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Chemtrails : Piloten, Ärzte und Wissenschaftler berichten in Shasta County ….

Ende der Diskussion

Wer nach den folgenden Aufnahmen noch Zweifel hat, sollte sich einliefern lassen… (Das mit dem Einliefern ist selbstverständlich nicht ernst gemeint.)

 

Was ist Was?

Geoengineering ist Wetter- bzw. Klimamanipulation. CIA-Direktor Brennan kennt sich in der Sache auch ganz gut aus 😉

Chemtrails sind das Mittel zum Zweck und gehören zur SRM-Methode (Solar Radiation Management). Dabei wird versucht die Welt vom Sonnenlicht abzuschirmen. Chemtrails setzen sich aus diversen Chemikalien zusammen. Sie weisen eine besonders hohe Aluminium- und Bariumkonzentration auf. Sie sind also sehr toxisch und verursachen nebst Krankheiten wie Alzheimer auch Massensterben von Tieren (Bienen, Fische, Vögel usw…).

 

Abschliessend möchte ich noch auf eine Anhörung von besorgten Wissenschaftlern, Ärzten und Piloten in Shasta County verweisen. Ein ganz herzlicher Dank geht an Werner Altnickel; der Pionier in Sachen Chemtrails. Er hat die Anhörung für uns übersetzt!

Mit diesem Brief kannst du DEINE Behörden unter Druck setzen. Wenn dir diese Methode zu sanft ist, dann empfehle ich: „Kein sauberer Himmel –> kein Steuerbeitrag“

von Jan Walter

Quelle : https://www.legitim.ch/single-post/2017/06/17/Ende-der-Diskussion


Eigener Kommentar:

Den „Brief“ müßt Ihr öffnen und bearbeiten, denn wir haben keinen Kanton, keine Eidgenossenschaften und einige Wörte wie „Russe“ soll Ruße (Ruß…) heißen…

Schaut bitte selber nach, ändert auch bitte diese „ver-blödenden“ ss nach dem Komma in ein „Amtsdeutsch“ ß, am Satzanfang wird nur ein einfaches „s“ bei dem Wort „Das“geschrieben und bitte – KEIN „SS“ wie „Dass“! Das ist Massenver-BLÖD-ung!

Wir müssen endlich wieder ein korrektes Deutsch lernen, denn die deutsche Sprache war und ist die präziseste Sprache der Welt – und genau deswegen sollen wir sie weder in Wort noch Schrift korrekt sprechen oder schreiben können, das soll nur “ besonderen Menschen und Behörden“ vorbehalten sein… Wir sind schlau genug, es Ihnen zu beweisen!

Kräutermume

 

 

 

Curcumin gegen Alzheimer & Krebs: Gesunde Pflanzenstoffe und ihr Transport in den Körper

Turmeric powder might well be the healthiest spice on Earth. Made by grinding the dried root of the Curcuma longa plant, this ancient superfood

Mit deutscher Sprachübersetzung

institution logo

Florian Klebs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Hohenheim

Kurkuma: Die Inder schwören auf das gelbe Gewürz und sagen ihm heilende Kräfte nach. Es soll vor Krebs schützen und auch dafür sorgen, dass die Alzheimer-Krankheit in Indien weniger verbreitet ist. Wie sich seine Wirkung noch verbessern lässt, das untersucht Dr. Jan Frank von der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit vier weiteren Wissenschaftlern und fünf Industriepartnern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Verbundforschung mit rund 1,5 Mio. Euro. 462.000 Euro davon gehen nach Hohenheim und machen das Projekt zu einem Schwergewicht der Hohenheimer Forschung.
Ob süß, ob bitter, ob rot, gelb oder grün: Alle Stoffe, die für die Farbe, den Geschmack und den Duft einer Pflanze sorgen, machen sie für den Menschen erst ansehnlich und schmackhaft. Aber sie sind nur das Tüpfelchen auf dem i, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Denn pflanzliche Kost liefert dem Körper in erster Linie Nähr- und Mineralstoffe sowie Vitamine. Im Gegensatz zu diesen primären Stoffen nimmt der Körper sekundäre Pflanzenstoffe nur zu einem geringen Teil auf und scheidet sie schnell wieder aus.

Gelegentlich haben gerade diese Substanzen – neudeutsch Nutraceuticals – eine gesundheitsfördernde Wirkung. „Der Organismus erkennt sie aber als körperfremd und versucht sie gleich wieder loszuwerden“, erklärt Dr. Jan Frank vom Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft der Universität Hohenheim. „Daher arbeiten wir an Strategien, wie wir den Körper überlisten können, damit er die Stoffe stärker aufnimmt oder weniger schnell wieder ausscheidet.“

Das Kurkuma-Gewürz ist ein Gelbwurzextrakt und wesentlicher Bestandteil von Curry-Mischungen. Ihm werden gleich fünf gesunde Eigenschaften zugeschrieben: Es senkt den Cholesterinspiegel, wirkt antioxidativ und ist gut gegen Entzündungen. Außerdem soll es Krebserkrankungen hemmen. Und weil es altersbedingte Veränderungen im Gehirn verlangsamt, könnte es das Risiko senken, an Alzheimer zu erkranken.

Forschung gegen Alzheimer und Tumorwachstum

Genau diese Eigenschaften des Curcumins (gelber Farbstoff aus dem Kurkuma-Gewürz) überprüfen Dr. Frank und vier Wissenschaftler zusammen mit fünf Partnern aus der Industrie. Das Thema „Gesundes Altern und Prävention altersabhängiger Demenzen“ bearbeiten PD Dr. Gunter Eckert von der Universität Frankfurt und die Professoren Gerald Rimbach und Tilman Grune von den Universitäten Kiel und Jena.

Dr. Eckert untersucht, inwiefern sich durch Curcumin altersbedingte Veränderungen von Gehirnzellen aufhalten lassen. Prof. Dr. Rimbach erforscht, ob die schützende Wirkung des Gewürzstoffes von der persönlichen genetischen Ausstattung abhängig ist. Prof. Dr. Grune forscht, wie Fresszellen im Gehirn durch Curcumin aktiviert werden und zur Beseitigung von beschädigten Zellbestandteilen beitragen können. Den vierten Forscher, Dr. Jakob Weißenberger von der Uniklinik Frankfurt, beschäftigt die Frage, wie Curcumin das Wachstum von Gehirntumoren hemmt.

Transportsysteme in den Körper

Dr. Frank untersucht die Transportwege in den Körper hinein: „Die Frage ist: Wie können wir wertvolle Nutraceuticals in den Organismus bringen und dafür sorgen, dass sie dort lange genug verbleiben, um sich positiv auf die Gesundheit auszuwirken? Curcumin ist unsere Modellsubstanz, denn sie ist für ihre geringe Bioverfügbarkeit bekannt. Bei Menschen fand man selbst nach der Einnahme von 12 Gramm Curcumin in Kapselform keine messbaren Mengen des Stoffes im Blut.“

Dr. Frank, der das Gesamtprojekt koordiniert, verfolgt zwei grundlegende Strategien: Tarnen oder Ablenken. „Beim Tarnen verpacken wir die Nutraceuticals“, erläutert der Hohenheimer Forscher. Dabei erforscht er zwei Verpackungsmethoden mit Mizellen und Mikrosinaten.

„Mizellen befinden sich im Darm. Sie dienen als Transportvehikel für die Aufnahme fettlöslicher Nährstoffe. Deren Funktion können wir mit künstlichen, sogenannten Produktmizellen nachempfinden.“ Die Darmstädter AQUANOVA AG ist auf die Herstellung von Produktmizellen spezialisiert und als Industriepartner an dem Verbundprojekt beteiligt.

Die andere Verpackungsmethode: Mikronisate. Das sind poröse Trägerstoffe. Werden Nutraceuticals auf sie aufgebracht, erhöht sich ihre Löslichkeit und sie gelangen leichter in den Körper. Die Firma Raps GmbH & Co. KG aus Kulmbach stellt Mikrosinate her und bringt sie in das Verbundprojekt ein.

Die zweite Strategie heißt Ablenken: „Wir bieten dem Körper andere Stoffe an, die er verstoffwechseln muss. Wir beschäftigen den Körper quasi mit anderen Stoffen und hemmen somit hoffentlich den Abbau und die Ausscheidung unserer Zielsubstanz Curcumin.“

Nahrung mit Gesundheitswirkung

Die neuen Trägersysteme sind im Verlauf des Projektes noch zu entwickeln. Führen sie zu einer verbesserten Bioverfügbarkeit der enthaltenen Wirkstoffe, sollen sie schließlich in Getränken, Fruchtsmoothies und Backwaren verwendet werden. Daher sind die drei weiteren Industriepartner mittelständische Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie: die Bad Vilbeler Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG, die Schwartauer Werke GmbH & Co. KGaA und die Hamburger Kampffmeyer Food Innovation GmbH.

Ihr Ziel ist es, Nahrung mit Mehrwert herzustellen – funktionelle Lebensmittel mit einem zusätzlichen Gesundheitsnutzen für den Endverbraucher. „Bis zur Marktreife solcher funktionellen Lebensmittel haben wir einiges an Arbeit vor uns“, erläutert Dr. Frank. „Wir haben noch zu testen, ob die Bioverfügbarkeit von Nutraceuticals bei jungen und alten Menschen, aber auch zwischen Männern und Frauen unterschiedlich ist.“ Die verbesserte Wirkung der neuen funktionellen Lebensmittel im Vergleich zu herkömmlichen Curcumin-haltigen Lebensmitteln soll in einer Humanstudie untersucht werden.

Hintergrund: Schwergewichte der Forschung

Rund 26 bzw. 32 Mio. Euro an Drittmitteln akquirierten Forscher der Universität Hohenheim allein in den beiden vergangenen Jahren – jeweils rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. In loser Folge präsentiert die Reihe „Schwergewichte der Forschung“ herausragende Forschungsprojekte mit einem Drittmittelvolumen von mindestens einer viertel Million Euro bzw. 125.000 Euro in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Kontakt für Medien:
Dr. Jan Frank, Universität Hohenheim, bis Ende 2010: Fg. Biofunktionalität und Sicherheit der Lebensmittel, ab 2011: Fg. Biochemie der Ernährung,
Tel.: 0711/459-24459, E-Mail: jan.frank@nutrition-research.de

Text: Töpfer


Weitere Informationen:

http://www.nutrition-research.de „zum Projekt“

 

Quelle : http://ganzheit-natur-gesundheit.blogspot.de/p/curcuma-longa.html

 

Die ketogene Ernährung – Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett – Für Körper, Geist und Seele!

