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Geschwollene Füße und Knöchel – Ursachen

Geschwollene Füße und Knöchel – Ursachen

Geschwollene Füße und Knöchel sind normalerweise kein Grund zur Besorgnis, vor allem nach langem Stehen oder Laufen. Wenn die Schwellung allerdings länger andauert und von anderen Symptomen begleitet wird, kann dies ein Anzeichen für ein schweres gesundheitliches Problem sein. Nachfolgend erklären wir einige Gründe, warum es geschwollenen Füßen und Knöcheln kommen kann.

Was sind die Ursachen für geschwollene Füße und Knöchel?

Schwangerschaftskomplikationen
Es ist normal, dass Knöchel und Füße während der Schwangerschaft etwas anschwellen. Allerdings kann die wiederholte oder exzessive Schwellung ein Zeichen von Eklampsie sein, eine schwere Erkrankung, bei der es zu Bluthochdruck und Proteinen im Urin kommt. Diese Krankheit entstehen zumeist nach der 20. Schwangerschaftswoche. Falls die Schwellung schlimmer wird oder andere Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Verminderung der Urinmenge, Übelkeit und Brechreiz oder Sehstörungen dazukommen, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.

Verletzung des Fußes oder des Knöchels

verletzter Fuß
Eine Fuß- oder Knöchelverletzung kann zu einer Schwellung führen. Die häufigste Verletzung ist ein verstauchter Knöchel. Dieser entsteht, wenn eine Verletzung oder Fehltritt bewirkt, daß die Bänder zu sehr gestreckt oder verdreht werden. Um die Schwellung zu reduzieren, ist es wichtig, den Fuß ruhen zu lassen und das Gehen mit dem verletzen Fuß zu vermeiden. Nutzen Sie Eisbeutel, wickeln Sie den Fuß in einen Kompressionsverband und legen Sie ihn erhöht auf einen Hocker oder ein Kissen. Falls die Schwellung oder der Schmerz schlimmer werden oder diese mit Hausmitteln nicht zu behandeln sind, ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate.

Lymphödeme
Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit im Gewebe, die durch Abwesenheit oder Probleme mit den Lymphgefäßen oder nach der Entfernung der Lymphknoten auftreten kann. Die Lymphflüssigkeit ist eine Flüssigkeit, die reich an Proteinen ist und normalerweise durch das Gefäß- und Kapilarnetz fließt. Sie wird durch die Lymphknoten gefiltert, wodurch unerwünschte Substanzen festgehalten und zerstört werden, wie beispielsweise Bakterien. Wenn es ein Problem mit den Lymphgefäßen oder den Lymphknoten gibt, kann die Bewegung der Flüssigkeit blockiert sein. Wenn dies unbehandelt bleibt, kann die Ansammlung von Lymphflüssigkeit die Wundheilung beeinträchtigen und zu Infektionen und Missbildungen führen. Lymphödeme treten besonders häufig nach der Strahlentherapie oder Entfernung der Lymphknoten bei Krebspatienten auf. Falls Sie sich einer Krebsbehandlung unterziehen mussten und an Schwellungen leiden, sollten Sie sofort Ihren Arzt verständigen.

Venöse Insuffizienz

Fußverletzung
Geschwollene Füße und Knöchel sind oft ein frühes Symptom einer venösen Insuffizienz, einem Zustand, bei dem sich das Blut nur unzureichend aus den Venen der Beine und Füße, Richtung Herz bewegt. Normalerweise halten die Venen das Blut, das in die obere Richtung fließt, über “Einwegventile”. Wenn diese Ventile beschädigt oder geschwächt sind, sickert das Blut nach unten durch die Gefäße und Flüssigkeit wird im weichen Gewebe der unteren Extremitäten, vor allem in den Knöcheln und Füßen zurückgehalten. Chronische Veneninsuffizienz, kann zu Hautveränderungen, Hautgeschwüren und Infektionen führen. Wenn Sie Anzeichen einer Veneninsuffizienz verspüren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Infektion
Geschwollene Füße und Knöchel können ein Zeichen für eine Infektion
sein. Menschen mit diabetischer Neuropathie oder anderen Problemen mit den Fußnerven sind einem größeren Risiko für Fußinfektionen ausgesetzt. Wenn Sie an Diabetes leiden, sollten Sie Ihre Füße jeden Tag auf Blasen oder Wunden untersuchen, da die Nervenschäden an den Füßen auch das Schmerzgefühl unterdrücken können, sodaß sich potenzielle Fußprobleme schnell verschlimmern können. Falls Sie bemerken, dass Ihr Fuß geschwollen ist oder sich eine Blase entzündet hat, sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

Blutgerinnsel
Blutgerinnsel entstehen in den Beinvenen. Der korrekte Rückfluss des Blutes wird verhindert und folglich kann es zu geschwollenen Knöchel und Füßen kommen. Blutgerinnsel können oberflächlich sein (sie entstehen dabei direkt in den Venen unter der Haut) oder tief (tiefe venöse Thrombose). Tiefe Blutgerinnsel können eine oder mehrere der großen Venen der Beine blockieren. Diese Blutgerinnsel können lebensbedrohlich sein, wenn sie sich lösen und in Richtung Herz und Lunge wandern. Wenn Sie Schwellungen in einem Bein, in Kombination mit Schmerz, leichtem Fieber und möglicherweise einer Änderung der Farbe des betroffenen Beines bemerken, besuchen Sie sofort Ihren Arzt. Eine Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln kann nötig sein.

Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen
Manchmal kann die Schwellung auch durch Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen verursacht werden. Wennn die Knöchel in der Nacht anschwellen, kann dies ein Zeichen von Salz- und Wassereinlagerungen sein, die von einer Herzinsuffizienz stammen können. Auch Nierenerkrankungen können geschwollene Füße und Knöchel verursachen. Wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, kann sich Flüssigkeit im Körper ansammeln. Lebererkrankungen können die Produktion eines Proteins namens Albumin beeinflussen. Albumin hält den Anteil der Flüssigkeit innerhalb und außerhalb der Blutgefäße konstant und ist auch ein wichtiges Transportprotein.

Wenn nicht genügend Albumin vorhanden ist, kann es einerseits zu Flüssigkeitsverlusten und andererseits zu Wassereinlagerungen in Füßen und Knöcheln aber auch im Bauch- oder Brustbereich führen. Wenn die Schwellung von anderen Symptomen wie Müdigkeit, Appetitverlust oder Gewichtszunahme begleitet wird, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie Schmerzen beim Atmen oder ein Druck- oder Engegefühl in der Brust verspüren, sollten Sie sofort den Notarzt anrufen.

Nebenwirkung von Medikamenten
Viele Medikamente können als Nebenwirkung geschwollene Füße und Knöchel verursachen. Wenn Sie vermuten, dass die Entzündung mit Medikamenten zusammenhängt, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt verständigen. Auch wenn die Vorteile eines Arzneimittels größer als die Unannehmlichkeiten sind, sollten Sie die Umstellung auf ein anderes Medikament oder eine andere Dosierung in Betracht ziehen, falls die Beschwerden länger anhalten.

 

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Karpaltunnelsyndrom: Ursachen und Behandlung

Manchmal verspüren wir Unbehagen oder Schmerzen an der Hand bzw. am Handgelenk, gleichzeitig haben wir ein Schwächegefühl, als ob die Kraft der Hand verschwinden würde. Diese Beschwerden können oft frustrierend sein, vor allem, wenn sie chronisch werden, da die Hand nicht benutzt werden kann und die Schmerzen akut und unerträglich sein können.

Was kann getan werden, wenn es uns trifft? Stimmt es, dass die einzige Lösung eine Operation ist? Gibt es kein Mittel oder Medikament, das wir anwenden können, um dieses Syndrom zu heilen?

Anatomische Probleme behandelt die Schulmedizin normalerweise chirurgisch. Dies ist zum Beispiel mit unserem Auto vergleichbar: wenn ein Motorteil unseres Wagens beschädigt ist, wird dieser einfach durch ein neues Teil ersetzt, statt es zu reparieren. Wie oft haben Sie schon den Kommentar gehört, dass es keine guten Mechaniker mehr gibt, sondern nur noch “Auswechsler”. Was die Medizin angeht ist es leider sehr ähnlich.

Gibt es eine andere Lösung, ohne zu operieren? Hier möchten wir einiges über die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten in der Schulmedizin sowie mögliche Alternativen beleuchten.

Was bedeutet Karpaltunnelsyndrom?
Der Karpaltunnel ist eine enge Röhre im Handgelenk. In dieser Röhre befindet sich der Mittelarmnerv, der einen Teil der Hand innerviert. Diese Röhre ist sehr eng doch sie kann sich durch verschiedene Ursachen noch mehr verengen und den Nerv einklemmen, so dass dieser nicht richtig funktionieren kann.

Der Druck auf den Mittelarmnerv verursacht eine ernste Verminderung der Sensibilität und der Bewegungsmöglichkeit der Hand. Die Symptome können von einem einfachen, konstanten Kribbeln bis zu einem starken, nervösen Schmerz reichen. Ebenso wird eine Schwäche beim Greifen mit Daumen und Zeigefinger und eine Minderung des Tastgefühls verspürt.

Dies geschieht, weil die Handmuskeln die Informationen oder Impulse vom Mittelarmnerv nicht erhalten und somit nicht korrekt funktionieren können. Mit der Zeit kann es zu einer permanten Muskelschädigung kommen, so dass die Hand die Greiffähigkeit verliert.
Ursachen

Es wurde schon erwähnt, dass die Zone des Handgelenks wo der Nerv mit der Hand verbunden ist, Karpaltunnel heißt. Diese Röhre ist sehr eng, so dass jegliche Schwellung oder Vergrößerung den Nerv einklemmen oder drücken kann. Wenn dies geschieht, folgen Schmerzen, Taubheit, Kribbel- oder Schwächegefühl. Dies bezeichnet man als Karpaltunnelsyndrom.

Diese Erkrankung erscheint meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr und tritt häufiger unter der männlichen Bevölkerung auf. Das Karpaltunnelsyndrom ist eher selten, meist haben die Betroffenen schon von Geburt an einen zu engen Karpaltunnel.

Viele glauben, dass die täglich wiederholten Handbewegungen diese Krankheit verursachen. Dies muß nicht immer der Fall sein, auch wenn es angebracht wäre mechanische und sich wiederholende Bewegungen zu vermeiden. Es gibt aber bestimmte Tätigkeiten, wie etwa der Gebrauch von mechanisch vibrierenden Werkzeugen, die das Syndrom hervorrufen können, so zum Beispiel leiden viele Arbeiter, die Presslufthammer benutzen, unter dieser Krankheit.

Ob andere wiederholte Tätigkeiten, wie zum Beispiel lange am PC schreiben, die Benutzung der Computermaus, konstant gleichbleibende Bewegungen, das Spielen eines Instruments oder bestimmte Sportarten, dieses Syndrom verursachen können, hat sich wissenschaftlich noch nicht erwiesen.

