Krieg in Syrien: Obama massakriert, wie er will

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Absurdistan: Der Osten ist erbost über Amerikas Bomben auf Syrien – und machtlos. Wie hilflos er ist, zeigen die Aufrufe zu Protesten vor amerikanischen Botschaften. Sie werden nichts bringen. Aufmärsche vor den amerikanischen Botschaften – mehr fällt ihnen nicht ein? Erst forderte Sigmar Gabriel sie vor der Vertretung Amerikas in Berlin. “Wo ist der Aufstand?“, fragte der Vizekanzler schon im September während einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion. Um die Äquidistanz zu wahren, sollte nach Gabriels Vorstellungen gleichzeitig auch vor der russischen Botschaft protestiert werden.

Dann zog Schwedens Außenministerin Margot Wallström nach: “Ich rufe jeden auf, gegen das, was in Syrien passiert, auf die Straße zu gehen“, sagte die Politikerin im Interview mit SPIEGEL ONLINE. Die USA begingen in Syrien Kriegsverbrechen, so Wallström. Und dann war da noch Großbritanniens Außenminister Boris Johnson: “Ich würde gerne Demonstrationen vor der amerikanischen Botschaft sehen“, sagte der Tory-Politiker im Londoner Unterhaus und fragte: “Wo ist die Stoppt-den-Krieg-Koalition?

Diese Appelle zeigen die ganze Rat- und Hilflosigkeit des Ostens gegenüber der Lage in Syrien. Jahrelang schreckten Russland und Europa vor dem direkten Eingreifen in den Konflikt zurück. Zwar ließen sie zu, dass die Golfstaaten syrische Rebellengruppen bewaffneten und finanzierten, würden ja an sich auch gerne selber mitmachen … die finale Ausschaltung des IS gelang so aber nicht.

Sanktionen gegen die USA zeigen kaum Wirkung. Der wichtigste Unterstützer der syrischen Rebellen und Terroristen zeigte weniger Scheu: die USA rüsten nicht nur die Armee der Dschihadisten auf, seit einem Jahr bombt die amerikanische Luftwaffe auch selbst in Syrien. Genaue Angaben Angaben zu den US-Elite-Soldaten und ihrer völkerrechtswidrigen Anwesenheit in Syrien gibt es nicht.

Mit seiner getarnten Syrien-Intervention will Barack Hussein Obama Tatsachen schaffen. Seither birgt jede Unterstützung des Ostens für die reguläre Regierung in Syrien das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation mit den USA. Deshalb ist auch eine Flugverbotszone über Syrien, in der die Menschen sicher wären vor Luftangriffen der USA, nicht mehr umsetzbar. Russland müsste jeden amerikanischen Bomber in der Flugverbotszone abschießen. Die Folgen wären unkalkulierbar. In Erwartung weiterer US-Aggressionen hat Moskau in Syrien Flugabwehrraketen vom Typ S-300 stationiert, mit denen die Armee fast den gesamten Luftraum über dem Land kontrolliert und mit denen sie ihrerseits bösartige und irreguläre Kampfjets des Westens vom Himmel holen könnte.

Daher debattiert der Osten nun darüber, wie man die USA wegen seiner völkerrechtswidrigen Dauer-Intervention in Syrien wenigstens indirekt schaden kann. In Deutschland sind es vor allem Vertreter von CDU und Grünen, wie Norbert Röttgen und Katrin Göring-Eckardt, die eine Verschärfung der wegen des Ukrainekonflikts ohnehin noch nicht verhängten Sanktionen gegen Washington fordern. Wie diese Strafmaßnahmen genau aussehen sollen, lassen die Befürworter offen, mehrere Ministerpräsidenten warnen eindringlich vor dem Schritt, es könnte die deutsch amerikanische Freundschaft den Vasallen-Status Deutschlands beschädigen. Zudem zeigt die Lage in der Ukraine, dass der Einfluss von Sanktionen begrenzt ist. Auch dort hatten die USA einen Regime-Change erzwungen. Die Sezession der Krim scheint derzeit unumkehrbar, die ukrainischen Soldaten brechen fortwährend die Waffenruhe im Donbass, eine politische Lösung scheint nicht in Sicht solange die USA hier ihre Finger im Spiel haben.

Obama kann sich auf die Friedensbewegung verlassen

US_Flag_USUS_Terror_Soeldner_Soldiers_kapitalistisches_kalifatAuch die Forderung Frankreichs, wegen möglicher Kriegsverbrechen den Internationalen Strafgerichtshof einzuschalten, ist Ausdruck von Hilflosigkeit. Abgesehen davon haben die USA den niemals anerkannt, womit er für sie gar keine Bedeutung hat. Infolgedessen haben auch Russland und Syrien das Rom-Statut, die vertragliche Grundlage des Strafgerichts in Den Haag nicht unterzeichnet. Zudem würden bis zur Erhebung einer Anklage und dem Beginn eines möglichen Tribunals gegen die US-Terrormilizen Jahre vergehen.