Dr. Gabriela Segura
The Health Matrix

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Ketose ist ein oft mißverstandes Thema. Das Vorliegen einer Ketose wird mit Verhungern oder einem Warnsignal, daß etwas in Ihren Stoffwechsel falsch läuft, gleichgesetzt. Aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, es sei denn, Sie sind ein schlecht behandelter Typ-1-Diabetiker [1]. Ketone – entgegen der landläufigen Meinung und den Märchen die darüber kursieren – sind dringend benötigte und essentielle Heilungs-Energiequellen in unseren Zellen, die aus dem normalen Metabolismus von Fett resultieren.

„Deine Nahrung soll deine Medizin sein“
Der gesamte Körper nutzt Ketone auf eine sicherere und effektivere Weise als das die Energiequelle, die aus Kohlenhydraten besteht – Zucker AKA Glukose – möglich macht. Unser Körper produziert Ketone, wenn wir eine Ernährung ohne Kohlenhydrate oder eine Low-Carb-Ernährung (weniger als 60 Gramm Kohlenhydrate pro Tag) essen [2]. Durch eine sehr kohlenhydratarme Ernährung – oder einer Ernährung ohne jegliche Kohlenhydrate (wie ein Steinzeitmensch) – paßt sich unser Körper der Ketose an (Ketoadaption).

Tatsächlich war das, was heute als ketogene Ernährung bekannt ist die Nummer eins der Behandlungsmethoden für Epilepsie, bis Big Pharma mit ihren gefährlichen Cocktails aus Antiepileptika daherkam. Es dauerte mehrere Jahrzehnte bevor wir wieder über diese Ernährung hörten, zum Teil dank eines Vaters, der diese Ernährung für seinen 20-Monate alten Jungen – der schweren Anfälle hatte – forderte. Der Vater dieses Jungen musste sich die Informationen über die ketogene Ernährung selbst in einer Bibliothek beschaffen, da dies nie als eine Option von seinem Neurologen erwähnt wurde. Nach nur 4 Tagen dieser Ernährung, hörten die Anfälle des Jungen auf und kehrten nie zurück [3]. Die Charlie Stiftung (The Charlie Foundation) wurde nach dem Namen dieses Kindes und seiner erfolgreichen Genesung geboren. Heutzutage ist die ketogene Ernährung jedoch für die ganze Welt verfügbar und sie verbreitet sich dank ihrer heilenden Wirkung durch Mund-zu-Mund-Werbung.

Diese Ernährung wird nicht nur als ein gesunder Lebensstil verwendet, sondern auch für eine ganze Reihe an Erkrankungen Nickkrampf, Epilepsie, Autismus, Hirntumore, Alzheimer, Lou Gehrig-Krankheit, Depressionen, Schlaganfälle, Schädeltraumata, Parkinsons, Migräne, Schlafstörungen, Schizophrenie, Angstzustände, ADHS, Reizbarkeit, Polyzystisches Ovarialsyndrom, Reizdarmsyndrom, gastroösophageale Reflux Krankheit, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauferkrankungen, Akne, Diabetes Typ 2, Tremor, respiratorische Insuffizienz – und nicht nur bei praktisch jedem neurologischem Problem, sondern auch bei Krebs und Bedingungen, bei denen Gewebe nach einem Verlust von Sauerstoff wiederhergestellt werden müssen [4].

Unsere Organe und unser Gewebe arbeiten viel besser, wenn sie Ketone als Brennstoffquelle verwenden, einschließlich des Gehirns, des Herzens und des Kerns unserer Nieren. Wenn Sie jemals die Chance hatten ein Herz in Echtzeit bei der Arbeit zu sehen, haben Sie vielleicht das dicke Fettgewebe bemerkt, das das Herz umgibt. Tatsächlich bekommen Herzchirurgen dies jeden Tag zu sehen. Ein glücklich schlagendes Herz ist eines, das durch Schichten gesunden Fettes umgeben ist. Sowohl das Herz als auch das Gehirn arbeiten mindestens 25 % effizienter mit Ketonen im Vergleich mit Blutzucker.

Ketone sind der ideale Brennstoff für unseren Körper, im Gegensatz zu Glukose. Glukose ist schädlich, weniger stabil, mehr exzitatorisch und verkürzt tatsächlich Ihre Lebensdauer. Ketone sind Nicht-Glykierungsmittel, das heißt, sie haben keine karamellisierenden Alterungs-Effekte auf Ihren Körper. Eine gesunde Ketose hilft auch Krebszellen verhungern zu lassen, da Krebszellen nicht in der Lage sind Ketone als Brennstoff zu verwenden und ihr Wachstum alleine von Glukose abhängt [5]. Die Energie produzierenden Fabriken unserer Zellen – die Mitochondrien – arbeiten viel besser auf einer ketogenen Ernährung, da sie dann in der Lage sind Energie-Levels auf eine stabile, lang-brennende, effiziente und dauerhafte Art zu erhöhen. Und das ist nicht alles: Eine diese Ernährungsweise induziert auch epigenetische Veränderungen [6], die die Energieleistung unserer Mitochondrien erhöht, die Produktion von schädlichen freien Radikalen reduziert und die Produktion von GABA fördert – eine bedeutende, hemmende Gehirn – Chemikalie. GABA hat einen wesentlichen erholsamen Einfluß und seine bevorzugte Produktion in der Ketose reduziert auch die toxischen Wirkungen von exzitatorischen Bahnen in unserem Gehirn. Darüber hinaus deuten neue Daten darauf hin, dass die Ketose neben einer insgesamt entzündungshemmenden Wirkung Schmerzen lindert [7].

Die ketogene Ernährung wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig, etwas das kein Medikament imitieren kann. Dies liegt daran, daß Mitochondrien speziell dafür entwickelt sind Fett zur Energiegewinnung zu nutzen. Wenn unsere Mitochondrien Fett als Energiequelle nutzen, werden ihre toxischen Belastungen verringert, die Gen-Exprimierung von energieerzeugenden Genen wird erhöht, ihre Energieerzeugung wird erhöht und die Last von entzündlichen energetischen Endprodukten verringert.

Der Schlüssel dieser Wunderheilungs-Effekte beruht auf der Tatsache, daß der Fettstoffwechsel und die daraus resultierende Generation von Ketonkörpern (beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat) aus der Leber nur in Mitochondrien auftreten können, so daß diese Stoffe innerhalb der Zelle bleiben, jedoch außerhalb der Mitochondrien leicht verfügbar sind für die Stimulation von starken entzündungshemmenden Antioxidantien. Der Zustand unserer Mitochondrien ist der ultimative Schlüssel für eine optimale Gesundheit, und obwohl es wahr ist, daß einige von uns vielleicht zusätzliche Unterstützung in Form von Nahrungsergänzungen brauchen, um diese dringend benötigten Energiefabriken heilen zu können, bleibt diese Ernährung trotzdem der ultimative Schlüssel für ein echtes Gleichgewicht .

Die Hauptnahrungsquelle für Energie in unserer modernen Welt ist Zucker, der zunächst in der Zellsuppe verarbeitet werden muß, bevor er in die Energiefabrik der Zelle, dem Mitochondrion, weitergegeben werden kann. Energiequellen aus Fett brauchen diese Verarbeitung nicht. Sie gehen direkt in die Mitochondrien zur energetischen Anwendung. Das heißt, es ist komplizierter, Energie aus Zucker zu gewinnen als aus Fett. Wie Dr. Christian B. Allan und Dr. Wolfgang Lutz, in ihrem Buch Leben ohne Brot schrieben:

Kohlenhydrate sind nicht erforderlich um Energie zu erhalten. Fett liefert mehr Energie als eine vergleichbare Menge an Kohlenhydraten und eine kohlenhydratarme Ernährung neigt dazu, Ihr System für die Energieerzeugung effizienter zu machen. Außerdem bevorzugen viele Organe Fett zur Energiegewinnung.

Tatsache ist, daß Sie MEHR Energie pro Fettmolekül bekommen als das bei Zucker der Fall ist. Wie viele chronische und Autoimmunerkrankungen haben eine Energie-Defizit-Komponente? Wie schaut es bei chronischer Müdigkeit aus? Fibromyalgie? Rheumatoide Arthritis? Multiple Sklerose? Krebs? Zurück zu Allan und Lutz:

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle. Da sie den Großteil der Energie im Körper erzeugen, hängt die Menge der zur Verfügung stehenden Energie davon ab, wie gut die Mitochondrien arbeiten. Wann immer Sie an Energie denken, dann denken Sie an all diese Mitochondrien, die am laufenden Band ATP produzieren, um den gesamten Körper richtig funktionieren zu lassen. Die Menge an Mitochondrien in jeder Zelle variiert, doch kann bis zu 50 Prozent des gesamten Zellvolumens aus Mitochondrien bestehen. Wann immer Sie müde sind, mutmaßen Sie nicht einfach, daß Sie mehr Kohlenhydrate brauchen; sondern denken Sie stattdessen daran wie Sie Ihre mitochondriale Energieproduktion maximieren können…

Wenn Sie zu einer Größe schrumpfen könnten, klein genug, um in die Mitochondrien eindringen zu können, was würden Sie entdecken? Das Erste was Sie lernen würden ist, daß die Mitochondrien in erster Linie dazu entwickelt sind, Fett zur Energiegewinnung zu verwenden!

Kurz gesagt, lassen Sie Fett ihre Medizin sein und die Medizin das Fett! (Umschreibung des Zitats von Hippokrates)

Sie werden vielleicht denken, daß uns die ketogene Ernährung durch all diese Informationen eigentlich überall von unseren „Gesundheits“-Dienstleistern empfohlen werden müßte, aber leider ist das nicht der Fall. Ernährungswissenschaftler des Mainstreams empfehlen Kohlenhydrate (d.h. Zucker) als das Hauptnahrungsmittel unserer Ernährung. Das Problem daran (und es gibt mehrere dieser Probleme) ist, dass wir in der Gegenwart einer Ernährung mit hohem Kohlenhydrat-Anteil nicht in der Lage sind, Ketone aus dem Stoffwechsel von Fetten zu produzieren und wir dadurch unseren Körper der sehr heilenden Ketonproduktion berauben. Die Tatsache, daß wir in einer Welt leben, die Glukose als primäre Energiequelle verwendet, bedeutet, daß wir in mehr als nur einer Hinsicht eine sehr nicht-heilende Ernährung zu uns nehmen.