Weitere Faktoren, die ein Karpaltunnelsyndrom zur Folge haben können:
Wiederholte Knochenbrüche und Arthritis am Handgelenk
Entstehung einer Zyste oder eines Tumors am Handgelenk
Rheumatoide Arthritis (Autoimmunerkrankung, die die Gelenke befällt)
Diabetes Mellitus
Hypothyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
Fettleibigkeit und Alkoholkonsum
Wassersucht während der Schwangerschaft oder den Wechseljahren
Amyloidose

Wie auch immer, die meisten Fälle sind idiopathisch; das bedeutet, die tatsächlichen Ursachen sind unbekannt. Deswegen konzentriert sich die Behandlung mehr auf die Linderung der Symptome, als auf die Ursachen, die wie gesagt in den meisten Fällen nicht erwiesen sind.

Symptome
Ungeschicklichkeit mit den Fingern oder der Handfläche beim Greifen von Gegenständen
Taubheit oder Kribbeln am Daumen sowie Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger
Ständiges Kribbeln in der Handfläche
Schwäche beim Greifen oder Schwierigkeiten beim Tragen von Einkaufstüten (dies ist ein allgemeines Symptom)
Schmerz, der vom Handgelenk bis zum Ellbogen reicht
Schmerzen an Händen und Handgelenken
Probleme mit der Finger-Koordinationsmotorik
Schwäche in einer oder in beiden Händen
Muskelschwund unter dem Daumen (bei fortgeschrittener Krankheit)

 

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?
Um die Symptome des Karpaltunnelsyndroms nicht mit dennen von Arthritis (Ostheoarthritis) zu verwechseln, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie folgende Beschwerden haben:

Der Schmerz ist konstant und er scheint sich zu verschlimmern, obwohl Sie ihre Hand zur Linderung für lange Zeit strecken.
Wenn Sie das Handgelenk bewegen und Sie dabei am Gelenk ein Knacken oder Knistern verspüren.

Wenn eindeutig ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert wird und Arthritis ausgeschlossen werden kann, können Sie je nach Schwere der Krankheit zwischen mehreren Behandlungsmethoden wählen.

Untersuchungen und Tests
eben der Untersuchung von Taubheits- und Schwächesymptomen kann der Arzt zwei auch den Phalen-Test durchführen und das Hoffmann-Tinel-Zeichen üperprüfen:

Hoffmann-Tinel-Zeichen:
Abklopfen des Mittelarmnerves am Handgelenk kann zu einer Verstärkung der Schmerzen vom Handgelenk bis zur Hand führen.
Phalen-Test:
Es wird eine 60-Sekunden andauernde Handflexion durchgeführt, um festzustellen, ob Taubheit, Kribbeln oder Schwäche vorhanden sind.

Weitere gewöhnliche Untersuchungen:
Röntgenaufnahme des Handgelenks, um eine Verengung der Ligamente oder der Sehnen durch die der Mittelnerv verläuft, festzustellen, was die Symptome des Karpaltunnelsyndroms verursacht.
Elektromyographie, um die elektrische Aktivität der Muskulatur zu erfassen und zu untersuchen.
Geschwindigkeit der Nervenleitung.
Die letzten beiden Techniken werden logischerweise negative Resultate aufweisen, wenn vorher durch den Phalen-Test und das Hoffmann-Tinel-Zeichen ein Verdacht auf Karpaltunnesyndrom besteht.
Mögliche Behandlungsformen
An erster Stelle können Sie es mit einem Stützverband mit Schiene versuchen und diese einige Wochen lang über Nacht tragen. Sollte dies nicht helfen, kann es möglich sein, daß Sie diese auch tagsüber tragen müssen, mindestens einen Monat lang. Sie sollten vermeiden, auf den Handgelenken zu schlafen und kalte Kompressen auflegen.
MEDIKAMENTÖSE BEHANDLUNG
Das Karpaltunnelsyndrom wird mit nichtsteroidale Entzündungshemmern behandelt, wie zum Beispiel Ibuprofen oder Naproxen. Außerdem können Infiltrationen von Kortikoiden die Beschwerden für einen begrenzten Zeitraum lindern. (Alle diese Medikationen sind für den lebenden Organismus – Mensch,Tier+ Plfanze, extrem schädlich!!!)

CHIRURGISCHER EINGRIFF
Durch diesen Eingriff kann der Karpaltunnel entlastet werden, indem das Band, das Druck auf den Nerv ausübt, getrennt wird. In den meisten Fällen ist die chirugische Behandlung erfolgreich, aber leider nicht in allen. Die komplette Vernarbung kann Monate dauern.

Die Symptome können bei einer medikamentösen Behandlung verbessert werden, jedoch wird langfristig bei 50 % der Fälle ein chirurgischer Eingriff nötig.
Wie kann dem Karpaltunnelsyndrom vorgebeugt werden? Tipps zur korrekten Körperhaltung

Es sind viele Haltungen, die Sie auf der Arbeit und zu Hause beachten und verändern müssen, um den Druck auf das Handgelenk zu vermindern:

Achten Sie auf eine neutrale Haltung.
Achten Sie auf ihre Ruhestellung, ihre Hände sollten ausgebreitet und entspannt sein, beugen Sie ihre Handgelenke nicht. Vermeiden Sie wiederholte Bewegungen der Handgelenke.
Der Monitor des Computers sollte auf ihrer Augenhöhe stehen. Die Tastatur sollte nicht zu hoch liegen, damit Sie beim Schreiben ihre Handgelenke nicht nach oben beugen müssen.
Vermeiden Sie Gegenstände nur mit drei Fingern zu fassen oder zu öffnen, dies erhöht den Druck auf ihr Handgelenk. Benutzen Sie die ganze Hand. Wenn Sie bei der Arbeit wiederholte Bewegungen durchführen, wechseln Sie ihre Hände ab und legen Sie ab und zu eine Pause ein.

