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Kraeutermume

8. Mai 2018

Bluthochdruck ist nicht heilbar, aber durch Medikamente und eine Lebens- und Ernährungsumstellung sehr gut in den Griff zu bekommen. Im medizinischen Fachjargon besser als Hypertonie bekannt unterscheidet man zwischen dem systolischen und diastolischen Blutdruck. Ein normaler Blutdruckwert beträgt 120/80 mmHg. Ab einem Wert von 140/90 mmHg spricht man bereits von zu hohem Blutdruck und sollte einen Arzt konsultieren. Neben den mit Ihrem Arzt besprochenen Medikamenten können Ihnen auch zahlreiche einfache Hausmittel gegen Bluthochdruck helfen, Ihre Werte dauerhaft zu verbessern.

Vorgestellt: 27 natürliche Hausmittel gegen Bluthochdruck

Obst und Gemüse

1. Knoblauch

Knoblauch ist schon lange als blutdrucksenkendes Mittel bekannt und wird sowohl von Ärzten als auch von Patienten geschätzt. Warum Knoblauch sich positiv auf den Bluthochdruck auswirkt, wird medizinisch erst langsam bekannt. Laut einer Reihe von Studien am Menschen kann Knoblauch den Blutdruck – insbesondere den systolischen Blutdruck – senken. Grund dafür ist die Umwandlung von chemischen Verbindungen des Knoblauchs in den Botenstoff Schwefelwasserstoff (H2S) innerhalb der roten Blutzellen. Der Schwefelwasserstoff verbessert dann die Blutzirkulation im Körper, hat daher eine blutverdünnende Wirkung, was wiederum zur Erweiterung der Blutgefäße führt und nachweislich den Gegendruck in den Gefäßen senkt. Die Folge ist ein sinkender Blutdruck. Menschen mit hohem Blutdruck sollten täglich 600 bis 2400 Milligramm Knoblauchpulver oder Knoblauch-Extrakt über 12 Wochen zu sich nehmen. Zudem beeinflusst Knoblauch Ihre andere Medikation nicht. Dennoch sollten Sie vor dem Beginn der Knoblauch-Kur mit Ihrem Arzt sprechen.

2. Tomaten

Tomaten sind das Lieblingsgemüse der Deutschen und das aus gutem Grund. Denn Tomaten sind reich an Kalzium, Kalium, Vitamin A, C und E sowie Lycopin, das als Antioxidans und Radikalfänger sehr gesund ist. Lycopin, dessen Namen übrigens von der lateinischen Bezeichnung der Tomate Solanum lycopersicum abgeleitet wurde, ist eines der nützlichsten Stoffe der Tomate. Lycopin wird durch Hitze aktiviert, daher empfiehlt es sich mit Tomaten zu kochen. Aber auch roh gegessen, in Salaten, getrocknet oder in Pulverform, als Sauce verarbeitet oder als Saft gepresst, hilft die Tomate dabei, Ihren Bluthochdruck zu senken.

Eine Tomatentherapie testeten israelische Forscher unlängst an 40 Probanden, die an zu hohem Blutdruck litten, um die Wirkung von Tomatenextrakt auf den menschlichen Körper zu untersuchen. Nach 2 Monaten konnte nachweislich ein geringerer Blutdruck festgestellt werden.

3. Wassermelone

Auch Wassermelonen sind ein Hausmittel gegen Bluthochdruck, denn die Sommerfrucht enthält viel einer organischen Verbindung namens Citrullin. Sobald diese Aminosäure in den Körper gelangt, wird es zu L-Arginin umgewandelt. Auch Arginin ist eine Aminosäure, die gefäßweitende Eigenschaften besitzt. Das Blut kann unter Arginin-Einfluss besser zirkulieren, so dass dem Bluthochdruck entgegengewirkt wird.

Studien zufolge ist das in Wassermelonen enthaltene Citrullin sowohl bei systolischem als auch bei diastolischem Blutdruck hilfreich. Schon sechs Gramm täglich über sechs Wochen haben positive Auswirkungen auf den Bluthochdruck der Probanden aufzeigen können. Sie dürfen jedoch unbekümmert auch eine größere Menge verzehren, denn Wassermelonen sind nicht nur gesund, sondern auch äußerst kalorienarm.

4. Zitronen

Salopp formuliert helfen Zitronen dabei, die Blutgefäße weich und geschmeidig zu halten und verhindern so zu hohen Blutdruck. Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Zitrusfrucht ist für die Behandlung und Prophylaxe zahlreicher Krankheitsbilder unlängst nachgewiesen. Denn Vitamin C ist ein Antioxidans, das dabei hilft, die schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen zu neutralisieren.

Bei regelmäßigem Verzehr von frischen Zitronen stärken Sie also Ihr Immunsystem, beugen grippalen Infekten und sogar Herzversagen vor. Trinken Sie zur allgemeinen Stärkung Ihres Körpers und zur Senkung Ihres Blutdrucks täglich eine Tasse warmes Wasser mit dem Saft von einer halben Zitrone. Am besten trinken Sie das Zitronenwasser ungesüßt morgens auf nüchtern Magen, um effektiv alle Kräfte der Zitrone auszuschöpfen.

5. Banane

Bananen gehören zu den Früchten, die Menschen mit hohem Blutdruck getrost regelmäßig essen können. Denn Bananen sind salzarm, dafür aber eine wahre Quelle an Kalium. Die Kombination aus wenig Natrium und viel Kalium macht die Tropenfrucht so wirksam bei der Normalisierung des Blutdrucks. Denn je mehr Kalium Sie im Körper haben desto mehr Natrium kann über die Nieren ausgeschieden werden. Kaliumreiche Speisen sind daher essentiell für eine Regulierung des Bluthochdrucks. Reich an Kalium sind neben Bananen auch Spinat, Kartoffeln, Grünkohl, frische oder getrocknete Aprikosen, Avocados, Kiwis und Nüsse.

Kräuter und Pflanzen

6. Hibiskus

Der in Asien beheimatete Hibiskus zählt zu den Malvengewächsen und ist hierzulande meist als Zusatz in Teemischungen enthalten. Die rot blühende Pflanze hat aber nicht nur geschmacklich einiges zu bieten, sondern ist gerade zur Behandlung von Bluthochdruck ein effektives Heilmittel. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Hibiskuspflanze schon lange zur Heilung von Herz-Kreislauf-Beschwerden bekannt. Regelmäßiger Konsum von Hibiskus-Tee reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck.