Ich mache die Low-Carb-Ernährung seit etwa eineinhalb Wochen und ich muß sagen, ich beginne mich wirklich erstaunlich zu fühlen!! Die ersten paar Tage hat mein Kopf weh getan, ich fühlte mich lethargisch, und meine Beine fühlten sich so schwer an. Aber nachdem ich dies jetzt überstanden habe, habe ich so viel Energie. Ich werde nicht mehr müde gegen 15.00 Uhr. Der beste Teil ist, ich bin nicht ständig mit Gedanken über das Essen besessen. Ich fühle ein echtes Gefühl der inneren Ruhe. Meine Haut sieht besser aus, meine Haare sehen auch besser aus. Ich habe Speck und Eier zum Frühstück, ein Kotelett oder anderes Stück Fleisch zum Mittagessen, und in der Regel ein bischen Schweinefleisch und manchmal einige grüne Bohnen zum Abendessen. Ich habe auch etwas an Gewicht verloren! Woo hoo!!!

~ Angela, USA. Sott.net Forum.

 

Wir Menschen waren fast drei Millionen Jahre lang auf einer ketogenen Ernährung und es hat uns zu dem gemacht was wir sind: Menschen. Es war dieser Lebensstil, in dem unser Gehirn genährt und entwickelt wurde. Aber das ist nicht mehr der Fall, es sei denn, wir alle bemühen uns, diese verlorene Weisheit zurückzufordern. Heutzutage ist das menschliche Gehirn nicht nur am Schrumpfen (ja, Sie hören richtig), sondern Gehirnatrophie (Schwund von Hirngewebe) ist vielmehr zur Norm geworden wenn wir altern und mit Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, seniler Demenz usw. geplagt werden.

In der Zwischenzeit beginnen neue Forschungen, die zentrale Rolle der Mitochondrien in der Regulation des Zellzyklus aufzuklären – der entscheidende Prozeß, durch den eine einzellige befruchtete Eizelle sich zu einem reifen Organismus entwickelt, sowie der Prozeß durch den Haare, Haut, Blutzellen und einige innere Organe erneuert werden. In den komplizierten und hoch choreographierten Ereignissen rund um das Fortschreiten des Zellzyklus sind Mitochondrien nicht einfach nur Zuschauer die Energie erzeugen, sondern sind stattdessen vollwertige Teilnehmer [8]. Angesichts der erheblichen Menge an Energie die benötigt wird, um alle Nährstoffe, die für die Zellteilung notwendig sind, herzustellen, macht es Sinn, dass eine gewisse Koordination existiert. Diese lang ignorierte und übersehene Verbindung zwischen den Mitochondrien und dem Zellzyklus ist etwas, das es würdig ist, erheblich mehr Aufmerksamkeit gewidmet zu bekommen, während wir die Rolle der Ernährung in unserem Körper zu verstehen beginnen. Wir müssen einen genaueren Blick auf dieses Thema der Ketose werfen, da diese wirklich den Schlüssel zur Entsperrung unserer transformierenden Wege ist, die uns zu einem herausragend gesunden Leben führen wird.

Mitochondriale Fehlfunktion

Mitochondrien sind am besten bekannt als die Kraftpakete unserer Zellen, da sie die Energie der Zelle produzieren. Aber sie führen auch das genetische Orchester an, das reguliert, wie jede Zelle altert, sich teilt und stirbt. Sie helfen zu diktieren, welche Gene in jeder einzelnen Zelle unseres Organismus an-oder ausgeschaltet werden. Sie stellen auch den Kraftstoff zu Verfügung, der benötigt wird um neue Verbindungen im Gehirn entstehen zu lassen und unseren Körper zu reparieren und zu regenerieren.

Ob wir nun Hausfrauen, Sportler oder Arbeiter sind – Energie ist ein Thema das uns alle betrifft, jeden Tag und in jeder Hinsicht. Unser Wohlbefinden, unser Verhalten und unsere Fähigkeit die Aufgaben, die sich vor uns auftun, durchzuführen, sind unser individueller Maßstab für unsere uns zur Verfügung stehende Energie. Aber wie erhalten wir Energie aus den Lebensmitteln die wir essen?

Es gibt viele menschengemachte Märchen rund um die Energieproduktion im Körper und welche Lebensmittel Energie liefern. Die Mainstream-Wissenschaft sagt, daß Kohlenhydrate das sind, was Mitochondrien als Brennstoff für die Energiegewinnung verwenden. Dieser Prozeß wird oxidativer Stoffwechsel genannt, weil bei dem Vorgang Sauerstoff verbraucht wird. Die Energie, die von den Mitochondrien produziert wird, wird in einer chemischen „Batterie“ gespeichert, in einem besonderen Molekül mit dem Namen Adenosintriphosphat (ATP). Mit Energie voll bepackt kann ATP dann an jede Stelle in der Zelle transportiert werden, wo es dann Energie, auf Befehl von spezifischer Enzymen, freisetzt. Zusätzlich zu dem Kraftstoff, den Mitochondrien produzieren, erzeugen sie auch ein Nebenprodukt das mit Sauerstoff verwandt ist – die „reaktive Sauerstoffspezies“ (ROS) – die auch gemeinhin hin als freie Radikale bekannt sind. Aber was uns nicht gesagt wird ist, daß Mitochondrien speziell dafür entwickelt sind um Fett als Energiequelle zu verwenden und nicht Kohlenhydrate.

Quelle: D. Christian B. Allan und Dr. Wolfgang Lutz, Leben ohne Brot.

Es gibt mehrere sehr komplizierte Schritte bei der Herstellung von ATP in den Mitochondrien, aber ein Blick auf die 5 wichtigsten Funktionen der ATP-Produktion wird alles sein was Sie wissen müssen, um zu verstehen wie die Energie in unseren Mitochondrien entsteht und warum Fette der Schlüssel sind, um die Funktion der Mitochondrien zu optimieren. Versuchen Sie sich nicht sich auf bestimmte Namen und Details zu fokussieren, sondern versuchen Sie das ganze Bild zu erfassen.

Schritt 1 – Der Transport von der nahrungsbasierten Kraftstoffquelle in die Mitochondrien

Der Kraftstoff muss zuerst in die Mitochondrien gelangen – der Ort, an dem alles stattfindet. Der Kraftstoff kann von Kohlenhydraten kommen oder er kann aus Fetten stammen. Fettsäuren ist die chemische Bezeichnung für Fett und mittlere bis große Fettsäuren gelangen mit der Hilfe von L-Carnitin völlig intakt in die Mitochondrien. Stellen Sie sich L-Carnitin als eine U-Bahn vor, die die Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert. L-Carnitin (aus dem griechischen Wort carnis, bedeutet Fleisch oder Muskelfleisch) ist hauptsächlich in tierischen Produkten zu finden.

Kraftstoff aus Kohlenhydraten muß zuerst außerhalb der Mitochondrien aufgespalten werden und das Produkt dieser Aufspaltung (Pyruvat) ist dasjenige was in die Mitochondrien transportiert wird. Oder es kann dazu verwendet werden auf eine sehr ineffiziente Art und Weise Energie außerhalb der Mitochondrien zu erzeugen – durch einen anaeroben Stoffwechsel, der ATP erzeugt wenn Sauerstoff nicht vorhanden ist.

Schritt 2 – Der Kraftstoff wird in Acetyl-CoA umgewandelt

Bevor Pyruvat – das Produkt aus der Aufspaltung von Kohlenhydraten – in die Mitochondrien gelangen kann, muß es zuerst durch eine enzymatische Reaktion in Acetyl-CoA umgewandelt werden.

Fettsäuren, die sich bereits innerhalb der Mitochondrien befinden, werden direkt in Acetyl-CoA aufgespalten, in der sogenannten Beta-Oxidation.

Acetyl-CoA ist der Ausgangspunkt des nächsten Schrittes bei der Herstellung von ATP in den Mitochondrien.

Schritt 3 – Die Oxidation von Acetyl-CoA und der Krebs-Zyklus

Der Krebs-Zyklus (AKA Tricarbonsäurezyklus oder Zitronensäure-Zyklus) ist derjenige, der das Acetyl-CoA oxidieren läßt und demzufolge Elektronen von Acetyl-CoA entfernt und in der Gegenwart von Sauerstoff in den Mitochondrien Kohlendioxid als Nebenprodukt entstehen läßt.

Schritt 4 – Elektronen werden durch die Atmungskette transportiert

Die erhaltenen Elektronen von Acetyl-CoA – die letztlich von den Kohlenhydraten oder Fetten kommen – werden als Teil der Elektronen-Transportkette in den Mitochondrien durch viele Moleküle hindurch transportiert. Einige Moleküle sind Proteine​​, andere sind Kofaktormoleküle. Einer dieser Kofaktoren ist eine wichtige Substanz – die hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln zu finden ist – und man nennt sie Coenzym Q-10. Ohne sie wäre die mitochondriale Energieproduktion minimal. Dies ist das gleiche Coenzym Q10, das durch Statine-Medikamente blockiert wird und dadurch stark schädigende Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen hat. Schritt 4 ist auch der Schritt in dem Wasser erzeugt wird, wenn Sauerstoff die Elektronen akzeptiert.

Schritt 5 – Oxidative Phosphorylierung

Während die Elektronen durch die Elektronen-Transportkette transportiert werden, verursachen sie elektrische Schwankungen (oder chemische Gradienten) zwischen der inneren und der äußeren Membran in den Mitochondrien. Diese chemischen Gradienten sind die treibenden Kräfte, die das ATP in der sogenannten oxidativen Phosphorylierung produzieren. Danach wird das ATP aus den Mitochondrien transportiert um dann von der Zelle als Energie für jegliche Arten ihrer Tausenden biochemischen Reaktionen genutzt werden zu können.

Aber warum sind Fette besser als Kohlenhydrate?

Wenn es keine Mitochondrien geben würde, dann wäre der Fettstoffwechsel für die Energieproduktion begrenzt und nicht sehr effizient. Aber die Natur hat uns während unserer Evolution mit Mitochondrien ausgestattet, die gezielt Fett zur Energiegewinnung verwenden. Fett ist der Kraftstoff, den Tiere verwenden um große Entfernungen zurücklegen zu können, zu jagen, Arbeit zu leisten und zu spielen, da Fett mehr Energievolumen-ATPs als Kohlenhydrate liefert. Biochemisch macht es Sinn, daß, wenn wir zu den höheren Säugetieren gehören die Mitochondrien besitzen, wir dann auch Fett essen müssen. Während der Kohlenhydratstoffwechsel 36 ATP-Moleküle aus einem Glukose-Molekül erzeugt, werden bei einem Fettstoffwechsel im Inneren der Mitochondrien 48 ATP-Moleküle aus einem Fettsäure-Molekül erzeugt. Fett liefert mehr Energie für die gleiche Menge an Nahrung im Vergleich zu Kohlenhydraten. Aber nicht nur das: Die Verbrennung von Fett durch die Mitochondrien – Beta-Oxidation – produziert Ketonkörper, die die Übererregung und den oxidativen Stress im Gehirn im Zusammenhang mit all seinen Krankheiten stabilisiert. Neben vielen anderen Dingen verursacht sie auch epigenetische Veränderungen, die gesunde und energiegeladene Mitochondrien hervorbringen und die Überproduktion von schädigenden und entzündenden freien Radikalen vermindert!