Achten SIe auf ihre Haltung beim Schlafen.
Beim Schlafen sollten die Arme am Körper und die Handgelenke gerade liegen. Sind die Hände unter ihrem Körper eingeklemmt, wird Druck auf sie ausgeübt, es treten Schmerzen und Entzündungen auf, die mit dem Karpaltunnelsyndrom zusammenhängen können.

Benutzen Sie ergonomische Designs für alltägliche Gegenstände.
Kaufen Sie Werkzeug, dessen Design den Handgelenken nicht schadet. Es gibt viel schonendes Computerzubehör, wie zum Beispiel Mauspad oder Schubladen für die Tastatur. Ruhen Sie sich oft aus, wenn Sie lange am Computer schreiben müssen und stoppen Sie, wenn Sie Schmerzen oder Kribbeln verspüren.

Übungen mit Handgelenken und Händen
Mit den folgenden Übungen verbessern Sie die Durchblutung und vermindern den Druck auf Handgelenke und Hände.
Führen Sie kreisförmige Bewegungen mit den Händen durch. Zuerst mit der Handfläche nach unten und nach außen, dann rotieren Sie beide Handgelenke fünf Mal nach links und fünf Mal nach rechts.

Dehnen Sie den Daumen: Für diese Übung halten Sie die Hand nach außen und nehmen Sie den rechten Daumen mit der linken Hand und nach hinten bis Sie eine leichte Spannung spüren, dies 10 Sekunden lang. Wiederholen Sie den Vorgang fünf Mal an jedem Daumen.
Spreitzen Sie alle Finger: Halten Sie dabei ihre Finger zehn Minuten lang so offen wie möglich. Wiederholen Sie dies drei bis fünf Mal.
Üben Sie Druck mit ihrer Hand aus: Nehmen Sie einen Gummiball in die Hand und drücken Sie diesen zehn Mal, ihre Finger sollten dabei gespreitzt sein. Führen Sie diese Übung mit beiden Händen durch.

Es kann gut möglich sein, dass Sie einiges verändern müssen, was die Arbeitsform oder Freizeittätigkeiten angeht. Vibrierende Werkzeuge können diese Erkrankung verursachen, so kommt diese häufig bei Musikern vor (Pianisten, Flötenspieler…).

Natürliche Hausmittel gegen Karpaltunnelsyndrom
Die Hausmittel bezwecken, Entzündungen zu reduzieren und somit die auftretenden Schmerzen zu lindern.

Johanniskrauttee:
Kochen Sie zehn Minuten lang drei Blätter Johanniskraut in einer Tasse Wasser. Trinken Sie diesen Tee lauwarm. Wenn Sie täglich mindestens eine Tasse von diesem Tee trinken, werden Sie bald eine Linderung verspüren. Außerdem hat Johanniskraut eine beruhigende Wirkung, so dass Sie die Schmerzen leichter ertragen. Dies wiederum unterbricht den Teufelskreis, der die Schmerzen erhöht und verlängert.

Leinsamenöl:
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ehmen Sie zwei bis vier Wochen lang täglich einen Löffel Leinsamenöl zu sich. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen haben erwiesen, dass der Fettsäuregehalt dieser Samen entzündungshemmend wirkt.
Vitamin B6:
Kartoffeln, Vollkornreis, Banane, grünes Gemüse, Hähnchenbrust enthalten dieses Vitamin. Wenn Sie Vitamin B6 in Kapseln einnehmen wollen, sollten Sie täglich zwei Miligramm zu sich nehmen.

Eiskompressen für Hände und Handgelenke:
Damit reduzieren Sie die Schwellung. Warme Kompressen oder Wärmekissen haben den gegenteiligen Effekt und würden das Syndrom verschlechtern.

Duhrchblutungsfördernde Mittel können vorbeugend wirken, aus diesem Grund sind eine gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport unheimlich wichtig für unsere Gesundheit.

Wenn dieses Syndrom richtig behandelt wird, treten normalerweise keine Komplikationen auf. Ohne Behandlung kann der Nerv jedoch lebenslänglich zu Schaden kommen.

Man sollte nicht immer sofort operieren, denn ein chirurgischer Eingriff ist nicht immer vorteilhaft, auch wenn der Chirurg meint, die Folgeerscheinungen könnten schlimmer sein. Versuchen Sie es zuerst mit allen oben genannten Möglichkeiten, bevor Sie sich operativ behandeln lassen. Denken Sie an eine Operation erst, wenn die anderen Behandlungsmethoden erfolglos bleiben.

 

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Hyperthyreose bei Frauen: Symptome und empfohlene Nahrungsmittel – Schilddrüse Teil 4

Hyperthyreose ist eine weit verbreitete Krankheit, es handelt sich um eine Schilddrüsenüberfunktion. Diese abnormale Funktion bringt verschiedene Konsequenzen für unseren Körper mit sich und es kann dabei zu schweren Krankheiten kommen, je nach Veränderung der Schilddrüsenfunktion.

