mischung doch einmal für ein paar Tage im Kühlschrank vergessen hast, musst du sie noch nicht wegwerfen – möglicherweise hast du gerade deinen ersten eigenen Sauerteig angesetzt und kannst ihn jetzt weiter füttern, damit er sich zum Brotbacken eignet 😉

Varianten für noch mehr Pflege
Für gereizte Kopfhaut, bei Schuppen oder bei Neurodermitis kann das Roggenshampoo statt mit Wasser auch mit schwarzem Tee zubereitet werden.

Die Wirkung ist abhängig von der Ziehzeit:
Bis drei Minuten erhält der Tee einen hohen Koffeinanteil mit Langzeitwirkung, zur Vitalisierung von Kopfhaut und Haar .
Ab ca. fünf Minuten Ziehzeit überwiegen die Gerbstoffe im Tee, die zusätzlich entzündungshemmend wirken und die Wundheilung fördern

Kräutertees sind ebenfalls geeignet und führen zu einer zusätzlichen entzündungshemmenden und heilenden Wirkung.
Mehr Vitalisierung kannst du auch durch Zugabe von Kaffeesatz zum fertigen Shampoo erreichen. Füge ggf. etwas mehr Wasser hinzu, falls die Mischung zu zähflüssig wird. Der Kaffeesatz entfaltet durch das enthaltene Koffein ebenfalls eine sehr vitalisierende Wirkung. Gegen sehr fettiges Haar hilft ein Spritzer Zitronensaft, der dem Shampoo beigemischt wird.

Quelle: http://www.smarticular.net/haarwaesche-mit-roggenmehl-natuerlich-pflegend-und-vegan/
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D.I.Y. Apfel-Rosmarin-Kastanien-Shampoo

Mit selbst gesammelten Zutaten!

Lecker duftende Shampoos gibt es nur in Plastikflaschen und mit künstlichen Aromen? Das dachte ich auch und wurde eines besseren belehrt 🙂

Haare waschen ohne Shampoo?

Ich habe ja schon an anderer Stelle zu meinen Versuchen ohne Shampoo berichtet. Ein kurzes Fazit an dieser Stelle: Funktioniert recht gut, wenn man wirklich konsequent bürstet, bürstet, bürstet.
Und mache niemals den Fehler doch mal aus Faulheit Shampoo zu verwenden, dann geht die ganze Gewöhnungsprozedur fast wieder von vorne los 😉
PLUS: Auch noch sehr wichtig: Die Haarbürste wirklich regelmäßig gut von Schmutz- und Talgresten säubern – aber das solltest du sowieso beherzen, wenn du seltener Haare waschen willst! 🙂

Trotzdem wollte ich mal Shampoo selber machen.

Selbst gemachte Naturkosmetik

Ich glaube ich hätte lange nicht aktiv nach Rezepten in diese Richtung gesucht, hätte ich nicht das Buch „Grüne Kosmetik“ von Gabriela Nedoma bekommen (von diesem Buch werde ich nochmal extra berichten, weil ich echt begeistert bin :)) – Rezepte ganz ohne zusätzliches „Natur“zeugs, daß man extra in der Apotheke kaufen muß. Das meiste kann man tatsächlich in der Natur sammeln oder anbauen oder in der Obstabteilung erwerben 🙂 Einfach super!

Haare waschen mit Kastanien

Jedenfalls fiel mir natürlich gleich ein Rezept mit Rosskastanien in die Augen. Ich nehme an, die meisten von euch haben ja schon im Herbst fleißig gesammelt und damit Wäsche gewaschen 😉

Und das geht so….

Shampoo selber machen

Zutaten:

20 Stk. Rosskastanien
1 Zweig Rosmarin
2 Äpfel
700ml Wasser
1 EL kaltgepresstes Öl
evtl. Agar Agar oder Apfelpektin

Herstellung

Die Rosskastanien hab ich draußen mit dem Axtrücken klein gehämmert, den Rosmarin und die Äpfel klein geschnippelt. Die drei hab ich etwa 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen und abgesiebt. Danach kann man das Pektin bzw. Agar Agar rein geben bis es gel-artig wird. Danach gehört noch das Öl rein, hab ich aber vergessen

 

Einen Teil der Flüssigkeit habe ich in kleine Gläser gefüllt und einen Rest mit Agar Agar aufgekocht. Ich wollte testen, was sich davon besser verhält beim Waschen 🙂 Laut der Autorin kann man das Ganze auch unbegrenzt haltbar machen, indem man die abgefüllten Gläschen bei 125°C für 15 Minuten im Backofen sterilisiert. Hab ich auch gemacht. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen kann, wie sich das unbegrenzt halten soll? Es ist weder ausreichend Zucker, Salz, Öl oder Essig enthalten, die konservierend wirken würden. Naja, werd ich ja sehen ob das Abtöten von Keimen allein ausreicht 🙂

Sobald es aber geöffnet ist, hält es sich nur 1-2 Wochen bei Zimmertemperatur!