Wissenschaftlich belegt ist die Senkung des Blutdrucks durch das Hausmittel Hibiskus-Tee nun durch amerikanische Studien. Am Tag bis zu drei Tassen Hibiskus-Tee getrunken sank der Blutdruck bei den Probanden nachweislich. Die im Hibiskus enthaltenen Flavanoide aber auch die enthaltene Apfel-, Wein-, Zitronen- und Hibiskussäure sollen für die heilsame Wirkung verantwortlich sein. Um Ihren Bluthochdruck dauerhaft in den Griff zu bekommen, sollte Hibiskus-Tee wenigstens drei Mal in der Woche auf Ihrem Speiseplan stehen.

7. Leinsamen

Leinsamen sind gut für Ihr Herz, Ihren Kreislauf und Ihren Blutdruck. Die Samen sind – neben Ballaststoffen und Lignanen – reich an Omega-3-Fettsäuren, was wahrscheinlich der Grund für die blutdrucksenkende Wirkung ist. Einen positiven Effekt erzielen Sie bereits mit dem Verzehr von 4 Esslöffeln Leinsamen täglich. Schon zu Ihren Haferflocken oder Ihrem Joghurt zum Frühstück beigemischt oder Ihre Suppe oder Ihren Salat im Laufe des Tages damit verfeinert lassen sich Leinsamen problemlos mit anderen Lebensmitteln kombinieren. Der regelmäßige und dauerhafte Verzehr von Leinsamen ist zwar keine Alternative zu Ihrer vom Arzt verschriebenen Medikation kann sich aber positiv auf die Dosis der verschriebenen Medikamente auswirken.

8. Kräutertee

Nicht nur Hibiskus-Tee wirkt sich auf die Senkung des Blutdrucks aus. Auch andere Kräuter und deren Zubereitungsart als Tee wie Baldrian, Weißdorn oder Mistel zeigen durchaus heilende Wirkung. Weißdorn ist auch in Tablettenform käuflich zu erwerben, aber die Zubereitung eines frischen Weißdorntees hat doch eine wohltuendere Wirkung auf das Wohlbefinden als die Einnahme von Kapseln. Übergießen Sie dafür einen Teelöffel Weißdornblätter, die Sie in der Drogerie oder der Apotheke kaufen können, mit etwa 250 ml kochendem Wasser und lassen den Tee für gut 10 Minuten ziehen. Die Blätter können Sie nach Bedarf abseihen.

Misteltee wird ähnlich zubereitet. Übergießen Sie einen Teelöffel Mistelblättern mit 250 ml Wasser. Allerdings sollten Sie für diesen Tee – ganz untypisch – kein heißes, sonders kaltes Wasser nutzen. Ebenfalls für etwa 10 Minuten ziehen lassen und die Blätter aus dem Tee entfernen. Beide Kräutertees sollten mindestens zweimal am Tag getrunken werden. Sowohl die Mistel als auch der Weißdorn haben die Eigenschaft den Blutdruck zu regulieren.

9. Kardamom

Dieses wohlriechende Gewürz aus Indien ist eine weitere wirksame und natürliche Möglichkeit, den Blutdruck zu senken, da es ein starkes Antioxidans ist. Kardamom enthält viel Kalium und Magnesium, das die Herzgesundheit fördert. Eine im Jahr 2009 veröffentlichte klinische Studie mit 20 Probanden, bei denen ein erhöhter Blutdruck erst kürzlich diagnostiziert wurde, nahmen an der Untersuchung teil. Man gab den Personen mit Hypertonie 3 Gramm Kardamompulver täglich in zwei geteilten Dosen für insgesamt 12 Wochen. Obwohl die Dosis von 3 Gramm eine relativ kleine Menge darstellt, konnten die Forscher darlegen, dass sich der systolische, diastolische und mittlere Blutdruck und eine signifikant erhöhte fibrinolytische Aktivität am Ende der 12. Woche einstellten.

Als Hausmittel gegen Bluthochdruck sollten Sie daher täglich Ihren Speisen oder Ihrem Tee eine Prise Kardamompulver hinzufügen. Es kann auch leicht zu Desserts, Backwaren, herzhaften Currys oder Suppen beigefügt werden. Alternativ können Sie auch an der puren Schote kauen.

10. Zimt

Auch Zimt ist eine leckere Möglichkeit, um Ihrem zu hohen Blutdruck entgegenzuwirken. Studien zeigen, dass der Verzehr von Zimt jeden Tag den Blutdruck bei Diabetikern des Typs 2 senkt. Probieren Sie am Morgen einen Prise Zimt in Ihrem Kaffee oder Tee. Wenn Sie bereits Medikamente gegen Ihren zu hohen Blutdruck einnehmen, sollten Sie sich vor der regelmäßigen Einnahme von Zimt mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Manche natürlichen Heilmittel können sich auf die Wirkung pharmazeutisch hergestellter Medikamente auswirken oder deren Effektivität beeinflussen.

11. Cayennepfeffer

Bereits die Urvölker Amerikas schworen auf die heilende Wirkung von Cayennepfeffer, denn das Gewürz ist reich an Vitaminen und Carotinoiden und macht es zu einem wertvollen Antioxidans. Auch enthält Cayennepfeffer eine Substanz namens Capsaicin, das auch bei Chilis für die Schärfe verantwortlich ist. Nach dem Verzehr von Lebensmitteln mit Capsaicin werden Endorphine ausgeschüttet, das Blut wird verdünnt und es wird Ihnen wohlig warm.

Insgesamt regt Capsaicin den Kreislauf und den Stoffwechseln an. Caspaicin wirkt sich aber auch entspannend auf die Blutgefäße aus, was wiederum den Blutdruck senkt. Aus diesem Grund ist es für Menschen mit zu hohem Blutdruck ein probates Hausmittel. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass in Bevölkerungsgruppen, die viel mit Caspaicin kochen, wie etwa in China oder Mexiko, die Häufigkeit der an Bluthochdruck leidenden Menschen geringer ist. Trauen Sie sich daher öfters mit dem scharfen Gewürz zu kochen. Täglich einer Mahlzeit hinzugegeben oder einen Teelöffel Cayennepfeffer als Zusatz in Ihrem Tee beigemischt reicht schon aus.

12. Aloe Vera

Aloe Vera kann helfen den Bluthochdruck und den Blutzuckerspiegel zu senken. Daher ist der Konsum von Aloe Vera Produkten auch für Diabetiker ratsam. Regelmäßig getrunken normalisiert Aloe Vera Saft den gesamten Blutkreislauf.

