Schlagwort-Archive: Durchfall

​17 Gesunde Wirkungen von Ingwer

Nicht nur als eins der ältesten Küchengewürze ist die Ingwerwurzel so beliebt, heutzutage ist sie aufgrund ihrer vielfältigen Heilfähigkeiten weltweit gefragt. Bereits vor über 4.00 Jahren wurde das Ingwer – Rhizom (Zingiber officinale) in Asien als natürliches Heilmittel verwendet. Verantwortlich für seine umfangreichen Fähigkeiten und für den scharfen Geschmack ist der Stoff Gingerol. Allein bei Halsschmerzen oder einer Erkältung hat fast jeder schon den lindernden Ingwertee zu sich genommen. Aufgrund dieser hohen Popularität möchte ich Ihnen mit den folgenden 17 gesundheitlichen Vorteilen zeigen, wie gesund Ingwer wirklich ist.

1. Ingwer gegen Übelkeit und Verdauungsproblemen

Aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung eignet sich Ingwer hervorragend als Hausmittel gegen Übelkeit und Verdauungsprobleme. Bereits seit vielen Jahren wird die scharfe Wurzel als effektives Mittel gegen Seekrankheit verwendet und kann bereits zur Vorbeugung eingenommen werden (Schmid et al., 1994). Durch den in Ingwer enthaltenen Stoff Gingerol werden bestimmte Rezeptoren im Verdauungstrakt blockiert, was die Aufnahme von Serotonin verhindert. Die Übelkeit wird somit vorgebeugt, da Serotonin in Kombination mit Dopamin Übelkeit und Erbrechen verursachen kann .

Es konnte weiterhin nachgewiesen werden, dass Gingerol stimulierend auf den Speichelfluss und die Magensaftsekretion wirkt, was die Verdauung fördert und den Appetit anregt und eine höhere Sekretion der Galle auslösen kann (Renger, 2013). Auch kurbelt Ingwer die Verdauung an, was zu einer Erleichterung bei schwerer Verdauung oder bei Völlegefühl führt. Nicht nur durch Verdauung ausgelöste Übelkeit kann mithilfe des Ingwers gelindert werden, er lässt sich auch besonders effektiv bei schwangerschaftsbedingter Übelkeit oder bei Übelkeit, die von einer Chemotherapie herrührt sowie bei Reisekrankheit anwenden (Renger, 2013). Verantwortlich hierfür ist die antiemetische (= den Brechreiz lindernde) Wirkung des Ingwers. Es konnte eine hohe positive Wirkweise bei den Nebenwirkungen aggressiver Therapien nachgewiesen werden, was Ingwer zu einem wichtigen Mittel der Linderung ebenjener macht. Zur Anwendung bei Übelkeit schneiden Sie den frischen Ingwer klein und überbrühen ihn mit Wasser. Anschließend trinken sie diesen einfach als Teeaufguss .

2. Ingwer gegen Muskelschmerzen und Muskelkater

Auch bei Muskelkater können Sie sich auf die lindernde Wirkung des Ingwers verlassen. Er erhöht die Durchblutung der betroffenen Stellen und erwärmt die Muskulatur. In einer Vergleichsstudie nahm eine Gruppe Studenten 11 Tage lang Ingwer in Kapselform zu sich, während der anderen Gruppe ein Placebo verabreicht wurde. Am achten Tag machten beide Gruppen ein Oberarm – Training, was in beiden Gruppen Muskelkater auslöste. Jedoch zeigte sich, dass die erste Gruppe signifikant weniger Entzündungswerte im Blutbild aufweisen konnte und dass sie weitaus weniger in ihrer Bewegung eingeschränkt waren, als die Placebo – Gruppe .

Ingwer ist für seine schmerzlindernden Fähigkeiten bekannt. Das Bestandteil Gingerol entfaltet seine Wirkung an den Vanilloid – Rezeptor – Kanälen, welche sich an den Enden von sensorischen Nervenzellen befinden. Hier lindert das Gingerol die Schmerz verursachende Entzündung. Um aktiv gegen Muskelschmerzen oder Muskelkater vorzugehen, können Sie entweder täglich 3 Tassen frischen Ingwertee trinken oder geriebenen Ingwer in ein Tuch geben, dieses kurz in heißes Wasser legen und dann für 15 Minuten auf die betroffene Stelle legen.

3. Ingwer bei Arthrose und Arthritis

Arthritis ist eine schmerzhafte Entzündung, bei welcher die Gelenke anschwellen und es zu Einschränkungen in der Bewegung kommen kann. In einer Studie wurde Patienten mit Osteoarthritis Ingwerextrakt verabreicht. Die Mehrheit der Patienten (ca. 63%) berichtete bereits nach einer sechswöchigen Einnahme des Extrakts von einem Rückgang der Schmerzen im Knie. Auch konnte eine Reduktion der Schmerzen beim Stehen sowie beim Laufen nachgewiesen werden (Altman, 2001). Zur äußerlichen Anwendung können Sie Ingwer fein hacken und mit Olivenöl mischen. Anschließend können Sie diese Mischung als Massageöl auf die betroffene Stelle anwenden.

Auch gegen Arthrose zeigt Ingwer effektive Heilfähigkeiten. Arthrose ist eine Erkrankung der Gelenke, bei welcher der Gelenkknorpel abgebaut wird und starke Gelenkschmerzen entstehen. Eine Meta – Analyse von Bartels et al. (2015) zeigte, dass die tägliche Einnahme von Ingwerpräparaten die Schmerzen sowie die Bewegungseinschränkungen signifikant reduzieren konnte. Seine gute Wirkung gegen Arthrose lässt sich durch die dem Ingwer innewohnenden entzündungshemmenden Fähigkeiten erklären. Die Stoffe Gingerol, Shogaol und Paradol sind hierbei dafür verantwortlich, diejenigen Enzyme zu hemmen, welche für die Generierung von Entzündungen verantwortlich sind (Heine, 2016). Die Anwendung ist hierbei dieselbe wie im Fall von Arthritis, Sie können die Stellen sowohl mit Ingwer massieren als auch aufgebrühten Ingwer täglich zu sich nehmen.

4. Ingwer zur Senkung des Blutzuckerspiegels und bei Diabetes

Ingwer besitzt die effektive Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und zu senken, was bei Patienten mit Diabetes Typ II gesundheitliche Schäden verhindern kann. Hierbei unterstützt Ingwer die Aufnahme von Glukose in die Muskelzellen. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass diese Aufnahme völlig unabhängig von einer Insulingabe erfolgen kann.

Auch unterstützt Ingwer die Verdauung von Kohlenhydraten und Fetten (Li et al., 2012). Gingerol zeigt hierbei einen Einfluss auf die Glukose – Aufnahme. Bei Diabetes – Patienten ist das Protein GLUT4, was sich an der Oberfläche der Muskelzellen befindet und für den Glukose – Transport in die Zellen verantwortlich ist, stark reduziert. Nach einer Anwendung von Ingwer zeigte sich, dass es eine deutliche Erhöhung der Oberflächenverteilung von GLUT4 gibt und die Glukose somit besser aufgenommen werden kann . Eine rezente Studie konnte nachweisen, dass bereits 2 Gramm Ingwerpulver täglich Ihren Blutzuckerspiegel um 12 Prozent senken können (Khandouzi et al., 2015).

Erwähnenswert ist außerdem, dass Ingwer auch die Fähigkeit besitzt, Ansammlungen des Zuckeraustauschstoffs Sorbitol zu verhindern und somit vor Folgeerscheinungen der Diabetes – Erkrankung wie beispielsweise Diabetische Retinopathie (Erkrankung der Netzhaut des Auges) zu schützen und diese abzuschwächen.

​​​​​5. Ingwer gegen chronische Magenverstimmung

Eine chronische Magenverstimmung macht sich durch wiederkehrende Magenschmerzen, Unwohlsein sowie einen Säurereflux bemerkbar. Es wird angenommen, dass diese Beschwerden durch die Verzögerung der Magenentleerung entstehen. An dieser Stelle kommt der Ingwer ins Spiel: Dieser hat nachweislich die Fähigkeit, Nährstoffe im Essen schneller zu absorbieren und in den Körper zu assimilieren sowie aufgenommene Proteine zu zerlegen.

Auch erhöht Ingwer, wie bereits erwähnt, die Magensaftproduktion, was die Nahrungszersetzung ebenfalls beschleunigt (Renger, 2013). Es genügt bereits, wenn Sie im Falle einer chronischen Magenverstimmung eine kleine Dosis Ingwer täglich zu sich nehmen, um eine entzündungshemmende Wirkung auszulösen. Hierbei senkt der Ingwer gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit des Säurerefluxes und beschleunigt somit das Abklingen der durch den Reflux ausgelösten Entzündung in der Speiseröhre. Bereits nach ungefähr einem Monat sollte sich der Rückgang der Symptome bemerkbar machen (Marcin, 2016).

Wichtig bei der Anwendung gegen Magenverstimmungen ist hierbei jedoch, dass Sie keine großen Dosen Ingwer auf einmal zu sich nehmen, da dies die Symptome verschlimmern kann. Es reichen ungefähr 4 Gramm pro Tag aus, welche Sie mit Wasser überbrühen und trinken können (Marcin, 2016).

​​​​​6. Ingwer gegen Menstruationsschmerzen

Eine häufige Begleiterscheinung der Menstruation sind wehenartige Krämpfe im Unterleib, welche durch das Zusammenziehen der Gebärmutter und das Ausstoßen von Gebärmutterschleimhaut verursacht werden. Ingwer hat einen Einfluss auf die Bildung des Gewebshormons Prostaglandin, welche als Auslöser für die Kontraktionen in der Gebärmutter verantwortlich ist und somit das Abstoßen der Schleimhaut unterstützt. Ein hoher Prostaglandin – Spiegel ist hierbei der Auslöser für die in der Menstruation typischen Krämpfe.

Auch hat Ingwer einen verstärkenden Einfluss auf die Blutgerinnung, was den Blutverlust signifikant verringert. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle wie beispielsweise Shogaol, Cineol und Borneol haben eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, was ebenfalls hilfreich gegen die Menstruationsschmerzen ist (www.praxisvita.de). Was Ingwer als Hilfsmittel gegen die Beschwerden so attraktiv macht, ist, dass er eine natürliche und nicht chemisch behandelte Alternative zu Schmerzmitteln darstellt sowie keine Nebenwirkungen verursacht.

In einer Studie von Ozgoli et al. (2009) nahmen 150 Frauen viermal täglich 250mg Ingwer, was in einer Linderung der Beschwerden resultierte. Es konnte außerdem gezeigt werden, dass die Einnahme von Ingwer eine ähnliche schmerzlindernde Wirkung besitzt wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Wenn Sie den Ingwer bereits wenige Tage vor Beginn der Periode einnehmen, reduziert dies die Dauer der Beschwerden um bis zu 11 Stunden (Lensen, 2017).

7. Ingwer zur Senkung des Cholesterinspiegels

Studien konnten nachweisen, dass Ingwer eine fettsenkende Wirkung besitzt und somit bei einem erhöhten Cholesterinspiegel effektiv angewendet werden kann. Cholesterin gehört zur Familie der Fette. Es hat die Funktion, geschädigte Zellen zu reparieren und verschiedene Hormone zu produzieren. Ein zu hoher Cholesterinspiegel stellt eine Gefahr für eine Vielzahl an Erkrankungen dar, wie zum Beispiel Diabetes oder Gefäßverkalkung und kann das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen.

Grundsätzlich wird zwischen „gutem“ und „schlechten“ Cholesterin unterschieden. In einer Studie von Alizadeh-Navaei et al. (2008) wurden Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel 45 Tage lang jeden Tag 3 Gramm Ingwer verabreicht. Es zeigte sich nach Ende der Zeit eine signifikante Reduktion des gesamten und „schlechten“ Cholesterinspiegels der Patienten (Alizadeh – Navaei et al., 2008).

