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Anstelle des Abendessens wählen Sie ein „Reinigungsmittel und ein Fettlösemittel“

Trinken Sie ein Glas von diesem Getränk, bevor Sie schlafen gehen. Nach ein paar Tagen werden Sie sich wiedergeboren und leichter fühlen!

Mit diesem einfachen Getränk, das Sie im Kühlschrank aufbewahren und sich jeden Abend ein Glas gießen (nehmen) können, beschleunigen Sie die Funktion Ihres Stoffwechsels, der Dickdarm wird von Giftmüll gereinigt und das Fett um Ihren Bauch schmilzt schneller ab. Für diesen unglaublichen „Reiniger und Fettlöser“ benötigen Sie nur 4 Zutaten.

Zutaten:

– 1 Zitrone
– 1 Tasse gehackte Petersilie
– 1 Esslöffel geriebener Ingwer
– 1 Esslöffel Zimt
– 1/2 Liter Wasser

Vorbereitung:

Bio-Zitrone verwenden, gut waschen und zusammen mit den Schalen in kleine Stücke schneiden. Dann alle Zutaten ohne Wasser im Mixer gut durchmischen. Nur,  wenn Sie eine homogene Mischung erhalten, fügen Sie Wasser hinzu. Sie können das Getränk problemlos im Kühlschrank aufbewahren, trinken aber nicht mehr als eine Woche altes Getränk.

Wenn Sie vor dem Schlafengehen ein Glas dieses Getränks trinken, werden Sie die Ergebnisse schon am nächsten Tag spüren.

Bei umfangreichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass diese Mischung einen sehr positiven Einfluss auf die allgemeine Gesundheit hat. Unter anderem entdeckten sie, dass Fett um den Bauch herum extrem hartnäckig ist und mit vielen gesundheitlichen Problemen verbunden ist. Darüber hinaus bedeutet der gemästete Körper auch mehr Risiko für Diabetes, hohen Blutdruck und es verursacht auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen…

Andererseits ist dieses Getränk selbst nichts Besonderes. Die besten Effekte werden erzielt, wenn Sie sich tagsüber gesund ernähren und noch besser, wenn Sie diesen Saft als Ergänzung zu einer anderen Diät trinken. Es ist sehr wichtig, dass Sie zum Zeitpunkt des Trinkens dieses Getränks nicht zu viel Essen zu sich nehmen. Es wird auch nicht empfohlen, sich selbst zu verhungern. Sie wissen, wie es geht: Wenn der Körper erkennt, dass er nicht genug Energie hat, schaltet er schnell in einen Sparmodus, was bedeutet, dass Sie noch mehr Fett ansetzen, weil der Körper versucht, es zu speichern und gleichzeitig müde wird, weil der Körper Energie spart.

Übrigens: Bei einem Land ist es ähnlich – je mehr wir sparen, desto weniger haben wir.

Quelle : http://www.rundgesund.com/default.asp?opt=1&id=5447

Kräutermume sagt danke!

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Magnesiumchlorid : Arthrose und Osteoporose sind heilbar!

Magnesiumchlorid: Arthrose und Osteoporose sind heilbar!
TEIL 1

Ein gravierender Mangel an Magnesium ist heute weit verbreitet. Schuld sind nicht zuletzt die ausgelaugten Böden, die nur noch magnesiumarmes Gemüse und Korn hervorbringen. Dabei ist Magnesium überlebenswichtig. Es kann nicht nur „unheilbare“ Krankheiten wie Arthritis heilen; der Körper benötigt es auch zur sauberen Zellteilung. Mit einem zu tiefen Magnesiumspiegel entstehen entartete Zellen – Krebs.
Von: Hans Gilgen
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Schon als kleines Kind lernte ich bei der „Anbauschlacht“ während des 2. Weltkrieges, wo die Schweizer jede noch so kleine Grünfläche zur Bepflanzung mit Kartoffeln, Gemüse und Getreide nutzten, wie wichtig Magnesium für Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Mein Vater kaufte damals Dolomitkalk als Magnesiumquelle. Magnesium galt schon damals als Antikrebsmittel erster Güte. Die Bauern der Umgebung jedoch düngten einseitig mit Stickstoff, Phosphat und Kalium, denn Magnesium und Spurenelemente waren während des 2. Weltkriegs bei vielen Bauern noch weitgehend unbekannt. Nur einige als „verschroben“ belächelte Leute gaben sich mit Spurenelementen und Bodenlebewesen ab. Schon damals handelte man nach dem Leitsatz, möglichst viel aus dem Boden herauszuholen.

