Gesundheitssystem In der Fortschrittsfalle

Bereits 2002 erschien oben genannter Artikel in der Zeitschrift

Deutsches Ärzteblatt  hier ein Auszug aus Heft 10 Oktober 2002

Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch- physikalisch als auch psychisch für von Experten  therapeutisch,  rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Be- reich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Men- schen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krank- heitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische.

  1. . Einige Beispiele:

a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Be- drohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er- Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten kon- struiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren  Patienten.

Lesen Sie bitte den gesamten Artikel, dann wissen Sie wozu Ärtzte da sind.
Der gesamte Ärtztestand gehört ins Gefängnis, es hat nichts im Geringsten mehr mit dem Eid des Hypocrates bzw. dem Genfer Gelöbnis zu tun, welches jeder Arzt ablegt.

 Hier können Sie sich den Original Artikel als Word Dokument herunterladen   

gefunden bei: https://rsvdr.wordpress.com

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