Es wurde außerdem sichtbar, dass der Anteil des „guten“ Cholesterins angestiegen war. Die Wirkweise des Ingwers ist hierbei simpel: Er aktiviert im Körper ein Enzym, welches den Abbau von „schlechtem“ Cholesterin im Körper fördert und den Gesamtspiegel somit senkt. Zur Anwendung können Sie sowohl überbrühten Ingwer trinken, als auch Ingwer als Gewürz in einer Vielzahl von Gerichten inkludieren. Besonders gut können Sie diesen an Suppen, Gebäck oder Fisch geben.

8. Ingwer als Prävention gegen Krebs

Bei Krebserkrankungen kommt es zur bösartigen Mutation von Zellen und zur Bildung von Tumoren. Rezente Studien liefern überraschende Ergebnisse in der Behandlung bestimmter Krebssorten mit Ingwer. Dazu zählen bisher Eierstockkrebs, Brustkrebs sowie Pankreaskrebs. Eine Studie von Rhode et al. (2007) konnte nachweisen, dass eine Einnahme von Ingwer bei Eierstockkrebs eine starke Wachstumshemmung der Krebszellen bewirkte. Der entzündungshemmende Stoff Gingerol besitzt die Fähigkeit, karzinogene Aktivitäten im Krebsgeschwür zu hemmen und zu verhindern.

Der in Ingwer enthaltene Scharfstoff Shogaol trägt hierbei die entscheidende Rolle (Rhode et al., 2007). Er reguliert die angiogenetischen (= das Wachstum von Blutgefäßen fördernden) Faktoren der Krebszellen und blockiert somit ihr Wachstum. Untersuchungen an der University of Michigan Comprehensive Cancer Center ergaben, dass Ingwer sogar in der Lage ist, Krebszellen abzutöten und zu verhindern, dass sie eine Behandlungsresistenz aufbauen können. Die direkte Applikation von Ingwerpulver auf die bösartigen Zellen resultierte in deren Selbsttötung oder Verdauung von Nachbarzellen (Rhode et al, 2007).

Der größte Unterschied zur herkömmlichen Chemotherapie ist, dass 6 – Shogaol die Fähigkeit besitzt, Stammzellen des Krebsgeschwürs zu attackieren und ihr Wachstum zu hemmen (Ray et al., 2015). Ein weiterer Vorteil gegenüber der aggressiven Chemotherapie ist, dass Ingwer eine vollkommen natürliche Wirkungsweise hat und somit keine Nebenwirkungen erzeugt.

9. Ingwer zur Verbesserung von kognitiven Funktionen

Aktuelle Studien zeigen, dass Ingwer sowohl Gedächtnisleistung als auch kognitive Funktionen verbessern kann. Durch oxidativen Stress und chronische Entzündungen im Gehirn wird die Geschwindigkeit des Alterungsprozesses erhöht. Es wird vermutet, dass diese beiden Komponenten Mitauslöser der Alzheimer’schen Erkrankung sind. Da Ingwer sowohl entzündungshemmend als auch antioxidativ wirkt, wird angenommen, dass er die Fähigkeit besitzt, inflammatorische Reaktionen im Gehirn zu hemmen (Azam et al., 2014).

Weiterhin verhindert Ingwer, dass sich Plaques im Gehirn bilden, welche die Verbindungen zwischen Gehirn und Nervenzellen zerstören. Dies würde bedeuten, dass sich Ingwer als präventives Mittel gegen Alzheimer einsetzen lassen kann.

Um zu ermitteln, ob Ingwer sich tatsächlich positiv auf kognitive Funktionen auswirkt, wurde eine Studie durchgeführt, in welcher die Probanden mittleren Alters zwei Monate lang täglich Ingwerextrakt zu sich nahmen. Vor und nach diesem Zeitraum wurden deren kognitive Leistung sowie ihr Arbeitsgedächtnis evaluiert. Es zeigte sich eine erhöhte Leistungsfähigkeit nach diesen zwei Monaten, was beweist, dass Ingwer sich tatsächlich positiv auf kognitive Leistung, Aufmerksamkeit, und kognitive Verarbeitung auswirkt. Um Ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu unterstützen, können Sie täglich einen frisch gebrühten Ingwertee zu sich nehmen​.

10. Ingwer gegen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen

Eine weitere nützliche Fähigkeit des Ingwers ist seine antibakterielle und antifungale Funktion. Hierbei spielt insbesondere das Gingerol eine wichtige Rolle, da es das Bestandteil mit den stärksten antimikrobiellen und antifungalen Eigenschaften ist (Park et al., 2008). Eine Studie von Aghazadeh et al. (2016) untersuchte die Wirkweise von Ingwer gegen Kandidose (Pilzerkrankung) in der Mundhöhle. Dazu wurde den Probanden Ingwerextrakt als Mundwasser verabreicht. Die Ergebnisse bestätigten, dass Ingwer tatsächlich sowohl die Pilzerreger als auch die Infektionen verursachenden Bakterien im Mund erfolgreich hemmen und eliminieren kann. Dies geschieht, indem der Ingwer die Erreger davon abhält, einen mikrobischen Biofilm zu produzieren, welcher den Bakterien zur Vermehrung und Vergrößerung der Oberfläche dient (Aghazadeh et al., 2016).

Da sich zu jeder Zeit Bakterien und potentielle Erreger im Mundraum befinden, lässt sich Ingwer auch hervorragend zur Prävention einer Infektion benutzen, da dieser die Immunabwehr stärkt und die Vermehrung der Zellen dient. Besonders effektive Wirkung zeigt Ingwer gegen die Erreger Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes, welche unter anderem Scharlach, Mandelentzündung oder Hautinfektionen hervorrufen (Aghadazeh et al., 2016).

Es zeigte sich sogar, dass Ingwer mitunter eine stärkere antibakterielle Wirkung als eine Reihe herkömmlicher Antibiotika besitzt. Sollten Sie am einer bakteriellen Infektion oder einer Pilzinfektion leiden, dann trinken Sie täglich ein Glas Wasser, welchem Sie einige Tropfen Ingweröl beigemischt haben. Dies können Sie auch bereits zur Vorbeugung tun, um die Wahrscheinlichkeit einer solchen Infektion zu senken.

11. Ingwer zur Senkung des Risikos eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls

Kardiovaskuläre Erkrankungen betreffen das Herz – Kreislauf – System und stellen aktuell die häufigste Todesursache in Deutschland dar. Ursachen sind zumeist Verstopfung der Blutgefäße oder ein zu hoher Cholesterinspiegel. Wie oben bereits erwähnt, lässt sich durch den Verzehr von Ingwer die Wahrscheinlichkeit senken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Hierbei senkt Ingwer nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern verhindert auch die Blutgerinnung und die damit einhergehende Verstopfung der Blutgefäße, außerdem kann es dabei helfen, den Blutdruck zu senken. Dabei zeigt Ingwer eine ähnliche Wirkung wie der gerinnungshemmende Stoff ASS (Acetlysalizylsäure), indem er das Blut verdünnt und dessen Fließfähigkeit anregt. Somit können die Thrombozyten im Blut nicht verklumpen und die Gefäße verstopfen.

Auch hier spielt 6 – Gingerol die wichtigste Rolle. Es wurde nachgewiesen, dass der Scharfstoff eine aktive Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks sowie bei der Stärkung der Herzaktivität spielt (Liu et al., 2013). Auch beugt er die Verengung und Verkalkung der Gefäße vor und verhindert, dass sich Entzündungen in den Blutbahnen bilden. Wenn Sie also regelmäßig Ingwer verzehren oder Ingweraufguss trinken, unterstützen Sie damit aktiv die Regulation Ihres Blutdrucks und können das Risiko einer solchen Erkrankung erheblich senken.

12. Ingwer gegen Migräne

Migräne ist eine der häufigsten und unangenehmsten Art von Kopfschmerzen, in etwa jeder zehnte ist davon betroffen. Besonders bei menstruell ausgelösten Migräneanfällen zeigt Ingwer eine effektive Wirksamkeit, da er die während der Menstruation freigesetzten Prostaglandine blockieren kann, welche für die Migräne mitverantwortlich sind (Murray, 2015). Eine rezente Studie von Maghbooli et al. (2014) konnte nachweisen, dass Ingwer eine ähnlich schmerzlindernde Wirkung bei Migräne zeigt wie das Akutschmerzmittel Sumatriptan. Im Rahmen der Studie wurde den Probanden mit akuter Migräne zufällig entweder 250mg Ingwerpulver oder 50mg Sumatriptan verabreicht. Zwei Stunden nach Einnahme zeigte sich in beiden Fällen ein ähnlich starker Rückgang der Beschwerden (Maghbooli et al., 2014).

Ein eindeutiger Vorteil der Behandlung mit Ingwer ist, dass dieser deutlich weniger Nebenwirkungen zur Folge hat als das Schmerzmittel. Zu den dokumentierten Nebeneffekten zählten lediglich geringfügige Verdauungsstörung sowie Taubheit im Mundraum nach Einnahme des Ingwers (Murray, 2015). Zur Anwendung empfiehlt es sich, wenn Sie frischen Ingwer in kleine Stücke schneiden und diese entweder überbrühen oder den Saft auspressen und mit Wasser mischen (Murray, 2015).

13. Ingwer als Schutz vor UV – Strahlung

Bisher existieren zwar nur wenige Studien zur Frage, ob Ingwer als Schutzmittel gegen UV – Strahlung genutzt werden kann, doch es zeigen sich bereits positive Ergebnisse. Wenn Ihre Haut zu lange der UV – Strahlung ausgesetzt ist, kann diese massive Schäden nehmen; die bekannteste Stufe ist der Sonnenbrand, weiterhin kann es zu Hautalterung und Hautkrebs kommen. Da es sich bei Sonnenbrand um eine Entzündung der Haut handelt, liegt eine Behandlung mit Ingwer und dessen anti – inflammatorische Wirkung nahe.

Eine Studie von Guakh et al. (2010) zeigte, dass die Applikation von Ingwerextrakt auf eine UV – geschädigte Hautstelle die Produktion der entzündungsregulierenden Stoffe in den Zellen ankurbeln. Somit kann angenommen werden, dass Ingwer tatsächlich Potential als Schutz vor schädigender UV – Strahlung besitzen (Guakh et al., 2010).

In einer weiteren Studie von Suva (2014) wurde untersucht, inwieweit sich Ingwer als Sonnenschutzmittel eignet. Die Versuche ergaben, dass Ingwerextrakt absorbierende Fähigkeiten gegenüber der UV – Strahlung besitzt und die Haut somit vor schädigender Sonneneinstrahlung schützen kann. Auch scheint die Applikation von Ingwerextrakt die Abnahme der Hautelastizität zu hemmen sowie Fältchenbildung insbesondere in den Augenwinkeln zu verringern (Suva, 2014).

14. Ingwer für einen gesunden Blutdruck

Es ist seit jeher bekannt, dass sich der Verzehr von Ingwer positiv auf einen zu hohen Blutdruck auswirkt. Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen. Beispielsweise zeigt Ingwerextrakt im Blut die Fähigkeit, den oftmals für hohen Blutdruck verantwortlichen übermäßigen Einstrom von Calcium zu hemmen, indem es die Calcium – Kanäle blockiert (Ghayur & Gilani, 2005).

Auch die chloesterinsenkenden Fähigkeiten des Ingwers tragen zu einer besseren Regulierung des Blutdrucks bei. Wenn sich Plaque an den Wänden der Blutgefäße ablagert, wird deren Durchmesser verkleinert. Dies kann zu einem erhöhten Blutdruck beitragen. Im Körper aktiviert Ingwer ein Enzym, welches das Cholesterin abbaut und somit der Verstopfung und Verengung der Blutgefäße entgegenwirkt.