Unser Hausgarten entwickelte sich für viele der Bäuerinnen innerhalb eines Jahres zu einem Garten der Neuheiten: Tomaten, Zucchetti, Mangold, Krautstiele, Schwarzwurzeln, Melonen, Gurken, Cornichons, Peperoni, Endivien, Radieschen, weiße und rote Rettiche, schwarze Pastinaken, Schalotten, Schnittmangold, Petersiliewurzeln, Zuckererbsen, Kefen, Artischocken und Kardy waren für die meisten Leute unbekannt. Es brauchte sehr viel Überzeugungskraft, bis erst die Bauersfrauen und erst viel später Bauern und Gesinde sich mit all den neuen Gemüsearten anfreundeten. Ein Beispiel: Als die Bauersfrauen voller Stolz einer Kompanie Soldaten, die im Dorf stationiert waren, ihre Krautstiele (Stielmangold) für einen Käse-Stielmangold-Gratin ablieferten, weigerten sich die Soldaten, den „Schweinefraß“ zu essen und bestellten beim Wirt Koteletten. Nur die Offiziere aßen Ihre Portion auf. Die wichtige Rolle des Magnesiums für Mensch, Pflanzen und Tiere ist heute allgemein bekannt. Ein sichtbarer Mangel an den Pflanzen zeigt uns, daß das wichtige Element schon lange vorher fehlte. Jede Pflanze zeigt Magnesiummangel anders an. Bei den Reben z.B. bildet sich erst bei akutem Mangel das Blattgrün so zurück, daß sich die Blattfläche gelblich mit wenigen rötlichen Streifen verfärbt und nur den Nerven entlang beidseitig ein rund vier Millimeter breiter grüner Streifen bleibt. (Bei Eisenmangel bleibt dieser Streifen auf ein bis zwei Millimeter Breite beschränkt und zeigt sich in satterem Grün.) In diesem Stadium ist eine Magnesiumbehandlung noch machbar, doch hat sie auf die Qualität der reifenden Trauben keinen entscheidenden Einfluß mehr. Für die Reifung des Holzes und die Frostresistenz lohnt sich eine Behandlung wohl. Magnesium stärkt das Immunsystem der Pflanzen und schützt sie vor Krankheiten und Schädlingen, stabilisiert Sprossen und Halme (Getreide) und macht alle Pflanzenteile elastischer. Schnittblumen halten länger, und Obst und Gemüse bleiben länger frisch.

Arthrose ist heilbar!Bei Mensch und Tier ist es ähnlich. Magnesium stärkt die Nervenbahnen, macht sie elastischer und hält sie ruhiger. Kinder, die genügend Magnesium haben, bleiben viel ruhiger, sind weniger aggressiv, schlafen besser und sind allgemein umgänglicher. Lehrkräfte und Schüler bleiben dank genügend Magnesium wesentlich ruhiger. Die Blutbahnen bei Erwachsenen bleiben durch eine genügende Magnesiumversorgung elastisch und werden nicht zu spröden Spaghetti-Stangen.

Vom Rollstuhl in den Central Park

Magnesium kann jedoch noch viel mehr. Laut mehreren Büchern von Professor Ana Maria Bergasa, einer Ernährungswissenschaftlerin in Barcelona, beugt Magnesium rund achtzig Krankheiten und Beschwerden vor oder heilt sie: Nämlich allergische Beschwerden wie Asthma, Migräne, allergische Rinitis, Juckreiz und Ekzeme, ängstliche Übererregbarkeit, Spannungsgefühl in der Brust, Ermüdung der Stimme, tetanisches Pseudoasthma, Atemnot, Zittern, nervöse Krisen, allgemeine Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Kreislaufbeschwerden, Asthenie, Augenermüdung, Krämpfe, Kribbelgefühl, vor allem in den Beinen. Ferner Skelett-, Thorax- und Bandscheibenbeschwerden, mangelnde Kalzifizierung der Knochen, Arthrose, Arthritis, Polyarthritis.