Die Inhaltsstoffe der Aloe Vera wirken sich auf die Erweiterung der Kapillargefäße aus, unterstützt deren Wachstum und deren Funktionsweise. Gesunde Kapillaren bedeuten einen gesunden Blutkreislauf und somit auch einen regulierten Blutdruck. Aloe Vera ist reich an Vitamin C und senkt nachweislich den Blutdruck. Versuchen Sie dreimal am Tag etwa 25 ml reines Aloe Vera Gel mit frischem Gemüse oder Fruchtsaft gemischt zu trinken. Sprechen Sie bevor Sie eine Kur mit Aloe Vera Saft starten ebenfalls mit Ihrem Hausarzt, ob Aloe Vera in Ihrem Fall eine gutes Hausmittel zur Behandlung Ihres Bluthochdrucks darstellt, da alle natürlichen Hausmittel Kontraindikationen mit Ihren Medikamenten auslösen können.

13. Kurkuma

Kurkuma finden Sie in jeder gut sortierten Gewürzabteilung und das Gewürz sollten Sie unbedingt im Haus haben. Denn Kurkuma hat eine Vielzahl von wunderbaren Eigenschaften auf Ihr Wohlbefinden. Es fördert die Fettverbrennung, hilft bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Sodbrennen, senkt den Cholesterinspiegel und auch den Blutdruck. Die Heilpflanze Kurkuma taucht auch immer wieder in Studien zu Krebsprävention und innerhalb von Alzheimer-Untersuchungen auf. Typischerweise wir Kurkuma in Currys und herzhaften Speisen verwendet. Der für Ihre Herzgesundheit so wichtige Bestandteil des Kurkumas ist das Curcumin.

14. Weißdorn

Weißdorn sollten Sie unbedingt kennen, wenn Sie an Bluthochdruck leiden. Der Strauch, der zu den Rosengewächsen zählt, hat nachweislich positiven Einfluss auf Ihren Blutdruck. Die im Weißdorn enthaltenen Flavonoiden wie Quercetin und die sogenannten oligomeren Procyanidine wirken positiv bei Hypertonie. Enthalten sind diese wichtigen Substanzen in der im Herbst reifen Weißdornbeere. Der Beere des Weißdorns werden nicht nur gefäßerweiternde, sondern auch entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt.

Flavonoide helfen bei Herzrhythmusstörungen und Herzklopfen, der Verbesserung der Funktion der Kapillaren, der Regulierung des Glukosestoffwechsels und bei der natürlichen Senkung des arteriellen Blutdrucks und senken somit das Bluthochdruckrisiko. Sie können Weißdorn in Form eines Tees oder in Form von Kapseln, als Tinktur, Dragees oder Tabletten zu sich nehmen. Sofern Sie nicht zu den passionierten Teetrinkern gehören tropfen Sie alternativ die Tinktur dreimal am Tag auf ein Stück Würfelzucker oder auf einen Teelöffel und schlucken es.

Weitere Tipps und Hausmittel gegen Bluthochdruck

15. Dunkle Schokolade

Ähnlich wie bei den Bevölkerungsgruppen, die viele Chilis und Cayennepfeffer zu sich nehmen, ist es auch bei Bevölkerungsgruppen, die viel hochwertigen Kakao zu sich nehmen. Bei Ihnen ist Bluthochdruck bei weitem nicht so verbreitet, wie in Europa. Grund dafür sind die in Kakao und dunkler Schokolade enthaltenen Flavanole, die in Kakao und hochwertigen aus Kakao hergestellten Produkten vorzufinden sind. Studien zufolge bewirken die Flavanole eine Steigerung der Stickstoffbildung im Körper, was sich auf die Erweiterung und Entspannung der Blutgefäße auswirkt und somit den Blutdruck senkt. Langzeitstudien stehen noch aus, aber ein Stückchen Zartbitterschokolade am Tag hat noch niemandem geschadet. Im Gegenteil, dass Schokolade glücklich macht, ist schon lange nachgewiesen. Wein, Tee, zahlreiche Obst- und Gemüsesorten enthalten im Übrigen auch Flavonoide.

16. Selleriekernextrakt

Um hohen Blutdruck zu behandeln, verschreiben Ärzte normalerweise Diuretika, um die Arterien zu entspannen und den Widerstand des Blutflusses zu verringern, oder Beta-Blocker, um die Pumpwirkung des Herzens zu reduzieren. Sellerie jedoch enthält eine außergewöhnliche Verbindung, die sich 3-n-Butylphthalid oder 3nB nennt. 3nB scheint auf natürliche Weise dabei zu helfen, den Blutdruck zu senken, indem es sowohl als Diuretikum als auch als Vasodilatator und somit ähnlich wie ein Calciumkanalblocker wirkt. Mit 3nB gibt es weitere Studien, die nachgewiesen haben, dass die Verbindung auch den Cholesterinspiegel senkt und die Bildung von Arterienablagerungen reduziert. Diese zahlreichen positiven Effekte, die Selleriekernextrakt auf den menschlichen Organismus haben, werden jedoch auch zukünftig weiter untersucht, versprechen aber Erfolge auf dem Gebiet der natürlichen Behandlung von Bluthochdruck.

17. Fischöl

Eine der Hauptursachen für Bluthochdruck ist eine Entzündung innerhalb der Arterien oder deren Verstopfung. Einige Studien haben nun gezeigt, dass der Verzehr von Fischöl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist, Entzündungen im Körper reduziert. Vor allem spielt neben der Dosierung auch die Qualität der Omega-3-Fettsäuren eine elementare Rolle, um sich positiv auf Ihre Gesundheit und Ihren Blutdruck auszuwirken. Der sogenannte Omega-3-Index, der die Relation von EPA und DHA zu den Gesamtfettsäuren beschreibt, sollte wenigsten 8 % betragen, um einen guten Effekt auf Ihren Bluthochdruck zu erzielen. Um den Blutdruck zu senken wird eine tägliche Dosis von etwa einem Esslöffel an natürlichem Fischöl mit etwa einem Teelöffel pflanzlichen Algenöl empfohlen. Alternativ können Sie Fischöl auch in Kapseln kaufen. Bis zu 15 Kapseln täglich sind hier erforderlich, um den Blutdruck zu senken.

18. Magnesium

Dass das Mineral Magnesium gut für unsere Muskeln ist, dürfte bekannt sein. Daher verwundert es nicht, dass Magnesium auch eine wichtige Rolle bei der Gesundheit unseres wohl wichtigsten Muskels, dem Herzen, spielt. Magnesium sorgt dafür, dass sich Ihre Blutgefäße entspannen und kann einen sofortigen Einfluss auf die natürliche Senkung des Blutdrucks haben. Sollten Sie an Magnesiummangel leiden begünstigt dieser Zustand einen zu hohen Blutdruck. Daher sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt Ihre Magnesiumwerte besprechen, da zahlreiche Medikamente gegen Bluthochdruck einen Magnesiummangel begünstigen können.