Essentiell ist auch die Fähigkeit des Ingwers, Blutzellen davon abzuhalten, Klumpen zu bilden und somit die Arterien und Venen zu verstopfen. Wenn das Blut nicht richtig. Etwaige Nebenwirkungen bei der Anwendung von Ingwer zur Regulierung des Blutdrucks können hierbei Übelkeit oder Sodbrennen sein.

15. Ingwer zum Schutz des Verdauungstrakts

Ingwer stellt ein mächtiges Hausmittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden im Verdauungstrakt dar. Effektiv eingesetzt werden kann er unter anderem bei Durchfall, Flatulenzen, Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung (Haniadka et al., 2013).

Wenn sich im Falle von Flatulenzen zu viel Darmgas im Körper ansammelt, kann das schädliche Folgen haben. Da Ingwer als starkes Karminativum (Mittel gegen Blähungen) gilt, eignet er sich sehr gut, um das sich durch Blähungen im Darm ansammelnde Gas zu beseitigen. Hierbei treibt er das Gas in Richtung Darmausgang und verhindert gleichzeitig, dass sich noch mehr Darmgas anhäuft.

Auch konnten zahlreiche Studien nachweisen, dass Ingwer die Eigenschaft besitzt, den Brechreiz zu unterdrücken und er sich somit als Mittel gegen verschiedene brechreizauslösende Stimuli gut eignet (Haniadka et al., 2013). Somit verhindert Ingwer, dass es durch das Erbrechen zu einer Übersäuerung der Speiseröhre und Mundhöhle kommt, was Entzündungen in diesen Bereichen zur Folge haben kann.

Des Weiteren fördert der Verzehr von Ingwer den Schutz des Verdauungstrakts. Studien zeigten, dass Ingwer antioxidative Eigenschaften aufweist, somit kann er die Lipidperoxidation bei der Verdauung hemmen, welche in der Zellmembran zu Zellschädigungen führen kann (Haniadka et al., 2013).

Bei Verstopfung oder verminderter Nährstoffaufnahme kann Ingwer ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. In ihm ist ein Stoff enthalten, welcher mit Wasser vermischt ein Gel ergibt und den Stuhl aufweicht, damit dieser leichter durch den Darm wandern kann. Auch sind im Ingwer chemische Botenstoffe enthalten, welche die Peristaltik ankurbeln und die Nahrungsüberreste schneller durch den Verdauungstrakt zu bewegen.

16. Ingwer zur Behandlung von Magengeschwüren und GERD

Seit kurzem ist bekannt, dass Ingwer zur Behandlung von Magengeschwüren eingesetzt werden kann. Insbesondere bei Geschwüren, die durch die Einnahme von Aspirin entstanden sind, zeigen sich positive Effekte in der Therapie mit Ingwer (Salah Khlalil, 2015). Bisher ist jedoch noch nicht gänzlich klar, welche Mechanismen der erfolgreichen Bekämpfung von Geschwüren zugrunde liegen, jedoch wird angenommen, dass 6 – Gingerol und Shogaol eine entscheidende Rolle dabei spielen.

Auch zeigen beide Bestandteile entzündungshemmende Effekte in Berührung mit den durch Aspirin verursachten Geschwüren (Wang et al., 2011). Dies macht die Wirkweise von Ingwer stärker als die des Medikaments Lansoprazol, welches üblicherweise gegen Geschwüre eingenommen wird.

Auch zur Linderung und Vorbeugung der gastroösophagealen Refluxkrankheit, GERD, eingenommen werden. Verantwortlich für diese Störung des Rückfließens von Magensaft in die Speiseröhre ist unter anderem eine gestörte Beweglichkeit der Magenmuskulatur. Der Verzehr von Ingwer beschleunigt laut Studien die Zeit, die der Magen zum Entleeren braucht und verringert somit die Menge an zurückfließender Magensäure. Gleichzeitig wird die durch den Reflux entstandene Entzündung in der Speiseröhre mithilfe von Ingwer gehemmt (Marcin, 2016).

Jedoch ist Ingwer nicht direkt in der Lage, die Produktion der Magensäure zu vermindern, er senkt lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass diese in die Speiseröhre zurückfließen kann (Marcin, 2016). Zur Anwendung können Sie den frischen Ingwer entweder als Tee zu sich nehmen oder ihn dem Essen beimischen.

17. Ingwer zur Stärkung des Immunsystems und Entgiftung des Körpers

In vieler Hinsicht hat Ingwer eine sehr positive Auswirkung auf die Stärkung des Immunsystems. Allen voran aktiviert Ingwer die für das Immunsystem unentbehrlichen T – Zellen, welche für die Immunabwehr verantwortlich sind (Hall, 2017).

Weiterhin lässt sich Ingwer zur Behandlung der Atemwegserkrankung Asthma einsetzen. Verantwortlich für diese ist eine übermäßige Aktivität der Th2 – Zellen, welche körperfremde Zellen angreifen. Rezenten Studien zufolge besitzt Ingwer die Fähigkeit, dabei zu helfen, ebenjene Hyperaktivität zu drosseln und somit die Stärke von Asthmaanfällen zu reduzieren (Hall, 2017). Auch bei verschiedenen allergischen Reaktionen lässt sich Ingwer nutzen, um diese zu hemmen (Nafiseh et al., 2013).
Aufgrund seiner anti – oxidativen Beschaffenheit können Sie Ingwer effektiv gegen oxidativen Stress einsetzen. Diese Art von Stress ist grundlegend am Alterungsprozess des Körpers beteiligt und kann in der Zerstörung von DANN resultieren. Ingwer kann hier ebenjene Zerstörung verhindern und somit den Körper vor chronischen Erkrankungen schützen (Nafiseh et al., 2013).

Eine weitere wichtige Fähigkeit des Ingwers ist, dass dieser den Körper von xenobiotischen Verbindungen befreien kann. Diese Verbindungen sind chemischer Natur und dem Körper fremd, oftmals werden sie als krebserregend eingestuft. Dazu zählen beispielsweise Pharmaka, Konservierungsmittel sowie Geschmacksverstärker. Ingwer kann den Körper vor den schädigenden Effekten dieser Substanzen schützen (Hall, 2017).

Fazit: Wie gesund ist Ingwer?

Ich hoffe, dass Ihnen die Liste gefallen hat und Ihnen weiterhelfen konnte. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass es viele natürliche Alternativen zu all den chemischen Medikamenten gibt, und dass diese oftmals eine ähnliche Wirkung zeigen, jedoch ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen. Da Ingwer zwar für seine Rolle als Gewürz sehr beliebt ist, seine gesundheitlichen Vorteile jedoch weniger bekannt sind, hoffe ich, dass diese Liste ein wenig Aufklärung verschaffen kann-

 

Quelle : https://deine-gesundheit.net/ingwer-wirkung/

Vorsicht vor synthetischen (chemisch hergestellten!) Vitamine

Vorsicht vor synthetischen Vitaminen:

Wir wollen eine kurze Zusammenfassung über die verursachten Schä­den einiger synthetischer Vitamine vorstellen, Zusätze diverser Arzneien aber auch in Nahrungsmitteln:

Vitamin A: Pseudo-Gehirntumoren (obwohl es als Krebs-Vorbeu­gungs-mittel verwendet wird!), Vergrösserung der Le­ber und Milz, Störungen am Magen und Darm, Mi­gräne, Fieber, Tachykardie, Oedeme, aplastische Anämie (oft tödlich), Nieren funktionsstörungen,; tro­ckene und orange-gefärbte Haut, Schüttelkrämpfe, usw.

Vitamin B1: Kollapse (vor allem wenn injiziert), Herzklopfen, Tachykardie, Ödeme, Blausucht, usw.

Vitamin B6: Parästhesie, Akne, allergische Reaktionen, Migräne, Gedächnisstörungen, Nervenleiden, usw.

Vitamin B12: anaphylaktischer Schock (besonders nach intramusklä­rer Injektion), Akne, Urtikaria, Exantheme, Kollapse, Thrombosen, usw.

Vitamin C: Steinleiden der Harnwege, Durchfall, Skorbut (sollte diesem zuvorkommen, löst ihn aber aus!), usw.

Vitamin D: Nieren-Insuffizienz, Magen- und Darmstörungen, Bauchspeicheldrüsen-Entzündungen, Müdigkeit, Mi­gräne, Depressionen, Herzinfarkt, usw.

Vitamin E: durch Blutpfropfen verursachte Venenentzündung, Lungen-Embolie, Brusttumore, Müdigkeit, Migräne, Schock (besonders nach Spritzen), usw.

Vitamin D hat den Tod einer unabsehbaren Zahl von Kindern auf dem Gewissen: verschrieben, um eine bessere Entwicklung zu fördern, verursachte es Kalk-Salz Ablagerungen in den Arterien und Nieren oft mit schweren Folgen.
Aut den synthetischen Vitaminen lastet die Anklage, die plazentare Barriere zu durchbrechen: Z.B. Vitamin C und B6: Von den Müttern währed der Schwangerschaft eingenommen, können sie bei Neugeborenen Krampfanfälle und Blutungs-Anfälligkeit hervorrufen. Vi­tamin C provoziert überdies Aborte und fördert iatrogene Sidero­chromatose, eine Krankheit die auf übermässige Eisenablagerung in den Geweben und dadurch bedingt übermässige Eisen-Absorpion durch den Darm zurückzuführen ist.
Das Vitamin K, während der Schwangerschaft eingenommen, kann beim Neugeborenen Gelbsucht verursachen ( „The Medical Letter“ N. 19, 1. Oktober 1984); zudem schadet es der Leber. Noch schlim­mer sind die Auswirkungen des Vitamin A, wenn von Schwangeren zur Behandlung von Akne eingenommen; die teratogenen Effekte die­ser Substanz sind ungeheuerlich: laut (,,The Medical Letter“ N. 2, 15. Januar 1984), riskiert das Kind, mit einem Wasserkopf, schwachsin­nig und mit Missbildungen am äussern Ohr zur Welt zu kommen. Dies hat sich auch im speziellen Fall von Isotretinoin zugetragen, von dem wir schon gesprochen haben (Kapitel II, Accutane-Roche).
An diesem Punkte ist es interessant hervorzuheben, dass die Akne, zu deren Heilung man das synthetische Vitamin A verschreibt, grossen­teils von der Einnahme dieses Vitamins herrührt: 90% der Patienten, welche diese Produkte gebrauchen, zeigen schwere dermatologische Folgen!
(DAS GOLDENE KALB von Milly Schär-Manzoli S.94)

Auch die Anthroposophen warnen vor dem synthetischen Vitamin D. ünscht

Alles Gute wünscht Euch
Bruno Thürig

 

 

Kommentar eines Lesers
krebs-ursache-heilung.ch

 

Die Kräutermume sagt danke für diesen sehr informativen Kommentar von Bruno Thürig

 

Verbot der Brennessel als Heilmittel: Der Brennessel-Krieg

Verbot der Brennessel als Heilmittel:  Der Brennessel-Krieg

Die scharfe Brennessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht. Aber die Brennessel ist weitaus mehr: 

Die Brennnessel ist ein tolles Wildkraut und gilt als sogenanntes Superfood, weil sie so viele Vitalstoffe enthält. Doch wir haben die Brennnessel bisher nie als Lebensmittel betrachtet. 

Es ist so wichtig, dass wir aufwachen und beginnen uns für die Natur und ihre Pflanzen einzusetzen. Denn was in der EU geschieht, betrifft auch uns in der Schweiz und Deutschland früher oder später.

Deshalb jetzt die Augen aufmachen. Übrigens, wo es keine Brennnesseln gibt, sind auch keine Schmetterlinge, die sie als Nahrung brauchen!

.

Brennessel

.

In Frankreich ist die Anwendung und der Einsatz von Brennesseln unter massiver Geldstrafe verboten

.

Anwendungsverbot für Brennesseln. Werbung & Empfehlung für Brennesseln werden mit  75 000 € Strafe und 2 Jahren Gefängnis in Frankreich bestraft. 

Die Pharma Lobby ist gegen natürliche Dünger und Heilpflanzen.