Hierzu ein Beispiel: Meine Schwägerin Trude in New York litt über zwanzig Jahre an Polyarthritis, verbrachte vierzehn Jahre mit fast unerträglichen Schmerzen im Rollstuhl. Ihre Hände waren verkrüppelt mit zwei Zentimeter hohen Kalkablagerungen an den Knöcheln. Sie konnte nicht mehr selbständig essen und gehen. Bei einem zehnminütigen Telefongespräch schrie sie zwei- bis dreimal laut auf vor Schmerz. Morphin und andere Schmerzmittel halfen nicht mehr. In der Nacht konnte sie nur noch in kurzen Intervallen von höchstens zehn Minuten schlafen. Ihr Herz war von Goldspritzen stark geschädigt. Ihre tägliche Ration an Medikamenten bestand aus zweiunddreißig (!) verschiedenen Tabletten und Kapseln, die sie mittels eines Schiebers mit beiden Händen in den Mund befördern konnte. Dazu trank sie Wasser aus einem Röhrchen. Drei Personen kümmerten sich rund um die Uhr um sie. Im Januar 2006 riet ich ihr, Magnesiumchlorid (eine Form des Magnesiums, das durch Verdunsten von Meerwasser gewonnen wird) einzunehmen, und zwar 33 Gramm auf einen Liter Wasser in einer Literflasche aus Glas. Davon solle sie vor dem Frühstück zwanzig Milliliter trinken. Bei guter Verträglichkeit solle sie nach einer Woche am Abend nochmals die Hälfte davon einnehmen.

Ende Mai 2006 rief sie mich an und meldete, daß sich die Überbeine an den Fingergelenken zurückgebildet, die Schmerzen aber nur geringfügig nachgelassen hätten. Darauf empfahl ich ihr, Vitamin B1 und B6 einzunehmen, wann immer möglich fettlösliche: viermal 100 mg am ersten Tag, dreimal 100 mg am zweiten Tag, zweimal 100 mg am dritten Tag und dann zehn Tage lang noch je eine Tablette à 100 mg. Ich riet ihr, ab sofort alle Medikamente wegzulassen, da diese mehrheitlich nur die Nebenwirkungen des vorhergehenden Medikamentes unterdrücken sollten und ihr Magen die 32 Tabletten nicht verkraften konnte.

Vier Tage später rief sie an und berichtete, sie habe leider kein fettlösliches Vitamin B1 finden können, nahm aber das normale wasserlösliche Produkt, was sie nicht so gut vertrage, da es ihren lädierten Magen angreife. Die gute Nachricht jedoch war, daß die Schmerzen verschwunden waren und sie wieder gehen konnte! „Ich habe die Krücken in die Ecke gestellt und den Rollstuhl zusammengeklappt. Das Schönste ist: Ich habe mir einen Apfelstrudel gebacken“, erzählte sie freudig – sie ist Wienerin –, „mit allem Drum und Dran, wie Teig zubereiten, Äpfel schälen, Teig auswallen und in der Luft zu einem dünnen Gebilde ausziehen! Ich habe alle Medikamente weggelassen – bis auf eines gegen Magenbeschwerden. Es geht mir blendend – bis auf kleinere Magenbeschwerden!“

Auf meine Frage, ob sie beim verbleibenden Medikament als ehemalige Krankenschwester die Nebenwirkungen studiert habe, bot sie an, dies zu tun und siehe – in der Packungsbeilage stand: kann Magenbeschwerden verursachen! Nach wenigen Wochen ging Trude fast täglich in den Central Park von New York spazieren. In der Zwischenzeit hat sie ein fettlösliches Vitamin B1 gefunden und nimmt eine Tablette am Morgen und eine sechs Stunden später. Im August 2006 – also sieben Monate nach Beginn der Therapie mit Magnesiumchlorid – rief sie mich an und meldete ein neues Erfolgserlebnis: „Hans, ich habe heute zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren einen Scheck unterschrieben. Aus lauter Freude habe ich gleich einen ganzen Bogen voller Unterschriften gemalt!“ Sie litt so stark unter Tremor senilis (Alterszittern) und Schmerzen, daß ihr das Schreiben nicht mehr möglich gewesen war. Mit dem fettlöslichen Vitamin B1 verhindert sie das Alterszittern und die Schmerzen, ohne daß Nebenwirkungen auftraten.

Auch heute noch geht Trude fast täglich in den Central Park, macht ihre Einkäufe und ihren Haushalt selbst und muß nur in Ausnahmefällen ein Schmerzmittel nehmen.

— Ende des Artikelauszugs —

Deutschland recycelt seine Alten, die kein Geld mehr haben für Beautycreme und mehr

Gunther von Hagens (68), Gründer der Firma Plastinarium, recycelt Alte aber auch jüngere Leute, wenn diese sterben. Hinter dem Vorwand, dass hier Kunst im Dienst der Wissenschaft gemacht wird, hat die mächtige Firma den Auftrag, die Deutschen zu entsorgen. Von den aktuellen 850.000 Toten pro Jahr in Deutschland wird diese Zahl bis 2050 auf eine Million jährlich steigen.

