Natürliche Behandlung der Hypothyreose Teil 2

Die Hypothyreose, an der etwa drei Prozent der Bevölkerung leiden, ist eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin im Blutplasma. Die Symptome dieser Krankheit sind Müdigkeit, Muskelschwäche, Schüttelfrost, Gewichtsverlust oder -zunahme, Angstzustände, Depressionen und andere Stimmungsschwankungen.

Weiter tauchen einige weniger gut erkennbare Symptome auf, und dadurch kann die Erkrankung manchmal nur schwer erkannt werden. Zu diesen Symptomen gehören bleiche oder gelbliche Haut im Gesicht, Flüssigkeitsansammlung, Haarausfall, Fehlen der äußeren Spitzel der Augenbrauen und trockene Haut.

Empfohlene Ernährung
Falls Sie an Hypothyreose leiden, ist es von Vorteil, wenn Sie die folgenden Lebensmittel regelmäßig konsumieren:

Petersilie
Eier
Aprikosen
Bananen
Mandeln
Kresse
Gurken
Erbsen
Äpfel
Feigen
Jodiertes Salz oder Meeressalz
Algen aus dem Meer, die reich an Jod sind, wie Kelp-Algen, Fucus, Spirulina
Fisch
Meeresfrüchte

Wenn wir es nicht gewohnt sind, Algen zu konsumieren, sollten wir auf biologische Algen setzen, da diese weniger Giftstoffe enthalten, oder sonst Algen in Form von Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel einnehmen. Algen liefern uns nicht nur Jod, sondern auch andere wichtige Mineralien und Aminosäuren, die für unser Körper sehr gesund sind.

Eine andere Option für die Behandlung der Hypothyreose ist die eigene Zubereitung von Algensalz. Dazu werden die ausgewählten Algen gemahlen, dann mit aromatischen Kräutern vermischt und in einen geschlossenen Behälter gegeben. Das Algensalz können wir wie gewöhnliches Salz verwenden, beispielsweise für Suppen, Eintöpfe etc.

Andererseits sollten wir diese Lebensmkittel vermeiden, die eine Jodabsorption blockieren. Darunter finden wir folgende Lebensmittel:

Kohl
Rosenkohl
Blumenkohl
Brokkoli
Spinat
Weißkohl
Soja
Pfirsiche
Bohnen
Limetten
verarbeitete Lebensmittel
verfeinerte Lebensmittel
Leitungswasser

In geringen Maßen genossen sind sie jedoch immer vertretbar, da auch diese Lebensmittel für unseren Körper und Organismus notwendig und wertvoll sind!
Desweiteren kann Tee aus Grapefruit und Ingwer zubereitet werden und verschiedene Lebensmittel mit Zimt verfeinert.

Ab und an ist das schon ok, wenn diese Lebensmittel gegessen werden! Nur nicht täglich!

Natürliche Medizin
Zusammen mit einem Heilpraktiker können wir bestimmen, ob wir auf die Homöopathie zurückgreifen sollten (Kalium Iodatum oder Magnesium Phosphoricum) oder Spurenelemente einnehmen (Gold, Jod, Litium, Mangan-Kupfer oder Zink-Kupfer).

Im Hinblick auf unsere Stimmungen liefern die Bachblüten gute Hilfe. ln einigen Fällen von Hypothyreose wird die Bachblüte Wild Rose (Wilde Rose) empfohlen. Diese Blüte hilft bei Lustlosigkeit, Apathie und fehlendem Interesse. Die Einnahme sollte unter der Aufsicht eines Spezialisten erfolgen.

Weitere Ratschläge für die Behandlung der Hypothyreose
Bewegung stimuliert die Schilddrüse und deshalb empfehlen wir, eine regelmäßige Bewegung in unseren Alltag einzubinden.
Die Hydrotherapie, eine Wassertherapie aus verschiedenen Temperaturen bei den verschiedenen Körperregionen kann uns auch helfen, die Schilddrüse auf natürliche Weise zu stimulieren.

Außerdem kann uns bei Schilddrüsenproblemen auch die Akkupunktur helfen. Durch die feinen Nadeln können wir die Schilddrüsenfunktion regulieren. Dazu braucht es mehrere Sitzungen und wir raten Ihnen, dass Sie einen Spezialisten aufsuchen.

gefunden bei: bessergesundleben.com

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6 Gedanken zu „Natürliche Behandlung der Hypothyreose Teil 2

  1. rositha13

    Das jodierte Salz enthält Jodid, das ist jedoch giftig. Viele „Lebensmittel“ sind damit überversorgt und so kann es zu einer Jodallergie kommen.
    Ich nehme, habe Hashimoto, Austernschalenpulver, da ist natürliches Jod drin enthalten;
    zudem natürliches Calzium.
    http://jod-kritik.de/
    Kurzer Ausschnitt:
    Willkommen auf der neu gestalteten Website gegen die heimliche Zwangsjodierung unserer Lebensmittel, der offiziellen Website von „Deutsche SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken“, Trier.

    Antwort
      1. Germania2013

        Eben, ich habe auch hashimoto, ich kann kein normales – jodiertes – Salz essen. Ebenfalls muss ich mit Fisch vorsichtig sein.
        Wir werden ja schon zwangsjodiert, dh. wir bekommen sowieso genügend oder gar zuviel Jod. Ich vertrage es jedenfalls nicht. Es gibt Menschen, die sind davon schwer krank geworden. Ein weiterer Hinweis für eine Jodunverträglichkeit ist es, wenn man Röntgenkontrastmittel nicht verträgt.

  2. Ina

    Was genau ist an Leitungswasser schädlich für die Schilddrüse? Was hemmt da? Hilft da abkochen….? *recht naiv gefragt*:)
    Lg Ina

    Antwort
    1. Kraeutermume Autor

      Hallo Ina,
      Leitungswasser enthält extrem viele Bakterien, Medikamentenrückstände, Hormonrückstände, Gifte, Flourid etc. und ist daher sehr schädlich, nicht nur für die Schilddrüse, sondern für den gesamten Organismus einschließlich unseres Gehirns, da die Rückstände in solchen Massen vorhanden sind, daß sie nicht mehr rausgefiltert werden können.
      Ein Wasserfilter wäre sehr hilfreich – wenn man viel Wasser braucht ( für Tiere, Pflanzen, kochen etc.) kann ich den Britta Wasserfilter mit 8,5 L Füllmenge ( wenn man diese „Zähluhr“ ausläßt, kommt man 2 Monate mit einem Filter aus, danach muß gewechselt werden!) empfehlen. Der kostet mit 3 Filtern 59,90 € und einmal noch 12 kompatible Filter (35 €) bestellt, hat man für 42 Monate 99,99% reines Wasser – aus dem Kran.
      Lieben Gruß zurück,
      Petra

      Antwort

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