Das heißt ein Düngen und Giessen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.

.

Um die Gesundheit der Menschen konsequent in allen Bereichen zu zerstören, werden Gesetze erlassen, die so unglaublich sind, dass selbst dem verblendetsten Systemsklaven auffallen sollte, dass irgendetwas „nicht mehr stimmt“. Gemäß dem Codex (Codex Alimentarius) werden nach und nach, natürliche Heilmittel verboten.

Pflanzen die seit jeher der Heilung und Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele Verwendung finden, sollen durch synthetische, genmanipulierte Präparate der Pharmakonzerne ersetzt werden.

Folgender zeigt deutlich, inwieweit diese Vorhaben der Konzerne mittels absurder Gesetze bereits fortgeschritten sind.

.

brennnessel

.

.

Brennessel-Krieg in Frankreich

.

Die Pharma Lobby ist gegen natürliche Dünger und Heilpflanzen,

denn . . .

.

  • Die Brennnessel hat sieben Mal mehr Vitamin C als eine Orange.
  • Die Brennnessel hat in der Trockenmasse 40 Prozent Eiweiss, mehr als Soja.

.

Bei Strafe von – man höre und staune – 75.000 Euro, gibt es in Frankreich ein Anwendungsverbot und ein Weitergabeverbot von Informationen der Brennnessel. “Das heißt ein düngen und gießen der Gartenpflanzen mit natürlichen Stoffen ist verboten, die Ausbringung von Pestiziden ist jedoch erlaubt.”

“Seit September 2002 ist der Verkauf von Brennnesseljauche in Frankreich verboten. Und seit dem ersten Juli 2006 verbietet ein Gesetz staatlich nicht genehmigte Pflanzenextrakte, die das Wachstum fördern oder dem Pflanzenschutz dienlich sind (wie zum Beispiel die seit Jahrhunderten benutzte Brennnesseljauche) zu verkaufen, zu besitzen und zu benützen.

Sogar Werbung und Empfehlungen für diese Produkte sind nunmehr verboten.”

“Am 31. August 2006 erhielt Eric Petiot, Mitverfasser des Buches “Purin d?ortie et Compagnie”, Besuch eines Agenten der DNECCRF (staatliche Kontrollbehörde für Steuerhinterziehung und andere Vergehen) und der SRPV (regionale Behörde für Pflanzenschutz). Sie beschlagnahmten Lehrbücher und Dokumente und untersagten ihm gleichzeitig, weiterhin Informationen über die Eigenschaften der Präparate und die inkriminierten Herstellungsverfahren zu verbreiten.

Diese Maßnahmen kriminalisieren all jene, die biologische oder biodynamische Kulturen anlegen, wie auch Amateur-Gärtnerinnen, die mit der Erde sorgfältig umgehen und Leute, die mit bewährten traditionellen Rezepten arbeiten, die nicht mit den Normen des Agrobusiness übereinstimmen.”

Quelle: wearechangeaustria

 

Die Kraft der Brennessel bei: 

Blutarmut,

blutreinigend,

Gelenk- und Muskelrheuma,

Gicht,

Rheuma,

Ischias,

Haarausfall,

Hautleiden,

Hexenschuss,

Stoffwechselfördernd,

Appetitlosigkeit,

Verstopfung,

Durchfall,

Magen- und Nierenschwäche,

Bluthochdruck,

Menstruationsbeschwerden, 

hilft unterstützend bei Diabetes.

Bei regelmäßigem Genuss wirkt Brennesseltee auch positiv auf das Hautbild und hilft gegen Akne, Pickel und Mitesser.

wissenschaftlicher Name: Urtica dioica
Pflanzenfamilie: Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name: Nettle
verwendete Pflanzenteile: Kraut, Samen
Inhaltsstoffe: Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Histamin, Sekretin
Sammelzeit: März bis August, Samen: Frühherbst

Quelle:    julius-hensel 

 

Gefunden bei : http://liebeisstleben.com/2016/08/13/verbot-der-brennessel-als-heilmittel-der-brennessel-krieg/

 

Die Kräutermume sagt danke!

Impfungen können krank machen – auch unsere Tiere

Haustiere erhalten viel zu viele Impfungen. Informieren Sie sich selbst über nötige und unnötige Impfungen und bewahren Sie Ihre Tiere vor schädlichen Impffolgen.

impfungen-tiere-ia

Ich lass mich nicht Impfen!

 

Tierimpfungen zum Wohle des Tierarztes

Normalerweise wird der Hunde-, Katzen- und Frettchenhalter zu jährlichen Wiederholungsimpfungen angehalten. Der Grund dafür ist leider nicht die umfassende Sorge des Tierarztes um das Wohl der Haustiere, sondern sein Wunsch nach einer florierenden Praxis.

Und so bilden die heute üblichen Impfprogramme zwar die wirtschaftliche Basis vieler Tierarztpraxen, können in ihrer Vielfalt und Häufigkeit aber unsere Tiere krank machen. Nun liegt es in der Verantwortung des Tierhalters, sich zu informieren und sich dann im Sinne der Gesundheit seines Tieres zu entscheiden.

Überflüssige Impfungen

Erst kürzlich verkündete die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern, dass Impfstoffe Hunde krank machen könnten. Pharmakonzerne und Tierärzte würden Hundebesitzer mit subtilen Methoden dazu drängen, ihre Tiere öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade die meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfungen im Welpenalter könnten ernste Probleme mit sich bringen.

Laut Canine Health Concern konnte man bei etlichen Welpen nach umfassenden Impfaktionen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O’Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern.

Sie sagt:

„Wir sind nicht gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden.“

Impfschaden – ja oder nein?

Die Forschung über Impfschäden beim Menschen lässt zu wünschen übrig. Vermutlich gibt es für entsprechende Studien einfach keine interessierten Sponsoren. Verständlich, dass die diesbezügliche Datenlage bei Haustieren als noch mangelhafter zu bezeichnen ist.

Tierarztpraxen, die Impfschäden registrieren sollen, tun dies natürlich nur, wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt. Das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Selbstverständlich sind Tierärzte sehr begabt darin, andere Gründe zu finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äußerst selten auftreten. Die Realität zeigt ein anderes Bild.

Gesundheitsschädliche Zusätze in Impfstoffen

Impfstoffe für Tiere enthalten annähernd dieselben Zusatzstoffe wie jene für Menschen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem schädigen kann. Auch Aluminiumhydroxid ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen (Granulomen bzw. Sarkomen bei Katzen) führen.

Weitere Zusätze sind Formaldehyd, Antibiotika, Fremdproteine und Öladjuvantien. Letztere hatten im Tierversuch Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus erythematodes ausgelöst.

Negative Impffolgen

Eine der bekanntesten Impffolgen ist das bereits erwähnte sog. Impfsarkom bei Katzen, ein meist tödlicher verlaufender Krebs, der sich an der bevorzugten Einstichstelle entwickelt.

Andere sehr viel häufiger auftretende Nebenwirkungen von Impfungen sind (bei Hunden wie bei Katzen) die folgenden:

  • Allergische Reaktionen der Haut,
  • Juckreiz,
  • Schockzustände (bis hin zu Herzstillstand und plötzlichem Tod),
  • seltsame Verhaltensweisen (sich verkriechen, hin und her laufen),
  • Benommenheit,
  • Unruhe,
  • Anschwellen des Kopfes,
  • Erbrechen,
  • Durchfall,
  • Verfärbung des Haarkleides,
  • Haarausfall an der Einstichstelle,
  • Nekrosen,
  • immunbedingte Entzündungen der Blutgefäßwände (Vaskulitis),
  • Anämien,
  • Atemnot,
  • Koordinationsstörungen,
  • Polyarthritis,
  • immunbedingte Erkrankungen der Schilddrüse und verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentzündungen.

Gerade die letztgenannte Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger auftretenden Autoimmunerkrankungen werden mit einer durch die Impfung hervorgerufenen Immunsuppression in Verbindung gebracht.

Diese äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Balance des Abwehrsystems. Offiziell gilt dies als nicht bedenklich. Inwiefern sich diese „Verschiebung“ des Immunsystems langfristig auswirkt, ist unbekannt.

Impfschäden nach Staupeimpfung

Die Staupeimpfung kann zwei ganz spezifische Nebenwirkungen mit sich bringen. Erstens die Staupeimpfvirusenzephalitis, die eine bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten kann und meist tödlich endet.

Zweitens die sog. Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen führt, aufgrund von Blutungen aus der Nase bemerkt werden kann und u. U. medikamentös in Griff zu bekommen ist. Die Grundimmunisierung gegen Staupe kann als akzeptabel bezeichnet werden, nicht aber die jährlichen Auffrischungsimpfungen, die jeder wissenschaftlichen Basis entbehren.

Kombi-Produkte schaden mehr als Einzel-Impfstoffe

Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinemäßig sog. Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi/LT. Dahinter verbirgt sich eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi, = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).

Selbstverständlich stehen dem Impfbegeisterten noch andere Impfungen zur Verfügung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich ans Herz gelegt werden, wie etwa gegen Borreliose oder Tetanus. Zu den letztgenannten kann gleich vorneweg gesagt werden, dass sie unnötig sind. Jene gegen Borreliose ist höchst umstritten und Tetanus kommt bei Carnivoren so gut wie überhaupt nicht vor.

Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender für den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enthält, weshalb – wann immer nötig – möglichst Einzelimpfungen verabreicht werden sollten.

Der Grund für drei oder mehr Welpenimpfungen

Viele Menschen glauben, dass all die vielen Welpenmehrfachimpfungen kontinuierlich einen immer höheren Impfschutz aufbauen. Das stimmt leider nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sog. Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).

Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 10, 12 oder 14 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.

Krank trotz Impfung?

Wenn Hunde trotz Impfung an der entsprechenden Krankheit erkranken, was immer wieder passiert, so kann das verschiedene Gründe haben. Bei Lebendimpfstoffen wie z. B. Staupe kann bei der Impfstoffherstellung ein Malheur passiert sein. Entweder der Impfstoff wurde zu stark abgeschwächt (so dass er zu keiner Immunantwort mehr führt) oder er wurde nicht ausreichend abgeschwächt, so dass der Hund durch den Impfstoff erkranken kann.

Viel häufiger kommt es jedoch vor, dass geimpfte Tiere deshalb von jener Krankheit getroffen werden, gegen die sie eigentlich geimpft sind, weil es verschiedene Erregerstämme gibt (die sich außerdem ständig verändern können) und schließlich nicht gegen alle geimpft werden kann.

Kein Tierarzt spricht davon: Die wirkliche Dauer des Impfschutzes

Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 enthalten eine Tabelle, in der die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt ist. In Anbetracht der nachfolgenden Angaben, die auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gelten, kann man sich über die angeblich alljährlich notwendigen Auffrischungsimpfungen nur wundern:

Staupe mindestens 7 Jahre
Parvovirose mindestens 7 Jahre
Hepatitis (CAV-2) mindestens 7 Jahre
Tollwut mindestens 3 Jahre
Canines Influenzavirus mindestens 3 Jahre

 

Warum also sollten wir unsere Tiere JEDES Jahr mit Impfungen belasten? Hunde und Katzen besitzen genau wie Menschen ein wunderbares Immunsystem. Wenn wir davon ausgehen, daß Impfungen so wirken, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie das begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sog. Immungedächtnis ab.

Der Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Erreger auseinander setzt und gegen ihn Antikörper bildet. Taucht irgendwann der echte Erreger auf, dann kennt sich das Immunsystem damit bereits aus und vernichtet ihn problemlos.

Schutz auch ohne Antikörper?

Und so zeigte sich auch in vielen Studien, daß Hunde und Katzen nach der Impfung nicht nur ein einziges Jahr lang, sondern während vieler Jahre Antikörper im Blut hatten. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schließlich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heißt, dass auch Tiere, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger dennoch nicht krank wurden.