Bei Frauen kommt diese Krankheit vermehrt vor, da sie häufigeren Hormonschwankungen ausgesetzt sind. Deshalb möchten wir Sie gerne im folgenden Artikel über diese Krankheit informieren. So können Sie mögliche Symptome erkennen, falls Sie daran erkranken. Zusätzlich geben wir Ihnen einige einfache Ernährungstips, die Ihnen helfen können.
Symptome einer Hyperthyreose bei Frauen
Anschwellen des Halses. Dieses Symptom kommt am häufigsten vor.
Wir verspüren schnell Hunger.
Haarausfall
Kleinere Stimmungsschwankungen
Wechsel im Menstruationszyklus: er verlagert sich nach hinten und dauert länger.
Muskelschwäche
Schlafprobleme
Durchfall
Atemprobleme
Wir fühlen uns nervöser und hyperaktiv.
Höhere Wärmesensibilität
Mögliche Unfruchtbarkeit
Zittern in den Händen
Ständiges Bedürfnis, auf die Toilette zu gehen
Vermehrtes Schwitzen
Herzrasen

Nicht alle Symptome müssen auftreten, damit eine Hyperthyreose diagnostiziert werden kann. Bei jeder Person verläuft die Krankheit anders und alle wissen am besten selber, wenn im Körper etwas Abartiges passiert.
Behandlungsmöglichkeiten
Nur der Arzt kann nach einer gründlichen Untersuchung feststellen, ob wir an Hyperthyreose leiden oder nicht. Dazu führt er meist eine einfache Blutuntersuchung durch, um unser TSH zu bestimmen: Thyreoidea-stimulierendes Hormon. Damit kann festgestellt werden, ob wir uns in der Anfangsphase befinden oder ob die Krankheit schon fortgeschritten ist. Für die ärztliche Behandlung dieser Krankheit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits gibt es viele Medikamente und andererseits kann dieses Schilddrüsenproblem auch operativ gelöst werden.
(Nicht immer stellt der Arzt eine Über/oder Unterfunktion fest – bei einigen Menschen kann nur nach den sichtbaren/vorhandenen Symptomen die Krankheit erkannt werden! Darum – nicht aufgeben und auch mal zum Heilpraktiker damit!)
Ideale Ernährung bei Hyperthyreose
In verschiedenen klinischen Studien wurde gezeigt, dass es einige empfehlenswerte Lebensmittel und Pflanzen zur Behandlung von Hyperthyreose gibt. Im folgenden finden Sie eine Liste dieser Heilmittel:
Gemüse der Familie der Kreuzblütler
Diese Gemüsesorten enthalten eine große Menge an Chlorogensäure und Kaffeesäure, welche die Absorption von Jod einschränken. Wo können wir diese Säuren finden? Im Kohl, Rettich, Blumenkohl, Brokkoli etc. Aus diesem Gemüse können Sie leckere Salate zubereiten und vergessen Sie nicht, auch den Meerrettich in Ihren Speiseplan einzubauen, denn wie aus Studien hervorgeht, hilft er bei der Regulierung der erhöhten Hormonproduktion.
Hülsenfrüchte

Laut Ernährungswissenschaftler sind folgende Produkte bei einer Erkrankung der Hyperthyreose sehr empfehlenswert: Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen etc.
Empfohlene Samen und Nüsse

Es ist sehr empfehlenswert, Samen und Nüsse – z.B. Erdnüsse, Hirse, Leinsamen und Pinienkerne – in Ihre Kost aufzunehmen. Diese schränken nämlich die Produktion des Schilddrüsenhormons ein.
Früchte und rohe Lebensmittel
Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin sind rohe Nahrungsmittel erfrischender und enthalten mehr Nährstoffe. So liefern Sie einen Beitrag zur Linderung von Hyperthyreose. Salate mit Paprika, rohen Karotten, rohem Spinat, roten Beeren, Kohl etc. sind folglich sehr empfehlenswert.
Empfohlene Pflanzen bei Hyperthyreose
Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus) ist ideal, um den Einfluss von Jod auf die Schilddrüse zu hemmen. Diese Pflanze können wir entweder als Tee einnehmen oder in flüssiger Form (erhältlich in Kräuterläden), empfehlenswert sind 30 Tropfen täglich.

Melisse: Ist in Kombination mit Minze noch effizienter. Wir raten Ihnen, täglich drei Tassen davon zu trinken.
Verbotene Lebensmittel bei Hyperthyreose
Seealgen und Meeresfrüchte, da diese viel Jod enthalten.
Jodiertes Salz
Knoblauch, Hafer, Cashewnüsse, Mandeln, Pistazien
Zimt, Kaffee und alle scharfen Gewürze
(Knoblauch ist gesund und alles andere in Maßen genossen- schadet dem Körper nicht!)

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Hypothyreose – empfohlene Heilpflanzen , Teil 3

 

Häufig wird Hypothyreose zu einer chronischen Krankheit und die Patienten müssen täglich Tabletten einnehmen, die Levothyroxin enthalten. Damit kann dem Körper neues Thyroxin geliefert und die Hormonmengen im Körper reguliert werden. Die ärztliche Behandlung verbunden mit einer geeigneten Ernährungsweise erlaubt den Patienten, wieder eine gewisse Lebensqualität zu erreichen und ihren Alltag normal zu meistern. Im Folgenden werden wir Ihnen eine Reihe vonInformationen geben, wie Sie Hypothyreose mit medizinalen Pflanzen behandeln können.
Symptome der Hypothyreose
Müdigkeit
Gewichtszunahme
Verstopfung
Muskelschmerzen
Kältegefühl
Trockene Haut
Haarausfall
Menstruationsstörungen
Schlafstörungen
Ansammlung von Flüssigkeit im Körper
Neigung zu Depressionen

Medizinale Pflanzen, die bei Hypothyreose helfen können

Ingwer
Ingwer regt unseren Kreislauf an, was für einen korrekten Blutfluss im Körper unabdingbar ist. Mit Ingwer können wir nicht nur Müdigkeit bekämpfen, sondern auch das für diese Krankheit typische Kältegefühl behandeln. Weiter regt Ingwer – wie alle bitteren Pflanzen und Kräuter – unsere Verdauung an.