Mitochondrien regulieren den zellulären Selbstmord, AKA Apoptose, sodaß alte und dysfunktionale Zellen die sterben müssen, dies auch tun, um Platz für neue Zellen zu schaffen. Wenn die Funktionen der Mitochondrien jedoch beeinträchtigt werden und sie Signale senden, die den normalen Zellen befiehlt zu sterben, dann geht etwas schief. Beispielsweise verursacht die Zerstörung von Hirnzellen jede bekannte Art von neurodegenerativen Zuständen, einschließlich Alzheimer, Parkinson und so weiter. Eine mitochondriale Fehlfunktion hat weitreichende Auswirkungen, da die Gesundheit der Mitochondrien einen sofortigen Effekt auf jede einzelne Zelle, Gewebe und Organ im Körper hat.

Der Katalysator für diese Zerstörung ist in der Regel die unkontrollierte Produktion von freien Radikalen, die oxidative Schäden an Gewebe, Fett, Proteinen und der DNS verursachen, wodurch sie „zu rosten“ beginnen. Dieser Schaden – oxidativer Streß – ist der Hauptgrund für oxidiertes Cholesterin, steifen Arterien (rostige Rohre) und Hirnschäden. Oxidativer Streß ist einer der Hauptakteure bei Demenz sowie auch bei Autismus.

Wir produzieren unsere eigenen Antioxidantien um die Produktion freier Radikale zu regulieren, jedoch werden diese Systeme leicht durch eine vergiftete Umwelt und eine Ernährung mit hohem Kohlenhydratanteil überwältigt, oder anders ausgedrückt: Durch die heutige Lebensweise und Ernährung.

Mitochondrien haben auch interessante Eigenschaften, die sie von allen anderen strukturellen Bauteilen unserer Zellen unterscheiden. Zum Beispiel haben sie ihre eigene DNS (mtDNS genannt), die sich von der weithin bekannten DNS im Zellkern unterscheiden (bezeichnet als n-DNS). Mitochondirale DNS kommt zum größten Teil von der mütterlichen Seite, weshalb Mitochondrien auch als unsere weibliche Lebenskraft betrachtet werden. Diese mtDNS ist in einer Ring-Konfiguration angeordnet und es fehlt ihr an einer schützenden Protein-Umgebung. Dies führt dazu, daß ihr genetischer Code anfällig für Schäden durch freie Radikale ist. Wenn Sie nicht genug tierische Fette zu sich nehmen, können Sie keine funktionierende mitochondriale Membran ausbilden, die die Mitochondrien gesund erhält und ihr Sterben verhindert.

Wenn Sie irgend eine Art von Entzündung an irgendeiner Stelle Ihres Körpers haben, beschädigt das Ihre Mitochondrien. Der Verlust der Funktionen der Mitochondrien oder ihr Tod ist in so ziemlich jeder Krankheit gegenwärtig. Ernährungs- und Umweltfaktoren führen zu oxidativem Stress und deshalb zu mitochondrialen Schädigungen als der abschließende gemeinsame Weg von Erkrankungen oder Krankheiten.

Autismus, ADHS, Parkinson, Depression, Angststörung, bipolare Erkrankung und die Alterung des Gehirns sind alle mit einer mitochondrialen Fehlfunktion verbunden, die durch oxidativen Stress verursacht wird. Eine mitochondriale Fehlfunktion trägt zu Herzinsuffizienz, Typ-2-Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Alterung, Krebs und anderen Krankheiten bei.

Während die nDNS die Informationen liefert, die unsere Zellen brauchen, um die Proteine zu kodieren, die unseren Metabolismus kontrollieren, reparieren​​ und unserem Körper strukturelle Intaktheit verleihen, ist es die mtDNS, die die Produktion und Nutzung unserer Lebensenergie steuert. Eine Zelle kann immer noch Selbstmord begehen (Apoptose), auch wenn sie keinen Zellkern oder nDNS besitzt.

Aufgrund ihrer energetischen Rolle haben die Zellen von Gewebe und Organen, die mehr Energie benötigen um zu funktionieren, auch eine höhere Anzahl an Mitochondrien. Zellen in unserem Gehirn, Muskeln, Herz, Niere und Leber enthalten Tausende von Mitochondrien, die bis zu 40 % der Masse der Zelle ausmachen. Laut Professor Enzo Nisoli besitzt ein erwachsener Mensch mehr als zehn Millionen Millliarden Mitochondrien, was ganze 10 % des gesamten Körpergewichts ausmacht [9]. Jede Zelle enthält Hunderte von Mitochondrien und Tausende von mtDNS.

Da mtDNS durch das Fehlen einer „Protein“hülle (Histone) weniger geschützt ist als nDNS, ist sie überaus anfällig für Verletzungen durch destabilisierende Moleküle wie u.a. neurotoxische Pestizide, Herbizide, Excitotoxine, Schwermetalle und flüchtige Chemikalien. Diese Destabilisierung kippt das Gleichgewicht der Produktion von freien Radikalen zu einem Extrem um, was dann zu oxidativem Stress führt, der unsere Mitochondrien und deren DNS schädigt. Als Resultat davon kommt es zu einer Übererregung der Zellen und zu Entzündungen, was die Wurzel der Parkinson-Krankheit und anderen Erkrankungen ist, aber auch von Stimmungsschwankungen und Verhaltensproblemen.

Genug Energie zu haben bedeutet ein glückliches und gesundes Leben. Das spiegelt sich auch in unserem Gehirn, durch Fokussierung und scharfes Denken, wieder. Ein Mangel an Energie führt unter anderem zu Stimmungsschwankungen, Demenz und einer verlangsamten geistigen Funktion. Mitochondrien sind eng mit der Fähigkeit des präfrontalen Kortex verknüpft – dem Kapitän unseres Gehirns – um voll funktionsfähig sein zu können. Gehirnzellen sind voll von Mitochondrien, die die notwendige Energie liefern um lernen zu können, sich Dinge zu merken und Neuronen harmonisch abfeuern zu können.

Die Sirtuin-Familie der Gene arbeitet, indem sie die Gesundheit und Funktion unserer Mitochondrien schützt und verbessert [10]. Sie werden positiv durch eine Ernährung beeinflusst, die nicht-glykierend ist. D.h. eine Low-Carb-Ernährung im Gegensatz zu einer Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, welche mitochondriale Fehlfunktionen und die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies induziert (freie Radikale).

Eine andere Sache, die zu mitochondrialen Fehlfunktionen beiträgt, sind Virusinfektionen wie diejenigen der Herpes Familie. Wie ich bereits in meinem [englischsprachigen, AdÜ] Artikel „Über Virale „Junk“-DNS, eine DNS-verbessernde ketogene Ernährung, und Kometen-Kicks“ erwähnt habe, hat das meiste, wenn nicht sogar alles in unserer „Junk“-DNS virus-ähnliche Eigenschaften. Wenn ein pathogener Virus unsere DNA oder RNA angreift, könnte dies zu Erkrankungen oder Krebs führen.

Der Herpes-simplex-Virus ist ein weit verbreitetes menschliches Pathogen und er geht direkt gegen unserer mitochondriale DNS vor. Der Herpes-simplex-Virus etabliert seine Latenz in den sensorischen Neuronen, eine Art von Zelle, die sehr empfindlich gegenüber pathologischen Wirkungen von mtDNS-Schäden ist [11]. Eine latente Virusinfektion könnte den Verlust von Gehirnzellen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer antreiben [12]. Wie ich in meinen [englischsprachigen, AdÜ] Artikel „Herzinfarkte, CFS, Herpes-Virus-Infektionen und der Vagusnerv“ spekulierte, könnte eine latente Herpesvirus-Infektion vielleicht mehr Krankheiten antreiben als wir uns bewußt ist.

Mitglieder der Herpesviren Familie (z.B. der Cytomegalovirus und der Epstein-Barr-Virus, die die meisten Menschen als latente Infektionen in sich tragen!), können unsere mitochondriale DNS angreifen, was durch mitochondriale Fehlfunktionen zu neurodegenerativen Erkrankungen führt. Aber eine ketogene Ernährung ist der wichtigste Schlüssel, der bei der Stabilisierung der Mitochondrien mtDNS helfen würde, da Mitochondrien am besten mit Fett als Kraftstoff arbeiten. Tatsächlich ist Alzheimer eine Krankheit, bei der eine ketogene Ernährung seine größte potentiell heilende Wirkung zeigt [4].

Die Rolle der mitochondrialen Fehlfunktion in den Krankheiten unserer „modernen“ Welt ist gigantisch. Optimale Energiequellen sind unerläßlich, wenn wir chronische Krankheiten heilen wollen. Es sind unsere Mitochondrien, die an der Schnittstelle von der Nahrungsenergie aus unserer Umwelt und dem Energiebedarf unseres Körpers liegen. Und es ist ein Metabolismus, der auf Fett als Brennstoff basiert, ein ketonischer Stoffwechsel, der die epigenetischen Veränderungen signalisiert, die unsere energetische Leistung innerhalb unserer Mitochondrien maximiert und uns dabei hilft zu heilen.

Es ist unglaublich wie mein Körper reagiert. Ich glaube ich bin total kohlenhydrat-intolerant. Ich habe so viele Jahre lang mit extremer Müdigkeit/Erschöpfung zu kämpfen gehabt, selbst mit einem verbesserten Schlaf in einem dunklen Raum, daß ich euch gar nicht sagen kann, wie wunderbar es jetzt ist am Morgen aufwachen zu können, aus dem Bett zu steigen und nicht wieder zurück kriechen zu müssen und, meistens nur durch Willenskraft, durch den Tag gehen zu müssen. Auch langjährige chronische Darm-Probleme erledigen sich endlich. Ein paar Leute bei meiner Arbeit haben gesagt, dass ich eine „andere Frau“ bin, ruhiger, nicht mehr so hyperaktiv unter Druck und Stress. Stress scheint mir auch nicht mehr zuzusetzen. Ich habe ein wenig an Gewicht verloren und obwohl ich mich nicht wiege, sitzen meine Kleider auf jeden Fall lockerer. So viele Jahre lang hatte ich diesen runden Bauch, dass ich den Problemen gegenüber resigniert hatte, die ich beim Anziehen meiner Schuhe hatte!