Jährliche Wiederholungsimpfungen überflüssig

Letzteres könnte natürlich auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht. Doch gehen wir nach wie vor davon aus, dass Impfungen wirken.

Von diesem Blickwinkel aus betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass auch das Immunsystem von Tieren nicht alljährlich eine neue „Erinnerung“, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt.

Was tun?

Geimpft werden sollte ein Tier ausschließlich dann, wenn es vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt das Tier vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Tierbesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht einen kooperativeren Veterinär.

Vorab sollte außerdem abgeklärt werden, ob der Tierarzt bereit ist, eine drei- bzw. vierjährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Pass einzutragen. (Dazu mehr weiter unten bei „Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre“)

Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose

Um einem Welpen (oder einem Wurf) viele Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor erfragen), kann errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird. Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titeruntersuchung veranlasst werden, die zeigen soll, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.

Auf diese Weise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (und abgesehen von Tollwutimpfungen auch einzige) Impfung bestehen impfkritische Hundehalter auf ein Kombi-Produkt, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen besteht. Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen kann, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden äußerst selten vorkommt.

Grundimmunisierung Tollwut

Was nun die Tollwutimpfung betrifft, so wurde häufig beobachtet, daßHunde bis zu einem Alter von vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt. Daher handhaben manche Hundehalter die Sache so, daß sie ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einem Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen lassen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.

Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Einschläfern eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung u. U. gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, also auch wenn er provoziert wurde oder sich nur wehrte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.

Achtung: Tollwutimpfung nur noch alle drei bzw. vier Jahre

Viele Tollwutimpfstoffe besitzen offiziell eine Impfschutzdauer von bis zu drei, bei Katzen bis zu vier Jahren. Tierärzte jedoch, die Sie schließlich mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis begrüßen möchten, tragen in den Impfpass allzu gerne nur einen einjährigen Impfschutz ein.

Für den Tierhalter heißt es hier also, vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abzuklären: Hat der betreffende Tierarzt den gewünschten drei- oder vierjährigen Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann er ihn bestellen?) und ist er bereit, die drei- bzw. vierjährige Schutzdauer auch in den Pass einzutragen.

Wir empfehlen in jedem Falle, sich in der Fachliteratur weiter zu bilden (siehe Buchtipp unter „Quellen“) und dann mit einem umfassenden Hintergrundwissen zu entscheiden, gegen was ob und wie oft geimpft wird.

Vergessen Sie insbesondere nicht, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft eines Tieres nicht allein von den verabreichten Impfungen abhängt (wenn überhaupt), sondern zu einem sehr viel größeren Teil von seiner Lebens- und Ernährungsweise (siehe hierzu auch Text Gesunde Ernährung für Haustiere“).

Quellen:

  • „Hunde impfen mit Verstand“ von Monika Peichl, ISBN-10: 3-9811259-0-8

Gruß an die die ihre Tiere vor Impfung schützen
Kräutermume

20 Gründe Eierschalen nie wieder wegzuwerfen. Du wirst verblüfft sein was man alles damit machen kann.

Zu einem perfekten Sonntagmorgen gehört ein gemütliches Frühstück mit gekochten Eiern. Aber wusstest du schon, dass die Reste deines Frühstücks zu viel mehr taugen? Gib der übrigen Eierschale, die im Schnitt immerhin rund 12 % des Gesamtgewichts vom Ei ausmacht, eine Chance und lass dich von ihrer kalkigen Power überzeugen. Doch vorher solltest du je nach Bedarf sicher gehen, dass die Schalen sauber und keimfrei sind. Dafür die Schalen waschen und bei 100° Grad 10 Minuten im Ofen desinfizieren. Dann steht diesen genialen Wiederverwertungs-Tricks nichts mehr im Wege.

Kerzen

Ausgelöffelte Eier mit flüssigem Wachs füllen, Docht reinstecken und einen Moment festhalten, bis das Wachs erkaltet und der Docht nicht mehr kippt. Fertig ist eine süße Eierkerze.

Flickr/Wicker Paradise

Scharfe Messer

Zerbröckelte Eierschalen mit etwas Wasser einfrieren. Immer bei Bedarf an diesem Kalkklotz Messer schärfen und danach wieder ins Tiefkühlfach legen.

Flickr/StarsApart

Weiße Wäsche

Gib Eierschalen in einem Leinenbeutelchen zum Waschen in die Maschine. Das zieht Verfärbungen aus der weißen Wäsche und lässt sie wieder strahlen.

Flickr/Tim Regan

Kompost

Hobbygärtner sollten die kleinen Kalziumbomben unbedingt kompostieren. Die Schalen enthalten viele Mineralien, über die sich deine Pflanzen freuen. Wenn du die Schalen klein gekrümmelt zutust, zersetzen sie sich schneller. Man kann die Schalen aber auch direkt aufs Beet streuen.

Flickr/normanack

Gesichtsmaske

Eierschale mit Stößel im Mörser pulverisieren, mit einem Eiweiß mischen und im Gesicht verteilen. Diese Maske verleiht straffe gesunde Haut.

Flickr/LaVladina

Putzmittel

Mische zerstoßene Eierschale mit etwas Seifenwasser. Damit geschruppt, strahlen Pfannen und Töpfe wie neu, denn die Schalenpartikel sind ein natürliches Scheuer- und Poliermittel. Achtung: Nicht bei beschichteten Pfannen probieren! So kann man übrigens auch Thermoskannen reinigen, einfach mit der Mischung füllen und kräftig schütteln.

Flickr/epSos .de

Dünger

Vor dem Einpflanzen neuer Setzlinge das Pflanzloch mit Eierschalen ausstreuen. Das garantiert, dass die junge Pflanze ausreichend mit Mineralien versorgt wird.

Flickr/Sterling College

Gegen Juckreiz und Wunden

Bei Hautirritationen und juckenden Stellen hilft es, eine Eierschale einige Tage in Apfelessig einzulegen, danach ein wenig der Mischung auf die betroffenen Stellen geben. Keine Scheu bei kleinen offenen Stellen, es wird zwar brennen, doch Essig wirkt desinfizierend und hilft bei der Wundheilung.

Flickr/louento.pix

Pflanzen ziehen

Um Setzlinge zu ziehen, eine Eierpappe mit Eierschalen füllen. In den Boden der Schale ein Loch pieksen, so läuft überflüssiges Wasser ab und wird von der Pappe aufgesogen. Fülle die Schalen mit Erde und 1-2 Samen. Keimen die Samen, dann brich die Schale unten noch etwas mehr sachte auf und pflanze den Setzling in der Schale ins Beet. So kann er auch weiter von den Nährstoffen in der Schale profitieren.

Twitter/NJMulchDelivery

Kaffee

Damit der Kaffee nicht so bitter schmeckt, vor dem Aufbrühen mit der Kaffeemaschine etwas Eierschalenpulver zugeben. Am Ende, wenn möglich, den Kaffeesatz kompostieren.

Flickr/mroach

Gegen Schnecken

Viele zerbrochene Schalen ums Beet streuen halten Schnecken ab, die mit ihren weichen Körpern nicht über die scharfen Kanten kommen. Der Geruch von Ei hält außerdem Wild fern.

Flickr/Henry Burrows

Zimmerpflanzen

Pulverisierte Schale im Gießwasser erfreut auch Zimmerpflanzen.

Flickr/Kim Love

Kalzium-Boost

Kalziumpulver selbstgemacht: Dafür musst du deine Eierschalen bei maximaler Temperatur für 8 Minuten im Ofen backen. Danach die Schalen pulverisieren und bei Bedarf einen Teelöffel zu Säften oder Smoothies geben.

Flickr/solylunafamilia

Kreide

Für eigene Kreide brauchst du pulverisierte Schalen von etwa 5 Eiern, außerdem 1 TL Mehl, 1 TL heißes Wasser und etwas Lebensmittelfarbe. Mische Mehl und Wasser in einer Schale, füge 1 TL Schalenpulver zu und mische, bis eine dicke Paste entsteht. Zum Schluß einfärben. Entweder du gibst die Paste in kleine Formen (für Seife oder Pralinen) oder du wickelst die Paste eng in Küchenrolle ein, dann bekommst du Kreidestäbchen. Nach 3 Tagen Trocknung ist die Kreide fertig.

Flickr/Steve Johnson

Starke Nägel

Pulverisierte Schale mit Nagellack mischen. Das stärkt die Fingernägel ohne dass man einen teuren Speziallack kaufen muss.

Flickr/Dplanet::

Wundheilung

Die dünne Membran auf der Innenseite des Eies auf kleine Wunden und Kratzer legen. Dieses natürliche Pflaster hilft bei der Heilung.

Flickr/Joel Kramer

Gegen Hunde-Durchfall

Hat dein Hund Durchfall, mische Schalenpulver mit etwas Kaffeesatz. Unter das normale Futter gemischt, verschwindet der Durchfall bald.

Flickr/kennykunie

Gegen Falten

Gemahlene Eierschale mit ein wenig Wasser in Eiswürfelformen einfrieren. Die eiskalten Kalkwürfel übers Gesicht reiben, um Falten zu mindern.

Twitter/Naturologysc

Zahnpasta

Eine Zahnpasta, die deine Zähne weißer macht und gleichzeitig den Kalziumvorrat deiner Beißer auffüllt und so Karies meidet, ist leicht selbst gemacht: Etwa 20 g pulverisierte Eierschale mit 2 EL Kokosöl und 1 EL Backpulver mischen, bis eine geschmeidige Konsistenz erreicht ist. Gegebenenfalls mehr Kokosöl zufügen. Bewahre die Mischung in einem Glas auf. Mit einem Löffel bekommst du sie auf die Zahnbürste. Nach Belieben kannst du lebensmittelgeeignetes Pfefferminzöl zugeben.

Twitter/WaterLibertyRC

Für die Hühner

Wer eigene Hühner hält, sollte die Schale verfüttern. Bekommen die Hühner nicht genug Kalzium, werden die Eierschalen immer dünner und du ärgerst dich am Ende, weil sie ständig kaputt gehen.

Flickr/PRO Steven-L-Johnson

Fantastisch, wie vielseitig so ein schnell weggeworfenes Etwas doch sein kann. Teile diese smarten Tricks für Körper, Heim und Garten auch mit anderen umweltbewußten Menschen.

Quelle : http://www.heftig.co/kalkiges-gold/

Gruß an die „Nichtveganer“, Eiergenießer und Umwelt-Bewußten
Kräutermume

Aus dem Wildkräuter Lexikon für grüne Smoothies – Buchstabe B – Teil 4

brombeere-gruener-smoothie-636x310

Brombeere

Wer Angst vor Faltenbildung hat, sollte jetzt genau aufpassen!

Heute stellen wir die Brombeere, die Anti-Aging-Pflanze schlechthin, mit Ihren zahlreichen Antioxidantien vor.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Rubus fructicosus
  • Pflanzenfamilie: Rosengewächse / rosaceae
  • Sammelzeit: Die Blätter können eigentlich fast ganzjährig, aber am besten von April bis September, die Beeren im August und teilweise noch im September gesammelt werden.
  • Orte: Brombeeren findet man an sonnigen bis halbschattigen Standorten in stacheligen Sträuchern in Wäldern, an Waldrändern, an Feldrandstreifen auf Brachflächen und in Hecken. Sie bevorzugen zwar meist einen kalk- und stickstoffreichen Boden, gedeihen aber auch auf humusarmen, felsigen Untergrund.
  • Inhaltstoffe: Ätherisches Öl, hoher Gerbstoffgehalt, Milchsäure, Bernsteinsäure, Salicylsäure, Vitamin C, Apfelsäure, Oxalsäure
  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Beeren

Besonderheiten

Mit ihren zahlreichen Antioxidantien zum Schutz vor Zellalterung, Straffung des Bindegewebes und Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Gehirns gilt die Brombeere mit ihren Früchten als die Anti-Aging-Pflanze unter den Wildkräutern schlechthin.