Selbermach Haarshampoo im Test

Funktionierts? Wie beim Kochen schon duftet das Shampoo auch beim Waschen super (wenn auch weniger intensiv als beim Kochen, eh klar) – riecht irgendwie nach Weihnachtstee 🙂

Ich hab erstmal das glibbrige Shampoo mit Agar Agar getestet. Ist recht fest geworden bei mir, aber zum Verteilen gings gut! Ich habe noch 1:10 mit Wasser verdünnten Apfelessig als „Conditioner“ verwendet und muss sagen, das Ergebnis kann sich sehen lassen! Ich habe die Haare extra etwas fettiger lassen werden hehe, und sie sind seidig und glänzend geworden (wobei so eine selbst gemachte Pampe natürlich nie mit Shampoo mithalten kann, wenn man das noch zu 100% gewöhnt ist! Normales Shampoo trocknet extrem aus und dieses Gefühl empfinden wir dann als „sauber-Gefühl“ – so viel zu meiner Theorie. Aber keine Angst, auch wenn es sich nicht „sauber anfühlt“ – das paßt schon, man gewöhnt sich dran 😉 Und ist es ja auch 😀 )

Fußbad – Wohlfühltipp

Ohhh und ein super dolles Fußbad möcht ich noch empfehlen, ganz ohne gekauftes Zeug:

Dünne Eichenzweige sammeln, die glänzende Rinde abschaben und 15 Minuten in heißem Wasser auskochen. Zum Fußbade geben und genießen 🙂 Eiche wirkt desodorierend – also gegen Schwitzestinkefüßchen 😉 Ich habe noch etwas vom Rosmarin dazu gegeben. Duftet nicht nur lecker, sondern Rosmarin wirkt auch durchblutungsfördernd – was für meine dauerkalten Füßlein natürlich super ist 😉 Speziell zu kalten Füßen sind natürlich noch Wechsel-Fußbäder mit kaltem und heißem Wasser empfehlenswert! Man kann auch die Zweiglein mit reintun ins anschließende Fuß-Bad…(Anm.E.K.)

Quelle : http://experimentselbstversorgung.net/d-i-y-apfel-rosmarin-kastanien-shampoo/

 

Die nächsten Rezepte folgen….
Gruß Kräutermume

 

Neurale Muskelatrophie – Heilmittel der traditionellen Medizin

Neurale Muskelatrophie (HMSN)

ist eine neuromuskuläre Erkrankung mit erblicher Ursache. Sie betrifft die Bewegungs- und Empfindungsnerven, wobei die peripheren Nerven langsam fortschreitend degenerieren. Fast immer ist für eine Neurale Muskelatrophie ein Gendefekt (Schädigung der Erbanlage) ursächlich. Die für die Steuerung der Bewegung verantwortlichen motorischen Nervenfasern sind bei der Erkrankung meist wesentlich stärker betroffen, als Nervenfasern die sensorische Empfindungen vermitteln.
Eine Neurale Muskelatrophie (HMSN) kann in verschiedenen Formen auftreten, die jedoch zunächst alle gemeinsam mit einem Muskelschwund an den Füßen beginnen und zu einer Muskelschwäche führen. Im weiteren Verlauf steigt die Erkrankung an den Unterschenkeln auf, später sind Hände und Unterarme und sehr spät (jedoch nicht immer) auch die Oberschenkel betroffen.
Empfindungsstörungen sind meist nur gering ausgeprägt. Die begleitenden Symptome der Erkrankung können je nach Form und Ausprägung der Neuralen Muskelatrophie (HMSN) sehr vielfältig sein. Damit verbundene Lähmungen und Empfindungsstörungen schreiten meist nur sehr langsam fort. Das Muskeldefizit wird vor allem durch die Verringerung der Umfänge der Extremitäten sichtbar.

R E Z E P T E

Die folgenden Rezepte aus der traditionellen russischen Medizin können bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) helfen, den allgemeinen Zustand des Betroffenen wesentlich zu verbessern.

Kalziumtinktur

Gut geeignet für die Behandlung von Neurale Muskelatrophie (HMSN) ist die Kalziumtinktur. Zu ihrer Herstellung nehmen Sie 6 ganze und frische Eier (die unbedingt eine weiße Schale haben müssen), legen sie in ein dunkles oder mit Papier umwickeltes Glas, übergießen sie mit dem Saft von 10 Zitronen, decken das Glas mit einer baumwollenen Serviette ab und stellen es an einen warmen und trockenen Ort bis sich die Eierschalen aufgelöst haben, gewöhnlich dauert dieser Prozess 5 bis 8 Tage.
Dann erwärmen Sie 300 ml Lindenhonig, geben ihn zu den Eiern im Glas, ergänzen 0,25 l Kognak, vermischen alles gut, füllen die Masse in ein neues dunkles oder mit Papier umwickeltes Glas und verschließen es gut. Das Glas an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahren, da sich Kalzium bei Licht zerlegt.
Von der Mischung nehmen Sie 3-mal täglich 1 TL nach dem Essen ein.

Lavendelöl

Wirksam bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) ist auch die Mischung aus 10 ml Öl des Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) und 0,5 Liter Olivenöl. Die Mischung in einer dunklen Flasche, an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahren, dabei öfters aufschütteln.
Für die Behandlung der Beinmuskeln reiben Sie das Öl vor dem Schlaf über 35 bis 40 Minuten in jedes Bein ein – von den Spitzen der Zehen bis zur Lende in Form einer Spirale oder in geraden Bewegungen in Richtung der Leisten. Während der Nacht die Beine warm halten und am Morgen das Öl abwaschen. Die Arme werden in der gleichen Weise eingerieben, wie auch die Beine. Bei Schmerzen im Herzbereich reiben Sie das Öl in den Brustkorb zu den Seiten der Brust und dem Rücken (mit kreisförmigen und geraden Bewegungen zu den Seiten und den Schultern vom Sitz des Herzens weg) ein. Nach der Einreibung ist es wichtig sich warm zu bedecken und so bis zum Morgen zu bleiben. Die Kur währt, bis das Öl zu Ende gehen wird. Für ein Bein sind 15 ml Öl, einen Arm 10 ml Öl und die Brust 10 ml Öl ausreichend.