~ Bluefyre, 56 Jahre alt, USA. Sott.net Forum

Die Ketose – genauer betrachtet

Das Vorhandensein von Ketonen im Blut und im Urin – ein Zustand den man Ketose nennt – wird immer wieder als eine negative Situation dargestellt, die mit dem Verhungern in Verbindung gebracht wird. Während es wahr ist, daß Ketone während des Fastens hergestellt werden, ist es ebenfalls wahr, daß Ketone in Zeiten des Überflusses erzeugt werden. Aber nicht durch einen Überfluss an Kohlenhydraten, denn ein Kohlenhydratmetabolismus unterdrückt die Ketose. In der Abwesenheit von den meisten Kohlenhydraten in der Ernährung, bilden sich Ketone aus der Fettzufuhr zur Energieversorgung. Dies gilt selbst dann, wenn man viel Fett zu sich nimmt und genügend Eiweiß – etwas, das man schwerlich als einen Hungerzustand bezeichnen kann.

Wie wir bereits gesehen haben, hat sich eine ketogene Ernährung in einer Reihe von Krankheiten und insbesondere bei neurologischen Krankheiten als nützlich bewährt. Streng genommen ist eine ketogene Ernährung eine fettreiche Ernährung, in der Kohlenhydrate entweder ganz oder fast vollständig beseitigt werden, so dass der Körper nur sehr geringe Quellen an Glukose zur Verfügung hat. Das macht Fette (Fettsäuren) zu einer verpflichtenden Energiequelle sowohl für das Gehirn als auch die Organe und das Gewebe. Wenn Ihre Kohlenhydratzufuhr hoch ist, werden Sie dank des Hormons Insulin schlussendlich das Fett und die Kohlenhydrate in Ihrem Fettgewebe speichern. Eine ketogene Ernährung ist nicht durch eine hohe Proteinzufuhr gekennzeichnet, welche ebenfalls Insulin stimulieren kann. Es ist im Grunde eine Ernährung, in der Sie sich vor allem von tierischen Lebensmitteln ernähren und insbesondere von deren Fett.

Vor kurzem hatte ich meine jährliche Blutuntersuchung (Cholesterin, etc.). Bei der Überprüfung sagte mein Arzt, daß alles toll aussieht! Er ermutigte mich dann, meine, wie er meinte, tolle „fettreduzierte Ernährung mit viel Obst und Gemüse“ weiterhin durchzuführen! Ich lächelte nur. Beim nächsten Besuch werde ich ihm über meine wirkliche Ernährung erzählen. Lol

~ 1984, USA. Sott.net Forum.

Eines der Nebenprodukte des Fettverbrennungs-Metabolismus sind die sogenannten Ketonkörper – Acetacetat, β-Hydroxybutyrat und Aceton – die zum größten Teil von der Leber produziert werden. Wenn unser Körper überwiegend auf Fett als Basis des Kraftstoffes funktionieren, werden große Mengen von Acetyl-CoA erzeugt, welche die Kapazität des Krebs-Zyklus übersteigen, was zur der Herstellung dieser drei Ketonkörper in den Mitochondrien der Leber führt. Unsere Ketonkörper im Blut steigen an und unser Gehirn nutzt sie leicht und schnell für energetische Zwecke. Ketonkörper überschreiten die Blut-Gehirn-Schranke sehr schnell und leicht. Ihre Löslichkeit macht sie über das Blut auch leicht transportierbar zu den anderen Organen und Geweben. Wenn Ketonkörper als Energiequelle verwendet werden, geben sie Acetyl-CoA ab, was dann zum Krebs-Zyklus geht um wiederum Energie zu produzieren.

Bei Kindern, die mit Hilfe der ketogenen Ernährung gegen ihre Epilepsie behandelt wurden, wurde festgestellt, dass sie auch lange nach der Beendigung dieser Ernährung anfallsfrei blieben. Das bedeutet, daß sich diese Ernährung nicht nur als schützend erwiesen hat, sondern daß sie auch die Aktivität der Krankheit verändert hat – etwas, das kein Medikament in der Lage ist zu vollbringen [13]. Wenn bei der Alzheimer-Krankheit Ketonkörper-Level ansteigen, verbessert sich das Gedächtnis. Die verhungernden Gehirne der Menschen bekommen endlich die dringend benötigten Fette, die sie benötigen! Tatsächlich wird jede einzelne neurologische Erkrankung durch eine ketogene Ernährung verbessert.

Die Vorteile einer ketogenen Ernährung kann man schon nach einer Woche feststellen, und sie entfalten sich allmählich über einen Zeitraum von 3 Wochen. Es gibt einige Veränderungen in der Genexpression, die unter anderem den Stoffwechsel, das Wachstum, die Entwicklung und die Homöostase umfassen.

Der Hippocampus ist eine Region in unserem Gehirn, die sehr anfällig für Stress ist, was zum Verlust von Gehirnzellen führt. Der Hippocampus hat mit Gedächtnis, Lernen und Emotionen zu tun. Tatsächlich fördert eine ketogene Ernährung die Kodifizierung von Genen, was dazu führt, dass Mitochondrien im Hippocampus gebildet werden, die mehr Energie zur Verfügung stellen. Mehr vorhandene Mitochondrien und mehr Energie bedeuten mehr Reserven um viel mehr Stress standhalten zu können [14].

In einigen Tiermodellen gibt es eine 50 %ige Erhöhung in der Gesamtanzahl der Mitochondrien im Hippocampus, was zu mehr Gehirn ATP führt [15]. Andere Tierstudien zeigen, dass die Kommunikationen zwischen den Gehirnzellen im Hippocampus, bei den Tieren die einer ketogenen Ernährung ausgesetzt sind, um 60 % länger gleichmäßiger ablaufen wenn sie einem stressigen Reiz ausgesetzt waren, im Vergleich zu ihren Kollegen, die keiner ketogenen Ernährung ausgesetzt waren [16]. Dies ist sehr wichtig, da zu viel Stress den Hippocampus und seine Fähigkeit Informationen abzurufen schädigen kann, was zu „Abwesenheit“ oder „Gehirn-Zerstreutheit“ führt, sowie Auswirkungen auf die Fähigkeit des präfrontalen Kortex hat zu denken und Verhalten zu kontrollieren.

Eine ketogene Ernährung erhöht auch die Menge an dem beruhigenden Neurotransmitter – GABA, was dann zur Beruhigung der Übererregung führt, die an der Wurzel der neurodegenerativen Haupterkrankungen steht, aber auch bei Angst und andere Stimmungsproblemen. Eine ketogene Ernährung erhöht auch antioxidative Signalwege, die die überschüssige Produktion von freien Radikalen aus einer vergifteten Umwelt in Schach halten. Es verbessert auch anti-Entzündungs-Wege.

Ketose reinigt unsere Zellen auch von Proteinen, die wie „Schmutz“ wirken und zur Alterung beitragen, indem Sie eine ordnungsgemäßes Funktionieren der Zelle stören [17]. Ketosis tut dies im Grunde genommen durch das was als Autophagie bekannt ist: die Gesundheit von Zellen und Geweben wird bewahrt wird indem veraltete und beschädigte zelluläre Komponenten durch neue ersetzt werden. Dies verhindert degenerative Krankheiten, Alterung, Krebs und schützt Sie gegen mikrobielle Infektionen. Eine ketogene Ernährung verjüngt uns nicht nur, es macht eine Person auch viel weniger anfällig für Viren und bakterielle Infektionen [18]. Dies ist auf Grund der zunehmenden Zahl seltsamer viraler und bakterieller Infektionen sehr wichtig, die von unserer oberen Atmosphäre herunter zu kommen scheinen [19] (für weitere Informationen lesen Sie: Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung) oder aufgrund des hohen Niveaus an atomarer Strahlung, welche mehr pathogenen Stämme produziert (Lesen Sie hierzu: Detoxify or Die: Natural Radiation Protection Therapies for Coping With the Fallout of the Fukushima Nuclear Meltdown). Sei es nun das eine oder das andere, Fakt ist: Wir sind dank dem Zustand unserer Mitochondrien anfälliger als je zuvor. Aber wir können uns auf das Schlimmste vorbereiten – mit Hilfe der Ketose.

Die Keton-verbesserte Autophagie ist sehr wichtig, weil Autophagie Viren und Bakterien bekämpft, die in den Zellen wachsen und sehr problematisch sind [20]. Intrazelluläre Viren und Bakterien können zu schweren mitochondrialen Fehlfunktionen führen und die Ketose bleibt mit Abstand unsere beste Chance etwas gegen sie zu unternehmen zu können.

ejcn2013116f1© A Paoli, A Rubini, J S Volek and K A Grimaldi. Beyond weight loss: a review of the therapeutic uses of very-low-carbohydrate (ketogenic) diets. European Journal of Clinical Nutrition (2013) 67, 789–796
Eine Übersicht, wie positiv sich die ketogene Ernährungen auf verschiedene Erkrankungen auswirkt. Aufgeteilt in a) mit stichhaltigen Belegen und b) sich abzeichnenden Belegen

 

Die Produktion von Ketonkörpern durch intermittierendes Fasten und einer ketogenen Ernährung ist die vielversprechendste Behandlung für mitochondriale Fehlfunktionen [21]. Die Vorteile der Langlebigkeit, die bei Forschungen zu kalorischer Restriktion beobachet wurden, liegt in der Tatsache begründet, daß unser Körper innerhalb unserer Mitochondrien zu einem Fettverbrennungs-Stoffwechsel übergehen. Mit einer ketogenen Ernährung gehen wir in einen Fettverbrennungs-Stoffwechsel über, ohne daß unsere Kalorienzufuhr einschränkt werden müßte.

Die Ketose wird mit all den Problemen fertig, die mit einer kohlenhydratreichen Ernährung einhergehen – jene Ernährung, die von der Mainstream-Wissenschaft empfohlen wird: Angstzustände, Heißhungerattacken, Reizbarkeit, Tremor und Stimmungsprobleme, um nur einige Effekte dieser Ernährung zu nennen. Es ist ein Verbrechen von einer fettreichen Ernährung abzuraten wenn man bedenkt, dass eine ketogene Ernährung, bei Menschen sowie bei Tieren, Tumore schrumpfen lässt und die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns gegen Stress und Toxizität verbessert.

Neben der Erhöhung der Produktion unseres körpereigenen natürlichen Valiums – GABA – treibt die erhöhte Produktion von Acetyl-CoA, erzeugt durch die Ketonkörper, auch den Krebs-Zyklus an, um mitochondriale NADH (reduziertes Nicotinamid-Adenin Nukleotid) zu erhöhen, welches unser Körper in über 450 lebenswichtigen biochemischen Reaktionen verwendet – einschließlich der Zellsignalisierung und Unterstützung der laufenden DNS-Reparaturprozesse. Da der Ketonkörper Beta-Hydroxybutyrat energiereicher ist als Pyruvat, produziert er mehr ATP. Die Ketose erhöht auch die Produktion von wichtigen Antioxidantien, die sich mit den toxischen Elementen aus unserer Umgebung auseinandersetzt, einschließlich Glutathion.