Tips für Grüne Smoothies mit Brombeeren

Grundsätzlich können sowohl die vitaminreichen Beeren, als auch die Blätter in der Küche sehr vielseitig und gewinnbringend eingesetzt werden. Besonders gut schmecken die Früchte wenn sie ganz frisch vom Strauch sind. Sie können die Brombeere als Marmelade, als Fruchtaufstrich, als Saft, als aufgesetzter Likör oder als Süßspeise (beispielsweise ein Kompott mit Hefeklößen) genießen. Die Blätter, insbesondere die jungen und zugleich zarten Triebspitzen, ergeben allein oder vermischt mit anderen Kräutern einen köstlichen, erfrischend schmeckenden Tee, der sowohl heiß als auch kalt getrunken werden kann. Auch die Fermentation ist bei Brombeeren durchaus möglich und ergibt einen sehr schmackhaften Tee, der dem schwarzen Tee sehr ähnelt.

Für den Grünen Smoothies können wir sowohl die Blätter als auch die Beeren verwenden. Sogar die Stacheln können zerkleinert werden, wenn sie einen Hochleistungsmixer oder Profimixer mit eben dieser Qualität haben. Die Blätter haben eine leicht adstringierende (zusammenziehende, stopfende) und entzündungshemmende Wirkung. Die Früchte gelten als richtige Vitaminbomben und haben mit den enthaltenen bioaktiven Substanzen Einfluss auf den Gesundheitsschutz.

Eigenschaften

Die Brombeere gilt als ein Wildkraut einer immunstärkenden, schleimlösenden, tonisierenden, adstringierenden, blutreinigenden, blutstillenden und harntreibenden Wirkung.

Anwendungsbereiche

In Situationen von Fieber, Magen-Darmnproblemen, Durchfall, Sodbrennen, Mandel- oder Mundschleimhautentzündungen, Blasenentzündungen oder bei Hautunreinheiten hält man den Einsatz der Brombeere für eine sinnvolle Maßnahme. Auch in allen Anti-Aging-Themen ist sie immer wieder präsent und wird gerne als Unterstützung herangezogen.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Brombeere ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Brombeeren

  • 1 Hand voll Brombeerblätter
  • 1 Hand voll Brombeeren
  • 1 Hand voll Salat nach Wahl oder Spinat
  • 1/2 Ananas
  • 1 Avocado
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • 1 kleine Gurke
  • 1/4 Bio-Zitrone mit Schale
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Wasser oder Eiswürfel immer nach eigenem Geschmack

Quelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/brombeere
—————————————————————————————–

Brombeere

 

 

 

 

 

Brombeeren wachsen an stacheligen Sträuchern, die häufig an Waldrändern und Lichtungen anzutreffen sind. Auch in Gärten werden die Brombeeren gerne angebaut, denn die Früchte schmecken sehr lecker.

Die Früchte reifen im August und sind dann schwarz.

Doch nicht nur die Früchte der Brombeeren sind wertvoll. Aus den Blättern kann man einen heilkräftigen Tee zubereiten, der vor allem gegen Durchfall verwendet werden kann. Brombeerblätter-Tee eignet sich auch als Haustee.

Haupt-Anwendungen :
Durchfall

Heilwirkung :
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend,
schleimlösend, tonisierend,

Anwendungsbereiche :
Mandelentzündung, Fieber, Mundschleimhautentzündung,
Durchfall, Magen- und Darmkatarrh, Sodbrennen,
Blasenentzündung, Diabetes, Wassersucht (Wurzeln),
Weissfluss, Wunden, Flechten, Ekzeme, Hautausschläge,
Hautunreinheiten,

Volkstümliche Namen :
Blackberry, Brambeere, Bramel, Brämel, Brombesing, Bromedorn, Bromelbeere, Brumenbeere, Braunbeere, Frombeere, Hirschbollen, Kratzbeere, Kratzelbeere, Moren, Nurr, Rahmbeere

Anwendung

Brombeerblätter kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden.

Die häufigste Art, die Brombeere anzuwenden, ist jedoch das Essen der vitaminreichen Früchte.

Tee
Für einen Brombeerblätter-Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Brombeerblätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.
Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.

 

Tinktur

Um eine Brombeerblätter-Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Brombeerblätter in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.

Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.
Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein.
Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Auch aus den Brombeer-Früchten wird manchmal eine Tinktur hergestellt.

Innerlich

Brombeerblätter kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Durchfall einsetzen.
Ausserdem hilft Brombeerblätter gegen Weissfluss.
Wegen der schleimlösenden Eigenschaften kann man Brombeerblätter auch gegen Verschleimung im Bereich der Atmungsorgane verwenden.
Die blutreinigende Wirkung führt zu einer Verbesserung von Hautproblemen wie Ekzemen und schlecht heilenden Wunden.
Vor der Geburt eignet sich Brombeerblätter-Tee zur Auflockerung des Gewebes, damit die Geburt später leicht vonstatten geht.

Pflanzenbeschreibung

Die Brombeere ist in Europa heimisch.

Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, auf Lichtungen, an lichten Waldwegen und in Gärten.

Die mehrjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch.

Die dornigen Stengel liegen in ihrem ersten Jahr meist auf dem Boden und schlagen Wurzeln. Im zweiten Jahr wachsen sie in die Höhe und tragen Blätter und Früchte. Anschliessend sterben sie meistens ab.

Die Blätter sind fünf- bis dreizählig gefiedert. Oben sind die Blätter glatt und dunkelgrün, auf der Unterseite filzig. Die Stengel der Blätter haben Stacheln.

Die weissen Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie wachsen in Trugdolden.

Aus den Brombeere-Blüten entwickeln sich ab August die schwarzen Sammelfrüchte. Die Früchte schmecken säuerlich und in reifem Zustand ausserdem süß.

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/brombeer.htm

—————————————————————————————–

brunnenkresse-gruener-smoothie-636x310

Brunnenkresse

Sie suchen den Vitaminspender-Tipp für den Frühling und Spätherbst? Voila, dann liegen Sie mit der Brunnenkresse, auch Wasserkresse genannt, genau richtig!

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Nasturtium officinale
  • Pflanzenfamilie: Kreuzblütler / Brassicaceae
  • Sammelzeit: Die Blätter können fast ganzjährig gesammelt werden. März bis Juni und September bis November sind dabei grundsätzlich die besseren Monate. Im April und Mai sind die Spitzenzeiten.
  • Orte: Die Brunnenkresse finden Sie in und an Bächen, Seen und anderen Quellen.
  • Inhaltstoffe: Vitamin C, Senfglycoside, Phosphor, Antibiotika, Bitterstoff, Jod, Eisen, Zink, Arsen, Salicylate und ätherisches Öl.
  • Verwendete Pflanzenteile: In erster Linie die Blätter, aber teilweise auch die Blüten.

Besonderheiten

Bereits vor Hunderten von Jahren wurde die Brunnenkresse laut Überlieferungen schon als Salatgewürz eingesetzt. Empfehlen können wir parallel zu den Smoothies eine Anwendung  insbesondere in Wildkräutersalaten, im Kräuterquark, Suppen oder auch Saucen.

Tips für Grüne Smoothies mit Brunnenkresse

Die Brunnenkresse enthält viel Vitamin C und ist daher insbesondere im Frühling und im Spätherbst ein sehr guter alternativer Vitaminspender. Sie zeichnet sich allerdings auch durch ihre Schärfe und leichte Bitterkeit aus, weshalb eine wohldosierte Anwendung ratsam ist. Bitte achten Sie darauf, dass Sie das Wildkraut zudem nur frisch verwenden, denn getrocknet gehen viele Wirkstoffe verloren.

Video

Eigenschaften

Der Brunnenkresse sagt man eine belebende, verdauungsfördernde, schleimlösende, antibakterielle, blutreinigende, harntreibende und auf die Gallenproduktion anregende Wirkung nach.

Anwendungsbereiche

Die Brunnenkresse gilt als Allzweckwaffe und soll demnach in ganz vielen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden können. Zum Beispiel um den Menschen bei einer Frühjahrsmüdigkeit aufzupeppen, bei Husten, einer Bronchitis, einer Halsentzündung, einer Erkältung, bei Zahnfleischentzündungen, Blasenentzündungen, bei Verdauungsproblemen, Rheuma oder Gicht, bei hohem Blutzucker, Gallen- und Blasensteinbeschwerden und natürlich bei Vitamin C Mangel. Aber auch auf die menschliche Haut soll sie positiv wirken, insbesondere bei unreiner Haut oder auch leichten Brandwunden.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Brunnenkresse ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keiner Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Brunnenkresse

  • 1 Hand voll Brunnenkresse
  • 1 Hand voll Spinat oder Feldsalat
  • 1/2 Banane
  • 1 Pfirsich
  • 1 Apfel
  • 1/2 Grapefruit
  • 10 Heidelbeeren
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

Quelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/brunnenkresse
————————————————————————————————-

Brunnenkresse

Die Brunnenkresse wächst in und an Bächen und Seen. Sie gedeiht nicht nur in der warmen Jahreszeit, sondern fast rund ums Jahr, was sie auch im zeitigen Frühling und Spätherbst zu einem wichtigen Vitaminspender macht.

Mit ihren fleischigen, rundlichen Blättern sieht sie schon sehr saftig aus, was auch auf ihre Eigenschaft als Salatpflanze hindeutet.

So sind Wildsalate und Kräuterquark denn auch der Haupteinsatzzweck der Brunnenkresse. In dieser Form kann sie Frühjahrsmüdigkeit lindern und Vitaminmangel beheben.

Heilwirkung :
anregend, antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis,
Erkältung, Halsentzündung, Zahnfleischentzündungen, Vitamin C Mangel, Frühjahrskur,
Verdauungsschwäche, Würmer, Gallen- und Blasensteinbeschwerden, Blutzucker senkend,
Leichte Diabetes, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Rheuma, Gicht, Epilepsie,
Unreine Haut, Leichte Brandwunden, Ekzeme, Juckreiz,

Volkstümlicher Name :
Bachbitterkraut, Bachkresse, Bitterkresse, Bittersalat, Bornkassen, Kersche, Paderkerse, Wasserkresse, Wassersenf, Weisse Kresse

Inhaltsstoffe :
Antibiotika, Eisen, Arsen, Jod, Senföl, schwefelhaltiges ätherisches Öl, Zink

Anwendung

Da die Wirkstoffe der Brunnenkresse durch Trocknung weitgehend verloren gehen, wird sie fast nur frisch angewendet.

Am besten nimmt man die Brunnenkresse als Salatgewürz zu sich.
Da die Wirkstoffe in der Brunnenkresse jedoch scharf sind und die Schleimhäute reizen können, sollte man sie nicht täglich verwenden, sondern nur mit Pausen. Man kann auch den Frischsaft der Brunnenkresse einnehmen und zwar maximal dreimal täglich ein Teelöffel voll, verdünnt in einem Glas Wasser.
So behutsam angewendet wirkt die Brunnenkresse belebend und blutreinigend.
Sie stärkt die Verdauung und regt die Niere an. Verschleimung der Atemwege wird gelöst.

Pflanzenbeschreibung

Die Brunnenkresse ist in Europa heimisch.
Sie wächst an und in Flussufern und Seen. Angebaut wird sie häufig in Wasserbehältern.
Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 70 cm lang.
Die zentralen Stengel kriechen und bilden überall Wurzeln.
Die dunkelgrünen Blätter sind rund gefiedert und fleischig. Ihre Oberfläche glänzt.
Zwischen Juni und September blüht die Brunnenkresse mit kleinen weissen Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Schoten.
Nach der Blütezeit werden die Blätter härter, schärfer und nicht mehr so saftig. Zur späten Ernte muss man dann abwarten, bis neue Blätter austreiben.
Zerriebene Blätter riechen scharf. Auch der Geschmack der Blätter ist scharf und leicht bitter.