Sud von Acker-Schachtelhalm

Gut hilft bei Schmerzen in den Muskeln bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) auch die Einreibung mit dem Sud des Acker-Schachtelhalmes (Equisetum arvense). Dazu geben Sie 1 EL getrockneten Schachtelhalm in einen emaillierten Kochtopf, übergießen ihn mit 1 l kaltem Wasser, lassen die Mischung aufkochen, weitere 5 Minuten köcheln und lassen dann den Sud bis zum warmen Zustand abkühlen. Den Sud reiben Sie in die kranken Muskeln bis zum Erscheinen der Wärmeempfindung ein. Die Richtung der Einreibung ist bei den Beinen – von den Füßen zum Rumpf und bei den Armen – von den Händen zu den Schultern.
Die Muskeln können Sie auch mit einer Salbe aus Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense) einreiben. Dazu erwärmen Sie 4 Teile ungesalzenes Schweinefett oder ungesalzene Butter, geben 1 Teil Pulver des getrockneten Schachtelhalmes hinzu, vermischen alles sorgfältig und lassen dann die Mischung abkühlen. Auf Vorrat hergestellte Salbe kann in einem dunklen Glas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kur währt 30 Tage.

Apfelessig

Für die Stärkung der Muskeln und zur Regulierung der nervösen Prozesse bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) mischen Sie je 1 TL biologisch aktivem Apfelessig (6 %) und Honig mit 0,25 l warmen Wasser und rühren die Mischung gut durch. Solche Mischung trinken Sie 2 bis 3-mal täglich. Es ist empfehlenswert, gleichzeitig den Körper mit Apfelessig einzureiben. Nach jedem Monat der Behandlung muss eine Pause von 10 Tagen gemacht werden.

Salbe mit Salz

Für die Verbesserung der Beweglichkeit der Gliedmaßen bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) ist es empfehlenswert, wenn Sie in die unbeweglichen Gliedmaßen die Salbe aus 100 g Schweinefett und 1 EL Speisesalz einreiben, dann die betroffenen Stellen mit Kunststofffolie abdecken und mit Baumwollstoff einwickeln. Nach jedem Monat der Behandlung muss eine Pause von 10 Tagen gemacht werden.

Abreibung mit Wasser und Apfelessig

Sehr nützlich ist es bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) den Kranken 3-mal täglich (oder wenigstens vor dem Schlaf) mit einer Serviette abzureiben, die im kalten Wasser angefeuchtet und ausgedrückt wurde. Zuerst reiben Sie die Brust, dann den Rücken und danach die Gliedmaßen ab. Die Anwendung soll nicht mehr als zwei Minuten dauern und nach ihr muss sich der Kranke einige Zeit in der Wärme befinden. Es ist günstig ins kalte Wasser ein wenig biologisch aktiven Apfelessig (6 %) zu ergänzen (aus Mangel an Apfelessig kann auch gewöhnlicher Essig (6 %) verwendet werden). Der Essig im Wasser verringert die erhöhte Temperatur des Körpers. Sie können den Körper auch mit reinem Apfelessig (6 %) abwischen, nicht gemischt mit Wasser. Die Kur währt 30 Tage, stärkt die Muskeln und reguliert die nervösen Prozesse.

Abreibung mit Angelika-Tinktur

Die sehr wirksame Anwendung bei Neurale Muskelatrophie (HMSN) ist die Abreibung mit dem alkoholischen Auszug der Angelika (Archangelica officinalis, auch genannt Engelwurz). Dazu übergießen Sie in einer Flasche 1 Teil klein geschnittene getrocknete Wurzel der Angelika mit 4 Teilen Wodka (40 %) und lassen die fest geschlossene Flasche 9 Tage an einem dunklen Ort stehen, dabei öfters durchschütteln. Mit dem Auszug reiben Sie vor dem Schlaf die Beine, Arme, Brust und den Rücken ab, bis die Erwärmung spürbar wird und decken sich danach warm zu. Die Anwendung muss täglich erfolgen, darf jedoch nicht mit anderen Abreibungen oder Einreibungen kombiniert oder vereint werden. Die Kur wird nach folgendem Schema gemacht:
30 Tage Abreibung, 10 Tage Pause, 30 Tage Abreibung, 10 Tage Pause und 30 Tage Abreibung.
Danach endet die Kur und darf erst nach längerer Pause wiederholt werden.

 

Quelle : http://russische-volksmedizin.info/behandlung-neurale-muskelatrophie/

 

Gruß an die Selbstbehandelnden
Kräutermume

Rauhnacht, ein alter Brauch mit durchaus spürbarer Wirkung – verschiedene Ansichten

Die Rauhnächte beginnen in den meisten Gegenden mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, sprich am 25.12. um 0:00 Uhr. Nach Überlieferungen zur Folge gibt es 12 Rauhnächte wobei jede Nacht für einen Monat des nächsten Jahres steht. Die letzte Rauhnacht  beginnt am 05. Januar um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr.