Mitochondrien aus dem Hippocampus von ketogen gefütterten Tieren sind ebenfalls resistent gegen Beschädigungen der mtDNS und es ist viel unwahrscheinlicher, dass Zellselbstmord – Apoptose – zu unpassenden Zeiten entsteht.

Wie Dr. Douglas C. Wallace, Direktor des Zentrums für mitochondriale und epigenomische Medizin sagt, „die ketogene Ernährung kann auf mehreren Ebenen handeln: Sie kann exzitatorische neuronale Aktivität verringern, die Expression von bioenergetischen Genen erhöhen, Mitochondrienbiogenese und oxidative Energieerzeugung erhöhen und mitochondriale NADPH Produktion erhöhen und somit den mitochondrialen oxidativen Stress verringern“ [21].

Eine Keto-Anpassung führt zu deutlichen Veränderungen darin, wie wir eine optimale Membran („mem-brain“) Zusammensetzung konstruieren und aufrechterhalten, nicht nur wegen der gesunden Fette die wir durch die Ernährung zu uns nehmen, sondern auch wegen der verringerten Produktion von freien Radikalen und Entzündungsmediatoren zusammen mit der ansteigenden Produktion von Antioxidantien. Es ist wirklich der ideale ausgeglichene Zustand.

Zudem mögen Sie vielleicht diesen Auszug aus Human Brain Evolution: The Influence of Freshwater and Marine Food Resources (Menschliche Gehirn-Evolution: Der Einfluss von Süßwasser-und Meereslebensmittel-Ressourcen) im Hinterkopf behalten, [22]:

Es gibt zwei entscheidende Vorteile dafür, Ketonkörper gegenüber Glukose als den wichtigsten alternativen Kraftstoff für das menschliche Gehirn zu nutzen. Erstens haben Menschen in der Regel erhebliche Fettdepots, also gibt es ein reichhaltiges Angebot von Fettsäuren um Ketone zu erzeugen. Zweitens, wenn Ketone als Teil des Energiebedarfes des Gehirns genutzt werden, wenn die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln intermittierend ist, dann setzt dies etwas an Glukose frei, die für andere Zwecke verwendet werden kann und reduziert im großen Ausmaß das Risiko von nachteiligem Muskelabbau während einer Glukosesynthese, sowie die kompromittierte Funktionen anderer Zellen, die abhängig von Glukose sind, das heißt der roten Blutkörperchen. Eine interessante Eigenschaft der Ketonaufnahme durch das Gehirn ist, daß es vier bis fünf Mal schneller bei Neugeborenen und Säuglingen von statten geht als bei Erwachsenen. Die effiziente Nutzung von Ketonen durch das Gehirn von Säuglingen bedeutet folglich auf eine Art, dass das Gehirn von Säuglingen wohl eine bessere Kraftstoffreserve hat als das erwachsene Gehirn. Obwohl die Rolle der Ketone als Kraftstoffreserve wichtig ist, sind sie bei Säuglingen und Kindern mehr als nur eine Brennstoffreserve für das Gehirn – sie sind auch das Haupt-Substrat für die Lipidsynthese im Gehirn.

Ich habe die Hypothese aufgestellt, dass die Evolution einer größeren Fähigkeit Ketone zu erzeugen parallel mit der menschlichen Gehirnexpansion von statten ging. Diese erhöhte Kapazität war direkt mit den sich entwickelnden Fettsäurereserven in den Körperfettdepots während der fetalen und neonatalen Entwicklung verbunden. Um sowohl die Größe des Gehirns und seine Raffinesse so bemerkenswert vergrößern zu können, wäre eine zuverlässige und reiche Energieversorgung für einen sehr langen Zeitraum von Nöten gewesen, wahrscheinlich mindestens für eine Million, wenn nicht sogar zwei Millionen Jahre. Zunächst und bis zu einem bestimmten Punkt konnte der Energiebedarf eines etwas größeren Hominin-Gehirns noch durch Glukose und kurzfristige Glukosereserven wie Glykogen und der Glukosesynthese von Aminosäuren erfüllt werden. Als die Homini begannen langsam größere Gehirne zu entwickeln, nach dem sie eine sichere und reichere Versorgung mit Lebensmitteln erreichten, hätte eine weitere Expansion davon abhängen müssen erhebliche Fettreserven zu entwickeln und einen zuverlässigen und schnellen Zugriff auf den Kraftstoff in diesen Fettreserven gewährleisten zu können. Fettreserven waren notwendig aber noch immer nicht ausreichend, ohne eine parallele Erhöhung der Kapazität für die Ketogenese. Diese einzigartige Kombination von einem herausragenden Brennstofflager im Körperfett, sowie eine schnelle und reichliche Verfügbarkeit von Ketonen als ein Gehirnkraftstoff, der nahtlos Glukose ersetzen konnte, war die Haupt-Kraftstoffreserve, um die Expansion des Hominin Gehirns zu gewährleisten; eine Reserve, die anderen landlebenden Säugetieren, einschließlich nicht-menschlicher Primaten, offenbar nicht zur Verfügung stand.

Es ist unbestreitbar, dass eine ketogene Ernährung schützende Wirkungen auf unser Gehirn hat. Mit all den Beweisen für ihre Wirksamkeit in mitochondrialen Fehlfunktionen, kann diese Ernährung für jeden einzelnen von uns angewendet werden, der in einer sehr stressigen und giftigen Umwelt lebt. Ketonkörper sind Heil-Körper, die uns dabei halfen uns zu entwickeln und heutzutage werden unsere Mitochondrien ständig auf die eine oder andere Weise beschädigt, da die Quoten in dieser giftigen Welt gegen uns stehen. Offensichtlich wird es auch Menschen mit solch einem Maß an beschädigter mtDNS oder mit Mutationen geben, mit denen sie geboren wurden, die ihre Systme nicht verändern können (d.h. Defekte des L-Carnitin-Stoffwechsels). Doch sogar in einigen dieser Fälle kann weiterer Schaden gestoppt oder verlangsamt werden. Unsere gesunden Vorfahren hatten nie mit den Niveaus von Giftigkeit zu tun, mit denen wir heutzutage leben und trotzdem aßen sie optimal. In Anbetracht unserer heutigen Zeit und Umwelt, ist das Mindeste was wir tun können, optimal für unsere Physiologie zu essen.

Der Weg zu heilenden Ketonkörpern, die sich in unserem Blutkreislauf bewegen, besteht in einer fettreichen, kohlenhydratreingeschränkten und protein-gemäßigten Ernährung. Gekoppelt mit intermittierendem Fasten, das die Produktion von Ketonkörpern erhöht, und mit Krafttraining, das Mitochondrien mit gesünderer mtDNS bildet, können wir es entgegen aller Wahscheinlichkeit schaffen.

Was heute als eine „normale Ernährung“ bezeichnet wird, ist eigentlich eine Aberration, die auf der Korruption der Wissenschaft basiert und lediglich Big Agra und Big Pharma Vorteile verschafft. Wenn wir in der Zeit zurückgehen würden bis zu den Tagen, bevor die moderne Ernährung von korporativen und landwirtschaftlichen Interessen normalisiert wurde, werden wir feststellen, dass die Ketose der normale metabolische Zustand der Menschen war. Der heutige menschliche metabolische Zustand ist anormal. Es ist Zeit, das zu ändern.

Referenzen

[1] Ein Forscherteam Mitglied des Forscherteams vom sott.net Forum hat Diabetes Typ 1 und er führt die ketogene Ernährung durch. Unter normalen Umständen berichten Diabetiker (einschließlich Typ I) über erstaunliche Ergebnisse unter einer kohlenhydratarmen Ernährung. Siehe Dr. Bernstein’s Diabetes Solution by Richard K. Bernstein, MD (Little, Brown and Company: 2007).

[2] Es variiert von Person zu Person, aber der allgemeine Bereich liegt zwischen 0 und 70 Gramm Kohlenhydraten täglich, sowie einer moderate Zufuhr von Eiweiß, zwischen 0,8 und 1,5 Gramm Proteine pro kg des Idealen Körpergewichts. Schwangere und Kinder sollten ihre Proteinzufuhr nicht einschränken.

[3] Ketogenic diets in seizure control and neurologic disorders by Eric Kossoff, MD, Johns Hopkins Hospital, Baltimore, Maryland. The Art and Science of Low Carbohydrate Living by Jeff S. Volek, PhD, Rd and Stephen D. Phinney, MD, PhD. Beyond Obesity, LLC , 2011.

[4] A Paoli, A Rubini, J S Volek and K A Grimaldi. Beyond weight loss: a review of the therapeutic uses of very-low-carbohydrate (ketogenic) diets. European Journal of Clinical Nutrition. 2013;67:789-96.

[5] Rainer J Klement, Ulrike Kämmerer. Is there a role for carbohydrate restriction in the treatment and prevention of cancer? Nutr Metab(Lond). Oct 26, 2011; 8: 75.

[6] Wenn der genetische Code die Hardware für das Leben ist, dann ist der epigenetische Code die Software, die bestimmt, wie die Hardware sich verhalten muß.

[7] David N. Ruskin and Susan A. Masino, The Nervous System and Metabolic Dysregulation: Emerging Evidence Converges on Ketogenic Diet Therapy. Front Neurosci. 2012; 6: 33.

[8] Finkel T, Hwang PM. The Krebs cycle meets the cell cycle: mitochondria and the G1-S transition. Proc Natl Acad Sci U S A. 2009 Jul 21;106(29):11825-6.

[9] Matthews C.M. Nurturing your divine feminine. Proc (Bayl Univ Med Cent). 2011 July; 24(3): 248.

[10] Hipkiss AR. Energy metabolism, altered proteins, sirtuins and ageing: converging mechanisms? Biogerontology. 2008 Feb;9(1):49-55.

[11] Saffran HA, Pare JM, Corcoran JA, et al. Herpes simplex virus eliminates host mitochondrial DNA. EMBO Rep. 2007 Feb;8(2):188-93.

[12] Porcellini E, Carbone I, et al. Alzheimer’s disease gene signature says: beware of brain viral infections. Immun Ageing. 2010 Dec;14(7):16.

[13] Gasior M, Rogawski MA, Hartman AL. Neuroprotective and disease-modifying effects of the ketogenic diet. Behav Pharmacol. 2006 Sep;17(5-6):431-9.

[14] Maalouf M, Rho JM, Mattson MP. The neuroprotective properties of calorie restriction, the ketogenic diet, and ketone bodies. Brain Res Rev. 2009 Mar;59(2):293-315.

[15] Nylen K, Velazquez JL. The effects of a ketogenic diet on ATP concentrations and the number of hippocampal mitochondria in Aldh5a1(-/-) mice. Biochim Biophys Acta. 2009 Mar;1790(3):208-12.