19. Reduzierte Natriumaufnahme

Zu viel Natrium kann zu Flüssigkeitsansammlungen führen, die den Blutdruck erhöhen können. Schätzungen zufolge können etwa 60 Prozent der Menschen mit essenzieller Hypertonie ihren Blutdruck bis zu einem gewissen Grad selber senken, indem sie ihre Natriumaufnahme reduzieren. Vor allem in Mineralwasser ist Natrium enthalten. Das soll nun nicht bedeuten, dass Sie kein Wasser mehr trinken dürfen, aber auf die Sorte und die Zusammensetzung sollten Sie zukünftig achten. Kochsalz, das aus Natrium und Chlorid besteht, ist oft Bestandteil von Mineralwasser und Tafelwasser. Doch Kochsalz erhöht nachweislich den Blutdruck. Daher achten Sie auf salzarme und natriumarme Wassersorten. Auch die Kaliumaufnahme ist wichtig, wenn Sie an Bluthochdruck leiden. Wenn Sie zu wenig Kalium aufnehmen begünstigt dies wiederum den Natriumgehalt in Ihren Zellen. Natrium und Kalium brauchen daher ein ausgewogenes Gleichgewicht. Nochmals kurz und knapp: Mehr Kalium reduziert das Natrium im Körper und das ist verantwortlich für zu hohen Blutdruck.

20. Kokosnusswasser

Menschen mit hohem Blutdruck müssen ihren Körper gut hydratisiert halten. Bluthochdruckpatienten sollten daher acht bis zehn Gläser salzarmes Wasser täglich trinken. Wenn Ihnen natürliches Wasser auf Dauer zu fade ist, können Sie es auch mal mit Kokoswasser probieren, dem blutdrucksenkende Eigenschaften nachgesagt werden. Im asiatischen Raum direkt aus der Kokosfrucht getrunken ist Kokoswasser hierzulande abgepackt erhältlich. Eine 2005 im West Indian Medical Journal veröffentlichte Studie ergab, dass Kokoswasser, das reich an Kalium, Magnesium und Vitamin C ist, den systolischen Blutdruck senken kann. Neben Kokoswasser können Sie beim Kochen auch das wertvolle und gesunde Kokosöl verwenden.

21. Bockshornkleesamen

Unter Heilpraktikern schon lange bekannt sind die positiven Eigenschaften des Bockshornklees. Bockshornkleesamen sind aufgrund ihres hohen Kalium- und Ballaststoffgehalts ein wirksamer Bestandteil zur Senkung des Blutdrucks. Kochen Sie ein bis zwei Teelöffel Bockshornkleesamen für ungefähr zwei Minuten in Wasser und lassen es dann abkühlen. Alternativ können Sie die Samen auch mit einem Mixer zu einer Paste zerkleinern und pürieren. Essen Sie diese Paste zweimal am Tag. Am besten einmal am Morgen auf nüchternen Magen und einmal im Laufe des Abends. Nach zwei bis drei Monaten sollte sich eine signifikante Verbesserung Ihres Blutdrucks bemerkbar machen.

22. Zwiebelsaft

Zwiebeln werden seit jeher als wirksames natürliches Heilmittel gegen Bluthochdruck angesehen, da sie reich an dem Flavonoid namens Quercetin sind, das nachweislich hilft, den hohen Blutdruck zu senken. Ähnlich wie der Knoblauch hat auch die Zwiebel zahlreiche heilende Eigenschaften. Daher empfiehlt es sich vor allem zur Verbesserung der Durchblutung und zur Senkung Ihres Blutdrucks die Zwiebel auf Ihren täglichen Speiseplan zu setzen. Sie können die Zwiebel roh essen, als Teil eines Salats zu sich nehmen oder den Saft der Zwiebel trinken. Da der Zwiebelsaft kulinarisch kein Highlight ist, empfiehlt es sich diesen mit Honig zu mischen.

23. Honig

Auch Honig, vor allem Bienenhonig, kann dabei helfen, Bluthochdruck zu reduzieren, da er beruhigend auf die Blutgefäße wirkt. Daher kann es bei der Senkung des Blutdrucks hilfreich sein, jeden Morgen zwei Teelöffel Honig auf nüchternen Magen zu essen. Alternativ können Sie auch einen Teelöffel Honig mit Ingwersaft und mit zwei Teelöffeln Kreuzkümmelpulver vermengen und die Heilmischung zweimal am Tag zu sich nehmen. Ein weiteres wirksames Mittel ist das Gemisch aus Basilikum-Saft und Honig zu gleichen Teilen. Auch diese Mischung sollten Sie täglich auf nüchternen Magen trinken, um Ihren Blutdruck zu senken.

24. Vermeiden Sie Koffein

Welche Rolle Koffein hinsichtlich Ihres Blutdrucks einnimmt ist noch immer Bestandteil medizinischer Diskussionen. Obwohl die Auswirkungen von regelmäßiger Koffeinaufnahme auf den Blutdruck noch nicht wissenschaftlich belegt sind, besteht bei erhöhtem Kaffeekonsum die Möglichkeit eines leichten Anstiegs des Blutdrucks. Wenn Sie als Kaffeetrinker sehen wollen, ob sich der Koffeingehalt auch auf Ihren Blutdruck auswirkt, machen Sie den Selbsttest. Überprüfen Sie Ihren Blutdruck innerhalb von 30 Minuten nach dem Verzehr eines koffeinhaltigen Getränks. Wenn Ihr Blutdruck um 5 bis 10 mmHg steigt, wikrt sich das Koffein empfindlich auf Ihren Blutdruck aus und Sie sollten Ihre Koffeinzufuhr reduzieren. Auch sollten Sie die Auswirkungen von Koffein auf Ihren Blutdruck im Einzelfall mit Ihrem Arzt besprechen.

25. Bewegung

Zu hohe Blutdruckwerte können oft schon durch einfache Hausmittel oder das Befolgen simpler Ratschläge reguliert werden. Regelmäßige körperliche Aktivität, also mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag kann den Blutdruck bereits um 4 bis 9 mmHg senken. Eine halbe Stunde täglich Spazieren zu gehen, zu Schwimmen, Radzufahren oder zu Joggen – je nachdem was Ihre körperliche Fitness Ihnen erlaubt – scheint zunächst nicht viel zu sein, Wichtig ist aber eine konsequente Regelmäßigkeit, um Erfolge zu erzielen. Wenn Sie nur an einem leicht erhöhten Blutdruck, der sogenannten Prehypertension leiden, kann Sport vorbeugen eine ausgewachsene Hypertonie zu entwickeln. Auch Tanzen und Krafttraining, Pilates oder Yoga können helfen, Ihren Blutdruck zu senken. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über ein geeignetes Trainigsprogramm und mögliche sportliche Aktivitäten, die Sie täglich in Ihren Alltag integrieren können.

