Stroh im Brot oder wie man Stroh zu Gold spinnt

Misch- und Mehrkornbrote sind bei vielen Verbrauchern beliebter als Vollkornbackwaren. Damit Sie diese ohne schlechtes Gewissen genießen können, fügen einige Hersteller verschiedenen Produkten Ballaststoffe zu wie Extrakte aus Weizenhalmfasern – also Stroh…

Bild …die Brotzugabe…na lecker…

Im Rahmen einer stichprobenartigen Marktüberprüfung sind uns vier Erzeugnisse mit dieser Zutat aufgefallen. Diese loben auf den Verpackungen teilweise den Vorteil eines hohen Ballaststoffgehaltes aus: Mehrkornbrötchen „Vital & Fit“, das Toastbrot und das Sandwichbrot „Balance active“ von der Harry-Brot GmbH sowie die Mehrkornbrötchen „Vital & Fit“ von Goldähren Brotland GmbH. Der Anteil Weizenstrohfaser vom Toast und dem Sandwich macht mit 1,5 Prozent rund ein Viertel des Ballaststoffgehaltes aus (Durchschnittlicher Ballaststoffgehalt pro 100 Gramm: 6,8 Gramm). Bei den Mehrkornbrötchen gibt es gar keine Angabe, wieviel „Stroh im Brot steckt“.

 

Was macht das Stroh im Brot?

 

Aus den Halmen des Weizens werden faserige Ballaststoffkonzentrate gewonnen – es handelt sich also um technologisch aufbereitetes Stroh! Die Verwendung des Stroh-Extraktes hat neben der Ballaststoffanreicherung den Vorteil für den Hersteller, dass die Fasern zusätzlich Wasser binden. Dies führt zwangsläufig zu mehr Saftigkeit, einer erhöhten Teigausbeute und somit mehr Gewicht des Brotes.

 

Ist es besonders wertvoll?

 

Mit der Auslobung der Weizenhalmfasern: „Die sieht man nicht und schmeckt man nicht, sie machen Balance activ jedoch so ballaststoffreich wie ein Vollkorn-Sandwich/Toast“ entsteht für den Verbraucher der Eindruck, dass Weizenhalmfaser eine besonders wertvolle Zutat ist. Das stimmt jedoch nicht. Denn Vollkornmehle haben im Gegensatz zu den Weizenfasern neben dem natürlich hohen Ballaststoffgehalt auch einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen.

 

Genaue Kennzeichnung für Verbraucher muß her

 

Damit Sie schon aus der sogenannten Verkehrsbezeichnung erkennen können, um welches Brot es sich handelt muß eine genaue Kennzeichnung der Weizenhalmfaser her. Aus dem „Weizenbrot mit 14 % Vollkornanteil“ muss ein „Weizenbrot mit Vollkorn, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Weizenstrohfaser“ werden.

 

gefunden bei:

http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/L13314A46015306A1811544A5367/stroh-im-brot

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3 Gedanken zu „Stroh im Brot oder wie man Stroh zu Gold spinnt

  1. christianborken

    Vor 3 Wochen habe ich endlich eine funktionierende Methode gefunden um die Kilos purzeln zu lassen. Ich habe schon 10kg abgenommen und bin total motiviert mein Idealgewicht zu halten. Mit dieser Formel machts echt Spaß 🙂 Hier gibts mehr Infos http://www.die-perfekte-diät.info

    Antwort

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