[16] Bough K. Energy metabolism as part of the anticonvulsant mechanism of the ketogenic diet. Epilepsia. 2008 Nov;49 Suppl 8:91-3.

[17] Finn PF, Dice JF. Ketone bodies stimulate chaperone-mediated autophagy. J Biol Chem. 2005 Jul 8;280(27):25864-70.

[18] Yuk JM, Yoshimori T, Jo EK. Autophagy and bacterial infectious diseases. Exp Mol Med. 2012 Feb 29;44(2):99-108.

[19] Chandra Wickramasinghe, Milton Wainwright & Jayant Narlika. SARS – a clue to its origins? The Lancet, vol. 361, May 23, 2003, pp 1832.

[20] Yordy B, Iwasaki A. Autophagy in the control and pathogenesis of viral infection. Curr Opin Virol. 2011 Sep;1(3):196-203.

[21] Douglas C. Wallace, Weiwei Fan, and Vincent Procaccio. Mitochondrial Energetics and Therapeutics Annu Rev Pathol. 2010;5:297-348.

[22] Stephen Cunnane, Kathlyn Stewart.Human Brain Evolution: The Influence of Freshwater and Marine Food Resources. June 2010, Wiley-Blackwell.

 

Quelle : http://de.sott.net/article/12100-Die-ketogene-Ernahrung-Die-vielen-unglaublichen-Vorteile-einer-Ernahrung-basierend-auf-tierischem-Fett-Fur-Korper-Geist-und-Seele

 

Gruß an die Ausprobierer
Kräutermume

PS : Ich fange damit Ende des Monats an und werde in Abständen von 14 Tagen bis drei Wochen Bericht darüber hier schreiben.

Goji-Beeren – Superfood und Wunderfrüchte für alle

Goji-Beeren – Superfood und Wunderfrüchte für alle

Goji-Beeren sind kleine rote Wunderfrüchte. Sie vereinen in sich nahezu alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe in einer einzigartigen Kombination und enthalten darüber hinaus eine Vielzahl jener sekundären Pflanzenstoffe, die in unserer alltäglichen Nahrung nur noch unzureichend vorhanden sind. Goji-Beeren sind infolgedessen ein perfektes Lebensmittel – ein Superfood, das jede Ernährung bereichern und unsere Gesundheit optimieren kann.

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Die kleinen olivenförmigen roten Früchte gelten als echtes Superfood. In ihrer Heimat, China und der Mongolei, heißt die Goji-Beere auch Bocksdornfrucht, Wolfsbeere oder Glücksbeere. Seit vielen Jahrtausenden gehört sie bei ganz unterschiedlichen Beschwerdebildern zum festen Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ihre einzigartige Ansammlung von Super-Nährstoffen macht die Goji-Beere zu einem der besten Lebensmittel der Welt. Sie schenkt uns optimale Leistungsfähigkeit und ein langes gesundes Leben. Goji-Beeren gehören wie Kartoffeln, Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse. Im Gegensatz zu Letzteren jedoch ist der Goji-Busch winterhart und kann daher auch in mitteleuropäischen Gefilden gepflanzt werden.

Und, oh Wunder, die Pflanze gedeiht sogar bei uns im Hausgarten oder auf dem Balkon. Die Pflanze wird schon im 2. Jahr ein richtiger Strauch mit reichem Fruchtbesatz. Sie blüht von Sommer bis in den Oktober hinein, so daß ständig Früchte nachreifen. Schon ein Strauch liefert ausreichend Früchte für die tägliche Nahrungsergänzung. Wer nicht warten will, kann getrocknete Beeren kaufen.

Was macht die Goji-Beere so wertvoll?

Goji-Beeren enthalten eine außerordentliche Menge an einzigartigen Nährstoffen und Antioxidantien und ergänzen ideal eine gesunde, basenüberschüssige Ernährung.

Goji-Beeren enthalten alle essentiellen Aminosäuren, eine satte Dosis Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C, Vitamin E (das in Früchten eher selten vorkommt) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte. Goji-Beeren enthalten ausserdem mehr Eisen als Spinat, so daß bereits 50 Gramm getrocknete Goji-Beeren die Hälfte des Mindest-Tagesbedarfs an Eisen decken können.

Die kleinen Früchtchen liefern 21 wichtige Spurenelemente (darunter Germanium), die es aufgrund der oft ausgelaugten landwirtschaftlichen Böden in unseren Grundnahrungsmitteln heutzutage kaum noch gibt.

Goji-Beeren sind extrem reich an den einzigartigen Phytonährstoffen und Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin. Beide Vitalstoffe gehören zur Basisversorgung gesunder Augen und eines gesunden Nervensystems. Sie werden sogar zur Vorbeugung der Makuladegeneration – einer weit verbreiteten Augenkrankheit bei Menschen über sechzig – empfohlen, da sie besonders viel Lutein und Zeaxanthin enthalten.

Ihr enorm hoher Gehalt so genannter Polysaccharide (komplexe Kohlenhydrate) verbessert nachweislich die Immunabwehr, durch Aktivierung der T-Lymphozyten. Diese spezialisierten Abwehrzellen wirken als Feuerwehr im Kampf gegen Krebszellen und Viren.

Die Polysaccharide der Goji-Beere sind ähnlich strukturiert wie die immunstärkenden Stoffe von Echinacea, dem Sonnenhut.

Goji-Polysaccharide sind außerdem eine der bevorzugten Energiequellen für unsere nützlichen Darmbakterien. Eine gesunde Darmflora verhindert Gär- und Fäulnisprozesse genauso wie Infektionen mit Pilzen oder schädlichen Bakterien und infolgedessen letztendlich auch chronische Entzündungsgeschehen aller Art. Goji-Beeren unterstützen die Leistungsfähigkeit der Darmflora; sie sind also ein ideales Lebensmittel während und nach einer Darmsanierung.

Aufgrund ihrer anti-entzündlichen Wirkung gehören Goji-Beeren in Asien unbedingt zur Therapie bei chronischen Entzündungsprozessen wie Asthma, Allergien, chronischen Schmerzzuständen und sogar Krebs und Morbus Crohn.

Für eine richtige Kur eignet sich am besten Beeren aus der hoch gelegenen und sonnenreichen chinesischen Provinz Ningxia. Diese Beeren stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Saft ist frei von Zusätzen, wie Farb- und Aromastoffen, Zucker oder Konservierungsmitteln. Er schmeckt angenehm süß und lecker. Der Saft kann unverdünnt getrunken oder mit anderen Säften gemischt werden. 2 × 30 ml täglich.

Die Polysaccharide der Goji-Beeren unterstützen wirkungsvoll die Entgiftung des Körpers, denn sie beschleunigen die Ausleitung von Stoffwechselrückständen.

Goji-Beeren sind ein idealer Snack für Sportler. Die Polysaccharide der Beeren erhöhen die Leistungsfähigkeit der Muskeln. Die Goji-Polysaccharide sind einerseits beim Abtransport von Stoffwechsel-Abfällen wie zum Beispiel Milchsäure behilflich, die sich bei sportlicher Betätigung in den Muskeln ansammelt.
Andererseits fördern die Polysaccharide auch die Glykogen-Einlagerung in die Muskulatur und reduzieren den oxidativen Streß im Muskel, mit dem Resultat, daß der Muskel mehr Leistung bringen kann. Auf diese Weise kann der regelmäßige Verzehr von Goji-Beeren zu höherer Fitneß, mehr Muskelkraft und besserer Ausdauer führen.

Goji-Beeren sind auch eine reichhaltige Quelle für bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, die sog. Sesquiterpene – Stoffe, die die Ausschüttung menschlicher Wachstumshormone in der Hypophyse fördern. Außerdem enthalten Goji-Beeren die Aminosäuren L-Arginin und L-Glutamin, sowie den basischen Mineralstoff Kalium. Diese drei Nähr- bzw. Mikronährstoffe unterstützen ebenfalls eine gesunde Produktion der Wachstumshormone, die übrigens nicht nur zum Wachsen während der Kindheit und Pubertät wichtig sind. Einerseits unterstützen sie die Erhöhung der Muskelmasse (wichtig für Sportler). Andererseits aber führen sie auch zu einer besseren Stressresistenz. Die Goji-Beere ist folglich auch ein Adaptogen – ein Stoff, der die Fähigkeit erhöht, sich erfolgreich an Stress anzupassen.

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Wer diese wundervollen Beeren in seinen täglichen Speiseplan integrieren möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Man kann z.B. die getrockneten Beeren über den Tag verteilt knabbern, sie in praktischer Pulverform in Getränke mischen oder aber als gepreßten Saft geniessen.

Wechselwirkungen mit Blutverdünnern?

Manche Veröffentlichungen warnen Marcumar-Patienten vor dem Verzehr von Goji-Beeren. Die Früchte sollen mit diesem und ähnlichen Medikamenten in Wechselwirkung treten und deren Wirkung verstärken – so sehr, dass die Wirkung dieser Medikamente beträchtlich verstärkt werden soll. Sind Goji-Beeren folglich gefährlich?

Goji-Beeren sind ein natürliches Lebensmittel. Wenn Menschen sich jedoch auf Medikamente verlassen und sich diese Medikamente nicht mit bestimmten Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln vertragen, dann kann das Problem nicht beim Lebensmittel liegen, sondern an der tragischen Abhängigkeit von der jeweiligen Medikation. Vielleicht findet sich ein Arzt, der die Dosierung des Blutverdünners in Einklang mit einer Goji-Beeren-Kur bringt. Dann müßten auch Marcumar-Patienten nicht auf das hervorragende Superfood verzichten.

Statt also ein so hervorragendes Superfood als Gefahr darzustellen, sollte man sich – auf Forschungsebene – eher darum kümmern, ob Goji-Beeren nicht gar das Medikament ersetzen könnten. Ein ganzheitlicher Arzt kennt vielleicht die Antwort darauf!

Gefunden bei : http://alpenschau.com/2015/10/19/goji-beeren-wunderfruechte-fuer-alle/

Quelle: Pfiffimed – Erstveröffentlicht von Maria Lourdes

Die sagenhaften Kräfte von hochdosiertem Vitamin D3 – Krankheiten ade !

TEIL 1
Dass das ‚Sonnenvitamin‘ wichtig für unsere Gesundheit ist, wissen viele. Doch selbst jene, die Vitamin D als Nahrungsergänzung nutzen, nehmen meistens nur so wenig davon ein, dass es sein wahres Wirkungspotenzial gar nicht entfalten kann. Und das ist ganz im Sinn gewisser Interessengruppen. 