24.12. auf 25.12.2015 = Januar 2016 (Basis-Grundlage)
25.12. auf 26.12.2015 = Februar 2016 (innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst)
26.12. auf 27.12.2015 = März 2016 (Herzöffnung, Wunder zulassen)
27.12. auf 28.12.2015 = April 2016 (Auflösung von Blockierendem)
28.12. auf 29.12.2015 = Mai 2016 (28.12. = Tag der Kinder) (Freundschaft)
29.12. auf 30.12.2015 = Juni 2016 (Bereinigung)
30.12. auf 31.12.2015= Juli 2016 (Vorbereitung auf das Kommende)
31.12. auf 01.01.2016 = August 2016 (Geburt des neuen Jahres)
01.01. auf 02.01.2016 = September 2016 (Segen, Weisheit)
02.01. auf 03.01.2016 = Oktober 2016 (Verbindung, Visionen, Eingebungen)
03.01. auf 04.01.2016 = November 2016 (Loslassen, Abschied nehmen)
04.01. auf 05.01.2016 = Dezember 2016 (05.01. = Hoher Frauentag) (Reinigung, Transformation)

Es ist dies eine magische Zeit voller Märchen und alten Überlieferungen. Am verbreitetsten ist vielleicht das Bleigießen in der Silvesternacht. In den Rauhnächten sind uns die geistige Welt bzw. auch unsere Ahnen sehr nahe. Für die Rauhnächte gibt es viele Rituale, wie etwa das Räuchern der Wohnräume oder auch der Stallungen unserer Tiere.

Diese 12 Nächte können zum Orakeln für das nächste Jahr genutzt werden. Tagsüber empfiehlt sich schützend und reinigend zu räuchern und abends kann der Rauch uns zeigen, was die Zukunft bringen mag.

Am 06.01., dem Dreikönigstag, endet diese Zeit und Sie können ins neue Jahr starten. Dieser Tag eignet sich sehr gut um ein Abschlussritual durchzuführen. Gehen Sie an diesem Tag die Ereignisse und Aufzeichnungen der letzten 12 Nächte durch, bedanken Sie sich für die Hinweise, sowie für die Führung und blicken Sie dann hoffnungsvoll und freudig ins neue Jahr, in die nahe Zukunft.

Weiters ist zum 06. Jänner der Brauch der Sternsinger weit verbreitet. Diese Sternsinger, die Heiligen Drei Könige “Caspar, Melchior und Balthasar”, mit geweihter Kreide C + M + B (“Christus Mansionem Benedicat”, übersetzt “Christus segne dieses Haus”) und die Jahreszahl auf den Türstock geschrieben wird. Weiters wird auch mit Weihrauch geräuchert.

Es wäre möglich, jede einzelne Rauhnacht nochmails auf die zwölf kommenden Kalendermonate  aufzuteilen. Somit würden immer zwei Stunden des Tages für einen Monat stehen. 0:00-2:00 Uhr für Januar, 2:00-4:00 Uhr für Februar, … , 22:00-24:00 Uhr für Dezember.

Die Bedeutung des Räucherns

Zur Zeit der Rauhnächte will man mit dem Räuchern schlechte Energien und böse Geister vertreiben und neue positive Energien hereinlassen für ein neues erfüllendes Jahr.

Räuchern zur Reinigung und zum Schutz

Geeignete Räucherpflanzen hierfür sind: Bartflechte, Beifuß, Engelwurz, Eschsamen, Fichtenharz, Holunder, Lavendel, Meisterwurz, Mistel und Salbei.
Man kann eine dieser Pflanzen oder Harze verwenden oder mehrere mischen, je nach belieben. Mit diesem Räucherwerk geht man dann dreimal gegen den Uhrzeigersinn durch die Wohnung. In Dankbarkeit sollte man dann nicht mehr Benötigtes in Liebe loslassen. Anschließend kann man den Wohnraum nochmals dreimal im Uhrzeigersinn abgehen und die Räume mit Licht und Liebe füllen. Dies dient dem Aufbau eines energetischen Schutzes.

Räuchern zum Orakeln

Geeignete Räucherpflanzen hierfür sind: Alraunenwurzel, Beifuß, Bilsenkraut, Lorbeer, Mistel und Schafgarbe.
Besondere Beachtung sollte man auch dem Wetter an den Rauhnächten schenken. So wie das Wetter an diesen Tagen ist, so wird das Wetter im entsprechenden Monat des nächsten Jahres auch sein. Auch was in diesen Nächten geträumt wird, ist von Bedeutung und kann zum Orakeln verwendet werden. Auch der jeweilige Tag selbst ist wichtig – wen hat man getroffen, wie war die Stimmung, gab es Streit, hatte man viel Freude?

Besondere Tage zur Zeit der Rauhnächte

Der 28. Dezember (Tag der Kinder) und der 5. Jänner (Hoher Frauentag) sind ganz besondere Tage. An diesen Tagen ist es möglich, wenn an den Rauhnächten zB. viel gestritten wurde, alles wieder gut zu machen und aufzulösen. Dazu stellt man sich einfach noch mal alles vor wie es war und taucht es visuell in weißes oder violettes Licht. Dieses Licht wird alles zum positiven umwandeln.