Die Deutschen, die Geld sparen wollen oder müssen, finden hirin eine ideale Lösung. Der Staat hat mit der Genehmigung dieser Fabrik auch eine Lösung der Problematik des Todes gefunden und reibt sich de Hände. Tendenz steigend bietet die Plastination- Firma ein neues Geschäftsmodell und wird noch weiter unter dem Deckmantel der Wissenschaft expandieren.

Seife und Beautycrème

Die Medien haben die Verarbeitung der Leichen als Kunstobjekt immer als etwas gruseliges betrachtet. Nie wird es danach gefragt, was aus den Litern Fett geworden ist, die beim Plastinationsverfahren enstehen. Hunderte Leichen werden auf dem Gelände gelagert. Nicht weit liegt eine kleine Kapelle mit einer plastinierten Leiche ohne Haut an einem Holzkreuz mit Genitalien in der Luft. Noch zu Lebzeiten des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein wurden Berichte über das Geschäft mit Gehirnen aus den Kellern der Krankenhäuser in Deutschland veröffentlicht. Mitarbeiter verkauften schon damals das Produkt an die Pharmaindustrie. Die Fabrik des Plastinators von Hagens verwendet alles, was in Verstorbenen zu gebrauchen ist. Bei etwa 70.000 Euro ist eine plastinierte Leiche ein gutes Geschäft. Wohin gehen also die Liter von Fett? Werden die bei der Herstellung von Seife oder von Beautycrème verwendet? Da die Fabrik keine Antwort auf die Frage hat, kann man es sich denken.

Politiker kümmern sich nicht

Die Industrie, wo Kunst aus Leichen gemacht wird, ist nie ein Thema für deutsche Politiker gewesen, auch wenn französische Abgeordnete der Assemblée nationale zum 50. Geburtstag des Elysée-Vertrags von der Ähnlichkeit der Grundwerte von Frankreich und Deutschland schwärmten. Weder Ethikrat- Mitglieder, noch der heutige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz, SPD, der jahrelang zuständig für Menschenrechte war, macht sich Sorgen um diese Entwicklung. „Diese Fabrik ist ganz legal. Die Menschen, die nach ihrem Tod dahin gehen wollen, haben vorher einen Vertrag unterschrieben“, sagte eines Tages Angelica Schwall-Düren, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion (nov. 98 bis Okt. 2002), Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für EU-Angelegenheiten (2002 bis 2010), und seit dem 15. Juli 2010 Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Bevollmächtigte des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund. Dies ist wohl ein Beweis dafür, dass das Interesse des Volkes nicht wirklich bei Politikern liegt. Dieses Recycling von alten Menschen verrät die steigende Armut unter den Rentnern und der Gesellschaft insgesamt. Dazu wird eine radikale Änderung der „Vermarktung“ des Todes angenommen. Die Fabrik hat sich normalisiert und etabliert.

Gründe

Deutsche Rentner büßten seit Anfang 2000 etwa ein Fünftel an Kaufkraft ein. Linksparteichef Bernd Riexinger verlangte im September 2012 eine Korrektur des Rentenrechts, weil der Anteil der Rentner, deren Atlersbezüge unter dem Niveau der Grundsicherung liegen, ist im vergangenen Jahrzehnt drastisch gestiegen. Mit der Krise verarmen die Bürger und sich immer seltener eine Bestattung, die zwischen 5.000 und 6.000 Euro kostet, vergüten. Seitdem die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr zahlen, übernimmt immer häufiger das Sozialamt die Kosten für das Begräbnis, weil Familienmitglieder des Verstorbenen nicht genügend Geld für eine Bestattung haben.

Da oft eine Bestattungsfirma mehr als zehn Monate warten muss, bis sie ans Geld kommt, lehnt sie die Armen ab. In Berlin kann mittlerweile jeder Zehnte schon keine Bestattung bezahlen. Das Einzige, was bleibt, ist die Plastination. Oft sagen die Rentner, man solle doch der Wissenschaft helfen. Nach Gesprächen mit ihnen erfährt man, dass ihnen einfach das Geld fehlt. Oft hat die Familie hat zu wenig Geld, oft sind die Angehörigen arbeitslos. Deswegen ist es oft die Familie, die den Senioren empfiehlt, den Vertrag für die Plastination zu unterschreiben, weil es kostenlos ist. Seit 2006 war das Bodymobil mehr als 500 Mal im Dienst unterwegs. Ein Dienst, der auch nichts kostet. 