Sie können sich einen Tee aus der Ingwerwurzel zubereiten. Dazu reiben Sie einen Löffel Ingwer und kochen diesen für einige Minuten in heißem Wasser. Danach etwas ziehen lassen und schon kann der gesunde Tee nach den Mahlzeiten getrunken werden.

Johanniskraut
Diese Pflanze eignet sich hervorragend um die Nebenwirkungen von Hypothyreose zu behandeln. Sie hilft bei Symptomen wie Müdigkeit, Depressionen, Unlust und Apathie, die durch diese Krankheit entstehen können. Das Kraut gehört zu den bekanntesten natürlichen Antidepressiva. Es kann als Tee zubereitet oder auch in Form von Tabletten eingenommen werden, die in Naturheilläden und Drogerien erhältlich sind. Der kommerzielle Name dieser Pflanze ist “Hypericum”. Es wird empfohlen, eine Tablette pro Tag mit 0,5 mg einen Monat lang einzunehmen.

Seealgen Fucus
Die Meeresalgen, wie etwa Kelp oder Isländisch Moos, sind ideal bei einer Hypothyreose. Sie enthalten viel Jod, das bei der Behandlung einer Hypothyreose fundamental ist. Auch wenn Jod gewöhnlich über das Essen eingenommen wird, empfehlen wir, zusätzlich auch Algen zu konsumieren. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn Algen sind nicht immer empfehlenswert. Sie sind nämlich nicht immer mit den verschriebenen Arzneimitteln vereinbart, da der Patient sonst eventuell eine zu große Menge an Jod aufnimmt. Sprechen Sie auf jeden Fall zuerst mit Ihrem Arzt. (dann sollten wir mal das krankmachende Zeug“Medikament“ aus dem geschundenen Körper weglassen!)

Löwenzahn
Bei Hypothyreose kommt es auch oft zu Verstopfungen, deshalb ist eine natürliche Darmregulierung wichtig. Löwenzahn kann hier gute Arbeit leisten. Um die Verdauung anzuregen trinken Sie am besten vor jeder Mahlzeit eine Tasse Löwenzahntee.
Nehmen Sie dazu drei Knospen der Pflanze und kochen Sie diese für fünf Minuten in einer Tasse Wasser auf. Danach etwas ziehen lassen und dann langsam trinken.

Cayennepfeffer-Tee
Tee aus Cayennepfeffer hilft uns, unsere Blutzirkulation zu verbessern. Auf diese Weise können wir das Kältegefühl behandeln, das so oft bei Hypothyreose auftritt. Weiter erlaubt dieser Pfeffer, den Körper zu stimulieren. Am besten trinken Sie eine Tasse Tee am Nachmittag.
Dazu nehmen Sie 1/4 Löffel Cayennepfeffer in Pulverform (eine Prise) und kochen diesen in heißem Wasser auf. Danach einige Minuten ziehen lassen und schon können Sie den Tee genießen.

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Natürliche Behandlung der Hypothyreose Teil 2

Die Hypothyreose, an der etwa drei Prozent der Bevölkerung leiden, ist eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin im Blutplasma. Die Symptome dieser Krankheit sind Müdigkeit, Muskelschwäche, Schüttelfrost, Gewichtsverlust oder -zunahme, Angstzustände, Depressionen und andere Stimmungsschwankungen.

Weiter tauchen einige weniger gut erkennbare Symptome auf, und dadurch kann die Erkrankung manchmal nur schwer erkannt werden. Zu diesen Symptomen gehören bleiche oder gelbliche Haut im Gesicht, Flüssigkeitsansammlung, Haarausfall, Fehlen der äußeren Spitzel der Augenbrauen und trockene Haut.

Empfohlene Ernährung
Falls Sie an Hypothyreose leiden, ist es von Vorteil, wenn Sie die folgenden Lebensmittel regelmäßig konsumieren:

Petersilie
Eier
Aprikosen
Bananen
Mandeln
Kresse
Gurken
Erbsen
Äpfel
Feigen
Jodiertes Salz oder Meeressalz
Algen aus dem Meer, die reich an Jod sind, wie Kelp-Algen, Fucus, Spirulina
Fisch
Meeresfrüchte

Wenn wir es nicht gewohnt sind, Algen zu konsumieren, sollten wir auf biologische Algen setzen, da diese weniger Giftstoffe enthalten, oder sonst Algen in Form von Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel einnehmen. Algen liefern uns nicht nur Jod, sondern auch andere wichtige Mineralien und Aminosäuren, die für unser Körper sehr gesund sind.

Eine andere Option für die Behandlung der Hypothyreose ist die eigene Zubereitung von Algensalz. Dazu werden die ausgewählten Algen gemahlen, dann mit aromatischen Kräutern vermischt und in einen geschlossenen Behälter gegeben. Das Algensalz können wir wie gewöhnliches Salz verwenden, beispielsweise für Suppen, Eintöpfe etc.

Andererseits sollten wir diese Lebensmkittel vermeiden, die eine Jodabsorption blockieren. Darunter finden wir folgende Lebensmittel:

Kohl
Rosenkohl
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Weißkohl
Soja
Pfirsiche
Bohnen
Limetten
verarbeitete Lebensmittel
verfeinerte Lebensmittel
Leitungswasser

In geringen Maßen genossen sind sie jedoch immer vertretbar, da auch diese Lebensmittel für unseren Körper und Organismus notwendig und wertvoll sind!
Desweiteren kann Tee aus Grapefruit und Ingwer zubereitet werden und verschiedene Lebensmittel mit Zimt verfeinert.