Rauhnächte und die Träume

Wer die Rauhnächte nutzen möchte, kann sich auch eines Traumbuchs bedienen. Ein Traumbuch ist nur für eines da, die Träume der gerade “durchlebten” Nacht gleich nach dem Aufwachen aufzuschreiben, denn nach 5 Minuten ist vermutlich alles wieder vergessen. Die Träume der Rauhnächte zeigen besonders intensiv, welche Themen im kommenden Jahr anstehen und behandelt werden sollten. Der Traum der jeweiligen Rauhnacht betrifft den entsprechenden Monat im Kalenderjahr. Also Zettel und Stift griffbereit nebens Bett damit nichts vergessen wird – dies gilt auch fürs zwischenzeitliche Aufwachen in der Nacht.

Den Träumen in den Rauhnächten wird prophetischer Charakter nachgesagt. Das Brauchtum geht davon aus, dass die Seele in diesen besonderen zwölf Nächten der Weihnachtszeit erahnen kann, was sich in den zwölf Monaten des neuen Jahres entfalten will (Traum-Nacht = Kalendermonat). Durchaus ist es ein Versuch wert die Träume dieser zwölf Nächte festzuhalten und dann am Jahresende zu überprüfen wie deutlich Traum und Erlebtes/Erfahrenes übereingestimmt haben.

VIDEO zum Thema

1. Rauhnacht, 24. auf 25.12., Beginn: 25. Dezember, 0:00 Uhr (Basis-Grundlage)

 2. Rauhnacht, 25. auf 26.12., Beginn: 26. Dezember, 0:00 Uhr (innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst)

3. Rauhnacht, 26. auf 27.12., Beginn: 27. Dezember, 0:00 Uhr (Herzöffnung, Wunder zulassen)

4. Rauhnacht, 27. auf 28.12., Beginn: 28. Dezember, 0:00 Uhr (Auflösung von Blockierendem)

5. Rauhnacht, 28. auf 29.12., Beginn: 29. Dezember, 0:00 Uhr (Freundschaft)
6. Rauhnacht, 29. auf 30.12., Beginn: 30. Dezember, 0:00 Uhr (Bereinigung)

7. Rauhnacht, 30. auf 31.12., Beginn: 31. Dezember, 0:00 Uhr (Vorbereitung auf das Kommende)

8. Rauhnacht, 31.12. auf 01.01., Beginn: 01. Jänner, 0:00 Uhr (Geburt des neuen Jahres)
 

9. Rauhnacht, 01. auf 02.01., Beginn: 02. Jänner, 0:00 Uhr (Segen, Weisheit)

10. Rauhnacht, 02. auf 03.01., Beginn: 03. Jänner, 0:00 Uhr (Verbindung, Visionen, Eingebungen, Loslassen, Abschied nehmen)

Achtet auf den Traum, auf Eure Eingebungen, Ideen, Gedanken…wenn Ihr wollt und könnt, schreibt sie auf, ohne sie sofort zu werten – lest sie gegen Abend bei einer schönen Tasse heißem Tee – und denkt darüber nach, was sie bedeuten können – für Euch bedeuten.Welche Verbindungen haben sie mit Euch? Welche Verbindungen habt Ihr mit anderen, in welchem Bezug verbindet Ihr Euch? Was wollt ihr verbessern, besser machen für Euch, für Euren Nächsten? Dann schickt Eure Vision(en), Eure Gedanken, Ideen oder Eingebungen in die Nacht, auf das ihre Samen gute Früchte hervorbringen, damit Ihr Eure Ernte in Form von Erfolg und Selbstverwirklichung – Eurer eigenen Bestimmung, ernten könnt.

11. Rauhnacht, 03. auf 04.01., Beginn: 04. Jänner, 0:00 Uhr (Reinigung, Transformation)

12. Rauhnacht, 04. auf 05.01., Beginn: 05. Jänner, 0:00 Uhr (Reinigung, Transformation)

Ausklang der Rauhnächte und Zusammenführung

ERSTE RAUHNACHT
– Haupt-Rauhnacht, WEIHNACHTEN
– Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2015
– Januar 2016
– Thematik: Basis-Grundlage der Rauhnächte

ZWEITE RAUHNACHT
– Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2015
– Februar 2016
– Thematik: innere Stimme, innere Führung, höheres Selbst

DRITTE RAUHNACHT
– Nacht vom 26. auf den 27. Dezember 2015
– März 2016
– Thematik: Herzöffnung, Wunder zulassen

VIERTE RAUHNACHT
– Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2015
– April 2016
– Thematik: Auflösung von Blockierendem

FÜNFTE RAUHNACHT
– Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2015
– Mai 2016
– Thematik: Freundschaft

SECHSTE RAUHNACHT
– Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2015
– Juni 2016
– Thematik: Bereinigung

SIEBTE RAUHNACHT
– Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2015
– Juli 2016
– Thematik: Vorbereitung auf das Kommende

ACHTE RAUHNACHT
Haupt-Rauhnacht, SILVESTER
– Nacht vom 31. Dezember 2015 auf 01. Januar 2016
– August 2016
– Thematik: Geburt des neuen Jahres

NEUNTE RAUHNACHT
– Nacht vom 01. auf 02. Januar 2016
– September 2016
– Thematik: Segen, Weisheit

ZEHNTE RAUHNACHT
– Nacht vom 03. auf 04. Januar 2016
– Oktober 2016
– Thematik: Loslassen, Abschied nehmen

ELFTE RAUHNACHT
– Nacht vom 04. auf 05. Januar 2016
– November 2016
– Thematik: Reinigung, Transformation

ZWÖLFTE RAUHNACHT
Haupt-Rauhnacht, ERSCHEINUNG DES HERRN
– die Nacht vom 05. auf 06. Januar 2016
– Dezember 2016
– Thematik: Reinigung, Transformation

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 Ein Mythos, eine Legende – für die meisten Menschen sind die Rauhnächte ein Relikt aus der Welt der Sagen und Geister. Doch es steckt weit mehr als ein besonderer Zauber und Magie in den zwölf Tagen zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar – der Zeit, in der die Dunkelheit zu Hause ist.