26. Hören Sie auf zu rauchen

Dass Rauchen nicht nur Krebs bedingt, sondern auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall drastisch erhöht ist unlängst nachgewiesen. Daher sollten Sie auch bei erhöhtem Blutdruck unbedingt auf das Rauchen verzichten. Jeder einzelne Zug an einer Zigarette verursacht bereits einen leichten, vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks. Es ist auch bekannt, dass die Chemikalien in Tabak die Blutgefäße schädigen. Da sowohl Rauchen als auch Bluthochdruck das Risiko einer Herzerkrankung erhöhen, ist das Aufgeben des Rauchens der erste Schritt, um Ihrer Gesundheit einen Soll zu erfüllen.
(Anm. d, Admin : Rauchen erst nach dem Ende des Chemtrailprogrammes aufgeben, denn er sorgt dafür, daß der ganze Dreck aus den Lungen wegbleibt…durch das Husten wird er gleich wieder aus den Bronchien geworfen und die Lunge bleibt frei!!!)

27. Trinken Sie weniger Alkohol

Ebenso wie das Rauchen ist auch Alkohol kein Bestandteil einer gesunden Lebensweise. Wenn Sie auf alkoholische Getränke nicht gänzlich verzichten wollen, sollten Sie wenigstens versuchen, die Menge zu reduzieren, um Ihren Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Da Alkohol aber auch Auswirkungen auf andere Organe, wie die Leber oder die Bauchspeicheldrüse haben kann, sollten Sie über ein komplettes Alkohol-Tabu nachdenken. Alkohol in großen Mengen und regelmäßig konsumiert kann zu erhöhtem Blutdruck führen. Als neutral für Ihren Blutdruck sehen Mediziner eine tägliche Menge von 30 g Alkohol für Männer und 20 g Alkohol für Frauen an. Dosen darüber hinaus hingegen können Einfluss auf Ihren Blutdruck haben.

Was hilft gegen Bluthochdruck? – Abschließende Bemerkungen

Bluthochdruck ist eine stille Krankheit, die sich oft langsam und unbemerkt entwickelt. Die Folgen hingegen können fatal sein. Daher sollten Sie sich die Hausmittel gegen Bluthochdruck im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen nehmen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die Sie in Ihrem täglichen Leben ändern sollten, bestimmte Gewürze oder Obstsorten, die Sie bevorzugen sollten und insgesamt achtsamer mit sich umgehen sollten, um Ihren Blutdruck in ein reguliertes Niveau zu steuern.

 

Quelle : https://deine-gesundheit.net/hausmittel-gegen-bluthochdruck/

 

Kräutermume sagt danke!

Die Zitronensaft-Kur: Entschlackt, entgiftet und heilt

Die Zitronensaft-Kur: Entschlackt, entgiftet und heilt!
Es ist keine DIÄT im Sinne von einer Abmagerungskur !

 

Die Zitronensaft-Kur: Entschlackt, entgiftet und heilt

Die Grundursache von Krankheiten ist kein Geheimnis mehr: Falsche Ernährung, fehlende Bewegung, negative Gedanken und ein Mangel an Spiritualität bewirken Vergiftungszustände und Fehlfunktionen unseres Körpers. Der einfachste Weg zur Heilung und zur Gesundheit ist, die Krankheitsursachen zu beheben.

Entgiftungsdiäten wie die Zitronensaft-Kur, auch Master Cleanse Diät genannt, sind in Mode.

Die Zutatenliste ist überschaubar:
Zitronensaft, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Wasser. Innerhalb von 10 Tagen kann der Körper damit entgiftet werden, und ganz nebenbei purzeln die überschüssigen Kilos.

Doch was ist dran an der Zitronensaft-Kur von Stanley Burroughs? Kann sie tatsächlich entgiften und von Schlacken befreien? Eignet sie sich wirklich zum Abnehmen? Kann die Master Cleanse auch zu Komplikationen führen? Worauf Sie bei der Zitronensaft-Kur achten sollten, erfahren Sie hier und hier.

Zitronensaft

Der Ursprung der Master Cleanse Diät

Die Master Cleanse Diät, auch bekannt als Zitronensaft-Kur, MC-Fasten, Lemon Detox oder Limonadendiät, wurde in den 1940er Jahren von Stanley Burroughs (1903-1991) entwickelt – und zwar ursprünglich zur etwas ungewöhnlichen Behandlung von Magengeschwüren.

Der amerikanische Heilpraktiker testete die Kur zunächst an einem Patienten, der seit drei Jahren an Magengeschwüren litt und nicht mehr weiter wusste. Nach nur elf Tagen war der Patient vollständig geheilt – ganz zum Erstaunen seines Internisten.

Es folgten viele weitere Fälle mit demselben einheitlichen und erstaunlichen Effekt, der meist innerhalb von zehn Tagen eintrat.

Burroughs veröffentlichte 1976 unter dem Titel “The Master Cleanser” ein Buch, in dem er seine Zitronensaft-Kur einerseits als Heilmittel gegen Magenbeschwerden, andererseits aber auch zur Heilung weiterer Krankheiten und zum Abnehmen anpries – da jeder, der sie durchführte, immer auch automatisch überflüssige Kilos los wurde.

Schnell war die sogenannte Master Cleanse Diät in aller Munde und findet bis heute begeisterte Anhänger.

Erfahrungen mit Master Cleanse

Im Jahr 2009 erfuhr Burroughs Buch, das eher kompliziert erscheint, durch dessen Freund und Schüler Tom Woloshyn gewissermassen eine Fortsetzung. Erfahren Sie mehr zu erstaunlichen und neuen Erkenntnissen hier.

In “Die Grundreinigungserfahrung” (“The Master Cleanse Experience”) geht Woloshyn unter anderem auf seine persönlichen Erfahrungen und auf die positiven gesundheitlichen Effekte der Zitronensaft-Kur ein.

Er erwähnt hierbei mitunter den besseren Nachtschlaf, die positivere geistige Grundeinstellung, den klareren Verstand und auch die Freiheit von Suchtzuständen (z. B. von Zucker, Fast Food, aber auch von anderen Lastern wie Nikotin und Alkohol – natürlich je nach Schwere der vorhandenen Sucht).

