Pädophile werden „Helfer“, um Flüchtlingskinder zu missbrauchen – keiner stoppt sie

Sexueller Missbrauch an Kindern in deutschen Asylunterkünften ist keine Seltenheit. Auch vorbestrafte Sexualstrafttäter können „Helfer“ werden, da niemand ein Führungszeugnis verlangt. Pädophile nutzen die Lücke. Schutzmaßnahmen sind nicht in Sicht.

Flüchtlingskind in Deutschland

Foto: TOBIAS SCHWARZ/Getty Images  Flüchtlingskind in Deutschland

In der Notunterkunft im nordrhein-westfälischen Höxter konnte ein sexueller Missbrauch an einer Siebenjährigen aufgeklärt werden. Der Täter: Ein Pförtner der Unterkunft, der seit zwei Monaten beim deutschen Roten Kreuz angestellt war.

Als die Polizei den Täter verhaftet stellt sich heraus, dass der 33-Jährige schon mehrfach vorbestraft war – auch wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern, berichtet „Focus-Online“ unter Berufung auf die NDR-Sendung „Panorama 3“.

Der Missbrauch ereignete sich schon im November vergangenen Jahres, ist aber kein Einzelfall. Nach offiziellen Schätzungen leben rund 200.000 minderjährige Flüchtlinge in deutschen Asylheimen, die einem ständigen Risiko ausgesetzt sind.

„Uns wird aus dem gesamten Bundesgebiet berichtet, dass es sexuelle Übergriffe, Grenzverletzungen und auch Vergewaltigungen von Kindern gibt“, sagte Johannes-Wilhelm Rörig, der unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, in der NDR-Sendung.

Demnach seien die Täter meist Wachleute, Mitbewohner der Asylunterkünfte, sowie freiwillige Helfer. Pädophile würden sich oft ganz gezielt um Posten bewerben, bei denen sie nahe an Flüchtlingskindern dran sein könnten, heißt es in der Sendung weiter.

Bundesregierung bleibt untätig

Einen Schutz für die betroffenen Kinder gibt es nicht. Die Täter werden oft gar nicht angezeigt, weil sich viele Familien der missbrauchten Kinder schämten. In anderen Fällen hätten die Eltern Angst, ihr Asylverfahren durch eine Anzeige eines Missbrauchs zu gefährden. Deshalb wird die Dunkelziffer der missbrauchten Kinder in deutschen Asylheimen wesentlich höher geschätzt.

Trotz des Wissens, dass Kindesmissbrauch in Asyllagern keine Seltenheit ist, bleibt die Bundesregierung untätig. Die Schutzmaßnahmen für Flüchtlingskinder, die von Missbrauchsbeauftragte Rörig auf dem Weg gebracht wurden, und die im Rahmen des Asylpakets II beschlossen werden sollten, wurden vom Innenministerium gestrichen.

Die Begründung dafür lautete, dass die Gewährleistung von Sicherheit Ländersache sei. Das Amt für Fragen des sexuellen Missbrauchs bietet eine Checkliste mit Mindeststandards auf seiner Website an. Die Einhaltung dieser Standards ist jedoch freiwillig.

Darüber hinaus werden Flüchtlingshelfer, ohne ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen zu müssen, eingestellt. Damit bleibt Deutschland weit hinter den Vorgaben der EU-Aufnahmerichtlinie zurück, sagte Rörig in der NDR-Sendung.

Auch im Missbrauchsfall der Siebenjährigen in Höxter wurde der Täter vom Roten Kreuz ohne Führungszeugnis eingestellt. Die Polizeiermittlungen ergaben, dass sich der Täter bewusst um die Pförtnerstelle beworben hatte, um Flüchtlingskindern nahe zu sein. Der Mann wurde nun zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. (so) 

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/paedophile-werden-helfer-um-fluechtlingskinder-zu-missbrauchen-keiner-stoppt-sie-a1321515.html

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