Mit der Besinnung auf alte Werte und Jahrhunderte altes Wissen erkennen immer mehr Menschen und auch Mediziner den Wert, den die Rauhnächte für Körper und Seele bieten können, wenn denn die Botschaften der Natur erkannt und richtig gedeutet werden. Dann können die Tage zwischen den Jahren zu einem gestärkten und gelassenen Start ins neue Jahr verhelfen.Die Natur hat vor den Rauhnächten, also vor dem 24. Dezember, allen unnötigen Ballast abgeworfen. Mit dem ersten Schnee wird es noch ruhiger, alle Energie und Konzentration ist auf das Innere gerichtet – aufs Erdreich, auf den Kern des Baumstamms. Innere Einkehr, Ruhe und Muße waren in früheren Zeiten auch für die Menschen in der dunkelsten Zeit des Jahres ganz selbstverständlich, besonders auf dem Land. Doch in Zeiten der Globalisierung stehen auch im Winter die Räder nicht still. Besonders die Städte sind erhellt, Trubel herrscht in den Geschäften, Kinos und Sportstudios an jedem Tag. Winterdienst und öffentliche Verkehrsmittel machen auch bei Schnee und Eis mobil, das neue Jahr wird von den meisten mit leuchtenden Raketen, krachenden Böllern und großen Feten begrüßt.

Auf diese Weise kann der Zauber der Rauhnächte nicht wirken. Diese elf Tage mit ihren zwölf langen Nächten werden nur dann zur Kraftquelle, wenn in dieser Zeit ein möglichst großer Freiraum für sich selbst geschaffen wird – für Müßiggang und Rückschau. Statt auf Partys zu gehen, sollten wir uns in unseren eigenen vier Wänden einkuscheln. Statt durch erhellte, volle Citys zu hetzen, sollten wir bei einem Winter-Spaziergang zur Ruhe kommen, Schneeluft tief einatmen, übers Meer schauen, uns im Wald an einen Baumstamm lehnen, mit bloßen Fingern den Rauhreif von einem Blatt streichen oder den Blick in den Sternenhimmel genießen. In keiner Zeit des Jahres gelingt es besser, tiefer mit seinem Inneren in Kontakt zu treten, zu philosophieren, zu meditieren und sich mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, sich neu zu orientieren und Kraft zu schöpfen. Da die Rauhnächte von einigen Feiertagen und Wochenenden begleitet sind, kann dies auch dann gelingen, wenn in dieser Zeit gearbeitet wird, die restliche Zeit aber frei von Berufs-Hektik und Freizeit-Stress bleibt.

Immer mehr Experten haben den Wert dieser einzigartigen Zeit zwischen den Jahren erkannt und versuchen, dazu zu motivieren, zwischen Weihnachten und dem 6. Januar um einen oder auch mehrere Gänge zurückzuschalten. Zu diesen zählt Dr. Astrid Hadeler aus Daldorf, Dozentin für Feng Shui und Expertin für die Heilkräfte der Natur. „In der Hektik des Alltags ist es schwierig, abzuschalten und Kontakt zu unserer inneren Stimme aufzunehmen – die Rauhnächte eignen sich dafür besser als alle anderen Tage im Jahr“, sagt Astrid Hadeler. Auch die Sensibilität gegenüber der Natur sei in dieser Zeit besonders hoch. „Ein Winter-Spaziergang bewirkt oft Wunder, er bietet Antworten auf jede Frage, wenn man denn offen und neugierig wie ein Kind übers Land streift“, erklärt die Fachfrau.

Wie wichtig die Botschaften der Rauhnächte gerade heute sind, zeigt auch die Resilienz-Forschung aus der Psychologie. Resilienz ist die Fähigkeit, mit inneren und äußeren Einflüssen umzugehen. Stress, Streit, Krankheit, Verliebtheit, Steuerschulden oder viele weitere Faktoren, die täglich auf uns wirken, auszugleichen. Doch damit das Körper-Geist-Seele-System diese Fähigkeit nicht verliert, braucht es Zeiten der Stille, der inneren Ruhe, der Druckfreiheit, der Erholung – Tage wie die Rauhnächte. Geht die innere Balance verloren, werden wir krank.

In der europäischen Mythologie öffnen die Rauhnächte auch eine besondere Tür zur Welt der Geister und Dämonen. Ein Mittel, diese zu vertreiben, waren laute Geräusche, besonders zu Silvester – der Nacht, in der die Tore zur Unterwelt besonders weit geöffnet sein sollen. Darin liegt der Ursprung des Silvester-Feuerwerks. Auch das Räuchern oder Ausräuchern der Stuben und Ställe mit wohlriechenden Kräutern dient seit Jahrhunderten dazu, böse Geister zu vertreiben und gute Energien ins Haus einzuladen.

Durch ihre Nähe zu besonderen Kräften sind die Rauhnächte seit Jahrhunderte alten Bräuchen auch die beste Zeit für Orakel, für den Blick in die Zukunft – auf die Geburt des Kindes, die nächste Ernte oder extreme Wetterlagen. Dabei steht jede Rauhnacht für einen Monat des neuen Jahres. Die Zeichen und Botschaften dieser Zeit erlauben also einen Blick auf das komplette Jahr.