Master Cleanse – Das Originalrezept

Es gibt sehr viele Rezepte, die mit der Master Cleanse Diät in Verbindung gebracht werden, aber nur ein einziges Originalrezept, das folgendermassen lautet:

Zutaten:

  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft (Bio und frisch gepresst)
  • 2 EL echter Ahornsirup
  • 1/10 TL Cayennepfeffer (= Chilipulver)
  • 300 ml Wasser (warm oder kalt, aber nicht heiss)

Zubereitung und Anwendung:

  • Vermischen Sie die Zutaten miteinander.
  • Bereiten Sie den Zitronensaft immer frisch zu.
  • Trinken Sie über den Tag verteilt pro Tag mindestens sechs bis zwölf Gläser à 200 ml dieser Mixtur.
  • Trinken Sie den Mix immer dann, wenn Sie Hunger verspüren.
  • In “The Master Cleanser” wird dazu geraten, die Zitronensaft-Kur für ein Minimum von zehn Tagen durchzuführen, um spür- und sichtbare Erfolge zu erzielen.

Wenn Sie die Zitronensaft-Kur machen möchten, sollten Sie in jedem Fall das Originalrezept verwenden. Jede Veränderung kann die Wirksamkeit der Kur – so zeigen es die Erfahrungen von Anwendern – deutlich verringern.

Pitcher of cool lemonade with glass on table

Selbstverständlich ist die Zitrone als heilender Kurbestandteil keine Erfindung von Burroughs und Woloshyn. Die Zitrone ist schon sehr viel länger ein altbekanntes Heilmittel – nicht zuletzt durch ihren natürlichen Vitamin-C-Gehalt.

  • Vitamin C ist im Körper auch als Antioxidans unterwegs. Es schützt vor freien Radikalen, schützt die Zellen/Zellwände und stellt die Zellgesundheit wieder her. Anders als Vitamin E und Carotinoide, die in den fetthaltigen Zellteilen anzutreffen sind, ist das Vitamin C in allen wässrigen Teilen in und um die Zelle aktiv, da es ein wasserlösliches Vitamin ist – sprich: es gelangt in jeden Winkel unseres Körpers und selbst in die feinsten Blutbahnen.
  • Vitamin C ist u. a. auch an der Produktion von Hormonen undNeurotransmittern (Nervenbotenstoffen) beteiligt.
  • Vitamin C aktiviert die Entgiftungsprozesse der Leber.
  • Mit Vitamin C kann man aber auch erfolgreich Schwermetalle ausleiten.
  • Vitamin C hindert mindestens fünfzig potenziell gefährliche Stoffe im Körper an ihrer Wirkung. Es sind dies Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber, Arsen, Ozon, Zyanid und giftige Stoffwechselausscheidungen von Bakterien. In einer Studie mit bleibelasteten Frauen konnte durch Vitamin C der Bleigehalt der Plazenta um 90 Prozent gesenkt werden.
  • Des Weiteren sollen hohe Vitamin C-Gaben die Toleranz gegenüber Ozonund anderen gefährlichen Atemluftbestandteilen steigern.
  • Verhindert zu 100 Prozent die Umwandlung von Nitrat und Nitrit in diekrebserregenden Nitrosamine.
  • Vitamin C ist für die Bildung von Kollagen und bei der Steroidsynthese ein wichtiger Faktor.
  • Vitamin C ist ein natürlicher Feind von Krebszellen (auch durch die vorher schon beschriebenen Wirkungen) und schützt Zellen vor Mutationen.

Ahornsirup ist neben der Zitrone der zweite wichtige Bestandteil der Zitronensaftkur. Hierbei handelt es sich meist um den eingedickten Saft des Zucker-Ahorns (Acer saccharum). Das natürliche Süssungsmittel enthält neben Wasser vor allem Saccharose und Fructose, aber auch wenige Mineralstoffe.

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Da der Ahornsirup eine ausgewogene Mischung positiven und negativen Zuckers darstellt, darf er innerhalb der Kur nicht durch etwas anderes ersetzt werden (glaub mir – ich habe es z. B. schon mit Agavendicksaft und anderen Varianten versucht – aber leider war die Wirkung bei weitem nicht so gut).

Darum noch ein kurzes Wort zu Ahornsirup:

„Grad A“ ist die erste Zapfung, süß und mild im Geschmack, aber mit weniger Mineralstoffen als die beiden anderen Sorten. Es ist teurer und weniger empfehlenswert, darf jedoch verwendet werden.

„Grad B“ stellt die zweite Zapfung dar und ist stärker in Mineralgehalt und hat einen intensiveren Geschmack, der allerdings nicht allen Leuten zusagt. DIES IST DIE IDEALE SORTE für die Kur, da sie am meisten Mineralien enthält.

“Grad C”. Grad-C-Sirup ist auch hervorragend als Süßmittel für Speisen geeignet, wobei sich der starke Ahorngeschmack gut mit anderen Geschmacksnoten verträgt. Man kann es auch verwenden – wirkungsvoller ist aber laut der Ur-Quelle B.

Wie wirkt Ahornsirup?

  • Ahornsirup enthält eine große Anzahl verschiedener Mineralstoffe und Vitamine. Natürlich ist der Vitamin- und Mineraliengehalt abhängig von der Gegend und von der Bodenqualität. Ahornsirup aus Vermont enthält z. B. Folgende Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Eisen, Kupfer, Phosphor, Schwefel, Fluor und Silizium. Die Vitamine A, B1, B2, B6, Nikontinsäure und Pantothensäure sind ebenfalls im Ahornsirup enthalten.
  • Liefert schnell Energie – durch langkettige Zucker aber auch länger andauernde Energie. Abgeschlagenheit und Schlappheit wird dadurch vorgebeugt (und neben Cayenne-Pfeffer und Vitamin C bewirkt es im Gegensatz zum reinen Wasserfasten, dass es “Energiekrisen” eben überhaupt nicht gibt. Vom ersten Tag an ist man frisch und aktiv – und sogar mehr aktiv als gewöhnlich. Auch Frieren wird vorgebeugt, was durch reines Wasserfasten oft passieren kann).

Diese Kombination macht den Ahornsirup zu einer interessanten Zutat einer Entgiftungskur. Er liefert Kohlenhydrate, die den Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung halten und versorgt zusätzlich noch mit einer gewissen Mineralstoffmenge.

Cayennepfeffer (auch als Chilipulver bekannt) liefert den sekundären Pflanzenstoff namens Capsaicin. Cayennepfeffer erregt die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut und Schleimhaut, wodurch die Durchblutung gesteigert und ein wärmender Effekt ausgelöst wird.

