Großmutters Wärmflasche kann bei Ihnen Wunder wirken

Die gute alte Wärmflasche ist durch nichts zu schlagen. Nach neuesten Untersuchungen wirkt ihre Wärme direkt schmerzmindernd. Wenn Sie also wieder einmal Verspannungs- oder Menstruationsschmerzen plagen, hilft Ihnen Großmutters Rezept „Ab ins Bett mit einer Wärmflasche“ nach wie vor am besten. Die Wärmflasche ist eines der preiswertesten und bewährtesten Heilmittel, die wir kennen. Dabei entfaltet sie vielfältige und zuverlässige Wirkungen. Wärme und Kälte tun überall dort heilsame Dienste, wo eine bessere Durchblutung, eine Entkrampfung oder eine Beschleunigung entzündlicher Prozesse gewünscht wird. Wärme hilft Ihnen gegen Schmerzen und Infekte. Sie entspannt Ihre Muskeln und kurbelt Ihre Selbstheilungskräfte an. Sie entstresst Ihre Nerven und glättet Ihre Seele. In hohen Temperaturen wird die Wärmetherapie (Hyperthermie) sogar eingesetzt, um Krebszellen abzutöten.

Lokal angewendete Wärme hat gleich eine dreifache positive Wirkung:
1. Sie steigert die Durchblutung im Gewebe: Durch den verstärkten Blutfluss werden die Entzündungsvermittler, die den Schmerz erzeugen regelrecht „ausgewaschen“. Zusätzlich werden Sauerstoff und Nährstoffe zur geschädigten Stelle transportiert und können dort dem Muskel helfen, wieder gesund zu werden.

2. Sie entspannt verkrampfte und blockierte Muskeln: Langandauernde Tiefenwärme entspannt die verspannte Muskeln und entlastet die Nervenbahnen.

3. Sie führt zu direkter Schmerzlinderung: Lokale Wärme stimuliert die Wärmerezeptoren an der Hautoberfläche und auch in den darunter liegenden Gewebeschichten. Dieser Reiz konkurriert mit dem Schmerzreiz an der Übergangsstelle der Nervenbahnen in das Rückenmark– er nimmt diesem sozusagen den Platz weg. Die Schmerzwahrnehmung im Gehirn und die Schmerzerzeugung werden so reduziert. Das konnte erst vor recht kurzer Zeit wissenschaftlich nachgewiesen werden.

So funktionieren Packungen und Wickel mit kaltem Wasser:
Bei einer normalen Körpertemperatur liegt die Temperatur von Stofftüchern, die mit kaltem Wasser getränkt wurden, etwa 10 bis 15 Grad darunter (also etwa 22 bis 24 Grad Celsius). Durch den Kältereiz auf der Hautoberfläche kommt es zu einer stärkeren Durchblutung. Die feinen Blutgefäße ziehen sich zusammen und lassen nichts mehr durch. Der Körper schickt sofort mehr Blut zu der kalten Stelle, um den Kältereiz auszugleichen. Dadurch werden erkrankte Organe entlastet. Auch die feuchten Tücher erwärmen sich, eine feuchte Stauwärme entsteht. Die Ausscheidung von unerwünschten Abbauprodukten über die Haut wird gefördert.

 

© FotoLyriX – Fotolia.com

Kräuterschätze zum Heilen
Bärlauch-Auszug stärkt Ihre körpereigene Abwehr

Bärlauch verfügt über eine antibiotische Wirkung, er gilt wie Knoblauch als blutdrucksenkend und immunstärkend.

So bereiten Sie einen Bärlauch-Auszug zu:
Zerkleinern Sie eine beliebige Menge geputzter Bärlauchblätter und geben diese in eine Flasche mit weitem Hals. Gießen Sie die Flasche mit Obstbrand auf und verschließen diese. Stellen Sie die Flasche in die Sonne und seihen Sie diese nach 14 Tagen ab. Nehmen Sie täglich 3-mal 12 Tropfen von diesem Auszug mit einem Glas Wasser ein. Wenn Sie Probleme mit Alkohol haben, ist der Bärlauch-Auszug für Sie tabu.

Löwenzahn-Teekur gegen Gicht und Rheuma

Löwenzahn regt die Leber- und Nierentätigkeit an und macht dem Stoffwechsel Beine. Daher ist er besonders zur Entschlackung geeignet. In der Volksmedizin schätzt man ihn auch als unterstützendes Mittel gegen Rheuma und Gicht.

So bereiten Sie einen Löwenzahn-Tee zu:
Sie brauchen 2 TL getrocknete und geschnittene Löwenzahnwurzel aus der Apotheke. Setzen Sie diese mit Wasser an und bringen Sie das Gemisch zum Sieden. Kochen Sie die Löwenzahnwurzel 1 Minute lang, dann lassen Sie den Tee 10 Minuten ziehen, bevor Sie ihn abseihen. Trinken Sie den Tee schluckweise und zwar über 4 bis 6 Wochen 2-mal täglich 1 Tasse.

Vogelmierenpaste beugt Erkältungen vor

Vogelmiere ist ein Kraut, das in meinem Garten in Hülle und Fülle wächst. Ich finde, es sieht mit seinen kleinen sternförmigen weißen Blütchen bezaubernd aus. Allerdings ist es auch sehr hartnäckig und neigt dazu, Überhand zu nehmen. Ich pflücke davon häufig eine Schüssel für einen Salat. In der Volksmedizin wird Vogelmiere als schleimlösendes Mittel verwendet. Es stärkt die körpereigene Abwehr und beugt Erkältungen vor.

So bereiten Sie eine Vogelmierenpaste zu:
Schneiden Sie 200 g Vogelmiere vorsichtig mit einer Schere ab. Verwenden Sie nur die Blättchen und Blüten. Waschen Sie das Kraut nach dem Verlesen sehr gut und trocknen Sie es sorgfältig zwischen Küchenpapier. Geben Sie es mit 2 Knoblauchzehen in den Mixer, besser noch Sie schneiden beides mit einem Wiegemesser sehr, sehr fein. Geben Sie 2 EL geriebenen Meerrettich und 1 EL Olivenöl dazu. Schmecken Sie die Kräutermasse mit Salz und ein wenig Essig pikant ab. Füllen Sie sie in Gläser mit Twist-off-Deckeln und verbrauchen Sie die Paste zügig. Bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Essen Sie mindestens 2 bis 3 EL am Tag.

Quelle : Sylvia Schneider, FID VERLAGS GmbH

Gruß und viel Spaß beim Ausprobieren!
Kräutermume

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s