Ab und an ist das schon ok, wenn diese Lebensmittel gegessen werden! Nur nicht täglich!

Natürliche Medizin
Zusammen mit einem Heilpraktiker können wir bestimmen, ob wir auf die Homöopathie zurückgreifen sollten (Kalium Iodatum oder Magnesium Phosphoricum) oder Spurenelemente einnehmen (Gold, Jod, Litium, Mangan-Kupfer oder Zink-Kupfer).

Im Hinblick auf unsere Stimmungen liefern die Bachblüten gute Hilfe. ln einigen Fällen von Hypothyreose wird die Bachblüte Wild Rose (Wilde Rose) empfohlen. Diese Blüte hilft bei Lustlosigkeit, Apathie und fehlendem Interesse. Die Einnahme sollte unter der Aufsicht eines Spezialisten erfolgen.

Weitere Ratschläge für die Behandlung der Hypothyreose
Bewegung stimuliert die Schilddrüse und deshalb empfehlen wir, eine regelmäßige Bewegung in unseren Alltag einzubinden.
Die Hydrotherapie, eine Wassertherapie aus verschiedenen Temperaturen bei den verschiedenen Körperregionen kann uns auch helfen, die Schilddrüse auf natürliche Weise zu stimulieren.

Außerdem kann uns bei Schilddrüsenproblemen auch die Akkupunktur helfen. Durch die feinen Nadeln können wir die Schilddrüsenfunktion regulieren. Dazu braucht es mehrere Sitzungen und wir raten Ihnen, dass Sie einen Spezialisten aufsuchen.

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Hypothyreose: Wie können wir unsere Schilddrüse schonen? Teil 1 v.4

Bei einer Hypothyreose bzw. Schilddrüsenunterfunktion, werden Schilddrüsenhormone in zu geringer Menge produziert. Frauen leiden häufiger unter dieser Krankheit wobei die Symptome sehr unterschiedlich sein können. Häufig führt eine Schilddrüsenunterfunktion zu Übergewicht. Wenn die Betroffenen keine wirksamen Diäten einhalten, verschlimmert sich das Krankheitsbild.

Wenn sich der Stoffwechsel unseres Körpers verlangsamt, können verschiedene Komplikationen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf alle möglichen auftretenden Symptome achten und dass unser Arzt die nötige Behandlung verschreibt. Im folgenden Artikel finden Sie einige Informationen, wie Sie Ihre Lebensqualität verbessern und Ihre Ernährung dementsprechend umstellen können. Denken Sie aber bitte daran, dass Ihr Arzt immer das letzte Wort haben sollte.
Verschiedene Gründe für eine Hypothyreose
Entzündung der Schilddrüse: Wenn unsere Schilddrüsen entzündet sind, werden nicht genügend Hormone produziert. Davon sind vor allem Frauen und Personen ab fünfzig Jahren betroffen.
Probleme mit dem Immunsystem
Einige Medikamente, die Lithium enthalten
Radioaktives Jod, das in einigen Medikamenten vorkommt
Einige angeborene Fehlfunktionen, die wir von Geburt an haben

Welche Symptome treten bei einer Hypothyreose auf?
Gewichtszunahme. Unser Metabolismus funktioniert langsamer und hält deshalb Wasser, Salz und Fett zurück. Nicht zu verwechseln mit den Symptomen der Menopause.
Wir fühlen uns oft müde und geschwächt.
Es kann zu starken Menstruationen kommen.
Schmerzen in den Muskeln und in den Arterien
Blässe der Haut und Austrocknung
Traurigkeit
Anfällige Nägel und Haare
Verstopfung
Wir werden kälteempfindlicher.

Später können weitere Symptome auftreten, insbesondere ohne ärztliche Kontrolle und korrekte Behandlung. Folgende Symptome können nach längerer Erkrankung an Hypothyreose entstehen:

Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn
Anschwellung von Armen und Beinen
Dickere Haut
Verlust der Härchen an den Augenbrauen

Welche Untersuchungen werden durchgeführt, um Hypothyreose zu diagnostizieren?
Unser Arzt wird eine Blutprobe durchführen, um die Menge des Schilddrüsenhormons (TSH) zu bestimmen.
Weiter werden Cholesterin-, Sodium- und Leberwerte etc. bestimmt und ein Blutbild gemacht.

Geeignete Ernährung bei Hypothyreose
Unsere Ernährung und eine angemessene, ärztliche Behandlung, sind von großer Bedeutung, um die Schilddrüsenfunktion wieder zu normalisieren und damit unser Organismus wieder auf gesunde Weise funktionieren kann. Folgende Lebensmittel werden empfohlen:
Jod Deutschland ist KEIN Jod-Mangel-Gebiet!
Jod steigert die Produktion der Schilddrüsen, folglich funktionieren diese besser. Jod finden wir in Fisch und Meeresfrüchten, Meersalz und Meeresalgen. Wir empfehlen Ihnen aber, dass Sie nicht zu viel Algen konsumieren. Besondere Vorsicht gilt bei der Art Fucis vesiculosus und Kelp, da diese Arten meist eine große Menge an Jod enthalten und unser Körper Antikörper produzieren kann. Achten Sie, immer eine angemessene Menge an Jod zu konsumieren. Wenn Sie sich nicht sicher sind, konsultieren Sie am besten einen Endokrinologen. Er kann Ihnen am besten Auskunft geben.