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Capsaicin ist ein sogenanntes Alkaloid und stammt aus der Gruppe der Capsaicinoide (schärfste Substanzen der Welt) und bewirkt (bei regelmäßigem Verzehr) vor allem folgendes:

  • Natürlicher Stimmungsheber.
  • Regt Fettzellen zur Freisetzung von Fett an und fördert so das Abnehmen
  • Zellschutz (antioxidative Wirkung)
  • Entzündungshemmung
  • Hilft bei Verdauungsschwäche
  • Fördert den Kreislauf und bewirkt eine bessere Durchblutung.
  • Capsaicin senkt den Blutzucker.
  • Capsaicin senkt den Cholesterin-Spiegel.
  • Cayenne-Pfeffer wirkt laut dem Original daher “wärmeerzeugend und schleimlösend und führt dem Körper viele Vitamine der B- und C-Gruppe zu.”
  • wirkt “natürlich” blutverdünnend (natürlicher Vitamin-K-Antagonist) (Blutverdünnungspatienten wissen wovon ich da spreche)
  • Hilft daher auch bei Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Bluthochdruck und Geschwüren.
  • Neueste Untersuchungen zeigen auch, dass es verblüffende Wirkungen im Zusammenhang mit dem Absterben von Krebszellen und gesenkten Blutfettwerten hat.
  • hilft äußerlich bei der Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen sowie bei Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich und im Bereich der Wirbelsäule
  • bewirkt das Lösen innerlicher Verspannungen , die mit einer Entgiftung einhergehen können.

Master Cleanse ist eine Heilfastenkur

Die Master Cleanse Diät ist – trotz ihres Namens – natürlich keine Diät, sondern eher eine Art Saftfastenkur, die auch nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt wird – nämlich höchstens 10 Tage lang. Man könnte sie also auch als eine spezielle Form des Heilfastens bezeichnen.

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Derart kurzfristige Kuren unterscheiden sich von Diäten insofern, dass vorübergehend komplett auf Nahrung verzichtet wird und man nur (gesunde) Flüssigkeiten zu sich nimmt.

Unter Fasten wird ein Verzicht im Ganzen verstanden, wobei der damit zusammenhängende Gewichtsverlust eher als “Nebenwirkung” angesehen wird. Man verzichtet also nicht nur auf Nahrung, sondern auch auf andere oft belastende Dinge, wie z. B. Fernsehen, Internet, Stress, Kaffee etc.

  1. Wenn nun verinnerlicht wird, dass während der Master Cleanse Kur für 10 Tage außer Zitronensaft, Ahornsirup, Cayenne und Wasser nichts in den Magen kommt, wird schnell klar, dass es sich um eine wahre physische und auch psychische Herausforderung handelt und nicht jeder die mentalen Fähigkeiten besitzt, die Kur auch wirklich durchzuziehen.

Da beim Heilfasten und so auch bei der Zitronensaft-Kur der meist gewohnte Kaffee gemieden werden muss, führt der nun einsetzende Koffein-Entzug oft zu Kopfschmerzen. Diese können beispielsweise durch die zusätzliche Einnahme von Pantothensäure (Vitamin B5) verhindert oder gelindert werden. Oder siehe beiden letzten Linkergänzungen!

Zitronensaft-Kur leitet Giftstoffe und Schlacken aus

Die Entschlackung und die Entgiftung sind zwei zentrale Elemente des Heilfastens. Während eine reine “Abmagerungskur” nur den Gewichtsverlust zum Ziel hat, geht es bei der Zitronensaft-Kur also um viel mehr.

Schlacken und Gifte sind Stoffwechsel-Abfall- oder Endprodukte, die ständig im Körper anfallen und normalerweise auch vollständig ausgeschieden werden.

Arbeitet der Stoffwechsel nun – aus welchen Gründen auch immer – zu langsam oder unvollständig, oder sind die Ausleitungsorgane womöglich zeitweise überfordert, dann fallen mehr Abfallprodukte an, als vom Organismus ausgeleitet werden können. Diese Abfallprodukte nennt man jetzt Schlacken.

Die Schlacken werden im Fett- und Bindegewebe, in den Sehnen, Kapseln, Muskeln und Organen eingelagert, wodurch sich die Versorgung dieser Organe und Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen zunehmend verschlechtert und das Krankheitsrisiko wächst.

Mithilfe der Zitronensaft-Kur nun werden die Verdauung sowie die Nierenfunktion angeregt. Infolgedessen beschleunigt sich die Ausleitung von Toxinen und Schlacken über den Darm und die Nieren.

Da keine Nahrung eintrifft, ist der gesamte Verdauungs- und Entgiftungsapparat des Körpers (inkl. der Leber) stark entlastet und kann sich nun vollkommen der Gift- und Schlackenausleitung widmen.

Um die körpereigene Entgiftungsfähigkeit während der Zitronensaft-Kur zu verstärken und um eine mögliche Rückvergiftung durch im Darm befindliche Schlacken zu vermeiden, sollte der Kur – wie das meist beim Fasten der Fall ist – eine Darmreinigung vorangehen.

Darmreinigung vor der Zitronensaft-Kur

zitat-heilfasten_Bevor mit der Zitronensaft-Kur begonnen wird, sollten zunächst ein bis zwei Entlastungstage eingelegt werden. Das bedeutet, man bereitet sich in diesen Tagen mental auf die Fastenzeit vor und reduziert schon jetzt die tägliche Nahrungsmenge, die aus vegetarischen Lebensmitteln bestehen sollte.

Die eigentliche Kur beginnt mit der Darmreinigung, die dem Körper das Signal gibt, von der “äusseren” auf die “innere” Ernährung umzustellen, um also von den eigenen Depots zu zehren. Auch wird die genannte Rückvergiftung durch eine Darmreinigung verhindert. Wenn nämlich nichts gegessen wird, reduzieren sich die Darmbewegungen stark. Aus diesem Grund finden im Darm nun verstärkt Zersetzungsprozesse durch Bakterien statt. Die Gifte würden ins Blut gelangen und sich äusserst schlecht auf den Körper und auch die Psyche auswirken. Dies alles kann durch eine Darmreinigung verhindert werden.

Eine solche kurzfristige Darmreinigung kann beispielsweise mit Natron (z. B. Bullrichsalz nach Anleitung auf der Verpackung) durchgeführt werden. Burroughs empfiehlt überdies, während der Zitronensaft-Kur immer am Abend einen abführenden Kräutertee und am Morgen ein Glas Salzwasser (zwei Teelöffel Sole gemischt in 250 ml lauwarmem Wasser) zu trinken.

Da eine Darmreinigung jedoch keine Fastenkur ist, kann man währenddessen mindestens zwei Mahlzeiten täglich zu sich nehmen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier: Darmreinigung – Die Anleitung.

Fastenbrechen nach der Zitronensaft-Kur

Nach Ende der Zitronensaft-Kur sollte für drei bis vier Tage langsam wieder auf feste Nahrung umgestellt werden. Um den Körper in dieser Zeit wieder mit Eiweiss zu versorgen, wird das Essen von sehr leicht bekömmlichen Eiweisslieferanten empfohlen, wie z. B. Shakes mit Reis- oder Lupinenprotein oder auch ein leichtes Haferporridge mit geriebenem Apfel.