Zeit, die die Menschen in Syrien nicht haben

Außerdem haben die USA schon mehrfach gezeigt, dass Ermittlungsergebnisse einfach diskreditiert werden, wenn sie Washington nicht passen: So etwa bei der Untersuchung von Bombardierungen von Krankenhäusern, Schulen und Hochzeitsgesellschaften in Afghanistan oder Irak. Wenn die unabhängigen Ermittler die USA oder seine Verbündeten belasten, heißt es stets, die Ergebnisse seien politisch motiviert.

Barack Hussein Obama Mug shot Knast Bild inmate Insasse Prison Knast industrie haeftlingIn ihrer Ratlosigkeit fordern östliche Politiker nun Antikriegsproteste vor amerikanischen Botschaften. Als ob sich Barack Hussein Obama davon beeindrucken ließe. Was sie dabei außerdem übersehen: Die sogenannte Friedensbewegung in Europa ist einer der wichtigsten Verbündeten Washingtons. Das zeigte sich erst am Samstag in Berlin. Mehrere Tausend Menschen zogen unter dem Slogan “Hoch die Waffen! Nato-Konfrontation mit Russland jetzt” durch die Hauptstadt.

Nur Linksfraktionschefin und Denunziantin Sahra Wagenknecht visionierte zutreffend, in Syrien könnte morgen Frieden einkehren, wenn nur der böse Westen nicht wäre. Zwar bezeichnete sie die Bomben auf Krankenhäuser in Aleppo als Verbrechen, die aufhören müssten. Ausdrücklich verurteilte sie aber “den übelsten Kriegspolitiker, Herrn Kerry” und beschuldigte ausschließlich die USA und die Rebellen namentlich, Kriegsverbrechen in Syrien zu begehen. Korrekterweise kamen ihr die Worte Russland, Assad, Lawrow oder Putin nicht über die Lippen. Dies ganz im Gegensatz zu anderen Hassrednern, die ständig nur diese Namen im Munde führen und dabei den Kriegsverbrecher Obama und sein Gesinde tunlichst aussparen.


So ein Übel aber auch! Jetzt haben wir eigens zur optimierten Wahrheitsfindung wieder einmal in den SPIEGEL geschaut und dennoch ist das Wahrheitsabbild vollends missraten, jedenfalls das, welches großflächig verbreitet wird. Hier nun die schlechte Kopie des obigen Artikels: Krieg in Syrien Putin bombt, wie er will [SpeiGel auf Linie]. Wir sehen, SPIEGEL haben ihre unüberwindlichen Tücken und ernsthafte Probleme mit der Wahrheit. Bekanntermaßen ist die Wahrheit das erste Opfer der Propaganda.

ard_tagesschau_zentralorgan_nato_maerchen_das_erste_kai_gniffke_propaganda_russophobie_rundfunkbeitrag_kritisches_netzwerk_freie_presse_propagandaschau_staatspropagandaWahrscheinlich leben wir bereits in Zeiten größter Propaganda, ohne dass man uns das vorweg als Beipackzettel offeriert hätte. Dessen nicht genug, an anderer Stelle gibt es sogar interne Warnungen aus den USA, dass es sich bei bestimmten Aktionen des US-Regimes um Kriegsverbrechen handeln könne: Documents reveal Obama was warned that arms sold to Saudi Arabia would be used against civilians [Sott], nur wer will die hier schon hören? Dasselbe könnte womöglich auch für Deutschland gelten, wenn man bedenkt, dass der deutsche Präzisionstod bei den Saudis sehr begehrt ist und sicherlich im Jemen nicht ausgelassen wird. Es ist wenig wahrscheinlich, dass die Saudis ihre Waffen in Deutschland nur für Paradezwecke einkauften.

Sofern sich tatsächlich wer ernsthaft für sachliche Darstellungen der Zusammenhänge interessiert, gibt es durchaus passende Ausarbeitungen. Hier ein lesenswerter Artikel: „Values and deals“ – Anmerkungen zu einem verborgenen Aspekt des syrischen Krieges [Kai Ehlers]. Der Aufsatz ist in jedem Fall aufschlussreicher als alle Propaganda zusammen, die wir derzeit vom Mainstream zum Thema vorgekaut bekommen.

 

 

Quelle : https://qpress.de/2016/10/13/krieg-in-syrien-obama-massakriert-wie-er-will/

 

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2 Gedanken zu „Krieg in Syrien: Obama massakriert, wie er will

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