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/brunnenk.htm

Gruß an die , die es gesund lieben !
Kräutermume

 

Aus dem Wildkräuter Lexikon für grüne Smoothies, Buchstabe B – Teil 3

birke-636x310

Birke

Ob die Hexen auf einem Birkenbesen zum Tanzplatz geritten sind, ist nicht genau überliefert. Gerne genutzt wird allerdings noch heute Holz des Baumes als Kaminholz sowie für Möbel. Das Birkenwasser wird von Pflanzenkennern teilweise direkt aus dem Stamm gewonnen. Für unsere Zwecke sind vor allem die jungen Birkenblätter interessant.

Allgemeine Informationen

Volkstümliche Namen :
Maibaum, Frühlingsbaum, Besenbaum, Besenbirke, Bork, Bark, Hexenbesen, Hängebirke, Moorbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weissbirke
Wissenschaftlicher Name: Betula pendula Roth (Hängebirke)
Pflanzenfamilie: Birkengewächse (Betulaceae)
Sammelzeit: Die jungen frischen Blätter wachsen teilweise bereits ab März bis in den Juni hinein. Die Blüten können Sie von April bis Mai sammeln. Der Birkensaft wird in März und April gewonnen.
Orte: Birken gedeihen in lichten Laub- und Nadelwäldern, in Heiden, Mooren, Wald- oder Steinbrüchen. Sie sind recht anspruchslos und mögen magere Böden.
Inhaltstoffe: ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Saponine und Flavonoide (davon in getrockneten Blättern bis 3 %)
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Saft, Blüten

Von alters her gilt die Birke als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Selbst heute noch werden in den Dörfern am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der Frühling gefeiert.

Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an der weissen Rinde, die bei jungen Birken sehr zart und seidig ist.

In der Heilkunde werden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich, für Haut und Haare eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung

Birke Die Birke ist der Baum des Nordens, denn sie wächst bis in den Norden Skandinaviens. Aber auch in gemässigten Breiten ist sie heimisch.

Sie unterscheidet sich durch ihre weisse Rinde von allen anderen Bäumen, sodass sogar Kinder sie leicht erkennen können. Die Rinde ist weich und glatt, hat aber, vor allem bei älteren Birken, meist dunkle, rauhe Stellen.

Im Frühjahr wachsen die eiförmigen Blätter und die ährenähnlichen Blüten blühen. Die männlichen Blüten sind wie Kätzchen, lang und gelblich. Sie hängen an der Spitze der langen Triebe. Weibliche Blüten, die am selben Baum hängen, sind grüne Zapfen und wachsen am Ende der kurzen Seitenzweige. Zuerst stehen sie aufrecht und später hängen sie.

Besonderheiten

Der Geschmack der jungen Birkenblätter ist eher matt-neutral bis schwach zusammenziehend. Die jungen Blätter passen in Salate, Gemüsegerichte oder als Beigabe aufs Brot. Die älteren Blätter werden getrocknet und für Teezubereitungen sowie in Pulverform als Würze verwendet. Das Birkenwasser ist Bestandteil einiger Haarwuchsmittel und kann zudem zu Sirup oder Wein verarbeitet werden. Die Blütenkätzchen können Sie in pulverisierter Form als Streckmehl verwenden oder eingelegt zu Chutney verarbeiten.

Birke, Wildkräuter Lexikon für Grüne Smoothies

Birken-Blätter im Herbst

Eigenschaften / Heilwirkung

Birkenblätter wirken harntreibend, entwässernd und entzündungshemmend ,
blutreinigend, harntreibend,  gegen Augenringe, Blasenentzündung
Nierenschwäche, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ödeme,
Hautprobleme, Ekzeme, Flechten, Allergien,
Diabetes (unterstützend – leicht Fälle),
Husten, Haarausfall, Schuppen, Durchfall, Frühjahrsmüdigkeit

Anwendungsbereiche

Birkenblätter werden heute als Diuretikum zum Durchspülen der Harnwege genutzt. Ein Teeaufguss soll die Entwässerung fördern und bei entzündlichen Erkrankungen von Harnwegen und Blase helfen. Tee und Salate mit Birkenblättern können zudem bei einer Entschlackungskur unterstützend eingesetzt werden. Der Birkensaft soll als Kosmetika den Haarwuchs fördern.

Weitere Informationen über Birkenblätter im folgenden Video

Wichtiger Hinweis
Die Verwendung der Birke ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keinster Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie Rezept mit Birke (Blättern)

  • 1 Handvoll junge Birkenblätter
  • 1 Romana Salatherz
  • 1 Orange
  • 1 Birne
  • 1 Banane
  • 1 Prise Zimt
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack

Gefunden bei : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/

Quellen:
Essbare Wildpflanzen, Fleischhauer & Co., ISBN 978-3-03800-335-9
Delikatessen am Waldesrand, Klemme/Holtermann, ISBN 3-925691-27-8
Wildpflanzen im Trend natürlicher Ernährung, Albl/Aichinger, ISBN 3-9501826-0-8

 

birke-01

Birkentee

Die häufigste Anwendung der Birke ist ein Tee (Aufguss) aus den Blättern oder Blattknospen.

Der Tee wirkt stark harntreibend, sodass er gut gegen Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselerkrankungen hilft.

Wenn man über mehrere Wochen hinweg täglich drei Tassen Birkenblätter-Tee trinkt, können in manchen Fällen sogar Nierensteine aufgelöst werden.

Bei hartnäckigen Hauterkrankungen kann man Birkenaufguss sowohl trinken als auch für Waschungen und Bäder verwenden. Auch Abkochungen der Birkenrinde kann man für die äusserliche Anwendung von schweren Hauterkrankungen einsetzen.

  • Teemischung : Frühlings – Tee :
    Im Frühling wird es Zeit für eine Frühjahrskur mit einem blutreinigenden Frühlings-Tee.
    Bei dieser Teemischung werden Kräuter kombiniert, deren Sammelzeit im zeitigen Frühjahr liegt.
    Es handelt sich um drei Blüten-Sorten und drei Blätter-Sorten.

    Zutaten

    Mische ungefähr zu gleichen Teilen:

    Wenn man eine grössere Menge Tee zusammenmischen will, kann man die Kräuter zu gleichen Teilen abwiegen.

    Wenn man jedoch nur eine kleine Menge mischen will, reicht es, die Kräuter einfach zwischen drei Fingern als Prise zu nehmen. Das sind dann gleiche Teile nach Volumen, macht aber bei diesem Rezept nur einen relativ geringen Unterschied.

    Ehrenpreis

    Anleitung

    1. Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
    2. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
    3. Filter den Tee anschliessend ab.
    4. Wenn du willst, kannst du den Tee mit Honig süssen.
    5. Trink von dem Tee drei Tassen pro Tag.

    Wirkungen

    Der Tee wirkt vor allem durch den Ehrenpreis, die Taubnessel und die Birkenblätter blutreinigend und regt die Ausscheidung an. Auch der Stoffwechsel wird belebt. Dadurch verbessert sich das Hautbild und das Allgemeinbefinden.Andererseits wirkt der Tee durch die Veilchenblätter, die Huflattichblüten und die Schlüsselblumen gegen Husten und andere Katarrhe der Atemwege. Dadurch hilft der Frühjahrs-Tee auch gegen die typischen Erkältungen des Spätwinters.

Birkensaft

Besonders wirksam ist auch der Birkensaft.

Der Birkensaft wird zwischen März und Anfang Mai gewonnen. Dazu braucht man eine Birke, die einen Meter über dem Boden mindestens einen Durchmesser von 20 cm hat. Jüngere Birken kommen für die Saftgewinnung nicht in Frage.

Wichtig! Die benutzte Birke sollte einem selbst gehören oder man braucht die Genehmigung, ihr Saft abzuzapfen. Sonst könnte man Ärger mit dem Waldbesitzer bekommen, wegen Baumfrevel.

Man braucht:

  • Einen Holzbohrer, 5 mm Durchmesser
  • Ein Glasröhrchen oder einen hohlen Holunderzweig
  • Ein Gefäss aus Glas, Plastik oder Emaille.
  • Baumwachs oder Pech

So gehts:

  • Für die Gewinnung des Birkensaftes bohrt man den Stamm etwa 25 cm über dem Boden zwei bis drei Zentimeter tief an. Der Durchmesser sollte etwa einen halben Zentimeter nicht überschreiten.
  • In dieses Loch schiebt man ein Röhrchen, beispielsweise aus Glas.
  • Unter das Ende der Röhre stellt man ein Gefäss, vorzugsweise aus Glas und keinesfalls aus Metall.
  • Von einem Baum darf man maximal drei Liter raustropfen lassen; mehr würde dem Baum schaden.
  • Wenn diese Menge ausgeflossen ist, muss man das Loch mit Baumwachs verschliessen. Normales Wachs ist nicht geeignet, weil es wieder herausrutschen würde.
  • Dem Baum muss man anschliessend zwei Jahre Ruhe geben, bis man ihn wieder anzapft.

Birke Von diesem Saft trinkt man täglich zwei bis drei Schnapsgläser, solange der Saft reicht.

Bei Hautproblemen kann man den Birkensaft auch äusserlich anwenden.

Zur Förderung des Haarwuchses kann man die Kopfhaut damit einreiben.

Damit der Saft nicht gärt, muss man ihn im Kühlschrank aufbewahren. Oder man friert ihn in kleinen Portionen ein.

Alternativ kann man den Birkensaft auch mit Alkohol haltbar machen. Dazu nimmt man ein Drittel bis zur Hälfte Alkohol, je nach Prozentgehalt, und mischt ihn mit dem Birkensaft.

Birkenkohle

Die Herstellung von Birkenkohle ist nichts für den Privathaushalt, das ist eine Sache für den Fachmann. Man kann sie in der Apotheke kaufen.

Die Einnahme der Birkenkohle hilft bei Durchfall, weil die Kohle die Flüssigkeit und Schadtsoffe im Darm aufsaugt.

Birkenteer

Auch Birkenteer kann der Laie nicht herstellen.

Der Birkenteer wird aus Birkenholz, Rinde und Wurzeln durch trockene Destillation gewonnen.

Er hilft gegen chronische Hauterkrankungen, indem er die Haut reizt und den Entzündungsprozess neu aktiviert. Anschliessend besteht die Chance, dass das Ekzem abheilen kann.

Da der Birkenteer sehr reizend wirkt, darf er nur verdünnt und in kleinen Mengen angewandt werden.

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/birke.htm

———————————————————————————————————–

breitwegerich-gruener-smoothie-636x310

Breitwegerich

Die im Folgenden näher beschrieben Wildkräuter-Art Breitwegerich ist der Bruder des Spitzwegerich und auf alle Fälle eine Smoothie-Sünde wert.

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Plantago major
  • Pflanzenfamilie: Wegerichgewächse / Plantaginaceae
  • Sammelzeit: Die Blätter können von April bis Oktober, die Blüten von Mai bis Juni und die Samen von August bis Oktober gesammelt werden.
  • Orte: Breitwegerich findet man insbesondere auf verdichteten Böden. Im Gegensatz zu seinem Bruder, dem Spitzwegerich, wächst er aber häufig direkt auf den Wegen und nicht nur an ihren Rändern. Er ist dabei sehr widerstandsfähig und lässt sich auch von vielen auf ihn trampelnden Wanderern nicht abschrecken.
  • Inhaltstoffe: Bitterstoffe, Alantoin, Alkaloid, Bittere Glykoside, Gerbsäure, Salizylsäure, Gerbstoff, Schleimstoffe
  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüte, Samen

Besonderheiten

Diese Wildkräuterart dient sehr gut der Erstversorgung von Insektenstichen oder aber auch als Wundermittel gegen Blasen beim Wandern. So kann man die breiten Blätter mit einem Stein etwas platt walzen und anschließend als beruhigende, besänftigende und zugleich kühlende Einlage in den Schuh legen. Des Weiteren gilt er auch als Heilungsbeschleuniger bei Kratz- und Schnittwunden. Auch hier werden die großen Blätter aufgelegt, so dass er seine vermeintliche wundheilende und kühlende Wirkung entfachen kann.