Treffen

 2009 war ich in Prieros, im Bundesland Brandenburg, 40 Kilometer südlich von Berlin. Es ist ein Dorf, das mitten in einer idyllischen Landschaft liegt. Im Dorf unterhielt ich mich mit R. Wessel, der sineryeit bei der Stasi tätig war, und fragte ihn beiläufig, was er von der Plastination halte. Der Mann antwortete, dass die Rentnerin Frau A. Hensel im Dorf den Vertrag über Plastination unterschrieben hatte. Ich ging zu der Frau.

„Man muss doch der Wissenschaft helfen“, war ihre erste Erklärung. Da wir uns länger unterhielten, lud mich die Rentnerin in ihr Haus ein. Am Eingangstor stand sie und sagte, dass das Dach ihres Hauses alt sei und dass sie kein Geld für die Renovierung habe. In ihrer Wohnstube zog sie Fotoalben heraus. Wir begannen mit dem Zweiten Weltkrieg. Da war sie noch Kind. Dann sah ich Bilder aus der DDR-Zeit. Da war zusammen mit ihrem Mann an der See in Prieros, mit Freunden lachend am Tisch, im Urlaub am Meer in der Sommerzeit ganz oben an der Grenze zu Polen.

 Er war Ingenieur. Sie arbeitete in einer Kita und liebte die Arbeit mit Kindern. Die Bilder, die sie mir zeigten, dokumentierten ein glückliches und schönes Paar. „Wir hatten damals viele Hoffnung in eine bessere Zukunft vor uns“. Dann kam die Wende und ihr Mann verlor seine Stelle. Er wurde krank und alt. Da ihr Mann Frührentner war, wurde das Geld knapp, besonders als der Euro kam. Da die beiden Rentner das Geld für das tägliche Leben brauchten, entschieden sie sich einen Vertrag mit der Plastination abzuschliessen. Ihr Mann starb drei Jahre vor unserem Treffen. Seine Leiche wurde aus dem Krankenhaus von Königs Wusterhausen abtransportiert. Sie war nicht dabei, als ihr Man ging. Die alte Dame weiss nicht, wohin ihr Mann hingeahren wurde. „Ich glaube, dass sie ihn nach Heidelberg eingeliefert haben“, sagte sie.

Bis heute weiss sie nicht, was mit ihrem Mann passiert ist und wo er sich befindet. Es gibt nicht einmal ein grab, eine Gedenkstelle. „Mein Mann und ich haben die Ausstellung besucht. So hatten wir die Idee. In dieser Gesellschaft glaube ich nicht mehr an etwas. Die Menschen haben keinen Wert mehr heute. Die Ärzte kümmern sich nicht um die Menschen. Die wollen Kohle machen. Schon mit der Wende haben wir alles verloren. Meine Kinder finden auch, dass der Vertrag eine gute Idee sei, weil sie nichts zu bezahlen haben“, sagte mir die alte Dame. Diese Frau traf ich per Zufall in einem Dorf. Wieviele solche Frauen gibt es? Warum tun die Politiker nichts für diese Leute? Wieso nimmt die Gesellschaft es so einfach hin, dass man Menschen recyclen darf?

 Zahl der Körperspender

Zahlen ergeben, dass die Plastination überall in Deutschland zum Bestattungsersatz wurde. Laut der Fabrik sind die Zahlen der Körperspender so verteilt: 1989 in Nordrhein-Westfalen, 1446 in Baden-Württemberg, 1088 in Bayern, 1045 in Sachsen, 976 in Brandenburg, 838 in Berlin, 833 in Niedersachsen, 801 in Hessen, 781 in Rheinland-Pfalz, 437 in Thüringen, 300 in Sachsen-Anhalt, 200 in Schleswig-Holstein, 144 in Hamburg, 142 in Mecklenburg-Vorpommern, 93 in Saarland und 90 in Bremen. Mit der Krise entscheiden sich immer mehr Menschen dafür. Die Armut trägt die Verantwortung für diese Tendenz. Auf Grund der Wirtschaftslage werden die Plastinations-Fabriken immer neue Gewinne schlagen.

Es fragt sich nur: Kann eine Gesellschaft, die seine Alten wie Recyclingprodukt betrachtet, ihre Kinder und Familien mit Würde betrachten? In einem Land, das sich mehr Kinderfreundlichkeit und mehr Familienfreude wünscht, erlebt die Politik eine Kapitulation.

Original unter:
 http://german.ruvr.ru/2013_01_25/Deutschland-recycelt-seine-Alten-die-kein-Geld-haben/