Ganz konkret sehen die Tage nach der Zitronensaft-Kur so aus:

Tag 1: Über den Tag verteilt mehrere Gläser frisch gepressten Orangensaft trinken.

Tag 2: Morgens und nachmittags Orangensaft trinken, der mit Reis- oder Lupinenprotein angereichert werden kann, zum Abendessen gibt es eine selbst gemachte Gemüsesuppe oder Gemüsebrühe.

Tag 3: Morgens Orangensaft trinken, zu Mittag Haferporridge oder Gemüsesuppe mit 2 bis 4 Reiswaffeln essen und am Abend Gemüse, Salat oder Früchte (z. B. Avocado).

Fleisch, Fisch, Eier, Brot, Gebäck, Kaffee, Tee und Milch sollten noch gemieden werden.

Ab Tag 4: Es kann theoretisch wieder alles gegessen werden.

Das Ziel einer Fastenkur sollte aber sein, grundsätzlich langfristig auf eine gesunde Ernährung umzustellen.

Abnehmen mit der Zitronensaft-Kur

Wie bereits angedeutet, sollte beim Heilfasten nicht das Idealgewicht im Vordergrund stehen, sondern der gesundheitliche Aspekt. Ziel ist es, den Körper, aber auch die Seele und den Geist von unnötigem und schädlichem Ballast zu befreien. Nichtsdestotrotz geht die Master Cleanse Diät natürlich mit einem Gewichtsverlust einher, der in Bezug auf die Gesundheit und das Selbstwertgefühl auch begrüssenswert sein kann.

Ein Glas der Zitronensaftmixtur enthält etwa 100 Kalorien, die in erster Linie durch den Ahornsirup aufgenommen werden. Abhängig von der individuellen Konstitution ist bei strengem Fasten ein Gewichtsverlust von 6 bis 12 kg möglich, schließlich wird ja nichts gegessen. Das Problem liegt jedoch – wie bei jeder Diät – darin, dass man sich nach der Zitronensaft-Kur in Bezug auf das Essen zurückhalten bzw. die Ernährung umstellen sollte, um nicht Opfer des gefürchteten Jo-Jo-Effektes zu werden und damit die verlorenen Kilos dort bleiben, wo sie sind – nämlich weit weg.

Zitronensaft-Kur “light”

Nun ist es bestimmt nicht jedermanns Sache, eine Fastenkur wie die Zitronensaft-Kur durchzuziehen. Vielfach wird vom Heilfasten generell abgeraten, wenn bereits gewisse Krankheiten vorliegen, z. B. bei Anorexia nervosa (Magersucht) oder einer fortgeschrittenen Leber- oder Niereninsuffizienz.

Doch es gibt auch sanftere Möglichkeiten, um eine Zitronensaft-Kur durchzuführen. In diesem Sinne kann eine Kombination aus Nahrungsreduktion und Ernährungsumstellung ins Auge gefasst werden. Hierbei werden beispielsweise einfach zwei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks für zwischendurch mit dem Trinken der Zitronensaftmixtur (morgens) verbunden. Erlaubt sind aber nur Vollkornprodukte, kalt gepresste Öle (z. B. Leinöl oder Walnussöl), Obst und Gemüse.

Die Zitronensaft-Kur kann zu diesem Zweck hervorragend mit dem intermittierenden Fasten kombiniert werden – informieren Sie sich hier: Intermittierendes Fasten – Der gesunde Essrhythmus.

Kritische Aspekte der Zitronensaft-Kur

Die Master Cleanse Diät wird nicht nur von Schulmedizinern, sondern auch von Ernährungswissenschaftlern und Heilpraktikern als kritisch betrachtet, insbesondere wenn damit lediglich eine radikale Art des Abnehmens verfolgt wird. Vordergründig wird die Einseitigkeit der Zitronensaft-Kur hervorgehoben, die negative Folgen für die Gesundheit mit sich bringen kann.

Wird nämlich für einen längeren Zeitraum ausschließlich Zitronensaft konsumiert, ist der Körper einem Mangel ausgesetzt, da ihm fast nur Kohlenhydrate in Form von Zucker (Ahornsirup) zugeführt werden. Zwar liefern Saft und Sirup auch gewissen Vitamin- und Mineralstoffmengen, doch sind sie insgesamt zu gering, um den Tagesbedarf zu decken. Eiweisse, essenzielle Fette, komplexe Kohlenhydrate (z. B. in Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Pseudogetreide, Nüssen etc.), Ballaststoffe, viele lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bleiben dabei also auf der Strecke.

Da die Zitronensäure und der Zucker aus dem Ahornsirup den pH-Wert des Speichels stark absinken lassen und somit den Zahnschmelz angreifen können, sollte der Mund nach jedem Glas Zitronensaft mit Wasser ausgespült und dann langsam ein Glas Wasser nachgetrunken werden.

Zitronensaft-Kur – das Für und Wider

Das Konzept der Master Cleanse Diät beruht darauf, dass Giftstoffe aus dem Körper gespült werden, die wiederum für Krankheiten verantwortlich sind.Da es bis heute mit den üblichen medizinischen Diagnosetechniken nicht möglich ist, die nicht ausscheidbaren Schlacken und Giftstoffe im Frühstadium zu erkennen, leugnet die Mehrheit der Schulmediziner der Einfachheit halber deren Existenz und hält somit eine heilsame Entschlackung von vornherein für unmöglich.

Dagegen sprechen aber zahlreiche Studien. So deuten Daten aus grösseren Beobachtungsstudien in fast allen spezialisierten Fastenkliniken auf einen relevanten therapeutischen Effekt des Fastens bei chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates hin. Bei rheumatoider Arthritis konnte daher die klinische Wirksamkeit von Fastentherapien bereits durch mehrere kontrollierte Studien bestätigt werden.

Resümierend kann also gesagt werden, dass die Zitronensaft-Kur eine interessante Möglichkeit zur Entschlackung, Entgiftung und Entlastung des Körpers darstellt, allerdings nur dann, wenn sie mit Bedacht durchgeführt wird und die anschließende Ernährung entsprechend gestaltet wird, um die guten Eigenschaften der Kur nicht wieder gleich zunichte zu machen.

So geht die Master Cleanse Zitronensaft-Diät

Quellen: vegan&lecker und Zentrum der Gesundheit

Hier noch mehr Infos und einen Tagebuchschreiber :
weiterführende Links: http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/09/master-cleanser-diat.html
http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/09/master-cleanser-tagebuch.html


Gruß an die mutigen Safttrinker, die durchhalten !  Sie werden mit Gesundheit und guter Figur belohnt !   :))
Kräutermume