So sieht „freiwilliger“ Rücktritt aus

So kann es gehen, wenn Medienvertreter nicht der gewünschten Pflicht nachkommen. Weil einige Abgeordnete der ukrainischen Swoboda-Partei mit der Ausstrahlung von Präsident Putins Rede im staatlichen Fernsehen nicht einverstanden waren, zwangen sie den Chef des Senders kurzerhand gewaltsam zum Rücktritt. Ob wir wohl auch bald Ähnliches bei uns erleben dürfen?

In seinem Rücktrittsgesucht gab der Chef des Staatssenders, Alexander Pantelejmonov, als Anlass angeblich tatsächlich an, er wolle “auf eigenen Wunsch” von seinem Posten zurücktreten. Sein vollkommen geschocktes Gesicht lässt jedenfalls erahnen, dass er sich diesen brutalen Parlamentariern aus Angst um sein Leben in jeder Hinsicht unterwarf und auf ihre Forderungen einging.

Unsere hiesigen Propagandisten in Medien und Politik stecken in Anbetracht solcher Bilder nun wahrlich in der Bredouille. Einerseits haben die USA, die EU und die meisten anderen westlichen Staaten die neue Regierung in der Ukraine offiziell anerkannt, obwohl diese mittels inszeniertem, blutigem Putsch an die Macht gelangte. Andererseits verleumden sie die friedliche und eindeutige Volksabstimmung auf der Krim als “völkerrechtswidrigen” Akt. Und nun agiert ein Teil des Kiewer Parlaments in solch brutaler Weise gegen den Chef des Staatsfernsehens?

Das ist eben die Folge der ständigen Lügerei unserer sogenannten Volksvertreter und der gleichgeschalteten Medien. Läuft nicht alles nach Plan, fliegen diesen Gauklern sofort sämtliche ihrer dreisten Unwahrheiten unkontrolliert um die Ohren. So auch in diesem Fall, wobei zweifelsfrei zum Ausdruck kommt, welches Geistes Kind diese ukrainischen Abgeordneten sind.

Selbige Klientel wäre bei uns vollumfänglich mittels der üblichen “rechten” Hetze längst politisch und medial eliminiert worden, geschweige denn, dass solche Leute in den Bundestag einziehen würden. Hierzulande genügt es ja bereits, sich nicht ganz klar gegen Deutschland auszusprechen und unablässig Hass auf unser eigenes Land zu äußern, um sich unmittelbar als “rechtsextrem” verdächtig zu machen.

In der Ukraine sieht das dagegen ganz anders aus. Mit Gestapo-ähnlichen Methoden gingen dort nun einige Parlamentarier gegen ein in ihren Augen nicht korrekt funktionierendes Medienorgan vor. Scheinbar interessiert das unsere Bundesregierung jedoch nicht, denn sie unterstützt diese Leute nicht nur politisch, sondern auch noch finanziell.

Immerhin scheint sich jedoch in der deutschen Bevölkerung ein gewisser Unmut breit zu machen, weil das verlogene Verhalten Berlins derzeit wirklich auf die Spitze getrieben wird. Mit welchem Recht bezeichnen unsere Abgeordneten die Volksabstimmung auf der Krim als “völkerrechtswidrigen” Akt? Wenn überhaupt jemand über die dort gestellte Frage abstimmen darf und muss, dann doch wohl genau die Bevölkerung der Krim.

Was ist bloß los mit unserer sogenannten “Demokratie” und deren offiziellen Vertretern? Sind diese Leute denn alle völlig schizophren oder sind sie schlicht dermaßen ignorant, gleichgeschaltet und korrumpiert, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen oder erkennen wollen? Ist nicht das Volk die einzig legale Instanz, welche darüber zu entscheiden hat, welche Identität es besitzt und wem es angehören will?

Die drastischen Bilder aus dem Chefbüro des ukrainischen Staatssenders “Der Erste Kanal” sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache. Ob sich Selbiges vielleicht auch in Köln, Hamburg, München, Baden-Baden, Mainz und den anderen Standorten unseres eigenen Staatsfernsehens wiederholen könnte? Ob die Bürger hier eines Tages begreifen werden, wie systematisch und vorsätzlich sie unentwegt belogen und getäuscht werden? Ob sie dann wohl auch die Intendanten der deutschen Regierungssender zum “freiwilligen Rücktritt überreden” werden?

Zeit dafür wäre es längst und Gründe gäbe es mehr als genug, dem verlogenen Gesindel in den staatlich gleichgeschalteten Funkhäusern das Zepter aus der Hand zu schlagen. Der Tag wird kommen, an dem sich die Bürger diese unglaubliche Propaganda, welche sie auch noch zwangsweise selbst finanzieren müssen, nicht mehr bieten lassen werden. Jene Videos werden dann sicher keine deutschen Untertitel benötigen.

Original gefunden bei:
http://www.crash-news.com/2014/03/20/kuendigung-auf-eigenen-wunsch-tv-chef-zum-ruecktritt-gepruegelt/

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