Egal, ob jemand an altes Brauchtum glaubt oder nicht: Die Chance, die Rauhnächte zum eigenen Wohlbefinden zu nutzen und Jahrhunderte alte Weisheiten neu zu beleben, sollte genutzt werden – zur Entspannung und einem besinnlichen Zusammensein mit den Menschen, die wirklich wichtig sind. Innerlich aufgeräumt und ausgeruht kann dann das neue Jahr kommen.

Quelle : http://www.shz.de/lokales/anti-stress-rauhnaechte-als-kraftquelle-nutzen-id8563506.html

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Die MAGIE
der 12 heiligen Rauhnächte …
Abschluß der Vergangenheit, Platz bereiten für Neues, Rückblick auf das vergangene Sonnenjahr, Freude auf ein neues Jahr
Magische Momente mit Meditationen, Räuchern, Orakeln …

 

Das Geheimnis der Rauhnächte und Kräfte, die das Rad des Jahres antreiben manifestieren sich in dieser heiligen und magischen Zeit.

Am tiefsten Punkt des Jahres, eingebettet in die sechs Wochen um das Fest der Wintersonnenwende, liegen die Rauhnächte, eine überaus magische Zwischenzeit. Sie beginnen mit dem Fest der Wintersonnenwende, je nach Tradition auch zu anderen Tagen im Dezember, und enden, wie in vielen Büchern beschrieben, mit der Rückkehr des Lichtes, dem Erscheinen der Frau Holle oder auch Percht genannt, am Perchtentag, dem 6. Januar.

Wenn ein Märchen die Kraft der Rauhnächte beschreiben soll, könnte es Dornröschen sein, denn in den Rauhnächten geht es wie auch im Märchen darum, dass bestimmte Dinge, besonders Übergänge, im Schlaf geschehen, an einem Ort, der der Außenwelt nicht zugänglich ist, in einer Zeit, die aus der Weite der Unendlichkeit kommt. Bereits unsere Ahninnen in der Ur- und Frühgeschichte haben solche Orte, wie zum Beispiel Höhlen aber vermutlich auch Berge, Quellen oder Haine besucht, Zeiten gefunden, um Übergänge zu feiern und der Veränderung in einem Ritual Ausdruck zu geben.

Rauhnächte sind darüber hinaus Orakelnächte. Runen, vielleicht aus einem Kessel gezogen, geben Hinweise über die Potentiale der kommenden Monate. Die Verbindung zum Lebensfluss ist besonders gut, die Schleier zur Anderswelt sind dünn. Engel und sonstige helfende Wesen sind leicht erreichbar und offen für klar gesprochene Wünsche. Natürlich hilft es, wenn die Wünschende bereit ist, Schritte zur Erfüllung beizutragen. Doch den nicht beeinflussbaren Rest übernehmen diese Wesen auf freundliche Bitte hin sehr gerne. So zieht heitere Gelassenheit in uns ein. Wir haben alles getan und können loslassen. Alles wird sich entwickeln, auch wenn das Ergebnis anders aussieht, als wir es uns vorstellen konnten. Der Kern unseres Wunsches wird darin enthalten sein.
Die heilige Zeit und die Magie der Rauhnächte sind eine Zeit, um das alte Jahr nochmals zu durchlaufen, es zu würdigen und sich von Überlebtem zu trennen, neuen Visionen, Ideen und Plänen Raum geben und daraus Ideen fürs nächste Jahr entwickeln.

In Gemeinschaft erleben wir die Schönheit des Rückzugs, der Langsamkeit beginnen darin der leisen Stimme unserer Seele zu folgen und diese bewusst in uns wahrzunehmen.

Das Rad des Schicksals dreht sich und in diesen Nächten webt sich das Kommende in den feinstofflich geistigen Bereichen.
Auch die Geburt des Lichtes fällt in diese Zeitspanne.

Die Rauhnächte, die zwölf heiligen Nächte eine Zeit, die uns Menschen besonders empfindsam macht … sich Einlassen auf Unbekanntes, sich zurückziehen, Einsichten erlangen, sich bestimmte Ziele für das Kommende und das was noch Kommen will, bewusst machen.

Quelle : http://www.moira-frauenzauber.de/jahreskreisfeste/rauhnaechte.html
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Räuchern und die Rauhnächte

Die Rauhnächte sind eine mystische Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig. Der Zeitraum ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Sonnenjahr (365 Tage) und Mondjahr (354 Tage).

Zu den Rauhnächten gibt es viele Bräuche und Riten,
da die Rauhnächte eine Schwellenzeit sind, vergleichbar
mit dem Wechsel von Tag zu Nacht. Mond- und Sonnenkräfte sind jetzt sehr schwach. Das alte Jahr geht zu Ende, ein kurzer Moment des Innehaltens und ein neues Jahr beginnt. Deshalb wurde und wird diese Zeit traditionell zum Räuchern genutzt.

Der 24. Dezember ist die Zeit der Reinigung und des Loslassens. Traditionell wird mit Myrrhe oder reinigenden Räuchermischungen (Reinigung, Klarheit, Freiheit…) das alte Jahr verabschiedet.

Der 31. Dezember und der 1. Jänner sind die Verbindung des Alten zum Neuen, die Zeit der Harmonisierung.
Klassisch räuchert man mit einer Mischung aus Weihrauch, Myrrhe und Dammar oder harmonisierenden Mischungen (Seelenbalsam, Lebenstraum, Schlichtung…).