Pistazien, Nüsse, Kokosnuss, Haselnüsse, Linsen Tomaten, Äpfel, Mangos und Ananas enthalten auch viel Jod und sind außerdem auch sehr lecker.
Lebensmittel mit Vitamin A
Dieses schützt die Schilddrüse und außerdem auch Haut und Haare.
Endivien, Muscheln, Eier, Süßkartoffeln, Spinat, Kaviar, Kresse, Karotten, Kakis, Mispel.

Lebensmittel mit Vitamin B
Sie sind unentbehrlich für unser Immunsystem, für das Herz, das Nervensystem etc.

Sardinen, Sardellen, Kalbsleber, Hähnchen und Lamm, Makrele, Muscheln, Lachs, Thunfisch, Kabeljau.

Früchte, die die Produktion der Schilddrüsen steigern
Granatapfel, Trauben, Orangen, Zitronen und Feigen

Pflanzen, die bei Hypothyreose helfen können
Enzian: Diese Pflanze erhöht die Produktion der Schilddrüse. Wir brauchen davon vor allem die Wurzel. Diese wird zwei Tage lang eingelegt, danach abgetropft. Man gibt einige Löffel Honig dazu. Wir empfehlen, von der Flüssigkeit täglich zwei Tassen zu trinken.

Passionsblume: Lindert Symptome wie Schlaflosigkeit, Schmerzen, Trauigkeit etc. Ein Tee aus dieser getrockneten Pflanze hilft uns auf dem Weg der Besserung.

Verbotene Lebensmittel bei Hypothyreose
Soja und Sojaprodukte wie Tofu sollten nicht konsumiert werden, wenn wir Levothyroxin einnehmen.

 

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Hausgemachte antibiotische Knoblauchsalbe

Knoblauch wird auf der ganzen Welt für verschiedenste Gerichte verwendet, doch nicht alle kennen auch seine medizinalen Eigenschaften. Schon seit Jahrhunderten wird diese weiße Knolle für verschiedene Behandlungen verwendet, da sie ausgezeichnet gegen Infektionen, Pilze und Bakterien wirkt. Außerdem hilft Knoblauch bei der Blutreinigung.

Die Wirkstoffe kommen am besten zur Geltung wenn der Knoblauch zerkleinert oder gepresst wird. So kommt das Allicin frei, das auch für viele pharmazeutische Medikamente verwendet wird. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie eine einfache, vielseitige Knoblauchsalbe zur Heilung zahlreicher Infektionen herstellen können.
Anwendungsmöglichkeiten von Knoblauch
Bei fast allen Verletzungen kann Knoblauch gepresst und direkt auf die Wunde aufgetragen werden. Er lindert die Schmerzen und verhindert eine Infektion der Wunde, denn Allicin gelangt direkt ins Blut.

Durch die Einnahme von Knoblauch wird eine gesunde Darmflora erzeugt, welche Nebenerscheinungen von Medikamenten im Magen wieder ausgleichen kann.

Bei Pilzerkrankungen wie z.B. dem Fuß des Athleten (Tinea pedis), ist diese Knoblauchsalbe sehr wirksam, nach dem Auftragen ziehen Sie am besten Socken an (Sie sollten diese nur für diese Behandlung verwenden). Sie können die Salbe ebenfalls bei Hautproblemen wie Akne oder Genital- oder Lippenherpes verwenden.

Auch bei Erkältungen oder Lungenentzündung wirkt Knoblauch ausgezeichnet. Am besten reiben Sie den Brustbereich damit ein. Bei Sinusitis oder Rhinitis können Sie etwas Salbe in der Nase anwenden.

Knoblauch wirkt auch schmerzstillend und antibiotisch, wenn Sie die Salbe mit einem Wattestäbchen in den Ohren auftragen.
Zubereitung der Knoblauchsalbe
Für die Zubereitung dieser vielseitigen Salbe müssen Sie sich nur die Regel 3×3 merken.

3 Zutaten: Virgin Kokosöl, Extra Virgin Olivenöl und frischer Knoblauch. Sie benötigen von allen Zutaten drei volle Löffel.

Vorgehensweise
Wärmen Sie das Kokosöl bei niederer Temperatur kurz auf und verrühren Sie es danach mit dem Olivenöl. Anschließend wird der gepresste oder fein geschnittene Knoblauch untergerührt. Nehmen Sie die Mischung vom Herd und pürieren Sie alles fein mit dem Pürierstab, in einem Mörser oder mit einer Kaffeemühle. Sieben Sie die Flüssigkeit und bewahren Sie diese in einem Behälter auf. Jetzt ist die schmerzstillende und antibiotische Salbe fertig! Die Knoblauchsalbe kann im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden.

Hinweis
Nach Fertigstellung der Salbe hat diese eine weiße, milchartige Farbe, allmählich wird sie weich und dick. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank, werden Sie feststellen, dass die Salbe jetzt fester geworden ist und einfach verwendet werden kann.

Wenn Sie diesen Artikel bis hier gelesen haben und Sie sich dazu entschlossen haben, die Salbe selbst herzustellen, möchten wir Ihnen noch einen letzten Tip geben: Trotz dem Duft des Kokosöls wird dieser vom Geruch des Knoblauchs übertroffen. Verwenden Sie diese Salbe deshalb nur zu Hause, denn auch die Kleidung wird danach riechen. Verwenden Sie deshalb spezielle Kleidung nur für diese Anwendung und waschen Sie diese danach separat.

Wie Sie sehen, ist die Herstellung dieser antibiotischen Salbe sehr einfach. Sie können sie bei vielen Beschwerden verwenden und die ganze Familie kann von diesem einfachen, hausgemachten Produkt profitieren.

 

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