Tips für Grüne Smoothies mit Breitwegerich

Der Breitwegerich ist exzellent als Zutat für die Küche geeignet. So kann man diesen als Brotaufstrich verwenden, die kräftigen Blätter trocknen und als Tee trinken, als Zugabe in den Salat oder als Hustensaft-Beigabe und natürlich auch für Grüne Smoothies in den Mixer geben. Hier sorgt er für einen sehr guten Geschmack (Champignons, Wiesen, Wald) und sorgt u.a. mit seinen Schleimstoffen für eine geschmeidige Konsistenz. Die weichen Blätter können dabei sogar schon von sehr preiswerten Mixern zerkleinert werden. Für die reibungslose Verarbeitung der großen Blätter empfehlen wir Ihnen aber mindestens einen Mixer aus der Mittelklasse, wenn nicht sogar einen Hochleistungsmixer.

Eigenschaften

Breitwegerich wirkt abschwellend, blutreinigend, blutstillend, antibiotisch, entzündungshemmend, harntreibend und reinigend auf die Atemwege.

Anwendungsbereiche

Man mutmaßt, dass der Einsatz von Breitwegerich in den folgenden Bereichen Sinn macht: Husten, Bronchitis, Halsentzündung, Keuchhusten, Asthma, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschleimhautentzündungen, Durchfall, Blasenschwäche, Wunden, Geschwüre, Mückenstiche und bei wunden Füßen (Blasen) beim Wandern.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Breitwegerich ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keinster Weise sollen eben diese Angaben über Breitwegerich eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Breitwegerich

  • 1 Hand voll Breitwegerich
  • 1 Hand voll Spinat
  • 2 Orangen
  • 1/2 Mango
  • 1/2 Avocado
  • 1 Stengel Sellerie
  • 1/4 Bio-Zitrone (mit Schale)
  • 1 Scheibe Ananas
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack
———————————————————————————————————

Im Gegensatz zu seinem Bruder wächst der Breitwegerich häufig direkt auf den Wegen und nicht nur an ihren Rändern, denn er lässt sich nicht davon abschrecken, wenn viele Menschen auf ihn treten.

Als Tee wirkt der Breitwegerich gegen Husten und Halsschmerzen und kann auch Beschwerden der Verdauungsorgane lindern.

Heilwirkungen :
abschwellend,
adstringierend,
blutreinigend,
blutstillend,
entzündungshemmend,
harntreibend,
Husten,
Bronchitis,
Keuchhusten,
Asthma,
Halsentzündung,
Appetitlosigkeit,
Verdauungsschwäche,
Magenschleimhautentzündung,
Durchfall,
Würmer,
Blasenschwäche,
Wunden,
Geschwüre,
Mückenstich,
Wunde Füsse,

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/breitwegerich.htm
————————————————————————-

Brennessel

Haben Sie auch schon einmal ungeplant brennende Erfahrungen gesammelt? Dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Sie mit einer unserer wertvollsten Wildkräuterart in Kontakt gekommen sind – der Brennessel – unserem Superwildkraut!

Allgemeine Informationen

  • Wissenschaftlicher Name: Urtica dioica
  • Pflanzenfamilie: Brennesselgewächse / Urticaceae
  • Sammelzeit: Die Blätter können zwischen März und Oktober, die Samen im Frühherbst gesammelt werden
  • Orte: Die Brennessel ist äußerst ausdauernd und anspruchslos, weshalb sie fast überall wächst. Sie gedeiht auf Wiesen, an Wegesrändern, auf Schutthalden, Brachland und auch wildwachsend im eigenen Garten. Sie mag sowohl sonnige als auch schattige Plätze. Auf feuchten, humosen, nährstoffreichen Böden wächst sie besonders gut.
  • Inhaltstoffe: Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Kalium, Magnesium, Eiweiß, Eisen, Histamin, Sekretin, lösliche Kieselsäure, Flavonoide.
  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen

Besonderheiten

Bei der Brennessel ist Name leider auch Programm, sprich sie brennt bei Kontakt. Wichtig dabei ist, dass Sie das Wildkraut nicht von oben sondern von der Seite anfassen, abbrechen, umdrehen und die Brennhaare abstreifen.

Die Brennessel liebt ganz besonders den Stickstoff und wird deshalb auch als „Stickstoffzeigerpflanze“ bezeichnet. Bei sehr starkem Wuchs zeigt sie also auf sehr stickstoffreichen Boden hin. Einer ihrer Aufgaben liegt darin, den Boden von Harnsäure zu reinigen und zu befreien, ohne dabei Schadstoffe anzusammeln, sondern durch die Verarbeitung dieser zu glänzen. Ebenso läuft es bekanntlich auch im menschlichen Organismus ab. Brennnessel können den menschlichen Körper entschlacken und diesen von Abbauprodukten des Stoffwechsels von Harnsäure befreien – siehe unten.

Tips für Grüne Smoothies mit Brennesseln

Die Brennessel im Grünen Smoothie können wir wärmstens empfehlen. Sie gilt aufgrund ihrer absoluten Spitzenwerte hinsichtlich ihres hohen Gehalts an Chlorophyll, Eisen, Calcium, Magnesium, Kieselsäure, Eiweiß und Vitamin C als sogenanntes „Superfood“ und schmeckt sogar auch noch. Die Blätter haben einen herb – frischen, aromatischen, die Samen einen mild – aromatischen, nussigen Geschmack. Bei der Verwendung müssen Sie auch keine Angst vor „Verbrennungen“ haben, denn pürierte Brennesseln bereiten keine Schmerzen mehr, da die Brennhaare abbrechen. Grundsätzlich können Brennnesseln sowohl für süße Speisen als auch für Smoothies verwendet werden. Insbesondere auch in Kombination mit Beeren schmecken Brennesseln fantastisch. Achten Sie allerdings bitte auf einen sparsamen Einsatz in den Smoothies zu Beginn, damit resultierend die Stoffwechselreaktionen nicht zu stark ausfallen.

Zusätzlich zur Verwendung in Grünen Smoothies können die Brennesselblätter feingeschnitten auch hervorragend in Salaten, Quark- und Käsezubereitungen, Suppen oder als Tee verwendet werden.

Energiegehalte, Hauptbestandteile und wichtige Inhaltsstoffe

In jeweils 100g essbarem Anteil:

kJ 170
kcal  40
Wasser (g)  83,3
Eiweiß (g)  7,4
Fett (g)  0,6
Kohlenhydrate (g)  1,3
Ballaststoffe (g)  3,1
Mineralstoffe (g)  2,3
Kalium (mg)  475
Calium (mg)  715
Eisen (yg)  4100
Magnesium (mg)  80
Glucose (mg)  245
Fluctose(mg)  285
Saccarose (mg)  315
Stärke (mg)  460
Linolsäure (mg)  170
Linolensäure (mg)  180
Nitrat (mg)  145
Vitamin C (mg)  335

Quelle: Der kleine Souci – Fachmann – Kraut, Lebensmitteltabelle für die Praxis, Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie, ISBN 978-3-8047-2541-6

Video

Eigenschaften

Der Brennessel sagt man zahlreiche gute Eigenschaften wie z.B. eine entwässernde, blutreinigende, blutbildene, blutstillende, blutzuckersenkende, verdauungsfördernde, schleimlösende, potenzsteigerne und Haarwuchsfördernde Wirkung nach.

Anwendungsbereiche

Die Brennessel soll bei Rheuma, Gicht, Darmentzündungen, bei Problemen mit Harnwegen, Prostata, Blutdruck, bei Energiemangel und Müdigkeit oder auch bei Appetitlosigkeit helfen. Auch in der Kosmetik wird viel auf die angeblich haarwuchsfördernde Wirkung gesetzt.

Wichtiger Hinweis:

Die Verwendung von Brennesseln ist nicht für die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder krankhaften Beschwerden bestimmt. Die hier niedergeschriebenen Angaben beruhen auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung. In keinster Weise sollen eben diese Angaben eine Beratung durch einen Arzt ersetzen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte daher an Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker.

Smoothie-Rezept mit Brennesseln

  • 2 Hand voll Brennesseln
  • 2 Bananen
  • 1 Hand voll Erdbeeren
  • 1/2  Bio-Zitrone
  • 1 Birne
  • 4 entsteinte Datteln (optional)
  • Wasser oder Eiswürfel immer nach eigenem Geschmack

Quelle : http://www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/brennnessel/

————————————————————————————————

brennnessel_gruener-smoothie-636x310

Brennessel

blutreinigend, blutbildend, blutstillend, Stoffwechselfördernd,
Harnwegserkrankungen, Rheumatismus, Gicht,
Haarwuchsfördernd, Schuppen, Frühjahrsmüdigkeit,
Appetitlosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Magenschwäche,
Nierenschwäche, Diabetes (unterstützend),
Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden, gegen Impotenz (die Samen)

Volkstümliche Namen :
Donnernessel, Grosse Nessel, Hanfnessel, Nettel, Saunessel

Die Brennessel ist eine hervorragende Stoffwechsel-Pflanze. Vor allem als Frühjahrskur wirkt sie Wunder, indem sie all die Schlacken des Winters aus dem Körper auspült. Man kann sie als Brennnesseltee trinken, im Salat, in der Suppe und wie Spinat essen. Gut gewürzt und mit zusammen mit anderen Kräutern schmeckt das alles wunderbar und gibt frische Kräfte.

Brennesseltee ist ein beliebter Tee zur Entschlackung und Anregung des Stoffwechsels.

Als Tinktur kann man die Brennessel gegen Haarausfall in die Kopfhaut einmassieren.

Außerdem macht sie sich getrocknet in Nieren-Blasen-Teemischungen sehr gut. Sie hilft auch gegen Rheumatismus und Gicht, weil sie die Giftstoffe aus dem Körper auspült.

Besonders mutige Rheumapatienten lassen sich mit der ganzen Pflanze schlagen, um die Reizwirkung des Brennesselgiftes auszunutzen. Bei dieser Methode sollte man jedoch vorsichtig sein, weil es auch zu Überreaktionen auf das Brennesselgift kommen kann.

Die Brennesselsamen geben Kraft und wirken gut bei Erschöpfungszuständen.

Auch die Brennesselwurzel kann man als Heilkraut anwenden.

Der Frauen-Tee lindert Menstruationsbeschwerden, das prämenstruelle Syndrom und auch die Probleme der beginnenden Wechseljahre.

Zutaten

Mische zu gleichen Teilen:

Anleitung

  1. Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  2. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  3. Filter den Tee anschliessend ab.
  4. Wenn du willst, kannst du den Tee mit Honig süssen.
  5. Trink von dem Tee drei Tassen pro Tag.

Pflanzenbeschreibung

Brennessel Fast jeder kennt die Brennnessel. Schaut sich doch jeder das Kraut genauer an, was einem grade solch ein unangenehmes Brennen auf der Haut verursacht hat.

Die Brennessel ist in Mitteleuropa heimisch und kommt fast überall häufig vor.

Sie wächst meistens in Gruppen und oft auf bearbeitetem Boden, der möglichst nahrhaft ist. Daher ist sie häufig ein Kulturfolger und begleitet die Menschen in ihre Dörfer und Städte.

Sie wird bis zu einen Meter hoch und ist an ihren gegenständigen gesägten Blättern zu erkennen, die mit kleinen Brennhaaren besetzt sind. Diese Brennhaare sind es, die die Brennwirkung der Brennessel verursachen, denn bei Berührung brechen sie ab und entleeren ihr Brennesselgift auf die Haut.

Die Blüten der Brennessel sind recht unscheinbar. Sie sind gelblich und hängen in Rispen von den oberen Blattständen.
Die kleine Brennessel (Urtica urens) ist sehr ähnlich wie die große Brennessel und wird auch ähnlich als Heilpflanze verwendet.

Quelle : http://heilkraeuter.de/lexikon/b-nessel.htm

Gruß an die Wissenden
Kräutermume