Am 6. Jänner kommen die Sternsinger ins Haus. Es ist Zeit für einen Neustart, für frische Energie in der Wohnung.
Herkömmliches Räucherwerk ist Weihrauch oder energetisierende Mischungen (Erdenkraft, La Luna, Sternentanz…).

Die exakten Rauhnachtdaten für 2015/16 können Sie hier als pdf herunterladen. Zur Verfügung gestellt hat sie Cornelia Salvato-Kober von der Astrothek.

Zum Räuchern in den Rauhnächten gibt es auch ein abgestimmtes Rauhnachtset.

Ursprung des Räucherns

Das Räuchern findet seine erste Erwähnung im Gilgamesch Epos, der wohl ältesten überlieferten Dichtung.

Die Römer schickten ihre Bitten „per fumum“ – durch den Rauch – zum Himmel und so wurde mit dem Räuchern bei der Verehrung und bei Opferfeiern eine Verbindung zu den Göttern hergestellt. Daher leitet sich der Begriff „Parfüm“ ab.

Duft- und Räucherstoffe wurden oft auch sehr freigiebig benutzt. Bei der Bestattung von Herodes sollen 5000 Sklaven mit Räucherwerk vorangegangen sein. Im Christentum des Mittelalters war das Räuchern den Heiligen und der Verehrung Gottes vorbehalten (Myrrhe, Weihrauch- und Styraxverbrennungen).

Unsere Vorfahren wussten, dass das Verräuchern bestimmter Kräuter die Luft reinigen und Atmosphäre schaffen kann. So räucherten sie auch an bestimmten Tagen des Jahres und an wichtigen Ereignissen im Leben wie Geburt, Hochzeit, Krankheit und Tod. Dabei verwendete man Wacholder- und Sandelholz, Salbei, Thymian, Lorbeer und Rosmarin.

Wirkung des Räucherns

Jedes Material, und somit auch jeder Raum „speichert“ Schwingungen und damit Informationen. Da auch jede Emotion eine Schwingung erzeugt, wird auch sie gespeichert und ist für jeden spürbar. Über Räume, in denen viel gestritten wird, sagt man: „Hier herrscht dicke Luft“. Auch ist für jedefrau/jedermann der Unterschied spürbar, ob man sich in einem Kindergarten oder in einem Altersheim befindet.

Durch richtig eingesetztes Räuchern lassen sich Schwingungen und Muster von Räumen reinigen oder verändern.

Räuchern bringt durch die transformierte Information der jeweiligen Pflanze oder Pflanzenmischung unterschiedliche Energien in den Raum und erzeugt dadurch eine energetisch harmonische Atmosphäre.

Räuchern richtig anwenden

Effektives Räuchern unterteilt sich in drei Schritte:

  • Reinigen
  • Harmonisieren
  • Energetisieren

Gereinigt wird mit linksdrehendem Rauchwerk, energetisiert mit rechtsdrehendem und in den harmonisierenden Mischungen sind Yin und Yang ausgewogen.

Reinigendes Räuchern

Physisch oder grobstofflich ist die Reinigung für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Feinstofflich leider nicht, obwohl es auch auf dieser Ebene zu Verunreinigungen kommen kann. Man hat Ängste, Sorgen, Krankheiten, Streit oder Ähnliches. All dieses speichert sich im Raum und erzeugt „dicke Luft“. Durch das Räuchern mit reinigendem, linksdrehendem Räucherwerk befreit man den Raum von negativen Schwingungen.
Anwendung: vom Eingang zum Zentrum, gegen den Uhrzeigersinn, von oben nach unten und von innen nach außen, Türen und Fenster nach außen geschlossen, bis der Rauch in der Luft steht, dann kräftig lüften.

Harmonisierendes Räuchern

Nach der Reinigung und ausgiebigem Lüften harmonisiert man den Raum. Das Gegenteil von Harmonie ist Unruhe. So wie sich ein Mensch, der nicht zentriert ist, unruhig fühlt und dadurch Unruhe erzeugt, fühlt sich ein nicht harmonisierter Raum an und gibt auch solche Schwingungen ab. Harmonisierende Mischungen haben links- und rechtsdrehende Anteile.
Anwendung: vom Eingang zum Zentrum, Richtung individuell, 8er Schleifen, Türen und Fenster nach außen offen oder geschlossen, einwirken nach Gefühl.

Energetisierendes Räuchern

Der dritte Schritt ist das Energetisieren. Unterschiedliche Themen benötigen verschiedene Energien. Je nach Bereich, Aufgabe oder Zustand wählt man das Räucherwerk. Kräuter und Harze haben verschiedene Inhaltsstoffe. Je nach Mischung verstärkt oder erzeugt man dadurch unterschiedliche Energiekörper. Energetisierende Räuchermischungen haben in erster Linie rechtsdrehende Anteile.
Anwendung: Beginn am Eingang im Uhrzeigersinn, von unten nach oben und von außen nach innen, Türen und Fenster geschlossen, einwirken nach Gefühl.

Nachfolgend können Sie ein pdf mit einer genauen Anleitung herunterladen.

räuchern in der anwendung – pdf 86kb

Quelle : http://www.raeucher.info/raeuchern_rauhnaechte.html

Gruß an die , die um die alten Bräuche wissen
Kräutermume