Von: Raphael Seiler

„Vor sechs Tagen lag ich im Sterben und das ist kein Witz! Ich habe die letzten achtzehn Jahre furchtbar gelitten. Ich bin nun fünfundzwanzig Jahre alt. In den Jahren 2012/13 habe ich insgesamt dreißig Tage in diversen Notaufnahmen verbracht und fünfunddreißig unentgeltlich tätige kanadische Ärzte aufgesucht, von denen mir keiner helfen konnte.“ Mit diesen Worten begann eine Email, die Jeff Bowles, Autor des Buches Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3, eines schönen Tages erhielt. „Ich hatte bereits 75 Prozent meiner Muskelkraft, 30 Prozent meiner Muskelkoordination und 99 Prozent meiner muskulären Ausdauer eingebüßt. Ich zitterte die ganze Zeit, konnte mich nicht vorbeugen und schon gar keine Liegestütze machen, hatte schwere Depressionen, wurde während meiner hypoglykämischen Anfälle oft blind, litt an schwerer Hypoglykämie, Insulinresistenz, Vitiligo an meinem Penis und an äußerst schmerzhaften Problemzonen; einem Knochensplitter in meinem Fuß, der sich beim Gehen anfühlte, als würde ich auf einen spitzen Stein treten; einem Schmerz im Rücken und schrecklichen Schmerzen im Handgelenk; ebenso litt ich unter Schmerzen in der rechten Fußsohle und hatte starke Kieferschmerzen, die nach Entfernung eines Weisheitszahnes vor sieben Jahren bestehen blieben. Außerdem hatte ich eine Hörschwäche. Mein ganzes Leben lang hatte ich Hunger und aß unentwegt vier bis zehn Mahlzeiten am Tag.

Gezielte Angstmache der Pharmalobby: Nach einer halben Stunde Sonnenbaden hat der Körper bereits zehnmal mehr Vitamin D produziert als die ‚Höchstdosis’, die man angeblich pro Tag bei der Einnahme nicht überschreiten sollte.

Am ersten Tag meines Selbstversuches beschloss ich, 50‘000 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D3 einzunehmen, am zweiten und dritten Tag waren es 150‘000 IE, am vierten dann 400‘000 IE, am fünften 714‘000 (eine absolut irre Dosis), am sechsten Tag 200‘000 IE. – Plötzlich heilen alle Problemzonen in meinem Körper, der Knochensplitter im Fuß verschwindet über Nacht, ich wache rot am ganzen Körper auf, alles verheilt, ich spüre ein Brennen in den Schmerzzonen, auch auf den Ohren, ich schlafe länger und merke, dass ich doppelt so gut höre, mein Blutzuckerwert ist jetzt so stabil, dass ich ihn nicht mehr messen muss, ich fühle mich energiegeladen, habe keine Depressionen, die Hypoglykämie ist weg (ich hätte mein ganzes Geld dafür gegeben, diese grauenhafte Krankheit zu heilen). Ich werde nicht mehr phasenweise blind, meine Libido ist sagenhaft angestiegen, der Vitiligo beginnt zu heilen.

Dazu möchte ich erwähnen, dass nicht nur Vitamin D3 für diesen Erfolg verantwortlich ist. Ich habe auch noch Vitamin K2Kalzium und Magnesiumchlorid in sehr hohen Dosen zu mir genommen.

Auch meine Muskelschwäche hat sich fast ganz gegeben. Die Muskelkoordination ist viel besser, das Muskelzittern ist zwar noch da, nimmt aber stetig ab. Ein Wahnsinn, dabei bin ich erst am sechsten Tag!”

Vitamin D – Eine Mangelware

Nein, wir empfehlen solch drastische Rosskuren nicht unbesehen zur Nachahmung. Erfahrungsberichte wie dieser – und solche gibt es immer mehr – zeigen aber, welches (kaum vorstellbare) Potenzial in diesem Vitamin brachliegt. Und das sollten wir gemäß der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen. Denn heutzutage leidet fast jeder Mensch an einem drastischen Vitamin D-Mangel. Er ist der häufigste pathologische Laborwert in Deutschland, ein sogenanntes Massenphänomen. Und doch wird dem Vitamin D-Mangel von der heutigen Medizin und Wissenschaft immer noch keine Bedeutung beigemessen, obwohl die immense Kraft dieses ‚Sonnenvitamins’ schon längst durch etliche Studien und Tausende Fallbeispiele bewiesen wurde. In den USA hat man zum Beispiel festgestellt, dass etwa eine Milliarde US-Dollar ausgegeben werden müsste, um die ganze Bevölkerung mit genügend Vitamin D3 zu versorgen. Gleichzeitig könnte man jedoch sechzehn bis fünfundzwanzig Milliarden US-Dollar einsparen, weil die Anzahl chronischer Krankheiten so drastisch zurückginge. Dies ist denn auch der Hauptgrund, weshalb die heutige Medizin immer noch die Augen vor dem Vitamin D verschließt: Es ist einfach zu preisgünstig und zu wirkungsvoll.

„In den letzten Jahren hat eine Flut wissenschaftlicher Forschungen enthüllt, dass Vitamin D-Mangel, Krebs, Osteoporose, Depressionen, Diabetes, Herzkrankheiten und Nierenleiden verursacht. Mit anderen Worten: Vitamin D-Mangel ist der Eckstein, auf dem die Profitmaschine der pharmazeutischen Industrie ruht. Das ganz große Geld, das nun in die Koffer der Krebsindustrie und der Medikamentenhersteller geschaufelt wird, stammt meistens von Patienten, die an einem beklagenswerten Vitamin D-Mangel leiden“, schreibt Mike Adams auf NaturalNews.com.

Die Pharmafirmen versuchen deshalb mit allen Mitteln, den Vitamin D-Spiegel der Bevölkerung so tief wie möglich zu halten. 1980 wurden zum Beispiel große Kampagnen gestartet, um die Bevölkerung vor den ‚Gefahren der Sonne’ zu warnen: Man sollte die Sonne von elf bis fünfzehn Uhr meiden, genau dann also, wenn die UVB-Strahlen am stärksten sind und mit Abstand am meisten Vitamin D gebildet wird. Auch darf man nun kein Sonnenbad mehr ohne Sonnenschutzmittel nehmen, welche jedoch die UVB-Strahlen reflektieren und somit blockieren. Ganz zu schweigen von all den Nanopartikeln, die man sich damit auf die Haut schmiert.[1] Die empfohlene Tagesdosis von Vitamin D wurde von der US-Regierung zuerst von 400 IE auf 800 IE und nun auf 2000 IE am Tag angehoben, was laut Dr. John Cannell, dem Gründer und Leiter des amerikanischen Vitamin D Council, trotzdem völlig lächerlich und fast schon kriminell ist. Vor allem in Amerika wären viel höhere Tagesdosen vonnöten, da ein Großteil der Bevölkerung fettleibig und/oder dunkelhäutig ist. Fettleibige Menschen brauchen eine viel höhere Vitamin D-Zufuhr, da die Fettzellen Vitamin D speichern, und dunkelhäutige Menschen benötigen etwa zehnmal mehr UVB-Strahlen, um die gleiche Menge von Vitamin D herzustellen.

Im Jahr 2010 litten 70 Prozent der weißen US-Bürger an einem Vitamin D-Mangel. Unter der afroamerikanischen Bevölkerung lag der Wert bei 97 Prozent, was sich auch in einer viel höheren Krebsrate unter Schwarzen niederschlug. Die Forschungsaussagen sind diesbezüglich eindeutig: Laut einer Studie verhindert Vitamin D 77 Prozent aller Krebserkrankungen.

In Deutschland ist im Jahresdurchschnitt ein Vitamin D-Spiegel von sechzehn Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml) zu verzeichnen. Im Winter liegt dieser sogar bei nur acht bis zwölf ng/ml. Zum Vergleich: Werte unter zwanzig ng/ml werden bereits von vegetativen Beschwerden wie Müdigkeit, unruhigem Schlaf, Muskelzucken und Schwunglosigkeit begleitet.

Man kann also schon alleine anhand dieser Zahlen erklären, weshalb ein Großteil der Bevölkerung an den eben genannten chronischen Beschwerden leidet. In den Wintermonaten Oktober bis März kann vom Körper kein Vitamin D gebildet werden. Aufgrund des niedrigen Sonnenstandes werden die UVB-Strahlen durch die Atmosphäre herausgefiltert und erreichen somit nicht die Erdoberfläche. Genau diese UVB-Strahlen sind jedoch notwendig, dass der Körper selber Vitamin D herstellen kann. Also sinkt der Vitamin D-Spiegel während dieser Zeit Monat für Monat um zwanzig Prozent. Dies führt zu den bekannten Winterleiden wie Depres-sionen, Grippewellen, Erkältungen etc.[

Nur, gerade im Sommer bekommt man von der Sonne genügend Licht ab, um wenigstens einen Vitamin D-Spiegel von über zwanzig ng/ml zu bilden. So liegt der durchschnittliche ‚Sommerwert’ in Deutschland bei 24 ng/ml. Doch selbst dies ist längst nicht optimal. Davon spricht man erst bei fünfzig bis neunzig ng/ml – eine Vitamin D-Konzentration im Blut übrigens, die die meisten am Äquator lebenden Naturvölker aufweisen.

Nebenbei bemerkt: Der Körper produziert in nur dreißig Minuten Sonnenbaden über die Haut 10‘000 bis 20‘000 IE Vitamin D3 (das sind 250 bis 500 Mikrogramm, also ein Viertel bis ein halbes Milligramm). Trotzdem behaupteten Wissenschaftler und Arzneimittelhersteller jahrzehntelang, Vitamin D-Gaben über 400 IE seien giftig und stellten gleichzeitig (schon in den 1930er-Jahren) ‚neue‘ Krebsmedikamente her, die nichts anderes als 50‘000 IE Vitamin D2 enthielten.

Das Beispiel vom Sonnenbaden zeigt auch, dass man diese ‚Internationalen Einheiten’ nach dem gesunden Menschenverstand viel größer bemessen müsste. Schließlich handelt es sich bloß um eine willkürlich festgesetzte Maßeinheit. Es wäre ja auch angemessen und natürlich, wenn man die vom Körper in einer halben Stunde geschaffene Vitamin D-Menge mit ein bis zwei IE beziffern würde, statt mit dem Zehntausendfachen. – Aber eben auf diese Weise kann man in der nicht aufgeklärten Bevölkerung viel besser den Eindruck erwecken, die lachhaft und eigentlich schon verbrecherisch tiefen ‚empfohlenen Tagesmengen‘ seien tatsächlich ausreichend. Gleichzeitig schreckt dieses System viele Menschen davor ab, sehr ‚hohe’ (und entsprechend wirkungsvolle) Vitamin D-Dosen einzunehmen.

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